theom am 04 Feb 2009 01:02:54 Moin zusammen,
vorweg muss ich mich als Technik-Hornochse outen, bin halt erst seit Sommer 2008 Mitglied der Womo-Familie. Ich habe Probleme mit der Ladung der Batterien, vielleicht könnt Ihr mir ja - möglichst ohne Fachchinesisch - helfen.
Zu den Fakten: Neben der Starterbatterie habe ich 2 Gel-Batterien im Womo. Eine mit 100A, eine mit 90A (beide 6 Monate alt). Der Laderegler gibt 16 A ab (Getaktetes Ladegerät CB 516, 250W/16A. Selbst wenn ich das Womo für mehr als 24 Stunden am Stromnetz lasse, bekomme ich die Batterien laut Leuchtdioden im Panel nur zu 7/8 vollgeladen.
Jetzt meine Fragen:
- Die Batterien sollten ja von der Kapazität her gleich groß sein. Passen 100A und 90A denn überhaupt zusammen?
- Ist der Laderegler mit 16A groß genug?
- Wenn ja, wie lange müsste das Womo am Stromnetz sein?
- Kann man dem Paneel mit den Leuchtdioden überhaupt trauen oder ist das zu unpräzise?
- Wenn ich die Batterien bislang nicht vollständig aufgeladen habe und sie vielleicht schon einen Knacks weghaben, gibt es irgendeine Chance, meine Sünde zu beheben und die Dinger wieder aufzupeppeln?
Vielleicht kann mir ja jemand von Euch auf die Sprünge helfen.
Vorab besten Dank!!!!!
von Theo
schwarzwald am 04 Feb 2009 11:36:02 Guten Morgen Theo,
für das CB-516-Ladegerät schreibt der Hersteller:
"Optimale Ladung von Blei-/Gelbatterien 60-200 Ah"
Von daher würde ich sagen alles im grünen Bereich.
Um zum Panel was sagen zu können bräuchte man Info über Hersteller und Typ... Vielleicht ist es für "nasse" Bleiakkus geeicht, die werden mit einer etwas höhereren Ladeentspannung geladen als Blei-Gel.
Vielleicht ist das nur ein "Schätzeisen" und die Toleranz oder die Einstellung ab Werk ist nicht so präzise?
Die Antworten im einzelnen:
- Ideal wäre "genau gleich" gewesen, aber vom Größenunterschied sehe ich "praktisch" keine Probleme.
- Das Ladegerät ist groß genug wenn du damit leben kannst daß eine Voll-Ladung bis zu ca. 15 Stunden (bzw. 24 falls es 10A Ladestrom wären, lt. Reimo-Katalog(?)) dauern kann. Wenn die Akkus nachgeladen werden bevor sie ganz leer sind geht es natürlich schneller.
- Panel: siehe oben: Hersteller? Typ?
- Ich sehe keinen Grund warum Akkus innerhalb 6 Monaten einen "knacks" bekommen könnten, nur vom "nicht ganz" aufladen.
Möglicherweise ist mit den Akkus und dem Lader alles in Ordnung und du machst dich umsonst verrückt weil das Panel nicht geeicht ist.
Vielleicht hast du einen Elektriker im Freundeskreis oder auf der Arbeit der dir mal ein Voltmeter anschließt, so daß du die Spannung während dem Laden mal beobachten/notieren/hier veröffentlichen kannst, das wäre das Beste. Danach könnte man eine fundiertere Aussage machen.
Hoffe trotzdem ein bisschen geholfen zu haben.
,
Jörn
Gast am 04 Feb 2009 14:29:20 Hallo Theo,
ich behaupte auch so aus der Ferne, dass bei dir bis auf das Panel alles OK ist. Ladegerät, Batterien, Ladestrom usw. Batterien werden nicht kaputt nur weil sie evtl. nicht ganz voll geladen werden.
Was du aber unbedingt brauchst ist ein MULTIMETER. Die Dinger gibts schonvon € 7,- aufwärts. Ich konnte mir bisher eigentlich gar nicht vorstellen, dass es WOMObilisten gibt die sowas NICHT haben. ;-) Damit kannst du u.a. den Ladestrom, Batterien messen, dann siehst du genau ob dein Panel richtig anzeigt oder nicht. Wenn du die Batterien 24 Std. am Strom hängen hast sind die sicher voll. Wenn du es genau wissen willst kauf dir auch noch einen Säureheber, dann hast du sogar die Säuredichte deiner Batterien und siehst ob voll oder nicht.
