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Danke für die aufmunternden Worte.
Den Urlaub in Marokko haben wir beendet. Wir sind wieder in unserem Ferienhaus in Spanien und warten nun nur noch darauf, dass das Fahrzeug nach Deutschland überführt wird. Das Fahrzeug ist - vielleicht täuschen hier die Bilder - nicht mehr für eine größere Weiterfahrt geeignet. Das Fahrzeug muß begutachtet werden. Es hat auch einen Schlag auf das Vorderrad gegeben. Es ist einfach nicht mehr verkehrstüchtig und auch nicht mit einigen Handgriffen hinzubekommen. Das kann alles nur in einer Fachwerkstatt in Deutschland erfolgen. Die Windschutzscheibe ist instabil und droht herauszufallen oder auch nach innen, was wiederum einen körperlichen Schaden für bedeuten könnte. Nein, ich lasse jetzt die Finger von dem Auto bis es evt. repariert oder verschrottet wird. Das ist leider innerhalb von zwei Jahren der zweite schwere Unfall. Zuerst ist uns im Nov. 2006 ein Pkw voll in unseren Pkw gefahren. Auto war vorne und hinten um einen halben Meter kleiner Hier haben wir auch einige gesundheitliche Probleme bekommen. Die Angelegenheit konnten wir erst am 27. 11. 2008 versicherungstechnisch beenden, obwohl wir auch hier keine Schuld hatten. Ich hatte gerade diese Unfallakte geschlossen und kann nun eine neue aufmachen. Es ist zum K.......!!! Dennoch liebe in das Forum, wir lassen uns nicht unterkriegen. Das Fahrzeug des Marokkaners ist übrigens versichert. Die Unterlagen wurden mir von der Polizei ausgehändigt. Ich habe nun auch den ADAC wegen Übernahme des Rechtsschutzes angeschrieben. Ich werde zunächst auch versuchen, die Angelegenheit über meine VK abzuwickeln. Ich werde weiter berichten. Bleibt alle gesund und munter! Liebe Heinz (Campoverde) Hallo Heinz,
auch von uns alles Gute für den weiteren Verlauf. Wir fühlen mit euch. LG in den Süden Hallo unbekannter SU-Heinz.
Da hast Du ja mal so richtig Glück gehabt......... ich schließe mich den Vorrednern an: sei froh, dass es nur Blechschaden ist. Ohren hoch!! LG von der SU-Rena Auch von uns die besten .
Das Euch selbst nichts passiert ist, ist das wichtigste überhaupt. Sieht ja schlimm aus der Hymer. Jeff und Gitte Lieber Heinz und Frau ,
zum Glück seid Ihr mit heiler Haut da raus gekommen !!! Alles andere wird sich schon regeln , die Chancen stehn ja gut ! Ich kann mir schon vorstellen dass es Euch belastet :troest: Aber denkt dran wenn ihr auf der Strasse unterwegs seid : Die meisten Menschen sterben zuhause oder im Bett ! Das klingt hart , aber wurde erst neulich statistisch bestätigt! Alles Gute für Euch und starke Nerven :daumen2: Der nächste Urlaub kommt bestimmt :top: Ich drücke euch die Daumen, dass auch der Unfallgegner versichert war... Hallo Heinz, die Hauptsache ist immer, daß einem nichts passiert, das Teil kann man ersetzen, die Gesundheit meistens nicht. Vielleicht gehts diesmal schneller mit der Abwicklung. Mein Sohn hatte bei den Tschechen, einen Auffahrunfall, von eine Dame, es ging sehr schnell, nach Erstellung des Gutachtens hatten wir nach 6 Wochen das Geld. Ich wünsche euch frohe und besinnliche Weihnachten. Hallo Heinz,
auch wir aus dem kühlen Norden freuen uns, dass keine gesundheitlichen Schäden entstanden sind. Erholt Euch gut im "kühlen":D Spanien! Wenn die richtige WoMo-Saison wieder losgeht, seid ihr sicherlich wieder mit nem WoMo unterwegs! :gut: Hallo Heinz,
auch von mir die besten Wünsche. Das ist ja ein Alptraum! Ich glaube, sowas verfolgt einen noch sehr lange. Hoffentlich regelt sich alles problemlos. Internette Willy Hallo Heinz,
selbstverständlich ist es das Wichtigste, dass ihr den Unfall ohne gesundheitliche Schäden überstanden habt. Aber der Schaden an Eurem Wohnmobil ist natürlich auch ein "großer Mist". Ich wünsche Euch, dass euer Wohnmobil wieder einwandfrei repariert werden kann und die Vollkaskoversicherung sehr gut reguliert. Gerd da habt ihr nochmal Glück gehabt, das euch nichts passiert ist, das Fahrzeug kann man ersetzen.
