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Hallo,
gestern Abend habe ich einige Beiträge über Wasser, Wassertankreinigung gelesen und als alter Camper doch wieder was dazu gelernt. Deshalb liebe ich solche Foren. Wir nutzen unser Wasser im Tank als Trinkwasser und geben gegen die Widerverkeimung Silberionen dazu. Aber – wie sieht es denn mit den Wasserschläuchen aus, die zum Frischwassertank (Trinkwasser) direkt führen (also angeschraubt, welche die als Einfüllhilfe genutz werden und jene die an Trichtern als Einfüllhilfe dienen. Ggfs. auch Gießkannen die gerne zum auffüllen genutzt werden, geschweige denn die Schläuche die an Servicestationen befestigt sind. Bei langen mitgeführten Schläuchen zum befüllen ist Restwasser unvermeidbar, das absteht und ggfs. zu faulen beginnt. Hier gibt es massenhaft Bakterienkulturen die sicherlich wetteifern zu wuchern. Mich betrifft das Gott sei Dank nicht da wir nur mit unserem VW Bus „Kurzschläuchler ;-)“ sind. Aber ich meine darüber sollte man nachdenken. Wasser mit Silberionen könnte dies vielleicht vermeiden. Bei kurzen Stücken ich sag mal 40 – 80cm trocknet das aus, sowie diverse Trichter mit Schlauch. Besteht hier auch die Gefahr einer Bakterienbildung und wie vermeidet man diese?! Austrocknen ist sicherlich immer gut, trotzdem könnte ich mir Vorstellen dass hier sich auch etwas entwickelt. Daher lege ich das Zeugs auch 2 x im Jahr in eine Chlorlauge (Certixxx) ein. Die am Tank befestigten dürften ja durch den Wasserdampf mit Haltbarkeitsmitteln wie Silberionen oder Chlor benetzt werden und somit vielleicht nicht so kritisch sein. Die an Servicestationen mach ich grundsätzlich weg, es gibt Helden die stecken die ihre Toilette und spülen mal ordentlich durch, nach dem Motto mein Tank ist voll – nach mir die Sinnflut. Alles schon gesehen und da kann ich meine Rand nicht halten – grrrrrrrrrrrrrrrr. Manchmal dad a Watschn da net schlecht. Ohne Worte. Ja - was meint Ihr dazu und welche Erfahrungen hab Ihr gemacht, welche Empfehlungen gibt es dazu. Ich denke das wird spannend werden. Servus,
ja ich nehme die Gießkanne (die große 12l), ist zwar umständlich aber bei 100 Litern Tankvolumen machbar. Ausserdem jeder Gang macht schlank. Silberionen schütte ich trotzdem rein, weil ich das Wasser nicht jedes WE wieder ablassen möchte, das mach ich nur nach dem Urlaub oder vor längeren Stillstandzeiten. Ausserdem trinken wir das Wasser aus dem Tank nicht und kochen auch i.R. nicht damit, dazu dient ein kleiner 10 l Kanister. Neben dem Geschmack, möchte ich meinen Körper auch nicht aufwerten bzw versilbern oder wie das heißt. Wenn das Womo mal größer wird, oder ich fauler, dann würde ich vor dem Einfüllen das Wasser immer etwas laufen lassen. Das kostet zwar immer ein paar Cent aber schwemmt das fauliger Wasser raus. Kurze Schlauchstücke kann man ja auch auskochen oder in die Mikrowelle packen, dann lößt sich auch wieder der Biobelag innen. Jörg Hallo,
Im Campingzubehör gibt es sehr viele Mittelchen um das Wasser haltbar zu machen. Ist wohl alles Chemie oder? Aber ohne gehts wohl nicht. Also, wir reinigen die Tank`s einmal im Jahr im Herbst gründlich,bevor das Womi in den Winterschlaf geht. Sonst nutzen wir das Wasser nur zum Waschen/Duschen. Getrunken und gekocht wird solch Wasser grundsätzlich nicht. Gerade im südlichen Ausland kennt man die Qualität ebend nicht. Wir kaufen große Trinkflaschen oder wie in Norwegen 5 Liter Behälter mit Trinkwasser. So gehen wir auf Nummer sicher und bekommen keine Bauchschmerzen und andere Sachen. beste Harald Hallo, wir füllen nur so viel Wasser in den Tank wie wir bis zur nächsten Nachfüllstation brauchen - und lassen es zu hause wieder auslaufen. Dabei bleiben die Ablaßhähne und die Hähne im Bad und Küche offen.
