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Silberhaltige Desinfektionsmittel nicht mehr erlaubt! 1, 2


katrinschnelle am 10 Jul 2009 12:30:01

Hallo Ihrs,
war soeben mal wieder auf der Website des Herstellers von meinem Desinfektionsmittel und da habe ich dieses hier gefunden:

"Silber ist hier auch nicht als Desinfektions- sondern nur als Konservierungsmittel genannt. Außerdem findet sich folgende Anmerkung dazu in der DIN: „Nur im Ausnahmefall bei Lagerung von Trinkwasser ohne Verbrauch über eine längere Zeitspanne. Die Konservierung ersetzt nicht eine erforderliche Desinfektion von nicht einwandfreiem Trinkwasser.“

Die DIN ist die 2001-2 vom April 2009. Leider habe ich keine 90 Euro übrig, um mir diese zu kaufen. Würde also heißen, dass alle Desinfektionsmittel mit Silber drin (Certi*, Herli*, Dr K*) zwar benutzt werden dürfen, aber nur wenn man es nicht verbraucht. Super, macht ja auch wahnsinnig viel Sinn....

Ich denke, dass sich dann die ewige Diskussion ob nun MIT silber oder OHNE silber dann von selbst regelt.
Obwohl, es gib ja immernoch Leute, die Kukiden* oder so in den Tank werfen..... :roll:

,
Sabine

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Tipsel am 10 Jul 2009 12:50:12

Ist hier "Silber" mit Silberionen gleichzusetzen?

habibi am 10 Jul 2009 13:04:02

Diese Info habe ich:

Und zwar soll es nur eine Übergangslösung gewesen sein - ein Ausnahmefall !
Grundsätzlich ist es zur Trinkwasseraufbereitung wohl nicht zugelassen,
da es sich im Körper ablagert.
Hunden z.b. sollte man dieses Wasser ja eh nicht als Trinkwasser anbieten ...

In Zukunft soll wohl wohl auch auf Silber(ionen) in Deo´s u.ä. auf den Verpackungen hingewiesen werden.

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dieter2 am 10 Jul 2009 13:26:36

kremli hat geschrieben:....da es sich im Körper ablagert.


...das macht mich ja dann noooch wertvoller :D :D

Dieter

Tipsel am 10 Jul 2009 13:36:26

Wiki schreibt, dass sogar im Pralinenüberzug Silber drin ist. Es wird auch als Lebensmittelfarbstoff E 174 verwendet.

Sehr seltsam, dass diese Mittel trotzdem weiter hergestellt werden dürfen und uns zur Wasseraufbereitung verkauft werden. Auch in Wasserfilterkartuschen ist Silber drin, hab ich gerade gelesen.

NaviGer am 10 Jul 2009 13:44:13

Hallo,
nicht bange mache lassen:

a) beim Desinfizieren werden Keime abgetötet.
b) beim Haltbarmachen wird eine Neubildung von Keimen verhindert.

Übermäßiger Silber(ionen) Verbrauch sollte schon vermieden werden.
Es besteht halt immer das Risiko, dass sich Bakterienstämme bilden, die gegen Silber immun sind.
Deshalb auch die neue EU-Verordnung.

terradoro am 10 Jul 2009 14:19:50

@ Christel: Silber ist hier mit Silberionen gleichzusetzten.

Hier mal ein Auszug aus Wiki:

Im lebenden Organismus werden Silberionen jedoch in der Regel schnell an Schwefel gebunden und scheiden aus dem Stoffkreislauf als dunkles, schwer lösliches Silbersulfid aus.

Wenn es sich bei korrekter Dosierung im Körper ablagern und mit deutlich negativen Auswirkungen für die Gesundheit einher gehen würde, müsste man sehr viele Anwendungen in der Medizintechnik in Frage stellen. Ich denke hier besonders an Katheter in deren Polymerketten feinste Silberteilchen eingebettet werden und die sich so zu sagen "selbst reinigen".

Es kommt natürlich wie bei allem auf die richtige Dosierung an.

Die zitierte DIN, wenn man sie denn liest, zielt nicht auf uns "private" Nutzer absondern auf die Wasserversorgungsanlagen im gewerblichen Bereich.

Bei den Wasserversorgungsanlagen auf Märkten und in Fahrzeugen ist zwischen nicht ortsfesten und zeitweise an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossenen Anlagen zu unterscheiden. Zu den Betreibern nicht ortsfester Anlagen zählen z. B. Schausteller, Besitzer von Verkaufswagen und Imbissständen sowie Marktbetreiber (soweit die Verkaufseinrichtungen nicht direkt und dauerhaft an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen sind), aber auch Reisebusunternehmen, Schifffahrtsunternehmen und Verleihfirmen
von Charterbooten und Wohnmobilen
.
Grundsätzlich gleiche Anforderungen gelten für Wasserversorgungsanlagen in Fahrzeugen oder Verkaufsständen, die
vorübergehend über Verbindungsleitungen an ein stationäres Versorgungsnetz angeschlossen sind.

Als privater Betreiber meines Wohnmobiles darf ich noch immer selber bestimmen, ob und wie ich "mein" Trinkwasser aufbereite. Eine Desinfektion der"Trinkwasseranlage" mit kolloidialem Silber führe ich nicht durch da es nicht wirkungsvoll ist, aber zum "haltbar" machen wenn wir unterwegs sind benutzen wir es.

