Hallo Leute,
die Zeitschrift pm hat sich in Ihren Ausgaben 10/93 mit dem Artikel "Blitzschlag und Donnergrollen" und 3/96 mit dem Artikel "Report:Schutz vor Unwetter - Alle reden vom Wetter" mit diesem Problem befaßt.
Im erstgenannten Bericht heißt es u.a.:
- Ausgebaute Kastenwagen mit Stahlkarosserie und
Wohnmobile mit einer metallischen Außenhaut sind sehr sicher. Der Blitz wird außen abgeleitet. Aber nicht vergessen: Nach einem Einschlag unbedingt die Reifen auf Schäden untersuchen.
- Bei ausgebauten Kastenwagen mit großen Dachausschnitten, sollten Reisende bei Gewitter den Bereich des Fahrzeugs aufsuchen, der noch von möglichst viel Stahlblech umgeben ist.
- Wohnmobile mit GfK-Aufbau sind etwas kritisch. Der Blitz sucht
immer den direktesten Weg zur Erde. Unter schlechtesten Bedingungen kann er auch in das
Wohnmobil einschlagen, wenn keine Alternative angeboten wird, etwa in Form eines Vorzeltes mit Metallgestänge. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte lieber einen Aufenthaltsraum oder PKW aufsuchen.
Im zweiten Artikel verweist ein namentlich genannter Ingenieur in diesem
Zusammenhang auf Cabrios, die im Test an der Uni von München ein höheres Risiko für Blitzeinschläge aufwiesen.
Und der Verband der Elektrotechniker soll gar geraten haben: "Für den Schutz von Reisemobilen mit großflächigen, nichtmetallischen Aufbauten sollten Fachleute zu Rate gezogen werden".
Aber bis hier ist alles nur graue Theorie. Wichtig wäre mal in Erfahrung zu bringen, ob überhaupt ein Wohnmobil, egal ob Alu- oder Plastikhaut, je vom Blitz getroffen wurde und wenn ja, welche Folgen dies für das Womo und die Insassen hatte. Wer einen solchen Vofall kennt, sollte dies mal posten.
Allen eine blitzfreie Reise, Mobi