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Was kosten Elefantenrennen 1, 2


dieter2 am 30 Jan 2009 21:53:04

Interessanter Artikel

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Dieter

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wernardo am 30 Jan 2009 22:39:45

Das wiederspiegelt genau das wie es ist. Es gibt zwar seit geraumer Zeit ein "Pseudogesetz gegen Elefantenrennen", es kann und wird aber quasi gar nicht kontrolliert oder geahndet. Das einzige was hilft ist ein generelles Überholverbot für LKW's. Dann ist es wenigstens offiziell. Daran halten würden sich sowieso nur die Hälfte.

Ziggi am 31 Jan 2009 10:30:03

Hallo und guten Morgen


Immer auf die LKW Fahrer............................!

Ich nehme mal an, dass so mancher von Euch auch schon soetwas gesehen hat: PKW trottelt mit ca. 80 km/h so über die "Bahn" und erquickt sich an der vielen schönen Gegend und wundert sich wieviel Gegend so da ist.........!
Er bemerkt scheinbar gar nicht, dass er so mittelerweile schon von zwei LKW`s überholt wurde!

Also, macht man "langsam" von wegen immer die LKW Fahrer.

Bin selbst kein LKW Fahrer - denkt mal darüber nach.



lg Ziggi

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Gast am 31 Jan 2009 10:46:21

War zwar selbst LKW-Fahrer, aber es stimmt schon, was manche Kollegen auf der Autobahn abziehen ist schon haarsträubend, vor allem regen die sich dann meistens auch noch auf wenn sie angehupt werden.

spleiss53 am 31 Jan 2009 11:22:17

wernardo hat geschrieben:........ Das einzige was hilft ist ein generelles Überholverbot für LKW's. Dann ist es wenigstens offiziell. Daran halten würden sich sowieso nur die Hälfte.

.... das darf nicht sein. Bedenkt man die Leistungsunterschiede der verschiedenen LKWs, so müßte manch leerer Zug hinter einem vollbeladenen - schwach motorisierten LKW hunderte von Kilometer hinter her fahren.
Wer schon mal mit Anhänger oder Wohnwagen von Süden Richtung Brenner gefahren ist, weis was ich meine. Es herrscht striktes Überholverbot weit über 100 km für Fahrzeuge mit Anhänger. Und meist fährt vor einem ein gaaaanz langsames Gespann.......... :wink:

Daß der Überholvorgang in 45 Sekunden beendet sein sollte - find ich gut.

zack am 31 Jan 2009 13:47:06

Hallo,
ohne jemanden persönlich anzugreifen möchte ich denjenigen sehen, der bei einem generellen Überholverbot und einer durchgehenden Lkw Schlange als Pkw oder WoMo-Fahrer die Autobahn verlassen möchte!

Bergbewohner1 am 31 Jan 2009 14:49:00

Schon wieder dieses Thema, LKWs die kein verderbliches Gut transportiren gehöhren auf die Schiene.
Das der überwiegende Teil der LKW Fahrer Ars.... sind merkt man jeden Tag mehr.
Das ändert auch nichts daran, das diese unter extremen Druck stehen.

oldie2002 am 31 Jan 2009 14:58:08

Waldtroll hat geschrieben:Schon wieder dieses Thema, LKWs die kein verderbliches Gut transportiren gehöhren auf die Schiene.
Das der überwiegende Teil der LKW Fahrer Ars.... sind merkt man jeden Tag mehr.
Das ändert auch nichts daran, das diese unter extremen Druck stehen.


nun lasst mal die kirche im dorf, die lkw-fahrer erledigen ihren job und das ist auch gut so. dass es schwarze schafe darunter gibt, ist normal, die gibt es aber bei den pkw-fahrern nicht weniger. versetzt euch mal in die situation eines lkw-fahrers, der mit 90 einen langsameren kollegen, der 70 fährt, überholen will und dann fährt plötzlich ein opa mit 80 auf die linke spur um auch zu überholen und bremst damit den schnelleren lkw aus, was meint ihr, was der lkw-fahrer flucht ...

und wenn es ein generelles lkw-überolverbot gäbe, müssten alle womo-fahrer, deren fahrzeug schwerer ist als 3,5 tonnen, in dieser schlange mitschwimmen - eine entsetzliche vorstellung.

zeltfex am 31 Jan 2009 16:02:24

Generelles Überholverbot für LKW ----Nein

Überholvorgänge in einem angemessenen Rahmen (wie hier 45 Sek.) plus situationsbezogen x-Sekunden finde ich in Ordnung.

Richard

Gast am 31 Jan 2009 16:45:55

oldie2002 hat geschrieben:
Waldtroll hat geschrieben:Schon wieder dieses Thema, LKWs die kein verderbliches Gut transportiren gehöhren auf die Schiene.
Das der überwiegende Teil der LKW Fahrer Ars.... sind merkt man jeden Tag mehr.
Das ändert auch nichts daran, das diese unter extremen Druck stehen.


nun lasst mal die kirche im dorf, die lkw-fahrer erledigen ihren job und das ist auch gut so. dass es schwarze schafe darunter gibt, ist normal, die gibt es aber bei den pkw-fahrern nicht weniger. versetzt euch mal in die situation eines lkw-fahrers, der mit 90 einen langsameren kollegen, der 70 fährt, überholen will und dann fährt plötzlich ein opa mit 80 auf die linke spur um auch zu überholen und bremst damit den schnelleren lkw aus, was meint ihr, was der lkw-fahrer flucht ...

und wenn es ein generelles lkw-überolverbot gäbe, müssten alle womo-fahrer, deren fahrzeug schwerer ist als 3,5 tonnen, in dieser schlange mitschwimmen - eine entsetzliche vorstellung.


hallo Dieter,

habe früher auch LKW gefahren , allerdings nur 7,5 Tonner.
Mit den schwarzen Schafen, die Waldtroll ein wenig anders bezeichnet hat,gebe ich Dir Recht.
Fest steht aber auch,die haben in den letzten Jahren dramatisch zugenommen.Die nehmen im Quadrat zu.
Zumindest hat man das Gefühl,wenn man mal einige hundert Kilometer auf deutschen Autobahnen mit dem PKW unterwegs sein muß.
Im Ausland ,sei es in F , A oder I beobachte ich dieses Problem nie.
Da langt die Polizei auch bei den LKW-Fahrern bei Verstößen ganz anders hin.
lg
peter

Lauterberger am 31 Jan 2009 17:50:33

Hallo,

das Thema ist sicher nicht mehr so gravierend, wie noch vor 20 Jahren.

Ich denke dabei an die LKW aus Tschechien,Polen, Ostzone usw. !

Die blieben am Berg rußend bald stehen. Heute fahren sie alle moderne LKW, die oft schneller sind als unsere alten WOMO !

Heute hänge ich mich wegen Windschattenfahres gern an einen LKW, der mich schön mitzieht. Probleme mit Überholen habe ich selten mit einem modernem Motor.
Wenn 2 Elefanten unterwegs sind, dauert es eben etwas länger. Wir haben doch Zeit, die LKW-Fahrer haben ihren Zeitdruck.

