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3 Batterien für den Womo-Aufbau


rossi63 am 22 Okt 2008 20:26:53

Tja, die Stromversorgung ist immer ein leidiges Thema.

Bislang habe ich im Aufbau nur eine 90 AH-Batterie. Diese wird von einer Solarplatte (75 Watt) geladen.

Jetzt überlege ich, ob man insgesamt 3 Batterien á 90 AH verbauen sollte. Von zwei Batterien habe ich schon des öfteren gehört; aber 3, dann wären es immerhin 270 AH?

Gibt es hierzu Erfahrungen; bzw. was sollte beachtet werden?

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sabi am 22 Okt 2008 20:34:48

Hey also wir haben auch 3 Aufbaubatterie je 105 Ah und zweimal Solar zu je 120Watt.
Obs dabei was zubeachen gibt :?: das können dir gewiss hier einige andere beantworten.

Sabine

emmkah am 22 Okt 2008 22:49:08

da gibts nichts weiter zu beachten als:

- möglichst Batterien gleiches Types, Hersteller, Größe und Alter verwenden
- möglichst dicke und kurze Leitungen zum verbinden
- ordentlich absichern ( bei einem Kurzschluss brennt eine 50qm-Leitung ratztatz ab ...)
- das vorhandene Ladegerät wird deutlich länger laden
- die drei Batterien können nachts nicht mehr Strom "ausspucken" als tagsüber von der Solaranlage eingespeist wurde....wenn man also länger autark sein will, müsste man die Solaranlage auch vergrößern...

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rossi63 am 26 Okt 2008 14:28:57

So, ich habe es jetzt gemacht. Insgesamt 3 Batterien.

Beim Ford Transit passen schön 2 Batterien unterm Beifahrersitz und die 3 Batterie sitzt ca. 1 Meter entfernt in einem untergebauten Kasten. Habe ein Überbrückungskabel (10 QM) als Verbindung genommen. Dieses Kabel ist noch dicker, als das Kabel, welches zum Sicherungskasten (E-Block) geht.

Alle 3 Batterien wurden mit einer 60 Ah-Sicherung abgesichert. Ich überlege noch, ob ich die Hauptleitung mit 140 Ah absichere.

Zusätzlich einen Spannungsumwandler mit 1.000 Watt Dauerleistung (kurzfristig sogar bis 2.400 Watt).

Will hoffen, dass es so alles in Ordnung ist.

abo1 am 26 Okt 2008 20:22:53

rossi63 hat geschrieben:Will hoffen, dass es so alles in Ordnung ist.


hallo


kabel zu dünn
sicherung zu stark

aber mach nur mal ...

lg
g

rossi63 am 27 Okt 2008 21:32:52

Vielen Dank für die Auskunft.

Hast Du Alternativvorschläge?!?

Gast am 28 Okt 2008 00:21:24

abo1 hat geschrieben:kabel zu dünn
sicherung zu stark

Mensch abo, Du musst auch mal richtig lesen. Ein 10 qm Kabel sollte mehr als ausreichend sein. Aber bei der Zuladung aufpassen! :D

abo1 am 28 Okt 2008 03:00:38

rossi63 hat geschrieben:Vielen Dank für die Auskunft.

Hast Du Alternativvorschläge?!?


hallo

jede menge

aber ich denk mal du hast - für meinen geschmack - das pferd verkehrt rum aufgezäumt

warum eine dritte batterie?
zu wenig strom gehabt?

kein wunder wenn die ladeleitung ein 4mm2 oder 6mm2 ist

die leitung von der LiMa zu den batterien gehört in einem anständigen querschnitt verlegt, detto die verkabelung zwischen den batterien (und dem querschnitt entsprechend abgesichert).

dann klappts auch mit dem stromvorrat

kostet zwar ein bisserl was, aber nicht so viel wie neue batterien

welches ladegerät verwendest du?
welche batterien verwendest du?

lg
g

viking92 am 28 Okt 2008 11:18:32

rossi63 hat geschrieben:
Beim Ford Transit passen schön 2 Batterien unterm Beifahrersitz und die 3 Batterie sitzt ca. 1 Meter entfernt in einem untergebauten Kasten. Habe ein Überbrückungskabel (10 QM) als Verbindung genommen. Dieses Kabel ist noch dicker, als das Kabel, welches zum Sicherungskasten (E-Block) geht.


