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Türkei_2008 1, 2, 3


JEFF und GITTE am 06 Jan 2009 21:16:50

Udoti hat geschrieben:Hi Gitte und Jeff,

Wir müssen wahrscheinlich erst nochmals nach Istanbul.

Udo


Mit dem CONCORDE?



EDIT: Super Fotos *T*O*L*L*

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Gast am 06 Jan 2009 22:24:59

Hallo Udoti,

super schöner Bericht mit tollen Fotos. Durch die Fotosperspektive aus dem fahrenden Fahrzeug, hat man das Gefühl im Womo zu sitzen.

Udoti am 06 Jan 2009 22:48:30

Hi Jeff,

das wäre des Guten zu viel. Gedacht ist an einen Kurztrip mit dem Flieger. Istanbul ist trotz 2 x 3 Tagen noch nicht gegessen.


Anzeige vom Forum


Udoti am 07 Jan 2009 10:43:47

Am 10.10.08 fahren wir weiter Richtung SanliUrfa. Eigentlich wollten wir von Garden Camping noch eine kleine Tour in die Berge unternehmen, zumal die Atmosphäre so freundlich und familiär auf dem CP war. Jedoch das Wetter erschien uns nicht so stabil, und wir hatten ja noch eine etwas steilere Abfahrt vor uns. Wir fuhren über Katha nach Adiyaman zurück und bogen dann Richtung SanliUrfa ab. Auf einer scheußlichen Buckelpiste, am von Militär bewachten Atatürk-Staudammende vorbei, erreichten wir dann 20 km vor Urfa das Dorf Bozova. Hier übernachteten wir nochmals, damit wir am nächsten Tag vormittags in Urfa eintreffen können. Ein sehr einfacher Tankstellenplatz, aber viele freundliche, hilfsbereite Menschen und am nächten Morgen ein typisches Frühstück dieser Gegend.
(138 km, N 37° 21.507´ E 38° 31.174´, Höhe 607 m ü. NN)

Udoti am 07 Jan 2009 13:41:56

Am 11.10.08 erreichen wir dann gegen 10 Uhr den süd-östlichsten Punkt unserer Reise, die Stadt Urfa. Hier stehen wir mitten im Zentrum gegenüber dem Hotel El-Ruha auf einem bewachten Parkplatz. Dieser Platz am Rand eines Teegartens und Kreisverkehrs ist tagsüber ziemlich laut, dafür liegt er aber sehr zentral und übersichtlich. (41 km, N 37° 8.904´ E 38° 46.952´)

wolly2005 am 07 Jan 2009 14:39:20

hey udoti möchte mich für euren reisebericht und bilder bedanken einfach toll macht weiter so wünsche euch immer viel glück und gesundheit mfg. wolly aus dem raum koblenz

Udoti am 07 Jan 2009 14:54:40

In Sanli Urfa treffen sich Altes Testament und Tausendundeine Nacht. Wie keine andere Stadt der Türkei besitzt sie den Zauber des Morgenlandes.

Die Bevölkerung setzt sich mehrheitlich aus Kurden, Türken und Arabern zusammen. Die Christen, die einst den größten Teil der Einwohner ausmachten, bestanden hauptsächlich aus Assyrern bzw. Aramäern und Armeniern.

Sanli Urfa, übersetzt „ruhmreiches Urfa“, ist die fünftheiligste Stadt des Islam. Hier sollen Abraham, der als Stammvater sowohl von Muslimen als auch von Christen und Juden verehrt wird, und der Prophet Hiob gelebt haben. So wird Sanliurfa auch mit der alttestamentarischen Stadt Ur in Verbindung gebracht.

Eine zentrale Stätte in der Pilgerstadt Sanli Urfa ist die Halil-Rahman-Moschee und der zum Komplex gehörende „Teich des Abraham“ mit heiligen und unantastbaren Karpfen.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sowie das Basarviertel liegen eng beieinander im Süden zu Füßen des Burgbergs bzw. der Zitadelle.

Uns hielt nichts mehr, wir zogen gleich los.