Dicht Auffahren zum Überholen aus dem Windschatten dürfen sie nicht, also müssen sie schon früh genug links raus !

An und für sich verständlich, oder :D

Dietmar

dieter2 am 31 Jan 2009 18:05:38

Das Problem beim Überholen sind meistens die Begrenzer die in den LKWs vorschrift sind.

Ein überholender LKW kann nicht richtig auf die Tube drücken,der Begrenzer regelt den Motor ab.

Wenn ein LKW 80 kmh fährt und sein Kollege kommt mit 85 kmh hinten auf kann er garnicht
aufs Gas gehen und eben mal mit 90-95 drann vorbei gehen.
Dann währe das alles nur Sekundensache.

Dieter

a.miertsch am 31 Jan 2009 21:06:43

he lauterberger,
was soll denn das , die Fahrweise der vielen LKW-Fahrern ist doch die,
80 km/h sind erlaubt, 87 werden gefahren, und weil die Kalkmützen nicht so genau hinschauen werden auch mal zum überholen 90Km/hgefahren. Macht 3 Km/ h Geschwindigkeitsüberschuß. Nun rechne mal flink, wielange die brauchen, um sich auszustechen?
Das sind aber eigentlich " Nonnenförtzle" auf der Bahn, weil wir ja Zeit haben. Schlimmer sind doch die Kurierfahrer in den Kleintransporten mit der eingebauten Lizenz zum Rasen. "Dringlicher Arzneimitteltransport" und so, wenn du Glück im Unglück hast, hat er wenigstens die Medikamente für Dich dabei.
Ach so, wollte ich noch loswerden, hast Du auch in der Westzohne gewohnt?
Tschüss Albert

Chris_62 am 31 Jan 2009 21:29:27

Hallo ,

wenn ich Moderator wäre , hätte ich hier schon abgeschlossen !


Die Farbe rot macht mich hier irgendwie aggressiv ! Namen will ich keinen nennen :wink:


Hier wird eine Berufssparte wiedermal über einen Kamm geschert !



Schade !

dieter2 am 31 Jan 2009 21:48:45

Waldtroll hat geschrieben:Schon wieder dieses Thema, LKWs die kein verderbliches Gut transportiren gehöhren auf die Schiene.
Das der überwiegende Teil der LKW Fahrer Ars.... sind merkt man jeden Tag mehr.
Das ändert auch nichts daran, das diese unter extremen Druck stehen.


Du weist scheinbar nicht das die DB der größte LKW Speditoer ist.
Die Schiene reicht schon lange nicht mehr.

Dieter

jakeomat am 31 Jan 2009 21:58:24

Vor einiger Zeit habe ich mal eine interessante Reportage gesehen: die haben 2 absolut baugleiche LKW genommen und exakt gleich beladen. Nur einer war von einer Spedition, die ihren Fahrern absolutes Überholverbot erteilt hat und die Begrenzer auf 80 km/h hat einstellen lassen, der andere durfte überholen und bis zu 89 km/h schnell sein (so sind die meisten Begrenzer eingestellt). Dann sind beide los auf eine Strecke von 600km. Ergebnis: der (schnellere) LKW hat auf der Strecke gerade mal 30 Minuten gutgemacht, dafür aber knapp 100 Liter Diesel mehr verbraucht!
Im übrigen wächst die Spedition mit dem Überholverbot immer weiter, soviel zu dem ach so grausamen Termindruck! Ich glaube nicht, daß auf einer Strecke von 2000km ein Zeitunterschied von 1 1/2 Stunden ins Gewicht fällt. Da kann man über die Tageszeit und Routenwahl viel mehr erreichen...

Ich würd das ganz anders machen: Genauso wie bei Motorrädern wird eine Felgen- und Reifengröße für den LKW vorgeschrieben (damit bescheißen nämlich viele Speditionen: kleinere Reifen drauf, Tacho eichen und Begrenzer einstellen lassen und dann wieder die "normalen" Räder drauf. Und schon steht auf dem Tacho (und im EG-Kontrollgerät) 85 km/h und das Ding fährt aber 92...).
Dann wird der Begrenzer auf genau 80 km/h eingestellt (warum kann man den legal auf 89 einstellen, bei einem geeichten Tacho und einer zulässigen Höchstgeschwindigleit von 80?) und an den Mautbrücken wird zusätzlich Geschwindigkeit geblitzt (bei einer On-Board Unit kann man das dann gleich zusammen mit der Maut einziehen :D ) Bei ausländischen LKW ohne OBU wird das Kennzeichen im System gespeichert und wenn der Fahrer das nächste Ticket an der Toll-Collect Station lösen will, muß er erstmal seine Strafe bezahlen.

Und simsalabim werden nur noch wirklich langsamere LKW überholt und die Elefantenrennen sind Geschichte...

Und nebenbei hätte man noch einen enormen Nutzen für die Umwelt :!:



Jake

zack am 31 Jan 2009 22:02:39

Hallo,

es wäre schön wenn wir es mal schaffen könnten, daß wir alle Lkw Fahrer in Deutschland mal so wie in Frankreich oder Italien gemeinsam streiken. Wenn dann mal paar Wochen kein Supermarkt, keine Tankstelle und kein Schlachthof beliefert, bzw. kein Müll mehr entsorgt wird. Dann sollte spät. jeder merken das wir Lkw Fahrer nicht die Deppen der Nation sind.
Danke an die, die es verstehen das Termindruck, Lenkzeiten, Staus und Baustellen uns das arbeiten nicht leichter machen und wir den Job nicht nur wegen unseren Geldes machen sondern für Euch alle fahren.

... und nun sollte dieses Thema gegessen sein wenn wir Alle etwas mehr Rücksicht aufeinander nehmen. Pkw- und Lkw-Fahrer!

Schließe mich Chris_62 an, daß dieses Thema beendet werden sollte!

Gast am 01 Feb 2009 12:44:19

jakeomat hat geschrieben:Vor einiger Zeit habe ich mal eine interessante Reportage gesehen: die haben 2 absolut baugleiche LKW genommen und exakt gleich beladen. Nur einer war von einer Spedition, die ihren Fahrern absolutes Überholverbot erteilt hat und die Begrenzer auf 80 km/h hat einstellen lassen, der andere durfte überholen und bis zu 89 km/h schnell sein (so sind die meisten Begrenzer eingestellt). Dann sind beide los auf eine Strecke von 600km. Ergebnis: der (schnellere) LKW hat auf der Strecke gerade mal 30 Minuten gutgemacht, dafür aber knapp 100 Liter Diesel mehr verbraucht!
Im übrigen wächst die Spedition mit dem Überholverbot immer weiter, soviel zu dem ach so grausamen Termindruck! Ich glaube nicht, daß auf einer Strecke von 2000km ein Zeitunterschied von 1 1/2 Stunden ins Gewicht fällt. Da kann man über die Tageszeit und Routenwahl viel mehr erreichen...

