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Digitales Amperemeter für Aufbaubatterien selber bauen


rippelep am 13 Mai 2008 16:49:57

Hallo, habe hier schon einiges über Batteriecomputer usw. gelesen, sind mir noch ein wenig zu teuer. Es würde mir reichen, den momentanen Strom der Aufbaubatterien (rein, raus) zu kontrollieren. Von Votronic gibt es so etwas, kostet aber direkt um die 100€.
Ich habe ein wenig gegoogelt und stelle mir folgende Kombi vor:
Als Anzeige ein Volt-Amperemeter-Display von Conrad --> Link
Anzeigebereich +-200mV, knapp 20€
und einen 50A/60mv Shunt auch bei Conrad --> Link
oder Ebay für wenig Geld.
Ich würde den Shunt, eingebaut in eine isolierende Box, in die Minusleitung der Aufbaubatterie schließen. Bei Conrad gibt es schon einen Schaltungvorschlag, allerdings nur bis 20A --> Link

Da ich wenig Ahnung von Elektronik habe, sind nun die (Hobby)Elektroniker gefragt: würde das gehen und mit welcher Widerstandsschaltung würde ich es hinbekommen, dass das Modul z.B. 25A Ladestrom (entspricht Spannungsabfall am Shunt von 30mV?) auch als solchen anzeigt?

Klaus

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Varadero_BW am 13 Mai 2008 21:16:27

Hallo Klaus,

Die Batteriecomputer sind so teuer da sie in der Regel recht teure Hochleistungs Präzisions Wiederstände als Shunt verwenden und dann das Messinstrument eine möglichst geringe Spannung genau messen muss.

Einen Strom kann man nicht so einfach direkt messen.
Da wird immer ein kleiner Wiederstand in den Stromkreis eingebaut.
Und gemäß Ohmschem Gesetzt fällt an diesem Wiederstand eine Spannung ab. Und genau diese wird gemessen und entsprechent umgerechnet angezeigt.

Das Instrument das Du bei Conrad gesehen hast, kann im kleinsten Messbereich 200 milliVolt also 0,2 Volt messen.
Der Shunt hat aber einen Wiederstand der (Wenn Deine Angaben stimmen) bei 50 Ampere eine Spannung von 60 mV daran abfallen lässt.
Nun müsste Dein Instrument so geeicht und eingestellt werden, dass es bei 60 mV dann 50 Ampere anzeigt.
Und bei 6mV dann 5 Ampere.
Je weiter Du das runter brichst desto ungenauer wird das.
Macht das die Schaltung? (Ich habs mir nicht angeschaut)

Um den für Dich richtigen Amperemesser zu erhalten musst Du Dir Gedanken über Dein "Lade und Entladeverhalten" machen.
also wie stark ist Dein Ladegerät, wieviel Strom liefert das maximal?
Ist eine Solaranlage eingebaut?
Wieviel Strom wird abgenommen durch Licht, Heizung, Pumpe etcpp?
Hast Du einen Wechselrichter dran oder betreibst Du manchmal nur einen kleinen (200 Watt bis 500 Watt für Handy laden oder den Laptop)
Dementsprechend muss Dein Shunt ausgelegt sein.

Wir haben zum Beispiel in unserem Womo einen Wechselrichter mit 3000 Watt drin. Daher habe ich den Batteriecomputer mit einem 200Ampere Shunt ausgelegt.


Ein Amperemeter allein ist ja schon etwas. Wenn daneben noch ein "gescheiter" Spannungsmesser sitzt ists schon besser. Aber das gibt noch keine verlässliche Auskunft darüber wieviel Leistung in der Batterie tatsächlich noch enthalten ist. Man kann das über die aktuelle Spannung zwar grob so etwa ermitteln. Und man kann auch sagen bei 11,5 Volt ist Schluss, sonst wird die Batterie zu weit entladen. Aber bevor ich 100€ für ein Amperemeter, eventuell nochmal 50€ für nen Spannungsmesser ausgebe, da kauf ich mir gleich so nen Batteriecomputer. Es lohnt sich auf jeden Fall für denjenigen der gerne über den aktuellen Ladezustand seiner Batterie informiert sein will damit er rechtzeitig fahren kann oder aber den nächsten SP oder CP mit Stromanschluss anfahren kann, bevor der Strom aus geht und abends kein TV oder morgens kein Wasser zum Duschen zur Verfügung steht.


