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Wasserpumpe springt öfter an


Gast am 05 Mai 2009 07:35:20

Hallo,

über Rückschlagventile habe ich hier einiges gelesen, da ich vermute,
dass das häufige Anspringen der Wasserpumpe (ca. stündlich) durch einen
Defekt des Rückschlagventils verursacht wird.
Jetzt meine Frage: "Wo steckt denn wohl das Rückschlagventil?"
Als Anlage sende ich ein Bild meiner "Wasserversorgung" mit.
Für hilfreiche Tipps wäre ich sehr dankbar :)


Siggi

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toli269 am 05 Mai 2009 08:25:09

Hallo

das Rückschlagventil muss sich zwischen dem Vorratsbehälter und der Pumpe bzw. je nach Pumpe zwischen Vorratsbehälter und Wassertank liegen. Ist aber so einfach nicht zu beantworten. In meinem Schiff war das Ventil direkt unterhalb des Vorratsbehälters angebracht. Bei meinen ELtern ist es in der Pumpe integriert.
Das kannst Du aber probieren. Wenn Du den Schlauch bei vollem Vorratsbehälter von der Pumpe löst, dürfte eigentlich nur der Schlauchinhalt auslaufen, nicht aber der Behälter ...


Thomas

Savoyarde am 05 Mai 2009 08:54:19

Es muß nicht zwingend das Rückschlagventil der Verursacher sein. Es wäre auch möglich, dass an irgend einer Verbindung ein kleines Leck entstanden ist und dort durch Wasseraustritt der Druck abfällt.

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pilote600 am 05 Mai 2009 09:00:57

Oder was auch sein kann, es ist irgendwo eine Luftblase, man wundert sich manchmal schon wie lange es dauert bis das System nach einer Entleerung wieder richtig läuft.
Ich mache es so, je eine Wasserstelle nur kaltwasser und nur warmwasser auf, bis dort gut Wasser läuft. dann umgedreht. Dann nochmals jede Waserstelle einzeln für ca 30 sec bis zur Minute laufen lassen jeweils kalt und warm.

Zu deiner Frage, es könnte sich in dem Filter direckt hinter der Pumpe befinden.

Scout am 05 Mai 2009 10:32:25

Hallo Siggi!

Ein System mit einer Druckpumpe hat kein Rückschlagventil, wie es bei den Tauchpumpen schon diskutiert wurde.
Solche Pumpen werden durch einen Druckabfall in der Leitung geschaltet. Ich würde erst mal davon ausgehen, dass in dem Leitungssystem ein kleines Leck ist.
--> Link


Wolfgang

agu am 05 Mai 2009 11:17:25

Wie soll bitte das Drucksystem ohne Rückschlagventil funktionieren ?

andwein am 05 Mai 2009 11:24:27

Hallo @scout,
sorry, deine Aussage "Ein System mit einer Druckpumpe hat kein Rückschlagventil ist leider nicht richtig.
Ein Rückschlagventil in der Ansaugleitung ist immer vorhanden. Entweder sitzt es separat im Ansaugschlauch oder es ist in der Druckpumpe integriert.
In dem Artikel, auf den dein Link verweist ist es auch richtig beschrieben.
Andreas

pilote600 am 05 Mai 2009 11:33:51

@ andwein,

soory auch diese aussage ist nicht richtig, in meinem vorgängermobil war die druckpumpe, ähnlich hier abgebildet tiefer als der Tank angebracht, und in der saugleitiung war def. kein RSV.

Es gibt Pumpen die ein RSV System eingebaut haben, da ist kein weiters mehr in den Leitungen verbaut.

Das in Tauchpumpensystemen RSV serh wichtig sind ist klar, sonst würde ja jedesmal eine Menge Luft kommen. Aber in Drucksystemen kann man evt. drauf verzichten

Gast am 05 Mai 2009 11:41:37

Savoyarde hat geschrieben:Es muß nicht zwingend das Rückschlagventil der Verursacher sein. Es wäre auch möglich, dass an irgend einer Verbindung ein kleines Leck entstanden ist und dort durch Wasseraustritt der Druck abfällt.


