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Wie lange kann man WoMo fahren ?


BernhardK am 06 Apr 2008 19:56:48

Hallo Leute !

Wie lange kann man mit dem Wohnmobil oder mit dem Wohnwagen fahren ? Was mich interssiert ist, bis zu welchen Alter kann man es sich zutrauen. Besonders in der Vor-und Nachsaison sieht man auf den Cpl. sehr viele Renter. Ich bin zwar erst kurz davor, trotzdem denke ich schon mal, wie lange man es machen kann. Wie ist Eure Meinung ? Vielleicht outet sich der Eine oder Andere zu seinem Alter .

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spleiss53 am 06 Apr 2008 20:42:10

Ich denke, das muß jede(r) selbst entscheiden! Ein Onkel von mir hat letzte Woche seinen LKW-Führerschein mit 70 Jahren erneuert. (muß man alle 5 Jahre machen)
Wenn sich jemand nicht mehr sicher fühlt auf der Straße, sollte er - sie - selbst so ehrlich sein, und es lassen. Übrigens: meine Mutter fährt mit 82 Jahren auch noch PKW :wink:

voenk am 06 Apr 2008 20:49:05

Mann o Mann Bernhardk,
werde bald 55 und vor ein paar Wochen haben mein Mäuschen und ich uns unser erstes Womo gekauft.
Ich will 104 Jahre alt werden und mit 95 das letzte Mal mit dem Womo in Urlaub fahren.
Aber mal im Ernst: Wie oben schon erwähnt, jeder sollte so selbstkritisch und absolut ehrlich zu sich sein und entscheiden wann er aufhören möchte.

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Gast am 06 Apr 2008 21:18:44

Hallo
ich kann dazu nur sagen, es läuft so, hier nur mein Beispiel :

meine Mutter fuhr mit 72 J. noch lustig Auto in Berlin, hier ist ja der Verkehr ziemlich na dicke, also das trauen sich manchmal kaum jüngere vom Lande.
so aber dann wurde sie krank und kränker innen "Gefäßverkalkung" und sie war stark infarktgefährdet, sagten mehrere Ärzte.

Alle Ärzte rieten ihr das Auto stehen zu lassen.
Das wollte sie nicht wahrhaben .... sie fühlt sich doch so gut und ist doch ihr leben lang gefahren.... :eek:

Man holte mich rein in das Arztzimmer und erklärte mir als Tochter, dass ich das in der Familie klären soll, denn wenn sie sich nicht mal behandeln lässt ...
kann übermorgen ein grosses Unglück passieren und Unschuldige darin verwickelt werden.
Ich sagte zu den Ärzten sie sollten es ihr verbieten wenn es so gefährtlich ist.

Sie sagten mir clip und klar das es kein Gesetz der Welt gibt, der es einer 72 jährigen kranken Frau o. Patienten verbieten darf. Und wenn sie selber es nicht einsieht, dann bleibt nur noch die Aussprache mit nahen Verwandten.

Es gibt schon einen Verwaltungs weg, dazu der nur über ein pollizeiliches Verbot läuft o. sogar mit Verfügungen erlassen werden kann, dann aber muss schon etwas passiert sein, ehe da was gemacht wird und dann wird es auch noch teuer für meine Mutter, denn sie war ja bei vollen geistigen Kräften. ... und wer zeigt schon seine eigenen Mutter an.

so das war ein Theater, wenn ich hinging und sollte es ihr innerhalb der Fam. verbieten. na aber hallo !!!

Wir haben es hinbekommen zu reden und mit widerwillen gab sie mir die Schlüssel ...

nun sie ist inzwischen verstorben Hirnschlag ...-leider-
stellt Euch vor das wäre auf der Strasse passiert !!

so also an alle die älter werden, wenn der Arzt anrät, nicht mehr zu fahren, dann lasst es bitte sein und seit vernünftig und nicht altersstarsinnig, das kann tödlich enden.

Es kann uns alle mal treffen

ich weiss blödes Thema aber auch darüber sollte man vorher reden :!:
LG Marry

Chris_62 am 06 Apr 2008 21:35:33

Mary :daumen2:



In Freiburg bekam vor ca. 2 Jahren ein gut eigestellter Diabetiker und Rechtsanwalt einen Zuckerschock während der Fahrt.

Er fuhr quer über 2 Spuren , Grünstreifen und 2 Gegenspuren auf den Gehweg einer Brücke überm Zubringer Mitte .

Ein Junge ( glaube so ca. 12-14 J. ) wurde auf den Zubringer katapultiert...

Gerade wenn man eine solche Krankheit hat sollte man sehr sorgsam kontrollieren.

Klar , alles ausschliessen kann man nie !

Es kann auch Jüngeren passieren!

So wie Mary es gemacht hat finde ich gut !

Kann mir aber denken dass es schwierig sein kann......

dieter2 am 06 Apr 2008 21:37:34

Ich wollte schon noch lange fahren.

Mein Vater ist jetzt im März 99 Jahre geworden,er fährt noch sein mit
94 Jahren neu gekauftes Auto.

Er fährt nicht mehr so viel,aber in der Woche 2 mal nach Hannover rein zum einkaufen
auf bestimmte Wochenmärkte.

Wenn ich mal mit ihm mitfahre kann ich keinerlei Unsicherheit feststellen.

Er ist aber auch sonnst voll autark,macht sein Haushalt,wohnt bei uns im Haus, komplett selber und kocht selber,pünktlich auf die Minute 12 Uhr ist Mittagessen.

Ich hoffe das ich die Gene geerbt habe :)

Dieter

Nasenbär am 06 Apr 2008 22:42:09

Ja, das kommt drauf an, wie man sich fühlt. Mancher ist schon mit 50 zu alt.
Vorhin sprach ich einen 68jährigen LKW Fahrer. Nachdem seine Firma ihn mit 65 in Rente entlassen (musste) heuerte er bei einem dänischen Großunternehmen an und fährt seit dem seinen 45Tonner ständig die Tour Dänemark/ Italien. Er meint zu seiner Gesundheitsuntersuchung die er wieder mit 70 hat, dass er sie für die nächsten 5 Jahre erneuern lässt und auch noch zu Ende fahre will. Er meint, er wäre wohl schon tot, wenn er damals zuhause geblieben wäre. Arbeit auf dem Bock als Gesundbrunnen. :) ...( :roll: )

emmkah am 06 Apr 2008 22:46:32

mein Vater hatte sich mit 83 noch ein neues Womo gekauft...

