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Feuchtigkeitsmessung ergibt merkürdige Messwerte


Brummer007 am 28 Feb 2009 01:02:47

Hallo an alle,
im letzten Jahr hatten wir einen fatalen Wasserschaden im Bugbereich unseres Bürstner Club 575 Bj. 1987. Dank der super Reparaturanleitung von Kurt (Wasserschaden Hobby) habe ich den WoWa hoffentlich trocken legen können, den ganzen Modder ausgetauscht, den Bugbereich von innen mit Glasfasertapete tapeziert und anschließen Latexfarbe drüber gemalert, Korkboden gelegt, Möbel wieder rein…fertig! Um die Trockenlegung zu kontrollieren, habe ich mir ein kapazitives Messgerät (Greisinger GMI 15) schenken lassen. Mit diesem tollen Gerät habe ich nun heute den WoWa gemessen und dabei äußerst fragwürdige Ergebnisse bekommen. Im Grundsatz scheint der Wohnwagen trocken (Anzeige zw. 1,8 und 2,5). Allein die Seitenwände rechts und links bugseitig weisen extrem hohe Werte auf (6-14), wobei die Werte im oberen Bereich unter der Kantenleiste noch am niedrigsten sind und zur Mitte hin ansteigen. Wie bereits beschrieben habe ich die Wände mit Glasfasertapete beschichtet. Wenn ich nun auf dieser Tapete messe, habe ich beinahe überall diese verrückten unterschiedlich hohen Werte. Messe ich ca. 5 cm weiter rechts oder links (z. B. im Bad), habe ich wieder total normale (trockene)Werte auf derselben Wand aber mit der originalen Tapete.
Weiß irgendjemand ob diese mir nicht erklärbaren Werte durch den Wandbelag beeinflusst werden (mir ist nicht bekannt dass Glasfasertapete elektrisch leitfähig ist), das Wetter (niedrige Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit) das Messergebnis derart beeinflussen kann oder ob so ein Messbild klar auf einen Wassereinbruch hindeutet.
Viele
Gerd

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turbokurtla am 28 Feb 2009 09:53:18

Bleib locker Brummer,
da ist bestimmt nix !
Erstens gibts in Seitenwänden nur sehr, sehr selten Wasserschäden und zweitens trau ich Deiner Glasfasertapete, bezügl. des Messens, nicht.
Haste nicht noch einen Rest der Tapete, um mit diesem Messungen durchzuführen. Wenn ja, dann mach es ähnlich wie in meinem Test der Messgeräte, also mal nasses und mal trockenes Holz drunter und dann durchmessen.
Eine spezielle Farbe könnte natürlich auch noch irreführend sein. Also wenn noch Farbe da, dann diese vor dem Test auf die Tapete.
Gleiches gilt für Korkbeläge. Ich glaube da hat mich auch schon mal einer verwirrt beim Messen, ist aber schon länger her.
Grundsätzlich sollte man bei allen kapazitiven Messgeräten mit solchen außergewöhnlichen Materialien vorsichtig sein, da diverse Materialteile die Messung stören könnten.

Und bitte gib Deine Ergebnisse hier durch, denn dies würde ganz sicher viele Leute interessieren.
Wenn meine Vermutung richtig ist, wäre es nämlich in so einem Fall nie mehr möglich Feuchtigkeit darunter festzustellen.
Mich interessierts natürlich ganz besonders, denn ich überlege jetzt schon, ev. meinen Testbericht zu erweitern, also solche Materialien zu erwähnen.
Kurt

P.S. : Vielleicht könnte uns auch ein "Physik Guru" bezügl. der Materialien, in Verbindung mit kapazitivem Messen, weiterhelfen.

Brummer007 am 28 Feb 2009 10:28:18

Vielen Dank für schnelle Antwort Kurt.
Habe mich mal mit deinem Messgerätetest beschäftigt. Hammer!!!!……, das gleicht ja schon einer wissenschaftlichen Studie. Werde mal schauen ob ich noch etwas von dem Material habe. Ergebnisse stelle ich dann natürlich ins Forum.
Der Ordnung halber lieber n diesen oder in deinen Thread?
Gerd

Anzeige vom Forum


Gast am 28 Feb 2009 10:34:20

Brummer007 hat geschrieben:... habe ich mir ein kapazitives Messgerät (Greisinger GMI 15) schenken lassen.

