aqua
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) löst ständig aus


Delfinkg am 05 Feb 2009 22:27:17

Hallo,

habe seit gestern Abend ein Problem mit dem 230V-Strom im Wohnmobil.

Während einer dreitägigen Nutzungszeit schaltete der FI-Schalter - ohne ersichtlichen Grund und völlig überraschend - einfach die Stromzufuhr ab.

Seit diesem Zeitpunkt löst der Schalter wiederholt aus, wenn ich 230V-Strom von außen zuführen will.

Habe Zuleitungskabel, Stecker und Dose überprüft; soweit alles o.k.!!!

Alle "Stromverbraucher" (12V) funktionieren weiterhin fehlerfrei; 230V-Geräte wurden extern überprüft - ebenfalls fehlerfrei.

Woran kann es liegen, dass der Fehlerstrom-Schutzschalter trotzdem "anspricht"?
Kann dieser Schalter ggf. defekt sein, und wie kann ich das überprüfen?

Vielen Dank für jeden Hinweis im Voraus.


Gerd

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Eura665HS am 05 Feb 2009 22:42:24

Ich kenne mich mit dem FI nicht so aus - aber auch wenn du die Geräte schon als Fehler ausgeschlossen hast, es kann auch an den Kabeln liegen oder an irgendeiner Dose in deinem Womo...

freetecmicha am 05 Feb 2009 23:15:16

Hallo Delfinkg, hallo Forumleser,
der FI-Schalter ermittelt ja, ob der Strom, der auf dem Aussenleiter (Phase) gleich dem im Neutralleiter (Null) ist. Ist eine Differenz von mehr als 30mA (oder dem angegebenen Auslösestrom) vorhanden, dann löst er aus. Dieser Fehlerstrom kann daher kommen, dass ein Fehlerstrom durch den PE (Schutzleiter) fliesst. Ursache kann ein durchgescheuertes Kabel sein oder Feuchtigkeit in einem Anschluss. Die 12 V Versorgung hat hier keinen Einfluss, sie fällt unter "Schutzkleinspannung" und braucht keinen FI-Schalter.
Wenn das Auslösen immer wieder auftritt, würde ich einen 230 V Verbraucher nach dem anderen ausschalten bzw. abklemmen. Zwischendurch, nach Auslösen des FI diesen immer wieder einschalten. Also Ladegerät abklemmen, Kühlschrank, WR (falls vorhanden) und so weiter. Findest Du den Stromkreis, bei dem der FI auslöst, kannst Du ihn untersuchen auf schadhafte Leitungen usw. Findest Du ihn nicht, kann es auch an der 230 V Installation im Mobil liegen. Die Suche ist dann wohl etwas aufwändiger.
Wenn der Schalter defekt ist, könnte es evtl. die Prüftaste sein, wenn sie klemmt. Oder der Schaltmechanismus des FI. Wenn Du dich auskennst, kann das Austauschen des FI die erste und einfachste Möglichkeit sein. Ferner kannst Du auch den abgehenden Aussen- und Neutralleiter abklemmen. Wenn dann der FI immer noch auslöste, ist er wohl defekt.
---> Aber bitte: Meine Tips sind wirklich nur etwas für Elektriker, nicht für Bastler. Sollten bei deinen Versuchen Schäden entstehen, wasche ich meine Hände in Unschlud!! <---

Anzeige vom Forum


oldie2002 am 05 Feb 2009 23:18:12

du hast eine macke im internen leitungsnetz (vllt. marder oder maus ? oder eine fehlerhafte verschraubung) lass es überprüfen und spasse nicht damit

tec1998 am 05 Feb 2009 23:47:59

Hallo Delfinkg,
ich tippe auch wie oldie2002 auf ein Defekt im Leitungsnetz.
Würde aber einmal an deiner Stelle den Elektriker deines
Vertrauens aufsuchen und den FI überprüfen bzw. austauschen lassen.
Wenn das nichts bringt, viel Spaß bei der Suche.

svenhedin1 am 06 Feb 2009 08:26:48

Hi,
ich denke auch, dass entweder der FI selbst defekt ist oder Du eine ernst zu nehmendeen Fehler an den ganzen verbauten 230V-Geschichten hast,

Meine erste Vermutung wäre ganz grob die 230 V-Heizpatrone im Küli. Da hab ich schon öfter mal von gehört, das die intern einen geringen Isolationsfehler nach Masse hatte.
Also mal 230 V anstecken und voher Küli gesichert auf 230V-aus geschaltet. Ansonsten wie schon geschrieben alle 230 V-Verbraucherkreise schrittweise ausschalten und das so lange, bis nach 230 V -Anslchluss der FI drin bleibt.

Wenn auch das nicht hilft, liegts vermutlich am 230V-Leistungsnetz selbst.