Hier einmal zwei Links zum Thema Desinfektion:

Umweltbundesamt: --> Link

Arbeitskreis der Küstenländer für Schiffshygiene: --> Link

Ich mache mir viel mehr Sorgen über die verwendeten Materialien der Schläuche in unserem Mobil durch die das "Trinkwasser" fließt, denn dort ist leider noch zu viel PVC verbaut. Im PVC habe ich Blei als Weichmacher und DEHP (Phtalate) als Flammhemmer mit deutlich negativeren Auswirkungen für unsere Gesundheit als das den Silberionen zugeschrieben wird.

Liebe

Reimund

Scout am 10 Jul 2009 14:43:48

Hallo!
"Silber ist hier auch nicht als Desinfektions- sondern nur als Konservierungsmittel genannt


Das ist korrekt.
Silber oder deren Salze eignen sich auch nicht zum Desinfizieren, sondern nur zum Stabilisieren von Trinkwasser.


Silber
In § 11 der Trinkwasserverordnung ist Silber nicht als Desinfektionsmittel, sonder als Aufbereitungsstoff aufgeführt.

Teil III a: Aufbereitungsstoffe mit befristeter Aufnahme zur allgemeinen Anwendung
Darin ist Silber zugelassen zur:

Konservierung des gespeicherten Wassers in Kleinanlagen ……… nur bei nicht-systematischem Gebrauch im Ausnahmefall

Desinfektionsmittel
Desinfektionsmittel sind wie Natriumhypochlorit oder Chlordioxid sind in
Teil I c: Aufbereitungsstoffe, die zur Desinfektion des Wassers eingesetzt werden,
aufgeführt.

Quelle:

Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren
gemäß § 11 Trinkwasserverordnung 2001 11. Änderung Stand: Juni 2009

Also, kann Silber zur Stabilisierung nach wie vor verwendet werden.


Wolfgang

JoS am 10 Jul 2009 14:56:26

Hallo,

was die Kleinen tötet, schädigt irgendwie irgendwann auch die Großen...

Sicher etwas simplifiziert, aber meistens zutreffend.

Nicht nur aus dem Grunde haben wir Trinkwasser (zum Kochen, Zähneputzen u.ä.) getrennt "vom Nutzwasser", welches wir zum Waschen, Duchen usw. benutzen und auch stark mit Silberionen "konservieren". Dieses steht auch schon mal ein paar Wochen zwischen den Urlauben/Ausfahrten.

Das Trinkwasser ganz einfach in separaten Kanistern (1 x 5 und 2 x 2,5 l): das reicht für uns 3 dicke so lange, wie man ohne Konservierung auskommt und noch frisches Wasser garantiert ist.
Diese Kleinmenge an Wasser (bei uns idR. 2,5 - 5 l) bekommt man auch normalerweise überall problemlos (in Europa).
Die Wassserquelle sollte natürlich vertrauenswürdig sein.

habibi am 10 Jul 2009 15:49:42

Grundsätzlich trennen wir auch Trink.- und Nutzwasser.

Wir haben jetzt das dritte Womo und bei allen hatte ich das selbe Problem: Herpes :cry: gaaanz schlimm, sobald wir länger als ein Wochenende im Womo verbringen. Ansonsten bin ich ganz alltagstauglich und als ehemalige Gärtnerin nicht besonders empfindlich ...

Unsere Tanks und Leitungen haben wir bisher mit verschiedenen Mittelchen gereinigt und dann dem Wasser Silber(ionen) zugefügt.
Diesmal habe ich zur Tankreinigung und zur Haltbarmachung Biostream travel bestellt und werde dann nach unserem Urlaub berichten :wink: ob
mich der Virus wieder befällt. Da dieses Mittelchen ja sogar im Lebensmittelbereich zugelassen sein soll, werde ich mein Glück heraus fordern und diesmal das Wasser nicht ganz so sorgsam trennen.

Silber kommt nach der Reinigung jedenfalls nicht mehr in unseren Tank,
denn was unserem Hund schadet wird für uns auch nicht gut sein :!:

Roman am 10 Jul 2009 16:16:12

Scout hat geschrieben:Also, kann Silber zur Stabilisierung nach wie vor verwendet werden.



Für was anders war es auch nie gedacht. Daher verstehe ich die Aufregung nicht ganz.

Eine Tankanlage konnte man noch nie mit Silber/Silberionen enkeimen. Dafür waren und sind immer noch die Mittel, die "Scout" genannt hat nötig.

Die Aussage :
"Außerdem findet sich folgende Anmerkung dazu in der DIN: „Nur im Ausnahmefall bei Lagerung von Trinkwasser ohne Verbrauch über eine längere Zeitspanne. Die Konservierung ersetzt nicht eine erforderliche Desinfektion von nicht einwandfreiem Trinkwasser.“ "
wurde etwas fehlinterpretiert.

Damit ist nicht gemeint, dass man Trinkwasser, das mit Silberionen haltbar gemacht wurde, nicht verbraucht werden darf, sondern, dass es sich um Tankanlagen handelt, bei denen längere Zeit kein Wasser verbraucht wird.

Es darf aber verbraucht werden. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied.

Im Übrigen muss ich sagen, stellt sich für uns das Problem gar nicht, da wir das Tankwasser lediglich zum Kochen, Spülen, Waschen, Duschen und Zähneputzen nutzen. Und das machen, denke ich, fast 90 % aller Wohnmobilisten so. Das Tankwasser hat nach einiger Zeit immer einen Eigengeschmack, der sich z.B mit Tee gar nicht verträgt.