... demnach müsste aber irgendwo Wasser außerhalb des Systems zu finden sein, ist aber gottseidank nicht der Fall ( nichts im Womo und auch nichts draußen ).
Ich habe mich erstmal auf das Rückschlagventil festgelegt und hoffe damit
richtig zu liegen 8)

@pilot600 .. der Filter hinter der Pumpe ist auch mein erster Gedanke gewesen, da dieser irgendwie Luftblasen enthält (oder ist das normal?)
Aber bei Berger gibts ein Rückschlagventil das sieht so aus wie eine normale
--> Link Verbindung.

Vielleicht weiß noch jemand die ultimative Lösung :)

Siggi

Gast am 05 Mai 2009 11:47:22

pilote600 hat geschrieben:Es gibt Pumpen die ein RSV System eingebaut haben, da ist kein weiters mehr in den Leitungen verbaut.



... wenn das bei meiner Pumpe der Fall ist, müsste ich dann eine neue kaufen, oder gibt's da auch Austauschteile?
Oder baue ich dann besser ein RSV von Berger einfach zwischen
Ansauger und Tankleitung?


Siggi

pilote600 am 05 Mai 2009 11:58:52

siggitim hat geschrieben:
Savoyarde hat geschrieben:Es muß nicht zwingend das Rückschlagventil der Verursacher sein. Es wäre auch möglich, dass an irgend einer Verbindung ein kleines Leck entstanden ist und dort durch Wasseraustritt der Druck abfällt.


... demnach müsste aber irgendwo Wasser außerhalb des Systems zu finden sein, ist aber gottseidank nicht der Fall ( nichts im Womo und auch nichts draußen ).
Ich habe mich erstmal auf das Rückschlagventil festgelegt und hoffe damit
richtig zu liegen 8)

@pilot600 .. der Filter hinter der Pumpe ist auch mein erster Gedanke gewesen, da dieser irgendwie Luftblasen enthält (oder ist das normal?)
Aber bei Berger gibts ein Rückschlagventil das sieht so aus wie eine normale
--> Link Verbindung.

Vielleicht weiß noch jemand die ultimative Lösung :)

Siggi



Hast doch schon den Grund dir selbst gegeben, du hast Luft im System, also lass mal richtig laufen, bis keine luft mehr da ist im Filter, und mal sehen ob dann wieder alles geht. Wegen RSV, klar kanst du dann einen externen einbauen

Scout am 05 Mai 2009 14:03:29

Hallo!

Vielleicht mal die Unterschiede zwischen Verdrängerpumpe (Druckpumpe) und Kreiselpumpe (Tauchpumpe).

Eine Kreiselpumpe braucht überhaupt keine Ventile, damit sie fördern kann. Das Rückschlagventil ist Bestandteil des Leitungssystems und soll lediglich ein leer laufen der Schläuche verhindern.
Eine Verdrängerpumpe braucht 2 Ventile, damit sie überhaupt fördern kann. Ein Saugventil und ein Hubventil. Diese sind aber Bestandteil der Pumpe, denn ohne diese beiden Ventile funktioniert eine solche Pumpe überhaupt nicht. Je nach Stellung des Kolbens bzw. der Membran ist entweder das Hub- oder Saugventil geschlossen. Hier verhindert dann die Pumpe ein entleeren der Leitung. Deshalb braucht man hier kein Rückschlagventil.

Bei vorausgegangenen Threads wurde über Rückschlagventile an Tauchpumpen geschrieben.
Deshalb ich habe folgendermaßen formuliert:
Scout hat geschrieben:Ein System mit einer Druckpumpe hat kein Rückschlagventil, wie es bei den Tauchpumpen schon diskutiert wurde.


