Hallo, bei uns liegt der letzte Selbstbau zwar schon ein paar Jahre zurück, aber damals war es - nach meiner Erinnerung- so:
Für eine Umschreibung zu SoKfz
Wohnmobil o.s.ä. musst Du zum Tüv. Es werden gefordert: Stehhöhe 1,8m im Bereich der Küche, Spülmöglichkeit, Tisch und Sitzgelegenheit + Schlafstelle und mind. 1 Fenster im Wohnraum. Manche TÜV verlangen zusätzlich eine (herausnehmbare) Kochmöglichkeit, das ist VHB mit dem zuständigen TÜV Prüfer.
Wenn Die Sitzplätze im Wohnbereich auch während der Fahrt genutzt werden sollen: Sicht und Sprechverbindung zur Fahrerkabine. Außerdem müssen die Sitze gewisse Anforderungen erfüllen. Bei EZ des Fahrzeuges vor 1992 (?) reicht eine stabile Kosntruktion mit Gurten. Danach müssen es bauart geprüfte Sitze sein, da musst Du Fertigware kaufen. Die Seriensitzbank vom Fahrzeughersteller reicht nat. auch aus, aber da lassen sich die wenigsten zum Bett umbauen?
Wird die Wohneinrichtung fest verbaut, ist der TÜV Besuch wohl eigentlich unumgänglich, da sich die Fahrzeugart ändert. Ist die Einrichtung mit "Bordmitteln" demontierbar, wie z.B. Flügelschrauben etc. dann gilt sie als Ladung und du musst nicht zum TÜV. Derartiges wird aber wohl nur bei einer absoluten Minimalaustattung praktikabel sein (herausnehmbarer Küchenblock und max. 1-2 Schränkchen)
Vom TÜV gibt es "Ausbaurichtlinien" o.ä. google mal danach, da stehen diese Dinge auch drin. Am besten aber mal beim TÜV anfragen, was der Prüfer fordert, dann gibts hinterher keine bösen Überraschungen.
Viel Spass beim Schrauben
pluspetit