Udoti am 07 Jan 2009 15:58:56

Weiter geht´s Richtung Basar - Impressionen

Udoti am 07 Jan 2009 16:35:59

Der Besuch des wohl orientalischsten Basars Anatoliens ist ein Erlebnis. In diesem Viertel riecht es nach Gewürzen, Leder, frischem Obst und gerösteten Pistazien. Aufgeteilt ist er traditionell nach Branchen wie Kupferschmiede, Schneider, Schuster, Pelzen, Haushaltswaren, Filzern …

Udoti am 07 Jan 2009 17:28:15

Heute am 12.10.08 war die Zitadelle unser Ziel. Der gestrige Tag war sehr heiß, 42 °C, im Womo hatten wir noch 38 °C und neben uns dudelte ein Musikstand bis weit in die Nacht typische Musik der Region. Zuerst besuchten wir den Teegartens Gümrük Hani, in einer alten Karawanserei, - diese Atmosphäre ist ein Muß. Danach ging´s zur Zitadelle. Aus der Anlage ragt, weithin sichtbar, ein 17 m hohes korinthisches Säulenpaar. Der Aufstieg ist nicht sehr beschwerlich und wird mit dem Ausblick über die ganze Stadt belohnt.

JEFF und GITTE am 07 Jan 2009 17:48:12

U 2,

wenn Euch schon Istanbul so begeistert hat, dass Ihr noch einmal
dorthin wollt, dann überlegt doch mal, ob Ihr, nicht zwischenzeitlich
MARRAKESCH anfliegt.
Da ist die 1000 und eine Nacht noch ursprünglicher als in der Altstadt
von Istanbul.
Das wäre doch dann auch gleich mal ein ungeheuerlicher Vergleich.

Nächstes Jahr dann aber Hama, Aleppo und Damaskus.
Das sind eben ganz andere Welten, die sich leider viel zu schnell
verändern und doch Neubauten und Hochhäuser ihren Charme verlieren.

Toller Bericht und Fotos, danke dafür und schreibt fleissig weiter.

auch von Gitte, Jeff

Udoti am 09 Jan 2009 10:53:21

Am 14.10.08 fuhren wir von Urfa auf der D 400 / E 90 über Birecik, Gaziantep, Asmaniye, Adana, Tarsus, Mersin, Erdemli zu unserem nächsten Stop nach Kitzkalesi auf den Mocamp Kervan (506 km, N 36° 28.046´ E 34° 9.575´, Höhe 2 m ü. NN).

Udoti am 09 Jan 2009 11:04:29

Wir stehen hier direkt am Meer bei herrlichem Klima, Lufttemperatur 34 °C, Wassertemperatur 27 °C. und so sind einige Relaxtage angesagt. Wir genießen bei gebratenem Fisch, Raki, frisch gefangenen Calamaris mit Nußsoße, hatten sehr nette türk. Nachbarn aus Istanbul – kurzum – Erholung am Meer mit ausgiebigem Baden.

Udoti am 09 Jan 2009 11:59:14

Am 01.11.08 war Aufbruch in Kizkalesi. Wir haben uns entschlossen, zusammen mit unseren türkischen Nachbarn die Südküste step by step abzufahren und dann noch einen kleinen Abstecher nach Istanbul einzuplanen. Die heutige Etappe ging über Silifke, immer die D 400 entlang nach Anamur, genauer gesagt nach Anamurium auf den CP Paradies, unterhalb einer römischen Burg gelegen. Ein einfacher Platz, dafür aber mit vielen Dattelpalmen, Mandarinen, Khakifrüchten und herrlich blühenden Pflanzen. Von der Burg hat man einen herrlichen Ausblick auf die südlichste Spitze der Türkei. Zum Abendessen holten wir uns von Bauern schräg über der Straße frisch zubereitetes Gözceme, Pfannkuchen gefüllt mit Käse und Kräutern.

