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Hallo Leute,
am vergangenen WE waren wir in Lahnstein, meine Schwester besuchen. Bei der Gelegenheit haben wir natürlich gleich für uns mal die WoMo-Saison eröffnet. :D Der Platz an der Burg Lahneck sollte wohl am 14.3. schon öffnen, war aber bei Anreise noch geschlossen. Also sind wir auf einen anderen ausgewichen. Da haben wir einen schönen Platz, gleich an der Lahn, bekommen (klar, waren ja auch die ersten). Erst ging es einen kleinen Asphaltweg runter und anschliessend noch ein paar Meter auf die Wiese. Nun hat es ja Samstag auf Sonntag ordentlich geschüttet (geregnet reicht schon nicht mehr aus) und ich dachte schon so im Halbschlaf: Hoffentlich kommen wir hier morgen raus. Es kam, wie es kommen musste: WoMo (Duc 244er) reisefertig gemacht, anlassen und nicht wegkommen. Der Boden war einfach zu nass. Naja, der Platzbetreiber hat uns dann mit´m Trecker rausgezogen. (Das Problem ist natürlich nicht Lahnstein spezifisch. :D ) :oops: :oops: Nun meine Frage: Was kann ich mir ins WoMo packen, um solch ein Problem nicht mehr zu haben ? Matten machen wohl keinen Sinn. Werden wohl durchrutschen. Ich dachte an diese Roste, die auf Kellerfensterschächten liegen. Gibt es ja auch in unterschiedlichen Größen, sind je nach Material nicht allzuschwer und dürften mir doch bestimmt helfen, das eine oder andere kurze Stück zu überbrücken. Einen Platz vorher anzuschauen hilft natürlich auch. Aber wenn man denn da steht, mag ja auch der eine oder andere Regenschauer runterkommen und dann stellt sich das Problem halt erst später ein. Da wir ja erst relativ kurz dabei sind, würde uns Eure Meinung hierzu mal brennend interessieren. Ich danke Euch schon mal vorab für Eure Tips. :flehan: :knuddel: Ein Freund mit einem Flair Tandemachse/Frontantrieb hat ein gleiches Problem .... er fährt IMMER mit Winterreifen, weil das seiner Erfahrung nach die Traktion erhöht.
Weiters hat er IMMER Schneeketten dabei (unbedingt auf "Standmontage" achten, die müssen auch montiert werden können, wenn das Fahrzeug bereits festgefahren ist). Nachteil: das wird eine riesige "Sauerei", weil er damit quasi die nasse Wiese umackert, entsprechend sieht Fahrzeug und Ketten aus. Aber wenn sonst nix hilft ..... :( Mit Ganzjahresreifen kommst Du von jeder nassen Wiese runter. Ich habe Respekt vor allem, was man unterlegen kann, denn die Teile können beim Gasgeben wegflutschen und entweder unterm Fahrzeug Schaden anrichten, oder bei Rückwärtsfahrversuchen nach vorne wegfliegen und den Schiebenden verletzen. Wir haben es zwar nur mal bei einer Matte erlebt, aber die Gefahr besteht wohl auch bei anderen Unterlegteilen.
Aufgezogene Ketten sollten da sicherer sein. @ guter junge: dem duc ist vollkommen egal, welche reifen du drauf hast - den interessiert nur - wie nass ist die wiese!
