locker am 23 Mär 2008 17:49:21 Es scheint sich heutzutage ein wahrer GFK Hype anzubahnen.
Dafür sprechen die besseren Möglichkeiten einer Reparatur und die angeblich bessere Hagelbeständigkeit.
Aber hat schon einmal jemand an die Konsequenzen wegen fehlender elektrischer Abschirmung nachgedacht?
Im GFK Mobil sitzt man elektrotechnisch buchstäblich im Freien, was Elektrosmog und noch viel wichtiger Gewittergefahr angeht.
Ein Mobil mit Außenblech ist wie ein PKW ein Faradayscher Käfig. Damit ist die Sicherheit der Insassen bei Blitzschlag bestmöglich gewährleistet.
Es ist erstaunlich, dass dieser nicht unbedeutende Faktor in der Fachpresse und Werbung offenbar verschwiegen oder leider nicht erkannt wird.
LG Walter
Bergbewohner1 am 23 Mär 2008 17:54:00 locker hat geschrieben:Es scheint sich heutzutage ein wahrer GFK Hype anzubahnen.
Dafür sprechen die besseren Möglichkeiten einer Reparatur und die angeblich bessere Hagelbeständigkeit. Aber hat schon einmal jemand an die Konsequenzen wegen fehlender elektrischer Abschirmung nachgedacht?
Im GFK Mobil sitzt man elektrotechnisch buchstäblich im Freien, was Elektrosmog und noch viel wichtiger Gewittergefahr angeht.
Ein Mobil mit Außenblech ist wie ein PKW ein Faradayscher Käfig. Damit ist die Sicherheit der Insassen bei Blitzschlag bestmöglich gewährleistet.
Es ist erstaunlich, dass dieser nicht unbedeutende Faktor in der Fachpresse und Werbung offenbar verschwiegen oder leider nicht erkannt wird.
LG Walter
Wenn ich in meinem GFK Mobil sitze und es wittert draußen, dann bilde ich mir halt ein ich bin in einem faradayscher Käfig. Nun mal im Ernst, was ist in Flugzeugen, die sind fast nur auch GFK, bei WoMos sind aber auch noch Aluprofile eingebaut, ob die gegen Blitzeinschlag helfen, wird die Zukunft zeigen.
mafrige am 23 Mär 2008 18:02:34 @ locker: Ein Mobil mit Außenblech ist wie ein PKW ein Faradayscher Käfig. Damit ist die Sicherheit der Insassen bei Blitzschlag bestmöglich gewährleistet.
Das ist erstmal richtig. Aber in der Statisik tauchen auch keine Blitzeinschläge in LKW's auf, die ja mit Plane, auch keinen "Faradayschen Käfig" bilden.
Bergbewohner1 am 23 Mär 2008 18:14:47 mafrige hat geschrieben:@
Das ist erstmal richtig. Aber in der Statisik tauchen auch keine Blitzeinschläge in LKW's auf, die ja mit Plane, auch keinen "Faradayschen Käfig" bilden.
Plane übern Fahrerhaus, da würde wohl keiner mehr einschlafen oder meinst Du Cabrios :?:
Beho am 23 Mär 2008 18:26:00 Hallo locker,
am besten finde ich die Abschirmung gegen Elektrosmog!!
Fernsehehn, Radio, Handy und noch vieles mehr, aber sich wegen fehlender Abschirmung bei GFK Sorgen machen. Mir soll doch mal einer versuchen zu erklären, was eigentlich Elektrosmog ist. Es gibt doch nur einen Schutz, man nehme Raum mit 3m dicken Betonwänden, dann reicht die Abschirmung und woher bekommt dann die Nahrung?
Frohe Ostergrüße aus OWL
Beho
franz_99 am 23 Mär 2008 18:30:52 im Flugzeug ist aber auch jede Menge Kohlefaser! Und schon ist man wieder im Käfig!
sunseeker am 23 Mär 2008 18:37:25 Waldtroll hat geschrieben:...Nun mal im Ernst, was ist in Flugzeugen, die sind fast nur auch GFK,...
