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Wasser im GfK Dach


womotoast am 18 Okt 2009 19:19:49

Hallo miteinander,

ich bin neu im Forum und habe hier schon viele interessante Informationen erhalten. Zu folgendem Problem habe ich jedoch keinen Beitrag gefunden. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

Ich musste leider feststellen, dass Wasser im Dach meines 16 Jahre alten Rapido vorhanden ist. Eine Antenne wurde nicht fachgerecht installiert und lässt nun Wasser rein. An der Innenverkleidung ist (noch) nichts zu sehen aber die Befestigungsschrauben waren Innen nach einem Regen feucht und das Feuchtemessgerät (GMI 15) zeigt in einem Umkreis von 30 cm nasses Holz an. Von Außen habe ich erstmal provisorisch mit Dicht 77 die Antenne an der Kontaktfläche zum Dach abgedichtet. Die Antenne selbst musste ich auch mit Klebeband abdichten, da sie von oben her Wasser aufnimmt (meiner Meinung nach Konstruktionsfehler) und im Inneren der Antenne nach unten weiterleitet.

Bevor ich mich jedoch an eine Reparatur heranwage, möchte ich erst abklären, ob ich das auch zu Ende bringen kann. Das Dach ist aus GfK mit darunter liegendem Holz/Styropor (25mm)-Dämmmaterial. Außerdem liegt über dem GfK eine leicht strukturierte Kunststoffschicht (aus PVC?), die sich schon über größere Bereiche von der GfK-Schicht abgelöst hat.
Ich habe nun folgende Fragen an euch und vielleicht hat jemand schon praktische Erfahrung mit der Reparatur dieses Dachaufbaus gesammelt:

- Wie kann ich das nasse Material (Styropor und Holz) entfernen ohne das GfK von der Innenseite zu beschädigen?

- Wie soll ich die Schadstelle von oben vor weiterem Eindringen von Wasser abdichten, vor allem wenn ich die Dachantenne entfernt habe und drei Löcher im Dach klaffen? Was hält auf einer strukturierten abgelösten Dachfolie? Ich habe leider keine Möglichkeit die Reparatur in einer warmen, trockenen Halle durchzuführen. Ich befürchte die Dachfolie muss erst wieder auf der gesamten Fläche mit dem GfK verklebt oder ersetzt werden. Oder?

- Wie kann das entfernte Dachmaterial mit Neuem ersetzt werden, bzw. wie soll es mit den benachbarten Dachbereichen stabil verbunden werden?

Bilder habe ich leider keine zur Hand, aber man würde im jetzigen Zustand nur einen intakten Dachhimmel sehen.

Für Ratschläge wäre ich sehr dankbar.

Viele an alle Womofans und allzeit gute Fahrt im trockenen Wohnmobil

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macagi am 18 Okt 2009 19:38:15

Hallo,

welche Werte zeigt das GMI denn an?

ME sollte man zuerst feststellen ob überhaupt etwas zu ersetzen ist, oder ob Trocknung alleine reicht.

Ich habe bei mir eine Reparatur an einem Markisenaufhängepunkt - allerdings an der Seite, und mit aussen Alu - durchgeführt, und das einzige das verrottet war war das Holz im Schraubenabstandshalter direkt im Loch.
Die Wand selbst war auch feucht oder nass, Werte stellenweise bis ca 15, und diese habe ich aber durch Trocknen wieder auf Normalmass (ca 3 bis 4) zurückbringen können. Ging bei schönem Wetter mit dem Markisenbefestigungspunkt offen und Heizlüfter von innen relativ schnell. Habe aber auch noch ein paar extra Löcher in die Wand gebohrt - sieht man nicht weil im Schrank.

Ist bis jetzt gut, muss aber mal wieder nachkontrollieren.

Das Wichtigste ist zu verhindern dass was nachläuft, und das hast du ja wohl getan.

So, vielleicht melden sich ja die Experten noch....

Bergbewohner1 am 18 Okt 2009 19:38:47

Hallo erstmal in diesem Forum. Zu dem ablösen des Daches (Struktur)kann ich dir nicht viel sagen, gabe allerdings noch nicht gehöhrt, daß da noch mal eine Strukturfolie drauf ist.
Wenn das Umfeld des Wassereintritts noch nicht weich ist, würde ich einen Trockner reinstellen und paar Tage laufen lassen, bis er keine Feuchtigkeit mehr zieht. Vorausgesetzt die undichte Stelle hast Du inzwischen dicht. ein frühzeitig bemerkter Wassereintritt hat meistens noch keinen Schaden angerichtet.
Hoffe konnte dir ein bißchen hefen.