Also, ein Druckpumpensystem hat und braucht kein Rückschlagventil.

@siggi
Um die Ursache zu finden würde ich würde folgendes machen.
Druckseitig der Pumpe den Schlauch oder Leitung entfernen und den Abgang von der Pumpe dicht machen.
Liegt die Ursache an einer Leckage im Leitungssystem oder Armaturen, dann wird die Pumpe nicht mehr schalten.
Schaltet die Pumpe weiter liegt es eventuell an der Pumpe.

In diesem Sinne
Wolfgang

piccolino am 05 Mai 2009 14:18:30

bei mir lag es ganz einfach daran, dass der Wasserhahn im Bad hin und wieder tropfte! :

andwein am 05 Mai 2009 16:05:38

Hallo @scout,
du hast es besser formuliert, OK es ist kein Rückschlagvenil sondern ein Saugventil und es ist in das Pumpsystem integriert.

Hallo @siggitim,
wenn bei dir kein Wasser aus den geschlossenen Hahnen tröpfelt und wenn nirgends wasserlachen im Staukasten stehen und die Pumpe trotzdem anspringt gibt es nur zwei Möglichkeiten:
1. Der Druckschalter ist defekt (für mich unwahrscheinlich), oder
2. Das Wasser drückt aus dem Druckleitungssystem durch das Saugventil in den Tank zurück.

Meine Vorgehensweise wäre, ein Rückschlagventil (ca. 2-3€) zu kaufen und vor der Pumpe in die Ansaugleitung zu installieren. Deine Ansaugleitung ist hoffentlich ein Schlauch, sonst wirds schwieriger.

Ich hatte dieses Thema vor Jahren bei einem Knaus und das dauernde Pumpen nachts war störend. Die Pumpe war mir zu teuer, deshalb habe ich das "Rückschlagventil" zusätzlich installiert und Ruhe war.


Andreas

conga am 05 Mai 2009 16:54:27

Ist die "Entlüftungsschraube" oben auf dem Druckbehälter (links im Bild) richtig zu?

Gast am 05 Mai 2009 17:11:34

Hallo @ll,

es gibt auch noch eine andere Möglichkeit aber auf die muss man erst mal kommen. Ich hatte in meinem Wassersystem eine Verstopfung. OK, alles demontiert, Verstopfung gesucht, gefunden und entfernt .Nachher lief zwar das Wasser aber die Pumpe "arbeitete" genau so wie bei siggitim. Sie schaltete immer wieder kurz ein.
Nun wieder alles zerlegt, fast verzweifelt weil nichts gefunden. Jede Leitung gelöst, durchgeblasen also sollte es endlich funzen. Nach dem Zusammenbau dasselbe Problem wieder. Langsam wütend werdend wieder alles getrennt bis vor zur Küche und Stück für Stück zusammengebaut und bei jedem neuen montierten Stück nochmal durchgeblasen und siehe das, das Problem wurde entdeckt.
Ich habe diese John Guest Schläuche und Verbinder auf die ich seither schwöre. Da hatte ich das Stück Schlauch bei jedem neuen Zusammenbau in das Rückschlagventil zu weit hineingeschoben wie man es eigentlich sollte und der Effekt war, dass das Rückschlagventil nicht frei arbeiten konnte und immer zu wenig Wasser durchließ. Dadurch wurde der Druck nicht völlig aufgebaut und genau deshalb schaltete die Pumpe immer wieder kurz ein!!!!!

Aber darauf muss man erst mal kommen! Also bitte auch solche Möglichkeiten in Betracht,ziehen, denn es gibt nichts was es nicht gibt. :wink: :D

Übrigens funktioniert unsere Anlage GsD jetzt wie immer völlig problemlos. Man lernt eben nie aus.

Sahli am 05 Mai 2009 18:53:48

bei mir war es das frostsicherheits oder entleerventil. und zwar so geringfügig das der tropfen von einem bis zum nächsten verdunstet war. (zugegeben es hatte 35°) :D wenn ich nicht davor gesessen wäre und zufällig den tropfen fallen gesehen habe, hätte ich wahrscheinlich noch lange gesucht. aber damals waren das die selben symtome. 3 bis 4x nächtens für 1 bis 2 sek. ein/aus. habe dann die pumpe am abend ausgeschaltet, bis zu dem besagten momment beim essen.

lg sahli

Gast am 05 Mai 2009 19:38:36

Vielen Dank Euch alle, für soviel Ratschläge und Anweisungen :)
Da werde ich mir die vielen Möglichkeiten mal durch den Kopf gehen lassen
bzw. anfangen mit "klempnern".
Erfolgsmeldung, sobald der Fehler gefunden ist, wird berichtet!


Siggi

ebbjo am 07 Mai 2009 22:14:38

hallo siggi
wir hatten ein ähnliches problem nur das die pumpe alle5 min.eingeschaltet hat.habe einfach ein rückschlagventil für 2,50
im campingschop besorgt und in die saugleitung zwischen wassertank
und pumpe eingebaut seitdem funktionirt es perfekt
josef

ak-competition am 08 Mai 2009 00:37:04

moin moin,

ich hatte vor kurzem genau das gleiche Symptom.
Hatte auch gedacht das ich durch die Pumpe einfach etwas Druckabfall (Rückschlagventil) hatte.... ... bis es aus dem Ringanker tropfte.

Bei mir war es der Anschluss zum Boiler der still und heimlich tropfte. Es lief sofort in die Schlauchisolierung der Warmwasserleitung und war daher auch nicht so leicht ersichtlich. Also untersuch noch einmal alle Leitungen genau.

Eine einfache Erklärung könnte auch ein undichtes Ventil an der Toilette sein. Da merkt man es nicht so schnell. Es tropft in die Schüssel und es richtet zum Glück auch kein Schaden an.

Viel Erfolg bei der Ursachensuche
Olli

WomoKindi am 08 Mai 2009 11:08:44

ebbjo hat geschrieben:hallo siggi
wir hatten ein ähnliches problem nur das die pumpe alle5 min.eingeschaltet hat.habe einfach ein rückschlagventil für 2,50
im campingschop besorgt und in die saugleitung zwischen wassertank
und pumpe eingebaut seitdem funktionirt es perfekt
josef


Genau so habe ich das Problem bei einem Freund auch gelöst, die Ventile in der Pumpe waren nicht mehr 100%,
neue Pumpe oder Rep. wollte er nicht, Einschaltvorgang alle 12 min aber auch nicht.
Getestet habe ich das vorher einfach mit nem Absperrhahn in der Saugleitung.

Scout am 07 Jun 2009 13:42:08

Hallo siggi?
Erfolgsmeldung, sobald der Fehler gefunden ist, wird berichtet!


Hast Du die Ursache gefunden?

Wolfgang

Gast am 07 Jun 2009 22:48:08

Hallo Wolfgang,

leider bin ich noch nicht dazu gekommen den Fehler zu lokalisieren, aber
in den nächsten Tagen werde ich erst einmal ein Rückschlagventil einbauen,
dann werde ich auf jeden Fall berichten :)


Siggi

Schelli am 08 Jun 2009 13:02:07

Hallo,

bei mir war im Druckausgleichbehälter ein Haarriss. Durch den sprühte nur ganz wenig Wasser, so dass dieses immer verdunstete und nicht zu sehen war. Nach Wechsel des Druckausgleichbehälters war mit der Pumpe ruhe.

Es könnte aber noch folgendes sein:
Du entnimmst nur wenig Wasser und die Pumpe springt deshalb nicht sofort an (Druckausgleichbehälter). Dann wird es aber Nachts kälter, das Wasservolumen in den Schläuchen zieht sich zusammen und der Druck fällt dadurch ab. - Folge: Die Pumpe läuft Nachts plötzlich kurz an.