Ich würd das ganz anders machen: Genauso wie bei Motorrädern wird eine Felgen- und Reifengröße für den LKW vorgeschrieben (damit bescheißen nämlich viele Speditionen: kleinere Reifen drauf, Tacho eichen und Begrenzer einstellen lassen und dann wieder die "normalen" Räder drauf. Und schon steht auf dem Tacho (und im EG-Kontrollgerät) 85 km/h und das Ding fährt aber 92...).
Dann wird der Begrenzer auf genau 80 km/h eingestellt (warum kann man den legal auf 89 einstellen, bei einem geeichten Tacho und einer zulässigen Höchstgeschwindigleit von 80?) und an den Mautbrücken wird zusätzlich Geschwindigkeit geblitzt (bei einer On-Board Unit kann man das dann gleich zusammen mit der Maut einziehen :D ) Bei ausländischen LKW ohne OBU wird das Kennzeichen im System gespeichert und wenn der Fahrer das nächste Ticket an der Toll-Collect Station lösen will, muß er erstmal seine Strafe bezahlen.

Und simsalabim werden nur noch wirklich langsamere LKW überholt und die Elefantenrennen sind Geschichte...

Und nebenbei hätte man noch einen enormen Nutzen für die Umwelt :!:



Jake


Danke Jake,
hier redet mal einer sachlich und ohne Emotionen, der auch Ahnung hat.
Bei mir gehen immer die Emotionen los, wenn ich daran denke , was ich mit den armen LKW-Fahrern mitgemacht habe auf den Autobahnen in den letzten 30 Jahren.
Ich werde mich hüten,allen LKW-Fahrern schlechtes zu unterstellen,ich habe halt sehr viel gesehen und erlebt in meiner Zeit als Außendienstler.
Da war auch vieles dabei,was nicht sehr für diese Klientel gesprochen hat.
lg
peter

Pijpop am 01 Feb 2009 13:53:17

Normalerweise halte ich mich bei solchem Thema etwas zurück - NUR -

1. Hoffe ich das beim nächsten Mal falls mal wieder etwas ganz dringend
von A nach B muss irgendein Ersatzteil für ein Wohnmobil bei der
Fracht dabei ist - ist doch egal ab das am Freitag oder am darauf-
folgenden Montag eingebaut wird!!!!!!!!!

2. Lassen die Fahrer den Tempomat drin - eingestellt auf VMax für die
EU - vielleicht mit Fracht für GB ( Das ist jetzt für die hier so viel
zitierten FACHLEUTE ) falls sich mal wieder ein " übermotorisierter "
Wohnmobilfahrer auf der Überholspur zum Thema Schwung ver-
schätzt hat.

Pijpop

Bergbewohner1 am 01 Feb 2009 14:02:15

Chris_62 hat geschrieben:Hallo ,

wenn ich Moderator wäre , hätte ich hier schon abgeschlossen !


Die Farbe rot macht mich hier irgendwie aggressiv ! Namen will ich keinen nennen :wink:


Hier wird eine Berufssparte wiedermal über einen Kamm geschert !



Schade !


Habe leider noch kein rot gefunden, ist es halt braun. Warum willst Du keinen Namen nennen, bin nicht nachtragend :blah:
Was heißt über einen Kamm scheren, wenn man Haare schneidet, geht das auch über einen Kamm und es bleiben nur wenig jedesmal übrig.
Das so wenige LKW Fahrer nach dem Scheren übrig bleiben, hängt damit zusammen, daß bei denen großzügig über die Flegeleien auf AB drüber weg geschaut wird, sonst sähe es anders aus. Dann würde es auch nicht soviel Kritik an dieser Gattung geben. Es hat auch nichts damit zu tun, daß es "arme Schweine" sind, andere müssen auch hart arbeiten und können nicht wilde Sau spielen und Menschenleben gefährden. Noch eins, wenn manchem LKW Lenker bewußt wäre, was für eine gefährliche Sache ein 40 Tonner ist und was damit anrichten kann, würde mancher auch auf andere Verkehrsteilnehemer Rücksicht nehmen.

Kenne ein paar Lenker aus Rumänien, die in der EU unterwegs sind, von Hilslieferung dort hin, die werden so Unterdruck gesetzt, die können gar nicht anders und das Schlimme daran ist, den Behörden bei uns ist es bekannt.
Das genau wie mit den Tiertransporten
. :ooo:

uwe brökelm am 01 Feb 2009 14:32:50

waldtroll ist klar...
wenn alle anfangen die mobilisten über einen kamm zu scheren wärst du wahrshceinlich auch der erste der sich aufregt..
selten son blödsinn gelesen...

Lauterberger am 01 Feb 2009 16:01:28

:daumen2:

oldie2002 am 01 Feb 2009 16:58:25

uwe brökelm hat geschrieben:waldtroll ist klar...
wenn alle anfangen die mobilisten über einen kamm zu scheren wärst du wahrshceinlich auch der erste der sich aufregt..
selten son blödsinn gelesen...


ich kann deinen kommentar nur unterstreichen

Bergbewohner1 am 01 Feb 2009 17:31:40

Gehts euch nun besser

oldie2002 am 01 Feb 2009 17:52:38

Waldtroll hat geschrieben:Gehts euch nun besser


du wirst es nicht glauben, aber mir geht es tatsächlich besser :D

Gast am 01 Feb 2009 19:33:53

Waldtroll hat geschrieben:
Chris_62 hat geschrieben:Hallo ,

wenn ich Moderator wäre , hätte ich hier schon abgeschlossen !


Die Farbe rot macht mich hier irgendwie aggressiv ! Namen will ich keinen nennen :wink:


Hier wird eine Berufssparte wiedermal über einen Kamm geschert !



Schade !


Habe leider noch kein rot gefunden, ist es halt braun. Warum willst Du keinen Namen nennen, bin nicht nachtragend :blah:
Was heißt über einen Kamm scheren, wenn man Haare schneidet, geht das auch über einen Kamm und es bleiben nur wenig jedesmal übrig.
Das so wenige LKW Fahrer nach dem Scheren übrig bleiben, hängt damit zusammen, daß bei denen großzügig über die Flegeleien auf AB drüber weg geschaut wird, sonst sähe es anders aus. Dann würde es auch nicht soviel Kritik an dieser Gattung geben. Es hat auch nichts damit zu tun, daß es "arme Schweine" sind, andere müssen auch hart arbeiten und können nicht wilde Sau spielen und Menschenleben gefährden. Noch eins, wenn manchem LKW Lenker bewußt wäre, was für eine gefährliche Sache ein 40 Tonner ist und was damit anrichten kann, würde mancher auch auf andere Verkehrsteilnehemer Rücksicht nehmen.

