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Wir haben - vom 7. bis 22. März - 16 Tage Zeit, um dem feucht-kalten Klima in Norddeutschland zu entrinnen. Die Wetterberichte der letzten beiden Wochen und die Wetterprognosen zeigen wieder das Gleiche wie im letzten Jahr : Das Wetter in Südfrankreich ist wärmer und sonniger als in Norditalien (bei etwa gleichem Breitangrad, also Pisa/Florenz). Also steht der Entschluss fest : Es geht es wieder nach Südfrankreich. Und wieder werden sich Prognose und Hoffnung erfüllen : warmes Klima um die 20 Grad und nur Sonne. Nur zum Baden reicht es noch nicht : 13 Grad sind doch etwas zu frisch (Wir haben aber einige Tollkühne gesehen, die trotzdem ins Wasser gegangen sind). Wenn man auf´s Baden verzichten und dafür jeglichen Touristenrummel vermeiden kann, lohnt es sich also, schon im März nach Südfrankreich zu fahren. Aber doch noch eine Einschränkung : Da in den touristischen Gebieten Südfrankreichs im März noch totaler Winterschlaf angesagt ist, sind auch die Campingplätze noch zu. Sie öffnen erst Anfang April. Wer Wert auf Campingplätze legt, sollte also erst dann fahren. Wer keinen Wert auf sie legt, unterliegt aber dennoch Einschränkungen : Einige Stellplätze öffnen auch erst im April. Das heißt aber nicht, dass man nicht auch schon vorher auf sie rauf kommt. Es hapert dann aber bei der Versorgung, weil die Wasserhähne noch zu sind. Ein Problem kann das aber nur sein, wenn man Wasser erst dann nachfüllen will, wenn der Tank leer ist.
Unsere Hilfsmittel : von Michelin die Frankreich-Karte und die Regionalkarten 113 (Provence - Camargue) und 114 (Pays varois - Verdon Gorges), den Bordatlas von Reisemobil und das Buch von Ralf Gréus „Mit dem Wohnmobil in die Provence und an die Côte d´Azur, Teil 2 : Der Osten“. Unsere Route : Wie wollen gerade runter fahren über Dijon und Lyon bis Saintes Maries-de-la-Mer (westlich von Marseille in der Camargue), von dort aus entlang der Côte d´Azur bis nach St. Paul oberhalb von Nizza, dann durch das Hinterland der Côte d´Azur über Castellane, den Canyon du Verdun und den Lac de Ste-Coix, und schließlich wieder nach Norden über Grenoble und durch die Schweiz gen Heimat. Was an dieser Route nervt, sind natürlich die etwa 1.500 km Autobahn bis Lyon, die alles andere als aufregend sind. Aber auf meinen neuen 16-GB-USB-Stick sind 60 CDs aufgespielt. So lässt sich die weitgehend monotone Fahrt doch relativ gut aushalten. Aber man kann – und sollte - natürlich zwischendurch auch Städte besichtigen. Sehenswert sind auf jeden Fall Nancy, Dijon, Beaune, Lyon, Orange und Avignon. Wir kennen dieses Städte – mit Ausnahme von Nancy – bereits. Also sehen wir uns Nancy an und Avignon wegen der schönen Erinnerung noch einmal. Am 7. März geht es mittags los. Nach einer Zwischenübernachtung fahren wir bis Nancy. Das ist eine nette, aber überwiegend nicht Aufsehen erregende Stadt, die jedoch einen prunkvollen Mittelpunkt hat : Den Platz Stanislaus, benannt nach dem letzten Grafen von Lothringen. Man betritt den Platz durch überladene goldfarbene Eingangstore. Umgeben ist er von einem Ensemble von prächtigen barocken Häusern, in denen heute das Rathaus, die Präfektur, eine Oper und ein Museum untergebracht sind. Weiter geht es in Richtung Süden. Wir bleiben heute auf einem Stellplatz in dem Dorf Ecuisse südwestlich von Dijon. Das Besondere an dem Ort ist ein mit zahlreichen Schleusen unterbrochener alter Kanal, der recht idyllisch wirkt. Am nächsten Tag erfolgt zunächst eine - weil die Autobahn fast leer ist - langweilige und außerdem teure Fahrt bis Avignon. Hier finden wir gleich einen Parkplatz an der Stadtmauer und schlendern von dort in das schöne Zentrum, wo wir vor allem den gewaltigen Papstpalast aus dem 14. Jahrhundert noch einmal bewundern. Weiter geht es nach Les Baux de Provence, wo wir wieder - wie schon vor einem Jahr - in der Cathedrale d´Images, einem alten in einem Berg befindlichen Steinbruch, eine Video/Musik-Show erleben. Dieses Jahr wird Picasso präsentiert. Selbst wenn man kein Picasso-Fan sein sollte, muss man doch von dieser Show begeistert sein. schöne Bilder,weiter so. Nach einer Stunde Fahrt über Arles und durch die Camargue erreichen wir Saintes Maries de la Mer. Der Ort befindet sich noch völlig im Winterschlaf. Nur große Baufahrzeuge sind bereits im Einsatz, um neue Wellenbrecher in das Meer hinaus zu bauen. Da das wegen des damit verbundenen Lärms nicht gerade unser ideales Urlaubsziel ist, verlassen wir Saintes Maries am übernächsten Tag wieder.