Hallo Gerd,
hier hast Du Dir die Antwort schon selber gegeben. Jedes Material hat eine anderes Dielektrikum. Du kannst mit dem Meßgerät nur gleichartige Materialien vergleichen. Also trockene Seitenwand mit feuchter Seitenwand und trockene Glasfaserwand mit nasser Glasfaserwand.

turbokurtla am 28 Feb 2009 10:56:37

Das kannste machen wie Du willst, Gerd.
Kork, das hab ich, werd ich selbst mal testen, und wenn ich was von Dir oder anderen hör, wird der Test erweitert.
Kurt

Gast am 28 Feb 2009 16:14:59

Also ich hab mit meinem GMI-15 die selben Probleme. Absolut trockene Wand (Anzeige 1,5-2,9) . Aber immer wieder habe ich zwischen drin Bereiche, die stark abweichen (4,0-8,0). Diese Bereich sind aber meistens exakt senkrecht oder waagrecht. Also gehe ich mal davon aus, das es sich um die Holzlatten handelt, die einfach andere Werte anzeigen. Die unterschiedlichen Werte habe ich auch nach dem Winter, wähend das Womo seit Monaten im trockenen steht. Es kann sich also nur um Messfehler handeln.
Ich hab mir nach dem Winter mal die Messwerte notiert und achte jetzt nur noch auf Änderungen.

Was mich am GMI-15 beunruhigt hat, war die Anzeige nach einem Wassereinbruch am Heckfenster. Das Wasser ist im Fensterrahmen nach innen gelafen und hat die innere Presspappe unter dem fenster aufgeweicht. Die Anzeige war aber trotzdem normal.

aus München

turbokurtla am 28 Feb 2009 18:55:44

Da wäre ich aber vorsichtig !
Wenns Latten sind können die doch nass sein. Ist eh das erste was nass wird, und es bleibt auch nass. Immer schön waagerecht und senkrecht, dort wo sie halt sind. Trotz Halle übern Winter !
Mit dem Greissinger kann man solche nassen Latten exakt rausmessen.
Also, äußerste Vorsicht !!!!!!
Kurt

NaviGer am 28 Feb 2009 23:04:06

Hallo,
Holz und Styropor speichern Feuchtigkeit unterschiedlich.
In folgender Vergleichstabelle (ein bischen nach unten scrollen)
--> Link
sieht man das unterschiedliche Verhalten auf Grund der Messergebnisse.

turbokurtla am 01 Mär 2009 11:05:51

Tag
Im Prinzip haste mit Deinen Messwerten schon Recht Gerhard, aber die Praxis schaut anders aus, zumindest bei Styropor.
Ich habe bei meinem Test festgestellt, dass, tagelang in Wasser eingelegtes, Styropor an der Luft ruckzuck abtrocknet, auch weil das Wasser sehr schnell nach unten rausläuft.
So, in der Praxis schaut das dann folgendermaßen aus:
Oben in die Wand eingedrungenes Wasser läuft relativ schnell durch den Aufbau nach unten. Besonders schnell natürlich durch die Isolierung. Jedes Holz, dass in den Weg kommt, behindert den Abfluss und saugt sich voll. Dekorplatten sind anfangs hiervon noch unbetroffen.
Erst im unteren Bereich der Wand ist dann Styropor so richtig schön voller Wasser und auch messbar. Das kommt aber vom Totalstau durch den Fußboden.
Was sagt uns ( besonders Oschi andi ) das:
Man kann Feuchtigkeit in der Wand, zumindest im oberen Bereich und im Anfangsstadium, nicht aufgrund nassem Styropor ermessen.
Nasse Holzlatten hingegen sind relativ leicht messbar. Diese wird man hierbei als waagerechte oder senkrechte nasse "Streifen" in der Wand lokalisieren. Oft kann man es auch optisch gut erkennen, weil solche, schon längere Zeit nasse, Latten aufquillen. Da ist dann eine leichte Erhöhung in der Wand zu sehen.
@ oschi andi : Das ist kein Messfehler !!!!!
Nimm einen 8er Bohrer und bohre an einer nassen Stelle 2 cm tief rein.
Du wirst sehen, es kommen nasse Holzspäne raus !