Kenne ein paar Lenker aus Rumänien, die in der EU unterwegs sind, von Hilslieferung dort hin, die werden so Unterdruck gesetzt, die können gar nicht anders und das Schlimme daran ist, den Behörden bei uns ist es bekannt.
Das genau wie mit den Tiertransporten
. :ooo:


Hallo Waldtroll,
ich tus nicht gerne,aber ich muß Dir wieder einmal Recht geben.
Was hat denn der notwendige Transport aller Güter damit zu tun,das viele,nicht alle LKW-Fahrer, sich auf der Autobahn benehmen,als wären sie alleine unterwegs, nach dem Motto:wenn ich einen zügig des Weges daherkommenden PKW-Fahrer auf 80 runtergebremst habe und der mit Mühe und Not noch hinter mir zum Stehen gekommen ist,dann habe ich schon wieder ein Erfogserlebnis in meinem trostlosen Dasein gehabt.
Habe vor einer Stunde auf Fox gesehen,wie LKW_
-Fahrer aller Coleur in Einfahrten zu Raststätten die Zufahrten blockieren.
Ein PKW - Fahrer,der in die Raststätte einfuhr,konnte nur noch tot unter dem LKW hervorgezogen werden.
Wenn die Polizei dann darum bittet,doch ein naheliegendes Industriegebiet oder einen Rasthof anzufahren,wo man ruhig und straflos übernachten kann,kriegt sie eine freche Antwort.
So sieht die Realität aus.
Mir ist klar,nicht alle machen sowas und viele haben ein Problem mit den Stellplätzen,aber ein wenig rechnen müßte auch ein LKW-Fahrer können,um zu wissen,wann er wo übernachten kann,ohne Gefahr zu laufen,andere ums Leben zu bringen.
lg
peter

lg
peter

zack am 01 Feb 2009 20:07:05

Hallo Freetec 598,

gerne werden Fernsehberichte aufgepuscht, Dramatisches verkauft sich leichter!
Aber: Als Reisemobil- und Lkwfahrer kann ich leider Deine Aussage nicht so im Raum stehen lassen. z. B. in der Ferienzeit versuchst Du mal auf Rastplätzen einen Lkw Parkplatz zu bekommen. Da kannst dann schon um 17:00 Uhr anfangen zu suchen und sich dann zu ärgern wenn die Plätze mit Wohnwagengespanne und Reisemobilen zugeparkt sind - die auch erlaubter weise abseits der BAB ruhiger übernachten könnten!
Zunehmend werden in immer mehr Industriegebieten (z. B. Sauerlach) Nachtparkverbote für Lkw´s ausgeschildert. 18 meter Gesamtlänge sind nicht einfach so zu verräumen wie ein Pkw. Der Schwerlastverkehr nimmt nun mal erheblich zu, der Rasthofausbau in Bezug auf Parkplätze eben nicht. Was würdest Du sagen, wenn ein Lkw zum nächtigen bei Dir vor der Haustür steht und mindestens 6-7 Pkw Parkplätze einnimmt und dann das Geschrei mit dem Feinstaub weitergeht.

Gast am 01 Feb 2009 20:35:30

@ freetec 598:
Ich würd das ganz anders machen: Genauso wie bei Motorrädern wird eine Felgen- und Reifengröße für den LKW vorgeschrieben (damit bescheißen nämlich viele Speditionen: kleinere Reifen drauf, Tacho eichen und Begrenzer einstellen lassen und dann wieder die "normalen" Räder drauf. Und schon steht auf dem Tacho (und im EG-Kontrollgerät) 85 km/h und das Ding fährt aber 92...).


Das ist -mit Verlaub- Unsinn, was Du da erzählst.
Ich habe eine zeitlang SP-Prüfungen (Sonderprüfung für NFZ - früher hieß das BSU (Bremssonderuntersuchung) in meiner damaligen Firma durchgeführt. Ein Kollege führte parallel die Tachoprüfung durch.
Dazu gehört auch, zu überprüfen, ob die zulässigen Reifen montiert sind.
Wer das missachtet, riskiert seine Zulassung und unter Umständen seinen Meisterbrief...
Abgesehen davon: es gibt gar nicht allzuviel Reifenauswahl für große LKW.
Mal locker einen größeren Umfang wählen ist schwer.

Die Sache mit den 100 l Mehrverbrauch sei mal dahingestellt....

Übrigens: 30 Minuten früher oder später können für einen LKW-Fahrer leider zum großen Problem werden. Wenn man Terminfracht fährt, sind da ruckzuck etliche tsd Euro Vertragsstrafe fällig...

Meine Meinung: Man hüte sich vor Verallgemeinerungen: die LKW-Fahrer, die Womo-Fahrer, die Motorradfahrer, die Rentner, die Jugend, die Ossis....
Wer etwas Grips hat, sollte versuchen, differenzierter zu denken. :D

Und zu guter letzt: Wir ALLE sind mitverantwortlich, dass so wahsinnig viele LKWs herumfahren und Termindruck haben.
Ein jeder schaue mal in seinen Einkaufswagen, wenn er das nächste mal im Supermarkt zur Kasse geht.

Viele ,
westy75

gespeert am 01 Feb 2009 20:44:01

Dann wird teils in einigen Ländern kontrolliert, und zwar nach dem Muster "Mal sehen was wir denn da so alles finden".

Bspw. rütteln sich an den Feuerlöschern mal die Plomben ab -> 150 Euro.
Lenkzeitüberschreitung -> XXX Euro (HIntergrund, auch wenn Du auf dem Parkplatz stehst, mal schnell umparken ist nicht, da das KG das sofort als Ruhezeitunterbrechung wertet. Erst nach Aufforderung durch die Polizei, verbunden mit einem Schriftstück welches die Anweisung bezeugt, kann der Fahrer nun ungestraft auf Parkplatzsuche gehen. Was das für einen Bürokratismus im Cockpit hervorruft, kannst Du Dir als Normalbürger kaum vorstellen). In immer mehr Industriegebieten darfst Du nicht parken, auf Autobahnen gibt es Parkplätze wo keine Lkw´s stehen dürfen usw.
Wenn Du nach Frankreich fährst, ist z.B. die erste Anlaufstelle kurz vor der Grenze ein KOntrollposten um einen elektron. Stempel auf der Fahrerkarte zu erhalten.
Wer das verpaßt, ZAHLT FÜR JEDEN (!!!!!) Verstoß in F (also bergab mal die Geschw. überschritten, Fahrzeugmängel, Lenkzeit usw.).

