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Ladegerät an Wechselrichter betreiben?


Schelli am 02 Jun 2009 18:51:24

Hallo,

gestern kam ich auf eine Idee,

kann ich eine Ladegerät (zum Beispiel den Waeco PerfectCharge IU252A) auch hinter einem Wechselrichter während der Fahrt betreiben?

Der Gedanke ist dieser: Ich muss mir ein neues Ladegerät kaufen, da meins (15 Jahre alt von Cramer in einem Knaus 520) die Batterien nur unzureichend ladet, besonders bei der Fahrt.
Wenn ich nun das besagte Ladegerät während der Fahrt hinter einem Wechselrichter betreibe, müsste dieses die Batterien doch auch mit der entsprechenden Kennlinie laden (normale Blei-Säure-Batterien).

Die Frage ist, mag das Ladegerät die modifizierte Sinuswelle vom Wechselrichter und wieviel mm² müsste die Zuleitung für den Wechselrichter bei sagen wir mal 350 Watt haben. Reicht da das schon vorhandene 6mm² Kabel von der Starterbatterie zum alten Energieblock?
Oder ist die Lima damit hoffnungslos überfordert?

B2B-Lader wollte ich erstmal nicht verbauen, da ich keine Lust habe entsprechende Kabel zu verlegen und auch die Kosten scheue.

Danke und viele
Schelli

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friedhelm28 am 02 Jun 2009 20:01:17

Hallo Schelli

Ich mache das im Winter immer mit einem Erhaltungsladegerät. Da ich Solar habe und das Wohnmobil immer 5 Monate abgestellt wird. (Natürlich nicht in einer Halle) Aber Du brauchst ja höhere Ströme.
Aber ob das bei Dir auch so einfach geht weis ich nicht. Aber da sind im Forum hier richtige Spezialisten von denen Du bestimmt eine gute fachliche Antwort bekommst.

kintzi am 02 Jun 2009 20:42:12

Hallo, im Prinzip ja, Netzteile der LG sind auch mit modifiz. Wechselsp. zufrieden, mache das so mit Ctek(f. seperates 2. 12V-Netz). Aber die Sache ist energet. Schwachsinn, wenn man die Verlustleistungen addiert. Um LG mit 350W zu betreiben, muss 12V-Lima-Bordnetz ~ 40 Amp. liefern, wovon in der(n) Wohnbatt. ca. 15-20 Amp. max. ankommen. Da ist B2B viel intelligenter. Einziger Vorteil Lima-Starterbatt.-WR ist, wenn letzterer im Motorraum bei Starterbatt. eingebaut, kurzes 16 mm2 Kabel, die 230V Wechselspannung f. LG kann dann über 1,5mm2 zu LG geschickt werden. Nachteil: Hitzebelastung des WR durch Motorabwärme. Richi

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luka am 02 Jun 2009 20:48:57

Hallo Schelli,

also Dein "altes" Cramer Ladegerät hat mit der Ladung der Batterien während der Fahrt nur indirekt zu tun. Wenn der Motor läuft wird das sogenannte "DPlus-Signal" von der Lichtmaschine an das Ladegerät geschaltet. Im Gerät wird jetzt das Batterietrennrelais eingeschaltet und so sind Motor- und Aufbaubatterie parallelgeschaltet. Wie immer wird die Motorbatterie über die Lichtmaschine geladen und in diesem Fall dann auch zusätzlich die Aufbaubatterie. Den eigentlichen Ladevorgang steuert aber ausschließlich die Lichtmaschine!
Wenn der Motor abgeschaltet wird, trennt das Relais wieder.
Also ein zu geringer Ladestrom während der Fahrt hat nichts mit dem Ladegerät zu tun, das liegt ausschließlich an der Lichtmaschine.