Gast am 06 Apr 2008 23:04:07

Nun ja Arbeit auf dem Bock, als Gesundbrunnen, wer gerne fährt für den ist das Medizin

mir haben Trucker erklärt, das das der absolute Stressjob ist,

aber es fahren auch Ehepaare zusammen, das fand ich nun wieder cool

aber wenn die Ärzte sagen : lassen sie es ... sollte man die Fleppen doch lieber in den Schrank legen oder sich vom Enkel kutschieren lassen.

Meine Mutter hat sich immer top fit gefühlt, weil ihre Krankheit nicht wehtat.

nis-puk am 07 Apr 2008 00:10:49

also ich werde hannover meiden.
aber mal im ernst, marry was du berichtet hast, hatten wir in der familie.
mit 87 immer noch auto fahren wollen.. und meinen es zu können..
dazu brauchte man sich nur das auto ansehen..
es ist für die söhne, töchter, verwandten ein echt hartes los, dem betroffenen das näher zu bringen. es kann die familie entzweien und wenn derjenige nicht einsichtig ist, ist alles vergebens.
letzlich kam es, wie es kommen musste, nein es ist nix pasiert, sondern ein außenstehenden hat unseren alten herrn angezeigt. es kommt dann zu einem verfahren, wo letzlich die führescheinprüfung wiederholt werden muss. (die praktische)
er sollte auf einem großen platz rückwärts einparken, zwischen zwei autos. unglücklicherweise fuhren beide weg, sodass es keine parklücke mehr gab. damit war er orientierungslos.. und hat letztlich nicht bestanden..
vielleicht gut für die menschheit.
in der fliegerei muss man alles zwei jahre zum doc. und zusätzlich einen check ride mit einem flight instructor absolvieren. das müsste im straßenverkehr auch so sein. dann hätte nicht die Verwandtschaft die A-karte.

Gerd-R am 07 Apr 2008 06:52:41

Hallo,

wann man mit dem Autofahren aufhören sollte, kommt nach meiner Meinung auf den Einzelfall an. Wenn ich merken sollte, dass ich mich dem Autofahren nicht mehr gewachsen fühle, würde ich sofort aufhören. Ich möchte nicht zu denen gehören, die Gaspedal und Bremse verwechselt haben und durch die Autowaschanlage gebraust sind oder beim Einparken durch die Schaufensterscheibe eines Bäckerladens gefahren sind. An schlimmere Ereignisse mag ich gar nicht denken.

Das Frage ist, merkt man es eigentlich selbst, wenn man dem Autofahren nicht mehr gewachsen ist ? Aus diesem Grunde bin ich wie Marry der Meinung, unbedingt aufhören, wenn es der Arzt, Verwandte oder Freunde dieses nahelegen.

Ich bin jetzt 63 Jahre alt und es wäre schon toll, wenn ich noch bis 75 mit dem WoMo unterwegs sein könnte.

Gerd

Lancelot am 07 Apr 2008 07:14:48

Verallgemeinern läßt sich da leider/gottseidank gar nichts ... es kommt wirklich auf den Einzelfall an. Zwei Extrembeispiele:

1. Ein guter Bekannter meines Jahrgangs (1952) hat Gehirntumor, sitzt im Rollstuhl, nicht ansprechbar, Vollpflegefall ... nur eine Frage der Zeit ...

2. Der Vater eines Freundes hat sich zum 90. Geburtstag noch mal ein neues Wohnmobil gekauft .... ist fit wie Turnschuh .... war Zeit seines Lebens Camper (immer auf VW-Bulli) .... in ganz Europa, 1 Jahr Indien, 9 Monate USA, 18 Monate Südamerika ... fährt heute überwiegend Thermalbäder an und läßt es sich gutgehen ... hat weder körperlich (bis auf ein paar Gelenke, die halt knirschen), noch geistig irgendwelche "Aussetzer" .... geht freiwillig jedes 2. Jahr zum Doc und läßt seinen Gesundheitszustand (Augen !) auf Fahrtüchtigkeit überprüfen.

Wenn man das Glück hat, so alt zu werden ...

Tipsel am 07 Apr 2008 07:22:21

Ich glaube, die meisten merken es selbst nicht.

Mein Papa hat es auch nicht wahrhaben wollen, dass er zum Verkehrshindernis wurde. Er fuhr zeitlebens umsichtig und rücksichtsvoll, aber irgendwann zu umsichtig. Aber wie sag ichs, ohne jemanden zu verletzen, denn es ist ja quasi eine Entmüdigung. Das Auto war zeitlebens wichtig, und im Alter erst recht, weil fahren besser geht als laufen.

Unser Nachbar ist über 80, aber noch rüstig am Lenker. Fährt aber nur noch hier im Ort, in den Urlaub lässt er sich kutschieren, weil er wohl gemerkt hat, dass er dem hektischen Verkehr nicht mehr gewachsen ist.

Schwiegerpapa ist 77 und fährt locker weite Strecken. Da würden auch Ratschläge abprallen. Und manche fahren in diesem Alter noch besser, als junge Hüpfer. Tatsache ist jedoch, dass die Reaktion nachlässt und man dies mit der Erfahrung nicht mehr wettmachen kann.

Ich hoffe, dass wir alle merken, wann der Zeitpunkt gekommen ist.