Anne42 am 09 Jan 2009 19:27:03

ich genieße euren Bericht ganz ungeheuer, schreibt bald weiter. Die Türkei ist so ein interessantes Land und so liebenswerte Bewohner, wir waren mindestens schon 15 mal dort, leider noch nie mit dem Womo

Udoti am 09 Jan 2009 19:37:52

Hallo Anne42,

ja warum denn noch nicht mit dem Womo? Die Türkei ist in dieser Beziehung wirklich pflegeleicht. No problems. Aber bitte nicht nur an die Süd-Küste fahren. Es gibt doch so viel schöne interessante Fleckchen. Wir werden bestimmt die diesem Jahr wieder losfahren.

udoti

Anne42 am 10 Jan 2009 00:26:09

das ist eine Zeit frage, wir können leider im Moment nicht so lange weg. Aber mich würde mal interessieren, wie habt ihr euch im Land verständigt, könnt ihr ein wenig türkisch. Ihr habt ja oft an Tankstellen oder Restaurants übernachtet, wie macht man sich da verständlich?

Udoti am 10 Jan 2009 14:22:07

Auch die Verständigung hat ganz gut geklappt. Wir können natürlich auch kein Türkisch, aber mit Englisch kommt man schon ganz schön weit. Und im Übrigen gilt auch hier: Wer dich verstehen will, der versteht dich.

Gerd-R am 11 Jan 2009 08:20:46

Hallo,

das ist ein ungemein interessanter Reisebericht. Geht er noch weiter ? ich bin schon ganz gespannt.

Gerd

Udoti am 11 Jan 2009 11:55:42

Hallo Gerd,

freut mich. Natürlich geht´s noch weiter. Es fehlt ja noch die ganze Süd-Küste, Istanbul und die Rückreise über Bulgarien, Serbien, Ungarn. Leider aber erst dann zum nächsten Wochenende.

udoti

JEFF und GITTE am 11 Jan 2009 12:55:04

:D ... dann rollt Ihr ja nun auf unseren Spuren, nur in umgekehrter Richtung.

Wir sind schon gespannt, wie es weiter geht.

Schönen Sonntag, Jeff

Udoti am 11 Jan 2009 13:42:52

... ja es geht jetzt wieder Richtung Westen - Olüdeniz und Sultaniye werden aber nochmals so richtige Highlights.


Beduin am 11 Jan 2009 14:35:43

Anne42 hat geschrieben:das ist eine Zeit frage, wir können leider im Moment nicht so lange weg. Aber mich würde mal interessieren, wie habt ihr euch im Land verständigt, könnt ihr ein wenig türkisch. Ihr habt ja oft an Tankstellen oder Restaurants übernachtet, wie macht man sich da verständlich?


Hallo anne

vor 12 Jahren war ich mit meinen beiden Kindern, meinem Hund und meinem T2 alleine in der Türkei.Alles keinerlei Problem, überall nur nette Leute und auch mit der Sprache ging es echt gut.

Viel Sicherheit vermittelte auch auch mein Hund, die meisten Türken hatten, zu Recht ;) Angst vor ihm. Mit ihm an der kurzen Leine konnte ich unbeheligt durch Kusadasi laufen und mir wollte keiner einen Teppich verkaufen :)

Nette Geschichte, fast in Iskenderun, es war schon dunkel, ich tod müde, fahre auf einen Hotelparkplatz, mit einem Campinglogo.

"Sie wünschen bitte" in feinstem Deutsch ;)
"Einen Platz zum schlafen"
"Bitte, suchen sie sich einen aus"

War echt klasse. Der junge Mann hat uns sogar die Wäsche gewaschen. War mir das penlich. Waren schon 3 Wochen unterwegs, es war heiss..................... :oops:
aber er wollte uns das auf keinen Fall selber machen lassen.
Täglich gab es gut zu essen und wir wussten garnicht wie revanchieren, Geld wollten sie keines haben ........