Roman

svenhedin1 am 10 Jul 2009 20:23:02

Hi Roman,
sorry, aber so ganz bin ich nicht bei Dir bezüglich der Wsirkung Silberionen. Es geht da nicht nur um die Haltbarkeit des Trinkwassers sondern auch uim Entkeimung.

Auf einem aktuellen Micropurfläschen von der ehrenwerten Firma Kathadyn Schweiz, die das Produkt so viel ich weiß schon seit einem jahrhundert herstellt, steht unter anderem wörtlich:
...zur ENTKEIMUNG UND Haltbarmachung von klarem wasser...
und weiter steht da:
... Micropur tötrt (meine Ergänzung in Klammer: nach einer gewissen Kontaktzeit von Stunden) alle im Wasser vorhandenen vegetativen Keime, insbesondere Erreger von Krankheiten wie Thypus, Parathypus, Dysenterie,Colibazillose,Cholera, ferner auch Viren von Influenza und MuMps zuverlässig ab.

Ich benutze das Zeug seit 1877, seinerzeit nirgends sonst erhältlich noch bei Expeditionsaustatter wie g oder Woick gekauft, ohne Probleme - wobei das aber auch das einzige ist, was wir in den Tank tun , (wenn ich an all die Chemie denke, die viele Leutchen wie hier immer zu lesen in ihre Tanks tun - nichts davon käme je in unsere Tanks).

Was nicht heißt, daß ich nicht auch bei dem Micropur stets Interesse zu den neuesten Erkenntnissen über Wirkung und Nebenwirkung, langzeitmäßig zu Micropur habe. Aber auch der Bezug der DIN speziell für den GEWERBLICHEN Bereich sollte hier genau gesehen werden.

In diesem Zusammenhang möchte ich terradoro für den wirklich substanziell guten Bericht danken (auch ich halte die Phtalate für ein großes Problem und auch die Weichmacher in PVC, die ja sogar bei trocken gelegten PVC-Leitungen dort dennoch Bakterien ernähren sollen mit Folge Produktion Bakterienflor auch in den Stillstand-Trockenlegungszeiten in den PVC-Leitungen.

bert am 10 Jul 2009 21:02:51

svenhedin1 hat geschrieben:Hi Roman,


Ich benutze das Zeug seit 1877, seinerzeit nirgends sonst erhältlich noch bei Expeditionsaustatter wie g oder Woick gekauft, ohne Probleme - wobei das aber auch das einzige ist, was wir in den Tank tun , (wenn ich an all die Chemie denke, die viele Leutchen wie hier immer zu lesen in ihre Tanks tun - nichts davon käme je in unsere Tanks).




Respekt, solange nutze ich es noch nicht.
Bin aber auch zufrieden mit der Wirkung.

Bei unserem Womo- Händler stehen davon noch viele Dosen,
wenns verboten wäre würde er es entfernen.

Bert

Scout am 10 Jul 2009 21:26:20

Hallo!

svenhedin1 hat geschrieben:sorry, aber so ganz bin ich nicht bei Dir bezüglich der Wsirkung Silberionen. Es geht da nicht nur um die Haltbarkeit des Trinkwassers sondern auch uim Entkeimung.

Auf einem aktuellen Micropurfläschen von der ehrenwerten Firma Kathadyn Schweiz, die das Produkt so viel ich weiß schon seit einem jahrhundert herstellt, steht unter anderem wörtlich:
...zur ENTKEIMUNG UND Haltbarmachung von klarem wasser...
und weiter steht da:
... Micropur tötrt (meine Ergänzung in Klammer: nach einer gewissen Kontaktzeit von Stunden) alle im Wasser vorhandenen vegetativen Keime, insbesondere Erreger von Krankheiten wie Thypus, Parathypus, Dysenterie,Colibazillose,Cholera, ferner auch Viren von Influenza und MuMps zuverlässig ab.


Silber alleine reicht zur Desinfektion von verkeimtem Trinkwasser nicht aus.

Merkblatt im Internet
Das Auswärtige Amt stellt ein Merkblatt zu sauberem Trinkwasser im Ausland zum Download zur Verfügung:
--> Link

Zitat daraus:
Chemischer Desinfektion auf Chlorbasis verbunden mit einer Konservierung durch Silberionen (z.B.Certisil®combina, MicropurForte®).
.. Einzeller wie Protozoen, Giardia, Cryptosporidien, Bilharziose und Wurmeier werden bei hoher Keimzahl nicht immer vollständig abgetötet.
.. Sind solche Erreger im Wasser zu erwarten, muß aus Sicherheitsgründen zusätzlich eine Filterung mit o.g. Methoden erfolgen.
.. Silberionenpräparate (z.B. Mikropur®) alleine sind zur Trinkwasserdesinfektion nicht geeignet, da sie nur zuvor desinfiziertes Wasser konservieren (z.B. Wasserflaschen, Wassertanks in Wohnmobilen) und damit haltbar machen können.


Zum richtigen Verständnis:
Ist bei unserer nächsten Dschungel-Womo-Tour zu berücksichtigen.




Wolfgang

weltcamper am 10 Jul 2009 21:59:21

und in der hausleitung sind asseln oder asselkacke haben die gestern gesagt.