Gast am 07 Apr 2008 07:43:22

Hallo Christel,

dazu fand ich heute im Erlanger Tagblatt einen interessanten Artikel:

..im Jahr 1999 hatten nur 10% der über 80-jährigen einen Führerschein, 2025 werden es 80% sein, sagt der TÜV München
..das statistische Bundesamt verzeichnet einen starken Anstieg der im Straßenverkehr verunglückten Senioren, allerdings auf niedrigem Niveau. Nur an 9,5% der Autounfälle waren 2006 Menschen über 64 Jahren beteiligt, obwohl 19% der Deutschen zu den älteren Fahrern gehören...
...es kann davon ausgegangen werden, daß sich Senioren umsichtiger im öffentlichen Verkehrsraum bewegen und altersbedingte Leistungsschwächen durch Lebenserfahrung, Regeltreue und verantwortungsbewußtsein ausgleichen...

grüße willi

Poldi am 07 Apr 2008 08:04:20

voenk hat geschrieben:Mann o Mann Bernhardk,
werde bald 55 und vor ein paar Wochen haben mein Mäuschen und ich uns unser erstes Womo gekauft.
Ich will 104 Jahre alt werden und mit 95 das letzte Mal mit dem Womo in Urlaub fahren.
Aber mal im Ernst: Wie oben schon erwähnt, jeder sollte so selbstkritisch und absolut ehrlich zu sich sein und entscheiden wann er aufhören möchte.

Das Problem ist nur, dass die Fähigkeit zur selbstkritischen Einschätzung den Menschen abhanden kommt, lange bevor sie dafür gebraucht würde.

Poldi

Lancelot am 07 Apr 2008 08:15:16

Poldi hat geschrieben:Das Problem ist nur, dass die Fähigkeit zur selbstkritischen Einschätzung den Menschen abhanden kommt, lange bevor sie gebraucht würde.


Für DEN Fall gibts ja (hoffentlich) ein intaktes "Umfeld", das da mal "beratend" eingreifen könnte.

Gast am 07 Apr 2008 10:21:28

tja, da hab ich auch so einen Fall in der Familie, meinen Vater, 84 Jahre und seit Jahren einen Grünen Star, also auf dem einen Auge fast blind und auf dem anderen sieht er auch nicht mehr viel. Hören kann er dafür aber gar nicht gut, Spätfolgen aus dem Krieg. Seine Ärzte predigten seit Jahren das er nicht mehr fahren solle. Ich habe schon Fransen am Mund, eingestiegen bin ich bei ihm schon lange nicht mehr. KEINE Einsicht, Auto ist Freiheit, letzten Herbst ist dann sein Fahrstil einer Streife aufgefallen und die haben sich die Arbeit gemacht den Verwaltungsakt des Führerscheinentzug einzuleiten. Denn letztlich entziehen kann den Lappen nur das Verkehrsamt und dann auch nur nach einem Amtsärztlichem Test. Er hat ihn dann "freiwillig" abgegeben und heute fahren die Enkel mit meinen Eltern einkaufen und es klappt super, das hätte man auch früher haben können. Hätte ich aber meinen Vater anzeigen sollen :?: Ich glaube ja, war aber zu feige dazu und wollte dem damit verbundenen Ärger aus dem Weg gehen.

Ich bin für einen Test der Reaktion, Augen und der Grundkenntnisse ab dem 50 Lebensjahr. Ich kann heute mit 43 schon nicht mehr ohne Brille fahren. Klar gibt es immer die 100 Jährigen, die noch Marathon laufen aber die sind die Ausnahme und nicht die Regel, erst gestern hat ein 71 Jähriger Geisterfahrer einen schweren Unfall mit zwei Toten verursacht. Und es werden immer mehr Alte auf der Straße und der Verkehr wird immer hektischer und somit auch die Anforderungen an den Kraftfahrer.

Matthias

uwe brökelm am 07 Apr 2008 17:17:26

sicherlich ein ganz heikles thema..aber ich bin schon seit jahren der ansicht..das wenn man sein auto alle 2 jahre zum tüv bringt..warum dann nicht auch der führerscheininhaber..na alle 2 jahre ist vielleicht ein zu kurzer turnus..aber alle 5 jahre sollte man schon zu einer art kontrolle der reaktion..der augen und ohren usw...
und vielleicht macht mans dann ab 65 oder 70 ähnlich wie beim mobil über 3,5t..und geht dann auf einen kürzeren abstand von 2 jahren über..

Bergbewohner1 am 07 Apr 2008 18:42:28

Ich bin schon bißchen überrascht, wie hier doch recht "barsch" über Ältere Menschen geurteilt wird, nicht schimpfen jetzt.
Ich muß alle 5 Jahre zum Gesundheitstüv, wegen Lkw Schein, kostet nun fast 400 € Jedesmal, dies sollte auch für Bürger über 60 eingeführt werden.
Nun mal zur eigentlichen Thematik, wenn ein Arzt feststellt das Infarktrisiko besteht, dann bekommen diese Menschen Blutverdünner, damit wird diese Risiko minimiert.
Nun mal die einfache Frage, wer von den Älteren bekommt Blutverdünner und fährt noch Auto.
In der Unfallstatistik, sind die Jugendlichen am Unfallträchtigsten und dagegen wird überhaupt nichts unternommen, im Gegen teil, die bekommen mit 17 noch den Führerschein, was dann keiner kontrollieren kann(unterbesetzte Polizei) ob die auch tatsächlich mit Begleitperson fahren.
Wenn sich ältere noch in der Lage fühlen, Sinnesorgane noch i.O. sind, noch kein Geisterfahrer waren, dann sollten diese Menschen auch noch Autofahren dürfen.
es gibt auch sehr viele Autolenker im mittleren Alter die nicht mehr zurechtkommen und Infarkt/Schlaganfall gefährdet sind und trotzdem noch auf den Straßen rumgurken.
Die größten Hindernisse sind die sogenaten Sonntagtsfahrer und das sind nicht immer ältere Infarkt gefährdete.

guter_Junge am 07 Apr 2008 18:57:47

Alter ist eigentlich egal. Die Gesundheit, das faire und fahrsichere Verhalten im Straßenverkehr
sollte im Vordergrund stehen.
Was ich nicht verstehe, dass Womofahrer - fast 80 Jahre - auf der linken Seite mit dicker
Brille und 4 bis 7to zwischen 140 bis 160 km/h daher jagen. Lichthube, drohen auch,
wenn man nicht schnell genug Platz macht.
Das habe ich zufällig auf Video aufgenommen.
Denke, da hilft nur noch der finale Rettungsschuß der Autobahnpolizei.