Im Winter blase ich in den Küchenhahn um die Leitungen auszublasen - so wird verhindert, daß Wasser stehen bleibt und gefrieren kann. Der Boiler wird ebenfalls abgelassen. Für das Kochwasser haben wir 2 x 5 ltr. Behälter dabei - dies wird auch für Tees usw. benutzt. So haben wir noch nie Probleme bekommen - die Tanks können immer austrocknen. Terry Wenn wir unterwegs sind, füllen wir meist täglich, spätestens nach zwei Tagen nach, so daß im Schlauch gar nicht erst Zeit zum Faulen aufkommt. Dann die ersten Liter vor dem Füllen so rauslaufen lassen und bisher gab´s keine Probleme. Alternativ zum Schlauch nehme ich auch schon mal gern die Gießkannen. Ja, zwei, wegen der besseren Gewichtsverteilung beim Tragen. Je nach Gegebenheit entleere ich auch schon mal komplett zwischendurch, bevor das Wasser zu "alt" wird. Ich brauche meine Wasserversorgung im Womo täglich und verwende eine 2m langen Gartenschlauch, der im Staufach liegt. Falls ich nicht so nah an den Hahn rankomme, hab ich noch den aufrollbaren Gardena-Flachschlauch dabei (20m), das sollte reichen. Vor dem Einfüllen einfach einen kräftigen Wasserstrahl in die Botanik halten, dann sollten evtl. "Brackwasserreste" aus dem Schlauch raus sein.
Ich setze dem Wasser auch immer Silberionen zu, da ich keine Lust habe, dass im beinahe dauernd befüllten Wassertank irgendwann ein Biofilm wuchert. Ich verwende das Wasser auch zum Kochen, warum soll ich noch mehr Wasser spazierenfahren? Ein aufschlussreicher Artikel aus Wikipedia zum Thema:
und weiter:
Für Touren in Südeuropa oder anderen Ländern mit zweifelhafter Trinkwasserqualität würde ich auf jeden Fall Chlor zusetzen und das Wasser dann aufgrund der geschmacklichen Beeinträchtigung auch nicht mehr zum Kochen verwenden. Jake Hallo,
wir halten es wie Jörg und Terry. Aufgefüllt wird immer nur mit der blitzsauberen Gießkanne,auch Zuhause, dadurch hoffen wir auf die geringstmögliche Kontaminatin. Trotzdem kommt immer noch das Mittelchen rein. Trinkwasser z.B. für Tee oder Nudeln kaufen wir für 19 Cent pro 1,5 liter. Wann immer wir heimkommen,wird das Wasser im Tank abgelassen und der Tank trockengewischt. Damit sind wir bisher bestens gefahren. lg peter Sicherlich besteht die Möglichkeit, dass irgendwas Ungesundes im Schlauch bleibt.
Aber wie lange soll man den "spülen" ? Wieviel Wasser "steht" denn in den Wasserleitungen der Versorgungsstattionen und in den Zuleitungen dorthin? Bislang verlaß ich mich auch ein bißchen auf mein Immunsystem. Viele , westy75 Hallo,
nachdem ich mal gelesen habe, dass man das Wasser aus dem Tank nicht als Trinkwasser nehmen sollte, nehme ich immer Wasser in Volvicflaschen mit und für die Auffüllung des Tanks für Dusche/Toilette/Spülen etc. habe ich mir einen durchsichtigen Schlauch aus der Teichabteilung im Baumarkt zugelegt, da sieht man immer ob bzw. was darin ist. Zur Not kann man das Wasser aus den Flaschen auch mal für die Toi-Spülung nehmen und leicht auffüllen lassen sich die Flaschen an jedem Wasserhahn. Hat bisher immer gut geklappt und ich hatte noch nie Verdauungsbeschwerden. Wir benutzen seit vielen Jahren einen extra nur dafür reservierten Gartenschlauch und unterwegs einen eigenen Schlauchabschnitt. Beides wird jährlich erneuert. Aldi hat demnächst wieder welche :D
Nach Gebrauch wird der Schlauch auslaufen lassen bzw. ausgeblasen und sauber in einer eigenen Stofftasche aufbewahrt. Probleme hatten wir noch nie, und putzen mit Tankwasser die Zähne und kochen auch damit. Hallo miteinander,
noch interessanter als der eigene "Schlauch" ist vielmehr der oft fest an der Ver-/Entsorgungsstation montierte Schlauch - gerade im Ausland oft zu finden: Erst wird der in die Thetford Kassette bis zum Anschlag reingestopft und danach in den Frischwassertank ... :eek: :eek: :eek: Aber man braucht gar nicht so weit zu fahren - auch in Deutschland sieht man immer wieder welche die den Wasserhahn in Ihrer Kassette "versenken". Also wir haben: 1. ca. 4 m Schlauch mit Gardena Anschlüssen, allerlei Gardena Adapter und das praktischte ist der Gardena Wassertankdeckel --> Link falls der mal nicht reicht: 2. ca. 10 m Schlauch falls es mit nem Schlauch gar nicht geht: 3. 10 Liter Kanister mit Entlüftungsöffnung (sonst ist das nen Krampf) und für die Toilettenkassette: nen extra 50 cm Schlauch mit Gardenaanschlüssen, paßt problemlos neben die Kassette Greets Sunti Hallo!