Die bilden sich allerdings auch in anderen Leitungen wo es Biofilm gibt.
Manche Kunststoffe sind Mikrobenfutter und dann kommen auch die Asseln.

Augen auf beim Schlauchkauf und immer 2xjährlich ordentlich desinfizieren.

volki am 11 Jul 2009 11:07:18

Vielleicht noch meinen praktischen "Senf" dazu?

zwischen den Reisen steht das WoMo mit vollem Wassertank
(mit Chlor & Silber)

dann wird 2 mal gespült und Frischwasser ab Hahn eingefüllt.(ohne Zusatz)
Zum Kochen / Kaffee usw ist ein separater 5 lt Behälter vorhanden, als Notvorrat Pet-Flaschen-Wasser

Ich habe mir angewöhnt in südlichen Ländern auf die Einheimischen zu achten. Die fahren teilweise weit für "gutes" Wasser. Wenn es an einer "Quelle" Einheimische hat, meist mit vielen Behältern, ist man sicher "GUTES" Wasser zu tanken. Dann wird auch schonmal der Wassertank entleert und neu aufgefüllt und natürlich immer die 5 Lt-Kanne.

Ich hasse nichts so sehr wie Kaffee oder Tee mit Chlor-"Aroma", daher selten oder nie Wasser aus Stadtleitungsnetz (Tankstelle)

So haben wir schon viele Jahre frei von "Durchfall" o.ä, "überlebt", ohne je "Zusätze" verwendet zu haben.

Gast am 11 Jul 2009 11:39:37

Hallo,

wir verwenden niemals Wasser zum Trinken aus dem Schlauch,Zuhause nicht und unterwegs erst recht nicht.
Generell füllen wir unseren Tank mit der Gießkanne auf,die kann man nach Gebrauch innen richtig abtrocknen und fertig.
Damit sind wir immer auf der sicheren Seite.
Trinkwasser für Tee oder Kaffee kaufen wir für 0,19 € pro 1,5 l und damit sind wir immer bestens gefahren.
Da reichen 2 - 3 Flaschen pro Woche vollkommen aus,da wir auch gerne unterwegs frühstücken,wo wir gerade sind und da kommt das Trinkwasser hoffentlich nicht aus dem Schlauch.
Nach jeder Reise wird das Wasser komplett aus allen Behältern entlassen,Trinkwassertank,Schläuche,Heizkessel,Leitungen.
Der Trinkwassertank wird immer mit Schwamm und dann Abtrockentuch trockengewischt und damit ist eine Schleimbildung nicht möglich.


lg
peter

Eura665HS am 11 Jul 2009 11:56:08

Freetec 598 hat geschrieben:Der Trinkwassertank wird immer mit Schwamm und dann Abtrockentuch trockengewischt und damit ist eine Schleimbildung nicht möglich.


lg
peter




Ok, wenn du dann auch jedesmal einen neuen Schwamm nimmst und ein sauberes Trockentuch - dann geht das. Wenn du die Reinigungsutensilien aber häufiger einsetzt haste - grade im Schwamm - ein primal Keimwachstum und schleppst dir jedes Mal wieder was in den Tank ein.

JoS am 11 Jul 2009 14:23:43

Hallo volki,
volki hat geschrieben:zwischen den Reisen steht das WoMo mit vollem Wassertank....dann wird 2 mal gespült und Frischwasser ab Hahn eingefüllt.... in südlichen Ländern ... wird auch schonmal der Wassertank entleert und neu aufgefüllt
keine Ahnung, wie aufwendig Ihr spült usw, habe daher mal bewusst so zitiert.
Ich hoffe, dass Ihr etwas sensibel dabei vorgeht, denn gerade in südlichen Ländern ist Wasser wirklich kostbar (!) und die Einheimischen beobachten uns WoMo-Touris mit ziemlicher Sicherheit.

Wir wechslen nur die kleinen Wasserkanister; diese entleeren wir ggf. in den "Nutzwassertank", bevor wir sie wieder mit frischen Wasser befüllen, d.h. im Tank ist das Wasser "alt", aber auch konserviert.
(bin halt gegen jede Verschwendung, wobei die Maßstäbe sicherlich unterschiedlich sind u. ich nicht (!) den Anspruch erhebe, das ich es auf dem Punkt richtig mache!)
Ich kann mich nicht an Probleme erinnern.


Gießkanne u. offene Behälter sehe ich nicht so als optimale Lösung an: Verschmutzung durch Umgebung, Auswischen ist nicht immer hygienisch (s.o.).
Wir verwenden 2 kurze (zusammensteckbare) transparente Schläuche, sauber in Kustoffbox gelagert, "schleudern" die nach Benutzung aus und beim Befüllen lasse ich wenn möglich so 1-2 Liter vorab in die Botanik fließen: dann habe ich der Sicherheit über Verdünnungseffekt und mit Konservierung zu > 99,9 % Genüge getan.


Ein absolutes Highlight ist für mich immer wieder, wenn die WoMo-Spezialisten vor Abfahrt vom Campingplatz noch schnell die Toilette entleeren und dann mit dem Schlauch, der fest installiert ist u. oft auf der Erde rumgelegen hat u. den sie gerade vorher noch in den Ausguss ihres Toilettentanks gehalten haben, ihren Frischwassertank auffüllen.
brrrrr...
Wobei ich sicher bin, dass bei der Verdünnung u. mit Konservierung nichts passiert,
aber trotzdem ...
:roll:

viking92 am 12 Jul 2009 17:57:17

Hy,

wir haben in gut 19 Jahren Camping nicht einmal Chemie fürs Wasser benutzt.
Der Tank incl. Leitungen wird 1-2x jährlich mit Chlorix gespült......thats all.
Krank sind wir dadurch auch noch nicht geworden :wink:

Kann sein das sich der eine oder andere auf'n Schlips getreten fühlt, aber dieser ganze "Desinfektionswahn" :eek: .......ohne Worte.

Wasser wird bei uns nur für 2-3 Tage gebunkert & nach Ende einer Tour wird alles abgelassen & kurz durchgeblasen.


pluspetit am 12 Jul 2009 20:22:18

viking92 hat geschrieben:Hy,

wir haben in gut 19 Jahren Camping nicht einmal Chemie fürs Wasser benutzt.
Der Tank incl. Leitungen wird 1-2x jährlich mit Chlorix gespült......thats all.
Krank sind wir dadurch auch noch nicht geworden :wink:

Kann sein das sich der eine oder andere auf'n Schlips getreten fühlt, aber dieser ganze "Desinfektionswahn" :eek: .......ohne Worte.

Wasser wird bei uns nur für 2-3 Tage gebunkert & nach Ende einer Tour wird alles abgelassen & kurz durchgeblasen.



So handhaben wir es auch, allerdings verzichten wir auf den "Chlorix" Einsatz. Im Herbst wird der Tank von innen geputzt und trocken gelegt, das wars. Krank oder übel ist bislang noch keinem geworden und wir trinken das Wasser aus dem Tank auch. Vielleicht sind wir aber auch nur abgehärtet? Na ja, jeder wie er will und die Industrie will ja auch leben..
Man sollte aber halt schon schauen, was man sich in den Tank füllt.. Wasser das zweifelhaft aussieht, riecht oder schmeckt füllen wir nicht ein.
Die 100l sind mit 6 Personen nach 2 Tagen eh leer, da wird nichts alt.

LG

pluspetit

Scout am 12 Jul 2009 20:32:33

Hallo pluspetit!
Im Herbst wird der Tank von innen geputzt und trocken gelegt,

Das ist eine gute Methode, wenn man an die Innenflächen des Tanks kommt.

Wenn man davon ausgeht, dass bei den Tankwänden Reinigungsbedarf besteht muss man dies bei den Schläuchen oder Leitungen auch annehmen.
Wie haltet ihr es damit?


Wolfgang

pluspetit am 12 Jul 2009 20:56:43

Hallo Wolfgang,

an den Schläuchen machen wir nichts. Im Tank ist auch hauptsächlich etwas Sand, ansosten ist der Tank u.E. sauber.

LG

pluspetit

frank04 am 13 Jul 2009 20:48:34

Moin,
mein Trinkwasser heißt "Vittel" usw. Mal auch aus dem "Kran", aber NIE aus unserem Tank!
Und Infektionen vermeiden wir seit langem dadurch, dass wir NIE Toiletten oder Duschen auf CPs oder SPs benutzen. Erst recht nicht die Klos auf
Autobahnen. Fußpilz, Magen-Darm usw. überlassen wir damit automatisch
den Anderen. Viel Spass damit... :D
frank04

Jobelix am 14 Jul 2009 00:37:46

viking92 hat geschrieben:Hy,

wir haben in gut 19 Jahren Camping nicht einmal Chemie fürs Wasser benutzt.
Der Tank incl. Leitungen wird 1-2x jährlich mit Chlorix gespült......thats all.
Krank sind wir dadurch auch noch nicht geworden :wink:

Kann sein das sich der eine oder andere auf'n Schlips getreten fühlt, aber dieser ganze "Desinfektionswahn" :eek: .......ohne Worte.

Wasser wird bei uns nur für 2-3 Tage gebunkert & nach Ende einer Tour wird alles abgelassen & kurz durchgeblasen.



So ähnlich handhaben wir das auch - null Probleme :P
Schleim hatten wir bisher nur am Ansaugschlauch. Erneuert und gut is

travelrebell am 14 Jul 2009 01:08:36

allzu zimperlich braucht man nicht zu sein, wenn der eigene Organismus nicht geschwächt ist. Trinkwasser im sep. 5 Ltr.Kanister, waschen + zähneputzen aus dem FWTank. Sind oft mit Kanus auf Schwedens Seen getourt, da gabs NUR Seewasser, alles ohne ges. Folgen. Lediglich wenn wir das Bordwasser länger wie 10 Tage drinnen lassen gibt es etwas Micro... hinzu bis zur nächsten Tour.

LG

Tipsel am 14 Jul 2009 01:19:16

Vielleicht sind wir auch alle ein wenig übersensibilisiert oder verunsichert, weil so viele unterschiedliche Meinungen über die Sicherheit unserer Tanks bestehen.

Solange kein Dreckwasser dort rein kommt und wir den eigenen Schlauch zum Auffüllen benutzen, sollte auch nichts passieren. Wir spülen ab und zu aus, reinigen bzw. desinfizieren zweimal jährlich mit den angebotenen Mittelchen Tank und Leitungen, und hoffen, dass dies ausreichend ist, denn bisher gings immer gut.

Wir haben anfangs auch unser Trinkwasser fürn Kaffee in separaten Flaschen im Kühlschrank aufbewahrt. Aber die Zähne haben wir ohne nachzudenken mit Tankwasser geputzt, und auch den Salat damit gewaschen :D :D was ja total "gefährlich" ist, weils nicht mal abgekocht ist, im Gegensatz zum Kaffeewasser, Kartoffel-und Nudelwasser, und die Keime durch die Mundschleimhaut eigentlich direkt aufgenommen werden können.

Aber genau so überleben wir das Schwimmbad mit jeder Menge Pipi und anderen leckeren Sachen drin, oder auch den Badesee. Wir schwimmen sogar im Meer, wo in Sichtweite die Schiffe liegen und wir keine Ahnung haben, was da alles im Wasser schwimmt.

Evtl. wird das alles überbewertet (hoffe ich) , denn wir achten doch alle darauf, was wie in unseren Tank gelangt, wenn wir uns in einigermaßen zivilisierten Gegenden bewegen und die Leute dort ebenfalls dieses Wasser als Trinkwasser nutzen.

travelrebell am 14 Jul 2009 01:31:47

@Christel, vollkommen recht, hin und wieder ein bisserl BodyBuildding fürs Immunsysten, dann halten wir unsere Autoimmunkrankheiten vielleicht länger in Schach. Der Keimgehalt unserer Hände ist gigantisch im Vgl. zum
gelagerten Trinkwasser, der Bakterienausstausch beim S.x müßte uns nach DIN Norm demnach fast das Leben kosten :? :? :?


eine nachdenkliche gute und erquickliche Nacht allerseits :oops:

Tipsel am 14 Jul 2009 01:48:11

Naja, Autoimmungerkrankungen können wir auch mit sterilem Wasser nicht verhindern, aber Mama hat schon gesagt: wir sind zum Überleben geboren, sonst wären wir längst ausgestorben :wink:

Übrigens fällt mir grad ein, dass mich Montezoumas Rache einmal gewaltig erwischt hat, als wir mit dem Bulli unterwegs waren, ausschließlich auf Campingplätzen waren, und immer nur Frischwasser im Wasserkessel an extra dafür vorgesehenen Wasserhähnen geholt haben. Also verhindern kann man nix.
Aber anschließend haben wir nach jedem Essen in südlichen Gefilden einen Schnaps hinterhergejagt, um auf der sicheren Seite zu sein :wink:

conga am 14 Jul 2009 08:22:59

travelrebell hat geschrieben:hin und wieder ein bisserl BodyBuildding fürs Immunsysten,
:top:
Also wir vermeiden unsere Infektionskrankheiten dadurch, dass wir immer die Duschen und WC auf CP benutzen, dort aus dem Wasserhahn unsere Zähne putzen. Vorsichtsmaßnahmen: Badeschlappen an den Füßen und Papier auf die Klobrille.
Kochen aus dem Wassertank, der vor dem Urlaub einmal gereinigt wird, mit diesem Salz von Dr. Keddo, das jetzt angeblich durch den Test gefallen ist. Vorsichtsmaßnahme: Wasser nur aus dem Hahn, Sauberkeit beim Füllen.
Ich kann mich an keine Infektionskrankheiten auch unserer Kinder (seit Geburt 18 Jahre) erinnern.
Mahlzeit

viking92 am 14 Jul 2009 08:25:58

Tipsel hat geschrieben:Aber anschließend haben wir nach jedem Essen in südlichen Gefilden einen Schnaps hinterhergejagt, um auf der sicheren Seite zu sein :wink:

In den Tank? :eek:



:D

Lancelot am 14 Jul 2009 08:29:20

viking92 hat geschrieben:
Tipsel hat geschrieben:Aber anschließend haben wir nach jedem Essen in südlichen Gefilden einen Schnaps hinterhergejagt, um auf der sicheren Seite zu sein :wink:

In den Tank? :eek:


Klar ... in den "bordeigenen" ... wo V&E immer sooo einfach ist :D

Gast am 14 Jul 2009 09:53:22

Hallo,

wenn ich an Ent/Versorgungsstationen Leute sehe, die ihren Trinkwasservorrat an der Spülung auffüllen um die 50 Cent zu sparen, dann braucht man sich über Desinfektione keine Gedanken zu machen.
Da sind auch Leute die Ihre Hände da waschen. Natürlich neben den Neugierigen (Touris) die solche Anlagen inspizieren, und da auch die untere Klappe aufheben (könnte ja noch ein Osternest drunterliegen)
Alles jetzt am WE gesehen Stellplatz Garmisch P. an der Wankbahn.

Das mit dem Schnaps ist sicher nur Aberglaube, aber einer der wirkt. Das habe ich selbst schon erfahren. 14 Tage Ägypten, davon einen krank weil ich den abendlichen Wisky ausgelassen hatte :!:

Um aber von Wasser krank zu werden, muss es schon arg mit Keimen belastet sein oder Keime enthalten die hochinfektös sind. Das ist in unseren Breiten heute aber eher die Ausnahme. Auf Dauer, denke ich, ist aber belastetes Wasser nicht förderlich. Und wie schon ein Vorschreiber bemerkte ist auch die chemische Belastung durch die Bauweise im Womo schon bedenklich. Daher nehmen wir das Wasser zum Kochen auch aus einem Kanister der keine Weichmacher enthält. Zähneputzen tun wir aber auch mit Tankwasser und Silberionen drin. Das Almalgan in den Zähnen hat mich ja auch noch nicht umgebracht!