Wenn du dir und dem WOMO was gutes tun willst, dann leg dir einen Einbau-Batteriecomputer zu. Damit kannst du alles, mit nur auf's Knöpfchen drücken, ablesen. Volt=V, Ampere=A, wieviel Amperestunden=Ah, du noch zur Verfügung hast und brauchst dich nicht mehr um die falsche Panelanzeige zu kümmern.
Ob dein Ladegerät wirklich automatisch auf GEL Batterien einstellt solltest du bei Reimo erfahren können. Aber mit dem Multimeter könntest du auch prüfen ob der Ladestrom des Ladegeräts wirklich für GEL passt. DIE sollten ja mit max. 14,4 V geladen werden. Wenn das Ladegerät, z.B. wie bei Säurebatt. notwendig, vielleicht mit 14,8 V geladen hätte dann könnten deine GEL's totgekocht worden sein.
Ob das LG tatsächlich autom. umschaltet oder ob ein eigener Schalter dazu vorhanden ist, solltest du unbedingt prüfen.
Womofroeschi am 04 Feb 2009 17:16:55 Hallo,
So viel wie ich weiss,werden Gel Batterien über das Ladegerät mit einer bestimmten Kennlinie geladen.
Ein normales Ladegerät für Bleiakkus ist für Gelbatterien nicht geeignet.
beste
Harald
viking92 am 04 Feb 2009 20:43:18 Ob dein Ladegerät wirklich automatisch auf GEL Batterien einstellt solltest du bei Reimo erfahren können.
Genau, solltest mal schauen ob das Ladegerät irgendwo einen Umschalter für Blei-Säure / Gel-AGM hat.
Dieser sollte natürlich in Deinem Fall auf "Gel" stehen.
Kann natürlich auch was anderes sein. :wink:
theom am 04 Feb 2009 22:42:59 Hallo Jörn, hallo Rider, hallo Harald, hallo Viking92,
schönen Dank für eure Infos. Bis aus dem ausgewachsenen Hornochsen Theo ein Experte geworden ist, das dauert zwar noch, aber ich bin schon einige Schritte weiter. Jetzt rächt sich langsam, dass ich damals in der Schule nach der 11. Klasse die Chemiker und Physiker unter sich gelassen habe.
Laut Hersteller stellt sich das Ladegerät "CB 516" automatisch auf Gel- oder Flüssigakkus ein. Das hört sich doch gut an. Ich werde mir jetzt in der Tat einen solchen Multimeter zulegen. Kostet ja nicht die Welt.
So ein Batteriecomputer wäre eine schicke Sache. Habe im Katalog nachgesehen, so eine "Tankuhr" MT 2000 mit 200 A-Mess-Shunt kostet aber stolze 269 Euro. Das ist mir dann aber doch too much. Gibt es sowas irgendwo zu zivileren Preisen?
Nochmals schönen Dank für euro Hilfe!!! Gut zu wissen, dass die 90er und 100er-Akkus zusammenpassen, dass das Ladegerät genug Saft abgibt. Jetzt wollen wir mit dem Multimeter mal prüfen, ob mich das Panel (Firma "cbe", "PC-150TR") nicht auf die Schippe nimmt.
Ach ja, eine saublöde Frage noch, bitte nicht lachen: Wenn ich den CEE-Stecker von außen an das Womo angestöpselt habe und es regnet heftig, könnte das Probleme bereiten?
von Theo
abo1 am 04 Feb 2009 23:13:56 theom hat geschrieben:.... So ein Batteriecomputer wäre eine schicke Sache. Habe im Katalog nachgesehen, so eine "Tankuhr" MT 2000 mit 200 A-Mess-Shunt kostet aber stolze 269 Euro. Das ist mir dann aber doch too much. Gibt es sowas irgendwo zu zivileren Preisen? ....