Grundsätzlich dürfte, wenn es um das Reinheitsgebot von Trinkwasser in Deutschland geht, kein WM die Werkhallen verlassen. Besonders ist in verschiedenen Ländern, hier besonders am Gardaseee, der Anteil von Kesselstein bildenden Mineralien sehr stark. Nach 14 Tagen ist der ganze Boden vom Piffe-Kessel schon ein paar mm bedeckt. Wenn es irgendwie geht, lohnt sich der Aufwand mit den doch billigen 1,5 L Wasserflaschen, schon wegen einer nicht so schnell fortschreitenden Hirnverkalkung. und tschüss ingemaus Hallo,
wir machen das auch so: Gardenaschlauch an die Zapfsäule anschliessen, und die ersten "Meter" Wasser rauslaufen lassen, dann hat man die letzten Brackwasserreste rausgespült. Wie schon erwähnt wurde, wird man einen 100% igen Trinkwasserstandart im Womo nicht hinkriegen. Wenn ich an - sagen wir mal vertrauenswürdigen - Zapfstellen in Deutschland tanke, verzichte ich schon mal auf die Silberionen. Bei etwas dubiosen Quellen in Deutschland kommen dann auch mal die Silberionen zum Einsatz. Nur wenn ich ausserhalb von Deutschland bin oder Wasser aus Brunnen bezöge würde ich das Wasser chloren. Auch organisatorische Massnahmen können vor Kontamination schützen: - erst Trinkwasser tanken, dann Fäkalien. Nicht andersrum und nicht gleichzeitig. (unbewusste Keimverschleppung) - Einfüllschlauch spülen bevor ich ihn in den Tank halte - wenn es der Wasserdruck zulässt, den Schlauch nicht in den Tankstutzen stecken sondern ausserhalb halten und zielen. Damit laufe ich nicht Gefahr, mit der Aussenseite des (möglicherweise mal auf den Boden gefallenen Trinkwasserschlauches) die Innenseite des Einfüllstutzens zu kontaminieren. Das Problem ist nicht einmal die einmalige Verschmutzung des Wassers, sondern die lange Lagerung bei relativ hohen Temperaturen. Man könnte wahrscheinlich eher direkt nach der Fäkalienentsorgung sich die Hände ablecken als mit den selben Händen in den Frischwassertank tauchen, und das Wasser bei 35°C im Hochsommer 4 Wochen stehen lassen. Vermutlich wird das Ablecken der Finger folgenlos bleiben, der Genuss des Wassers aus dem Tank nach dieser Zeit aber gehörig für Durchfall sorgen. Das ist halt das Problem. Letztlich muss man denk ich immer den Mittelweg gehen und Kontamination vermeiden so gut es geht. Aber wer ständig Mittelchen zusetzt lebt auch nicht gesund. Habt ihr eigentlich mal ausgerechnet, was das Desinfizieren kostet? - Genausoviel wie das Wasser im Schnitt. 100L Wasser = 1 Euro Desinfektion für 100 L = 1 Euro Nur mal so am Rande. ;-) (Keine Sorge, ich würde es nicht aus finanziellen Gründen weglassen - es gibt ja Anwendungen, da ist das sinnvoll und erforderlich um die Gesundheit zu erhalten.) Seit letztem Jahr sind die Deutschen Hersteller verpflichtet Ihre Wasseranlage nach DIN 2001-2 zu bauen. Das heisst es dürfen nur noch Materialien verwendet werden die gemäß der KTW Leitlinie und der DVGW 270 geprüft sind. Weiterhin ist in der DIN die Reinigung und Befüllung beschrieben.
Wenn man sich mit der Materie beschäftigt hat trinkt man das Wasser nicht mehr. Vor allem nicht bei älteren Mobilen. Geprüft wird die ganze Sache aber nur bei gewerblicher Nutzung. Also selber trinken erlaubt, aber kein Wasser dem Nachbarn verkaufen. WC hallo wc,
so weit ich weiss, ist die din 2001-2 NUR EIN ENTWURF und nicht offiziell. leider. wir haben naemlich auch immer leihweise in Womo und ich haette mich gefreut, wenn dort ordentliche desinfektionsmittel genutzt werden wuerden - so wie in der din 2001-2 beschrieben. aber der verleiher sagte, dass die din noch nicht durch ist. er reinigt die schlaeuche und die tanks mit einem wasserstoffperoxidhaltigen mittel. ziemlich bloede, da laut (und die ist aktuell) der trinkwasserverordnung / uba-liste wasserstoffperoxid ja gar nicht zur desinfektion zugelassen ist. weiss zwar keiner, aber es steht da drin. damit wir keine probleme beim trinkwasser bekommen, habe ich dann ein laut trinkwasser-verordnung zugelassenes mittel gekauft, was auch die sogenannten biofilme bekaempft UND auch fuer die schlauchdesinfektion genutzt wird. und er hats erfunden? im netz: schlauchdesinfektion . de , katrin Ist doch toll, das es für alles eine DIN oder EN Norm gibt. Dann brauchen wir endlich unser Denkwarze gar nicht mehr benutzen. Macht doch nicht so viel Panik um das Thema. Seit Jahrzehnten gibt es Camper die Wasser in irgendwelchen Kanistern mitführen. Mit Verstand klappt das auch ganz gut. Dazu braucht man wirkich keine DIN EN IEC Schlag mich Tod und sonst noch was.
:ooo: Da kommt doch schon wieder meine Normenallergie hoch. Was nützt euch die beste tollste normengerechte Frischwasseranlage, wenn ihr gammeliges Zisternenwasser aus einem stinkendem Loch in Marokko einfüllt? Wir versuchen unseren Tank sauber zu halten und das Wasser wird je nach vermuteter Qualität mit mehr oder weniger Micropur behandelt. Zusätzlich gibt es für die Besatzung eine wohl dosierte innerliche Ouzo Desinfektion. :D Bei uns gibt es null Problem mit Flitzkacke und Co. aus München Hallo Karin!
Zur DIN 2001 Wenn ich richtig gelesen habe gilt die DIN 2001 für Kleinanlagen und nicht ortsfeste Anlagen, die öffentlich zugänglich sind. Also betrifft es die Zapfanlagen, aber nicht das Womo. Hat für uns Womofahrer keine Relevanz.
In § 11 der Trinkwasserverordnung geht es nur um Aufbereitung, oder jetzt speziell für diese Diskussion um eine Desinfektion von Trinkwasser. Die Stoffe in § 11 Teil Ic sind auch nur zur Desinfektion des Trinkwassers gedacht. Bei den Diskussionen im Forum geht es in erster Linie um eine Desinfektion der Tanks und Leitungen. Das hat mit der Trinkwasserverordnung wenig zu tun. Man sollte die Bodenhaftung nicht verlieren. Wolfgang Wir fahren jetzt schon seit ca. 10 Jahren mehrmals im Jahr mit dem Wohnmobil, sowohl an ca. 20 Wochenenden sowie im Sommer und Winter in Urlaub und haben noch nie Probleme mit dem Wasser gehabt. In Deutschland und dem deutschsprachigen Raum haben wir immer reines Wasser bekommen. In südlichen Gefilden benutzen wir einen Zusatz, um das Wasser keimfrei zu machen. Unseren Tank pflegen wir ganz normal, indem wir ihn zweimal im Jahr reinigen. Entweder sind wir sehr resistent oder die ganze Diskussion schaukelt sich ein bisschen hoch. Ihr seid weder resistent noch sonst was. Einfach normal denke ich. Wir machens genauso.