Weiter geht es durch die Camargue bis Salin-de-Giraud. Dort überqueren wir mit einer Fähre die Rhône und fahren in Richtung Marseille. Kurz vor Marseille biegen wir ab nach Carro, einem kleinen Hafenort. Hier gibt es einen großen Stellplatz direkt am Meer (6 € pro Tag), der angesichts der Jahreszeit mit ca. 60 Mobilen erstaunlich gut besucht ist (fast nur Franzosen). Es stürmt mächtig, weswegen auch niemand draußen sitzt, sondern alle in ihrem Wagen sind, von wo man allerdings in der Regel eine großartige Aussicht auf das Meer genießen kann. Eine Einheimische erzählt uns, dass es hier fast das ganze Jahr über stürmt. Das mag ja für die wenigen Extrem-Surfer, die durch die Wellen preschen, ganz toll sein. Aber was wollen die vielen Wohnmobilisten hier? Man kann hier nicht einmal spazieren gehen. Zum ersten Mal seit sechs Jahren fahre ich die Stützen aus, weil das Womo doch heftig im Sturm hin und her geschüttelt wird. Ruhig wir die Nacht deswegen aber trotzdem nicht. Am nächsten Morgen sehen wir deshalb zu, dass wir verschwinden. Zunächst geht es durch Marseille hindurch. Sicherlich hat diese Stadt auch schöne Viertel. Die Stadtteile, durch die wir fahren, sind aber ausschließlich hässlich. Deshalb sind wir froh, als wir Marseille hinter uns haben. Weiter geht es gen Osten über eine malerische Bergstrecke, an Cassis vorbei bis nach Hyeres. Dort biegen wir auf die Halbinsel Giens ab. Offizielle Stellplätze gibt es hier nicht. Der Campingplatz, auf den Gréus hinweist, ist noch geschlossen. Dafür entdecken wir aber kurz vor dem Ort Giens eine Stichstraße, die unmittelbar zum Meer hin führt. An ihrem Ende bleiben wir zwei Tage, gehen am leeren Strand spazieren und machen eine lange Wanderung rund um die Halbinsel, ständig entlang einer wild zerklüfteten Küste mit grandiosen Ausblicken. Auf der Weiterfahrt entlang der Küste - und das geht bis Nizza und wohl auch danach noch so - fühlt man sich wie ein Aussätziger, der im Mittelalter nicht in die Städte hinein gelassen wurde. Jeder auch noch so kleine Parkplatz ist mit einem Balken versehen. Und die Seitenstreifen entlang der Straße sind mir Parkverboten für Womos nahtlos abgedeckt. Man darf hier nur durchfahren. Sogar das kurzeitige Parken ist verboten. Ich halte das für rechtswidrig, da insoweit ein überzeugender Grund, PKWs und Wohnmobile unterschiedlich zu behandeln, nicht erkennbar ist. Der reine Grund, Wohnmobile fernzuhalten, wäre zumindest in Deutschland – und Ähnliches dürfte auch für Frankreich gelten – kein Grund für eine solche Ungleichbehandlung. Aber die Parkverbotsschilder stören uns zumindest jetzt im März nicht, da wir weit und breit keine Polizei sehen. In der Saison dürfte das aber wohl anders sein. Dann kann man die ganze Cote d´Azur nur meiden.
