Hallo zusammen
zu allererst, es hat richtig Spaß gemacht, auch die Suche nach Stellplätzen.
Die Reise führte über Englands Süden zur Westküste bis Bristol und dann über Bath, Salisbury, im Süden Londons vorbei zur Ostküste bis Canterbury und dann wieder nach Dover.
Unser Wohnmobil Fiat Ducato 244 teilintegriert hat eine Länge von 6,20m, ein Vorteil in England. Das Navi kann man in England kaum gebrauchen, wir hatten einen Michelin Strassenatlas - sehr gut, Grund: man kann die kleinen grau gezeichneten Strassen mit einem Wohnmobil nur in den seltesten Fällen befahren. Die Strassen Englands sind im allgemeinen enger als bei uns, nur die 4-spurigen sind sehr gut zu befahren.
Keine Angst, :wink: man kommt auch in England vorran aber eben gemächlicher als bei uns. Die Briten fahren aber sehr rücksichtsvoll und daher macht das Fahren auch trotz Linksverkehrs keine Schwierigkeiten.
Die Stellplätze: Wir hatten keine Erfahrung, gute Dienste hat das Buch von Dieter Semmler geleistet, auch wenn nicht alles mehr zutraf.
Die ersten beiden Übernachtungen haben wir auf Campingplätzen verbracht, dann wurden wir mutiger und haben in freier Natur, in der Nähe von Schulen, auf Parkplätzen( aber nur wo es erlaubt war- bitte genaustens die Hinweisschilder lesen, sonst wirds teuer!), in Wohnstrassen die breit genug waren(z.b. Brighton, Salisbury,usw.), Fitnesscenterparkplätze, Parkplätze vom National Trust.
Wasser/Entsorgung: in England hat jeder kleine Ort eine öffentliche Toilette mit Wasser -meist kalt und warm, dort habe ich mit 10lGießkanne meinen Tank aufgefüllt und Abwasser und Toilette geleert. Für Abwasser besteht sonst kaum eine andere Möglichkeit. Schließung der Toiletten ca. um19.00Uhr.
Wir haben uns immer sicher gefühlt und haben traumhafte Landschaften und Gärten gesehen, selbst das Essen war besser als gedacht! Wir werden wieder nach England fahren, es gibt noch viel zu sehen, 3 Wochen waren zu kurz.
Tom