Ach ja, eine saublöde Frage noch, bitte nicht lachen: Wenn ich den CEE-Stecker von außen an das Womo angestöpselt habe und es regnet heftig, könnte das Probleme bereiten?
von Theo
hallo
wenn deine verbraucher weniger als 100A an gesamt strom aufnahme haben dann reicht der hier im forum weit verbreitete NASA batteriecomputer. dank pfundkurs dzt um ca 100,- direkt in GB zu bestellen
der CEE stecker sollte theoretisch wetterfest sein
da gibts keine probleme
lg
g
theom am 06 Feb 2009 23:53:24 Moin, moin,
ich muss ja nochmal nachhaken. Ich habe mir wie angetragen einen Multimeter zugelegt. Habe folgende Werte gemessen: Wenn das Womo am 220-V-Stromnetz ist, kommen 14,0 V an den beiden Akkus an. Wenn ich den Stecker abziehe, sackt der Wert sofort auf 13,3 V ab und verringert sich langsam aber kontinuierlich weiter. Jetzt ist er bei 12,88 V stabil. Ist das o.K.?
In der Womo-Bibel von Reinhard Schulz steht über den Ladezustand: 12,7 V = 100 %, 12,5 V = 75 %, 12,3 V = 50 %. Kann ich mich daran orientieren?
Hab gelesen, man sollte die Akkus nur um ca 25 % leeren, maximal aber zu 50 %. Das hieße, bei 190 A hätte ich nur ca 45 A zur Verfügung, im alleräußersten Notfall bis zu 95 A, bevor ich wieder auflade. Ist das richtig?
Leute, Leute, Elektrik mit V, A, Ah, Ohm und dem ganzen Schnickschnack ist nicht meine Welt. Vielleicht könnt ihr mir ja nochmal auf die Sprünge helfen. Bin dank eurer Hilfe - glaube ich - jedenfalls schon ein wenig schlauer als vor meinem ersten Posting.
aus dem Norden,
Theo
mocambo am 07 Feb 2009 00:05:54 hallo theom, habe auch so eine wilde kombination von 85 und 100ah gel. völlig entäuscht über die ladeanzeige bzw. den ladezustand am panel wollte ich mich schon über den ausbau machen. aber dann ..... ein blick in die unterlage / bedienungsanleitung des panel`s offenbarte mein unvermögen. das panel bzw. deren anzeige ist einstellbar / programmierbar / justierbar auf die ah-zahl der batterie(n). habe dann die werte (sind paar knöpchen zu drücken) eingestellt und jetzt ist alles wie gewünscht. vielleicht, (ich wünsche es dir) hilft es.
abo1 am 07 Feb 2009 00:18:14 theom hat geschrieben:...Wenn das Womo am 220-V-Stromnetz ist, kommen 14,0 V an den beiden Akkus an. Wenn ich den Stecker abziehe, sackt der Wert sofort auf 13,3 V ab und verringert sich langsam aber kontinuierlich weiter. Jetzt ist er bei 12,88 V stabil. Ist das o.K.?
JA theom hat geschrieben:In der Womo-Bibel von Reinhard Schulz steht über den Ladezustand: 12,7 V = 100 %, 12,5 V = 75 %, 12,3 V = 50 %. Kann ich mich daran orientieren?
jaein, je nach art zustand und alter der batterie kannst du damit auch ziemlich falsch liegen, aber als grober masstab passt das theom hat geschrieben:Hab gelesen, man sollte die Akkus nur um ca 25 % leeren, maximal aber zu 50 %. Das hieße, bei 190 A hätte ich nur ca 45 A zur Verfügung, im alleräußersten Notfall bis zu 95 A, bevor ich wieder auflade. Ist das richtig?
nein, das ist unfug
die wirtschaftlichsten entladezyklen kannst du dem produktdatenblatt deiner jeweiligen batterie entnehmen, denn diese werte sind fuer jede marke/type/modell unterschiedlich
jamnd hat sich mal die muehe gemacht und am beispiel einer exide gel G85 vorgerechnet wo man am guenstigesten unterwegs ist. da ist damals - soweit ich mich erinnere - eine entladung von 55 bis 65% als optimale nutzung rausgekommen. eine entladung um nur 10% war aber schlechter fuer die lebensdauer wie eine um 90% ...
lg
g
Gast am 07 Feb 2009 02:11:37 hallo,
abo1 hat geschrieben:die wirtschaftlichsten entladezyklen kannst du dem produktdatenblatt deiner jeweiligen batterie entnehmen, denn diese werte sind fuer jede marke/type/modell unterschiedlich jemand hat sich mal die muehe gemacht und am beispiel einer exide gel G85 vorgerechnet, wo man am guenstigesten unterwegs ist....
und hier
--> Link
sieht man das ergebnis der rechnung.
bzw das gesamte thema "batteriezyklen" zum einlesen in die materie unter
--> Link
Womofroeschi am 07 Feb 2009 15:46:12 Hallo theom
Wenn das Ladegerät sich automatisch auf Gel Batterien umstellt,dann ist das o.K. In der Beschreibung/Betriebsanleitung nachsehen,ob und mit welcher Kennlinie geladen wird.