Du kannst das ganze obige Spiel auch mal so machen, dass Du den Schuckostecker (so kein CEE) mal versuchsweise genau um 180 grad gedreht einsteckst. Ob der FI dann hält, dann hättest Du schon die Ader gefunden, die ein Leck nach Masse hat. Bei Unsicherheiten Fachmann ran lassen.

moppel11 am 06 Feb 2009 10:14:10

Hallo
Mit dem Ausschalten der Verbraucher reicht es nicht ,da die Schalter den Verbraucher nur 1Polig vom Netz Trennen. Da würde bei abgeschaltetem Kühlschrank trotzdem ein Fehlerstrom Fliessen. Es kommen aber noch Ladegerät oder andere über 230V betriebenen Geräte in Verdacht. Auch ein angescheuertes Kabel kann es sein.
Am einfachsten die Verteilerdosen öffnen und da alles Trennen und Durchmessen (Probieren geht auch) .Kannst nur hoffen das es ein Grosser Fehler ist und nicht 2 Kleine die sich summieren .
Christian

locker am 06 Feb 2009 11:47:25

Hallo Gerd,

die Unterscheidung, ob dein Problem im FI selbst, oder deiner Verkabelung samt Geräten liegt, kannst du mit einem Multimeter viel einfacher klären:

Landstrom ausstecken. Mit Multimeter im Ohm-Bereich nacheinander zwischen beiden Polen und Schutzerde messen. Hier muss ein hochohmiger
Widerstand im Megohm Bereich zu messen sein. Alles was im Kiloohm Bereich ist, ist verdächtig. Bei etwa 7,5 kOhm wird dein FI auslösen.
Sind die Messungen hochohmig, ist der FI defekt.

Es gibt eine Fehlermöglichkeit, die sich dieser einfachen Diagnose entzieht:
Reaktive Blindwiderstände, wie Kondensatoren. Hast du evt. kürzlich ein neues Netzteil oder andere 220 Volt Verbraucher eingebaut? Hier sind oft
sogenannte line-filter vorhanden, die kapazitive Ableiteströme verursachen

, Walter

Delfinkg am 06 Feb 2009 20:20:44

Hallo,

erst einmal herzlichen Dank für die vielen guten Ratschläge!!!

Ich habe gezielt gesucht, aber leider noch keinen "Fehler-Verursacher" in meinem Stromnetz gefunden.

Das zuletzt angeschlossene 230V-Gerät an einer Steckdose im Wohnmobil - vor dem ersten überraschenden Ausfall/Ansprechen des FI-Schalters - war ein kleiner Keramik-Heizlüfter (500W).
Ich hatte dieses Gerät aber bereits des Öfteren und einige Tage vorher problemlos - auch über längere Zeit - in Betrieb (das Gerät ist nach wie vor in Ordnung).


Gerd

moppel11 am 06 Feb 2009 20:29:02

Kontroliere alle Dosen (steckdosen Abzweigdosen ) ob alle Kabel fest und in Ordnung sind. Auch mal dran Rütteln.

Christian

Wolfros am 07 Feb 2009 07:53:47

Lass es von einem Fachmann überprüfen die haben entsprechende Messgeräte.

Strom: man siehr ihn nicht ,man riecht in nicht und wenn man ihn anfasst ist es zu spät. :explodieren:



Wolfgang

Delfinkg am 07 Feb 2009 11:24:32

Hallo,

hier vielleicht noch ein wichtiger Hinweis zu meinem Stromproblem:

Bei eingeschaltetem FI-Schutzschalter im Wohnmobil, hat bei dem "Stromeinspeisen" (Verbinden des längeren Stromkabels mit dem kurzen Stromkabel zur Außensteckdose) teilweise vorher ggf. aber auch parallel die FI-Vorsicherung am Stellplatz bzw. bei mir zu Hause mit ausgelöst.

An den Zuleitungskabeln kann es nicht gelegen haben, dieses habe ich mit anderen Kabeln bereits überprüft; gleiches Problem.


Gerd

Wolfros am 07 Feb 2009 11:32:43

Wie ich schon geschrieben habe

fahr zum Fachmann (Elektriker) und lass die Anlage durchmessen.

Der Zeitaufwand ist eher gering und du bist auf der sicheren Seite.



Wolfgang

oldie2002 am 07 Feb 2009 11:32:51

Delfinkg hat geschrieben:Hallo,

erst einmal herzlichen Dank für die vielen guten Ratschläge!!!

Ich habe gezielt gesucht, aber leider noch keinen "Fehler-Verursacher" in meinem Stromnetz gefunden.