Aber als wir anfingen, hatten wir auch die Bedenken und hatten Wasserflaschen im Kühlschrank stehen :oops: Und trotzdem hat mich in Österreich Montezoumas Rache erwischt. Lag aber nicht am Wasser, denn Peter blieb verschont. Seitdem benutzen wir unser Tankwasser ohne Zusätze, füllen nach und alles ist gut. Zweimal jährlich Tankreinigung, und gut ists. Wir bewegen uns aber nur in ziviliserten Gegenden. Woanders würde ich doch Silberionen und chlor zusetzen. In großen Teilen der Welt trinken Menschen das Wasser aus Drecklöchern, oder aus Zisternen, in denen es monatelang steht - und zumindest davon gehen die nicht vor die Hunde. Der Mensch ist wesentlich resistenter, als man mit eingeimpfter, mitteleuropäischer Ästhetik denken mag. Selbstverständlich kann man sich mit modernen Mitteln vor jedweder Art von unerwünschtem Leben schützen.......den Preis dafür zahlt der moderne Mensch aber nicht nur in Euro oder Franken - sondern auch in ungezählten Variationen von Allergien. Dies soll kein Statement für Schlickwasser in Gel-Form werden, aber lieber mal 2 Tage Montezuma* - als lebenslang vollgerotzte Tempos :D
*trotz Verzicht auf "Wasser-Pflege-Rituale" bei uns noch nicht vorgekommen
:daumen2: :daumen2: Genau SOOO ist es !!! Steril bis in den Tod. Hauptsache man fühlt sich als besserer, reinerer oder umweltbewussterer Mensch.......sozusagen als Gutmensch. Jedes Forum ist voll davon. Außerdem ist vor Angst gestorben auch tot. 8) :kuller: Der ist gut! Und hoffentlich ironisch gemeint :D Ingo
Hallo Dirk, ich will mal klugsch... Es stimmt nicht das Millionen Menschen auf der Welt aus stinkenden Löchern trinken müssen. Es sind Milliarden. Aber es sterben jedes Jahr Millionen an verseuchtem Wasser! Cholera, Ruhr, Thyphus, Salmonellen usw. Das wir in Mitteleuropa spezeill in deutschprachigen Raum eine sehr gute Trinkwasserqualität haben, kann niemand bestreiten. In diesem und anderen Threats geht es aber um das Aufbewahren von Trinkwasser in Anlagen die sehr anfällig für Keime sind. Daher auch die vielen Diskussionen darüber. Ich kann Dir nicht beipflichten, das Imunreaktionen oder Allergien durch eine zu saubere Lebensweise hervorgerufen wird. Es stimmt zwar das manche Keime und Parasiten vor Allergien schützen, aber diese selbst werden eben durch Keime, Parasiten und Chemie hervorgerufen. Leider gehen solche Allergien und Imunraktionen auf die Gene über und werden dann weiter vererbt. So das es auch zu Fehlkonstrukionen im Bauplan des Menschen kommt, und somit auch zu Krankheitserscheinungen die es früher nicht gegeben hat. Dies ist aber nur auf die bessere medizinische Betreuung und damit einer geringeren Kindersterblichkeit zurückzuführen. Dein Wissen über Allergien ist auf dem Stand vor 20 Jahren. Sollte Dich das ernsthaft interessieren, kannst Du heute bequem im Internet recherchieren und Du wirst feststellen, das sich sehr viel geändert hat und täglich neue Erkenntnisse hinzukommen die auch zum großen Teil alte widerlegen. Zu den Normen: Sicherlich braucht ein wissender denkender Mensch keine Normen. Aber da ist der Knackpunkt! Nicht jeder beschäftigt sich mit gewissen Themen intensiv genug um ohne Anleitung in der betreffenden Thematik arbeiten und Leben zu können. Daher gibt es Normen!!!!!!! Ich finde auch, einen Norm-Hinweis am Pissoar etwas übertrieben, aber wenn es manchen hilft näher ranzutreten, weil er doch nicht so lang ist..... Jörg [quote="Scout"]Hallo Karin!
Zur DIN 2001 Wenn ich richtig gelesen habe gilt die DIN 2001 für Kleinanlagen und nicht ortsfeste Anlagen, die öffentlich zugänglich sind. Also betrifft es die Zapfanlagen, aber nicht das Womo. Hat für uns Womofahrer keine Relevanz. Stimmt nicht ganz. Ein Womo ist eine nicht ortsfeste Anlage. Allerdings gilt die Norm nur für gewerbliche Zwecke für privat ist es eine Empfehlung. Allerdings sind Womo Vermieter auch gewerbetreibend und somit an die Vorgaben gebunden. Aber wie immer intressierts nur wenn mal was schiefgeht. Und dann muss man dem Vermieter nachweisen das man selbst alles richtig gemacht hat.
