asta am 27 Sep 2009 11:53:17 Hallo
Ich habe mich ja schon vor einiger Zeit angemeldet.
Jetzt, nachdem eine große Aufgabe geschafft ist (unsere Hochzeit) ist das nächste Unterfangen, das wirklich angegangen wird, die Wohnmobilanschaffung.
Wie im Titel geschrieben, würden uns Erfahrungen von Wohnmobilnutzer interesieren, die auch mit Kleinkind unterwegs sind, und welche Bauart vielleicht empfohlen wird, bzw. welche vor und Nachteile es erfahrungsgemäß gibt.
Kurz noch zur Info: Da wir ja schon ein halbes Jahr mit einem Mini-WoMo in Neuseeland unterwegs waren, wissen wir, dass die Art des Reisens etwas für uns ist. Preisvorstellung steht noch nicht 100% fest, aber ich denke, mehr als 20.000 sollte es nicht werden.
Danke und viele
Jürgen
P.S.: Ich bin gerade dabei einen Bericht über Neuseeland zu schreibe, aber das dauert, in einem halben Jahr kommt man viel rum.
P. P. S. :Unser kleiner ist jetzt 10 Monate, er wird nicht der einzige bleiben.
CKgroupie am 27 Sep 2009 12:59:04 Hallo Jürgen,
Wir sind mit dem Wohnmobil unterwegs, seit unser Jüngster nicht ganz 2 Jahre alt ist und unsere Tochter nicht ganz 4.
Für uns ist das Reisen mit dem Wohnmobil der ideale Urlaub mit Kleinkindern!
Mein Mann und ich hatten ein echtes "Urlaubsproblem" nachdem wir Eltern geworden waren. Vorher haben wir immer eher Aktivurlaub (Wandern, Skifahren oder ähnliches) gemacht oder Rundfahrten/Städtetouren, wo wir viel besichtigt haben und ständig auf Achse waren.
Dann auf einmal mit Kind kamen wir in die Situation typischen Ferienwohnungs- oder Hotelurlaub machen zu müssen und das gefiel uns aus vielen Gründen überhaupt nicht.
- Mein Mann mag sich nicht schon Wochen vorher festlegen wohin er im Urlaub fährt. Jetzt plane ich zwar immer noch viele Möglichkeiten, aber entscheiden tun wir am Tag der Abreise wo es letztendlich hingeht.
- Man bucht nach Katalog, kauft die "Katze im Sack", soll dort drei Wochen verbringen und nachher gefällt es einem dort überhaupt nicht. Jetzt ist es so, wenn es uns gefällt bleiben wir auch gerne mal länger, wenn nicht, fahren wir am nächsten Tag weiter.
- Anpassungsschwierigkeiten - gerade bei ganz Kleinen - gibt es nicht. Die Kinder kennen ihre Betten, egal wo wir sind. Mittagsschlaf, als das noch ein Thema war, war nie ein Problem. Wir sind damals viel über die Mittagszeit gefahren. Die Kinder haben im Sitz ihren Mittagsschlaf gemacht und wir nutzten die Zeit um etwas zu sehen und durch die Gegend zu kommen.
- Campingplätze sind ein Paradies für Kinder. Jede Menge anderer Kinder, Spielplatz, Schwimmbad (eingezäunt!) und sie können sich frei bewegen, ohne dass man Angst haben muss sie machen etwas kaputt. Vor allem, wenn sie in dem Alter sind, wo man auch noch ständig Angst hat sie fallen irgendwelche Treppen runter. Auf dem Campingplatz gibt es keine Treppen! Wunderbar.
Inzwischen sind unsere Kinder 5 und 7. Wir fahren jetzt auch durchaus mal auf Stellplätze. Auch das geht gut, aber unsere Kinder lieben Campingplätze immer noch mehr und wenn wir achten auf die Mischung. Ich kann mir keinen besseren Urlaub mit kleinen Kindern vorstellen, als im Wohnmobil oder Wohnwagen.
E2nO am 27 Sep 2009 14:16:10 Hallo Jürgen,
wir haben uns ein Wohnmobil angeschafft, als unsere Tochter gerade 7 Monate alt war und habe damit die besten Erfahrungen gemacht. Mittlerweile sind wir zur viert und unsere beiden Kinder (2J und 4J) lieben das Wohnmobil.
Die zentralen Vorteile hat CKgroupie bereits aufgezählt - und auch wir nutzen im Moment fast ausnahmslos Campingplätze.
Von unserer Seite gibt es höchstens noch einen Punkt für die Reiseplanung anzumerken: Gesamt Fahrtzeiten (ohne Pausen) von mehr als zwei Stunden am Tag vermeiden wir so weit es geht. Und auch "Terminanreisen" (z.B. Fähre) werden so geplant, dass zum Termin max. 30min zu fahren sind.
So haben wir z.B. auf unser ersten Reise nach Sündengland für die ~400km von Aachen nach Calais mehr als sieben Stunden benötigt, und auch heute brauchen wir ein Minimum von 1h Stunde Pause auf der Stecke (bei Stau werden es schnell auch mal 2 Stunden), damit die Kinder ihren Bewegungsdrang austoben können...
(Nach meinem Empfinden ist es übrigens um einiges einfacher geworden längere Strecken am Stück zu fahren, seitdem die Kids zu zweit sind ... also viel Erfolg damit :D )
Wir haben uns 2005 für ein 3,5t Wohnmobil mit Alkoven auf Kastenwagen-Basis (Sprinter) entschieden. Dabei haben wir wohl wissend in Kauf genommen, dass Zuladung und Zuladungskapazitäten sehr gering sind: Außer "Notfall" Spielzeug für längere Regenperioden ist im wesentlichen nur "draußen" Spielzeug für die Kinder dabei - und dafür ist der Platz ausreichend. Allerdings spielen unsere Kinder auch sonst bei fast jedem Wetter draußen ...
Der Vorteil des Kastenwagen liegt aus meiner Sicht in der kompakten Bauweise und der Vermeidung von Dichtigkeitsproblemen. Dafür gibt es natürlich andere Nachteile, wie z.B. die beschränkte Winterfestigkeit mangels guter Isolierung.
Bei unsere Auswahl waren Bad/Toilette/Dusche als erforderlich "gesetzt". Was uns bei unsere Entscheidung maßgeblich beeinflusst hat, ist der Grundriss mit großzügigem L-Küchenbereich (um ordentlich Kochen zu können brauch ich Platz) und die Tatsache, dass man den Tischbereich auch ohne Einschränkungen nutzen kann, wenn dass Alkovenbett ausgezogen ist (d.h. Kinder schlafen schon, und man kann doch noch mal etwas in Ruhe lesen - soweit also die Theorie :) )
Im Nachhinein hat sich diese Wahl noch in einer anderen Beziehung als optimal herausgestellt: Das Wickeln unser Kinder konnte ohne Probleme und äußerst rückenschonend auf der quer zur Fahrrichtung liegenden Küchenarbeitsplatte durchgeführt werden.
Natürlich sind das alles individuelle Entscheidungen gewesen, aber dass könnt ich sicherlich als Überlegungen verwenden um Euer Traummobil zu finden.
Liebe ,
Enno (mit Regina, Kristina und Sven)
hast29 am 27 Sep 2009 14:34:53 Hallo,
als unsere Kinder noch klein/gar nicht da waren hatten wir einen WOWA.
Wir sind, logischerweise, auf Campingplätze gefahren. Unsere beiden Jungs sind nur 18 Monate auseinander. Der Kofferraum war immer mit Rutscheauto, Karre, Hochstuhl usw. vollgepackt. Das Vorzelt ein muß.
Am Anfang gab es halt kaum Kultur oder nur solche die man mit Kinder "ungefährdet" machen konnte.
Im laufe der Jahre wurden wir immer Mobiler. Die Fahrräder kamen mit und wir konnten Radtouren machen oder mal wandern gehen. Museumsdörfer besuchen....unser Radius wuchs....
Ein Vorzelt hatten wir nicht mehr dran und wir blieben immer um die 10 TAge und fuhren dann weiter.
Unsere Jungs haben sich immer wohl gefühlt. Sie haben immer gegessen, waren nie nennenswert krank, (einmal hatten wir die Windpocken...) waren bei Wind und Wetter draußen. Es kamen Winterurlaube dazu.
SEit ein paar Jahren richtige Skiurlaube.
Vor 2,5 Jahren haben wir uns dann endlich ein Womo gekauft....
Die Kinder (jetzt 15 und fast 17) lieben es und kommen Sommer wie Winter sehr gerne mit. Am wochenende fahren wir allein.
Als Tip würde ich geben: Für die Kinder getrennte Betten. Eine akzeptable große Sitzgruppe. Letztens habe ich gelesen das ein Festbett nicht schlecht ist da die Kinder bei schlechtem Wetter drauf spielen können.
Find ich gut-solange sie noch klein sind.
Ob ihr Stellplätze oder Campingplätze anfahrt, das müßt ihr dann selbst entscheiden, ich würde auf Campings gehen....wir haben unsere des öfteren gesucht :-))
Unsere KInder reden heute davon sich einen alten VW-Bus zu kaufen..ins Hotel wollen die nicht....also haben wir es richtig gemacht.
Viel Spaß, es gibt nichts entspannenderes als mit Kinder zu campen.
Mein Mann meinte letztens gerade:" da konnte ich wenigstens noch Mittagsschlaf halten" :)
901red am 27 Sep 2009 16:47:47 ich gratulieren dann erst mal zur hochzeit! alles alles gute! :)
zum thema kann ich keine eigenen erfahrungen beitragen, habe aber schon x paare gesehen, die mit ihren baby unterwegs und happy waren.
grüße
o.
Goldkind am 27 Sep 2009 21:22:55 Auch von mir herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit!
Das haben wir auch gerade im Juni "hinter und gebracht"! :D
Auch haben wir uns gerade ein neues (gebrauchtes) Womo gekauft und dabei auch schon die Familienplanung der nächten Jahre bedacht. Im Moment sind wir zwar noch zu zweit unterwegs, aber das wird sich auch irgendwann ändern und da wollten wir schon mal ein Mobil kaufen, dass auch dann noch passt. Wir haben uns für einen Dethleffs entschieden, knapp 6 m lang und mit Stockbetten quer im Heck. Diese Aufteilung finden wir großartig, weil viel Stauraum insb. solange man das untere Stockbett hochklappen kann, obwohl wir das im Moment noch gar nicht brauchen und jedes Kind hat mal sein eigenes kleines Reich. Wichtig finde ich, dass keine Betten gebaut werden müssen. EIne gute Alternative bei kleinen Kindern hätte ich auch ein großes Bett im Heck gefunden, da die Kinder wie schon erwähnt darauf auch spielen können. Allerdings sind diese Mobile häufig deutlich länger. Auf der Messe in Düsseldorf haben wir allerdings gerade einen netten Therry (Gante) gesehen, der das auch mit 6m schaffte.
Ich würde auch aufjedenfall auf eine Sitzgruppe achten wo man zu viert bequem sitzen und essen kann. Eine 4er Dinette finde ich da besser als einen Tisch wo man Fahrer und Beifahrersitz rumdrehen kann.
Wir haben wie gesagt auch gebraucht gekauft und sind damit auch in euren angedachten Preissegment geblieben. Aber macht euch darauf gefasst viele enttäuschende Mobile zu sehen! Wir waren richtig geschockt und hatten uns schon überlegt unseren alten noch weiterzufahren bis wir uns ein neues leisten könne, als wir dann unseren jetzigen gesehen haben!
