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Aufbaubatterien nachrüsten


TOMbola am 04 Jan 2009 11:34:08

Hallo liebe Gemeinde.

Nach einigen Wochen des lesens in diesem Forum (inhaltlich sehr gutes Portal), haben ich mich entschlossen Aufbaubatterien nachzurüsten. Wir benutzen unser Womo hauptsächlich um meiner Leidenschaft des Kitesurfens nachzugehen. Dazu stehen wir häufig autak an irgendwelchen Stränden der Nord- oder Ostsee.

Unser Womo ist ein Karman LT Missouri Baujahr 2004.

Hinter dem Beifahrersitz ist eine Steuereinheit verbaut, in der Ladeelektronik und die gesamte Regelung der 220 Volt Boardnetzspannung untergebracht sind. Über der Eingangstür sitzt ein Display, an dem unter anderem der Ladezustand der Aufbau- und Starterbatterie abgelesen weden kann.

Nun meine Frage.

Ist dies nicht schon eine Intelligente Ladeeinheit, oder sollte ich trotzallem noch B2B oder Sterlinglader nachrüsten.

Vorab schon mal vielen dank für eure Hilfe.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 04 Jan 2009 12:19:41

Ich habe meine zwei 200 Ah Batterien wegen Altersschwäche ersetzt und vier neue 100 Ah Batterien eingebaut und ordentlich verkabelt. An der übrigen Schaltung und Verkabelung musste ich nichts ändern. Alles funkt prima. Ich habe Strom ohne Ende. Letztlich muss halt das Ladegerät tauglich sein.

Ich würde also erst einmal eine zweite Batterie einbauen. Die Batterie sollte gleich stark und von gleicher Bauart sein, wie die erste. Dann warte einfach ab, ob es schon reicht oder nicht. Den Lader würde ich erst im zweiten Schritt nachrüsten, falls erforderlich.

Eine Superidee finde ich die Starterbatterie mit einzubeziehen. Dazu wird man aber einen Fachmann zu Hilfe nehmen müssen. Und man muss darauf achten, dass die Bordspannung nicht insgesamt unter 11,6 Volt abfällt, damit der Motor noch einmal gestartet werden kann. Auf diese Weise erreicht man eine deutliche Vergrößerung der Lademöglichkeiten, ohne irgendwelche Nachteile. Die Starterbatterie schleppt man nur immer mit und sie wird kaum gefordert, jedenfalls im Sommer.

Gast am 04 Jan 2009 12:21:38

Hallo TOMbola,

die Serien-Anzeige in meisten Reisemobilen zeigt in der Regel die aktuelle Batterie-Spannung sowie den momentanen Stromfluß an. Das Problem ist, dass beide Werte keine sinnvolle Auskunft über den Ladezustand geben. Die Batteriespannung sinkt beim frei Campen verhältnismäßig spät(d.h., wenn schon viel Energie entnommen wurde), aber dann weißt Du immer noch nicht, vieviel Energie dir noch zur Verfügung steht.
Mein Tipp: Besorge Dir einn "Batterie-Computer" (z.B. von Büttner). Das ist eine Anzeige, die wie eine Tankuhr die Restkapazität der Batterie ausrechnet und anzeigt.
Zur Batteriekapazität selbst hast Du noch keinen Wert genannt.
Falls Du da erweitern möchtest, gibt es hier im Forum etliche gute Beiträge ( über die Suchfunktion). Oder Du fragst einfach mal nach und bekommst sicherlich gute Ratschläge.
Zur Sterling /B2B-Lösung kann ich nur meine theoretische Meinung sagen, da ich diese Systeme in meinem Fahrzeug nicht verbaut habe.
Wenn Du Deine Batterie(n) während der Fahrt möglichst schnell nachladen möchtest, ist das sicherlich ein guter Weg.
Wenn Du daheim Dein Fahrzeug regelmäßig ans Netz hängen kannst und Dir die geladenen Batterien für Deine Zwecke ausreichen, reicht das meiner Erfahrung nach.


Viele ,
westy75

Anzeige vom Forum


TOMbola am 04 Jan 2009 17:52:27

Danke für eure Antworten.

Ich meine das meine vorhandene Ladeelektronik die Starterbatterie schon in den Verbrauch des Wohnbereichs mit einbezieht. Zumindest wird die Spannung der einen wie der anderen im Display angzeigt. Die Kapazität der Sarterbatterie läßt auch erheblich nach, obwohl ich im Fahrgastraum keine Verbraucher eingeschaltet habe.

Die Aufbaubatterrie ist eine GEL 85 AH und ist unter dem Beifahrersitz verbaut. Der Platz dort läßt eine weitere Batterie gleicher Baugröße zu. Unter dem Fahrersitz wäre für eine weitere Batterie platz vorhanden.

Davon wollte ich zwei Stück nachrüsten und meine vorhandene 85 AH mit einbeziehen:

AKKU BLEI/GEL 130 AH SOLAR DRYFIT S12/130 A

fuzzy am 04 Jan 2009 18:14:34

Hi TOMbola,

leider machst Du in Deinem letzten Posting gleich mehrere Denkfehler :

1. das Du für beide Batterien Anzeigendisplays hast, heißt nicht das beide der Versorgung des Aufbaus dienen. In 99,9% aller Fälle ist eine für den Aufbau die andere für das Fahrzeug (Starten Licht, etc. ) da.

2. Wenn die Kapazität der Starter deutlich runtergeht, ist entweder die Batt. defekt oder ein stiller Verbraucher, oft auch unsachgemäße Bastelverkabelung schuld daran.

3. Man sollte immer Batterien gleicher Leistung, gleichen Typs und gleichem Alter nehmen, da die Gesamtleistungsfähigkeit immer nur so gut ist wie das schwächste Glied in der Kette.


:ironie: Also noch mehr lesen im Forum :!:

Geballtes Wissen zum nachlesen gibt es auch hier : --> Link

TOMbola am 04 Jan 2009 20:49:14

Hi fuzzy

1. In meinem Fall glaube(!) ich das nicht, da die Kapazität der Starterbatterie nur deutlich nachlässt, wenn Verbraucher im Wohnbereich eingeschaltet werden. Zudem kann ich das Fahrzeug auch nach 2 Wochen Standzeit normal starten. Bei einem stillen Verbraucher, wäre das m. E. nicht möglich.

2. Unsachgemäße Verkabelung kann ich ausschließen, da alles im original Zustand. Ansonsten s. o.

3. Das verstehe ich jetzt nicht. 2x 125 AH + 85 AH ergeben eine Kapazität von 335 AH. Das ganze ist eine Parallelschaltung, ergo eine Batterie mit 335 AH, weshalb soll das nicht funktionieren?

Gast am 04 Jan 2009 21:09:27

TOMbola hat geschrieben:Hi fuzzy

1. In meinem Fall glaube(!) ich das nicht, da die Kapazität der Starterbatterie nur deutlich nachlässt, wenn Verbraucher im Wohnbereich eingeschaltet werden. Zudem kann ich das Fahrzeug auch nach 2 Wochen Standzeit normal starten. Bei einem stillen Verbraucher, wäre das m. E. nicht möglich.

2. Unsachgemäße Verkabelung kann ich ausschließen, da alles im original Zustand. Ansonsten s. o.

3. Das verstehe ich jetzt nicht. 2x 125 AH + 85 AH ergeben eine Kapazität von 335 AH. Das ganze ist eine Parallelschaltung, ergo eine Batterie mit 335 AH, weshalb soll das nicht funktionieren?


Du bist ja grundsätzlich mit der Elektroversorgung zufrieden, willst nur etwas mehr Reserve haben!? Dann würde ich an Deiner Stelle auf hochwertige Säurebatterien umstellen, auch die vorhandene GEL-Batterie rausschmeissen und zunächst einmal zwei neue 100 Ah Batterien einbauen. Ich denke, das bringt schon einmal sehr viel. Wenn´s dann immer noch nicht reicht, kommt eine dritte dazu. Wenn dazwischen ein paar Monate liegen, ist das den Batterien egal. Auf diese Weise kommst Du im Moment mit 200 bis 300 EUR davon und bist, was die Batterien angeht, für die nächsten 4 Jahre sicher bestens versorgt, du schmeisst also nicht wirklich Geld weg.

Das Handbuch von Agtar , wie soeben von fuzzy erwähnt, empfehle ich ebenfalls dingend zu lesen. Das bringt einen wirklich weiter und erhellt viele Zusammenhänge.

TOMbola am 04 Jan 2009 22:40:58

rantanplan hat geschrieben:
Du bist ja grundsätzlich mit der Elektroversorgung zufrieden, willst nur etwas mehr Reserve haben!? Dann würde ich an Deiner Stelle auf hochwertige Säurebatterien umstellen, auch die vorhandene GEL-Batterie rausschmeissen und zunächst einmal zwei neue 100 Ah Batterien einbauen. Ich denke, das bringt schon einmal sehr viel. Wenn´s dann immer noch nicht reicht, kommt eine dritte dazu. Wenn dazwischen ein paar Monate liegen, ist das den Batterien egal. Auf diese Weise kommst Du im Moment mit 200 bis 300 EUR davon und bist, was die Batterien angeht, für die nächsten 4 Jahre sicher bestens versorgt, du schmeisst also nicht wirklich Geld weg.

Das Handbuch von Agtar , wie soeben von fuzzy erwähnt, empfehle ich ebenfalls dingend zu lesen. Das bringt einen wirklich weiter und erhellt viele Zusammenhänge.



