rump
anhaengerkupplung
hallo
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Erfahrungen Doppelkupplungsautomatik ?


macagi am 17 Jan 2009 08:54:38

Hallochen,

laut Fachzeitschrift fährt sich das ja ganz toll im Ducato mit Automatik (kam glaube ich 2008). Bei Daimler ist ja noch ein Hydraulikwandler drin, bei anderen weiss ich nicht.

Wie haltbar ist denn die (Doppelkupplungs) Automatik beim Langsamfahren am Berg, Rangieren, usw? Raucht da nicht schnell was ab?

Hat jemand Erfahrungen damit?

mfG
Manfred

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oldi am 17 Jan 2009 11:29:58

hallo manfred,

es gibt zur zeit 2 hersteller von dsg getrieben. vw konzern und getrac( ford, vovo,jaguar)

das getrac ist z.zt. das stärkste mit 640 nm im ölbad. wogegen vw bei den neuen 7gang ein trockengetriebe vorzieht. die alten 6 gang waren auch ölbadgetriebe.

meiner kenntnis nach gab es am anfang probleme mit der kupplung im anhängerbetrieb. das deutet auf zu schwache kupplung hin, sollte aber langsam behoben sein.

ich persönlich habe mich gerade doch für eine wandlerautomatik entschieden, da ich viel anhängerbetrieb fahre, obwohl das dsg mein favorit gewesen ist.

gruß peter

homa am 17 Jan 2009 15:09:49

Hallo macagi,
wir haben seit April 2008 den Ducato X250, 3,0L, 157 PS mit der Fiat-"Comfortmatic", so heißt das Getriebe von Fiat. Es ist etwas ähnliches, wie das "Shift-Tronic" von Mercedes, welches jetzt aber meines Wissens nicht mehr von Mercedes sondern von VW eingesetzt wird. Wir haben inzwischen 16000km mit dem Auto zurückgelegt und deshalb entsprechende Erfahrungswerte.
Wir sind mit dem Fiat-Getriebe sehr gut zufrieden. Wenn man den Gas-Fuß so bewegt, wie es zur verbrauchs-schonenden und reifenschonenden Fahrweise ohnehin sinnvoll ist, dann ist das Schalten des Getriebes kaum zu spüren. Tritt man aber durch, um zu beschleunigen, dann folgt aber auch das notwendige Zurückschalten sofort und die geballte Kraft schiebt das Auto wie irre nach vorne.
Der Neigungssensor des Fiat sorgt dafür, dass bergab das erforderliche Zurückschalten entsprechend stattfindet.
Unser TEC hat auch einen Tempomat, was sich in Verbindung mit dem Getriebe quasi aufzwängt. Ich bin noch nie so entspannt mit einem WoMoBi unterwegs gewesen. Alle Leute, die ich inzwischen auf den Reisen mit einem gleichen Mobil getroffen habe, sind ebenso begeistert.
Wenn man aus dem Stand anfährt, braucht das Getriebe allerdings eine Gedenksekunde, bei normalem Gas-Fuß braucht man sich über durchdrehende Räder keine Sorgen zu machen.
In einem pmheft Anfang 2008 sind verschieden Automatik- und Halbautomatikgetriebe getestet worden.
Grüß aus Ostwestfalen.

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macagi am 17 Jan 2009 16:00:36

homa hat geschrieben:In einem pmheft Anfang 2008 sind verschieden Automatik- und Halbautomatikgetriebe getestet worden.


Ich weiss - mich hätten praktische Erfahrungen interessiert. pm hatte nämlich moniert dass gerade beim Ducato rangieren speziell am Berg doch mit ziemlich viel schleifender Kupplung vonstatten gänge.....

Ich glaube aber dass ich vielleicht nächstes Jahr nochmals fragen sollte, bin zu früh dran!


in den hohen Norden (von uns aus gesehen)
Manfred

svenhedin1 am 17 Jan 2009 19:05:50

Hi macagi,

ich glaube schon, dass Du die richtigen Fragen gestellt hast.

Diese ansonsten sehr schönen Sprintshift-Getriebe können nämlich bei bestimmten Fahrsituationen versagen oder nach wenigen Kupplungsvorgängen schwupp diwupp kaputt sein.