Jörg

Lancelot am 14 Jul 2009 10:09:14

cojo hat geschrieben:Das Almalgan in den Zähnen hat mich ja auch noch nicht umgebracht!


Soll auch ziemlich langsam gehen ... :eek: , wäre da schon vorsichtiger :)

katrinschnelle am 14 Jul 2009 10:52:23

Hallo!
Auf diesem Wege einmal SCHÖNEN DANK :D für Eure zahlreichen Antworten zu meinem Hinweis. Ich habe eben mal die zahlreichen Links angeklickt und dort auch den zur Richtlinie Nr. 5. Da ist auch der Wirkstoff genannt, den wir immer benutzen (Chlordioxid). Dann sind wir wohl auf der sicheren Seite.
Wir sind erst seit ca. 4 Jahren aktive Womos - da kann ich noch nichts über Langzeiterfahrungen sagen. Aber bis jetzt hatten wir auch noch kein einziges Mal Probleme mit Magen oder ähnlichem. Auf die silberhaltigen Mittel haben wir von Anfang an verzichtet, weil die angeblich die Blut/Hirn-Schranke überwinden und das hört sich doch schon mal gefährlich an. Und Ablagerungen im Körper brauche ich nicht zusätzlich.
ACH! Wenn man vom "Teufel" spricht. Ich wollte ja hier keine Reklame für das Mittel machen, das wir immer benutzen....nicht, dass das irgendwann ausverkauft ist....aber zur Sekunde sehe ich, dass der Hersteller hier im Forum Werbung schaltet (oben links). Also: Wir nehmen seit Anfang an biostream travel. Das bekämpft sogar den Biofilm - wir müssen also nicht mit Handtuch und Schrubber in den Tank. Und das wirkt auch im Gasraum. Also muss ich nicht den ganzen Tank vollmachen. Und was mich beruhigt: Es ist kein Silber drin. Womit wir wieder beim Thema wären....
,
Katrin

Friedrich am 14 Jul 2009 14:45:31

Hierzu ein kleiner Beitrag.
Wirhatten eine Flasche Rotwein, welcher stark nach Korken roch und auch so schmeckte.
Dabei nahm ich eine Silberkette von meiner Frau, die ich in die Flasche hing.
Nach drei Stunden war der Wein neutral im Geschmack.
Wir haben uns gefreut.
Frieder

schulgarten1 am 26 Jul 2009 23:54:34

Ich habe beruflich mit Wasser zu tun und zwar als Produkt im Pharmabereich. Hier reden wir von Gesamtkeimzahlen von 1-3 /ml also 1000-3000 pro Liter ( gilt als extrem sauber) und für Injektionszwecke von 100/Liter maximal. Keime sind doch nicht gesundheitsschädlich! Wir benutzen Wasser aus dem Tank zum Zähneputzen und kaffeekochen. als auch zum Kochen, suppe etc.
Trinken tun wirs aus den Flaschen, weil aus dem Kühlschrank schön kalt.
Wenn wir frei stehen, sind wir mit dem Tank in 3-4Tagen fertig und füllen neu auf. Kann mir aber schon vorstellen, dass bei empfindlichen personen Vorsicht geboten ist. Wir gehören noch zur älteren Generation, die nicht so steril aufgewachsen ist. Das Wort Allergie kenn ich gott sei dank- nur aus Berichten. Übrigens vermehren sich Keime im Wasser (hauptsächlich Gramnegative) innerhalb von einigen Minuten, dh, aus einem pro Liter sinds in 2 Tagen ein paar Millionen.
Silber: wirkt bakteriostatisch, wird bei Haushaltsenthärtern in der Schweiz noch immer in Form von 1% gesilbertes Harz zugesetzt, bei den Amis schon vor 10 Jahren verboten, aber was ist bei denen nicht verboten?

Tipsel am 26 Jul 2009 23:58:33

Dann bin ich ja beruhigt. Also alles im grünen Bereich, so wie wirs schon immer machen.

svenhedin1 am 27 Jul 2009 07:35:23

Hi,
die Generallinie könnte sein:
1. KEINERLEI Chemie in den Tank, KEINERLEI (Man kann doch gar nicht abschätzen, wie dieses Dreckszeug im eigenen Körper reagiert und man kann nicht abschätzen, wie diese Chemiestoffe mit den eh schon vorhandenen anderen chenmischen Stoffen, z.B. den Weichmachern in den Wasserschläuchen z.B: oder denen im PVC-Tank usw) reagiert, sprich zu ganz noch anderen chemischen Giftstoffen mutiert. Also: Null Chemie, um sich nicht zu VERGIFTEN . Das europaweit eingesetzte Chlor reicht als Gift schon). Doch nicht den Teufel (die Keime) mit dem Belzebub (Chimiegiften) austreiben !

2. Unterwegs peinlichste Sauberkeit rund um die Gerätschaften zum Wasserfassen und Wasser nur aus soliden öffentlichen Trinkwasserquellen (Trinkwasser, ein LEBENSmittel, ist europaweit bei den Eigenschaften in Gesetzen geregelt)

3. Nicht zu viel auf einmal bunkern, lieber dafür öfters frisches nachfüllen und in Nutzungspausen alles im Woni ablassen und trocken putzen und die Leitungen ausblasen (wo kein Wasser ist, kann auch keines über die zeit verkeimen).