Wir sind damals Brindisi-Cesme mit der Fähre, an der Küste mit Abstecher Pamukale bis fast zur Syrischen Grenze und auch über Kapadokien, Istanbul (wegen plattem Reifen vom Abschlepper aus betrachtet) , Edirne wieder zurück

War das scheeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee
immer wieder gerne, aber bitte nicht mehr im Juli-August 40° und mehr im Schatten :roll:

Udo, auch ich freue mich auf deine weiteren Berichte. Ist wie "Heimkommen" :wink:

JEFF und GITTE am 14 Jan 2009 18:55:45

Entweder hat Udo die Grippe, Rheuma in den Fingern, oder ein
Buchangebot und deshalb geht es hier wohl nicht weiter.
Da helfe ich doch gerne mal aus mit einer kleinen Geschichte zum
nächstem Ziel:

"Die wunderschöne Belcegiz, der Sohn des Kapitäns und das „Tote Meer“

Die Geschichte berichtet über die Entstehung der Namen der Strände und warum das Meer hier ein „Totes Meer“ ist.

Auf der dem Meer zugewandten Seite befindet sich der Traumstrand, benannt nach dem gleichnamigen, hübschen, lykischen Mädchen Belcegiz.

In der Zeit in der sich die Geschichte zutrug, ankerten große Schiffe draußen vor der Bucht.
Die Besatzungen gingen hier regelmäßig in kleineren Booten an Land, um Trinkwasser aus den zahlreich, den Gebirgen entspringenden Quellen zu holen.

Die hübsche Belcegiz saß an einem solchen Tage am Strand, als der Sohn eines Kapitäns, sein Boot an Land steuerte.

Augenblicklich verliebten die Beiden sich ineinander.
Das Mädchen musste auf ihren Geliebten, Ölüdeniz, oft Monate warten, bis er zurück von hoher See kam.
Der Vater des jungen Mannes hingegen war gegen diese Verbindung.
Es war ein stürmischer Tag, als das Schiff wieder an dieser Bucht vorbei kam und der Sohn den Vater, zum Schutz vor der See bat, doch die rettende Bucht aufzusuchen.

Der Vater sah hierin nur den Wunsch des Sohnes die hübsche Belcegiz aufzusuchen.

Vor Wut und im Streit erschlug er den Sohn, was seine Geliebte, die doch auf ihn wartete, von den hohen Klippen mit ansehen musste. Aus Kummer sprang Belcegiz von der Klippe in den nassen Tot. Wo sie ihr Ende fand, benannte man den Strand nach ihr, nach Belcegiz, weil beide von gleicher Schönheit und Anmut sind und waren.

Der Ort, an dem der Geliebte starb, trägt heute seinen Namen, Ölüdeniz.

Seit diesem Vorfall trägt das Meer dieser Bucht Trauer, es erscheint wie tot.
Es liegt da wie ein Spiegel und keine Welle bricht das Bild des Himmels und der Wolken.
Die Berge leuchten Blutrot, wenn die Sonne über dem See versinkt.

Jeff

monana am 15 Jan 2009 16:47:39

Danke für diesen tollen Reisebericht und die sehr gelungenen Bilder.
Klingt nach einer wunderschönen und beeindruckenden Reise, die ich auch einmal gerne unternehmen würde.

Ach ja, wenn unsere Jüngste mal erwachsen ist und wir dann im Rentenalter sind und die nötige Zeit dafür da ist, dann wollen wir auch auf große Fahrt gehen.

LG
monana

:juggle:

Falcon am 15 Jan 2009 16:54:51

Anne42 hat geschrieben:das ist eine Zeit frage, wir können leider im Moment nicht so lange weg. Aber mich würde mal interessieren, wie habt ihr euch im Land verständigt, könnt ihr ein wenig türkisch. Ihr habt ja oft an Tankstellen oder Restaurants übernachtet, wie macht man sich da verständlich?



es gibt überall immer einen der deutsch spricht, egal wo du in der türkei bist

Udoti am 16 Jan 2009 16:40:31

Am 02.11.08 fuhren wir weiter Richtung Alanya. Auf einer kurvenreichen jedoch wildromantischen Küstenstraße gings durch das Taurusgebirge, vorbei an Citrusfrüchten, Bananenplantagen, die bis ans Meer reichten. 19 km vor Alanya fanden wir Sedre Camping als Übernachtungsplatz (108 km, N 36° 24.318´ E 32° 10.431´). Mit dem Dolmus gings nach Alanya, eine Stadt, die von 60.000 Deutschen bewohnt wird. Wir kamen an die aus Reiseprospekten bekannten Strände, die von riesigen Hochhäusern bebaut waren, und man konnte nur erahnen, was sich im Sommer hier abspielt.