Viele
Schelli

Gast am 02 Jul 2009 11:24:32

Hallo,

jetzt habe ich allerhand ausprobiert und hat leider nichts funktioniert, das heißt:
Ein Rückschlagventil vor der Druckpumpe eingebaut, als auch hinter der Pumpe.
Beides hatte nur zur Folge, dass die Pumpe immer ein wenig nachlief - d. h.
ein paar Mal kurz nacheinander wieder ansprang (ist sehr nervig). Kommt wohl zu wenig Wasser
durch das Rückschlagventil. Habe dann alles wieder zurückgebaut.
Vielleicht sollte ich noch einen Versuch starten und den Druckausgleichsbehälter
erneuern.
:roll:

@Schelli
Wasser tritt nirgendwo aus, gottseidank! Die Pumpe springt ja nicht nur nachts an
(nur, dann nervt sie am meisten), sondern auch tagsüber ca. stündlich

Siggi

Advantage am 02 Jul 2009 15:35:59

Hallo,

bei uns ist das Rückschlagventil unmittelbar in der Tankentnahme verbaut, an dem Teil, wo das Wasser aus dem Tank angesaugt wird. War auch schon defekt und das Wasser lief langsam in den Tank zurück, tröpfchenweise, was dann zum Einschalten der Pumpe führte.

Der Tankabgang ist mit einem Pfeil (Fließrichtung) versehen

nugget am 02 Jul 2009 15:56:24

Hallo Siggi,

ich hatte ein vergleichbares Problem und das letzte das du benötigst ist
ein Rückschlagventil. Die Bauart der Shurflo-Pumpen verhindert einen
Rückfluss von der Druckseite zur Saugseite. Also ein Druckabfall über
die Pumpe kann bauartbedingt nicht stattfinden. Es sei denn, die Pumpe
selber hat einen Defekt, aber dann wäre sie auch nicht in der Lage
soviel Druck aufzubauen, das der integrierte Druckschalter im Pumpen-
kopf anspricht, da ja der Abschaltdruck nicht erreicht wird.

Aber alle mir bekannten Druckwasseranlagen in Wohnmobilen sind mit
einem Überdruckventil ausgestattet. Dieses ist nämlich auch zwingend,
im Gegensatz zu einem Rückschlagventil, notwendig. Denn versagt der
Druckschalter im Pumpenkopf fördert die Pumpe deutlich mehr als die
ca. 2,8 bar und dann hast du mit Sicherheit eine Wasserleitung oder eine
Verbindung die aufgibt - sprich Dir säuft die Bude ab.
Aber eben dieses Überdruckventil war bei mir für einen schleichenden
Wasserverlust verantwortlich.
Grund: Das Ventil hatte einen Öffnungsdruck von 3 bar aber der Druckstoß
beim abschalten der Pumpe lag etwas darüber und hat das Ventil kurz geöffnet.
Mit der Zeit hat die Feder des Ventils wohl etwas nachgelassen und es trat
immer mehr Wasser aus. Zu guter letzt haben sich auch noch Schutzpartikel
auf der Dichtfläche angesiedelt und schon sprang die Pumpe an ohne das ich
bewusst Wasser entnommen hätte. Ein Ventil mit 4 bar brachte hier Abhilfe
und das System funktioniert bis heute wunderbar auch ohne Rückschlagventil.

Sollte in Deinem System wieder Erwarten kein Überdruckventil vorhanden sein
würde ich eine undicht Verbindungsstelle aber auch einen leicht undichten sprich
tropfenden Wasserhahn vermuten. Ein undichtes oder nicht richtig geschlossenes
Ablassventil kommt auch in Frage.

Ach ja, das undichte Überdruckventil hab ich erst festgestellt nachdem ich etwas
Zewa-Papier in das Ablassröhrchen gesteckt habe, denn das Röhrchen war beim
kontrollieren immer trocken. Erst das Paper zeigte den Wasserverlust.

