Richtig, das Thema ist ja eigentlich ein wichtiges Dauerthema und kann Neucampern schon sicherlich helfen.
Klassische Aufbauten haben ja schon immer mal wieder Probleme mit Wasserschäden, die oft erst zutage treten wenns richtig teuer wird.
Aber auch Kastenwagen können so ihre Probleme haben!
Ein sehr guter Freund von uns hat sich einen VW Crafter gebraucht gekauft um diesen selbst auszubauen. Er hat sich zum gesamten Thema auf entsprechenden Seiten von Selbstausbauern und Profis umgesehen und auch Erschreckendes gelesen und dann selbst auch bestätigt!
Auf dem Dach gibt es z.B. so kleine Kunststoffabdeckungen, die einfach überlackiert sind, noch gravierender die Clipse unter den seitlichen Kunststoffzierleisten, über die nach kürzester Zeit tröpfchenweise Wasser eintrat. Er hat sehr lange mit der Isolierung, dem Fußboden, dem Einbau von Fenstern und Dachluken gewartet, und dann auch erst einmal abgewartet, bis er weitergemacht hat.
Das Problem: man sieht das Wasser hinter der Isolierung und Wandverkleigung dann nicht mehr, ebenso bei Fenstern und Dachluken, und solche kleinen Mengen laufen dann innen am Blech bzw in der Wand nach unten, bis dann dort das Blech von innen durchrostet.
Die Kastenwagen werden eben als Transporter für Firmen produziert, sollen oft im Leasing ein paar Jahre ihren Dienst tun, bevor sie dann irgendwo hin abgegeben werden.
Erst im späteren "Leben" zeigen sich dann die Schwachstellen, wenn beim Ausbau, ob beim Neufahrzeug oder beim Gebrauchten, nicht noch mal speziell für zusätzliche Abdichtung und Rostvorsorge gesorgt worden ist.
Ich habe mir die in einschlägigen Foren angesprochenen Schwachstellen bei seinem Crafter (und dem eines weiteren Bekannten)
live ansehen können, da habe ich mich schon wirklich etwas erschrocken, wie so mancher Transporter "zusammengestrickt" wird.