hilfe bringt nur: guter wagenheber, langes seil, greifzug und natürlich der trecker! grusz hartmut Hallo,
ich habe auch immer Schneeketten dabei. Die sehen zwar anschließend aus wie sau, aber besser als überhaupt nicht wegkommen :) Beim letzten mal hatte ich drei kräftige "Schieber" das hat auch gefunzt. ASR abgeschaltet, damit wird das noch arbeitende Rad nicht noch zusätzlich abgebremst. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Womos auf feuchten Untergrund reagieren:
Mein früherer Frankia 800 hatte das gleiche Alko-Tandemachsen-Fahrwerk wie unser derzeitiger Eura. Der Frankia war traktionsmäßig viel schlechter. Mein Versuch, das zu erklären ist: 1. Der Frankia fuhr mit den Michelin Camping-Reifen, die traktionsmäßig wirklich Mist sind. Auf dem Eura haben wir Conti Vanco, der wesentlich mehr Grip aufbaut. 2. Beim Frankia saß der Frisch- und der Abwassertank auf der Tandemachse. Beim Eura sitzt der Frischwassertank hinter dem Fahrersitz und der Abwassertank zwischen den Achsen, rechts. Auf diese Weise ist also offenbar der Anpressdruck auf der Vorderachse wesentlich höher. Beides zusammen machte den Umgang mit dem Eura bisher sehr angenehm. Man kann also mit anderen Reifen und ein bisschen Überlegung beim Packen doch etwas erreichen. Mit einem früheren Knaus 708, der auch Michelin-Camping-Reifen drauf hatte, waren wir mal im Südseecamp versunken. Eine Riesensauerei, den aus der Wiese wieder rauszubekommen. Vielleicht haben andere mit diesen Dingen ähnliche Erfahrungen gemacht.
Mich hatte der Dauerregen letztes Jahr auf den Elbwiesen (Dresden) erwischt, Dank neuer Ganzjahresreifen (Goodyear CARGO VECTOR 185 R14C 102/100Q 8PR M+S Kennung) und dem Wassertank auf der Frontachse, gab es mit etwas Gefühl in den Füßen keine Probleme, obwohl schon einige andere Besatzungen lustvoll auf unsere Abfahrt (Versuch) warteten. :D Hallo zusammen,
ich habe auch immer Schneeketten dabei, auch die Zeit mit den Wowa. 1979 habe ich mich mit einem 208 Mercedes mal in einer Kiesgrube festgefahren und das Auto mit der Bratpfanne wieder Ausgegraben (Womo frei Bratpfanne Tonne) seit dem habe ich immer Schneeketten und einen kleinen Klapp-Spaten dabei. Siggi Wer Lust am Buddeln hat, --> Link macht sich nicht schlecht, habe damit mal eigenhandig einen UAS (Jeep) eingegraben dürfen. :wink:
Hatte Damals grad keine Bratpfanne zur Hand. :D Hallo yellowbug,
wie bereits an anderer Stelle berichtet haben wir uns im Februar mit unserem 5 Tonner mit Frontantrieb auf einer nassen Wiese in Bad Salzungen mitten in der Nacht festgefahren, trotz Winterreifen. Meine Schneeketten hatte ich wegen des Gewichtes leider vor der Tour rausgetan (das passiert mir nicht mehr). Zum Glück hatte ich mir auf der letzten CMT Gripmatten gekauft. Es hat zwar gedauert, da ich ca. 7 m raus mußte, aber letztendlich wäre es mir ohne Gripmatten alleine nicht gelungen. Guckst Du Bild. aus Korschenboich Uwe Hallo Uwe ,
nimm doch ein Freund mit , der ein Wohnmobil mit Heckantrieb und Zwillingsbereifung hat . Der zieht Euch dann aus den Dreck raus ... :D
Hallo Rudi, kannst mir ja Deine Handynummer geben, im Notfall werde ich Dich anrufen. L.G. Uwe :ironie: :dankeschoen: :prosit:: Hallo Uwe ,
so schnell gewinnt man Freunde :wink: Gute Freunde sind die , die einem auch helfen wenn tief im Dreck steckt :D Hallo,
ich bin in 10 Jahren mit unserem Ducato (Hymer Camp 644) einmal hängen geblieben. Das war in Sardinien auf Treibsand. Ich denke, da wäre jeder außer mit Allrad auch hängen geblieben. Seit dem habe ich mir immer vorher überlegt, wo ich hin fahre und bin kein einziges mal mehr hängen geblieben. Auch ganz ohne Ketten. Ordendliche Winterreifen zum Skifahren haben auch im Winter gut geholfen. Deshalb sehe ich diese Diskussion für mich nicht als so sehr relevant an. Peter Hallo Peter,
das geht immer lange gut ... aber dann. Wir waren vor 2 Wochen im Vinschgau auf dem CP. Die Wohnmobilplätze waren sogar geschottert. Als wir nach einer Woche wegfahren wollte kam das Erwachen. Die Sonne hatte den gefrorenen Boden ganz schön aufgeweicht. Bei meinem Anfahrversuch hat sich unser DUC ratz -fatz bis fast auf den Rahmen eingewühlt. Ohne fremde Hilfe, wäre ich nicht mehr herausgekommen. deshalb ... sag niemals nie :D :D :D Mein Mobil hat Hinterradantrieb, Zwillingsbereifung und Winterreifen. Wenn aber der Boden richtig "weich" und das Gewicht (4,4 t) die Räder in den Dreck drückt nütz auch das nichts mehr.