???Woher hast Du diese Info??? Deine Quelle ist falsch! Es sei denn Du beziehst Dich auf den Bau von Segelflugzeugen, da stimmt diese Aussage wohl.
Flugzeuge, Airliner und Businessjets, sind in der Regel aus Aluminium! Es gibt verschiedene Hersteller, die Verbundwerkstoffe beim Bau ihrer Produkte verwenden. Bisher fand dieser Werkstoff allerdings nur Verwendung im Kleinflugzeugbau, bei Motor- und Segelflugzeugen. Boeing ist mit der 787 der erste Hersteller der sich an einem komplett aus Verbundwerkstoffen hergestellten Airliner versucht. Die Firma Grob steht kurz davor ihre Eclipse500 auf den Markt zu bringen, ein Businessjet aus GFK. Damit wären die, meines Wissens nach die ersten, die einen Jet aus GFK auf dem Markt haben.
Wie allerdings ein Schutz gegen Blitzschlag gewährleistet wird, weiß ich nicht genau. Ich nehme an, das ein Geflecht aus Kupfer, o.ä. eingearbeitet ist. Dies aber ohne Gewähr.
Viele
Tamme
pekakü am 23 Mär 2008 19:54:34 Hallo,
in der Fachpresse wird das verschwiegen, was sich nicht günstig für die Bilanz des Verlages auswirkt. Will sagen, die Werbekunden=Hersteller inserieren für viel Geld in den Zeitungen (andere Fachpresse für WomOs gibt es meines Wissens zur Zeit leider nicht, kein Fernsehen, Radio), deshalb bleibt dem "un"abhängigen Journalisten nichts weiter übrig, als das, was die Hersteller produzieren, gut zu heissen.
Zurück zum GFK/Glattblech, GFK ist nicht gleich GFK.
Es gibt enorme Qualitätsunterschiede zwischen hochwertigem und minderwertigem GFK, der Herstellungsprozeß ist entscheidend dafür. Wie sonst würden Hersteller von günstigen Mobilen, z.B. Orange Team, mit GFK Aufbau werben, wenn dieses GFK genauso hochwertig wäre, wie das von z.B. Phoenix. Billiges GFK wird einfach früher porös, es bilden sich kleine Haarrisse, die zwangsläufig Undichtigkeit zur Folge haben.
Hochwertiges GFK hält viele Jahre länger "dicht".
Glattblech hat dieses Problem nicht, Haarrisse kommen hier nicht vor, dafür ist mit ALUfraß zu rechnen. Auch hier gibt es verschiedene Blechqualitäten, unterschiedliche Stärken und Verarbeitungsqualitäten.
Somit kommt es auch hier früher oder später, besonders an den Übergängen, zu Undichtigkeiten, wenn nicht der Alufraß bereits zu offensichtlichen Löchern geführt hat.
Leichter zu reparieren ist der GFK Aufbau, wenn man denn die Risse rechtzeitig erkennt, was bei Haarrissen aber schwierig ist, die können schon im ganzen Aufbau sein, dann ist es meistens zu spät fürs WoMo.
Alu ist aufwändiger und teurer zu reparieren, man sieht die Problemstellen oft aber sehr viel früher.
Strahlungen bekommt man sowohl im Blechkleid als auch im GFK Kleid ab, dafür sind zuviele andere Öffnungen im WoMo vorhanden, ausserdem verläßt man dieses ja auch ab und zu mal.
Blitzeinschläge im WoMo, ich kenne dazu keine Statistik, gehen aber definitiv im BlechWoMo glimpflicher ab, versprochen :wink:
Deshalb fordere ich eine hochwertige GFK Haut als Oberfläche, mit Glattblech drunter als Sicherheit für Blitzeinschlag für jedes WoMo.
