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Feuchtigkeit WoMo-Aufbau versus Kastenwagen


ullko am 11 Okt 2009 21:44:57

Hallo, zur Zeit lese ich viel über Feuchtigkeit und dabei schwindet bei mir das Interesse an einem neuen WoMo. Wie ist das Feuchtigkeitsproblem bei einem ausgebauten Kastenwagen. Hier könnte es mehr Kältebrücken und Kondenswasser geben und das Ding von innenrosten, oder?

Wer hat Erfahrungen oder wer arbeitet in der Branche und kann was dazu sagen?

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Tipsel am 11 Okt 2009 22:00:14

Hallo Ullko,

du vergisst die vielen zufriedenen Womofahrer, die natürlich nicht alle schreiben: hallo, mein Womo ist trocken :D

Vom Kastenwagen kann ich nur berichten, dass bei unserem damaligen VW-California weder Schwitzwasser von der Decke tropfte, noch irgendwo sichtbarer Rost war.

Achso, herzlich willkommen hier im Forum

:kette:

urchin am 12 Okt 2009 15:49:44

Hallo Ullko!
Wir hatten einen Adriatik Alkoven, zum Schluss auch mit Feutigkeitsschaden. Darum wollte ich keinen Aufbau mehr und wir haben uns vor drei Jahren für einen ausgebauten Kawa entschieden (zumal wir den Platz -jetzt ohne Kinder- nicht mehr brauchen). Bis jetzt haben wir die Entscheidung nicht bereut. Abgesehen von den besseren Fahreigenschaften, gibt es auch keine Probleme mit Undichtigkeiten. Einzige Möglichkeit wäre ja, dass die Fenster oder Luken undicht würden.
Kältebrücken hast man etwas mehr, je nach Qualität des Ausbaus. Da wir im Winter nie länger als 2 bis 3 Tage unterwegs sind, kann man aber damit gut leben. Kondenswasser ist eigentlich kein Problem.

Frank

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Roman am 12 Okt 2009 18:02:59

Hallo Ullko,

ich kann mich Frank nur anschließen. Bei Kastenwagen ist Feuchtigkeit egal ob von außen oder Kondenswasser kein Thema, sofern das Fahrzeug gewissenhaft gedämmt wurde.
Mir ist auch kein Bericht bekannt, wo ein noch so alter Kastenwagen von innen durchgerostet wäre.

Auch bei aufgebauten Mobilen hängt fast alles von einer sorgfältigen Verarbeitung ab. Wenn diese passt, dürftest Du auch dort wenig Probleme mit Feuchtigkeit bekommen. Nur weiß man das vorher meistens nicht.



Roman

frank04 am 12 Okt 2009 19:36:00

Du hast doch ein echtes und vernünftiges Womo!!! Also warum diese Frage?
Und Kastenwagen im gleichen Preissegment können Dir aufgrund fehlender physikalischer Voraussetzungen eine Isolation, wie Du Sie gewohnt bist, halt nicht bieten.
8)
Frank04

rotrunner am 12 Okt 2009 20:02:26

Hi Ullko :D ,
wir sind vor Kurzem von einem Alkoven-Womo auf einen Kastenwagen umgestiegen. Also, von innen verrosten werde ich wohl nicht mehr in meinem Leben mitbekommen. Feuchtigkeit wird es wohl nur von den Luken oder den Fenstern geben, doch verotten wird es wohl nicht so viel und nicht so schnell wie in Womos mit klassischem Wandaufbau, in dem Holz verbaut ist.
Unser Kasten ist gefühlt, sogar besser isoliert als unser altes Womo. Aufheizen innen und nächtliches Auskühlen dauert länger als vorher. Liegt aber, wie schon geschrieben, sicherlich an der Qualität der unterschiedlichen Ausbauten.
Kondenswasser haben wir nur beim Heizen an der Windschutzscheibe, wie bei unserem Alten.
Die Fahrwerte des Kastens sind genial.


aus dem (umgestiegenen) Norden
Ingo :D :D :D

Wolle55 am 16 Jul 2026 18:58:26

Wir hatten bei unserem Kastenwagen kürzlich einen kaum erkennbaren Riss in der Lackierung in der Nähe der Pilzköpfe auf dem Dach. Je nachdem, wie der Wagen stand, drangen ein paar Tropfen im Bereich der Küchenschränke in den Wagen ein, was aber wirklich minimal war. Undichtigkeiten im Bereich der Dachfenster mussten in der Vergangenheit allerdings auch schon beseitigt werden.

Ticontrol am 16 Jul 2026 19:08:03

Du antwortest auf einen Beitrag aus 2009!Dürfte nicht mehr so ganz aktuell sein.