Viele , Steffi
dscho am 27 Sep 2009 21:23:24 Hallo,
unsere Kinder fahren seit der Geburt mit im Wohnmobil, d.h. das erste Mal jeweils mit 4 Wochen. Dieses klappt bis heute bestens und für unsere Kinder gibt es nichts Schöneres.
Für uns war es immer wichtig nicht bauen zu müssen, damit jeder dann schlafen kann, wann immer er dazu Lust hat.
Dscho
tigercat am 27 Sep 2009 21:35:29 Hallo,
unsere kids waren 5 J. und 7 J. als wir uns für diese Art von Urlaub entschieden habe. Wir hatten zuerst ein WoMo mit Stockbetten, haben uns in diesem Jahr eines mit einem festen Heckbett und damit Garage entschieden. Der Stauraum mit Stockbetten ist doch arg eingeschränkt. Ich gebe zu bedenken, das man bei so kleinen Kindern dann ja wohl noch einen Kinderwagen o.ä. an board hat. Spätestens beim 2. Kind hat man dann beim Hochklappen des unteren Stockbettes zur Schlafenszeit wohl das Problem, ggf. die "Garage" ausräumen zu müssen. Vielleicht denke ich ja auch falsch, bei uns konnte man das unterer Stockbett damals nicht zur Garage umbauen. Ach ja, zuerst war das untere Bett "tiefergelegt" (der Vorbesitzer hatte ein drittes zusätzlich eingebaut. Ich fand, dass die Tür eine "schöne" Kältebrücke war.
Gast am 27 Sep 2009 21:46:48 Hallo Jürgen
Erstmal Herzlichen Glückwunsch :kette: zur Hochzeit
Ich kann mich den Ausführungen meiner Vorschreiber nur anschliessen und hinzufügen ... das mein Lütte auch schon im Wickelalter mitgefahren ist :!:
Der Große Vorteil ist das du immer und zu jeder Zeit die Gelegenheit hast die Windeln zu wechseln :D
Das wenn die Reise über Wochen geht du mal einen CP anfahren musst um Wäsche zu waschen versteht sich denke ich von selbst ( so habs ich gemacht) oder suche einen Waschsalon :!:
hat super funktioniert bei mir warum solte es bei Euch nicht so sein ....
CKgroupie am 27 Sep 2009 21:50:12 wir haben auch ein Womo mit Stockbetten, würden uns aber heute auch eher für eins mit Festbett hinten und Heckgarage entscheiden. Der Gedanke ist uns damals gar nicht gekommen.
Vorteil beim Heckbett: Die Garage und eben, dass die Kinder auf dem Bett ein bisschen Spielfläche haben bei schlechtem Wetter. In den Stockbetten ist es da doch sehr eng. Außerdem schlafen unsere Kinder gerne in einem Bett und oft ist es sogar so, dass sie sich in ein Stockbett quetschen :D.
Wenn sie allerdings später mal größer sind, werden die getrennten Betten vermutlich wieder dankbar angenommen. Aber dann sind sie vielleicht auch in einem Alter, wo sie auch gerne in einem Zelt schlafen, wie ich es schon oft bei anderen Familien gesehen habe.
Goldkind am 27 Sep 2009 21:51:05 Also ich würde wenn Stockbetten aufjedenfall Stockbetten quer und nicht längs nehmen. Ich denke bei dieser Variante ist der Stauraum deutlich größer. Außerdem sind die Betten meistens länger und auch für größere Kinder noch gut geeignet. In unseren Stockbetten könnten wir auch als Erwachsene problemlos schlafen (allerdings nur einzeln und das ist indiskutabel! :D )
Wir waren dieses WE gerade das erste Mal mit dem Neuen auf Tour und haben in der Garage alles drin was wichtig ist und es ist noch dicke Platz für einen Kinderwagen und noch 2 weitere Stühle.