Ingo

Gast am 02 Jul 2009 22:54:27

Hallo Ingo,

vielen Dank für Deine ausführliche Erklärung. Heute war ich bei meinem
Händler. Ein kompetenter Mitarbeiter erklärte mir auch, dass ich eigentlich kein
Rückschlagventil bräuchte. Er gab mir den Tipp, die Stellschraube am Kopf
der Pumpe etwas mehr anzuziehen, dadurch würde mehr Druck im System
aufgebaut und dementsprechend später würde die Pumpe wieder anspringen.
Er vermutet eher, dass der Ausgleichsbehälter Druck verliert.
Jetzt noch eine Frage, die mir der Händler nicht sicher beantworten konnte: "Wenn
ich die Schraube des Ausgleichbehälters öffne, dann kommt Wasser, ist das denn richtig?"
Diese Schraube ist aber kein Ventil!!

Bei der Heizung im Haus ist in einem ähnlichen Druckausgleichbehälter eine
Membrane oder ein Ballon, der den Druck ausgleicht, da kommt kein Wasser!


Siggi

PS.: Wasser im Womo kann ich nirgends feststellen! Ein Überdruckventil kann ich
auch nirgends finden :oops:

pilote600 am 03 Jul 2009 11:23:54

HAllo Sigi,

Fachkompetenz?????
Warum stelle ich mir diese Frage? Vor einigen jahern war mein Ausgleichsbehälter (aus Als) defekt, und ich hate im damaligem Mobil einen nassen Stauraum. Also Behälter ausgebaut, und angeschaut, das war einfach ein Behälter der von unten mit druck beaufschlagt wird, und da der Auslass auch unten ist bildet sich oben eine Luftblase die für den "Ausgleich" sorgen soll.
Ok, das war ein Altes Mobil dachte ich mir, in den Fachhandel und einen neuen Behälter gekauft, angeschaut, das gleiche System, nur aus Kunstoff.

Also es ist normal das unten Wasser aus dem Behälter läuft!!!

Aber wenn dein Händler dir diese Frage nicht eindeutig Beantworten konnte??? Es hätte ihm ja nur einen Blick auf solche Behälter (die bestimmt irgendwo im Laden rumliegen) gekostst, und dann hätter er dir die Antwort ganz eindeutig geben können.

Gast am 03 Jul 2009 15:44:02

Hallo Ralph,

wahrscheinlich habe ich mich nicht richtig ausgedrückt, das Wasser kommt nicht unten raus,
sondern oben aus der Plastikschraube, wenn ich sie aufdrehe.
Unten ist ja nur der Ein- und Auslass des Wassers, die sind auf jeden Fall dicht!

Mein Gedanke war, dass das Wasser im Ausgleichsbehälter gegen eine Membrane
drückt, deshalb die Frage nach Wasseraustritt oben am Ausgleichsgehälter.

Wahrscheinlich gibt's verschiedene Versionen, einen Druckausgleich im Wassersystem
zu bewerkstelligen.

Der Händler hatte gerade zur Zeit keinen Behälter am Lager, deswegen keine
fachliche Aussage.


Siggi

Scout am 03 Jul 2009 16:21:11

Hallo Siggi!
Auf deinem Einfangsbild ist der Druckausgleichsbehälter zu sehen. Der hat keine Membran.
Der sollte natürlich ein Luftpolster haben.
Ich würde den Behälter entleeren, damit er wieder ein Luftpolster hat.
Das hat aber nichts mit dem stündlichen anspringen der Pumpe zu tun, wenn der Behälter dicht ist.