CKgroupie am 07 Apr 2008 19:19:08

Mein Mann ist erst 43 und darf gesundheitsbedingt nicht mehr Autofahren. Klar ist das ein enormer Einschnitt in seine Freiheit. Er spielt z.B. gerne Golf und da kommt man mit dem Fahrrad oder Bus doch recht beschwerlich hin.

Das alles geht ja noch, wenn man ansonsten fit und gut zu Fuß oder eben per Fahrrad ist. Ich denke als alter Mensch, der tatsächlich nicht mehr in der Lage ist zu fahren, ist die Situation dann aber noch um einiges schlimmer, denn dann geht es oft nicht mehr nur um so "Lapalien" wie zum Golfen fahren, sondern darum, ob man überhaupt in seiner gewohnten Umgebung bleiben kann, weil man nicht mehr einkaufen kann, nirgendwo mehr hinkommt.

Mein Schwiegervater z.B. wohnt wunderschön. Früher haben ihn alle beneidet um die idyllische Grünlage. Jetzt ist er über 80 und kann zum Glück noch fahren, aber wie lange noch? Und dann ist die idyllische Grünlage, wo nur einmal am Tag ein Bus zum nächsten Einkaufen fährt auf einmal gar nicht mehr so beneidenswert.

Auf der anderen Seite: Für das Geld, was man für ein Auto ausgibt, kann man eigentlich auch gut einmal die Woche mit dem Taxi zum Einkaufen fahren, finde ich. Nur auf die Idee käme mein Schwiegervater nicht. Taxi ist ja was für "reiche Leut" ;)

achimHH am 07 Apr 2008 21:09:41

Waldtroll hat geschrieben: Ich bin schon bißchen überrascht, wie hier doch recht "barsch" über Ältere Menschen geurteilt wird.

Nein, das ist die heutige Zeit, und für die jüngeren normal.

Waldtroll hat geschrieben:Ich muß alle 5 Jahre zum Gesundheitstüv, wegen Lkw Schein, kostet nun fast 400 € Jedesmal, dies sollte auch für Bürger über 60 eingeführt werden.

Obwohl das eigendlich ungerecht ist !
Denn sicherlich hast Du Deinen Führerschein, als er ausgestellt wurde,
auf Lebenszeit bekommen.
Es sei denn, Du baust irgendwelchen Mist, das der FS Dir abgenommen werden könnte.
Im gegensatz zu den Führerscheinen, die seit einigen Jahren ausgestellt werden,
wo die 5 jährigen Gesundheitsuntersuchungen von vorn herein bekannt sind.
Die Untersuchungen und Untersuchungen, FS neu ausstellen usw.
müsste kostenlos sein.

Auch ungerecht ist es, das in einigen EU - Ländern, von diesen 5 jährigen Untersuchungen noch nichts bekannt ist.
Von Ländern außerhalb der EU, von denen auch Fahrzeuge bei uns auf den Straßen unterwegs sind, garnicht erst zu sprechen.
Da darf dann ein z.B. 90 jähriger ohne Untersuchung fahren.
Waldtroll hat geschrieben:In der Unfallstatistik, sind die Jugendlichen am Unfallträchtigsten und dagegen wird überhaupt nichts unternommen, im Gegen teil, die bekommen mit 17 noch den Führerschein, was dann keiner kontrollieren kann(unterbesetzte Polizei) ob die auch tatsächlich mit Begleitperson fahren.
Wenn sich ältere noch in der Lage fühlen, Sinnesorgane noch i.O. sind, noch kein Geisterfahrer waren, dann sollten diese Menschen auch noch Autofahren dürfen.
es gibt auch sehr viele Autolenker im mittleren Alter die nicht mehr zurechtkommen und Infarkt/Schlaganfall gefährdet sind und trotzdem noch auf den Straßen rumgurken.

Auch da ist viel wahres dran.
Nur will das niemand hören.

Anne42 am 07 Apr 2008 21:42:43

Hallo, das ist ein Thema, das irgendwann jeden betrifft, aber ich denke man kann keine Grenze festlegen. Es gibt halt Menschen, die auch im Alter noch gute Autofahrer sind und welche, bei denen ich schon als junger Mensch als Beifahrer das Grausen bekommen habe. Mancher ist schon mit 70 uralt und mancher noch mit fast 90 top fit. Ich jedenfalls hoffe, dass mir meine Kinder dann sagen, du fährst unsicher, auch wenn du es nicht merkst. Natürlich muß man seine Augen testen lassen, aber das ist ja auch nicht schwer aber dass die Reaktionen sich verlangsamen ist auch eine Tatsache. Ich denke, auch wenn man sehr bewußt sich selbst kontroliert, muß man darauf hören, wenn die Kinder oder wirkliche Freunde darauf hinweisen. Irgendwann ist alles einmal zu Ende, aber bis dahin heißt es jeden Tag mit dem Womo genießen. :razz: :razz: :razz:

canter am 07 Apr 2008 22:33:52

Hallo zusammen,

Anne hat da ein sehr wahres Wort geschrieben. Nur leider merken viele nicht wann es Zeit zum aufhören ist oder wollen es nicht hören. Ich bin selbst mit einer 85 jährigen Dame oft und gerne im Tessin in ihrem 450SEL 6.9 Monster Benz mitgefahren. Die kurvte perfekt über die Pässe und kam mit dem Ding Zentimetergenau in jede Lücke in Ascona oder Locarno. Auch ihre Reaktion war schneller als bei vielen jüngeren. Zwei Jahre Später hat sie selbst das fahren aufgehört, da sie sich zwei Schrammen ins Auto gefahren hat und meinte das es jetzt unsicher wird. Hut ab vor Ihr!
Mein Vater hatte mit 60 einen Schlaganfall und fährt heute noch Auto. Völlig überzeugt das er ein sehr guter Fahrer ist. Sein Gesichtsfeld ist um 50% eingeschränkt, die Reaktion viel zu langsam. Aber keiner kann etwas dagegen tun bis er den ersten Unfall hatte der mehr als verbeultes Blech verursacht. Leider hört er weder auf die Familie noch auf seine Ärzte da er sich ja Top Fit fühlt und ihm alle nur böses und seine Freiheit einschränken wollen.