Seit ich meinen Allrad-Geländewagen in einer Wiese versenkt habe, bin ich sehr vorsichtig geworden. Hallo migula ,
das ist schon klar , irgendwann gibt jedes Fahrzeug auf . Selbst unseren Panzer (Leopard) hatten wir damals beim Bund im Dreck versenkt :wink: Und als dann unser "Bergeleopard" kam , saß der auch noch fest :D
...und die Nummer gibst Du dann aber bitte an mich weiter (damit sich seine Anfahrt auch lohnt). :D :D :D
aus Bergheim zurück. Hast Du ein paar Infos zu den Gripmatten. Wie sieht sowas aus ? Preis ? Bezugsquelle ? Fragen über Fragen. Vielleicht kann ich mir demnächst ja auch selbst helfen. Soviel Platz werden die Matten wohl auch nicht wegnehmen ?! :wink: Gibts auch momentan im Angebot beim Berger
Anfahrhilfe Grip System Neues Rutsch-Schutzsystem mit großer Haftung. Bestehend aus 2 Platten, die unter die Antriebsräder gelegt werden. Aus Polyäthylen, UV-beständig. Größe jeweils 74 x 22,5 cm [albumimg]2548[/albumimg] 9,99€ :D :knuddel:
Danke für Eure Tipps ! Dann schaue ich heute abend mal nach, was ich mir bestellen werde. :daumen2: Man sollte schon gleich bei Ankunft auf die Matten fahren wenn die Gefahr von Regen besteht.
Denn wenn das Womo gleich in Bewegung kommt ist schon die halbe Miete. Dieter
Nur noch mal zur Erinnerung! Das Verletzungsrisiko ist sehr hoch, ebenfalls unvorhersehbare Schäden am Fahrzeugboden sind möglich - Kabel, Gasleitungen, Bremsschläuche usw.
Hallo Uwe, wie ich gerade gesehen habe, wurde Deine Frage schon beantwortet. Solche Gripmatten haben mir geholfen. aus Korschenbroich Uwe
Ja, aber wenn man sich abschleppen, rausziehen, rausschieben lassen muss, bestehen auch Schadensrisiken. Da muss man abwägen, was besser ist.
Wollt Ihr jetzt mit aller Gewalt Eure Fahrzeuge im Acker versenken ? Naja , dann werde ich mit dem BERGELEO anrücken :haendereib:
...dann vergiß aber auch das frische Bier nicht. Bis Du da bist, haben wir unseres nämlich schon auf. :D :D :D War heute schon bei Pollmeier in Kerpen. Der hatte natürlich keine / noch keine vorrätig. Aber in ebäh werden sie auch angeboten. Mal schauen. Ich weiss ja jetzt auf jeden Fall schon mal wie die Dinger heißen, wie sie aussehen, was sie kosten usw. usw. usw. Und wenn Rudi mit seinem Bergeleo anrückt, können wir trefflich über den Sinn oder Unsinn dieser Teile diskutieren (bei ´nem frischen Bier, versteht sich) und fahren dann alle gemeinsam den nächsten Händler an und decken uns mit Grip Matten ein. Also all : Danke für Eure Tipps und Hinweise !!! :D :D :wink: Naja, ich habe noch keine. Und bei munserem Vorgänger Mobil ist mir auch mal Angst und Bange geworden.