Wolfgang

Gast am 23 Jul 2009 00:20:11

Hallo,

wahrscheinlich ist in der Pumpe etwas defekt :roll:
Nachdem ich die Stellschraube an der Frontseite der Pumpe fester gedreht habe
(auf Anraten meines Händlers) springt diese nur noch sporadisch an, so ca. 2 Mal am Tag.
Jetzt werde ich diese Stellschraube mal bis zum Anschlag anziehen, mal sehen,
ob dann das Anspringen ohne Wasserentnahme evtl. ganz aufhört.


Siggi

Seekater am 23 Jul 2009 23:29:02

Scout hat geschrieben:Hallo Siggi!
Auf deinem Einfangsbild ist der Druckausgleichsbehälter zu sehen. Der hat keine Membran.
Der sollte natürlich ein Luftpolster haben.
Ich würde den Behälter entleeren, damit er wieder ein Luftpolster hat.
Das hat aber nichts mit dem stündlichen anspringen der Pumpe zu tun, wenn der Behälter dicht ist.

Wolfgang


Doch, denn wenn im Druckausgleichsbehälter keine Luft mehr ist, wird das System "härter", das heißt jede kleinste Änderung an Temperatur bewirkt sofort eine Druckschwankung im System. Die Pumpe spring an, bis wieder der Abschaltdruck erreicht ist. Durch das Erhöhen des Abschaltdrucks wird das etwas verbessert - was ja hier zu beobachten ist.

Ich tippe darauf, daß hier lediglich die Luft im Ausgleichsbehälter entwichen ist und das Luftpolster fehlt.


Seekater

lwk am 24 Jul 2009 14:28:49

Solche Probleme kennen wir auch. Es gab (im laufe der Jahre) verscheidene Ursachen:

Pumpenmembrane undicht, Membrane in Chlorwasser gereinigt und die Dichtflächen mit etwas Vaseline eingerieben.

Undichtigkeit an den Schlauchanschlüssen des Wasserverteilers.
Haarriss im Wasserverteiler für Warmwasser.

Fehlerursache kann auch der Entlüftungsschlauch für den Truma-Boiler sein, wenn das Frostventil öffnet, muss der Boiler ja Luft ansaugen können, damit das Wasser ablaufen kann.
Die Schlauchverbindungen abfühlen, un Feuchtigkeit festzustellen!!
Eventuell etwas Toilettenpapier drumwickeln um evtl. austretendes Wasser aufzufangen (bei uns hat das mal der Holzkoffer vom Boulspiel gemacht).
Wenn alles 100% dicht ist, darf die Pumpe nicht anspringen!
Selbst wenn ich nach 14 Tagen Standzeit (und Pumpe aus) die Pumpe einschalte, läuft sie nicht an.

Gast am 04 Aug 2009 21:51:22

Hallo,

im Laufe der "Basteleien" habe ich den Dichtungsring des Ausgleichbehälters verloren und nicht gemerkt, dass dieser fehlte.
Beim Wasserauffüllen und Pumpentätigkeit merkte ich, dass ein wenig
Wasser an der roten Schraube austrat.
Schnell aufgeschraubt und einen anderen, dickeren Dichtungsring eingesetzt.Damit war alles wieder dicht, aber die Pumpe stotterte dann
immer nach, bevor sie abschaltete.
Nach der kompletten Durchsuchung aller Winkel und Ecken im "Wasserversorgungsbereich" habe ich tatsächlich den alten Dichtungsring wieder gefunden und wieder eingesetzt.
Dann habe ich Wasser aufgefüllt, Pumpe an, Luft aus den Wasserhähnen
gelassen und was soll ich jetzt sagen: kein Pumpenstottern, kein sporadisches Anspringen, keine Leckage - eigentlich alles ok :!:
Mal sehen, wie lange das jetzt gut geht!
Was jetzt der Grund des nächtlichen Anspringens der Pumpe ohne Wasserentnahme war, konnte ich leider nicht heruasfinden :roll:

Trotzdem vielen Dank für alle hilfreichen Hinweise, die mir die Technik und
Arbeitsweise der Wasserversorgung näher gebracht haben :)



Siggi

fuzzy am 04 Aug 2009 21:56:48

anspringen der Pumpe bedeutet m.E. immer Druckverlust und das ist auch logisch. Heißt irgendwo entweicht was. Luft oder Wasser oder Beides !