prima Jörg - nach Deiner großzügigen Aufklärung fühle ich mich gleich viel wissender. Vielleicht solltest Du jetzt auch Wikipedia noch aufklären, die sind offensichtlich ebenso auf Dein Wissen angewiesen...... --> Link
Die EInheimischen haben sich an die lokalen Bakterienpopulationen mehr oder weniger angepaßt (Krankheitserreger mal außen vor), deswegen kann es vorübergehend mal im Darm hoch her gehen wenn man als Tourist dort aufschlägt. Zapfanlagen werden ja mit kleinen Bällchen aus Schaumstoff auch zusätzlich mechanisch gereinigt, es wäre daher auch nützlich, seine TW-Anlage so auszulegen, daß an einem zentralen Verteiler nach den Filtern alle Zapfstellen zusammengeführt sind und die Waschkugeln dort aufgefangen werden können (Spülung erfolgt über den Hahn in Richtung Zapf-Faßventil). Das setzt aber eine konsequente Anlagenauslegung hinsichtlich Hygiene voraus (bspw. auch durchströmte Druckspeicher anstatt die Modelle mit T-Anschluß)
Hallo Dirk, ich hoffe Du hast den Link in Wikipedia auch gelesen! Da steht deine Aussage unter der Rubrik Hypothese! Und neue Studien sagen aus, das Krankheitserreger mehr Allergien auslösen als eben verhindern! In den Ländern wie z.B. Vietnam (das Beispiel in Wikipedia)ist die Kindersterblichkeit um ein vielfaches höher. Also auch schlecht mit uns vergleichbar. Hausstauballergien treten zwar bei Kindern mit Hunden oder Katzen weniger auf (aufgrund der Keime), aber eben in Haushalten mit geringer Staubbelastung auch! Und Deine vertretene Meinung, das Keime generell vor Allergien schützen, oder andersrum Sauberkeit Allergien fördern zeugt nicht davon, das Du Dich mit diesem Thema umfassend auseinandersetzt, und nur was "volksnahes" vom Stapel lässt. Das Thema ist kompliziert und allumfassend, aber die heutige Hygiene hat dafür gesorgt, das sich unsere Lebensqualität um ein vielfaches gesteigert und die Lebenerwartung erheblich gestiegen ist. Aber fahr in den Süden und bunkere Wasser mit niedrieger Qualität ohne Zusatz, verzichte auf die Sauberkeit und vertraue auf Gott. Jörg
So, dann will ich auch mal: Die Lebenserwartung ist nur deshalb gestiegen, weil es in der modernen Zeit Wohnmobile gibt. Je geringer der Anteil an Wohnmobilen in einer Population ist, umso geringer ist die Lebenswerwartung. Mahlzeit. Hallo zusammen,
ich denke auch, dass wir froh sein können so ein sauberes Wasser zu haben, von dem viele nur träumen, oder aber stundenlang laufen müssen um welches zu bekommen! Ich persönlich desinfizieren meinen Tank vor Gebrauch mit Wasserstoffperoxidlösung, dass ich in den halb gefüllten Tank gebe, die Wasserhähne überall öffne damit es auch in den Schläuchen ist. Dann lasse ich es eine Nacht stehen und mache dann den Tank leer. Fertig! Schöne Sascha
:daumen2: Ich gehe mal davon aus, das die "Norm zur Ermittlung der Lebenserwartung in Abhängigkeit des Womoanteils einer Population" gerade in Arbeit ist. Wenn sich das dann nach "guter ingenieurmäsiger Art und Weise" berechnen lässt, wird es dann heißen "Wohnmobile für die dritte Welt". aus München :yau: @oschi
ich teile Deine "Sympathie" für Normen voll und ganz. Gewisse Regeln sind oke aber die meisten sind Arbeitsbeschaffungsmassnahmen. EU Wahnsinn :ooo: Wenn dadurch aber die Hersteller verpflichtet werden Materialien einzusetzen, die z.B. Schleimbildung nicht begünstigen oder Weichmacher für Krebs ist das doch gut. Viele Krankheiten merkt man nicht sofort. Oder? Daher sollte man auch darauf achten, dass nur Schlauchmaterialien verwendet werden, die für Trinkwasser zugelassen sind und ein DVGW Siegel tragen!
Werden andere Materialien verwendet können diese sogar das Keimwachstum und somit Biofilmbildung fördern, da Kunststoffe Kohlenstoffatome enthalten und diese von Mikroorganismen als Energiequelle verwertet werden können! Somit auch beim Neuwagenkauf nachfragen, was für Leitungen verwendet wurden!!!! Sascha
JaJa ich erinnere mich noch gut an die Verfechterin "Kochen und Trinken nur aus Flaschen" ;) Aber, siehst, geht auch so und es würde auch noch mit weniger Aufwand gehen ;) hallo rider, stefan usw.,
da tritt jemand mit nem vw bus ne bereits ewig geführte diskussion los! warum dafür ein thread? es kann doch nicht sein, dass bei solch einfachen fragen des täglichen lebens eine meinung so ausufert, wenn ein wenig verstand so selbstverständliche ergebnisse liefert. grüße p.s.: rider, die vorbereitung auf wien in nürnberg hab ich hiner mir :-)
Morgen aldebaran, sogesehen, ist es auch richtig. Jörg Hallo,
das absolut kaufentscheidende Kriterium für unser nächste Womo wird ein Rohrsystem aus Edelstahl sein, der Schlauch wird in einer Desinfektionslösung aufbewahrt und Wasser zapf ich nur noch wenn ein tagesaktuelles mikrobiologisches Gutachten am Wasserhahn hängt :D mit ironischen n klaus
Hallo Klaus, wenn schon dann aus Titanstahl silberbedampft, und nicht nur das Rohrsystem sondern auch gleich die Aussenhaut. Aber auf die Desinfektion des Schlauches kannst Du dann verzichten, denn die Kosten für einen privaten promovierten Kannenträger dürften dann eine untergeordnete Rolle spielen.