Hallo rantanplan

Richtig ich möchte mehr Reserve. Säurebatterien hab ich wegen der Kosten auch schon überlegt, aber im Innenraum Gase hab ich nicht so gerne, vom oxidieren mal ganz abgesehen.

abo1 am 04 Jan 2009 22:47:00

TOMbola hat geschrieben:......
2. Unsachgemäße Verkabelung kann ich ausschließen, da alles im original Zustand. Ansonsten s. o.

3. Das verstehe ich jetzt nicht. 2x 125 AH + 85 AH ergeben eine Kapazität von 335 AH. Das ganze ist eine Parallelschaltung, ergo eine Batterie mit 335 AH, weshalb soll das nicht funktionieren?


hallo

ad2:
das eine schliesst das andere nicht aus, eher im gegenteil

ad3:
weil die starterbatterie vermutlich eine übliche starterbatterie ist und die beiden solarbatterien zyklenfeste batterien sind die einer anderen ladetechnik bedürfen um ihr geplante lebensdauer zu erreichen und ihre geplante leistung zu erreichen

es gibt entgasungsanschluesse für säurebatterien im innenraum, das ist nicht so ganz das problem

lg
g

TOMbola am 04 Jan 2009 23:09:26

abo1 hat geschrieben:


es gibt entgasungsanschluesse für säurebatterien im innenraum, das ist nicht so ganz das problem

lg
g


Hallo abo1

Entgasungsanschlüße? Dazu müsste ich aber Löcher bohren um die Gase ins Freie zu leiten oder?

Wie sieht es denn mit wartungsfreien Bleibatterien aus, die können nicht nachgefüllt werden und gasen somit auch nicht oder?

Fragen über Fragen

Noch mal vielen Dank für eure fachmännischen Antworten.

Gast am 04 Jan 2009 23:20:44

Das sind ca. 5 mm dünne Plastikschläuche, die an der Seite, oben, in die Batterie gesteckt werden. Diese dünnen Schläuche leitet man durch ein ebenso kleines Loch nach unten ins Freie ab. Das spielt für Wärme pp. keine Rolle. Wenn das Loch so groß ist wie der Schlauch dick, kommt auch keine Schmutz oder so etwas ins Fahrzeug. Man kann ja auch mit Dichtmittel zusätzlich arbeiten. Auch mein Audi A8 hat so eine Belüftung für die Batterie im Kofferraum und alle anderen Fahrzeuge, wo Säurebatterien im Inneren montiert sind.

Die Gel-Batterie ist auch eine Bleibatterie, nur dass statt Säure eine dickflüssiges Gel als Medium dient.

Was man auch erwägen könnte, wenn man keine Löcher bohren will: AGM-Batterien. Sind aber sehr teuer und sicher nicht unbedingt nötig.

TOMbola am 04 Jan 2009 23:33:55

rantanplan hat geschrieben:Das sind ca. 5 mm dünne Plastikschläuche, die an der Seite, oben, in die Batterie gesteckt werden. Diese dünnen Schläuche leitet man durch ein ebenso kleines Loch nach unten ins Freie ab. Das spielt für Wärme pp. keine Rolle. Wenn das Loch so groß ist wie der Schlauch dick, kommt auch keine Schmutz oder so etwas ins Fahrzeug. Man kann ja auch mit Dichtmittel zusätzlich arbeiten. Auch mein Audi A8 hat so eine Belüftung für die Batterie im Kofferraum und alle anderen Fahrzeuge, wo Säurebatterien im Inneren montiert sind.

Die Gel-Batterie ist auch eine Bleibatterie, nur dass statt Säure eine dickflüssiges Gel als Medium dient.

Was man auch erwägen könnte, wenn man keine Löcher bohren will: AGM-Batterien. Sind aber sehr teuer und sicher nicht unbedingt nötig.



Hallo rantanplan

Vielen Dank hast du vielleicht einen Link/Tip für mich, wo ich Batterien und Entgasungsschläuche bekomme.

oldie2002 am 04 Jan 2009 23:36:59

die schläuche sind meterware und bekommst du bei alpha theodor ullrich und die batterien kannst du dir aussuchen, wo sie am günstigsten sind, sollten m.e. aber solar-säure sein

abo1 am 05 Jan 2009 02:56:46

hallo

säure batterie ist gut
aber - wie schon erwähnt - unbedingt "zyklenfeste" säurebatterien (also zb solarbatterien). billige starterbatterien zu verbauen wird im allgemeinen nicht den gewünschten erfolg zeigen

beim kauf darauf achten das die batterie einen zentralen entgasungsanschluss hat, dann ist das mit dem schläuchlein kein problem ...

lg
g

Gizmo am 05 Jan 2009 13:09:44

Hallo,

wenn die Nassbatterie(n) unter dem Fahrersitz montiert ist (sind), lässt sich bei vielen Wohnmobilen der Gasungs-Schlauch leicht und einfach am Handbrems-Bowdenzug nach außen führen.

, Gizmo

TOMbola am 05 Jan 2009 18:20:03

Vielen Dank für eure Tips, werde das ganze die Tage mal in Angriff nehmen.

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