Das heißt, als Lkw-Fahrer fährst Du immer mit einem Bein im Knast, Rechtsschutzversicherung für die Fahrer ist praktisch Pflicht, jeder will Dir ans Bein pissen.
MfG
K-H

zack am 01 Feb 2009 21:01:02

:daumen2:

Bergbewohner1 am 02 Feb 2009 18:08:43

Hallo Peter-Freetec 598, habe den Bericht auf Vox auch angeschaut.
Es ist nicht übertrieben
Warum nicht: meine 4 wöchigen Erfahrungen mit LKW unterwegs.
Mein Schwager hat vor 2 Jahren kurz vor dem Brenner 2 LKWs mit seinem zusammengeschoben und war schwerverletzt. Ins Krankenhaus konnte er nicht, keine Krankenversicherung mehr. Er ging in eine Pension und meine Schwester fuhr nach I und zog ihm die Splitter aus dem Körper. Kravac hat ihm sofort die Versicherung für LKWs gekündigt(er hatte damals 4 Stück laufen)
Nach dem er einen neuen LKW hatte bin ich 4 Wochen Aushilfe mit ihm gefahren, da seine Augen noch nicht richtig wieder intakt waren.
Bin auch viel vom Militär gewohnt gewesen, aber was bei bei den LKW Fahrern abgeht ist der Horror, ein "normaler Mensch" hält das nicht lange aus. Will nicht allzu sehr ausholen, aber es geht auch nicht nur ums fahren, sondern auch wie die Fahrer bei den Verladern behandelt werden.
Da ist kein großer Unterschied zu manchen Discountern.
Mein Schwager hat nun inzwischen Insolvenz angemeldet und ist sein Bauergut los.
Aber nicht weil er faul oder nicht fahren konnte, nein weil er nicht bezahlt wurde und nicht von den Kleinen, sondern von den Großen.
Aber wie ich schon am Anfang angedeutet hatte, die Fahrer sind am Ende und der letzte ?, trotzdem berichtigt das keinen LKW Fahrer-Lenker andere zu gefährden.
Wer noch mehr wissen möchte, da kann ich noch einiges drauf legen.
Z,Bsp. in NRW werden Schweine verladen, in Polen werden sie ausgeladen, am nächsten werden sie wieder in den LKW geladen, haben andere Ohrmarken drin, dann gehts weit nach Rusland rein, dort wird geschlachtet, was noch lebt, die nächsten fahren es mit dem Kühli wieder zu uns.
:ooo:

Lauterberger am 02 Feb 2009 19:12:14

Nun ging es mir kurze Zeit gut, nun wieder schlechter :roll: :roll:

Dietmar

Gast am 02 Feb 2009 21:01:14

Waldtroll hat geschrieben:Hallo Peter-Freetec 598, habe den Bericht auf Vox auch angeschaut.
Es ist nicht übertrieben
Warum nicht: meine 4 wöchigen Erfahrungen mit LKW unterwegs.
Mein Schwager hat vor 2 Jahren kurz vor dem Brenner 2 LKWs mit seinem zusammengeschoben und war schwerverletzt. Ins Krankenhaus konnte er nicht, keine Krankenversicherung mehr. Er ging in eine Pension und meine Schwester fuhr nach I und zog ihm die Splitter aus dem Körper. Kravac hat ihm sofort die Versicherung für LKWs gekündigt(er hatte damals 4 Stück laufen)
Nach dem er einen neuen LKW hatte bin ich 4 Wochen Aushilfe mit ihm gefahren, da seine Augen noch nicht richtig wieder intakt waren.
Bin auch viel vom Militär gewohnt gewesen, aber was bei bei den LKW Fahrern abgeht ist der Horror, ein "normaler Mensch" hält das nicht lange aus. Will nicht allzu sehr ausholen, aber es geht auch nicht nur ums fahren, sondern auch wie die Fahrer bei den Verladern behandelt werden.
Da ist kein großer Unterschied zu manchen Discountern.
Mein Schwager hat nun inzwischen Insolvenz angemeldet und ist sein Bauergut los.
Aber nicht weil er faul oder nicht fahren konnte, nein weil er nicht bezahlt wurde und nicht von den Kleinen, sondern von den Großen.
Aber wie ich schon am Anfang angedeutet hatte, die Fahrer sind am Ende und der letzte ?, trotzdem berichtigt das keinen LKW Fahrer-Lenker andere zu gefährden.
Wer noch mehr wissen möchte, da kann ich noch einiges drauf legen.
Z,Bsp. in NRW werden Schweine verladen, in Polen werden sie ausgeladen, am nächsten werden sie wieder in den LKW geladen, haben andere Ohrmarken drin, dann gehts weit nach Rusland rein, dort wird geschlachtet, was noch lebt, die nächsten fahren es mit dem Kühli wieder zu uns.
:ooo:


Hallo Werner,

solche Tragödien spielen sich wahrscheinlich jeden Tag in Europa ab.
Ich bin der Meinung,jede Tonne, die auf die Bahn verladen wird,ist eine Tonne weniger auf der Autobahn.
Und die Bahn würde solche und viele andere sinnlose Transporte nicht akzeptieren,bzw.kein Unternehmen käme auf die Idee,die Waggons als Just in Time (kostenloser Lagerraum zu Lasten der Spediteurere)zu benutzen.Das würde nämlich alle Automobilhersteller in Deutschland zwingen,realistische Transport-Preise zu zahlen und nicht zu Lasten der Spediteure gehen.
Nur die LKW-Unternehmen machen solche widersinnigen Dinge.
Würden LKWs nur im Nahverkehr eingesetzt,gäbe es die gesamte Problematik nicht mit fehlenden LKW-Stellplätzen,unterbezahlten,übermüdeten,überforderten und gezwungenermaßen kriminellen LKW-Fahrern.
Ich könnte hier eine ganze DIN A 4 Seite von Argumenten pro Bahn und wider Autobahn aufzählen,aber es bringt nichts,denn ich kann es nicht ändern.Und der Bund würde auch keine Milliarden von Mautgebühren kassieren,wenn alles per Bahn im Fernverkehr transportiert würde.
lg
peter

zack am 02 Feb 2009 21:22:16

Hallo Peter,
da ist was drann - da ließe sich Vieles ändern!

gespeert am 03 Feb 2009 00:05:21

Nur daß die Bahn ja renditeoptimiert wirtschaftet.
Die Kapazitäten die man bräuchte sind nicht vorhanden.
In den Niederlanden gibt es von den Häfen weg eigene Güterstrecken zum Verteilen!!!
Der normale Mischverkehr hätte das System längst zusammenbrechen lassen.
Das kommt bei uns auch noch mal.

canter am 03 Feb 2009 03:02:00

Hallo in die ganze Runde,

da muss ich jetzt auch mal meinen Senf und meine teils "tollen" Erfahrungen beisteuern.