Es geht umd die schon erwähnte Sekunde der Anfahrtverzögerung. Ich habe von einem oder mehreren ??, weis nicht mehr Fällen gehört, da ist folgendes passiert: Tatort: die steilen Zufahrten vor den Gotthardtunnels, im endlosen Sommerstau steil bergauf.

Hier wurden über das Sprintshift mit dem gut beladenen Woni in der Staureihe normal Anfahrvorgänge versucht, bei denen, bis das Sprintshift aber die Kupplung zum einkuppeln brachte, das Woni wegen eben dieser Schalt-Verzögerung zunächst etwas zurück rollte (und zwar dies, ohne jede Chance des Fahrers, hier korrigierend eingreifen zu können) und dann, wenn es unter Power dann einkuppelte, diesen Kuppelvorgang wegen dem kurzen zurück rollen nicht mehr schaffte. Der Motor würgte sich stets ab.

Nach mehrmaligen Anfahrversuchen fing die elektrische Kupplung sehr stark an zu qualmen und nichts ging mehr und sie war: kaputt.

Da und in solchen Fällen zeigen sich/liegen offenbar die Grenzen dieser Technik sowie: beim vorsichtigen rückwärts- noch mal- anfahren bereits kurz vor einem Hindernis/Stosstange. Da soll es aus gleichen Gründen auch schon mal ungewollte Berührungen gegeben haben.

Es geht eben nichts, aber auch gar nichts über einen ordentlichen Wandler, mit dem ich im Stau auch so schön "kriechen" kann, sprich autowandern

reiko am 17 Jan 2009 19:18:07

svenhedin1 hat geschrieben:das Woni wegen eben dieser Schalt-Verzögerung zunächst etwas zurück rollte (und zwar dies, ohne jede Chance des Fahrers, hier korrigierend eingreifen zu können) und dann, wenn es unter Power dann einkuppelte, diesen Kuppelvorgang nicht mehr schaffte. Der Motor würgte sich ab.


Mein Sprinter 416 hatte damals eine "Anfahrhilfe" so ein Knopf, der genau dieses zurückrollen verhindert (also nicht der Knopf...), dann war das Fahrzeug blockiert und erst wenn es vorwärts ging schaltete das Ding wieder ab.

Ich habe mit dieser Schaltautomatik sowohl im Sprinter als auch im Atego keine schlechten Erfahrungen gemacht, einzig wenn man sich festfährt o.ä. . Ein Anfahren mit schleifender Kupplung und Ruckeln geht nicht.


Ich finde aber auch eine Wandlerautomatik angenehmer, besonders in der Stadt und im Stau.
Frank, der seinen Atego mal ausgebuddelt hat....

homa am 17 Jan 2009 19:23:27

svenhedin1 hat geschrieben:........Es geht umd die schon erwähnte Sekunde der Anfahrtverzögerung. Ich habe von einem oder mehreren ??, weis nicht mehr Fällen gehört, da ist folgendes passiert: Tatort: die steilen Zufahrten vor den Gotthardtunnels, im endlosen Sommerstau steil bergauf.

Hier wurden über das Sprintshift mit dem gut beladenen Woni in der Staureihe normal Anfahrvorgänge versucht, bei denen, bis das Sprintshift aber die Kupplung zum einkuppeln brachte, das Woni wegen eben dieser Schalt-Verzögerung zunächst etwas zurück rollte (und zwar dies, ohne jede Chance des Fahrers, hier korrigierend eingreifen zu können) und dann, wenn es unter Power dann einkuppelte, diesen Kuppelvorgang nicht mehr schaffte. Der Motor würgte sich ab. .......


Hallo svenhedin1
das beschriebene Zurückrollen am steileren Berg (ich glaube >5°) wird doch durch den "Hillholder" beim Ducato verhindert. Dies haben wir auch schon selbst registriert. Die Zeit um vom Bremspedal zum Gaspedal zu wechseln beträgt meine ich 1 Sekunde.

svenhedin1 hat geschrieben:...Da und in solchen Fällen zeigen sich/liegen offenbar die Grenzen dieser Technik sowie: beim vorsichtigen rückwärts- noch mal- anfahren kurz vor einem Hindernis/Stosstange. Da soll es aus gleichen Gründen auch schon mal ungewollte Berührungen gegeben haben........