Udoti am 16 Jan 2009 17:09:05

Am 05.11.08 erreichen wir bei frühsommerlichen Temperaturen am Rand zur antiken Stadt unseren kleinen Campingplatz, ein ziemlich grüner Garten mit vielen Hühnern und Katzen (88 km, N 36° 46.379´ E 31° 23.628´) Eine gemütlichen Terrasse lud uns ein zum Essen und einem kühlen Fußballabend mit Raki. Die Besichtigung der Antiken Stadt war obligatorisch.

JEFF und GITTE am 16 Jan 2009 18:17:45

Sehr schön, es geht weiter.
Wie hat Euch Side gefallen?
Wir standen direkt vor den Ruinen, die nachts unheimlich beleuchtet
sind.

Da wir die Südküste ja selbst gefahren sind, wird der Bericht für uns
umso spannender.
Seid Ihr nach unserem Tagebuch gefahren?

Jeff

Udoti am 16 Jan 2009 19:09:54

Hi Gitte&Jeff,

unser CP in Side war relativ ruhig, etwas abseits der Ruinen, aber dann doch nur ca. 10 min. vom Theater entfernt. Aber wir waren ja im Nov. dort. Im Sommer sieht es bestimmt anders aus. Der Basar ist sehr aufdringlich, auch die verschiedenen Restaurants. Wir haben einmal sehr gut Fisch gegessen auf einem kleinen Schiff im Hafen. Die antiken Stätten haben uns gut gefallen.
Ab Kizkalesi sind wir ja mit einem türk. Ehepaar bis Istanbul gereist. Ich hatte Ihm vorab meine Routenvorstellung gezeigt, und zusammen haben wir sie dann modifiziert. Efesus und den nördlichen Teil haben wir dann weggelass, weil das Wetter nicht mitgespielt hatte. Deswegen dann von Sultaniy ab ein schneller Sprung nach Istanbul. Eure Tour-CD haben wir leider noch nicht.

gruß udoti

JEFF und GITTE am 16 Jan 2009 19:22:53

Hallo Udo,

"Efesus weggelassen!" ... oh ... oh ... oh ...!

Das war eigentlich der Highlight unserer Küstenreise Türkei.

1. Grabmal des Apostel Johannes
2. Wohnhaus der Maria ( ... von Brentano und die Visionen der Nonne!)
3. Die grösste Ausgrabungsstätte der Welt

Schaaaaaadddddeeeee ... ! Aber vielleicht ein Grund das wir da doch noch einmal gemeinsam hinreisen.

Jeff

Udoti am 21 Jan 2009 10:50:17

Am 08.11.08 fahren wir über Antalya nach Kemer. In einer großen Migros in Antalya wurden die Vorräte wieder aufgefüllt. Auf unserem Übernachtungsplatz waren wir mit dem Verwalter allein (124 km, N 36° 37.056´ E 30° 33.382´). Relaxing und gutes Essen waren angesagt. Der Strand war weit aber teilweise sehr steinig. In Hotelnähe war am Strand sehr viel Rummel. In dieser Gegend muß man sich dann doch die Frage stellen, wann die Küste mit 5-Sterne-Hotels zugebaut ist.

Udoti am 21 Jan 2009 11:17:28

Am 10.11.08 ging´s nach Kas (282 km). Unterwegs besichtigten wir die alte röm. Hafenstadt Phaselis, herrlich gelegen in einer Bucht, umgeben von Pinienwäldern. Über Finike mit seinen köstlichen, süßen und saftigen Orangen erreichen wir den Ottopark am Hafen von Kas. Heute war das große Fußballspiel der beiden Istanbuler Clubs, überall Live-Übertragungen in den Lokalen. Es war sehr viel Betrieb zu dieser Zeit.