Wir haben bei uns in der Fa. auch einige SZM die Ü Wägen bzw. deren Rüstwägen ziehen. Also die ganz schwere Klasse mit teils 48t Sonderzulassungen. Was die Elefantenrennen angeht kann ich jedem recht geben das es idiotisch ist mit einem Unterschied von 1km/h zu überholen. Wer so anfängt sollte zur Kasse gebeten werden. Oft ist es allerdings so, das man am Berg mit 25km/h plus anfängt zu überholen ( mit 88km/h am Begrenzer ) und der erste in der Kolonne ( im Sommer auch oft Womos!!! ) an der Bergkuppe schneller werden und einen ganz banal nicht mehr reinlassen. Das passiert uns leider gerade im Sommer regelmäßig mit Wowa Gespannen und Womos aber natürlich auch LKW`s. Hier wäre eine Mindestmotorisierung ( KW/je t ) eine Lösung. Das Thema Umwelt ist auch nicht ganz ohne, da ( auch ich ) mit meinem 4t Womo ca. 14l/100km Diesel brauche ( mit veralteter Technik ohne DPF ) wir mit den LKW´s zwar 35-40l aber für 48t Gewicht, seit 3 Jahren mit Euro 5 und Partikelfilter ( Iveco Stralis ). Auch die Bahn ist nicht wirklich sauber, da die 40 Jahre alten Diesel Rangieloks mehr Dreck raushauen als ein LKW im ganzen leben von ca. 1,4 Mio/km. Und die von vielen Träumern als emissionsfrei gepriesenen E Loks ( die das 10 fache des nach heutiger Technik nötigen STroms brauchen weil leider auch schon 30 Jahre im Dienst -den Strom aus AKW`s mit Endlagerproblem, Osteurop. Braunkohleöfen oder wie 30km vor München bei EON aus Ölturbinen für Spitzenzeiten die je Minute mehr Öl verblasen als ein LKW je brauchen kann ) machen mit einem 700t Güterzug dessen halbes Gewicht schon die leeren Waggons sind mehr Lärm als ein Großflughafen. Wer das sauber nennt soll weiter Träumen.
Und dann kommt bei der Bahn neben den hohen Kosten auch noch die Laufzeit ( M-HH mit LKW 18 Stunden bei Vollcontainerfracht gegen 5 Tage mit der DB ) und auch noch das Risiko der Verspätung ( weil wie bei jedem zweiten Transport den wir versuchten die Lok oder irgend ein anderer Mist kaputt war ) dazu.
Ganz gern gesehen sind bei uns auch die transporte LKW auf Schiene. Wenn der LKW als erster oder zweiter hinter der Lok ist, kann man danach gleich zum lackieren fahren, da sich der glühende Abrieb von der Oberleitung bis aufs Blech gefressen hat. Die Schäden ( bei uns wars 2006 die ÖBB über den BRenner ) von 12.000Euro sind nach AGB der Bahn ein Nutzungsrisiko und werden nicht übernommen.

Für mich ist dabei das traurige Fazit: Wer nichts verderbliches transportiert, viel Zeit hat und die Ware nicht braucht oder am besten wie die Autoindustrie oder die Kraftwerksbetreiber für den Kohlenachschschub eigene Züge nutzt, ist bei der Bahn gut aufgehoben. Alle anderen werden Notgedrungen auf der Straße bleiben da die Bahn gar nicht die kapazitäten hat schnell, preiswert und zuverlässig zu sein.

Und solange wir wollen das wir immer frisches Obst im Supermarkt, die Ebay Bestellung in 3 Tagen geliefert und die Glotze immer läuft ( dafür fahren ja auch LKW ) werden wir damit leben müssen das unsere Straßen voll sind.
Alternativ könnte man unserer Regierung aber auch vorschlagen, statt mit einer Verschrottungsprämie den Absatz rumänischer oder koreanischer Kleinwagen zu fördern die ohne jegliche Rücksicht auf die Umwelt produziert werden und bei uns Arbeitsplätze vernichten, für eine zeitgemäße Infrastruktur zu sorgen. Also Straßen, Schienennetz und Highspeed Internet auszubauen. Dann gäbe es die Chance auf fließenden Verkehr, Schiene statt Straße und weniger Geschäftsreisen da es ja auch online mit einer Telko geht.

Das war jetzt ein wenig ab vom eigentlichen Thema, musste aber mal raus.

Und jetzt noch als fröhlicher Schluss von mir: Mich nerven die vielen LKW auch, genauso wie die vielen Urlauber in den Sommerferien, die sollen bitte auch alle mit der Bahn fahren. Dann kann ich wieder schnell auf meinen Termin nach Mainz fahren ohne hinter einem LKW, Womo oder Gespann zu kriechen. Ich muss halt fahren da das mit dem High Speed Internet und festen Leitungen in D seit Jahren verschlafen wird.

jonathan am 03 Feb 2009 17:36:20

Hallo Jens,
danke für deine Ausführungen. Ist ja tw. hochinteressant-habe ich so noch nicht gewusst!
Werner

Gast am 03 Feb 2009 17:55:01

canter hat geschrieben:Hallo in die ganze Runde,

da muss ich jetzt auch mal meinen Senf und meine teils "tollen" Erfahrungen beisteuern.

Wir haben bei uns in der Fa. auch einige SZM die Ü Wägen bzw. deren Rüstwägen ziehen. Also die ganz schwere Klasse mit teils 48t Sonderzulassungen. Was die Elefantenrennen angeht kann ich jedem recht geben das es idiotisch ist mit einem Unterschied von 1km/h zu überholen. Wer so anfängt sollte zur Kasse gebeten werden. Oft ist es allerdings so, das man am Berg mit 25km/h plus anfängt zu überholen ( mit 88km/h am Begrenzer ) und der erste in der Kolonne ( im Sommer auch oft Womos!!! ) an der Bergkuppe schneller werden und einen ganz banal nicht mehr reinlassen. Das passiert uns leider gerade im Sommer regelmäßig mit Wowa Gespannen und Womos aber natürlich auch LKW`s. Hier wäre eine Mindestmotorisierung ( KW/je t ) eine Lösung. Das Thema Umwelt ist auch nicht ganz ohne, da ( auch ich ) mit meinem 4t Womo ca. 14l/100km Diesel brauche ( mit veralteter Technik ohne DPF ) wir mit den LKW´s zwar 35-40l aber für 48t Gewicht, seit 3 Jahren mit Euro 5 und Partikelfilter ( Iveco Stralis ). Auch die Bahn ist nicht wirklich sauber, da die 40 Jahre alten Diesel Rangieloks mehr Dreck raushauen als ein LKW im ganzen leben von ca. 1,4 Mio/km. Und die von vielen Träumern als emissionsfrei gepriesenen E Loks ( die das 10 fache des nach heutiger Technik nötigen STroms brauchen weil leider auch schon 30 Jahre im Dienst -den Strom aus AKW`s mit Endlagerproblem, Osteurop. Braunkohleöfen oder wie 30km vor München bei EON aus Ölturbinen für Spitzenzeiten die je Minute mehr Öl verblasen als ein LKW je brauchen kann ) machen mit einem 700t Güterzug dessen halbes Gewicht schon die leeren Waggons sind mehr Lärm als ein Großflughafen. Wer das sauber nennt soll weiter Träumen.
Und dann kommt bei der Bahn neben den hohen Kosten auch noch die Laufzeit ( M-HH mit LKW 18 Stunden bei Vollcontainerfracht gegen 5 Tage mit der DB ) und auch noch das Risiko der Verspätung ( weil wie bei jedem zweiten Transport den wir versuchten die Lok oder irgend ein anderer Mist kaputt war ) dazu.
Ganz gern gesehen sind bei uns auch die transporte LKW auf Schiene. Wenn der LKW als erster oder zweiter hinter der Lok ist, kann man danach gleich zum lackieren fahren, da sich der glühende Abrieb von der Oberleitung bis aufs Blech gefressen hat. Die Schäden ( bei uns wars 2006 die ÖBB über den BRenner ) von 12.000Euro sind nach AGB der Bahn ein Nutzungsrisiko und werden nicht übernommen.