Daher bin ich der Meinung das ab dem 68. Lebensjahr alle zwei Jahre eine Pflichtuntersuchung der Fahrtüchtigkeit eingeführt werden muss. Und das nicht nur nach Alter sondern auch nach schweren Erkrankungen wie z.B. einem Schlaganfall auf ärztliche Anordnung.
Alleine im Großraum Dachau hat es letztes Jahr etliche Unfälle durch desorientierte Fahrer gegeben. Vom Frontalcrash als Geisterfahrer bis zum übersehen der roten Ampel.
Anfänger müssen sich an 0/00 halten, Führerschein auf Probe,.. um den Leichtsinn in Grenzen zu halten. Warum nicht auch ältere Verkehrsteilnehmer an eine regelmäßige Gesundheitsprüfung? Wer so Fit ist wie er behauptet und sich fühlt braucht ja keine Angst davor zu haben.

Auch die oft und gerne herangezogenen Unfallzahlen das Anfänger ja so viele Unfälle verursachen hinkt dabei deutlich. Die meisten Anfänger fahren deutlich mehr pro Jahr wie die älteren und auch jeden Tag bei jedem Wetter. Wenn man diese Statistik soweit zerlegt kommt man dann doch darauf das auf Kilometerleistung und Witterung bezogen die älteren Fahrer eine mit den Anfängern absolut vergleichbare Unfallhäufigkeit haben bzw. teils eine sogar höhere.

Gast am 08 Apr 2008 07:53:29

guter_Junge hat geschrieben:Alter ist eigentlich egal. Die Gesundheit, das faire und fahrsichere Verhalten im Straßenverkehr
sollte im Vordergrund stehen.
Was ich nicht verstehe, dass Womofahrer - fast 80 Jahre - auf der linken Seite mit dicker
Brille und 4 bis 7to zwischen 140 bis 160 km/h daher jagen. Lichthube, drohen auch,
wenn man nicht schnell genug Platz macht.
Das habe ich zufällig auf Video aufgenommen.
Denke, da hilft nur noch der finale Rettungsschuß der Autobahnpolizei.


Hallo guter Junge ,
:schaf:
da machst Du ja Deinem Namen keine große Ehre , denn mit einem "finalen Rettungsschuß" für einen fiten unter 80 Jährigen könnte es ein bißchen früh sein für Ihn und in knapp 20 Jahren wärst Du dann eventuell auch schon "fällig". :cry: :wink:
Aber ab 60 zu einem Augen/Fitneß-Test und einem altersgemäßen Reaktionstest wäre schon für alle Beteiligten ein zusätzliches Plus an Sicherheit auf den Straßen.
LG.Peter

Lancelot am 08 Apr 2008 08:15:22

guter_Junge hat geschrieben:Alter ist eigentlich egal. Die Gesundheit, das faire und fahrsichere Verhalten im Straßenverkehr sollte im Vordergrund stehen.


DAS ist eine gute Aussage .... :zustimm:

guter_Junge hat geschrieben:Was ich nicht verstehe, dass Womofahrer - fast 80 Jahre - auf der linken Seite mit dicker Brille und 4 bis 7to zwischen 140 bis 160 km/h daher jagen.


DAS hätte ich gerne gesehen, über 3,5 to mit 160 km/h :?:
Wenn´s denn so war, kann´s ja nur ein Einzelfall sein .... :frown:

guter_Junge hat geschrieben:Denke, da hilft nur noch der finale Rettungsschuß der Autobahnpolizei.


DAS ist (auch wenns nicht ernst gemeint ist) einfach eine blöde Aussage .... :bindagegen:

guter_Junge am 08 Apr 2008 08:16:44

Hallo Freetec 598,
leider hast Du mein Geschreibsel nicht verstanden. Liegt wahrscheinlich
an Deinem Alter, bist halt auch nicht mehr der jüngste. Warst Du genannte Fahrer?

guter_Junge am 08 Apr 2008 08:28:45

@Lancelot
DAS hätte ich gerne gesehen, über 3,5 to mit 160 km/h
Wenn´s denn so war, kann´s ja nur ein Einzelfall sein ....


Aus den neuen Motoren hast Du im Handumdrehen eine "Rennmaschine" gebastelt :-)

Gast am 08 Apr 2008 09:00:59

guter_Junge hat geschrieben:Hallo Freetec 598,
leider hast Du mein Geschreibsel nicht verstanden. Liegt wahrscheinlich
an Deinem Alter, bist halt auch nicht mehr der jüngste. Warst Du genannte Fahrer?


wie Du oben siehst , haben auch einige Andere deine Auffassung nicht so ganz lustig gefunden, wiewohl ich die Ironie sehr wohl verstanden habe, offensichtlich im Gegensatz zu Dir, nimms einfach nicht so schwer , denn in ein paar Jahren bist Du es vielleicht selbst , über den so geschrieben wird , das ist halt so.
LG. Peter

Poldi am 08 Apr 2008 09:04:27

quote="Lancelot"]
Poldi hat geschrieben:Das Problem ist nur, dass die Fähigkeit zur selbstkritischen Einschätzung den Menschen abhanden kommt, lange bevor sie gebraucht würde.