Das zuletzt angeschlossene 230V-Gerät an einer Steckdose im Wohnmobil - vor dem ersten überraschenden Ausfall/Ansprechen des FI-Schalters - war ein kleiner Keramik-Heizlüfter (500W).
Ich hatte dieses Gerät aber bereits des Öfteren und einige Tage vorher problemlos - auch über längere Zeit - in Betrieb (das Gerät ist nach wie vor in Ordnung).


Gerd


möglicherweise hast du es ja schon überprüft, wenn nicht, dann bau doch mal die 220 V-Steckdose aus, an der du diesen Heizlüfter angeschlossen hattest und überprüfe mal, ob die anschlusskabel noch in ordnung sind; löse die steckdose, isoliere die beiden kabelenden mit lüsterklemmen und teste das ganze mal mit 220 v-einspeisung

locker am 07 Feb 2009 12:08:15

Hallo Gerd,

deine letzte Erwähnung, dass auch ein externer FI auslöst lässt bei mir die Alarmglocken schrillen!

Da du auf meine Empfehlung mit der ohmschen Messung nicht eingegangen bist, wirst du wohl auch nicht gemessen haben.
Deshalb mein dringender Rat:
Stell das Womo zu einem qualifizierten Elektriker zur Reparatur. Gerade im Campingbetrieb stellen unsichere 230V Versorgungen
eine lebensbedrohende Gefahr dar. (Feuchte Wiesen, nasse Schuhe etc...)

Kommt noch eine schlechte Erdung hinzu, kann das komplette Womo-Chassis unter Strom stehen, da die Reifen sehr gute Isolatoren sind.
Wenn jetzt jemand den Türgriff von außen anfasst, dann gute Nacht. Hier hilft auch kein FI, denn das Womo bildet eine riesige aufgeladene
Kapazität. Die darin gespeicherte Strommenge reicht für einen Exitus allemal.
In Spanien kam vor einigen Jahren ein Camper genau auf diese Weise ums Leben.

, Walter

freetecmicha am 07 Feb 2009 21:58:51

....hallo Walter,
um deinen Vorschlag zu konkretisieren: Das Ohmmeter sollte ein Isolationsmessgerät sein. Denn - die Spannung der einfachen Widerstandsmessgeräte reicht nicht aus, im Isolationsfehler zu finden (habe eigene Erfahrungen gesammelt) und um einen solchen handelt es sich hier sicherlich. Die erforderliche Spannungsfestigkeit von Niederspannungsanlagen soll ja 1000 V betragen, die werden von einem Iso-Messer erzeugt. Die Messergebnisse zwischen Widerstandsmesser und Iso-Messer sind gravierend (in einem solchen Fall). Also - nur etwas für den Elektro Fachmann!!

locker am 07 Feb 2009 23:48:58

@micha,

natürlich hast du recht, aber was sollen wir hier Elektro Laien, die noch nie was von VDE 0100 und 0413 gehört haben mit Fachchinesich verwirren.
Glaubst du wirklich, dass ein Camper, der nicht mal Ohm Messungen beherrscht, ein Gossen Metrawatt zur Verfügung hat und damit umgehen kann?

Nach den mir vermittelten Informationen sollte der betroffene Camper dringendst eine Fachwerkstatt aufsuchen, mehr will ich gar nicht bewirken.

Wenn dieser Appell eines konzessionierten Fachmannes nichts bewegt, dann kann ohnehin niemand mehr helfen. Möge dieser Fall gut ausgehen.

, Walter

moppel11 am 08 Feb 2009 00:03:56

Hi Walter
Das der Externe FI auch auslöst ist eigendlich normal und nicht bedrohlich ,da es bei den Schaltern ja keine Selektivität gibt lösen beide aus . Wenn man es öfters Probieren würde (soll man aber nicht versuchen) wird mal nur der eine oder andere auslösen.
Hi Gerd
Da der Fi im Mobil auslöst ist der Fehler im Womo zu suchen.Ich würde dir auch zu einen Fachmann raten der es durchtestet .Wenn du vorher schon alle dosen zugänglich macht dürfte es dann ja auch nicht lange dauern (und weniger kosten).Bei so einem Fehler kann man sich ohne passendes Meßgerät den Wolf suchen (eigene erfahrung)

Christian

Delfinkg am 08 Feb 2009 15:50:19

Hallo,

nochmals allen Ratgebern herzlichen Dank!!!

Ich habe in einigen Wochen ohnehin einen Werkstatt-Termin; werde die Strom-Problematik dort mitbeheben lassen und hier das Ergebnis einstellen.


Gerd

Delfinkg am 01 Mai 2009 20:59:40

Hallo,

wie bereits versprochen, hier meine Rückmeldung:
Der Schaden wurde zwischenzeitlich behoben.
Der Laderegler war defekt!


Gerd

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Omnistore 4000
Abdichten wie und mit was?
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt