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Mautfrei gen Süden?


Pijpop am 22 Sep 2004 13:18:20

Zu diesem Thema steht ein Artikel im Mai 2003 Heft von Reisemobil
International.
Wer hat dieses Heft und kann mir den Artikel kopieren???
Ich will mal wieder nach Spanien - hab ein bischen mehr Zeit und will
mal versuchen die Mautgebühren zu reduzieren.
Für so ein Dickschiff mit Anhänger löhn ich um die 250 Euro - einfache
Wegstrecke.
Mir ist klar das ich den gewünschten Artikel runterladen kann - NUR dafür
soll ich Visa Kartendaten an die City Bank senden - nie und nimmer.

Pijpop

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Gast am 22 Sep 2004 13:31:43

Gib doch einfach bei deinem Navi ein , dass es nur Mautfreie Strassen benutzen soll. Es führt dich dann gratis überall hin. (So mach ichs jedenfalls) Das System benutzt dann auch die Stadtumfahrungen auf Autobahnen welche in Frankreich ja alle gratis zu benutzen sind.

Pijpop am 22 Sep 2004 13:35:54

Isch hab gar keine Navi - noch net.
Falsch - meine Frau navigiert - einwandfrei.

Pijpop

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Gast am 22 Sep 2004 13:37:05

Die gleiche Option hast du auch beim Routenplaner.

Gast am 22 Sep 2004 13:38:51

Joxy12 hat geschrieben:Die gleiche Option hast du auch beim Routenplaner.

--> Link
nur als Beispiel

Gast am 22 Sep 2004 13:41:52

Bei Michelin hast du den Vorteil, Du kannst Dir bei der angeezeigten Route noch Teilkarten mit ausgeben lassen. Das erleichtert die Navigation für (Frau und Mann) erheblich. :D

Pijpop am 22 Sep 2004 17:00:41

@ Joxy 12 & Werner P

Das mit den Routenplanern ist mir schon klar. Auch die Option bei
viamichelin mit dem Kartenausschnitt bis zu einer Detailgröße von
500 Meter pro Karte.
Ich bin der Meinung ( Hoffnung ) das es sich bei dem gesuchten
Bericht von Reisemobil International um ein paar spezielle Tipps
handelt.

Pijpop

Friedrich am 22 Sep 2004 18:00:25

Toxy12, will fragen, welches Navi Du hast?

Danke im voraus Frieder

Ps.
Ich hab das von Becker u. jetzt die Version 8. Bin spitze zufrieden
War dieses Jahr 2 mal in Österreich und gab "ohne Autobahn" ein.
"Da sieht man wo man fährt"!

Friedrich am 22 Sep 2004 18:02:44

Entschuldigung J nicht T.

Gast am 22 Sep 2004 18:05:59

Ich habe das PAD von ALDI und das Navi von Navigon (UP-Grade 4.2)
und bin ebenfalls sehr zufrieden.

Flywolf am 22 Sep 2004 18:49:02

Hier ist der Bericht:

Verstopfte Autobahnen und dazu auch noch Maut - der Schrecken aller Reisemobilisten. Es geht auch anders: Billiger und erlebnisreicher ist eine Alternativroute nach Südfrankreich, an die spanische Costa Brava oder sogar nach Portugal. Der Clou: Sie kostet keine Autobahngebühren und verläuft obendrein auf einer der schönsten Strecken Frankreichs. Das gibt es nicht? Doch, das gibt es. Vergessen Sie auf der nächsten Urlaubsreise die gebührenpflichtige Autobahnfahrt durchs Rhonetal. Fahren Sie entspannt, verschont von Schwerlastverkehr und ständig überholenden Reisebussen auf einer fast neuen Autobahn Ihrem Zielort im Süden Europas entgegen. Reisemobillisten, die im Besitz von Michelin-Straßenkarten sind, finden nicht mautpflichtige Autobahnabschnitte schon, wenn sie ihre Reise planen: Die Karten des Reifenherstellers kennzeichnen jede Teilstrecke auf Europas Straßen, die gebührenpflichtig ist. Alle mautpflichtigen Straßen sind in den sehr genauen Karten zwischen den Kilometerangaben mit roten Markierungsnadeln kenntlich gemacht. Den Anfang und das Ende, wo es nur gegen Bares weitergeht, kennzeichnen die roten Nadeln. Die Abschnitte mit blauen Nadeln sind Balsam für die mautgebeutelten Mobilisten, signalisieren sie doch: Dieser Abschnitt ist kostenlos zu befahren. Das spart bares Geld. Wir beginnen unsere Reise in Breisach. Der Ort liegt zentral im Süden Deutschlands in unmittelbarer Nähe zu Frankreich und hat sich mittlerweile zum Treffpunkt der aus allen Richtungen kommenden Reisemobilisten entwickelt. Auf dem Stellplatz am Rheinufer finden sich fast immer Gleichgesinnte, die dann gemeinsam Richtung Süden fahren. Gegenüber vom Stellplatz ist schon das französische Rheinufer zu sehen, nur wenige Meter über die Brücke trennen uns von Frankreich. Auf der Rheinbrücke beobachten wir hautnah das Schleusen der oft riesigen Rheinschiffe. Kurz hinter der Rheinüberquerung beginnt schon die D 2, auf kürzestem Wege fahren wir über Ensisheim nach Belfort. Kurz vor Belfort haben wir das erste mal Gelegenheit, die Autobahn zu benutzen. Völlig kostenlos und ohne Mautstelle umfahren wir die Stadt. Allerdings sehen wir dann nicht eine der besterhaltenen Festungen im Osten Frankreichs. Die hinter Belfort weiter nach Lyon und Paris führende Autobahn ist hinter der Stadt wieder kostenpflichtig. Wer wie versprochen wirklich keinen Euro für Gebühren ausgeben will, muss nun die Autobahn verlassen. Die anderen sollten lieber bis hinter Montbeliard auf der A 36 bleiben. Das kostet nicht viel, aber die Strecke erspart die Fahrt durch die meist vom Fahrzeugverkehr verstopfte Stadt. Auf der D 126 geht es dann zügig weiter nach Besancon. Wir folgen dem Lauf der Doubs, stets am Flussufer entlang führt die Straße durch das romantische Tal. Hinter Besancon wechseln wir auf die gut ausgebaute N 73 in Richtung Dole immer noch dem Lauf des Doubs folgend, der jetzt aber öfter im Tal oder hinter Flussbiegungen verschwindet. Problemlos lässt sich Dole umfahren - dabei ist ein Besuch der Stadt sehr zu empfehlen. Weiter geht es nun über Chalon bis nach Paray-le-Monial, der ersten Etappe unserer Reise. Von Breisach bis in die alte Wallfahrtsstadt haben wir etwa 380 Kilometer hinter uns qebracht. Ein Besuch der riesigen Bastei, die bis ins zehnte Jahrhundert zurückreicht, ist sehr zu empfehlen, ebenso der Abstecher in die Stadt. Wir haben hier zwei Möglichkeiten zu übernachten. In nächster Nähe zur Stadt finden wir an der Bastei zwei große Parkplätze. Für eine Nacht bieten sich die sehr gut beleuchteten Flächen an. Von hier sind es nur wenige Schritte zu Altstadt und Klosterkirche. Wer einen Campingplatz bevorzugt, findet als Alternative den Camping Municipal. Die nächste Etappe