Idealwerte zum Laden einer Batterie sollen zwischen 13,8 bis 14,6 Volt liegen,damit wird eine Batterie optimal geladen.
Wie hier schon erwähnt,solltest Du dein Batteriepaneel überprüfen. Dort kann man einstellen,welche Größe an AH eine Batterie hat damit diese dann optimal geladen werden kann.
Zumindest ist dies bei mir der Fall.
Auch mal die Anschlüsse und Leitungen überprüfen bzw. Durchmessen.(Oxydation,Verluste usw.)
beste
Harald
iceman14 am 07 Feb 2009 16:38:22 Hallo,
physikalisch ist es schlicht und ergreifend unmöglich eine Batterie egal welchen Typ´s zu 100% voll zu laden.
Wenn die Kennlinie im Panel auf die Ah Zahl eingerichtet ist, sind 75-80% Batteriekapazität nach erreichen der Ladeschlußspannung von 13,8 V absolut normal.
Batteriespannungen über 13,8V schädigen lediglich die Batterie und sorgen für eine frühzeitige Alterung.
freetecmicha am 07 Feb 2009 21:43:46 .....also - im Grunde sagt die Spannung bei Blei- oder Bleigelakkus über den Ladezustand wenig aus (wie schon so oft hier beschrieben). Interessant ist doch, wie lange die 13,x V gehalten werden bzw. wie lange es dauert, bis die untere Enladespannung erreicht ist. Das gibt schon eher einen Eindruck vom Ladezustand des Akkus. Ansonsten lässt sich der Ladezustand nur bei einer definierten Belastung über eine bestimmte Zeit ermitteln. Oder, wie allgemein bekannt, bei Bleisäureakkus, über die Säuredichte. Die gibt eine direkte Aussage über den Ladezustand. Haben dann noch alle Zellen etwa die gleiche (gute) Säuredichte, dann ist der Akku schon ganz ok.
Gast am 07 Feb 2009 21:47:36 iceman14 hat geschrieben:Hallo, physikalisch ist es schlicht und ergreifend unmöglich eine Batterie egal welchen Typ´s zu 100% voll zu laden. Wenn die Kennlinie im Panel auf die Ah Zahl eingerichtet ist, sind 75-80% Batteriekapazität nach erreichen der Ladeschlußspannung von 13,8 V absolut normal. Batteriespannungen über 13,8V schädigen lediglich die Batterie und sorgen für eine frühzeitige Alterung.
Hi
genau den selben Satz haben mir schon 2 Werkstattmeister ebenfalls erzählt.
:) :wink:
abo1 am 08 Feb 2009 01:48:49 iceman14 hat geschrieben:Hallo, physikalisch ist es schlicht und ergreifend unmöglich eine Batterie egal welchen Typ´s zu 100% voll zu laden. ...... Batteriespannungen über 13,8V schädigen lediglich die Batterie und sorgen für eine frühzeitige Alterung.
hallo
interessante theorie
quellen?
lg
g
iceman14 am 08 Feb 2009 13:57:05 @abo1
Das hat was mit der Lagerung und Alterung der Batterie, egal welchen Typ (Blei Säure, Gel oder AGM) zu tun.
Wird eine Batterei im Teil oder fast Leerzustand über einen längeren Zeitraum gelagert bildet sich an den Bleiplatten Bleisulfat. Diese Bleisulfatschicht löst sich normanerlweise beim Ladezyklus ab. Wird der Akku aber längere Zeit (Winterpause) nicht geladen, wachsen die Bleisulfatkristalle auf eine Größe heran, die sich beim Ladezyklus nicht mehr vollständig von den Bleiplatten löst - Die Batterie altert, und ereicht dadurch ihre Ursprüngliche Leistung nicht mehr. Hinzu kommt, das ein richtig eingestellter Laderegler eine Ladeschlussspannung von ca. 13,2 - 13,7 Volt hat. Teilweise werden, weil im Panel eine falsche Batteriekapazität eingestellt ist, die Bordbatterien überladen (Ladeschlussspannung bei ca. 14,2 - 15 Volt) was zu einer vorzeitigen Alterung führt.