das ist das, was abo Dir sagen wollte.
Du kommst mit einer 'Lakritzstange' (4 oder 6mm²) vom Ladegerät und gehst mit 10mm² zur 3.Batterie weiter.
Wie weit ist der E.-block von den Batterien entfernt? Der Spannungsabfall dürfte bei voller Ladeleistung enorm sein. 3x 90Ah wollen gut gefüttert werden.
Sinnvoller wäre die Leitungen auf mind. 25mm² zu erhöhen. Dieses bedeutet aber in den meisten Fällen, wenn nicht gar in jedem Fall, einen Eingriff in die werksseitige Installation.
Wenn folgende Leitungen verstärkt ausgeführt werden, hat man schon mal die halbe Miete:
-Starterbatt. -> E.-block/Trennrelais
-E.-block -> Aufbaubatt.
-Aufbaubatt. untereinander
Das die Ladeleitung Limaseitig ausreichend ist....da gehe ich mal von aus :wink:

Traurig was einem manchmal herstellerseitig da vor die Nase gesetzt wird.


abo1 am 28 Okt 2008 11:27:52

viking92 hat geschrieben:....
Wie weit ist der E.-block von den Batterien entfernt? Der Spannungsabfall dürfte bei voller Ladeleistung enorm sein. 3x 90Ah wollen gut gefüttert werden.
...



hallo

kommt natürlich aufs ladegerät an
wenn das ding eh nur 7 ampere kann isses kein thema
aber dann ist es für 3x90A hoffnungslos zu schwach

wichtig ist vor allem die leitung von der LiMa zu den aufbaubatterien denn da fliessen wirklich im bedarfsfall um die 100A wenn das eine fette LiMa ist ....

wenn die leitung von der LiMa über den elektroblock zu den batterien geführt wird dann gilt das gesagte natürlich auch für die leitung vom e-block zur batterie, logisch ....

lg
g

rossi63 am 28 Okt 2008 20:29:43

Also das Ladegerät hat 16 Ah.

Ich meine, das Kabel von der Starterbatterie --> E-Block ---> Aufbaubatterie 8 QM hat. Dieses Kabel geht vom Fahrersitz bis fast nach hinten von dort aus auf der anderen Seite wieder bis fast nach ganz vorne; also ziemlich lang.

Gast am 28 Okt 2008 20:52:43

Hallo rossi63,

auch dein Ladegerät ist mit 16 Ampere zu schwach und die Kabelquerschnitte müssen angepaßt werden. Sonst bringt das alles nichts.

Nur mal zum Vergleich ich habe 2 x 210 AH Batterien verbaut, ein Ladegerät mit 60 A Leistung und eine 2. Lima für die Verbraucherbatterien mit 120 A mit entsprechenden Kabelquerschnitten.

happy0011 am 28 Okt 2008 21:58:54

hallo, ich will eine zweite Versorgungsbatterie paralell zur anderen schalten.

Reicht das jetzt wenn ich die nur über Plus verbinde und die Masse von beiden Batterien an die Karosse lege???

Danke für die Antwort

Frank

abo1 am 28 Okt 2008 22:15:36

rossi63 hat geschrieben:Also das Ladegerät hat 16 Ah.

Ich meine, das Kabel von der Starterbatterie --> E-Block ---> Aufbaubatterie 8 QM hat. Dieses Kabel geht vom Fahrersitz bis fast nach hinten von dort aus auf der anderen Seite wieder bis fast nach ganz vorne; also ziemlich lang.


hallo

wie schon oben gesagt

6mm2 als (noch dazu recht lange) zuleitung ist bei weitem zu dünn (8mm2 gibts nicht).

die batterien werden deshalb von der LiMa mit einer zu niedrigen spannung versorgt

übliche auswirkungen:
- sie werden nie gescheit voll und dir geht daher dauernd der strom aus obwohl du eh kaum verbraucher am laufen hast
- sie werden ihre eigentlich mögliche lebensdauer nicht ereichen da sie durch die zu niedrige ladespannung vorzeitig sulphatieren

lg
g

Gast am 28 Okt 2008 22:18:23

happy0011 hat geschrieben:hallo, ich will eine zweite Versorgungsbatterie paralell zur anderen schalten.