Ich hoffe das der Unfallgegner überhaupt eine Versicherung hat. Ich kenne solche Fälle aus der Türkei, da bekommt immer der Schuld, der eine Versicherug hat, und das sind in den meißten Fällen wir, die Ausländer. Immer ärgerlich sowas, und kostet viel Nerven bis es abgewickelt ist, wünsche euch viel Glück dabei Hallo,
da nun fast ein Jahr seit dem Unfall vergangen ist, möchte ich nur darauf hinweisen, dass von der Staatsanwaltschaft in Marokko immer noch nicht das Unfallprotokoll der Polizei freigegeben wurde. Wir können also noch immer noch nicht unsere Ansprüche bei der gegnerischen Versicherung geltend machen. Die Angelegenheit wird über den ADAC über ein Schadenregulierungsbüro, welches über Anwälte in Marokko verfügt, geregelt. Aber, wie gesagt, wir kommen nicht weiter. Nun habe das Aussenministerium in Berlin eingeschaltet. Die haben sich auch sofort gemeldet und Unterlagen bei mir angefordert. Diese wurden dann an die Deutsche Botschaft in Rabat weitergeleitet. Gehört habe ich aber auch noch nichts, obwohl wieder einige Wochen vergangen sind. Wir können nur hoffen, dass wir auf dem Schaden von rd. 50000 Euro nicht sitzenbleiben. Wichtig war ja hier auch die Erfahrung, dass leider für Afrika trotz Freischaltung der grünen Karte kein Vollkaskoschutz bestand. Ich habe ja alle zwischenzeitlich entsprechend gewarnt. Ich werde weiter berichten. Als nächsten Schritt werde ich wohl das Fernsehen einschalten. Heinz-Campoverde Hallo campoverde,
drücke ganz fest die Daumen, dass Ihr bald das Thema abschließen könnt und das Geld auf eurem Konto verbucht ist. Hallo Campoverde,
Du hast alles richtig gemacht. Das geht nur noch mit Druck von allen Seiten. Wer in Afrika schon einmal mit den Staatsorganen zu tun hatte, weiss unsere Leute hier in den Ämtern zu schätzen. Bernd Das gilt nicht nur für Afrika, auch bei den Tschechen läuft es ähnlich ab, nur das man da ja in der Not die Kasko nehmen kann.
Ist schon mehr als ärgerlich. Das liest sich nicht schön. So erfreulich es ist, dass Ihr mit heiler Haut davon gekommen seid, so traurig ist alles andere.
Ganz wichtig an all dem was Du schreibst, ist, dass deutlich wird, welche Probleme Du mit dem Ausland hast und vor allem mit Deiner eigenen Vollkaskoversicherung. Ich will jetzt garnicht Geiz ist Geil unterstellen, will auch am liebsten garnicht wissen um welchen Konzern es sich handelt, aber wie so etwas passieren kann, ist mir unverständlich. Eines sehe ich aber, entweder hast Du dich nicht richtig informiert, nicht aufgepasst, Deinen Betreuer nicht informiert, oder Du wurdest schlicht und ergreifend besch...beraten. Bei letzterem, hast du noch einen anderen Weg offen die Kuh für Dich vom Eis zu bekommen. Wärest Du richtig beraten, richtig versichert, wäre der Schaden ohne wenn und aber, bereits lange von einer VERNÜNFTIGEN Kaskoversicherung geguliert worden. Weiterhin wärest Du als Geschädigter so behandelt worden, als wäre Dein Gegener ebenfalls in Deutschland versichert. Der ganze Rechtstreitfackelzug wäre jetzt Sache und Problem Deines Kaskoversicherer. So hoffe ich für Dich das Du irgendwann nochmal zu Deinem Recht kommst. Ich drücke Dir alle Daumen. Ich hoffe es lesen Alle diesen Thread ! Ebenso hoffe ich, das der "Geiz ist Geil" Gedanke bei Versicherungen aus den Köpfen verschwindet. Eine solche Reise wird bis ins letzte Tüpfelchen geplant, das blos der Flaschenöffner, der feinste Schraubenzieher mit dabei ist, aber bei der Versicherung hört das denken auf. Ne nee, so was tut doch nicht not. BigPit Versicherungsmakler Hallo Bigpit,