PS: Wieviele, und welche Batterien hat Du denn überhaupt verbaut?


luka

urmelhorst am 02 Jun 2009 21:14:18

Das grenzt ja schon am Perpetuum Mobile.Ich hätte noch interesse an eine eierlegende Wollmichsau.
Du willst mehr energie Erzeugen als das Du zur verfügung hast,verstehe ich das richtig??

kintzi am 03 Jun 2009 00:30:45

Hallo luka, natürlich hast Du recht, die Lima-Laderei über Trennrelais ist aber wegen nicht geeignetem Lima-Regler schlecht. Hatte Schelli so verstanden, dass er IUoU v. LG nutzen wollte. Ich selbst nutze B2B mit grossem Erfolg, bei Motorbetrieb wird aber die serienmässige Lade- Verbindung p. Extra-Relais(D+gesteuert) abgeschaltet, um ein im Kreis Laden zu verhindern. Sterling-Verbindung zur Starterbatt. wird über eigenes Trennrelais geschaltet. Richi

Schelli am 03 Jun 2009 01:12:32

Hallo,

die Gedanken warum ich den Umweg über Wechselrichter und IUoU-Lader gehen will, sind die:

- an der Aufbau-Batterie (2 Stück mit je 74 Ah einzeln zuschaltbar) kommen nur 13,5 Volt Ladespannung an. (Leitungsverluste, alte Lima)

- Ladeleistung ist wegen schlecht geeignetem Lima-Regler (Bj 1993) schlecht.

- über das neue IUoU-Ladegerät könnte ich mit konstanter, hoher Stromstärke während der I-Phase bzw. im ersten Teil der Uo-Phase und in dieser Phase mit 14,4 V laden.

- Durch den Wechselrichter kann ich Spannungsverluste im 12V-System ausgleichen und an den Lader 230V schicken, der dann ohne große Spannungsverluste (kurzer Weg) die 2-Aufbaubatterien unabhängig voneinander lädt (das Ladegerät verfügt über 3 voneinander unabhängige Batterieanschlüsse).

- durch das alte Cramer-Gerät wird offensichtlich nicht nur durch das D+ - Signal einfach via Relais die Aufbaubatterie mit der Fahrzeugbatterie verbunden, sondern der Ladevorgang wird gesteuert, aber leider nach der alten Ladekurve für die ganz alten Starterbatterien und mit zu geringer Ladespannung.

Viele
Schelli

kintzi am 03 Jun 2009 02:08:55

Hallo Schelli, das Trennrelais schaltet nur ein oder aus, regelt also nichts. Schuld an den niedigen Spannungen ist das alte Leitungsnetz mit seinen teilkorrodierten Verbindungen. Dazu kommt noch, dass auch damalige Regler bei heisser werdender Lima die Spannung zurückregelten, um einen Hitzetod(Durchbrennen) zu vermeiden. Glaub mir, hatte Deinen Plan schon mal versucht, Ladeleistung war eine Katastrophe u. wenn man dann noch das Licht eischaltete, nudelte der WR wegen Unterspannung mit schrillem Hupton ab. Das einzig Wahre ist B2B, aber Vorsicht, auch der schaltet bei Spannungen unter 13V ab, wenn das Lima u. Netz nicht mehr bringen. Richi

andwein am 03 Jun 2009 08:58:41

Hallo @Schelli,
ich hatte mal das gleiche Womo und das gleiche Problem.
Mit den Umwegen über Wechselrichter wirst du mehr Energie verbraten wie über die Leitungsverluste, also lass es lieber.

Und nun zur Praxis: Bei meinem Knaus war die Minusleitung an die Sitzkonsole des Fahrersitzes angeschraubt. Die Sitzkonsole selber war mit 4 Maschinenschrauben mit dem Chassis verschraubt. Diese Gewinde waren tauchlackiert, die Schrauben hatten keine Federringe.
Ich habe den Sitz und die Konsole ausgebaut, die Gewinde vom Lack beftreit, Federringe unter die Schrauben und so eine bessere Verbindung zum Chassis hergestellt (0,3V mehr hinten am Controlpanel)
Des weiteren habe ich beide Leitungen vom Ladegerät zum Kontrolpanel/Verteiler einfach verdoppelt.
Danach war die Bordspannungsversorgung wesentlich besser.

Probiers mal, funktioniert
Andreas

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