Reicht das jetzt wenn ich die nur über Plus verbinde und die Masse von beiden Batterien an die Karosse lege???

Danke für die Antwort

Frank


Theoretisch ja, praktisch kommt es dabei fast immer zu zusätzlichen Übergangswiederständen und ist nicht empfehlenswert.
Beide Leitungen sollten wenn möglich auch immer gleich sein. (Länge,Querschnitt)

abo1 am 28 Okt 2008 22:19:38

happy0011 hat geschrieben:hallo, ich will eine zweite Versorgungsbatterie paralell zur anderen schalten.
Reicht das jetzt wenn ich die nur über Plus verbinde und die Masse von beiden Batterien an die Karosse lege???


hallo

jaein

im lastbetrieb (verbraucher ENTNEHMEN strom aus der batterie) wäre es ok soferne die masseleitungen anständig befestigt sind

beim AUFLADEN hängt aber (indirekt) die lebensdauer und der ladegrad der batterien davon ab dass die ladung mit einer möglichst korrekt hohen spannung passiert.

wenn nun die masseleitung einen undefinierten übergangswiderstand hat dann wird eine batterie weniger gut geladen als die andere.

das und die folgen (ausgleichsladungen, überladen der volleren batterie, teilladung) sind eher suboptimal.

wenns eh nur billige starterbatterien sind ist es egal

wenn es hochwertige batterien sind wäre es schon besser eine eigene masseleitung zu ziehen

lg
g

viking92 am 28 Okt 2008 22:20:18

happy0011 hat geschrieben:Reicht das jetzt wenn ich die nur über Plus verbinde und die Masse von beiden Batterien an die Karosse lege???

Danke für die Antwort

Frank


Kurzum: Nein. :wink:
Die Batterien sollten schon relativ nah beieinader stehen und über ausreichend starke Leitungen verbunden sein....'türlich beide Pole :wink:
Um auf Nummer sicher zu gehen, noch 'ne Hochstromsicherung zwischen und gut is.

Edith: da war der Batt.-Guru mal wieder schneller :wink:

happy0011 am 28 Okt 2008 22:35:10

für die Info.
Dachte ja nur, weil ich einen Spannungswandler mit 2000 Watt an der einen Batterie dran hängen habe, für dén war es notwendig von der Starterbatterie ein zusätzliches Kabel zum Relais von dem Spannungswandler zu legen, dann wurde noch ein Massekabel von der Versorgungsbatterie an die Karosse gemacht und Plus und Minus von dem Wandler an die Versorgungsbatterie angeschlossen. Funktioniert eigentlich auch ganz gut, nur wenn die Kaffeemaschine angeworfen wird, gibt es ohne Starten des Motors nur 3-4 Kaffee. Des wegen wollte ich zweite Batterie mit dran hängen, natürlich mit dem ganzen Gedöns, zusätzliches Ladegerät, welches an den Pluspol der einen Batterie und den Minuspol der anderen Batterie gehangen wird.
Nur die Sache mit der Masse war mir nicht ganz so bewusst.

Werde einfach beide Pole je mit einem 16qmm verbinden, Leitunglänge max 80cm und 150 Amp Sicherung dazwischen und fertig.

Danke für die Info :)

abo1 am 28 Okt 2008 22:42:15

happy0011 hat geschrieben:....
Werde einfach beide Pole je mit einem 16qmm verbinden, Leitunglänge max 80cm und 150 Amp Sicherung dazwischen und fertig.
....



hallo

16mm2 ist zwar auch nicht üppig aber oft gehts halt ned anders

üblicherweise würde ich trotz dieser kurzen leitungsverbindung zumindestens ein 25mm2 einsetzen

aber naja

viel erfolg jedenfalls

lg
g

viking92 am 28 Okt 2008 22:51:50

@happy001: schau mal hier --> Link
Du siehst, die 150A Sicherung wäre in dem Fall völlig überdimensioniert.
Im worst case hättest Du zwei 80 cm lange Heizdrähte. :wink:


happy0011 am 29 Okt 2008 07:28:00

das ist doch ok, dann kommen halt 35qmm rein, wenn das besser ist :-)
Muss ich ja nur die Löche in den Sitzkästen etwas größer bohren, obwohl ein 35mm Bohrer :oops:

Irgendein Fahrzeugbauer wird so ein Teil schon haben :-)

Wenn soll es ja auch funktionieren und das Dauerhaft

Danke für eure Tolle Hilfe!



Frank

abo1 am 29 Okt 2008 10:38:07

happy0011 hat geschrieben:das ist doch ok, dann kommen halt 35qmm rein, wenn das besser ist :-)


hallo

ja, ist es

bei kabeldurchführungen extrem drauf achten dass sie sich nicht wo aufscheren können, auch die sitzgestelle haben unten manchmal metallkanten die nicht ohne sind

lg
g

abo1 am 29 Okt 2008 10:42:09

happy0011 hat geschrieben:Muss ich ja nur die Löche in den Sitzkästen etwas größer bohren, obwohl ein 35mm Bohrer :oops:
Irgendein Fahrzeugbauer wird so ein Teil schon haben :-)


hallo

35mm2 heisst nicht 35mm durchmesser

ein 35mm2 kabel hat je nach isolationsstärke um die 15 bis maximal 18mm durchmesser würde ich schätzen.

ein bisserl was dazugeben wegen einer zu verwendenden kabeldurchführung (falls es eine blechwand ist)

preislich darfst du dich je nach bezugsquelle auf um die 3,- pro meter flexiblen (!) kabel und rund 3,- pro kerbkabelschuh zum anschluss an die batteriehalterung einstellen.

am besten kabel gleich richtig ablängen lassen und die kerbschuhe gleich dort aufkerben lassen wo du das zeug kaufst (auf allfällige durchführungs durchmesser achten, nicht dass der kerbschuh zu gross ist)

geht meist gegen ein trinkgeld ...

vorne an der LiMa (falls du die leitung dorthin auch gleich mit in ordnung bnringst was ich dir sehr anraten würde) musst du gucken wie du das kabel an die LiMa ranbringst. die klemmen an der LiMa sind nicht für 35mm2 ausgelegt weil die leitung von der LiMa zur batterie normal ja nur ein halber meter oder so ist, da reicht auch ein 25mm2 oder sogar 16mm2 aus.
meist geht es dann irgendwie, manchmal muss man aber auch nahe des klemmpunktes eine verbindungsdose oder eine kerbreduzierung setzen um auf den letzten zentimetern aus dem 35mm2 einen 25mm2 zu machen oder so.

das führt den effekt NICHT wieder ad absurdum, denn es geht ja um den spannungsabfall auf der gesamten leitungslänge der möglichst gering gehalten werden soll.

lg
g

Nasenbär am 29 Okt 2008 11:17:10

Übrigens kann man den Querschnitt aus dem Durchmesser nach dem Näherungswert 0,7854 x d² berechnen.

Der Durchmesser berechnet sich aus dem Querschnitt = Nw. 1,1284 x Wurzel aus Querschnitt.

Zum berechneten Durchmesser kommt noch die Isoliermaterialstärke. Die Isolierung wird ja (logisch) bei der Berechnung nicht berücksichtigt.

happy0011 am 29 Okt 2008 17:29:23

Ihr seid Klasse, so viel unkomplizierte Hilfe :-)

Lima Anschluss sollte ich mal drüber nachdenken, wobei durch den Spannungswandler ( da ist schon so ein dickes Kabel dran ) dürfte das nicht mehr möglich sein. Habe ja auch genügend Schmackes, hatte letzte Woche drei Tage Seminar an denen ich meine Abende dank des Rauchergesetzes im Womo verbracht habe, da habe ich die Aufbaubatterie schön entlerrt, als ich zuhause das Ctek Ladegerät dran gemacht hat, ist das fast sofort auf Grün ( Voll ) gesprungen. Das funktioniert soweit wohl schon alles ganz gut.

kann aber nur nochmal sage, Ihr seid Klasse :-)

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