4. Und wenn überhaupt, dann das in der Wirkung hier schon ausreichend beschriebene NICHTchemische, praktisch physikalische Silberionenmittel rein zur Keimfreihaltung (also stets unterscheiden zwischen physikalischen Maßnahmen, z.B. Filterung druch Sieb, Micropur/Silberionen usw rein und chemischen (Gift)-Massnahmen, denn ob viel oder wenig Giftwirkung, ist bei dem Chemiedreck stets nur eine Frange der Menge - ich will mich aber auch nicht ""NUR WENIG"" vergiften sondern überhaupt nicht- ).

RaiWo am 27 Jul 2009 16:41:20

Guude!
Ich benutze zur Reinigung Herlisil und zur Desinfektion Redolyt. So machen es z.B. auch die Leute von Airbus. Redolyt wird auch von anderen Firmen zur Wasserentkeimung benutzt, ähnlich wie das Bio-Stream. Das hatte ich auch mal. In meinen Augen ist allerdings Nachteil ein Nachteil damit verbunden: Wenn man das Zeugs angesetzt hat ist es nicht mehr so lange haltbar. Redolyt habe ich jetzt z.B. in Norwegen dabei.
Wassertank füllen und dann stehen lassen habe ich auch ausprobiert und das war der größte Mist! Sommer, Wärme und schon war das Wasser seifig. Dann mit Chlor wieder gereinigt. Daher leere ich den Tank nach jeder Reise.
CU
Wolf

a.miertsch am 27 Jul 2009 21:00:28

Hallo Tipsel,
Du hast doch nicht etwa daran gezweifelt. Das Geschwätz über Silber oder Silberionen. wer seine Wasserreste 4oder gar 8 Wochen im Tank lässt, muß sich nicht wundern, wenn er als Ferkel eingeschätzt wird.
Albert

a.miertsch am 27 Jul 2009 21:11:33

Nachtrag: Ich verwende im Frühjahr, so etwa in der 5. Jahreszeit zur Desinfektion ein: Isopropylprophemilbarbitursauresphenyldimethyliamminopyrazolon. :denk:
Gibts in der L. Karlstadtapotheke in München am Viktualienmarkt.
Abert

Wohnifahrer am 28 Jul 2009 00:08:20

Hallo,

man muss hier bei der Diskussion auch mal die Infektionswege unterscheiden. Beim Duschen und Waschen brauche ich mir keine Sorgen um Infektionen machen. Die Haut wirkt als Barriere für die Keime im Trinkwasser (Ausnahme Parasiten, die hauptsächlich in Entwicklungsländer vorkommen).
Beim Zähneputzen habe ich zwar auch Kontakt mit Schleimhäuten, aber auch hier ist die Gefahr eher gering einzustufen (außer verletzungen Mund-Rachenraum), da ich das Wasser wieder ausspucke (ich zumindest mal!)
Die größte Gefahr habe ich beim trinken des Wassers, da dort die gesamte Menge an evtl. Keimen aufgenommen wird. Wird das Wasser jedoch gekocht, wie beim Kaffee kochen oder Nudeln zubereiten, wird die Gefahr reduziert.
Ich halte es so, dass ich das Wasser zum Trinken kaufe und für alles andere wird das Wasser aus dem Kanister verwendet.

Ein weiteres Problem sind die Schläuche und ihre Materialien die beim Wohnmobilbau verwendet werden. Die Schläuche sind meist versteckt und nicht einsehbar. Wasser, dass ich ablasse, wenn ich es nicht verwende geht nie ganz aus den Schläuchen raus, so dass immer Restfeuchte zurückbleibt. Ideal zum Vermehren der Bakterien.
Da ich selbst im Labor tätig bin habe ich mein Wasser nach dem ersten Befüllen vor und nach der Desinfektion mit Herlisil untersucht. Ergebnis: Vor Desinfektion ca. 1000 Keime/ml (Grenzwert TrinkwV 2001: 100 KBE/ml) und nach der Desinfektion Null. Nach der Rückkehr vom Uralub wieder ein Anstieg der Keime auf knapp unter Grenzwert!

Die Keimzahl sagt allerdings nichts über pathogene,d.h. krankmachende Keime aus. Dies können alles Keime sein, die keinen Schaden anrichten. Es ist aber ein Hinweis auf den hygienischen Zustand des Wassers.

Schöne aus dem Allgäu

Sascha

ms-r6 am 08 Aug 2009 00:00:36

Also wir packen immer Silberionen in das Tankwasser . Das Problem besteht hauptsächlich darin , das wir den Tank unterwegs immer nur nachfüllen . Normalerweise müsste man ja jedesmal den Tank komplett leeren und anschließend wieder auffüllen . Aber wir wissen auf unseren Fahrten nicht immer genau ob wir am nächsten Stellplatz auch Wasser auffüllen können . Daher heisst es immer wieder Wasser bunkern wo es nur geht :D

Vossi am 08 Aug 2009 08:51:36

Friedrich hat geschrieben:Hierzu ein kleiner Beitrag.
Wirhatten eine Flasche Rotwein, welcher stark nach Korken roch und auch so schmeckte.
Dabei nahm ich eine Silberkette von meiner Frau, die ich in die Flasche hing.
Nach drei Stunden war der Wein neutral im Geschmack.
Wir haben uns gefreut.
Frieder


und hatte sich die Kette aufgelöst ? :)

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