Kurt

Gast am 01 Mär 2009 13:05:50

Greissinger GMI 15,
halte das angegebene Messgerät schlichtweg für einen Einsatz im und am Wohnmobil/Wohnwagen für nicht brauchbar.
Daher auch die verwirrenden Werte beim Messen.
Grund:
Es ist letztendlich nur ein Feuchteindikator.
Wenn sich im Bereich der Strahlung irgendein metallischer Gegenstand befindet,dann sind alle Messwerte verfälscht.
Speziell bei Mobilen ,die eine Aluminiumbeplankung an der Ausssenseite besitzen,oder bei denen in der Wand Alu-profile verbaut sind werden fehlerhafte Messausschläge verursacht.
Auch Schrauben etc,werden dann zu fehlerhaften Messergebnissen führen.
Des weiteren kann im Holz die Feuchtigkeit nur dann richtig angezeigt werden wenn in Faserrichtung gemessen,das Messgerät also verschoben wird.
Richtiger wäre also in ein besseres Messgerät zu investieren.
Z. B. wäre das materialfeuchte-Messgerät T 650 besser geeignet.
,
Konni

Gast am 02 Mär 2009 10:59:42

Hallo Kurt,
also unser Womo steht wirklich fast immer unter Dach. Im Sommer waren wir 3 Wochen in Griechenland. Immer heiß und trocken und das Womo wurde 3 Wochen durchgelüftet. Trotzdem habe ich diese Messswerte mit dem GMI. Andersrum wenn nach zwei Tagen massiven Regen immer noch die Messwerte nicht ansteigen, dann kann ich mir einfach nicht vorstellen, das da was ist. Irgendwo müsste doch das Wasser rauskommen.

Aber ich werde trotzdem mal bei einer Womowerkstatt nachmessen lassen. Mal sehen was die sagen. Das mit dem Bohren verkneif ich mir erst mal. Da Bohr ich mir lieber ins Knie als ins Womo :wink: .

Außerdem hab ich die Messwerte jetzt seit 5 jahren in der Form. Wenn das nass wäre, dann müsste das Womo schon auseinanderfallen oder?

aus München

turbokurtla am 02 Mär 2009 11:07:08

Tag
Ich kann natürlich nur davon ausgehen was du sagst. Und Du sprachst von einem Schaden am Fenster und jetzt diese erhöhten Werte, wahrscheinlich an Latten entlang.
Da ich das Greisinger kenne, das ist übrigens gut Konni, weiß ich, dass man mit ihm nasse Latten sehr gut erkennen kann.
Aber dies ist natürlich eine Ferndiagnose.
Kurt

Gast am 02 Mär 2009 12:21:43

Jedenfalls hast Du meine gruasamsten Ängste jetzt wieder geschürt. Das gibt viele schlaflose Nächte bis ich Gelegenheit habe mal genauer nachzusehen.

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, das man es nicht riecht, wenn das Womo vor sich hin fault. Wenn da ein paar Wochen alle Türen und Fenster verriegelt sind, dann sollte bei einem fauligen Womo doch die Luft modern ohne ende. Oder täuscht mich das.

Ich muss :ooo: bei dem Gedanken, das unser Schneckenhaus so ne Torfbude ist wie man es immer wieder hier sieht.

aus München

Nasenbär am 02 Mär 2009 12:32:14

Ich weiß gar nicht, ob man das immer riecht.

Unser Benimar damals war ja so undicht, dass ich zB. ein Fenster mit Latten fixieren musste, weil die Wand total weich war. Das Wasser lief an der Kantenleiste rein und teilweise am Boden wieder raus. :eek:
Gerochen hat man nichts. Ehrlich! Die Löcher vom Alufraß hatte ich zugeschmiert. Die ständige Durchlüftung war also auch nicht mehr gegeben. :D