ja, heute bin ich auch schlauer, was die Vollkasko in Afrika - Marokko betrifft. 5 x war ich in Marokko, einmal sogar eine geführte Tour. Von mir wurde lediglich die Freischaltung der grünen Karte für Marokko gefordert. Bei meiner Versicherung habe ich auch immer die grünen Karten erhalten, jedoch nie kam ein Hinweis, dass diese für Marokko bezüglich der Vollkaskoversicherung keine Gültigkeit hatten. Das Schlimmste ist auch noch, dass meine ehemalige Versicherung für Marokko überhaupt keinen Vollkaskoschutz für Marokko anbietet. Natürlich habe ich den Fehler gemacht. Ich habe die grüne Karte nicht richtig gelesen. Es war übliche Praxis, die Karte wurde angefordert und dann zu den Fahrzeugpapieren genommen. Ich habe den Hinweis, dass der Kaskoschutz nur für Europa gilt, schlichtweg übersehen, weil es ja, wie gesagt, das übliche Procedere war. Ich könnte mich natürlich heute in A...........beißen. Aber was soll es. Wir haben den Unfall heil überstanden und nur das tröstet uns. Es hätte noch schlimmer ausgehen können. Im übrigen hat mir meine Versicherung auf dem Kulanzweg einen Betrag von 10.000 Euro ohne Anerkennung einer Rechtsverpflichtung überwiesen. Ich habe meine Versicherung schon darauf hingewiesen, dass hier evtl. eine Verletzung der Sorgfaltspflicht..... vorliegen könnte. Aber willst Du dann noch einen Prozeß gegen die Versicherung führen. Die haben doch sicherlich den längeren Atem. So, nun hoffen wir, dass irgendwann sich der Fall in Marokko für uns positiv löst. Liebe Heinz-Campoverde Ich drücke Dir wie gesagt ALLE Daumen.
Bevor Du nochmal so ne Tour machst, suche Dir in Deiner Umgebung einen Makler. Dem erteilst Du ein Mandat zur Beschaffung eines vollständigen Versicherungsschutzes, nach dem von Dir gemeinsam mit Ihm erarbeiteten Umfang. Dann solltest Du so was niemals mehr erleben müssen. Der Markt ist heute so unübersichtlich und verbraucherfeindlich, alleine kommt man da nimmer durch. Das etwas im Argen lag, siehst Du daran, das Dein Versicherer Dir die 10.000.--überwiesen hat. Von der Caritas sind die nämlich auch nicht. Ich empfehle Gleiches JEDEM der sein Wohnmobil mal über die Grenzen Deutschland hinaus bewegen will. Der Ärger kann doch sogar innerhalb der EU schon anfangen. Baut doch den gleichen Unfall mal in Spanien. Da habt Ihr den Spaß doch schon bis über die Ohren. Fahrt Ihr ins Ausland, informiert vorher Euren Makler, besprecht noch mal die Deckung und lasst Euch diese in vollem Umfange für das gewünschte Land, die gewünschten Länder bestätigen. Hallo Freunde im Forum,
nach unserem Unfall am 30. 11. 2008 sind nun fast 18 Monate vergangen, ohne dass bisher eine Regulierung des Schadens erfolgte. Wie mir mein Schadenregulierungsbüro in Graz - eingeschaltet über die RS des ADAC - mitgeteilt hat, liegt seit einigen Tagen endlich das Polizeiprotokoll vor. Danach liegt die Alleinschuld wegen Verletzung der Vorfahrt bei dem Unfallgegner. Am 4. 5. 2010 hat auch der erste Gerichtstermin stattgefunden. Das Verfahren kann sich - so meine Anwälte in Marokko -noch ein bis zwei Jahre hinziehen. Wir hoffen, dass wir nicht so lange auf unser Geld warten müssen. Es wird nun versucht, vorab mit der Versicherung des Unfallgegners eine gütliche Einigung zu erzielen, damit nicht erst das Prozessende abgewartet werden muss. Es ist einfach nicht zu fassen, dass auch Einschaltung von Anwälten, der Deutschen Botschaft in Rabat und des Auswärtigen Amtes in Berlin es nicht möglich war, vorher das Polizeiprotokoll zu erhalten. Dieses wurde von der Staatsanwaltschaft in Marokko so lange zurück gehalten. Ich wünsche keinem von Euch, so etwas zu erleben. Deshalb habe ich ja auch an anderer Stelle noch einmal sehr eindringlich darauf hingewiesen, darauf zu achten, dass auch wirklich für Fahrten nach Marokko auch tatsächlich der Vollkaskoschutz vorhanden ist. Dann wäre ja alles etwas einfacher gewesen. Ich wollte nur kurz einmal einen Zwischenbericht geben, über die weitere Entwicklung werde ich berichten. Mit freundlichen n Heinz-Campoverde Echt schade, dass ein so schönes Land durch solche unschönen Erfahrungen als Reiseland getrübt wird.
Vielen Dank, dass du weiter berichtest! :ja: Ich bin gespannt, ob du die dir zustehende Entschädigung eines Tages erhalten wirst und ob der Schaden auch wirklich vollumfänglich bezahlt wird. Drücke die Daumen! Björn Hallo, Björn
Da hast Du leider nur zu recht, die fahren da unten wie die Wilden, ich bin als Busfahrer wirklich hart gesotten, aber wenn ich mich an die Durchfahrt duch Casablanca,Rabat,oder Marrakesch erinnere kriege ich heute noch graue Haare. Ohne Vollkasko würde ich da niemals hinfahren. Arno Hallo Heinz,
ich drücke dir die Daumen und wünsche dir, dass die Abwicklung und die Regelierung deines Schadens ab jetzt flotter vonstatten geht. Hi Heinz
Wünsche euch auch alles Gute und schnelle Abwicklung. Unglaublich wie lange ihr unverschuldet auf euer Geld warten müsst. bert schon im ersten Bericht vom Unfall dachte ich mir: Hoffentlich bekommt der jemals ein Geld.
Aber angeblich kann so was einem innerhalb der EU in Rumänien auch passieren. Oder Griechenland, wo sehr viele ganz ohne Versicherung herumfahren. Halte uns auf dem Laufenden! Wir können nur mit Dir fühlen und aus Deinem Pech lernen. Danke! Hallo,
nun noch einmal ein Zwischenbericht. Der Unfallverursacher wurde zwischenzeitlich wegen Verletzung der Vorfahrt (Überfahren der roten Ampel) rechtskräftig verurteilt. Dennoch rührt sich die gegnerische Versicherung einfach nicht. Wir mussten nun zur Durchsetzung unserer Ansprüche in Marokko ein Klage gegen die Versicherung einreichen. Fazit: Auch nach fast 3 Jahren haben wir immer noch nicht unser Geld (immerhin ein Betrag über 50.000 Euro). Unsere Anwälte haben uns mitgeteilt, dass schon einige Termine stattgefunden haben, dennoch müssten wir uns noch sicherlich ein Jahr gedulden. Gut, dass wir beim ADAC ein Rechtsschutzversicherung haben, sonst hätten wir das Ganze schon begraben können. Ich warne also noch einmal alle Marokkofahrer sich davon zu überzeugen, dass tatsächlich bei der Einreise eine Vollkaskoversicherung vorhanden ist. Die Freischaltung der Grünen Versicherungskarte (gilt nur für Haftpflicht) reicht nicht aus. Dies musste ich auch nach Unfall leidvoll erfahren. Ich werde weiter berichten. Liebe aus Windeck Heinz-Campoverde Hallo,
ich vermisse meine Ausführungen in den Postings? Campoverde
Du bist doch zu lesen, Campoverde. Was fehlt? Danke,
alles in Ordnung. Heinz-Campoverde Hallo Heinz-Campoverde,
wenn man das so weiterliest, ist das schon ziemlich schockierrend. Aber dann sollte man sich die Überschrift Deines Threads wieder zu Gemüte führen! Es ist zwar sehr viel Geld, aber eben nur Geld :!: Ich wünsche einen alsbaldigen Erfolg! Jörg Hallo, Auslandsschadenschutzversicherung (so sie denn für Nordafrika gilt)
wäre, wie unlängst hier geschildert, das Sorglos-Paket gewesen. Vollkasko auch, aber nicht so günstig. Richi Hallo Freunde, ich habe Euch versprochen, jeweils den neuesten Stand mitzuteilen. Der letzte Bericht ist nun schon zwei Jahre her. Ich erlaube mir daher, nochmals einen Zwischenbericht abzufassen. Wir ihr wisst, war der Unfall am 30. 11. 2008. Der Unfallfahrer wurde, wie bereits mitgeteilt, rechtskräftig verurteilt. Da die Versicherung nicht zahlen wollte, mussten wir eine Klage einreichen. Im Herbst letzten Jahres wurde nun das Urteil gesprochen. Hier eine Übersetzung des Urteiltenors: "Nach Prüfung der vorgelegten Unterlagen ist festzuhalten, dass der Unfall vom 30. 11. 2008 durch den Lenker des Fiat Ducato verursacht wurde, der sein Fahrzeug nicht gut beherrscht, außerdem nahm er nicht alle Maßnahmen zur Vermeidung des Unfalles wahr, aufgrund seiner Hast und seiner Gedankenlosigkeit und nicht zuletzt durch Missachtung des Vorrangrechtes gegenüber dem Lenker des Fahrzeuges Fiat Hymer. Aus diesen Gründen hat das Gericht geurteilt, den Fahrer des Fiat Ducato mit einer Verschuldensquote von 2/3 zu belasten. Der Rest der Verschuldensquote geht zu Lasten des Lenkers des Fiat Hymer. Die Schadenhöhe wurde durch den marokkanischen Sachverständigen mit DHS 280.000,00 festgelegt. Obwohl nach Überprüfung der Schadenhöhe keine nennenswerten Mängel in diesem Sachverständigengutachten zu verzeichnen sind, hat das Gericht gemäß seinem Ermessen die Schadenhöhe auf DHS 210.000,00 reduziert. Nach Einwendung der Mitschuldensquote wird die beklagte Partei zur Zahlung von DHS 140.000,00 verurteilt."[[b]b] Karneval ist vorbei. Ihr müsst sicherlich den Tenor zweimal lesen, um alles zu verstehen. Ich habe auch nichts verstanden. Obwohl ich mich an die Verkehrsvorschriften gehalten und bei grün versucht habe, die Kreuzung zu überqueren, wird mir eine Mitschuld angelastet. Vorher war der Fahrer aus obigen Gründen für schuldig gesprochen worden. In dem anderen Verfahren mit der Versicherung kommt dann die Umkehrung. Dies ist einfach nicht zu glauben. Ich habe selbstverständlich das Urteil nicht angenommen und mit Hilfe des ADAC Berufung eingelegt. Nur kann sich das Verfahren wieder über Jahre erstrecken. Ich bin jetzt 71, vielleicht erlebe ich noch das Ende. Ich werde versuchen, diesen Fall weiter public zu machen. Es ist schon erstaunlich, wie man in einem arabischen Staat mit einem Europäer umgeht. Ich möchte dieses nicht weiter vertiefen. In der Urteilsbegründung ist noch einmal enthalten, warum ich eine Mitschuld habe. Das kann einfach nicht wahr sein. Ich werde weiter berichten. Liebe Heinz-Campoverde Doch, schon verstanden. Das ist ja wohl der Hammer ... unf***ingfassbar .... Und seht Ihr, deswegen fahr ich nicht nach Afrika, deswegen hab ich auch ne Versicherung abgeschlossen, welche eintritt, wenn es im Ausland keinen ausreichenden Versicherungsschutz gibt ... wobei ich selbst nicht weiß, ob meine Vollkasko in Marokko überhaupt greift .... man sollte vorher lesen. Gut, ich fahr eh nicht dort runter, von daher .... Mr. campoverde, ich wünsch Dir alles erdenklich Gute, damit das alsbald und hoffentlich zu Deiner überwiegenden Zufriedenheit abgewickelt ist. Viel Glück. Aber ist doch schon interessant, wie (manche) ausländischen Behörden ... bocken ... blocken ...hinterm Licht halten .... PS: Ist vielleicht wirklich 'n schönes und interessantes Land, ABER ... für mich überwiegt das ABER ...! Schöner Mist ! Wünsch Dir viel Erfolg. :eek: Das Urteil ist - für mich - nicht soooooo ungewöhnlich. Gut, Marokko ist nicht EU oder D :D aber hier bei uns hast du ja "grundsätzlich" erstmal ne Mitschuld auch wenn es eindeutig anders erscheint . Und zwar deswegen weil du am Strassenverkehr teilnimmst ! Du begibst dich sozusagen "in vollem bewusstsein das es gefährlich ist mit einem fahrzeug in den öffentlichen strassenverkehr". Es gibt den Begriff "allgemeine Betriebsgefahr".Da gab es in D sicher auch schon den ein oder anderen der sich verwundert die Augen gerieben hat. Etwas wunderschönes für die Anwälte weil man da schön streiten kann :D Ich sage nicht das es in ordnung/gerecht ist, aber was willste machen ? Hallo Heinz, das ist dramatisch traurig. Hattest du keine Vollkasko? Das man eine Mitschuld bekommt kann dir auch in D passieren....auch wenn man Vorfahrt hat....sowie wenn einer einem hinten drauffährt kann es passieren das man Mitschuld bekommt....warum auch immer. Das traurige ist das man nicht sorgenfrei eine Kreuzung überqueren kann ....wenn sie grün zeigt! Was hast du mit deinem Womo gemacht....repariert? Was hast Du denn daran nicht verstanden, ist eben Marokko und Du bist Ausländer. Ausserdem hast Du finde ich viel Glück gehabt, normalerweise bist Du ja Schuld denn man bleibt bei Grün stehen um den bei Rot schnell durchfahrenden Querverkehr durch zu lassen :D Wusstest Du das noch nicht ? :ja: Im Ernst, klar wirst Du verarscht aber das ist nicht neu gilt eben nicht das Recht in D und das ist eigentlich ausreichend jedem der sich vorher erkundigt bekannt. Auch das Deine Versicherung kulant erweise eine hohe Teilsumme gezahlt hat, das war Glück. Das unsere Versicherungen nur in der EU gelten sollte auch jedem bekannt sein und selber ganz genau ! lesen was da kommt muss man selber. Nicht das was Du hören wolltest, das tut mir alles sehr leid, aber so sehe ich das. Aber das größte Glück Ihr lebt ! und habt keine körperlichen Schäden erlitten, ich denke mal ein schwer Unfallschock der heute wieder Vergangenheit ist. @ campoverde: Ich kann auch nicht verstehen, warum das Urteil so erging. Aber nicht, weil ich es auf ein Marokkanisches Gericht schiebe oder grundsätzlich einem ausländischen Gericht Benachteiligung eines Prozessbeteiligten anderer Nationalität unterstelle............ :evil: Nein, mir fehlt einfach das Detailwissen aus der Urteilsbegründung, um (m)eine fundierte Meinung äußern zu können. Schön für einige Kollegen, daß sie dieses Detailwissen nicht brauchen...... Dann warten wir mal auf das Revisionsergebnis, Volker :wink: Hallo Heinz, an Deiner Stelle würde ich nicht mehr streiten, denn das heißt, Du wirst gutes Geld dem schlechten nachwerfen und weiter sinnlos Deine Nerven strapazieren. Hake es unter Lebenserfahrung ab. "Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand". Was hier wohl heißt, in Allahs Hand, auch wenn es wohl das Gleiche bedeutet. Nimm die paar Kröten, vergiß die Sorgen und den Kummer und mach Dir damit ein paar schöne Tage. Auch ich habe sowas ähnliches erlebt. Ich hatte mehrere Zeugen, die meine Aussagen beeiden wollten und der Polizist (Pförtner in einem Polizeipräsidium) hat gelogen, das sich die Balken bogen. Hing wohl damit zusammen, das ich damals einen relativ schnellen (BMW 528 i) fuhr. Wie sagte der Richter ? "Ich entscheide, wem ich glaube und wem nicht und selbst wenn sie 5 Zeugen bringen". Soviel zu: Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.