Hierzu kann ich bestätigen, dass das sanfte dosierte Anfahren geübt werden muss, um zum Beispiel auf Keile zu fahren und dann passend anzuhalten. Dies mache ich immer mit der Handbremse.
Wir sind bisher gut zufrieden und hoffen, dass das Getriebe auch hält. :? Von Schäden haben wir bisher keine Kenntnis, aber unser Getriebe hat ja auch erst 16000 km gelaufen.

Hafer am 17 Jan 2009 19:38:30

Hallo Zusammen,

@oldi
Wenn Du den Getriebehersteller meinst, dann GETRAG.
(Die Firma unterstützt mich bei meinen Hobbies finanziell)

Allgemein zum Thema:
Alle automatisierten Schaltgetriebe (AMT,DSG, Powershift), haben im Normalfall die gleiche Auslegung der Kupplungen wie ein normaler Handschalter. Allerdings ist es für den Fahrer einfacher das Fahrzeug mit dem Gaspedal am Berg zu halten. Bei einem Handschalter muss er das mit dem linken und rechten Fuß harmonisch regeln bei einem automatisiertem einfach stumpf aufs Gas latschen. Jedes System ist irgendwann am Ende (ist einfach die Physik schuld).

Ich bin schon so viel AMT,DSG,CVT und Powershift Getriebe gefahren, und bin der Meinung, dass im Normalbetrieb das System alles mitmacht.

Es gibt nicht nur bei den Computer den berühmten DAU.

Der Vorteil der Automatisierten Getrieben ist mit Sicherheit CO2- Ausstoß und bei sportlicheren Autos der Fahrspass....

So long.

Hafer

Gerd Peter am 17 Jan 2009 20:09:35

svenhedin1 hat geschrieben:Hier wurden über das Sprintshift mit dem gut beladenen Woni in der Staureihe normal Anfahrvorgänge versucht, bei denen, bis das Sprintshift aber die Kupplung zum einkuppeln brachte, das Woni wegen eben dieser Schalt-Verzögerung zunächst etwas zurück rollte (und zwar dies, ohne jede Chance des Fahrers, hier korrigierend eingreifen zu können) und dann, wenn es unter Power dann einkuppelte, diesen Kuppelvorgang wegen dem kurzen zurück rollen nicht mehr schaffte. Der Motor würgte sich stets ab.



Hallo svenhedin,

Mercedes hat bei dem Sprint - Shift - Getriebe eine serienmäßige Rückrollsperre!
Beim Wechsel von der Fußbremse zum Gaspedal wird die Fußbremse erst ca. 1 Sek. später gelöst, ein Rückwärtsrollen ist somit nicht möglich.
Nur wenn mit der Handbremse angefahren wird, ist diese Sicherung nicht aktiv!

Gerd Peter

macagi am 18 Jan 2009 11:35:52

Hafer hat geschrieben:
Ich bin schon so viel AMT,DSG,CVT und Powershift Getriebe gefahren, und bin der Meinung, dass im Normalbetrieb das System alles mitmacht.


Ich seh schon, ich hätte automatisiertes Getriebe im Thema schreiben sollen.....

Ich bin Automatikfan und würde irgendwann eben auch das Womo gerne mit Automatik haben......das Genialste wäre übrigens eine CVT wie bei meinem Roller (AN 650, 3 verschiedene Kennlinien wählbar), oder bei Nissan Murano oder Audi. Träume.....

Und was Normalbetrieb für den Einen ist kann durchaus abnormal für den Anderen sein - aber hoffentlich normal für den Getriebedesigner....

mfG

dieter2 am 18 Jan 2009 12:36:50

Ich bin immer noch der Meinung es geht nichts über ein automatisches Getriebe mit richtigen Drehmomentwandler.

Unser Hymer 660S auf DB hatte so ein Getriebe.
Mein PKW,ein BMW hat auch so eins mit Überbrückungskuplung.
Diese Dinger halten in der Regel,wenns sein muß, 2 Autoleben.

Über diese automatisierten Schaltgetriebe hört und liest man öfters Ärger.

Dieter

homa am 18 Jan 2009 12:43:10

Wie meistens im Leben muss man Kompromisse eingehen. Man kann nicht alles gleichzeitig haben, weil es 1.) nicht angeboten wird, oder 2.) weil es die Brieftasche mit dem "Altersverorgungsbuget" nicht mitmacht.

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