21.09.04
Tja, der Abschied von "meinen" Hunden ist mir sehr schwer gefallen. Aber wir wollten weiter. Wir verließen das Chateau Pierrefitte in entgegengesetzter Richtung und fuhren bestimmt noch einmal 6 km bis es wieder einigermaßen nach Zivilisation auszusehen begann. Unterwegs sahen wir immer wieder kleinere Bauernhöfe, aber auch solche Landschlösser wie unser Chateau.
Wir mußten tanken und taten dies in Luzy an einem SuperU, wo wir auch einkauften: Es gab günstig Putenkeule. Unser Abendessen stand fest!
Jetzt stellte sich die Weinfrage. Wir waren zwar immer noch in Burgund, aber in einer Gegend, wo es keinen eigenen Weinbau mehr gibt.
Wir entschlossen uns zu Cotes de Provence Rosè. Ich denke das paßte besser zum Geflügel als Roter...
Wir legten an diesem Tag wieder eine etwas größere Strecke zurück und standen dann zur Übernachtung an den Füßen des Puy de Dome, direkt an der N86.
Mir hatte zwar jemand den Tip mit dem Lac Aydat gegeben, aber da ich meinen Spickzettel daheim gelassen hatte und gar nicht mehr wußte wie mein Ziel heißt, fand ich nicht dorthin.
Als wir wieder zu Hause waren reichte mir ein kurzer Blick auf die Karte um zu wissen, daß ich ganz nah dran war.... Schade. Aber beim nächsten Mal!
Wir bereiteten uns auf unser Mahl vor. Die Keule reichte für zwei Tage.
Sie wurde schön in Zwiebeln geschmort und es gab eine leichte Sauce a la Creme dazu. Fast fühlten wir uns in die
Normandie versetzt....
Nach diesem Festschmaus und einer Flasche Rose wurde ich schnell müde...
22.09.04
Wir verliessen den Parc de Volcans de Auvergne in Richtung Ussel.
Natürlich müssen wir dort noch mal hin! Aber jetzt ging es erst mal weiter.
Ussel war uns einen kleinen Bummel wert und wir fanden es herrlich in der Mittagssonne durch die engen Gassen , die sich um die Kirche ziehen, zu gehen.
Ein herrlich blauer Himmel begleitete uns auch als wir um die Mittagszeit bei der Abbey St. Angel Halt machen um auch dort ein wenig spazieren zu gehen. Die alte Abteikirche aus dem 11. Jahrhundert wird auch heute noch genutzt. Sie liegt weithin sichtbar auf einem Hügel, von dem aus wir auch die Gegend um uns überschauten. Die Landschaft hatte sich gewandelt. Es war grün um uns herum, obwohl die Laubwälder schon langsam bunt zu werden begannen. Es gibt hier mehr Wälder als in Burgund.
Eidechsen sonnen sich auf den Mauern der Abteikirche.
In Egletons stoßen wir unverhofft auf eine Entsorgungsstation. Wir nutzen das Angebot und versorgen uns auch mit Frischwasser.
Anschliessend machten wir auch hier einen Stadtbummel.
Schön durch die Altstadtgässchen zu schlendern, die sich anmutig um die Kirche versammeln. Wir lassen einfach diese Eindrücke auf uns wirken.
Leider haben wir davon keine Bilder. Die waren auf unserer Normalkamera und dieser Film wurde ja nicht belichtet. Vielleicht kann ich per Digicam Fotos vom Videofilm machen? Die werden dann aber sicher keine gute Qualität haben....
Auf der weiteren Strecke Richtung Brive schickte uns ein Wegweiser zur Cascade de Gimel. Wir fanden dort einen 3-stufigen Wasserfall, der unterhalb eines imposant auf Felsen gelegenen Dörfchens in die Tiefe stürzt. Wunderbare Eindrücke und eine herrliche Landschaftskulisse! Wieder keine Bilder::: :cry:
Der Weg führte uns über Tulle, eine rege, aber nicht gänzlich hässliche Stadt zurück auf die N89.
Wir fanden einen Übernachtungsplatz im 3 km vor Brive gelegenen Malemort. Im nahen Geant holten wir uns zum Ragout, daß wir aus der restlichen Putenkeule zubereiteten wieder Rotwein: wir versuchten schon mal vorab einen Bergerac.