Frank

abo1 am 13 Mai 2008 22:26:07

hallo

batteriecomputer gibts inkl versand nach DE um rund 115,- euro

die 20,- messgeräte beim conrad brauchen zu dem fremdspannung zum messen, also eine 9volt blockbatterie oder so ...
die welche mit der messpannung betrieben werden könen kosten schon um die 50,-

ich denke da lohnt sich die bastelei nicht mehr, oder?

lg
g

Anzeige vom Forum


gipsy30 am 13 Mai 2008 22:34:04

Sehe ich auch so.

Die meisten brauchen eine Fremdspannung, (z.B 9V Block) um überhaupt was messen bzw. anzeigen zu können.

Alternativ wäre ein Analoges Amperemeter vorstellbar. Genauigkeit von +/- 5% sollte ja reichen. Ob da nun 9,5A oder 10,5A fliessen, spielt ja keine so grosse Rolle, da sich der Strom eh laufend ändern wird


abo1 hat geschrieben:hallo

batteriecomputer gibts inkl versand nach DE um rund 115,- euro

die 20,- messgeräte beim conrad brauchen zu dem fremdspannung zum messen, also eine 9volt blockbatterie oder so ...
die welche mit der messpannung betrieben werden könen kosten schon um die 50,-

ich denke da lohnt sich die bastelei nicht mehr, oder?

lg
g

rippelep am 14 Mai 2008 14:55:59

hallo und Danke für die Antworten,
@Varadero_BW
meine Frage war ja, wie ich genau dieses mit einer Schaltung umsetzen könnte. Leicht geht es, wenn ich einen 1/1000Ohm Shunt fände, dann würde 1 Ampere als 1 mV angezeigt; da das Gerät mit 0,1% Genauigkeit misst, wäre die Anzeige 1/10 Ampere genau, das reicht ja wohl völlig (wenn ich alles richtig verstanden habe). Habe bei Ebay einen 50A/50mv Shunt gefunden, der wäre ok.
Ich habe meine Verbraucher mal addiert, auch im unwahrscheinlichen Fall, dass alles gleichzeitig läuft, komme ich kaum über 40A, habe keine größeren Verbraucher. Ladung per Lichtmaschine kann auch nicht mehr als 50A (im Idealfall, und der ist sicher nicht gegeben) sein, da die Lichtmaschine nicht mehr her gibt.
Das Teil auch noch als Voltmeter zu nutzen, wäre per Umschalter und einem einfachen Spannungsteiler auch möglich.
Galvanische Trennung Versorgungspannung - Messspannung ist beim Messgerät nicht notwendig, ein Festspannungsregler für 1Euro würde für geregelte 5V Spannung sorgen.

Analoge Meßgeräte habe ich auch in Erwägung gezogen, wie sieht das aber dann mit negativen Strömen (Laden) aus?

@abo
klar ist es einfacher, ein Fertiggerät zu kaufen, aber muss man immer den leichtesten Weg gehen, hier im Forum gibt es doch so einige Frickler :wink:

Man kann auch noch weiter vereinfachen, hier ein Szenario für etwa 15 €:
LCD Panelmeter --> Link
gleiche Genauigkeit, für 6€
Blockbatterie und Halter 2€, Schalter 2€
Shunt aus Kupferkabel selber basteln --> Link
Versandkosten
würde dann nicht permanent, sondern nur bei Bedarf per Schalter eingeschaltet, der Shunt ist natürlich recht ungenau (Temperaturabhängigkeit!), aber zur Grobüberwachung wäre das eventuell schon ausreichend.
Klar, man muss schon gerne basteln
Klaus
:)

abo1 am 14 Mai 2008 19:52:03

rippelep hat geschrieben:....
Klar, man muss schon gerne basteln
Klaus
:)



hallo

*ächz*
wenn du wüsstest ....

mein bedarf ist dzt gedeckt
da muss ich mir nicht auch noch eine elektrotechnik front aufmachen ..
;-)

lg
g

Troll am 15 Mai 2008 14:10:33

Hallo Klaus,
warum nimmst Du nicht einfach ein Voltmeter? Mit ein wenig Übung, Erfahrung kann man sich damit ziemlich genau über den Batteriezustand informieren. Einfach mal so grob: 14,5 v = Batt wird geladen, 14 V = Vollständig geladen, 13 - 13,5 V = geladen, 12 V = Batt sollte geladen werden, 10 V = Batt hinüber.
Ich hatte mir mal so eine einfache Anzeige aus einer Zehnerdiode, ein paar Dioden und ein paar farbigen Leuchtdioden selber gebaut. Dann noch ein Umschalter und man kann die Fahrzeugbatt oder die Aufbaubatt überwachen. Das reicht m. M. völlig aus. Geht natürlich auch mit einem Zappelmax.