Sollte dieses für einzelne WoMos als Nachrüstsatz nicht möglich sein, ist ein sofortiges Fahrverbot zu verhängen, Ausnahmegenehmigungen werden geprüft, aber wie bei der grünen Plakette nicht erteilt :D :D
Gast am 23 Mär 2008 21:57:30 Ich verfolge diese GFK/ALU Diskussionen schon seit längerer Zeit in diesem und anderen Foren (entschuldige Dirk, manchmal lese ich auch ´fremd´ :D) ... man wird nie und nimmer zu einem wirklich befriedigendem oder abschließendem Ergebnis kommen !
Ich sehe das genauso wie mit dem Beton :
Es kommt darauf an, was man daraus macht !!
Für uns war nach einiger Zeit klar, das wir bei der Entscheidung für oder gegen ein WoMo die Frage Alu oder GFK völlig außen vor lassen. Es hätte uns das Leben nur noch unnötig schwerer gemacht.
Wir haben uns von den ´inneren Werten´ leiten lassen, die Marke mit den wenigsten ´Meckereien´ im Web gesucht und auf das WoMo gewartet, wo wir gleich beim Einsteigen gesagt haben : ´JA - DAS ISSES :love: ´
Dann war uns ziemlich egal, ob Alu oder GFK und ob es irgendwann mal Alufrass oder Osmose bekommt und ob bei einem Hagelschauer Dellen ins Dach kommen oder nicht und ob mich vielleicht der Blitz erschlägt, weil ich in keinen faradayschen Käfig sitze.
Ich soll mich in dem Teil wohlfühlen und möglichst wenig Ärger damit haben, der Rest ist dann wirklich zweitrangig. Man kann auch alles zerreden und kompliziert machen.
Das ist meine Meinung zum Thema, wo auch ich lange für gebraucht habe ;)
dieter2 am 23 Mär 2008 22:51:22 Unsere Kriterien zum Womokauf sind
1.Grundriss,
2.Hersteller
3.Motorisierung.
4.Glatt von außen,ob Allu oder GFK ist egal.
Dieter
emmkah am 23 Mär 2008 23:49:34 wer Angst vor einem Blitzeinschlag im Womo hat,
sollte ersteinmal sein Womo mit ca. 32 Airbags ausstatten.... 8)
Die Gefahr bei einem Verkehsunfall umzukommen dürfte x-tausenfach höher sein...
In D gibts bei ca. 75.000 Blitzen 10 Blitztote pro Jahr.
Davon dürften 9,99999 im Freien unterwegs gewesen sein. Ob es jemals eine Person im Womo erwischt hat.....
Z.B. wg. Gas im Womo sterben angeblich 400 Leute pro Jahr in der EU!!!
Also hier beim Thema Blitzschutz über eine Gefahr zu reden ist wohl völlig fehl am Platz.
Eileen am 24 Mär 2008 00:22:09 pekakü hat geschrieben:Hallo,
Alu ist aufwändiger und teurer zu reparieren, man sieht die Problemstellen oft aber sehr viel früher.
Das kommt drauf an, was du unter "reparieren" verstehst.
Klar ist es aufwaendig, eine komplette Dachhaut oder Seitenwand auszutauschen ...aber ein Riss/Loch in der Aussenhaut (durch einen Anfahrschaden Beispielsweise) ist durch ein aufgenietetes und gut abgedichtetes Blech hervorragend und einfach zu reparieren.
Aussehen tut's halt nicht besonders schoen.
Aber "repariere" mal ein grosses Loch in GFK so das es haelt und nicht undicht wird oder nach ein paar Wochen weiter reisst ...
mikiado am 24 Mär 2008 11:15:03 Alu kann man nicht reparieren............
nur überkleben........
