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Hallo Isa und Andreas,
ein sehr schöner Reisebericht von Euch mit sehr schönen Bildern. Ich bin vergangenen Sommer an fast allen Orten die Ihr besucht habt gewesen. ...es war alles total überlaufen, und von Romantik keine Spur. Mein Kompliment zur Qualität Eurer Bilder. Habt Ihr das Programm satte Farben verwendet? Womowitsch @Andrea,
die Fahrräder hätten wir auch zuhaus lassen können, machen aber einen guten Eindruck, oder? :D Da muß ich Dir widersprechen. Die Fahrräder hätten wir auf KEINEN FALL daheim lassen können, denn dann hätten wir sie dringendst benötigt!!! Die waren ja geplant, um am Tiber entlang nach Rom reinzufahren. Aber so ist das mit den Wohnmobilfahrern - wollen nach Rom und Napoli - und landen auf Elba - ts ts ts ...
Lass Dir nur Zeit mit den Bildern und verdien inzwischen bissi was, damit mein Norwegen-Ausflug im Februar gesichert ist!! Wenn wir schon so einen großen Fan-Club hier haben, sollten wir ihnen einen winterlichen Norwegen-Ausflug auch nicht vorenthalten, gell ?? (.... kommt bei mir gleich im Anschluss nach Finnland, jetzt im Ernst!!! ) Gaaaanz Grosses Kino ! .... Habt DANK Ihr Beiden :!: :!: :!:
LG Michael Golfo di Follonica....
fürs breitseitig Strandstehen mit Markise und Sonnenuntergang ist das leider nichts. Stellplätze und V/Es gabs zur Genüge, aber idyllisch war das alles nicht. Wer kennt diese Früchte, die teilweise überreif und zermatscht auf den Wegen lagen? Irgendwie ist es trotz stahlblauem Himmel kalt-windig, wir ahnen, der Traum vom „Am-Meer-in-der-Sonne-sitzen“ wird sich so wohl eher nicht realisieren lassen. Auch haben wir als südliches Ende dieser langen Bucht Punta Ala ausmachen können, einen Ort, von dem mir gar wunderliche Dinge einst erzählt wurden.
Wir fahren also bis da hin, entdecken vorher aber doch noch einen großen sonnigen Platz, an dem man gut die Markise rausfahren könnte, zwar nicht am Meer, sondern auf freiem Gelände, eingezäunt quasi von etlichen Bäumen, in Gesellschaft zweier weiterer italienischer Wohnmobile, wo man gut ein paar Nachmittagsstunden oder wohl auch eine Nacht zubringen könnte. Aber zuerst auf nach Punta Ala, ein Café mit Blick auf herumschlendernde Menschen soll eingenommen werden. Denkste!! Meine halblaut vorgetragenen Befürchtungen bestätigen sich: In das gesamte ziemlich große Hafengebiet darf man nur als „Autorisierter“ einfahren, will heißen, wenn man sein Schiff da stehen hat oder dort Wohneigentum besitzt. Der gesamte Retortenort – und mehr ist das ja nicht – strahlt eine derart hässliche 70er/80er-Jahre-Beton-Architektur aus, daß es uns schier den Atem verschlägt. Nein, nein, hier wollen wir auf keinen Fall bleiben, noch nicht mal auf einen Café – und wo sollte der auch eingenommen werden?! Hallo,
Andreas, das sind Litschi: --> Link Was mich beeindruckt, ist die warme Rottönung der Häuser auf Elba, dieses Ocker. Gerade bei Schlechtwetter scheinen die Richtig zu leuchten! Beste an euch beide! Uli Ulrike, das dachten wir auch - dann muß es aber irgendwie eine andere Sorte sein als die, die es bei uns so zu kaufen gibt, die da sind stacheliger, irgendwie dünner-stacheliger. Ulrike,
an Litschi dachten wir auch, als wir die Früchte sahen. Aber dass die dermassen in Italien..... Hätten einen netten kleinen Litschi-handel aufbauen können, so viel hing von dem Zeug rum. Niemand schien sich drum zu kümmern. Hallo Isa und Andreas,
Ich hab gerade geggogelt in Sachen Litschi, da gibt es ja auch eine Abarten. Doch, der Litschibaum braucht subtropisches Klima und das hat er doch in Italien. Lest euch einmal den Wikipedia-Artikel durch. Beste und Hilsen ;) Uli Punta Ala
ein Retortenort für Retortenmenschen Da fahren wir lieber zurück zu dem anderen Plätzchen und halten unsere Bäuche auf unseren Stühlchen vor unserem Fahrzeug in die Sonne. Leider haben wir die schönste Mittagszeit verplempert und der Wind ist nun ziemlich kalt, die Wintersonne wärmt nicht mehr so richtig.