rippelep am 14 Apr 2009 22:57:04

so, Projekt fast abgeschlossen, habe nun zwei Anzeigen, Volt und Ampere, habe mir den 1/1000Ohm Shunt selbst mit Widerstandsdraht (Conrad) gebaut, der kann so 100 A ab, ohne rot (vor Wärme) zu werden; mit der bestellten Menge Draht kann ich noch so etwa 10 weitere Shunts bauen; Genauigkeit entspricht der meines Multimeters. Die am Shunt abfallende Spannung in milivolt entspricht dem Strom an der Zusatzbatterie. Kosten liegen wg. der beiden Anzeigen (pro Stück ~17€, Blockbatterie nicht nötig) bei etwa 40€.
Ich habe wohl gemerkt, dass ich eigentlich keine große Lust habe, mich in die Welt der Schaltungstechnik einzuarbeiten, will doch eigentlich mit dem Womo weg.
:D , bin deshalb gerade dabei, mich mit Mikroprozessoren zu beschäftigen, da kann ich mich bzgl. Schaltungstechnik auf die Signalaufbereitung beschränken und den Rest programmieren (das kann ich besser). So kann ich relativ einfach alle möglichen Daten (Ströme, Spannungen, Leistungen, Temperaturen, Drücke wie z.B. Turbo, Öldruck, Status der Alarmanlage usw.) sammeln, auswerten und über ein 4x20 Lcd Display und/oder per serieller Schnittstelle am Carpc ausgeben, aber erst im nächsten (oder übernächsten) Winter, jetzt kommt der Sommer, also lieber raus mit dem Womo bzw. noch ein paar Reparaturen an handfester Technik vornehmen (Bremsscheiben und Antriebswellenmanschette) :razz:

Selbstbaushunt:

Versuchsaufbau:


testweise eingebaut im Womo an einer Stelle, die ich auch während der Fahrt mal kurz einsehen kann, kommt noch eine Frontplatte und ggfls. ein Umschalter zur Beobachtung der Starterbatterie hinzu:
oben Ampere, unten Volt


Klaus

emmkah am 14 Apr 2009 23:40:30

schaut mal in der Bucht unter der Artikelnumer 110376729414 nach.
Da gibts eine fertige Lösung (20A) für unter € 20,-


und hier 360147033181 eine 50A-Lösung

singlefreiheit am 14 Apr 2009 23:51:20

Hallo Klaus,

ich habe mir meinen Batteriecomputer auch selbst gebaut, mit dem ich die diversen Ströme (z.B. was bringt das Solarpanel, was braucht der Kompressorkühlschrank? etc...) und Spannungen getrennt erfassen und auch Ladungen/Entladungen in Ah anzeigen kann.
Das ganze hat 8 Analogkanäle und besteht im Wesentlichen aus einem ATMEGA-Prozessor und einem 4*40 LCD-Display und einer SD-Karte zum Loggen und Stromsensoren und KEINEN Shuntwiderständen:
--> Link
Der ATMEGA-Prozessor kostet <10€, das LCD-Display ist von eBay für 4€ und für 10 LEM-Stromsensoren habe ich bei eBay 50€ gelöhnt.
Die Software ist selbstgemacht, aber das ist ja wohl ohnehin deine Lieblingsbeschäftigung :D
Sowas ist natürlich nur dann eine optimale Lösung, wenn du Spaß dran hast, sowas zu bauen, aber dafür hast du dann einen Batteriecomputer - der kommerziell verwertet - unbezahlbar wäre.
Wenn du mehr wissen willst, schreibe mir bitte eine PM.

aus Nürnberg in den Norden,
Thomas

rippelep am 17 Apr 2009 02:37:57

Hallo noch mal,
@emmkah
ja, das ist im Prinzip genau wie meins, nur 20A ist für die Ladestrommessung ein bischen knapp, ausserdem muss, wenn ich das richtig sehe (beim 50A Gerät stehts extra dabei), eine getrennte Stromversorgung zur Verfügung gestellt werden, entweder eine extra Batterie oder andere galvanische Trennung. Das macht das Conrad Display ja gerade so teuer, man kann die Messspannung zur Versorgung nutzen. Displays wie das bei Ebay gibts schon für 5€, ausserdem würde ich kein blaues wollen :)
Für mich war das auch ein kleiner Einstieg in die Elektronik und ich habe da schon einiges gelernt.