bringt uns ins Zentralmassiv. Jetzt erreichen wir in Kürze jene Autobahn, die Paris mit dem Mittelmeer verbindet. Auf der D 482 von Paray nach Roanne und weiter über Thiers ist es nun nicht mehr weit bis zur eigentlichen Autobahn. Von hier stoßen wir nach wenigen Kilometern auf die A 75 südlich von Clermont Ferrand. Verschont von Mautstellen gelangen wir kostenlos auf einer sehr guten und neuen Autobahn nach Südfrankreich. Nur ganz wenige Lastwagen rumpeln auf dieser Strecke. Ganz selten bekommen wir einen Reisebus zu sehen. Zurückgelehnt, vollkommen entspannt und stressfrei genießen wir die wunderschöne Fahrt durch das Zentralmassiv. Auf sanften Steigungen führt die A 75, ohne dass wir viel davon bemerken, auf etwas über 1.000 Meter Seehöhe. Ohne größere Steigungen verläuft die Autobahn nun durch herrliches Gebirge, unterbrochen von weiten Ebenen. Kühne Brücken überspannen tiefe Täler. Selbst im Winter bei stets gut geräumten Straßen ist diese Route eine tolle Alternative zur meist überfüllten und stark befahrenen Rhonetal-Autobahn. Von Paray bis zur Aus- oder Auffahrt 28 St. Flour sind es etwa 270 Kilometer. Hier findet der Reisemobilist, falls der kleine Stellplatz voll ist, am Hotel Anger einen öffentlichen Parkplatz zum Übernachten. In den Wintermonaten ist die Ver- und Entsorgungsanlage auf dem Stellplatz außer Betrieb. Macht nichts, auf den Rastplätzen entlang der Autobahn gibt es genug davon. Der Aufstieg zur Altstadt, gelegen auf einem kleinen Berg, ist leicht zu schaffen. Die alten Häuser und der wunderschöne Rundblick entschädigen für die leichten Mühen der Bergwanderung. Am nächsten Tag fahren wir geradewegs durch den Ort zur Autobahnauffahrt 29. Schön ist die Raststätte in der Nähe von Millau: Bei einer Kaffeepause im Mobil lassen sich Flugzeuge beobachten, die direkt auf dem daneben befindlichen Sportflugplatz starten und landen. Interessant ist auch ein Besuch auf dem Parkplatz namens Aire Archeologique. Grabungsbeispiele und Schautafeln führen hier Reisende in Vergangenheit und Geschichte dieser Gegend. Wir nähern uns nun Millau, dem einzigen Wermutstropfen dieser wunderschönen Reiseroute. Kurz vor der Stadt endet vorläufig die Autobahn. Es gibt bislang keine andere Möglichkeit: Wir müssen in das Tal. Der Weg führt geradewegs durch die Stadt, am anderen Ende erst geht es wieder hinauf zur weiter führenden Autobahn. Das ändert sich sicher in absehbarer Zeit. Eine Brücke, die das weite und tiefe Tal überspannt, ist bereits im Bau. Wird dieses Bauwerk fertig, gelangt der Urlauber ohne Unterbrechung und ohne Mautstellen bis nach Beziers in Südfrankreich. Von dort ist es nicht mehr weit nach Montpellier oder Narbonne. Stressfrei und verwöhnt von einer stellenweise atemberaubenden Landschaft haben wir das Mittelmeer erreicht - ohne die Urlaubskasse zu strapazieren. Für Reisende auf dem Weg nach Spanien bietet sich jetzt noch einmal vor der Grenze die Möglichkeit, in Frankreich zu übernachten. Die Stadt Le Boulou hat seit kurzem einen Stellplatz ausgewiesen. Der kleine, ruhige Übernachtungsplatz befindet sich kurz vor dem eigentlichen Stadtkern. Die Zufahrt ist, von Narbonne gesehen, links hinter dem Friedhof und ausgeschildert. In die Stadt sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Eine einfache Möglichkeit zum Entsorgen ist vorhanden. Die beschriebene Reiseroute macht einen kleinen Umweg, gegenüber der sonst üblichen Fahrt durch das Rhönetal ist sie etwa 50 Kilometer länger. Die ersparten Autobahn-Mautgebühren gleichen das jedoch mehr als aus. Auch nicht zu vergessen ist die Kraftstoffersparnis, welche die Reisekasse entlastet. Besonders aber lohnt sich die Route wegen der schönen Landschaft. Wolfgang Starke