Na denn, ein fröhliches, nicht normiertes Kruiden Prost aus den Bergen. :prosit:: Dann ist wenigstens ein Wiener weniger und du bekommst die Tiroler Freiheits-Verdienstmedaille in Gold und am Bande. So nach dem Motto: Wien wär eine schöne Stadt, wenn die Wiener net wären! :ironie:
Und wie desinfiziert man dann die hoffentlich normierte Kanne??? :D hallo rider,
auf die gefahr hin, dass der mod mich hier rausschmeiß! 1. kruiden muss sein. allein schon wegen der desinfektion der wasserleitungen... 8) 2. wiener schmäh muss halt auch sein, weil der wein so gut schmeckt und ich halt auch mal "GANZ ANDEREN MENSCHEN" begegnen möchte! 3. danach lande ich dann wieder, wie immer in Tirol, weil es nirgendwo ne bessere schinkenvesper gibt! so iss das halt nach einem jahr hering hier an der nordsee. :D Hallo,
Möchte mal wieder zum eigentlichen Thema "Wasser im Wohnmobil" zurück kommen. Wir verwenden eine eigene "Frischwasser Giesskanne". Die wird nur zum Frischwasser tanken verwendet. Doch dabei stoße ich immer wieder auf ein Problem: Sani Service Stationen, da darf man nen Teuro rein werfen und dann sagen die man bekommt dafür etwa 60 bis 80 Lieter Wasser. Weit gefehlt, wenn ich nicht einen Schlauch verwende. Denn die Giesskanne geht nicht so einfach drunter. Da geht schon mal viel daneben und mann muss die Kanne die ganze Zeit leicht schräg halten. Ist sie dann mal voll kippe ich das Wasser in meinen Wassertank. Nochmal zur Station und Giesskanne auf füllen, dann wieder das Womo. Komme ich wieder zur Station kommt nix mehr. Somit habe ich gerade mal 20 Liter bekommen für meinen Euro. Das ärgert mich in letzter Zeit immer häufiger. Könten Die nicht die Zeit messen solange der Wasserhahn auf ist? oder den Durchfluss? und dann eine Maximalzeit festlegen (15 Minuten zum Beispiel)? Nun habe ich mir so nen Flachschlauch zum Aufrollen gekauft. Noch die Gardena Anschlüsse damit ich den Schlauch an einen Wasserhahn anschrauben kann. Doch schon nach wenigen Nutzungen ist das Teil undicht. Habs bisher vielleicht 4 der 5 mal verwendet und wieder aufgerollt. Hier scheint mir wohl "Billig = schlechte Qualität". Zum Thema Sauberkeit - Trinkwasser. Wir haben in unserer Küche einen eigenen 15 Liter Kanister und verwenden das "andere" Wasser eigentlich nur zum Waschen / Duschen etc. Doch beim Küchenwasser achten wir sehr auf Sauberkeit. Reste werden weg gekippt bevor Neues Wasser rein kommt. Dieser Tank wird wie alles andere vor der ersten größeren Fahrt im Frühjahr gereinigt. Fertig. Zum Thema Wassr ist mir auch folgendes aufgefallen: Man sollte sich im Wohnmobil mal den Wasseranschluss anschauen. Da wo man das Wasser einfüllt, ist hinten dran ein Schlauch befestigt der zum Tank führt. Dieser etwa 4cm dicke Schlauch ist in meinem Mobil in einer recht engen Kurve nach unten verlegt. Und genau da ist er nun eingerissen. Dadurch hatte ich immer "sauerei" im Staukasten nach dem Wasser Laden. Nun habe ich den Schlauch ausgewechselt und meine Frau gebeten mal mit der Giesskanne Wasser rein zu füllen, um zu sehen ob meine Arbeit auch Dicht ist. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Giesskanne so weit rein ragt, dass sie an diesem Schlauch anstößt. Genau an der Kurve. Genau da wo der Riss war. Geht die Kanne beim Einfüllen nun leer, macht man die gerne ein wenig Hoch und runter um den letzten Rest voll in den Tank zu bekommen. Und genau dabei scheuert das Giesskannen Rohr an dem Schlauch. So kann ich mir vorstellen dass der Schlauch da dann irgendwann den Geist aufgegeben hat. Werd mir nun an meine Giesskanne vorne ein stückchen sauberen Schlauch anklemmen. Das mal nur so als Erfahrungsbericht. Frank Macht es wie am Ballermann:
- Trichter auf Euren Schlauch - An dem einen Ende statt Sangria hochprozentigen Alkohol und am anderen Ende den Womofahrer - Das 2 Mal im Jahr desinfiziert jeden Schlauch und des Fahrers Bauch. :wink: Schnecke004 nu driften wir aber komplett ab vom Thema, gell? :) Fakt ist, daß das Immunsystem Keime benötigt, damit es sich überhaupt richtig ausbilden und Antikörper bilden kann.