@singlefreiheit
so ein Zufall, ein Entwicklungsboard und Programmiergerät mit/für atmega Prozessor ist gerade angekommen und ich bringe die erste led zum Leuchten. Da gibts ja ungeahnte Möglichkeiten, auch zur Darstellung und Weiterverwertung in meinem Carpc. Ich habe mir deine Strommesser mal angesehen, prinzipiell kann man, wie beim Shunt, auch einen Spannungsabfall an einem Messwiderstand, der von einem Messstrom durchflossen wird, messen, nur viel eleganter und ohne nenneswerte Verluste im Primärstromkreis. Wenn ich mich ein wenig eingearbeitet habe, komme ich sicher auf dein Angebot zurück, wobei ich mehr Schwerpunkt auf die Aufzeichung bzw. Visualisierung und Überwachung von Fahrzeugdaten (Drehzahlmesser, Öltemperatur und Druck, Turbodruck, evtl. Ansteuerung meiner Dieselvorwärmung, bin im Winter mit versulztem Filter bei -25° übern Pass gekrochen) legen werde, meine alte Kiste hat ja noch keinen can-Bus oder ähnliches. Interessant ist auch, dass die Sensoren alle recht preiswert sind, z.B. gehört ein Differenzdrucksensor für 15€ schon zu den teureren. Wird also rel. wenig Geld, jedoch viel Zeit kosten, und die ist mir auch teuer. Und wie du schon sagtest, man muss Spaß dran haben, der kommende Sommer lockt mich mit Reisen, Windsurfen, Fußballspielen, Womoschrauben..... Aber, der nächste Winter kommt bestimmt
Klaus

larsentt am 17 Apr 2009 08:32:15

hallo zusammen lese aufmerksam mit. hallo emmkah was bitte ist die "bucht"
aus hamburg

Gast am 17 Apr 2009 08:51:22

emmkah hat geschrieben:schaut mal in der Bucht unter der Artikelnumer 110376729414 nach.
Da gibts eine fertige Lösung (20A) für unter € 20,-


und hier 360147033181 eine 50A-Lösung


hallo,

vor dem Kauf mal die Spezifikation lesen: Spannungsabfall: 75mV / A
d.h. bei 50A beträgt der Spannungsabfall 3,75V !!
da werden dann über 180W verbraten (da kann man dann im Winter die Heizung runterdrehen)
ein anständiger Shunt hat bei Nennlast 60 mV, und den gibts leider nicht für unter 20 €

grüße klaus

singlefreiheit am 17 Apr 2009 09:12:33

:D :D :D
... da lobe ich abermals meine Stromwandler mit einem Widerstand von 0.12mOhm in der 50A-Version:
--> Link
Ich verstehe nicht, warum die Batteriecomputerhersteller noch nicht begriffen haben, dass es seit der Entdeckung des Ohmschen Gesetzes Fortschritte in der Strommesstechnik gegeben hat.
Sind denn die Shuntwiderstände sooooooo viel billiger oder haben die alle riesige Lagerbestände an alten Shunts?

@larsentt: "in der Bucht" (Bucht = Bay) ist eBay

Damit die Sache rund wird:
Die Stromwandler gibts im Fünferpack auch gerade in der Bucht:
Artikelnummer: 120405798698
Erfahrungsgemäß gehen die für ca 5€/Stück raus.

,
Thomas

tekzenchelou am 17 Apr 2009 10:38:09

ich hab sowas hier
--> Link 59€
Volt und Ampère, meins zeigt leider die Ampère nicht richtig an egal

singlefreiheit am 17 Apr 2009 12:21:38

Hallo tekzenchelou,
bei dieser Version ist es wichtig, dass das gelbe und das weisse Kabel direkt am Shunt angeschlossen sind und nicht etwa an der Batterie.
Sonst wird der Strom falsch angezeigt.
,
Thomas

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