Wolf

Sammy69 am 22 Sep 2004 19:03:01

Hallo pijpop,

ich habe den Artikel eben mal gescannt und in ein pdf gewandelt.
Schick mir mal Deine Mail Adresse an: [bitte keine Mailadressen posten] und ich maile Dir den Artikel (PDF-Größe 2,5 MByte)


Andi

Pijpop am 23 Sep 2004 13:38:42

@ Flywolf Vielen Dank

@ Andi Mail ist raus

Pijpop

manni63 am 23 Sep 2004 18:26:54

Hallo Andy

Könntest du mir den Artikel auch zukommen lassen?!
Wäre Prima :lol:

Thanks
Manfred

Pijpop am 24 Sep 2004 12:41:46

@ Andi
Hat alles wunderbar geklappt - DANKE

Wie ich mir schon dachte - ist nicht die Route die ein Navi vorgeben
würde - da ca. 50 KM länger - nur diese Route beinhaltet ein schönes
Stück Autobahn ( mautfrei ). Da dies übers Zentralmassiv gehen wird
hoffe ich auf KEINEN Schnee.

Pijpop

Camperfan am 05 Okt 2004 17:22:30

Hi Pijpop,

mach Dir keinen Kopf.

Machs wie wir die ersten Jahre, einfach losfahren!

Ja - das geht!

Um die dicken Städte gehen regulär immer mautfreie Autobahnen, den Rest kann man in Frankreich wunderschön über die Rue National fahren.
Hat halt etwas mehr Kreisverkehre, aber ab 100 hört man automatisch mit dem Zähln auf :D

Und einmalig ist es, was man bei der Fahrerei über die Nationalstraßen zu sehen bekommt. Unvergleichlich!

Wenn man im Gegensatz alles über Autobahn fährt, bekommt man die Veränderungen gar nicht so mit.

Ein gute Straßenkarte ist allerdings Voraussetzung. Hält man sich grob an der Autobahn, ist auch alles über RN zu fahren. Kommt eine mautfreie Autobahn, wird sie angekündigt. Mußt nachher nur aufpassen, wenn peage´kommt, dann rechtzeitig abfahren. Strecke dürfte sogar kürzer sein, von der Zeit natürlich nicht.

Hast Du als Navi einen Beifahrer?

Viel Spaß

Udo

Gast am 05 Okt 2004 18:39:47

Hallo zusammen,

bei den meisten NAVI's kann man Mautfrei einstellen, das geht super.
In Frankreich die Michelinkarten kaufen (sind sehr gut) und die Legende lernen dann geht es genau so gut.


Michael

Pijpop am 06 Okt 2004 14:15:39

Mittlerweile hab ich die Route ein wenig ausgetüftelt - in groben Zügen:
Kurz hinter Besancon auf RN Richtung Dole, Chalon - S - Saone, Paray le
Monial, Digoin, Roanne, Thiers - Clemont Ferrand - A75/E11 mautfrei
gen Süden - Brücke Millau leider noch nicht fertig. RN Beziers, Narbonne,
kurz vor Perpignon auf die mautpflichtige Autobahn bis kurz vor Gerona.
Das Gezappel an der Grenze tu ich mir mit 16 Meter Gespannlänge nicht
an.
Spanische A7 bei Abfahrt Nr. 4 verlassen, N2 Richtung Gerona, vor Barcelona auf die Autobahn ( mautfrei ) Ausfahrt Nr. 30 auf die N 340,
Tarragona............ vor Valencia auf die dort mautfreie A7, nach Valencia
auf die N 340 Richtung Benifaro, Alcoy - vor Alicante wieder auf die mautfreie Autobahn.


Pijpop

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