Für mich ist dabei das traurige Fazit: Wer nichts verderbliches transportiert, viel Zeit hat und die Ware nicht braucht oder am besten wie die Autoindustrie oder die Kraftwerksbetreiber für den Kohlenachschschub eigene Züge nutzt, ist bei der Bahn gut aufgehoben. Alle anderen werden Notgedrungen auf der Straße bleiben da die Bahn gar nicht die kapazitäten hat schnell, preiswert und zuverlässig zu sein.

Und solange wir wollen das wir immer frisches Obst im Supermarkt, die Ebay Bestellung in 3 Tagen geliefert und die Glotze immer läuft ( dafür fahren ja auch LKW ) werden wir damit leben müssen das unsere Straßen voll sind.
Alternativ könnte man unserer Regierung aber auch vorschlagen, statt mit einer Verschrottungsprämie den Absatz rumänischer oder koreanischer Kleinwagen zu fördern die ohne jegliche Rücksicht auf die Umwelt produziert werden und bei uns Arbeitsplätze vernichten, für eine zeitgemäße Infrastruktur zu sorgen. Also Straßen, Schienennetz und Highspeed Internet auszubauen. Dann gäbe es die Chance auf fließenden Verkehr, Schiene statt Straße und weniger Geschäftsreisen da es ja auch online mit einer Telko geht.

Das war jetzt ein wenig ab vom eigentlichen Thema, musste aber mal raus.

Und jetzt noch als fröhlicher Schluss von mir: Mich nerven die vielen LKW auch, genauso wie die vielen Urlauber in den Sommerferien, die sollen bitte auch alle mit der Bahn fahren. Dann kann ich wieder schnell auf meinen Termin nach Mainz fahren ohne hinter einem LKW, Womo oder Gespann zu kriechen. Ich muss halt fahren da das mit dem High Speed Internet und festen Leitungen in D seit Jahren verschlafen wird.


hallo Jens,

schließe mich gerne den Worten von Werner an.
Jedoch gibt es bei der Bahn nicht nur alte Loks und Waggons und auch die Mitbwerber der Bahn haben eine mittlerweile ganz schöne Ladekapazität und freuen sich über Aufträge.
Es ist eine Mär,das die Bahn gar nicht die Ladekapazität hat,sie ist einfach nur teurer,weil da Leute sitzen ,die rechnen können und auch anständig bezahlt werden müssen,weil sie sonst den Betrieb lahm legen und keine Spediteure,die auf Kosten Ihrer Fahrer sich immer neue LKWs kaufen um dann mit nicht kostendeckenden Fahrten die Straßen zu verstopfen.
Wenn ein LKW-Fahrer sagt:das mach ich nicht,dann stehen 10 Andere vor der Tür, die für noch einen Hunderter weniger die Fahrt/den Job übernehmen und anschließend über die ganze Fernfahrerproblematik jammern.
Es ist gar keine Frage,es muß auch Fernverkehr geben,aber diese Auswüchse,die heute herrschen,müssen vom Gesetzgeber unterbunden werden.
lg
peter

Gast am 03 Feb 2009 18:11:48

dieter2 hat geschrieben:Das Problem beim Überholen sind meistens die Begrenzer die in den LKWs vorschrift sind.

Ein überholender LKW kann nicht richtig auf die Tube drücken,der Begrenzer regelt den Motor ab.

Wenn ein LKW 80 kmh fährt und sein Kollege kommt mit 85 kmh hinten auf kann er garnicht
aufs Gas gehen und eben mal mit 90-95 drann vorbei gehen.
Dann währe das alles nur Sekundensache.

Dieter


Wie bitte? Für LKW gilt Tempo 80. Basta. Und wer zum überholen nicht erheblich schneller ist als der zu Überholende der darf eben nicht überholen. Das ist Gesetz.

Mit 90-95 dran vorbei gehen - hast Du die Spur einer Ahnung, wie sich Bremsweg und Aufprallenergie verändern, wenn man statt 80 95 fährt? Weißt Du was von einem Fahrerhaus oder einen PKW übrigbleibt wenn ein LKW auch nur mit 80 "Dran vorbei geht"? Hast Du jemals einen PKW gesehen, der auf ca. 40 cm zusammengeschoben wurde, samt Insassen?

Ich schon. Willst Du auch mal? --> Link

Sorry, das ich mich hier so aufrege, aber wer so redet und denkt, der macht mich wirklich wütend! Ich habe meine Frau und 4 Kinder im Auto und Gott möge mich vor solchen Fahrern beschützen. :wall:

Gast am 03 Feb 2009 19:47:55

Die Tachos von LKW´s sind geeicht und gehen in der Regel bis auf 1-2 km/h genau. Ich vestehe auch nicht, warum der Geschindigkeitsbegrenzer nicht schon bei 81 km/h zuschlägt und noch viel schlimmer das unser Gesetzgeber da eine so hohe Toleranz hat.

zack am 03 Feb 2009 21:41:48

Hallo,
mal ganz eine andere Frage: Warum dürfen Reisebusse mit 50 oder mehr Menschen an Bord mit erlaubten 100 Km/h und Begrenzer die erst bei 109 Km/h abriegeln über die Autobahn heitzen, warum regt sich da keiner auf?
Wenn da einer einschlägt?

Gast am 03 Feb 2009 22:30:28

zack hat geschrieben:Hallo,
mal ganz eine andere Frage: Warum dürfen Reisebusse mit 50 oder mehr Menschen an Bord mit erlaubten 100 Km/h und Begrenzer die erst bei 109 Km/h abriegeln über die Autobahn heitzen, warum regt sich da keiner auf?
Wenn da einer einschlägt?


Evtl. weil Busse nur zwischen 14 und 25 Tonnen wiegen?

oldie2002 am 03 Feb 2009 23:00:17

andi,

lass dich nicht unterkriegen, aber du wirst gegen die besserwisser hier nicht anstinken können, die haben einfach auf jedes töpfchen ein deckelchen.
wie weiter oben von jemand anderem schon gesagt wurde: ihr lkw-fahrer seid einfach die --löcher der nation und an deren einstellung werden wir hier mit unseren argumenten nichts dran ändern können. lass den verbohrten einfach ihre meinung, sie glauben ja, dass sie doch immer recht haben.

Gast am 03 Feb 2009 23:12:07

1.: das zGG für Busse beträgt bis zu 28 t

2.: das zGG für ALLE Fahrzeuge ist abhängig von der Zahl der gebremsten Achsen, d.h unterm Strich zählt die Bremskraft im Verhältnis zum Gewicht.
Ein 48t LKW schneidet da vermutlich besser ab als ein 6t Reisemobil.