Gruß Ticontrol

heiner57 am 17 Jul 2026 07:50:17

Ticontrol hat geschrieben:Du antwortest auf einen Beitrag aus 2009!Dürfte nicht mehr so ganz aktuell sein.


Gruß Ticontrol




Aber es könnte für Menschen interessant sein, welche sich erst jetzt mit dem Thema WOMO beschäftigen.

VG
Heinrich

BadHunter am 17 Jul 2026 11:28:23

Richtig, das Thema ist ja eigentlich ein wichtiges Dauerthema und kann Neucampern schon sicherlich helfen.
Klassische Aufbauten haben ja schon immer mal wieder Probleme mit Wasserschäden, die oft erst zutage treten wenns richtig teuer wird.
Aber auch Kastenwagen können so ihre Probleme haben!
Ein sehr guter Freund von uns hat sich einen VW Crafter gebraucht gekauft um diesen selbst auszubauen. Er hat sich zum gesamten Thema auf entsprechenden Seiten von Selbstausbauern und Profis umgesehen und auch Erschreckendes gelesen und dann selbst auch bestätigt!
Auf dem Dach gibt es z.B. so kleine Kunststoffabdeckungen, die einfach überlackiert sind, noch gravierender die Clipse unter den seitlichen Kunststoffzierleisten, über die nach kürzester Zeit tröpfchenweise Wasser eintrat. Er hat sehr lange mit der Isolierung, dem Fußboden, dem Einbau von Fenstern und Dachluken gewartet, und dann auch erst einmal abgewartet, bis er weitergemacht hat.
Das Problem: man sieht das Wasser hinter der Isolierung und Wandverkleigung dann nicht mehr, ebenso bei Fenstern und Dachluken, und solche kleinen Mengen laufen dann innen am Blech bzw in der Wand nach unten, bis dann dort das Blech von innen durchrostet.

Die Kastenwagen werden eben als Transporter für Firmen produziert, sollen oft im Leasing ein paar Jahre ihren Dienst tun, bevor sie dann irgendwo hin abgegeben werden.

Erst im späteren "Leben" zeigen sich dann die Schwachstellen, wenn beim Ausbau, ob beim Neufahrzeug oder beim Gebrauchten, nicht noch mal speziell für zusätzliche Abdichtung und Rostvorsorge gesorgt worden ist.
Ich habe mir die in einschlägigen Foren angesprochenen Schwachstellen bei seinem Crafter (und dem eines weiteren Bekannten) live ansehen können, da habe ich mich schon wirklich etwas erschrocken, wie so mancher Transporter "zusammengestrickt" wird.

Tinduck am 17 Jul 2026 12:04:55

Selbst wenn von außen nix reinkommt, in der Übergangszeit und im Winter wird sich immer Kondenswasser oder gar Eis innen am Blech bilden (je nach Aussentemperatur), wenn das Mobil bewohnt wird.

Solange das irgendwohin ablaufen oder wieder trocknen kann, ist das auch kein Problem. Wenn man allerdings ne Dämmung ohne Dampfsperre davorpackt, in der sich die Feuchtigkeit wie in ner Sparbüchse sammelt, dann wird das wohl eher ein modrig-rostiges Ende nehmen. Und gerade beim Thema Dämmung geben die Großserienhersteller kein gutes Bild ab. Da wird mitnichten alles penibel mit Armaflex o. ä. abgeklebt...

Manufaktur-Kawas sind da ganz was anderes, aber dann eben auch keine Schnäppchen, zumindest vom Preis her.

bis denn,

Uwe

hampshire am 17 Jul 2026 12:10:44

ullko hat geschrieben:Wer hat Erfahrungen oder wer arbeitet in der Branche und kann was dazu sagen?

Probleme entstehen meist aus dem Verhalten der Nutzer und selten aus Mängeln des Fahrzeugs.
Oft klingt das anders herum, denn Menschen gehen zunehmend davon aus, dass dinge ohne ihr Mitdenken funktionieren müssen. Dann heisst es: Das muss das Produkt aushalten.
Wer so denkt, lässt lieber die Finger vom Wohnmobil.
Wer sich etwas in die Materie hineindenkt, wird eine gute Prävention hin bekommen. Bei dem einen Fahrzeug mit etwas mehr Aufwand, bei dem anderen mit deutlich weniger Aufwand.

Ruedi1952 am 17 Jul 2026 12:18:45

Unser Womo Feuchtigkeit kein Thema.
Messe aber min. einmal im Jahr.
Schaue ob irgendwo was undicht ist.
Bei Blech ist außen kalt und innen warm eine ungute Konstellation.
Wenn da nicht entsprechende Maßnahmen getroffen werden kann es problematisch werden

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