Gut, wir nutzen das freie Stehen in der Natur für eine schnelle aber nachhaltige Hausordnung – und fahren weiter Richtung Süden. Castiglione della Pescaia soll unser südlichster Punkt sein, von da hat man schon von wundersamen Stellplatzmöglichkeiten gehört. Unterwegs inspizieren wir ein Büchtchen, an dessen Einfahrt ein Nugget mit deutschem Kennzeichen (das erste deutsche Kennzeichen seit etlichen Tagen!!!) sehen, halten einen kleinen Plausch mit den Leuten, nein, auch dieses Strändchen eignet sich nicht für unsere Wünsche, also rein in den Ort. Aaaahhhh, gleich im Hafen stehen die Wohnmobile – und dahinter – ah, bestimmt, 10, 15 Wohnmobile, na Wahnsinn. Da passen wir auch mit hin.
Schnell eingeparkt und zu Fuß ins durchaus hübsche Städtchen, Aufstieg durch die netten Gassen, in denen sommers offenbar das Leben tobt, es haben auch einige Geschäftchen und Bars und Ristoranti auf, einladend sieht das alles aus! Zunächst kehren wir in einer Enoteca ein, später in einer Bar, in der das wahre Leben tobt. Nett ist es da, so richtig nett. Beschwingt gehen wir irgendwann heim, essen zu Hause, ich hole irgendwann aus der Garage Wasser- und Wein-Nachschub, als ich angesprochen werde. Ah, die Leute mit dem Nugget sind das – sie haben ein Problem, die Heizung hatte die Batterie leergezogen, das Auto springt nicht mehr an. Sie hatten sich wohlweislich in einem kleinen Hotel hier in der Nähe eingemietet, Schlafen bei der Kälte in dem kleinen Fahrzeug wäre eh nicht so das Richtige. Wir laden sie ein und trinken ein paar Limoncelli mit ihnen, am anderen Morgen werden wir helfen, das Fahrzeug zu starten. Castiglione mehr Castiglione Was heißt hier "wären wir bald versackt" - sind wir doch so gut wie ... Der Nugget springt sofort an, unsere Wege trennen sich, wir fahren in unglaublichem Sonnenschein Richtung Grosseto, wir wollen nach Montalcino. Wie immer lese ich aus den Reiseführern vor, was wir rechts und links neben der Straße zu sehen bekommen und erwähne den nun gut ins Blickfeld kommenden Monte Amiata und daß ich da auch noch nie oben gewesen sei. Schande. Also – warum fahren wir da nicht hin?! Unterwegs halten wir spontan in Casteldelpiano an, einem bezaubernden Bergstädtchen, in dem grade auf der Piazza noch köstlich die Sonne scheint, hier muß sich hingesetzt und die Köpfe müssen in die Sonne gehalten werden. Casteldelpiano und noch ein paar Wenn man sich an dem Standort des Fotografen von Bild 1688 rumdreht, erblickt man dieses bezaubernde Gärtchen: Später fahren wir weiter aufwärts, es beginnt, sich Schnee an den Straßenrändern zu zeigen. Wir kurven den immerhin fast 1800 m hohen Berg hinauf, die italienischen Fahrzeuge mit eingemummten, wohl skifahrerisch tätigen Personen, werden mehr. Es geht aufwärts Ca. 5 km unterhalb des Gipfels steht ein wild mit den Armen herumfuchtelndes Männchen, das uns nicht mehr weiterfahren lässt. Auch auf meine Anfrage kann er mir nicht mitteilen, warum. Wir vermuten, der Parkraum sei wohl wegen des sonntäglichen Andrangs in den Skigebieten zu groß.