Globi am 27 Sep 2009 22:23:47 hallo,
auch unsere jungs, jetzt 2 und 4 jahre alt, haben ihre allererste autofahrt im Womo unternommen. seitdem begleiten sie uns natürlich.
nicht alles läuft reibungslos, aber ein bisschen improvisieren muss man bei unserem hobby ja sowieso. will nicht lange rumerzählen, sondern aus unserer erfahrung ein paar tipps geben:
- mit kind benötigt ihr viel mehr stauraum (kindersitz, kinderwagen, waschzeug, spielzeug...), daher muss man seine eigenen interessen evtl. zurückstellen (kein motorroller, angel-, surfausrüstung...)
- kinder fahren nicht gern auto. sie schlafen zwar schnell ein, aber nach 1-2 stunden ist der spass dann meist vorbei. und frisch ausgeruht können die richtig terror machen, so dass die weiterfahrt nicht möglich ist, auch nicht mit dvd und hörspielen (die sind trotzdem ein muss!). wir fahren selten über 400 km am tag.
- nicht zu viel spielzeug mitnehmen. unsere sind mit ihrem aktuellen lieblingsspielzeug glücklich und außerdem kauft man unterwegs sicher was dazu. (wir nehmen trotzdem immer zu viel mit)
- klar, mit dem neuen womo will man natürlich auf die günstigen oder kostenlosen stellplätze. vergesst es schnell (meine pers. erfahrung). campingplätze machen kindern rießenspass und bieten i.d.r. viel für kinder. stellplätze nicht. diese liegen oft an straßen oder an flüssen, also gefährlich für kleinkinder. wir stehen unterwegs auch frei, aber dann muss man die kid´s nonstop beaufsichtigen, während sie sich auf dem cp auch mal ein bisschen "frei" bewegen können.
- womo? ich wundere mich über familien, die mit zwei, drei kindern im multivan (vw-bus ohne nasszelle) unterwegs sind. scheint also auch zu funktionieren. für familien ist und bleibt meiner meinung nach das alkoven-mobil mit stockbetten erste wahl. bei einem kind bleibt unten ein entsprechend großer stauraum. gibt es viel in euerer preisklasse, z.b. dethleffs a5880.
viel spass beim suchen
peter n
canter am 27 Sep 2009 22:54:06 Hallo Jürgen,
wir haben mit 2 Kids angefangen und sind jetzt mit vier Kids unterwegs. Als Erfahrungen kann ich beitragen das ein Alkoven mit STockbetten im Heck ( am besten weit weg von der Tür ) und einer gemütlichen Sitzgruppe an der dann aúch alle vernünftig sitzen können ideal ist.
DIe STockbetten lassen sich mit Netzen aus dem Zubehör gut sichern.
Wir stehen jetzt meistens auf CP`s, da die Infrastruktur für die Kids einfach ideal ist. Und trotzdem natürlich nicht den ganzen Urlaub auf einem sondern immer auf Achse. SP`s fahren wir wg. dem gefahrenpotential durch rangierende, ankommende,... KFZ seltener an. Da stehen wir ehr mal frei.
Wir versuchen die Fahrzeiten in Grenzen zu halten, wobei es mit mehr Kids einfacher ist als mit einem. Frei nach dem Motto der Weg ist das Ziel , wollen wir zwar nach Rom, brauchen aber schon mal ne WOche bis wir da ankommen oder bleiben schon auf der höhe von Pisa hängen. Der Vorteil ist ja das die Kids ihr Bett, ihr SPielzeug,.... also ihr rollendes Zuhause dabei haben. Und da ist es spannend alle paar Tage einen neuen Ort zu erkunden wenn das Bett immer das gleiche ist. Dieses Gefühl hat unseren zumindest so viel Sicherheit gegeben das es völlig egal ist in welchem Land oder Ort das Womo steht. Und da waren von alten Landebahnen ( am Tropical Island ) bis zum stockfinsteren Waldparkplatz ( wo man Nachts die Wölfe hörte ) alles dabei.