Batterietypen:
Starterbatterie
Typ - Blei Säure - In der Regel aufgebaut aus 6 Zellen mit einer Spannung von 2 Volt. Als Starterbatterie hat sie relativ dünne, dafür aber sehr viele Bleiplatten und somit insgesamt eine größere Plattenoberfläche. Der Vorteil ist, dies Batterie kann kurzfristig sehr hohe Ströme liefern. Die Batterie wird dabei nur geringfügig belastet und ja nach Anlassen des Motors sofort wieder aufgeladen.
Wenn man eine Starterbatterie alerdings als Aufbaubatterie missbraucht, wird diese Batterie des öfteren tiefer entladen (zyklische Belastung), dadurch verliert sie relativ schnell ihre ursprüngliche Kapazität.
Blei - Gel Batterie - auch Traktionsbatterie genannt
Ideal geeignet als Aufbaubatterie
Der Aufbau ist fast identisch mit den Blei Säure Batterien, jedoch ist das Elektrolyt zwischen den Bleiplatten nicht flüssig sondern Puddingartig und die Bleiplatten sind dicker, damit wesentlich verschleissfester (Zyklenfest) auserdem muß nicht wie bei der Blei-Säure Batterie der Elektrolytstand regelmässig überprüft werden und es kommt beim Aufladen auch nicht zur Knallgasbildung (Chemische Reaktion beim laden von Blei Säure Akkus gefüllt mit verdünnter Schwefelsäure), da die Gase in der puddingartigen Masse gebunden bleiben.
Zum Guten Schluss haben wir noch die sogenannten AGM Batterien
Der Aufbau ähnelt denen der Blei Gel Akkus, jedoch ist die Säure in einem Glassvlies gebunden. (AGM = Absorbent Glass Material).
Zyklenfest und gasungssicher sind nur Blei Gel sowie AGM Batterien, damit sind auch nur diese wirklich für den Aufbau geeignet. Jede Batterie unterliegt bei zyklischer Belastung einem gewissen Verschleiss, wobei zu beachten ist, dass kleinere Battreien (Kapazität) bei gleicher Belastung (Stromverbrauch) prozentual zu ihrer Kapazität einem größeren Verschleiss unterliegen - schneller altern.
abo1 am 08 Feb 2009 15:14:46 iceman14 hat geschrieben:@abo1 Das hat was mit der ....
hallo
sorry dass du dir so ne muehe mit der tipperei gemacht hast
aber mit "quellen" meinte ich eigentlich links zu dokumenten die sowas sagen
die sind vermutlich kaum zu finden
denn es ist so nicht richtig
einen bleiakku kannst du mittels ausgleichsladung (ca 0,4volt ueber der jeweiligen ladeschlusspannung, je nach art des akkus also säure, gel oder AGM/vlies unterschiedlich lange zwischen 2 und 8 stunden) sehr wohl voll bekommen.
man nennt das ladekennlinie
und bei -15 grad wie eben jetzt ist die korrekte ladeschlusspannung je nach blei akku type um die 14,75 volt (13,8 + 6x0,004x40)
man nennt das temperaturkompensation
lg
g
iceman14 am 08 Feb 2009 18:20:43 @ Abo1
Voll bekommst du den Akku schon, aber nur noch bis zur noch möglichen Kapazität, die der Akku noch erreichen kann. Hat nun ein Akku schon eine gewisse Alterung wirst du den niemals nicht auf seine ursprüngliche Kapazität bekommen. Du kannst zwar einen Akku zu einem gewissen Teil Rekonditionieren, aber eben nur zu einem gewissen Teil.
Eine Quelle zum Nachlesen wäre z.B. auf der Internetseite von VART*, da hast du sogar ein eLearning rund um Batterien, sowie ein Fach Glossar
abo1 am 08 Feb 2009 20:35:46 iceman14 hat geschrieben:... Eine Quelle zum Nachlesen wäre z.B. auf der Internetseite von VART*, da hast du sogar ein eLearning rund um Batterien, sowie ein Fach Glossar
hallo
danke
die haben da soviel flash und shockwave animationen dass ich nix erkennen kann. shockwave und flash kommen mir nicht auf den rechner, sorry
in aller regel sind aufwendig von designern gestaltete seiten zwar meist sehr schoen und bunt aber wenig informativ
ich bin sicher die fuer dich interessanten details zum thema ausgleichsladung und temperaturkompensation finden sich auch auf anderen, professioneller gestalteten herstellerseiten
lg
g
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