Für DEN Fall gibts ja (hoffentlich) ein intaktes "Umfeld", das da mal "beratend" eingreifen könnte.[/quote]

Meine älteste Schwester ist vor einigen Tagen 80 geworden, ist den ganzen Tag mit dem Auto auf Achse, fährt als "Grüne Schwester" alle Krankenhäuser der Stadt ab und besucht ihre hinfälligen Altersgenossen, wenn sie nicht gerade Orgel bei einer Beerdigung spielen muß. Im Moment macht sie einen Computerkurs (man muss ja an die Zeit denken, wo man nicht mehr so gut zuwege ist) und macht auch schon mal einen Deutschlandtrip, um Frau X Y + Z zu besuchen, wobei ihr das neuerworbene Navi wie eine Entmündigung vorkommt. Die Augen hat sie sich vor zwei Jahren operieren lassen, um beim Autofahren keine Brille mehr zu brauchen und die Schilder besser lesen zu können.
Ihre engere Familie und auch ihre Geschwister werden sie zur Zeit nicht von ihrer Mobilität abzubringen versuchen, denn sie hat eine Unfallstatistik, die sich sehen lassen kann. Die letzten Blechschäden und kleineren Unfälle liegen Jahre zurück und waren nicht selbstverschuldet.
Sicherlich kann in dem Alter mal etwas passieren, wie Herzversagen oder andere plötzliche Störungen, aber ich glaube, selbst dazu ist sie viel zu neugierig was hinter der nächsten Straßenecke ist. :D :ironie:

Gast am 08 Apr 2008 09:52:53

Das ist ja witzig, lese ich doch hier die gleiche Argumentation von ältere Forennutzern wie von meinem Vater.

" Die Jungen fahren viel schlimmer" "Ich fahr schon 40 Jahre unfallfrei" "Das bischen was ich noch fahre" "Wer soll das bezahlen" "Warum immer auf die Alten" usw

In meinen Augen sind das genau die Argumente, wo der Alterstarrsinn bereits einsetzt und auch ein Intaktes Umfeld nichts aber auch gar nichts mehr bewirken kann. Ich hab es am eigenen Leib erfahren.

Es spricht aber nichts aber auch gar nichts dagegen bis 120 Auto zu fahren, wenn man FIT ist und dies unter Beweis stellen kann. Auch wenn man körperliche Gebrechen hat, kann man durchaus weiter fahren, wenn man denn die entsprechenden Hilfsmittel benutzt.

Wie ich schon schrieb, ich bin 43 Jahre jung und kann nicht mehr ohne Brille fahren, aber NIEMAND kann mich dazu zwingen und das ist falsch, wenn ein Augenarzt bei mir eine Sehschwäche feststellt, dann gehört das als Einschränkung in meinen Führerschein eingetragen und gut ist, dann kann ein jeder Polizist kontrollieren, ob ich die für mich erforderlichen Hilfsmittel auch benutze und das hat mit dem Alter nun gar nichts zu tun. Diese Möglichkeit gibt es aber nicht und das ist FALSCH.

Matthias

uwe brökelm am 08 Apr 2008 10:30:05

dieser altersstarsinn und das argument ich fahr 40jahre unfallfrei..ist so mit abstand das schlimmste was mir ein älterer mensch sagen kann...und wo sich mir regelmäßig die nackenhaare sträuben..
2 beispiele..die ich selbst erlebt habe..als junger fahrer war so um die 22 zeigte ich einen älteren 70jährigen autofahrer an... der mich auf der autobahn zur vollbremsung zwang..war nicht schnell genug von der linken spur in seinen augen...und er setzte sich dann auf der mittleren spur vor mich und zwang mich zur vollbremsung..hatte eh nicht verstanden warum er vorher alle lichter anmachte weil ja angeblich schnell vorbei..und dann die zeit hatt mich auszubremsen..aber egal..
es kam zu einer gerichtsverhandlung...und zuerst sollte er 500 dm und einige zeit auf seinen führerschein verzichten..er rannte mit seinem anwalt aus dem gerichtsaal...kam später wieder rein..dann war plötzlich nur noch von einer geldstrafe die rede..er wieder raus..und dann kam sein anwalt zum richter vor..zog aus einem umschlag eine urkunde..die er kurz zuvor bekommen hatt..da stand dann 40 jahre unfallfrei...worauf der richter sagte dann kann das alles nicht so gewesen sein..und stellte das verfahren ein..ich hatte keine erfahrung mit gerichten..heute würde ich den richter nach dem verstand fragen..
und in der vorweihnachtszeit 2006 fährt mir ein 73j in die beifahrertür beim ausparken..er wird dabei beobachtet..wie er ein stück weiterfährt sein fahrzeug anhält aussteigt..sich die beule anschaut..und setzt sich dann in sein auto und fährt seelenruhig weiter..gottseidank hatten das andere gesehen und die polizei gerufen..hab ihn dann angerufen und nach seiner versicherung gefragt..seine antwort: wieso ich? ich war das nicht... na er gab sie mir dann noch..aber diese dreistigkeit..reinfahren,anschauen,abhauen und dann sagen ich war das nicht..
und ein junger mann fuhr mir nachts vorm haus ins wohnmobil..ich bekams zufällig mit weil ich zuerst dachte ein roller oder moped wär umgefallen..der blieb nachts um halb eins mit seinen freunden dort stehen..und wollte grad von sich aus die polizei rufen aber da kam ich dann und habs mit ihm so klären können...obwohl er in der probezeit war wollte er die polizei rufen..und hatt nicht versucht abzuhauen..sondern war mir dankbar das ich keine polizei wollte..weil ich merkte das er auch so zu diesem unfall stand..und bekam alles von ihm...

Gast am 08 Apr 2008 11:23:44

uwe brökelm hat geschrieben:und in der vorweihnachtszeit 2006 fährt mir ein 73j in die beifahrertür beim ausparken..er wird dabei beobachtet..wie er ein stück weiterfährt sein fahrzeug anhält aussteigt..sich die beule anschaut..und setzt sich dann in sein auto und fährt seelenruhig weiter..gottseidank hatten das andere gesehen und die polizei gerufen..hab ihn dann angerufen und nach seiner versicherung gefragt..seine antwort: wieso ich? ich war das nicht... na er gab sie mir dann noch..aber diese dreistigkeit..reinfahren,anschauen,abhauen und dann sagen ich war das nicht..
...


nicht aaaufregen, gaaaanz ruhig, so wie das geschah mit Beule reinfahren ist in Paris Alltag, da gibt es kein Auto ohne Beulen,... die gehören dazu! :oops: :ironie: jaa ich weiss wir sind in Deutschland :!:

In den verschiedensten Familien wiederholt sich alles

wie war noch mal das Thema :?: :?: :?: :D

LG Marry :wink:

Gast am 08 Apr 2008 12:21:22

Marry hat geschrieben:
uwe brökelm hat geschrieben:und in der vorweihnachtszeit 2006 fährt mir ein 73j in die beifahrertür beim ausparken..er wird dabei beobachtet..wie er ein stück weiterfährt sein fahrzeug anhält aussteigt..sich die beule anschaut..und setzt sich dann in sein auto und fährt seelenruhig weiter..gottseidank hatten das andere gesehen und die polizei gerufen..hab ihn dann angerufen und nach seiner versicherung gefragt..seine antwort: wieso ich? ich war das nicht... na er gab sie mir dann noch..aber diese dreistigkeit..reinfahren,anschauen,abhauen und dann sagen ich war das nicht..
...


nicht aaaufregen, gaaaanz ruhig, so wie das geschah mit Beule reinfahren ist in Paris Alltag, da gibt es kein Auto ohne Beulen,... die gehören dazu! :oops: :ironie: jaa ich weiss wir sind in Deutschland :!:

In den verschiedensten Familien wiederholt sich alles

wie war noch mal das Thema :?: :?: :?: :D

LG Marry :wink:



bin oft in Paris, hier wird glaube ich Wissen aus den 80er Jahren vermittelt.

aber zurück zum Thema, in Deutschland wird schon relativ offensiv gefahren, daß kann Ältere sehr wohl an die Grenze bringen. Uns fehlt aus meiner Sicht die Akzeptanz gegenüber den Älterern im Straßenverkehr.

Fahrt mal in Amerika (Florida),Schweden, Norwegen !!

Eine Gesundheitprüfung sollte für alle Verkehrsteilnehmer, ab einem gewissen Alter verpflichtend sein.

uwe brökelm am 08 Apr 2008 12:39:25

hallo mary..hatte zwar beule geschrieben..aber die tür musste erneuert werden...war nix mit ausbeulen oder sonstigem..
hallo dieter..klar akzeptier ich die älteren verkehrsteilnehmer..aber dann sollen die auch akzeptieren das sie auch mal junger waren..
und ich denke das ein 75 jähriger der mit einem mobil unterwegs ist immer noch fiter ist als ein 75 jähriger der nur mal sonntags mit mutti spazieren fährt..
und les doch mal was ich vorher geschrieben hab..man sollte nicht ab einem gewissem alter eine untersuchung machen..sondern so wie ein fahrzeug alle 2 jahre zum tüv muss...sollte jeder unabhängig vom alter mindestens alle 5 jahre gesundheitlich durchgecheckt werden...ich denke was fürs auto gilt sollte alle male auch für den fahrer gelten..
beim wohnmobil oder auto gilt sicherheit als erstes gebot...da wird über airbags,chraschtest und weiss ich nicht alles gesprochen und bezahlt..aber das größte risiko sitzt selbst hinterm steuer..weil der sehtest 20 jahre her ist...oder das gehör nachgelassen hat..

Bergbewohner1 am 08 Apr 2008 21:32:35

Hallo uwe brökelm, wie alt bist Du denn, was Du schon alles erdulden mußtest. Du mußt ja unter besonders agresiven Autofahren leben, Du scheinst ja das "Böse" direkt anzuziehen.
Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme sind die Grundprizipien im Straßenverkehr.
Wenn jeder immer auf seine vermeintliches Recht pocht, dann kracht es nur noch und soviel Grüne gibt es gar nicht zum Unfallgeschehen aufnehmen.
Vorauschauendes fahren und nach Möglichkeit nachgeben ist immer besser als auf sein vermeintliches Recht zu pochen.

Bergbewohner1 am 08 Apr 2008 21:40:53

achimHH hat geschrieben:

Denn sicherlich hast Du Deinen Führerschein, als er ausgestellt wurde,
auf Lebenszeit bekommen.
Es sei denn, Du baust irgendwelchen Mist, das der FS Dir abgenommen werden könnte.
Im gegensatz zu den Führerscheinen, die seit einigen Jahren ausgestellt werden,
wo die 5 jährigen Gesundheitsuntersuchungen von vorn herein bekannt sind.
.

Genau so ist es, ich hatte eigentlich einen lebenslangen internationalen Führerschein, aber dann kam die EU und in der Zulasuungsstelle wurde ich freundlich, auf Nachfrage, darauf aufmerksam gemacht, daß ich den LKW-Schein verlieren würde, so wie ich die 50 überschritten hätte.
Also hab ich meinen internationalen gegen eine europäischen "eingetauscht" mit all den Nachteilen, denn Vorteile hatte ich davon noch nicht.
Aber ist mittlerweile so, alles was die EU erläßt, es nicht zu erkennen ist, daß es für uns Bürger von Vorteil ist.

Campoverde am 08 Apr 2008 21:48:28

Hallo,

zunächst sollte jeder selbst für sich entscheidén, wann er aufhören will oder nicht. Selbstverständlich gibt es die beschriebenen Fälle mit dem Altersstarrsinn. Ich hoffe jedoch nicht, dass nun auch noch das Alter reglementiert wird, Gesetze haben wir ohnehin zu viel.
Ich habe bei meinem letzten Aufenthalt in Marokko einen Franzosen getroffen, der am Gardasee lebt. Dieser ältere Herr war 89 Jahre alt. Er war mit seiner Lebensgefährtin unterwegs von Italien nach Marokko und wollte auch noch weiter nach dem Senegal. Das sind sicherlich die Ausnahmen.
Anmerkung meiner Ehefrau: Dann fahre ich nicht mehr mit Dir nach Marokko. Gut, dann fahre ich vielleicht allein!
Spass beiseite, ich denke auch, man sollte sich überlegen, ob man dann nicht doch einen Risikofaktor darstellt, ich denke hier an den Beitrag wo ein Kind "katapultiert" wurde. Lieber doch zum richtigen Zeitpunkt aufhören.
Ich werde in den nächsten Tagen 66. Dann halte ich es mit Udo Jürgens:
"Mit 66en Jahren fängt das Leben an,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
Also fahre ich noch.