Geruchskontrolle allein reicht wohl nicht. ;)

turbokurtla am 02 Mär 2009 13:45:26

Also es ist durchaus die Praxis, dass man selbst große Wasser- oder Fäulnisschäden nicht riecht. Zumindest der Laie nicht. Durch das sehr verbreitete Kunststoffdekor kommt da fast nix durch die Wand durch. Selbst Papierdekore halten fast alles zurück. Die meisten Leute meinen bei minimalen Gerüchen es sei der normale Mief in nicht gelüfteten Wägen.
Doch das sind 2 Paar Stiefel.
Man muss schon ein besonderes Näschen haben, um es definitiv unterscheiden zu können. Ich nenne ein solches mein eigen, hab aber auch schon in vielen, vielen zig Wasserschäden rumgestochert.
@ oschi andi
Nu schlaf erst mal, vielleicht ist ja auch das Messgerät kaputt. Doch mit den angegeben Werten muss ich halt zu solchen Ergebnissen als Ferndiagnose kommen.
Kurt

Gast am 02 Mär 2009 19:59:01

Servus Kurt,
mit schlafen ist jetzt nix mehr :cry: ......
Ich hab jetzt erst mal deinen Messgeräte Test gelesen. Respekt, hast Dir richtig Arbeit gemacht. Ist für einen Womo'ler auch ne interessante Sache. Leider hat mir das natürlich jetzt noch viel mehr Sorgen gemacht.

Irgendwo hast Du dann mal geschrieben, das KNAUS Alubleche unter der Dekorplatte verbaut. Ich hab nen KNAUSi. Vieleicht mess ich ja sowas. Die Breite von 8cm kommt da schon hin. (Die Hoffnung stirbt zuletzt). Hast Du evtl. genauere Info's über den Wandaufbau von Knaus, oder weist Du wie man da ran kommt?

Jedenfalls werde ich die nächsten Tage mal ein paar Stellen (in den Schränken) aufschneiden. Dann weiß ich mehr.

aus München

migula am 02 Mär 2009 20:35:12

Bei der Dichtigkeitsprüfung meines Wohnmobils durfte ich anwesend sein und konnte auch die Messergebnisse sehen. Manchmal habe ich rot gesehen. Der Werkstattmeister hat mir aber mitgeteilt: keine Panik! Bei meinem Fahrzeug habe Bürstner im oberen Wandbereich auch Metallstreifen verbaut.

turbokurtla am 02 Mär 2009 20:55:22

:daumen2:
Bingo oschi andi !
Wer liest ist im Vorteil.
Das ich daran nicht gedacht habe. Sorry, das sind halt diese Ferndiagnosen.
Natürlich sind da Blechstreifen drin, ich überleg jetzt nur wo genau.
Sie sind auf jeden Fall waagerecht reingeklebt und immer so 8 cm breit. Nur dort, wo von innen Möbelverschraubungen sind. Sind, glaub ich, immer so bis 1,5 m lang. Auf jeden Fall vorne und hinten auf beiden Seiten.
Von der Höhe her müssten sie so ca 40 cm hoch sein, denn da ist die Sitzgruppe angeschraubt. Und dann nochmal in Höhe der Oberschränke.
Wennste wieder im Wagen bist, machste mal ein paar Bilder, dann fällt mir der Rest ( da sind noch ein paar kleine Stücke irgendwo ) auch noch ein.
Sorry nochmal für die schlaflosen Nächte :wall:
und eine angenehme Nachtruhe :D
wünscht Dir Kurt

Gast am 02 Mär 2009 21:11:34

Danke erst mal. Bilder mach ich die nächsten Tage. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, das an allen Stellen, an denen ich hohe Werte messe auch Alu drunter sitz. Das sind schon komische Stellen für so was. Holz ja, als Versteifung um die Fenster. Also werd ich sicherheitshalber mal nicht schlafen, damit ich mir keine vorwürfe machen kann. :D

Darf ich Dich mal um Deine Meinung zu den Seitz S4 Fenstern bitte? Die sind ja mit einer Gummidichtung verbaut. Kann man der auf Dauer trauen? An meinem Heckfenster hab ich den Gummi jedenfals durch ne ordentlich Portion Dekalin ersetzt. Der war tatsächlich undicht. Jetzt überleg ich ob ich nicht die anderen Fenster auch noch rausnimm und ordentlich abdichte.

Schönen abend noch.

turbokurtla am 02 Mär 2009 21:24:59

Sind eigentlich klasse, ausgereifte Fenster.
Wenn wirklich mal was ist, mach ich das auch so.
Gummi raus und Dekalin rein. Ist aber sehr selten.
Und jetzt schlaf endlich !

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