Wir geben nach und fahren wieder abwärts. Wohin nun? Erst mal abwärts – gegenüber Seggiano auf einer Wiese weiden malerisch Kühe – das gibt ein tolles Bild!! Anhalten – Foto. Es stinkt. Und qualmt. Andreas löst den Feuerlöscher aus seiner Halterung, ich stehe ungläubig auf den Qualm starrend neben dem Fahrzeug. Paaaaahhhhhhhh – die Bremsen qualmen, mehr ist es zum Glück nicht. Gut, daß wir für das Bild angehalten haben! Warten ein wenig, kann doch nicht sein, ein neuerlicher Defekt? Wird sich nach kleiner Pause wohl hoffentlich in Wohlgefallen auflösen?! Qualmenden Bremsen.
Immerhin waren wir fast auf dem Gipfel des höchsten Berges der Toscana. 1000 Höhenmeter haben wir auf Serpentinenstrassen hinter uns. Die kurze Pause wurde zum Fotografieren genutzt. Na gut, wir warten etwas und fahren dann vorsichtig weiter, geht alles gut, die Bremsen haben sich wieder beruhigt, arbeiten aber schön und wie sie es sollen.
Fahren hinab zur Abbazia San Antino, dort reger Sonntagnachmittags-Ausflugs-Verkehr. Wohnmobile müssen ca. eineinhalb km auf einem eigens angelegten Parkplatz parken, wir missachten im Januar dies und fahren bis auf ca. 400 m hin bis an die nette Abtei, die als eine der mächtigsten im Mittelalter galt. Bilder von unterwegs Abbazia di Sant Antimo Um die Abtei stehen auch ein paar uralte knorrige Olivenbäume ... Hallöchen Ihr Zwei :) ,
ich hab mich jetzt von Seite 1 durchgelesen , geschaut , gesonnt , amüsiert , gefreut...gerochen ( Bremsen) einfach wunderbar ( nicht die Bremsen!) ! Eure Tour , Eure Bilder und Ihr Beide :wink: !!! Danach nehmen wir Kurs auf Montalcino, ich konnte mich nicht mehr erinnern, wie die Stellplatzsituation dort war, es ist zu lange her und wir hatten dort ja auf einer Tour mal alle möglichen Orte abgeklappert.