Liebe
Heinz (Campoverde)

dieter2 am 08 Apr 2008 22:29:37

Waldtroll hat geschrieben:Zulasuungsstelle wurde ich freundlich, auf Nachfrage, darauf aufmerksam gemacht, daß ich den LKW-Schein verlieren würde, so wie ich die 50 überschritten hätte.
[/color]


Wieso verlierst Du den LKW Schein mit 50 ?
Mußt doch nur zum Dr.und Augenarzt.
Ich habe auch den LKW Schein,bin jetzt 67 Jahre.
Bis 65 Jahre habe ich noch einen 800 to Autokran gefahren der auf der
Strasse mit 22 Metern Länge,3 Meter Breite und 8 Achsen 96 to gewogen hat.
Damit bin ich durch ganz Europa gekurvt,mit einen Konvoi von 15-20 Tiefladern mit Ballast u.Kranteilen drauf.
Und dann machen welche den Vorschlag mit 68 einen Fahrtest zu machen :(
Mein Klasse 2 läuft noch bis 2010,dann werde ich den noch mal 5 Jahre verlängern.

Und was meine Reaktionen betreffen,meine viel jüngeren Kollegen,um die 40, haben an diesen Reaktionsgeräten zu 80% verloren :D

Dieter

achimHH am 08 Apr 2008 22:59:01

dieter2 hat geschrieben:Wieso verlierst Du den LKW Schein mit 50 ?
Mußt doch nur zum Dr.und Augenarzt.

mit 50 wird der LKW- FS ungültig, und Du musst rechtzeitig die von Dir genannten Untersuchungen machen.
Dann bekommst Du einen FS-Schein, indem alle Daten drin stehen.

Wenn man nicht rechtzeitig zur Führerscheinstelle hingeht, dann kann Dir noch innerhalb von 2 Jahren der LKW Schein ausgestellt werden.
Dir wird dann der LKW FS ohne die Daten seit wann Du ihn hast neu erteilt .
Danach gibt es dann keine möglichkeit mehr.

So wurde es mir vom Verkehrsamt erklärt.

dieter2 hat geschrieben:Ich habe auch den LKW Schein,bin jetzt 67 Jahre.
Bis 65 Jahre habe ich noch einen 800 to Autokran gefahren der auf der
Strasse mit 22 Metern Länge,3 Meter Breite und 8 Achsen 96 to gewogen hat.
Damit bin ich durch ganz Europa gekurvt,mit einen Konvoi von 15-20 Tiefladern mit Ballast u.Kranteilen drauf.
Und dann machen welche den Vorschlag mit 68 einen Fahrtest zu machen :(
Mein Klasse 2 läuft noch bis 2010,dann werde ich den noch mal 5 Jahre verlängern.

Und was meine Reaktionen betreffen,meine viel jüngeren Kollegen,um die 40, haben an diesen Reaktionsgeräten zu 80% verloren :D


Dieter , dann brauchst Du ja keine Angst oder Bedenken gegen die
Untersuchung zu haben.
Nur die Ungerechtigkeit sind die doch relativ hohen Kosten und die
Zeit die dabei drauf geht.
Das müsste kostenlos sein !

wom am 08 Apr 2008 23:21:37

Nicht schon wieder den Onkelstaat mit Überwachung und Reglementierung.

Wenn ich es nicht mehr verantworten kann, hör ich auf. Wenn ich zu starrsinnig bin, nimmt mir der Sohn/die Tochter den Schlüssel weg.
So wie ich das gemacht hab. Und fertig.

Ich denk mir immer, am gefährlichsten ist es im Bett,
da sterben die meisten Menschen drin.

uwe brökelm am 09 Apr 2008 09:23:40

hallo waldtroll..na ich werd 50 diese jahr...und seit 32 jahren den führerschein..und bei weiss ich ca. 2 millionen kilometern in der zeit..erlebt man mal das ein oder andere..und 2 beispiele denk ich sind da nicht zuviel..
mir ist es eigentlich egal wie lange einer fährt...ich hab auch mal einen kennengelernt..der sagte mir er wär seit 30 jahren rentner..und ich dachte noch..oh wie hatt er das denn gemacht..so alt ist er doch noch nicht..dabei war der 91 und fit wie ein turnschuh..und kaufte sich einen neuen wohnwagen..da zieh ich den hut vor..

gotthilf am 09 Apr 2008 13:15:54

Hallo,
bevor ich es vergesse, mein 84 Jahre alter Vater hat Montag sein erstes Wohnmobil angemeldet. Kein Altersstarrsinn sondern späte Erkenntnis!
Auf Lipari (kleine Insel über Sizilien) hab ich vor Jahren einem 76jährigen geholfen sein Schlauchboot ins Wasser zu bringen. Da ich die Bergsteigerausrüstung sah, fragte ich wieso er die im Meer braucht. Der fuhr nachts rüber zum Stromboli und ist ohne Führer hochgeklettert!! Den Weg kannte er angeblich noch von früher. Ich wollte gerne mit, meine Frau war dagegen. Seine saß im Stuhl und strickte. Der war gerade den Orinokko mit einem kleinen Boot runter gefahren und auf die Tafelberge geklettert, was soll sie sich da Gedanken wegen des kleinen Stomboli machen!
Besser noch fand ich son kleines Männchen (ca. 1,58 m bei 55 kg) in der Nähe von Marbella im Januar.
Jeden Morgen ist der 2 km im ca. 15 Grad "warmem" Mittelmeer geschwommen, Dann kalt duschen, Lederkombi an und vorm Frühstück mit ner 1000er Honda in einer Stunde 100 km Küstenstrasse gebrettert.
Derweil saß seine Frau im Stuhl und strickte.
Der war 86 Jahre alt, was in etwa so auch in meiner Lebensplanung vorgesehen ist. Nur das Wasser in dem ich schwimme muss ein wenig wärmer und das Mopped darf ein wenig kleiner sein.
Ob meine Frau dann auch im Stuhl sitzt und stickt?
Ich denke mal "alt" ist relativ.
M.f.G.
Günter

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