Wir fahren über Le Lavandou und entlang der Corniche des Maures mit ständig schönen Blicken auf die zerklüftete Küste und das weite Mittelmeer bis nach Gassin, einem kleinen Bergdorf oberhalb von St. Tropez, das wir erkunden. Anschließend geht es nach St. Tropez. Wir Stellen das Womo auf einem sehr ortsnahen Parkplatz ab. An sich ist der Ort recht schön, mit einem illustren Hafen und engen Gassen. Störend finde ich nur – hoffentlich ohne ein unterschwelliges Neidgefühl – die Phalanx an riesigen Motorjachten, die zum Teil fast so groß wie die an den Hafen angrenzenden Häuser sind und mit denen der kleine Hafen komplett gefüllt ist. Anschließend geht es weiter. Zu unserem Erstaunen ist der über einstündige Aufenthalt auf dem an sich gebührenpflichtigen Parkplatz kostenlos. Darauf, ob man auf ihm übernachten kann, habe ich leider nicht geachtet. Es gibt aber in der Nähe in Ramatuelle zwei Stellplätze, der eine unmittelbar und der andere fast unmittelbar am Meer (Beschreibung bei Gréus). Weiter geht die Fahrt entlang der Küste bis nach St. Aygulf, einer nichtssagenden Ansammlung von Wohnhäusern, aber mit einer netten kleinen Bucht. Hier gibt es einen – für die Cote d´Azur sehr seltenen – privaten Stellplatz (10 €, sogar mit WC, Duschen, Waschmaschine und Baguette-Service. Es lebe die private Initiative!), wo wir eine Nacht verbringen. Am nächsten Morgen ist zum ersten Mal während unserer Fahrt in Südfrankreich der Himmel bewölkt. Jetzt ist es aus mit dem schönen Wetter, denken wir schon. Am Mittag scheint aber wieder die Sonne vom blauen Himmel – und so bleibt es auch in den folgenden Tagen. Wir fahren in das nahe Fréjus, eine nette Kleinstadt, in der es aus der Römerzeit noch ein großes - wenn auch mittlerweile reichlich abgetragenes - Amphitheater gibt. Weiter geht es - mittlerweile wieder bei strahlend blauem Himmel - an der Corniche de l´Esterel entlang : Eine faszinierende Fahrt immer unmittelbar am Meer entlang mit einem grandiosen Blick auf das Meer und die roten Felsen am Ufer und die dahinter liegenden Berge.
Am Ende der Küste wechseln wir auf die Autobahn und fahren nach kurzer Zeit wieder runter und nehmen die Landstraße nach St. Paul-de-Vence, wo wir uns zuerst die Fondation Maeght ansehen, eine der interessantesten Ausstellungen moderner Kunst in Frankreich, insbesondere mit Werken vom Miro. Danach schlendern wir durch den Ort St. Paul, der einerseits sehr schön ist und in dem es zahlreiche niveauvolle Galerien gibt, der andererseits – heute ist Sonntag - voller französischer Touristen ist, die sich durch die enge Hauptstraße zwängen. Wir fahren weiter bis Tourette-sur-Loup, einem sehr netten Dorf, anders als St. Paul ohne Tourismus-Rummel. Wir bleiben mit etlichen anderen Womos auf dem örtlichen Stellplatz (kostenlos, WC). Weiter geht es nach Grasse, einer 40.000-Einwohner-Stadt, die einen interessanten historischen Kern besitzt. Sehenswert darin ist insbesondere die Kathedrale mit einem frühgotischen Innenraum.