Zunächst folgen wir den Camper-Sosta-Schildern und werden völlig unattraktiv weit von der Stadt weggeleitet, oberhalb eines städtischen Bauhofes, an dem man offenbar entsorgen soll aber nicht mal sein Klopöttchen dorthin schütten möchte, so versifft ist das alles da. Nein, das gefällt uns nicht. Wir fahren runter, einmal an der Stadtmauer rum und entdecken etwas unterhalb einen Großparkplatz. Wir müssen aber dringend Wasser fassen und der dortige Wasserhahn sieht auch nicht recht vertrauenerweckend aus. Nein, das gefällt uns nicht. Montalcino? Nicht unter diesen Umständen. Ich erinnere mich an Pienza, da soll es doch einen SP mit VE geben – auf die 20 km bis dahin!! Unterwegs kommen wir in San Quirico d’Orcia vorbei – und just führt die Strecke an einem beschilderten SP mit angenehmer VE-Station vorbei. Hach, wie praktisch. Hier bleiben wir, der Platz ist doch nicht schlecht, es stehen ca. 10 italienische, 2 deutsche (hopperla, lange nicht gesehen!!) und ein niederländisches Wohnmobil da. Schnell die VE erledigt, Jacke an, rein in den Ort. Hübsch, hübsch. In meinem Reiseführer von 1996 steht geschrieben, es wäre da wohl nur ein Lokal innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern – aber – weit gefehlt!! Die Auswahl ist genial. So kommen auch wir mal wieder zu einem netten Abendessen in einem alten Städtchen mit mittelalterlichem Charakter! Der SP kostet für 24 Std. 10,--, die wir uns gerne gönnen. San Quirico d’Orcia – Via dei Pereti. Der nächste Morgen ist mal wieder hübsch sonnig und wir steigen die mittelalterlichen Gässchen hinauf in den Ort, entdecken einen hübschen kleinen Park und auf einer kleinen besonnten Piazza eine Bar mit besonnter Außenbestuhlung, die nach uns schreit. Wir trinken etwas Rotwein und essen Pizza, gehen zurück zum Fahrzeug, machen noch mal „leer und voll“ und fahren mit etlichen Fotostoppts die 10 km nach Pienza. Isa und Andreas, danke für diesen schönen Bericht ich träume richtig mit! Hallo Isa und Andreas,
ich habe gerade erst euren Bericht entdeckt. Eigentlich wollte ich heute früh ins Bett, statt dessen habe ich jetzt diesen superschönen Bericht gelesen und die Bilder bestaunt. Ich kriege so ein Fernweh! Will auch verreisen!! San Quirico mehr San Quirico Oooh, Andreas, es ging ja weiter ----
Kommen jetzt die Fotostopps auf dem Weg nach Pienza - oder Pienza selber? Dort folgen wir den Sosta-Camper-Schildern und landen an einem unattraktiven, von Pkws komplett zugeparkten Platz.
Umkehren, Augen auf, wir entdecken Besseres, allerdings stehen 5 verschiedene Müllbehälter daneben, ob morgen um halb sieben wieder die Müllabfuhr mit lautem Geräusch die Behälter leert? Egal, wir gehen zu Fuß in den wiederum hübschen Ort mit der schönen Aussicht über die südliche Toskana, kehren natürlich auch hier ein und inspizieren zu Fuß einen Platz, der mittels eines Schildes als Bus- und Wohnmobilparkplatz ausgewiesen ist. Wir parken um, dort gibt es auch keine sooo direkt angrenzenden Mülleimer, die tatsächlich am anderen Morgen früh mit entsprechender Geräuschkulisse geleert werden (wie wir aus der Entfernung vernehmen können). Auf dem Weg von San Quirico nach Pienza kamen wir durch diese Landschaft.
So stellt man sich die Toscana vor. Vor lauter fantastischen Ausblicken schmerzten mir die Augen traumhafte fotos Für diese Bilderfolge hatte ich folgende Textpassage vorbereitet:
Wir befinden uns nun in dem Gebiet, das dem Ausländer gerne als „typisch Toskanisch“ verkauft bzw. vorgegaukelt wird, in den Colli Senesi bzw. der Crete südlich bzw. südöstlich von Siena. Dort gibt es über weite Landstriche Getreidefelder, die Landschaft ist wellig-hügelig, gesäumt von immer wieder Zypressen-Gruppen und Gehöften, die des Fotografen Herz höher schlagen und den Motor des Fahrzeuges ständig aus- und wieder angehen lassen. Die „normalen“ Toskana-Touristen jedoch zieht es in die bekannten Städte, San Gimignano, Volterra, Siena usw. und dort zeigt sich die Landschaft so ganz anders als hier in der südlichen Toskana, die gerne jedoch als Fotomotiv auf den Kalendern und Reiseführern hergenommen wird.
Danke, aber... traumhafte Landschaften Andreas, ich bin von den Bildern beieindruckt, nein: überwältigt, nein: einfach sprachlos!!!
Ein besonderes Habe die Ehre Gogolo |
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