Mein Concorde hatte keinen Alu-Fraß,
der Alu-Fraß hat meinen Concorde komplett gefressen................... :twisted:
abo1 am 24 Mär 2008 23:08:58 locker hat geschrieben:Es scheint sich heutzutage ein wahrer GFK Hype anzubahnen.
hallo
im prinzip hast du recht, aber ..
in aller regel steht man ja nicht auf dem berggipfel mit dem womo
trotz der grossen anzahl an GFK womos ist mir kein fall eines direkten blitzschlages in ein gfk Womo bekannt, die gefahr wird daher wohl nicht soooo gross sein denke ich
und die vorteile die GFK gegenüber blech hat sind halt schon gewaltig
die hagelsicherheit und reparaturfreudigkeit sind mir dabei eher egal
aber GFK hat einen WESENTLICH geringeren temperaturausdehnungskoeffzient als blech
geringe längeschwankungen sind die voraussetzung für ein womo längerfristig dicht zu bleiben
somit hat man jmit einem GFK fahrzeug - anständige verarbeitung vorausgesetzt - gute chancen längerfristig "dicht" zu bleiben, bei einem womo mit blechaufbau ist das meiner meinung nach konzeptbedingt reine theorie ...
zudem ist auch die feuchtigkeitsmessung (mit kapazitiven messgeräten) bei GFK mobilen wesentlich einfacher und genauer durchführbar
lg
g
Bluebearbalu am 25 Sep 2016 10:54:48 Die Diskussion um GFK am Womo gleitet oft sehr schnell in die Frage nach dem Blitzschutz ab. Natürlich ist der Insassenschutz ein wichtiges Thema, allerdings sind anders verursachte Todesfälle deutlich wahrscheinlicher. Sehr deutlich. Wir haben 30 Jahre Bootserfahrung und da kommen wir dem Problem schon eher auf die Spur. Denn im Bootsbau wird das Gelcoat als äußere Schicht in die Form gesprüht und es folgen mehrere Laminatlagen, die jeweils einzeln mit Kunstharz getränkt und von Luftblasen befreit werden. Dann folgt die nächste Lage, sechs oder sieben sind keine Seltenheit. Modernere Verfahren mit Leichtgewichtskern und/oder Vakuumtechnik lassen wir jetzt mal beiseite. Das Womo hat im Unterschied zum Boot ein Gewichtsproblem, erst recht zu Zeiten des von der Politik künstlich verursachten 3,5 to - Hypes. EINE Lage Glasfaser ist nicht verwindungssteif und Gelcoat ist hart, daher spröde. Rißbildung erfolgt daher eher früher als später. Durch die Kapilarwirkung wird Wasser in die Risse gesaugt. Wir haben u.a. ein kleines GFK-Ruderboot aus 1970, das inzwischen verglichen mit dem Neuzustand etwa doppelt so schwer ist. Obwohl es nicht ständig im Wasser schwimmt, sondern nur stundenweise. Ich mag GFK. Es ist relativ pflegeleicht, ziemlich unkaputtbar, und läßt sich einfach reparieren. Wir reden über die Bootsvariante. Ein Womodach besteht im günstigsten Fall aus Alu innen, dann RTM-Schaum, dann Alu außen. Da kann es bei schwerem Hagel manchmal Beulen geben. Die lassen sich spachteln. Das Dach bleibt aber dicht. Ersetzt man -quasi gezwungen von dem bescheuerten Versicherungsrabatt- die Außenhaut durch (eine Lage) GFK, dann springt bei Belastung das sehr dünne Gelkoat, weil die eine Lage GFK elastisch nachgibt. Auch der RTM-Schaum gibt nach. Das GFK federt zurück in die Ausgangsposition, die Delle im RTM-Schaum bleibt. Der Riß im Gelcoat auch. Die weitere Entwicklung der Dinge ist jetzt leicht absehbar. GFK-Fans sollten wenigstens auf die Qualität der verarbeiteten Glasfasermatte achten: Faserschnipsel im Harz sind Müll, grobe Matte etwas besser, fein gewebte Kreuzlagenmatten optimal. Als Unterbodenschutz ist GFK ok, auch ausreichend dick laminierte Formteile (Bug, Heck) sind eine gute Wahl. Aber als Dach müßte GFK mindestens drei Lagen Gewebe plus 1,5 bis 2mm Gelcoat haben und das findet aus Gewichtsgründen nicht statt. Henning
murksmax am 25 Sep 2016 12:04:56 Bluebearbalu hat geschrieben:... Denn im Bootsbau wird das Gelcoat als äußere Schicht in die Form gesprüht und es folgen mehrere Laminatlagen, die jeweils einzeln mit Kunstharz getränkt und von Luftblasen befreit werden. Dann folgt die nächste Lage, sechs oder sieben sind keine Seltenheit.