So, jetzt muss ich erstmal die weiteren Fotos sortieren und mir den Text dazu überlegen. Deswegen geht es erst morgen weiter. Dann gibt es eindrucksvolle Landschaft total : vor allem Route Napoleon, Canyon du Verdon und Lac de Ste. Croix. Hallo Wolfgang ,
diese Strecke kommt mir weitgehenst so bekannt vor :wink: Letztes Jahr im Juli waren wir dort . Chez Marcel kostet im Sommer 15 € und Baquette muss man selber holen . Ich dachte ja um diese Jahreszeit sind die vielen Verbotsschilder weg... also ganzjähriges Parkverbot ...schade ! Leider sind wir von dort schon wieder langsam Heimat... Schöne Bilder und mal wieder bissle Wärme gesehn :daumen2: Hallo
Wolfgang Toller Bericht und tolle Bilder da fühlt man sich hier im Forum richtig gut aufgehoben und erhält sich immer das Gefühl ein bisschen Urlaub zu haben ....Leider schaffe ich es nicht meine Berichte zu verfassen geschweige denn meine Homepage fertig zu stellen :( ... zu viel Arbeit ... Um so toller finde ich wenn jemand wie du solche tollen Berichte und auch Reiseempfehlungen geben ...Da sage ich mal für die Mühe ( und Zeit ) die dieser Bericht gekostet hat mal einfach ... D a n k e .... :!: Carsten Hallo Wolfgang,
einen schönen Bericht habe ich heute von Dir gelesen. Auch die Bilder haben mir sehr gefallen. Bin gespannt auf die Fortsetzung und der Bilder, die dann noch dazu kommen. Besonders interessiert mich Eure Weiterfahrt Richtung Grenoble. mk9 ( manfred ) auch wir sind die Strecke 2007 im April gefahren :razz:
Freue mich schon sehr auf deine Fortsetzung!!!! Ein sehr schöner Reisebericht und tolle Bilder, danke !!!!!!
.......wann wird es endlich wieder Sommer?????????? L.G. Lena Ich bin im Herbst 2007 dort lang gefahren. Einfach herrlich. War meine erste Frankreichtour.
Vielen Dank für die schönen Fotos und das darauf eingefangene Licht. Es gibt doch schon Regionen in Europa wo es etwas heller ist als bei uns und der Frühling sich blicken lässt. Das lässt hoffen :) Freue mich auf weitere Fotos. VG Stefanie da kriegt man lust abzuhauen.... nach F.
schöne fottos :!: oh ja, tolle Bilder und ein schöner Reisebericht :daumen2:
zumal wir vorhaben, Anfang Mai eine ähnliche Tour zu fahren. Bin gespannt auf morgen, bitte nicht zu lange schlafen, gell? Schöner informativer Bericht und klasse Bilder, freue mich schon auf den Rest. Anfang April wollen wir eine ähnliche Tour fahren. Langsam fängt das Reisefieber an, da es für uns das erstemal nach Frankreich geht.
Lohnt sich der Ort Stes Marie de la mer schon um diese Jahreszeit? Helga Danke für den tollen Reisebericht,
der uns die Zeit bis zu unserem nächsten Frankreichurlaub überbrückt. Wir freuen uns schon auf die Bilder von der Route Napoleon und den Grand Canyon du Verdon! danke für deinen tollen reisebericht, wir starten am montag in die gleiche richtung und wenn ich das wetter hier und auf deinen bildern vergleiche, dann kann es ja nur besser werden, wir freuen uns
nochmals, danke für deinen bericht Guten Morgen!
Ich kann mich nur meinen Vorschreibern anschließen, würde am liebsten sofort losfahren aber, :cry: :cry: :cry: es sind noch keine Ferien, ich muß noch arbeiten, und unser Wohnmobil ist in der Werkstatt. und noch einen schönen Tag wünscht Euch Martina
Wenn Ihr im warmen Mittelmeer baden wollt und gerne viel Touristentrubel um Euch herum liebt : nein. Wenn Ihr die Ruhe liebt und lange Spaziergänge an einsamen Stränden mögt : ja. Mein Bericht endete gestern mit unserem Aufenthalt in Grasse. Jetzt geht es weiter :
Jetzt fahren wir in Richtung Norden auf der Route Napoléon nach Castellane. Es wird eine sehr beeindruckende Fahrt, die uns immer höher in Berge führt, entlang an steilen Felswänden und schneebedeckten Gipfeln. Da wir den ganzen Tag in den Bergen verbringen, kommen wir hier erst gegen Abend in Castellone an und bleiben deshalb auf dem hiesigen Stellplatz, der mitten im Ort (trotzdem ruhig) und unmittelbar an der Verdon liegt (Kosten : 5 € für 24 Stunden, VE). Am nächsten Tag fahren auf der D 952 in Richtung Moustiers-St.Marie. Es ist eine beeindruckende Fahrt zwischen steilen Felswänden hindurch und mit prächtigen Ausblicken auf die umliegenden Berge. Kurz vor La Palud-sur-Verdon biegen wir auf die Route des Crêtes ab, von der aus es ständig eindrucksvolle Blicke in die tiefe Schlucht gibt, die der Verdon im Laufe der Jahrmillionen in das Bergmassiv gegraben hat. Obwohl diese Straße zu den touristischen Highlights Frankreichs, wenn nicht gar Europas gehört, sind wir auf ihr so gut wie alleine. Es ist eben früh im Jahr und der Ansturm zu Ostern dauert noch. Bei La Palud-sur-Verdon fahren wir wieder auf die D 952, die auch weiterhin beeindruckende Blicke auf die Bergwelt ermöglicht. Beeindruckende Fotos, da wird mir ja ganz schwindelig :D Als Fahranfänger sollte man sich wohl besser nicht auf die Strecke trauen.