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turbokurtla am 19 Okt 2009 11:36:27

Grüß Dich
Vorerst ist ja schon mal alles Wichtige gesagt.
Bilder solltest Du trotzdem mal machen, von außen und innen.
Ja, und mal genauer einen ev. Schaden der Decke beschreiben.
Vielleicht reicht wirklich ein Trocknen und neu abdichten aus.
Kurt

womotoast am 19 Okt 2009 17:52:25

Vielen Dank für die schnellen Antworten,

das geht ja echt fix hier.

Zuerst mal zum GMI. Ich messe an der nassesten Stelle 6,0. An anderen Bereichen des Dachs, wo sich keine Durchführungen befinden, messe ich 1,6 bis 1,9, was ich bei meinem Dach mal als Trockenwert angenommen habe. Nur um eine Dachhaube liegen die Werte bei 2,0 bis 2,2, so dass ich mich der auch mal widmen sollte, bevor es weiter ansteigt.

Schäden sind weder sichtbar noch tastbar. D.h. das Holz/Isoliermaterial an dieser Stelle scheint noch nicht morsch zu sein. Bilder muss ich nachliefern, da ich derzeit keinen Fotoapparat habe und mir einen leihen oder kaufen muss (das steht aber sowieso an).

Dann werde ich mal die Trockenlegung angehen. Da ich keine Möglichkeit habe Strom ans Wohnmobil zu legen (um einen Trockner mit Kühlfalle zu betreiben), muss ich mit Gas heizen. Statt das ganze Fahrzeug über das eingebaute Heizgebläse zu erwärmen, würde ich lieber einen Heizstrahler für meine 11 kg Propangasflasche besorgen und den direkt unter den nassen Dachbereich stellen. Spricht aus eurer Sicht etwas aus sicherheitstechnischen Gründen dagegen (z.B. wird es zu heiss)? Die Feuchtigkeit würde ich durch Lüften entfernen oder mittels Granulat binden.

Die Trocknung wird vermutlich nur nach Entfernung der Innendachverkleidungsschicht möglich sein. Kennt ihr Tricks diese Schicht zu entfernen ohne sie zu zerstören?

Vielen Dank für eure Hilfe.

jeotto am 19 Okt 2009 18:41:32

Hallo womotoast,

falls du das GMI-15 hast, sind die Werte von 2,2 bei der Dachhaube noch normal. Ich messe in der Regel auch Werte von 1,5 bis 2,2. Die Wassereinbruch dürfte aber relativ minimal sein. Ein Wert von 6 ist gerade noch Lufttrocken, also ca 20% Feuchtigkeit. Ich würde an deiner stelle, wegen der Brandgefahr, keinen Heizstrahler verwenden. Probiere es mit der "Bordheizung". Du kannst ja mal versuchen eine Luftaustrittsdüse mit einem Schlauch zu verlängern und direkt an die Nasse Stelle zu positionieren.



Jens

macagi am 20 Okt 2009 08:10:06

Hallo,

6 auf dem GMI ist nicht sonderlich nass - miss mal deine Hand!

Es könnte sogar sein dass sich diese Feuchtigkeit - falls echt - durch Diffusion einfach verteil, sogar ohne Trocknen, nachdem die Ursache beseitigt ist.

Was ich nachkucken würde ist ob das Signal echt ist. Ich habe mich schon kirre machen lassen am Kamin des Warmwasserboilers den ich aufgrund des Feuchtigkeitssignal sogar bis 8 auch für undicht hielt - bis ich mal mit dem Metalldetektor (Baumarkt, um Leitungen in der Wand zu finden) nachgeschaut habe. Resultat: der schlägt auch aus, Stelle also trocken!

womotoast am 20 Okt 2009 21:03:51

Hallo miteinander,

vielen Dank für die hilfreichen Tipps und Einschätzungen. Die Idee mit der Schlauchverlängerung einer Luftaustrittsdüse werde ich versuchen. Die einfachsten Lösungen sind oft die besten. Und das könnte ja schon reichen, da ja die eingedrungene Wassermenge anscheinend nicht sehr groß ist. Vielleicht bin ich ja nochmal davon gekommen.

Viele

womotoast

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