Was das EInstiegsalter der Kids angeht, hat jedes seine Vor und Nachteile. Die ( ganau wie daheim ) für uns stressigste Zeit war von ca. 11Mon.-2 Jahren. Sie laufen, rennen, probieren alles, nur auf einen wirklich hören wollen sie noch nicht. Da waren wir halt dann öfter im Süden auf CP`s mit Strand oder in den Bergen wo die kurzen am (im ) Bach mit reichlich Freiraum spielen konnten. Und wenn das passt, ist auch eine Kultureinlage oder Stadtbesichtigung kein Thema sondern auch für die Kids interessant.
Am Womo sollte der Radlträger nicht fehlen und neben dem normalen Campingzubehör auch noch Platz für Bobbycar, Sandspielzeug und Schwimmtier bleiben. Der zusammengeklappte kinderwagen ( unserer ist sehr klein klappbar und leicht ) steht in der Dusche und kommt bei längeren aufenthalten dann einfach vor den Beifahrersitz. Sobald die kleinen im Buggy sitzen ist das ja eh kein Thema mehr.
Und je älter die kleinen werden, je mehr geht dann auch. Unsere großen sind mit dem Radl kreuz und quer auf dem Campingplatz unterwegs, erkunden den Wald rund um den Stellplatz,.....und finden dann auch oft neue Freunde und Spielkameraden.
costacruise am 28 Sep 2009 21:28:34 Hallo Jürgen,
wir haben uns direkt nach der Geburt unseres Sohnes ein Womo gekauft. Auf der ersten Tour war er 5 Wochen alt. Heute ist er 10 Monate und er ist mit uns über 21.000 km !! gereist. Wir haben letztes Jahr auch lange hin und her überlegt und glauben es richtig gemacht zu haben.
Ein 7 m langer Alkoven mit 1,40 m Heckbett und großer Garage! Viel Stauraum ist das A und O! Wenn ich nicht alles mitnehmen kann was ich brauche, macht ein Womo keinen Sinn. Wir schlafen im Alkoven, Junior hat zum schlafen eine Art Laufstall ins Heckbett gebaut bekommen. Links schläft er auf 1,40m x 0,75m, rechts wird er gewickelt, gewaschen und angezogen. Ein großer Kühlschrank wäre auch noch von Vorteil. Ich war überrascht, was fürs Baby alles gekühlt werden sollte.
Die ersten 8 Monate hat er auf der Fahrt fast ausschließlich in einer Liegendwanne angeschnallt verbracht. ( Das war die beste Reisezeit, er hat viel geschlafen ) Jetzt im richtigen Kindersitz ist es viel zu interessant zum schlafen.
Achte beim Womokauf mit auf die Anschnallplätze. Passt ein Kindersitz ( Liegendwanne ) in den Aufbau. Hat das Womo einen Beifahrerairback? Falls ja, ist er für einen evtl. Kindersitz abschaltbar?
Bekannte von uns müssen jedes mal den Tisch absenken. Da bekäme ich die Krise.
Zum Womo allgemein sei noch gesagt, besseren Urlaub mit Baby und Kleinkinder kann es nicht geben. Wir haben immer alles dabei. Essen, Trinken, warmes Wasser, Wickeltisch, Spielsachen (in Hülle und Fülle), Kinderwagen, Krabbeldecke, Hochstuhl, mittlerweile Bobbycar und und und...
Macht er Stress, Kaffeepause und Stadtbesichtigung mit Kinderwagen. Ist er gut gelaunt oder müde, wird gefahren. Einfach genial.
Falls noch Fragen, nur zu. Falls ich nicht direkt antworte, sind wir wieder unterwegs :D
PS.: Die Vorstellung mit den 20000 € hatten wir auch. Davon mußt du dich aber bestimmt verabschieden.
Viele
Frank
asta am 03 Okt 2009 21:58:43 Vielen Dank für die ganzen Berichte. Wir haben jetzt mal die ersten modelle angeschaut. Gut gefiel uns das Elnagh Marlin 58. Die Stockbetten haben schon was für sich.
Der A5880 macht auch einen guten Eindruck. Was gibt es denn noch vergleichbares?
Schöne
Jürgen
|
|