Fakt ist auch, daß aufgrund der heutzutage überschäumenden Menge an schwachsinnigen Werbungen für Desinfektionsmittel immer mehr Leute verunsichert sind und Angst vor den Bösen haben. Diese Angst nutzen dann andere Firmen wiederum aus und bieten Joghurts an, damit das Immunsystem wieder aufgebaut wird. Daß diese Joghurts wissenschaftlich nachgewiesener Maßen nicht mehr bringen, als wesentlich günstigere "normale" Joghurts und obendrein noch wesentlich mehr Zucker enthalten, wird in der Werbung natürlich nicht erwähnt. Und wenn dann mal das solchermaßen zur Langeweile gezwungene Imunsystem plötzlich auf Keime trifft, dann reagiert es wie unsere Politiker mit völlig überstürztem Aktionismus und entscheidet sich, so richtig aktiv zu werden und dabeí dann doch auch gleich eine Allergie zu bilden. Wenn es danach ginge, dann müßte ich heute mit einem permanenten Durchfall rumlaufen, da wir in den 80er und frühen 90er Jahren regelmäßig nach Kreta gefahren sind, und das Wasser aus einem eingebauten Tank ohne Desinfektionsmittel getrunken haben. Dazu hatten wir uns beim Westfalia Bulli vorne auf das Reserverad noch selber einen Zusatztank gebaut, ohne auch nur im Traum an irgendwelche Normen, Standards, EU Vorschriften (OK, der Verein hieß damals noch EG, oder war es die EWG) zu denken. Dann haben wir es auch gewagt unser Wasser aus Brunnen in Griechenland zu holen und was soll ich sagen... Das Wasser aus dem Brunnen in Topolia schmeckt um Welten besser, als unser industriell verseuchtes Trinkwasser (Nicht umsonst sind die Grenzwerte für verschiedene Schwermetalle und andere Schadstoffe inzwischen drastisch angehoben worden, weil sonst ein Großteil unseres Wassers gar nicht mehr verwendet werden dürfte, wenn man frühere Grenzwerte zu Grunde legen würde. Wenn wir heute unser Wasser desinfizieren, dann nur mit Silberionen, da kolloidales Silber durchaus gesund für den Menschen ist. Unser nächster Versuch wird sein, daß wir zum Abtöten von Bakterien ein Fläschchen von unserem selbst hergestellten kolloidalem Silber in den Wassertank kippen. Früher legte man ja auch eine Silbermünze in die Milch, damit diese länger haltbar blieb. Viele Robert Hallo Robert,
ich weiß nicht woher Du das Wissen hast, dass die Grenzwerte angehoen worden sind. Es ist eher das Gegenteil der Fall die Grenzwerte für viele Parameter sind verschärft worden. Die TrinkwV, die ja eine umsetzung einer EU-Richtlinie ist hat sogar wesentlich niedere Grenzwerte festgelegt, als die EU-VO eigentlich vorgesehen hatte. Von daher ist das was Du sagst falsch. Dass mit der Hygiene oft übertrieben wird sehe ich auch so. Dies bezieht sich aber auf den Gebrauch von Desinfektionsmitteln im Haushalt. Trinkwasser ist ein Lebensmittel, das übrigens nicht steril ist, sondern auch Mikroorganismen enthält. Es dürfen nur keine pathogene enthalten sein. Diese Gefahr besteht aber bei den Wohnmobilen, da wir hier oft lang in den Behältern und Schläuchen stehendes Wasser haben. Dazu noch etwas Wärme und wir haben gute Bedingungen für die Vermehrung von Keimen. E.coli (Fäkalkeim) z.B. verdoppelt seine Population bei guten Bedingungen alle 20 min! Gerade in südlichen oder nicht so weit entwickelten Ländern besteht sehr wohl die Gefahr, dass man sich die schönsten Tage mit einer schönen Krankheit verdirbt oder sich sogar schwerere Krankheiten einfängt. Von daher ist eine gewisse Hygiene im Wasserbereich schon sehr wichtig. Sascha Hallo Sascha,
Du kannst hier keine Leute mit Fakten überzeugen. Jeder wird so weitermachen wie er s gut findet und auch verteidigen. Das fiese ist nur, dass nicht der Durchfall schlimm ist. Es gibt ja auch noch die Langzeitwirkung. Das muss jeder mit sich ausmachen. Ich hab schon als Kind nich aussem Hahn trinken dürfen und auch nicht müssen. Jetzt trink ich nur noch aus der Flasche :D |
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