und Bluebearbalu hat geschrieben:Aber als Dach müßte GFK mindestens drei Lagen Gewebe plus 1,5 bis 2mm Gelcoat haben und das findet aus Gewichtsgründen nicht statt.
Moin, ich habe mal die in meinen Augen relevandten Punkte beim Thema GFK-Aufbau stehen gelassen und den Rest mittels scharfer <Entf>-Schere weggekürzt :) Genau das ist nämlich das wichtige. Auch ich habe damals gelernt, dass nur ein Laminat mit mindestens drei Lagen Matte wasserdicht wird. Dabei ist auch wichtig, dass eine vernünftige Sperrschicht aus Gelcoat/Topcoat vorhanden ist. Diese erreiche ich aber nur, wenn ich wirklich ca. 2 mm Gelcoat in der Form habe! Wenn ich mir dann die Mobile auf dem CSD anschaue fällt mir das Problem auf, das ich auch immer auf den Bootsmessen festgestellt habe: Am Gelcoat wird gegeizt. Die Schicht ist oft so dünn, dass ich das Laminat darunter sehen kann. Wenn ich dann bei einem Boot einen mit der Taschenlampe draußen leuchten lasse, kann ich durch das Gelcoat und das Laminat schauen. Damit sind bei Booten die Schäden im Laminat aufgrund von Punktbelastungen und Osmose vorprogrammiert. Das sparsame Arbeiten mit Gelcoat hat natürlich noch einen anderen Grund außer Gewichts- und Kostenminimierung: Wenn das Geldcoat zu dick auf einer dünnen Lamiatschicht ist, kommt es recht zügig zu Spannungsrissen durch Verformung. Die sieht man zwar nicht, aber es kann doch Wasser eindringen (ein Ruderboot wird beispielsweise schwerer :D ). Wenn aber ein Dach vom Mobil bei 100 km/h sich bewegt ("flattert") entstehen da ganz tolle kleine Risse. Bei Booten sieht man die - das werden dann sog. "Spinnen" im Laminat durch Punktbelastung oder auch längere Risse bei Verformungen. Was sagt mir das: GFK ja, aber es muss ordentlich gemacht sein und eine Mindesstärke aufweisen. Und schon habe ich sie da wieder meine Gewichtsprobleme ... Ähm, nicht meine, sondern die von meinem Mobil :cry: Ach so - GfK oder CfK im Flugzeugbau: Das wird schon lange gemacht, allerdings nicht unbedingt im Rumpf- und Flügelbereich. Aber die Tanks werden teilweise aus dem Zeugs hergestellt. Und damit die Blitze, die in den Flügel einschlagen, nicht das gute Petroleum entzünden, werden in das Laminat hinreichend Kupferlitzen eingelegt, die zu einem "Erder" führen und so die Blitzenergie ableiten :wolke:
andwein am 27 Sep 2016 10:58:35 murksmax hat geschrieben: Was sagt mir das: GFK ja, aber es muss ordentlich gemacht sein und eine Mindesstärke aufweisen. Und schon habe ich sie da wieder meine Gewichtsprobleme ... Ähm, nicht meine, sondern die von meinem Mobil wolke:
Genauso sehe ich das auch. Wie schon oft gesagt: Alles hat seine Vor-und Nachteile für den Anwender, Dünnes Gfk = mehr Zuladung, aber anfällig, dickes GfK = stabil, aber schwerer wie Alublech Gruß Andreas
Variophoenix am 27 Sep 2016 11:57:00 Ich hatte mir ein neues Mobil 2014 gekauft mit dünnem GFK. Da hatte es bereits Risse drin als ich es abgeholt habe. War halt einer der Deutschen Billiganbieter. Nimmt wollte mir das Reparieren weil es zu dünn sei. Der Händler musste es dann machen. Auch ist durch einen Ast ein Loch im Dach entstanden. Da sah man diese sehr dünne Schicht und darunter das Styropor. Auch hatte das Dach Wellen, weil nur punktuell Verkebt wird. Mein Fazit daraus: Wer billig kauft, kauft zweimal. Nun habe ich mir ende 2014 ein älteres Hochwertiges zugelegt mit rundum Sorglospaket in Form von Aluhaut. Jetzt bin ich zugrieden.