Vielen Dank für den schönen Bericht! Ich warte mit Spannung auf die Fortsetzung. Weiter Canyon du Verdon : Beim Einfluss des Verdon in den Stausee Lac de St. Croix entdecken wir eine Stelle unmittelbar an dem See, wo wir uns bis zum Abend aufhalten. Dann fahren wir weiter nach St. Croix-de-Verdon, einem beschaulichen Dorf unmittelbar am See, und finden auf dem dortigen Stellplatz trotz der späten Stunde noch einen schönen Platz, von dem aus wir einen weiten Blick über den See genießen können. Am nächsten Tag schlendern wir durch den Ort, der sich noch derart im Winterschlaf befindet, dass nicht einmal ein Krämer oder Bäcker geöffnet hat. Aber nett ist das am Hang klebende Dorf schon. Wir gehen hinunter zum See und machen eine lange Wanderung am Ufer entlang. Am nächsten Tag beginnt die Heimreise. Wir fahren über Riez und Digne-les-Bains nach Sisteron. Von hieraus geht es auf der D 1075 durch eine überwältigende Berglandschaft mit schneebedeckten Gipfeln in Richtung Grenoble. Kurz vor Grenoble biegen wir ab und fahren hinunter zum Lac de Monteynard, der sich unterhalb des Dorfes Treffort befindet. Der See ist ein riesiger Stausee, in dem sich zur Zeit jedoch relativ wenig Wasser befindet. Er ist eine Eldorado für Surfer, weil hier ständig Wind zu sein scheint. Alle Einrichtungen hier am See befinden sich noch im Winterschlaf, so auch ein Stellplatz für Wohnmobile, auf dem wir mutterseelenallein bis zum nächsten Morgen bleiben. der erste bericht war besser, der zweite teil so... .... frisch. :wink:
ich will keinen winter mehr sehen. erwecke bitte noch mehr die lust am erwachen des jahres. gib uns mehr bilder, wir sind doch auf entzug. 8) Wir fahren auf der Autobahn nach Grenoble und daran vorbei zwischen riesigen Gebirgmassiven. Vergleichen lässt sich die Fahrt vielleicht mit Fahrten über den Brenner und durch die Dolomiten. Weiter geht es in Richtung Genf. In Annecy beginnt es zu stürmen, was die ganze Fahrt an Genf vorbei, über Lausanne bis Bern anhält. Ich bin nur bemüht, das Womo mit beiden Händen fest am Lenkrad auf Kurs zu halten.