Udoti am 21 Jan 2009 12:09:44

Am 11.11.08 fuhren wir von Kas nach Fethiye und von hier weiter an die beach von Ölüdeniz (122 km, N 36° 33.199´ E 29° 06.896´). Hier stehen wir an einer sehr sehr schönen Plätzchen, mit alten Olivenbäumen und vielen Blumen. Das Wasser ist schon merklich kühler, auch die übrigen Temperaturen, doch die Sonne scheint immer noch. Wir haben beschlossen hier 5 Tage zu bleiben. Übrigens, am 16.11. haben wir das letzte Mal im Meer gebadet. Mit dem Dolmus kamen wir gut nach Fethiye, einer tollen Einkaufsstadt. Tagsüber wurde relaxt, beim Trampelbootfahren sahen wir unsere erste Wasserschildkröte, abends gab es dann meistens Fisch in verschiedenen Variationen.

Udoti am 21 Jan 2009 13:40:12

Eigentlich wollten wir noch etwas bleiben. Aber – der Himmel war sehr verhangen. So brachen wir am 17.11.08 auf an den Köycegiz-See, genauer gesagt in die alte röm. Therme Sultaniye (112 km, N 36° 52.432´ E 28° 36.176´). In Fethiye wurde nochmals für 1 Woche Vorrat eingekauft. Wir erreichten dann nach abenteuerlicher Fahrt durch riesige Orangenhaine auf enger Straße Sultaniye. Die Therme verfügt über ein Hamam, verschiedene Außenbecken und hilft mit seinen Wasser von 39 °C den verschiedensten Krankheiten. Wir machten von der Anlage regen Gebrauch, es tat unseren Gelenken wirklich gut. Wir stehen direkt am See mit herrlichem Ausblick. Leider spüren wir auch hier schon den „Herbst“. Selbst wenn sich die Sonne auch öfter bllicken lässt, wir können sie nicht so richtig genießen, da der Platz im Schatten einer Felswand liegt.

Udoti am 21 Jan 2009 14:43:12

Heute machen wir eine Bootsfahrt zur Caretta-Beach. Vorbei an Dalyan, an den weit sichtbaren lykischen Felsengräbern in einer senkrecht abfallenden Felswand, vorbei an der antiken Stadt Kaunos, durch schilfbewachsene Kanäle, vorbei an Fischern, die die blauen Krebse fangen, kamen wir dann ans offene Meer mit seiner Beach. Hier legen die Caretta-Schildkröten aus Südamerika im Sommer ihre Eier ab. Als wir dann auf der Rückfahrt wieder zum Köycegiz-See kommen, schaltet unser Kapitän den Motor aus und heizte den Grill kräftig ein für unsere mitgebrachten Grillsachen. Der See lag still in der Nachmittagssonne und wir ließen uns dieses einmalige Mahl bei guter Raki-Stimmung und wohlschmeckenden Krebsen schmecken.

Udoti am 21 Jan 2009 14:56:55

Am 24.11.08 brechen wir in Sultaniye auf. Es gab eine lange Fahrerei, da das Wetter zu wechselhaft war, und wir uns spontan auf der Fahrt entschieden, nicht Ephesus anzufahren. So ging die Reise über Mugla., Aydin, Izmir, Manisa, Akhisar bis ca. 20 km nördlich von Balikesir. Hier übernachteten wir auf einem Varan Rastplatz (471 km, N 39° 49.699´ E 28° 07.337´). Es wurde kälter.

Udoti am 21 Jan 2009 17:20:11

Am 25.11.08 ging´s von Balikesir über Susurluk, Karacabey, Bursa, Gemlik in die Nähe von Yalova und von hier mit der Fähre nach Istanbul zu unseren türk. Bekannten (242 km).

Udoti am 21 Jan 2009 18:00:19

In Istanbul ging´s in einer großen Schleife nach Üskidar. Herrliches Wetter, tolle Eindrücke von dieser Stadt. Auf dem Rückweg wurde wieder einmal bester Fisch bei den Marmara-Fischern eingekauft. Am Abend war dann Mezze- und Raki-Time. Am nächsten Tag fuhren wir nach Kadkoy, einem interessanten Geschäftsviertel. Leider goß es in Strömen. Shopping war angesagt. Mittags gab´s in einem typischen Fischlokal frittierte Muscheln, Reis und Efes. Der Abschiedsabend wurde von Fußball im TV begleitet. – So langsam geht´s nach Hause.