Frage betreffend Blitzschutz: Sollte man die Hubstützen einfahren oder wirken die als Blitzableiter? Ich weiss blöde Frage. Ich fahre sie ein, will ja nicht als Blitzfänger ausgewiesen werden.
andwein am 28 Sep 2016 10:46:06 Blitzschutztechnisch wirken sie als Erder und damit als Ableiter. Der Blitz (falls er einschlagen sollte) geht über die Aussenhaut, den Chassisrahmen (falls der Aufbau mit dem Chassis und genügend starken Kabeln (20/30 mm2 verbunden ist) und dann entweder über die Reifen oder die Hubstützen in die Erde. Der tatsächliche Knackpunkt ist die meist fehlende direkte Verbindung Aufbau - Chassis. Die Verbindung wird bei fast allen Womos nur hergestellt über die Verbindungskabel Start- zu Aufbaubatterie. Gruß Andreas
cbra am 29 Sep 2016 09:17:23 Eileen hat geschrieben:...aber ein Riss/Loch in der Aussenhaut (..Anfahrschaden ..) ist durch ein aufgenietetes und gut abgedichtetes Blech hervorragend und einfach zu reparieren. ..
Aber "repariere" mal ein grosses Loch in GFK so das es haelt und nicht undicht wird oder nach ein paar Wochen weiter reisst ...
da ist null Problem, und sicher schöner hinzubekommen als eine Alureparatur. einfach an den Bootsbauer des Vertrauens oder eine Surfboard - Werkstatt wenden und die machens wieder gut.
Kajakus am 29 Sep 2016 12:08:31 Moin moin zusammen, was das Thema GfK betrifft, wird im Forum sehr viel Halbwissen verbreitet. Richtig ist, dass sorgfältig gearbeitet werden muss, um gute Ergebnisse zu erzielen. Die Möglichkeiten, mit Harzen und Fasern schöne Teile zu fertigen, sind schier endlos. Die Fehlerquote dabei leider ebenso. Selbst nach über 40 Jahren in diesem Job , finden sich immer wieder neue Möglichkeiten der Anwendung. Wer aber z.B. glaubt, dass Gelcoat 2mm Dicke braucht, und ein Laminat mindesten 3 Lagen (von was) braucht , hat das System nicht begriffen. Auch sind transparente Laminate nicht minderwertig, sondern die besseren, weil ohne Pigmente die Festigkeit höher ist. Im Wohnmobilbau werden, aus meiner Sicht ,allerdings immer die einfachsten/ billigsten Laminate eingesetzt, sonst wird es unbezahlbar. Im Bootsbau, in dem ich auch tätig bin, muss man sich schon erheblich mehr Mühe geben, um besonders im Leichtbau brauchbare Ergebnisse zu erzielen. Das schreibt Euch jemand, der mit "GfK"viel experimentiert und auch viel Lehrgeld gezahlt hat. Schöne Grüße, Kajakus.
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