Mich machte das immer nervös und ich hab die Pumpe noch sep. abgeschaltet, bei längerem Nichtgebrauch oder Nichtbetreten des Fahrzeuges.
Andererseits war ich dankbar wenn sie ansprang, da wußte ich etwas stimmt nicht und ich konnte Ursachenforschung betreiben und schlimmeres verhindern.

nugget am 05 Aug 2009 11:53:56

Hallo Siggi,

da muss ich fuzzy recht geben. Der Vorteil, wenn man es so nennen will,
ist natürlich, das dass Anspringen der Pumpe ohne Wasserentnahme
unbedingt einen Indikator für einen schleichenden Druckverlust darstellt.
Denn der Druckschalter im Pumpenkopf reagiert ja genau auf diesen
sinkenden Druck und schaltet bei ca. 1,2 bar die Pumpe wieder an bis
der Abschaltdruck von 2,8 bis 3,2 bar, je nach Pumpe, erreicht wird.

Du hast also definitiv einen Druckverlust und den gilt es zu finden!

In meiner Anlage steckt ein Druckausgleichsbehälter von Fiamma und
der hat ein Füllventil, vergleichbar dem Ventil am Autoreifen.
Über dieses Ventil speise ich mit einem Kompressor einen Vorspanndruck ein
der leicht über dem Anschaltdruck des Pumpenschalters liegt.
Aber das nur nebenher. Das schöne an diesem Füllventil, wenn man
dort ein Manometer anschließt kann man wunderbar den Druckverlauf
im System beobachten.

Leider kann man auf Deinem Foto nicht sehen, ob Dein Behälter auch so
ein Ventil hat. Wenn ja, kannst Du dort ja mal ein Manometer anschließen
und beobachten, nachdem sich Deine Pumpe abgeschaltet hat, ob
denn der Druck im System überhaupt fällt. So kann man ausschließen
das der Druckschalter der Pumpe einen an der Waffel hat.

Nun kann man aber auch den Druck in dem System über dieses Ventil mit
einem Kompressor vorsichtig anheben.
So kann man, wenn z.B. Deine Wasserpumpe bei 3 bar abschaltet, den
Druck langsam auf 4 bar erhöhen. Warum: Weil aller Wahrscheinlichkeit
die undichte Stelle als erste anfängt Wasser zu verlieren und zwar soviel
das man die Leckstelle leichter findet.
In meinem System fing eine Verbindung, bei der ich den Verdacht hatte sie
sei undicht, bei etwas über 5 bar an zu tropfen. Ach ja - das
Überdruckventil, sollte eines da sein, reagiert natürlich als erstes. Das
muss also lahmgelegt werden.
Aber Vorsicht, nicht mehr als 6 bar. Wenn ein Leck da ist, fängt es bei
4 - 5 bar mit Sicherheit an ordentlich zu tropfen. Auf diese Art findest Du
es bestimmt!

Ingo

Gast am 05 Aug 2009 15:04:05

Hallo Ingo,

meine Aussage war sicherlich nicht präzise genug 8)
Nachdem ich jetzt alle "Manipulationen" wieder rückgängig gemacht habe
und alles im original Zustand wieder hergerichtet habe, ist alles dicht und die
Pumpe springt zwischenzeitlich nicht mehr an ohne Wasserentnahme. Gottseidank!

Was jetzt im Nachhinein der Fehler war? Ich weiß es nicht :roll:

Aber durch Eure super Erklärungen und Hinweise, habe ich eine gute Grundlage,
wenn evtl. in nächster Zeit wieder der Fehler auftritt.
Vielen Dank für Eure Mühen!

Viele
Siggi

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