Waren irgendwo unterwegs und suchten nen schönen Platz für die Nacht. Ah ein kleiner See etwas Abseits der Strasse. Wo ist der nächste Weg da hin. Ah da. rein und runter. noch Asphaltiert. Hörte aber nach etwa 300 Metern auf. Nur noch wiese. Also war nix. Na gut dann in die Wiese und da umdrehen. Ging ja noch. doch dann kamen wir nicht mehr hoch zum Asphalt. Wir konnten in der Wiese fahren, Umdrehen alles. aber sobald es den ganz leichten Anstieg zum Asphaltierten Weg hoch ging war sense. gras zu nass. Nix dabei was uns geholfen hätte. Die Gummi Schuhmatten vorne im Womo halfen nicht. Die hats gerade durchgeschläudert. Auch mit Anlauf war nix drin. Naja. wir brauchen einen trockenen Untergrund für die Räder. Die Spur war ja da. Die Vorderräder waren ja schon fast auf dem Asphalt. Nur die hinteren Antriebsräder nicht. Also alles was so im Umkreis an Sträuchern und hohen Gräsern gewachsen war raus gerupft und in die beiden Spuren und vor die Hinterräder gelegt. Äste klein gemacht und alles da rein. Hat ne ganze Weile gedauert bis wir es hatten. Und damit ging es dann plötzlich ganz problemlos. Wir beide aber eingesaut wie nochmal was, Womo dreckig, wie nochmal was. Aber wir waren so froh dass wir nicht nen bauern mit nem Trecker holen mussten. Es wurde dann noch ein schöner Urlaub. Da wäre ich über solche Matten sicher dankbar gewesen. Frank Moin,
meine Meinung: Wenn die Achsbelastung stimmt passt auch der Frontantrieb :D Unser nur 6 Meter langer VI, Frontantrieb, hat reisefertig ca. 3800 Kg -> davon liegen 2000 auf der VA. Erst wenn wir statt Fahrrädern den 125´ger Honda auffahren ändert sich das zu gunsten der HA. Als wir auf 4000 Kg aufgelastet haben mussten wir nicht die HA sondern die VA verstärken. :eek: Mit unseren Allwetterreifen sind wir bisher aus jedem Schlamassel wieder rausgekommen auch aus der Wasserwüste Geslau, im Gegensatz zu dem Sprinter-Womo das neben uns stand. 8) Wobei mich der Besitzer das ganze Wochenende über die "gravierenden" Vorteile des DB gegenüber des Fiat aufgeklärt hatte ..... ein Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen :D Der 290er frontangetriebene Rennducato kann schlammige Steigungen bis 45° ohne Probleme bewältigen.
Ein direkter Vergleich mit dem Unimog U1300L (Womo) konnte nicht stattfinden, da der Wohnmobilaufbau DUC etwas zu weit über die Hinterachse ragte. Also mir ist das am Wochenende auch passiert mit meinem Hymer..
obwohl ich wirklich gute neue Hankok Winterreifen drauf habe...keine Chance mehr.... mir half da nur anschieben und habe gott sei dank zwei Bretter griffbereit gehabt die ich an den reifen angelegt hab..dann gings.. aber den Tipp mit den Schneeketten merk ich mir. Aber bei den Zubehörhändlern werden doch auch diese Matten angeboten....werden aber wohl nicht viel helfen wenn ich das so lese..
Stimmt , aber abwärts :D
Hallo zusammen, für`s nächste Steckenbleiben habe ich vorgesorgt, und mir eine Seilwinde nebst Umlenkrolle und Baumgurt zugelegt. Ich hoffe nur, dass dann auch immer der passendse Baum in der Nähe ist. aus Korschenbroich Uwe Am besten sucht man sich seinen Stellplatz vorher genau aus. Wir versuchen mit unseren Frontantriebsrädern möglichst in der Nähe eines befestigten Untergrundes zu parken. Beim Parken stellen wir uns mit allen vier Rädern auf Holzplatten oder Gummimatten.( dann langsam anfahren ohne nochmals zu halten ) Ausserdem stellen wir uns immer so hin, daß man vorwärts herausfahren kann. ( ist auch besser, falls man doch mal herausgezogen werden muß ) Oder seitlich neben einem befestigtem Weg. So haben wir uns in den letzten 20 Jahren nur 1 X festgefahren ( Neben einem Fluß, welcher nach 5 Tagen Dauerregen die Uferwiese unter Wasser setzte )
Deshalb gibt es ja auch an den Matten Löcher, durch die amn ggf. eine Schnur ziehen und damit die Dinger am wegfliegen hintern kann. oTTo
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