3.: jeder von uns weiß, dass LKW-Unfälle oft katastrophale Folgen haben.
Wenn aber ein 2,5 t Monster PKW aus Sindelfingen mit 250 km/h über die Autobahn brettert (und das ist hier im Stuttgarter Raum leider Alltag) sind ebenfalls horrende Kräfte im Spiel, die im Ernstfall auch einen PKW auf 40 cm verkürzen können...

4.: Jeder von uns könnte dazu beitragen, den LKW-Verkehr einzudämmen.
Aber geiz ist ja geil. Da wird Milch von D nach Litauen gefahren, um billig Joghurt daraus zu machen, der dann wieder hierher gekarrt wird.
Und wir alle wollen rund um die Uhr mit Ware aus der ganzen Welt versorgt sein.
Aber wenn wir im Wohnmobil sitzen, ist das schnell vergessen. Da werden andere, die ihren Job machen, zum Sündenbock. Und wir, die eigentlich aus Jux und Dollerei auf der Straße sind, bleiben die Gut-Menschen :D

Viele ,
westy75

canter am 04 Feb 2009 02:35:29

Hallo zusammen,

so, jetzt bin ich von meinem Termin in Mainz zurück. Per PKW unterwegs und sicher von 30 LKW ausgebremst wobei einer ein A..... war oder nicht geschaut hat. Gespann hat mich eines ausgebremst, allerdings nicht weil zu langsam sondern deutlich zu schnell und mit dem schlingernden Ding beide Spuren blockiert. Ausserdem räumte mir über 20km auf der A7 ein Iveco Daily 3.0 mit 185km/h die linke Spur frei!! Gut das dem ( eindeutig überladen ) keiner davor getuckert ist.
Nu aber mal zu euren Bemerkungen:
1. Ist das mit der DB meine Erfahrung ( altes Material, unpünktlich, teuer und lahm ). Wenn ich bei uns bei der Firma schaue ( 400m zum Münchner Rangierbahnhof, 700m zu einer Hauptstrecke ) fahren da fast nur frisch lackierte Loks die aber schon alt waren als ich noch ganz jung war. Sicher hat die DB auch was neues, halt nur sehr wenig oder nie in München.
2. Warum ein Bus 100km/h darf ( während der Fahrer gerade kellnert und von Stuttgart nach Rom mit 63 Fahrgästen solo fährt ) obwohl er keinen deut besser bremst als ein LKW war mir schon immer ein Rätsel. Wenn ich mich recht erinnere lag es mal daran das Busse mit ABS 100km/h durften ( Gabs wg. der Hänger für LKW ja relativ lange nicht ). Ohne nur 80km/h. Da jetzt alle ABS haben dürfen also fast alle 100. Irgand so eine Regelung aus den 80ern gab das. Davon abgesehen das LKW z.B. in F auch schneller als 80 dürfen und Gespanne so schnell das an jeder Autobahnbrücke wenn nicht immer "abgeräumt" würde schon ein Holzhaufen läge.
3. Würde ich niemandem empfehlen hinter einem modernen 5 Achs Zug zu dicht aufzufahren. Wenn sich die 10 Scheiben ( größer als ein 16" Rad ) über 18 Räder in den Asphalt krallen würde fast jedes unserer Womos hier bei einem Abstand von 20m und gleichzeitigem Bremsbeginn da hinten einschlagen wie eine Bombe. Hier liegt auch das Problem alte zu neue LKW bzw. Trailer ohne ABS und Scheibenbremsen in der Kolonne.
4. Sollte man sich immer vor Augen halten wie wenig LKW Unfälle je gefahrenem Km mit LKW eigentlich passieren. Nur ein Bruchteil von denen bei PKW! Wenns dann doch mal passiert sind die Folgen aber gravierend.

Und jetzt meine Traum Logistik ( die ich wohl bei uns die nächsten 20 Jahre nicht erleben werde ):

Mit 2 Tagen Vorlauf Wechselbrücken bestellen, 10 Uhr Anlieferung, 14 Uhr Abholung mit Verteil LKW und ab zum Logistikzentrum. Da umladen auf DB und um 19 Uhr unterwegs. Nächster Tag 18 Uhr in Hamburg entladen und auf Verteiler stellen. Anlieferung dann um 8Uhr morgens in HH.
Hat aber bisher ( 4 Versuche ) und einer geplanten Laufzeit von 5 Tagen nur 1x funktioniert!!
Da bleib ich bei unseren ( teureren=preiswerten ) Fachspeditionen ( z.b. Trucking Service Augsburg oder Bauer Concept ) die gut gezahlte Fahrer, neue LKW und vorallem auch gut ausgebildete Fahrer( Ladungssicherung, Ladungsüberwachung, Gewichtsverteilung ) haben.
Das hier die TV, Event oder Konzertproduktion eine andere "Baustelle" ist wie Linienverkehr oder Transporte auf Messen ist mir schon klar. Da wird um jeden Cent gefeilscht und wie dann vor lauter Druck gefahren und auch geladen wird seh ich auch immer wieder. Und der Druck aus dem Osten wächst hier ständig, da dort billig getankt, kaum KFz Steuer, billige Arbeitskräfte aufgrund geringerer Lebenshaltungskosten und leider oft auch schlechter Wartung der Fahrzeuge einfach billiger gefahren werden kann. Ich brauch bloß schauen das die aktuelle Differenz für eine Tankfüllung bei den SZM ob in D, PL oder Ö getankt wird bei netten 400,- € liegt!!

Ich finde der Getzgeber sollte die Strafen für die Spedition deutlich verschärfen. Zur Not bis zum Fahrverbot für die ganze Spedition ( natürlich auch für ausländische ) wenn sich die Auffälligkeiten bei den BAG Kontrollen häufen. Da fehlt nur die gestzliche Grundlage. Aber ich fürchte das dies der einzige Weg ist für eine vernünftige Wartung der Fahrzeuge und bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen und gleichzeitig die Fahrer ( auch wenn sie zum Teil mit Verantwortlich sind ) aus der Schusslinie zu holen. Die aktuellen Strafen und Kontrollen sind um eine Spedition abzuschrecken zu wenig und zu gering. Schmerzen tuts aktuell nur den Fahrer wenn er ein Bußgeld zahlt.

Ein riesen Problem liegt aber auch in der mangelnden Infrastruktur bei uns. Wir hatten schon häufig den Fall das Fahrer Schlafen wollten, sollten und nach Anweisung mussten - aber nicht konnten da auf 200km kein Parkplatz frei war ( z.B. A8 Stuttgart München )!! Und da sind dann Unfälle vorprogrammiert wenn der Fahrer Müde ist und schlafen will aber nirgends kann. In einigen Ländern ist Schlafentzug eine gängige Foltermethode die von UN, AI,.. verurteilt wird und bei uns nimmt man das für die Fahrer billigend in kauf.

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