Genau DAS (nicht weiter streiten) würde ich auch tun .. :( Wir hatten 1987 in Ostanatolien einen schweren Unfall mit einem Traktor, der aus einem Feldweg die Schnellstraße queren wollte und mich dabei leider übersehen hat (Einschlagstelle Traktor am PKW war die linke hintere Tür - also er hat mich gerammt, nicht umgekehrt). Wir haben uns 3-fach überschlagen und kamen in einer Staubwolke auf einem Feldweg neben der Straße zum stehen (dort war gerade eine Beerdigungsprozession, wir standen genau vor Anhänger mit der Leiche :D ) Polizei/Militär, Unfallgegner im Krankenhaus, unser Auto Schrott. Der DAS hatte den Fall übernommen, wir haben auf Schadenersatz in TR geklagt. Im Februar 1993 (nach 6 Jahren !) erreichte uns folgende Mitteilung unseres türkischen Anwalts: (in Kurzform) Der Sachschaden zum Unfallzeitpunkt betrug DM 11.500, nach heutigen (1993) Verhältnissen sind das umgerechnet nicht mehr als DM 1.500. Der Unfallgegner war unversichert, ohne FS und ohne Kennzeichen unterwegs. Er wurde daher zu 80% schuldig gesprochen ( :roll: ). Allerdings ist dieses Urteil bereits am xxx 1989 verjährt ( :roll: ). Weiters wurde Strafanzeige gegen den Unfallgegner gestellt. Der Beklagte ist zu dem Verfahren nicht erschienen, es wurde daraufhin eingestellt ( :roll: ) Da die Verletzungen (unsere) nur leichter Natur waren und die wirtschaftliche Situation des Beklagten auf keinen Schadenersatz hoffen läßt, habe ich die Akte hiermit geschlossen ( :roll: ). Fazit : nimm mit, was Du kriegen kannst .. und buche den Rest ab auf Konto Lebenserfahrung. Sei froh, daß Euch körperlich nix weiter passiert ist .. :) Hallo, in diesem speziellen Fall würde ich auch das Geld nehmen. Bis das nächste Urteil in X Jahren verkündet wird, bekommst Du für die Entschädigungssumme vielleicht nur noch ein Ersatzrad :( Ich hatte einen ähnlichen Fall, nur das es hierbei nur um 3000 Euro ging. Ich habe sogar meiner Versicherung verboten die Mitschuld anzuerkennen und abzurechnen. Leider erfolglos, da die Versicherung unabhängig vom zu erwartenden Prozessausgang entscheiden kann. Nerven schonen und verbuchen unter Glück gehabt (was die körperlichen Schaden betrifft) der Rest ist Lebenserfahrung. Hallo, danke für die Beiträge. Auch wenn ich keinen Pfennig (Cent) mehr sehe. Ich lasse mir keine Mitschuld anhängen und werde die Angelegenheit durchziehen bis zum bitteren Ende. Gott sei Dank bin ich ja über den ADAC rechtschutzversichert. Heinz-Campoverde Heinz, ich finde deine Einstellung bewundernswert und richtig. Dir geht es nicht ums Geld sondern ums Prinzip. Und das finde ich gut. Rein praktisch wäre es wohl sinnvoller, dieses Geld zu nehmen. Aber damit ist deinem moralischen Rechtsempfinden nicht genüge getan. Also wünsche ich dir, dass du auch zu deinem Rwcht kommst, egal wie verbissen die Richter es aussprechen müssen. Man darf nicht nicht alles gefallen lassen.
Der Dir die Kosten des Verfahrens bezahlt (wie bei uns die DAS) .. NICHT aber Deinen erlittenen Schaden :!: Wünsch Dir aber : TOI TOI TOI :) Hallo Heinz,
Was Peter hier schreibt, kann ich nur voll unterstreichen! Wenn es in einem EU-Land mit einer "gewissen Rechtssicherheit" wäre, dann hätte ich noch Verständnis dafür, das Verfahren aus Prinzip weiterzuziehen. Aber in einem Land mit Scharia als Ungläubiger gegen einen Rechtgläubigen? Vergiss es! Hallo Heinz, schön das du uns dem Laufendend hälst, ein Bekannter von mir hat sich auch seit über 3 jahren mit den Tschechen vor Gericht gestritten, er hat trotz keiner Mitschuld am Unfall(Polizeibericht), verloren. Er ist stocksauer und hat die Segel getrichen. Es muß jeder für sich entscheiden, wie er vorgeht. Halte uns weiter auf dem Laufenden und hoffe du wirst noch "steinalt", damit du auch noch zu deinem Recht kommst. |
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