In Bern besuchen wir das Paul-Klee-Museum, das dieses Jahr unter dem Thema "Orient" steht. Wir fahren weiter über Basel bis Memmingen (nördlich von Freiburg), einer netten, wenn auch nicht überwältigenden kleinen Stadt, wo wir auf dem dortigen Stellplatz übernachten. Am nächsten Tag kommen wir bis Alsfeld vor Kassel, einem schönen Ort mit einer gut erhaltenen durch Fachwerkbauten geprägten Altstadt, wo es einen gut gelegenen und ruhigen Stellplatz gibt. Am nächsten Tag fahren wir die restliche Strecke. Norddeutschland hat uns wieder : ständig Wind und Nieselregen bis Hamburg. Aber die Erinnerung an eine wunderschöne, wenn auch zu kurze Fahrt, die zur Nachahmung -vielleicht mit etwas mehr Zeit - zu empfehlen ist, bleibt. Bei dem Bild mit den Schafen ist mir der letzte Satz abgeschnitten worden. Es soll heißen : Deshalb ist die Vor- bzw. Nachsaison sicherlich besser, um diese Route zu fahren. :dankeschoen:
... für diesen Bericht, macht eindeutig Lust auf eine frühe Tour, hab´s mir mal vorgemerkt .. :) :daumen2:
danke Wolfgang, deine Bilder machen Lust auf Urlaub. Anfang Mai werden wir einen Teil eurer Route nachfahren, und jetzt kann ich mich noch mehr darauf freuen :blume: Hallo Wolfgang,
dein interessanter Reisebericht und die beeindruckenden Fotos könnten dazu verleiten sofort ins WoMo zu steigen und los zu fahren. Ganz besonders gefallen mir die Fotos aus der Gegend um Castellane und Moustiers-St.Marie sowie die aus der Gegend von Sisteron und Grenoble. Dort waren wir noch nie und es reizt mich dorthin zu fahren. Gerd Hallo Wolfgang,
tolle Bilder auch im zweiten Teil. Wie warm was es denn in St. Croix, dort seh ich jemanden mit Top und kurzer Hose. Wenn ich im Moment rausschaue sehe ich Schneefall. Mal sehen wie es ende nächste Woche mit dem Wetter wird. Helga Absolut Spitze!
Vielen Dank Wolfgang, dein Bericht ist sehr schön verfasst und die Bilder sind toll. Da wir auch mit dem Gedanken spielen vielleicht den hier auf sich wartenden Frühling in Südfrankreich zu begrüßen, kommt uns dein aktueller Bericht echt wie gerufen! Übrigens: Das Bild mit dem Womo in Frontansicht und dem Hintergrund mit den Steinen und dem Bagger hat irgendwas "Kraftvolles" Das Motiv (und das Bild natürlich auch!) gefällt mir richtig gut! :gut: Hallo nach Hamburg,
einen Teil der Strecke kennen wir von unserem Frankreichurlaub. Avignon hat uns auch sehr gut gefallen sowie Grasse. Ich bin gespannt auf die nächsten Fotos. Viele uschi-s Hallo Wolfgang,
wir waren im Sommer 2008 in der Gegenrichtung (ab St. Tropez) unterwegs zu einem kombinieren Familien- und Tauchurlaub. Die Sperren an den Parkplätzen sind tatsächlich ausgesprochen nervig. In Cavaliere gab es einen Parkplatz mit abgetrenntem Womo-Bereich(ich glaub für 10€ pro Tag) V/E vorhanden, kein Strom. Seid Ihr auch auf Porquerolles gewesen? In Carro waren wir auch, von dort sind wir dann zum Rückweg aufgebrochen. Es war aber in Carro nicht wirklich windig, man konnte sein Bierchen ganz entspannt genießen. absolut genialer Bericht mit Postkartenfotos, die mich super neugierig auf die Cote machen. Ich werde das für nächste Jahr im Frühling im Hinterkopf behalten.
Matthias Toller Bericht, schöne Bilder.
Wir waren im Juni dort und auch einen Tag in Marseille mit dem Linienbus vom Campingplatz 1/2 Std. in die Innenstadt. Marseille ist einfach herrlich, der alte Hafen, die Notre Dame de la Garde und der tolle Ausblick über die Stadt in die Berge, den Hafen, Die Cote Blue bis nach Carro sowie auf das Chateau d`If. Das Leben auf den Märkten und die Fahrt mit dem Petit Train auf die Notre Dame. Manfred Bilder 2 Teil: Hallo Wolfgang,
:top: klasse Bericht und tolle Aufnahmen, im März hat Südfrankreich wirklich einen besonderen Charme. Runo Ein wunderschöner Bericht und faszinierende Bilder. Wir werden im Sommer diese Regionen bereisen. Du hast uns aber heute schon in Urlaubsstimmung versetzt ! Nochmals vielen Dank für diesen tollen Bericht.
tira Hallo Wolfgang,
einfach genial: genau diesen Bericht zu dieser Zeit habe ich gebraucht: wir wollen zu Ostern so eine ähnliche Tour starten (ich hoffe der Ansturm ist nicht allzu groß) und der Bericht und die Bilder haben mich so richtig darauf eingestimmt. Herzlichen Dank und liebe aus Salzburg Rupert Unsere Reiseberichte kann man hier ansehen: www2.salzburg-online.at/uschuh/ |
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