Anne42 am 21 Jan 2009 23:15:56

oh sieht das lecker aus!!!!! :razz:

Udoti am 22 Jan 2009 11:06:53

Am 28.11.08 machten wir uns dann nach einem herzlichen Abschied so gegen 11.30 Uhr auf den Weg in Richtung Heimat. Ohne Stau fuhren wir reibungslos über die Second Bridge auf die E 80 Istanbul – Edirne bis zum Grenzübergang Kapikule. An einer sehr langen Truck-Kolonne vorbei fanden wir weit vorn einen gebührenpflichtigen Parkplatz zum Übernachten (288 km, N 41° 42.803´ E 26° 22.177´).

JEFF und GITTE am 22 Jan 2009 11:08:24

Hallo Ihr Zwei,

da kribbelt es doch gleich das Reisemobil zu packen und
loszufahren.
Die Türkei ist doch ein fast unschlagbares Reisemobilziel.
Da ist man noch echt willkommen, findet überall Stellplätze und
wandert über echte Geschichte, in fantastischer Natur.

Auf dem Rückweg wart Ihr aber schnell unterwegs, oder täuscht das?

Danke für die Fotos und den Bericht, den wir verschlungen haben!

Jeff und Gitte

Udoti am 22 Jan 2009 12:00:23

Am 29.11.08 war unser Ziel der Grenzübergang Bulgarien – Serbien. Über Plovdiv und Sofija fuhren wir bis zur Grenze nach Kalotina. Hier wurde auf einem Security Parking übernachtet (374 km, N 42° 49.591´ E 22° 50.659´). Nachts war auf dem Parkplatz sehr viel Trucker-Verkehr. Der erste Teil der Strecke war etwas holprig, die Autobahn war ok, die nördliche Umfahrung von Sofija ist katastrophal, sehr ausgefahren mit tiefen Löchern. Danach wird der Straßenzustand bis zur Grenze wieder ok.

Am 30.11.08 durchfahren wir Serbien und kommen bis nach Ungarn. Von der bulg. Grenze fahren wir durch tolle Landschaft und kommen bei Nis auf die Autobahn. Perfekte Straße, nicht mehr wieder zu erkennen mit dem alten Autoput von früher. Hier konnten wir richtig Gas geben und über Beograd, Novi Sad und Subotica kamen wir an die ungarische Grenze bei Szeged. Hier wurde streng kontrolliert, alle Türen außen mussten geöffnet werde, der gesamte Innenraum samt Hubbett wurde durchleuchtet. Danach fuhren wir auf der guten Autobahn weiter bis zu unserem Übernachtungsplatz Raststelle Kecskemet (612 km, N 46° 50.881´ E 19° 39.987´)

Am 01.12.08 fahren wir von unserem Autobahnrastplatz Kecskemet Richtung Bekescsaba ins Thermalcamp nach Cserkeszölö (49 km, N 46° 51.952´ E 20° 12.104´). Der Platz ist sehr geräumig, gepflegt und liegt direkt neben dem Thermalbad.

Am 06.12.08 brechen wir auf und kommen auf der Autobahn problemlos über Budapest, Wien und Linz, Wels (Richtung Passau) zu unserem letzten Übernachtungsplatz (603 km, N 48° 10.753´ E 13° 44.851´).

Am 07.12.2008 erreichen wir dann über Passau, München, Augsburg, Ulm am Nachmittag fit und bis oben voll mit Eindrücken our home.

Anne42 am 22 Jan 2009 19:48:14

Hallo Udoti, das war ein toller Reisebericht und ich werde ihn jetzt noch einmal von vorne bis zum Schluss genießen.

womoline am 23 Jan 2009 13:25:07

hallo Udoti

Respekt und Glückwunsch zu diesem tollen Reisebericht !!

Da wir selbst 3 Jahre in der Türkei gelebt haben, kam da schon "Heimweh" auf...

aus Griechenland!!

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