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Irrungen und Wirrungen bei Feuchtigkeitsmessungen!Bin ......


ingemaus am 22 Okt 2009 10:53:51

Hallo!

In etwaiger chronologischer Reihenfolge ist mir folgendes passiert:

Erste Dichtheitsprüfung im Frühjahr 09 . alles OK
Eine Woche später komtm Wasser unter dem Heki ins WM. Auf dem Dach stehendes Regenwasser, drückte nach innen durch.
Urlaub abgebrochen.
Zu Hause angekommen,- im Forum noch einmal von Turbokurtle alle Messergebnisse studiert und das Greisinger GMI 15 gekauft.
Im Bereich des Daches, wo das R Wasser durchgetropft war, kein größerer Messwert.
Im gesamten Mobil war der Wert vom GMI angezeigt, um die 2,5
Der Aufbau bei meinem WM von innen nach außen: PVC Folie auf Sperrholz, Isolation aus Styrofoam, Lattengerüst?, Außenwände Alu.
Dann plötzlich ein aber Hallo!
Im Kleiderschrank ist der E -Anschluss vom WM. Handels üblicher, von außen aufgestzter und abgedichteter Anschluss, mit Klappe.
Hier zeigte das GMI pötzlich 37! abnehmend je nach Entfernung bis auf 2,5.
Nun wurde überlegt! Hat der E Anschluss vielleicht Fehler beim Messgerät erzeugt? Können Leitungen oder Metalle den Messwert verfälschen.
Nach Regen kommt bekanntlich Sonne?
Je mehr, je länger diese schien , um so mehr gingen die Messwerte auf
15 zurück.
Nach ein paar Regentage Anzeige wieder 36.
Da bin ich zum nächsten Händler. Der nahm sein induktives Messgerät mit Spicker und siehe da, Vollausschlag.
Eigentlich, so sagte er mir nach der Feststellung pitsch nass, müßte fühlbar sich etwas eindrücken lassen.
Dann musste ich wegen diverser Mängelrügen, unter anderem auf dem Dach stehendes, nicht abfließende Wasser, in eine Zentralwerkstatt.
Dazu hatte ich eine Mängelliste erstellt, unter der an Pos. 22 stand:
Ist im Bereich vom Spannungsanschluss ein Feuchtigkeitsschaden?
Das WM kam in die Halle und das muss ich sagen, fachmännisch untersucht und die Pos. abgearbeitet.
Nun kamen wir zu Pos. 22!
Das Messgerät vom prüfenden Meister, ähnlich aussehend wie GMI, aber mit 2 Metalllaschenfühler, piepste kurz und zeigt Vollausschlag direkt unter dem E Eingang!
Diagnose: Da ist nichts! Durch die unterschiedlichen Temperatur außen -innen kann es zu Schwitzwasser - Bildung nach dem Reinfahren in die Halle gekommen sein!
Vorsichtig sagte ich, die Temperatur außen und innen sei doch in etwa gleich. Ja in etwa , aber da ist nichts, bei der Höhe des Messwertes, müsste sich bereits die Wand auflösen.
Beruhigt, aber zweifelnd bin ich nach Hause gefahren.
Nach einigen Tagen der Überlegung habe ich erneut gemessen. Nichts hatte sich geändert.
Da die angezeigte Stelle verdeckt im KS lag, habe ich mit einem scharfen Messer, Folie und Sperrholz 3 x 2 cmdurchtrennt, von dem Styrofoam abgenoomen und Ihr ahnt es schon, ein Teil des Sperrholzes war bräunlich schwarz verfärbt.
Ich hatte den Übergangsbereich von trocken zu nass getroffen. Deutlich sieht man eine zackige Verfärbung, die nur durch Wasser verursacht sein kann.
In diesem Bereich hatte das GMI den Wert 19 angezeigt.
Fühlen konnte man eine Feuchtigkeit fast gar nicht .
Nun sage ich mir Feuchtigkeitsmessungen, Sinn oder Unsinn?
Nur auf eigene Messungen vertrauen?
Macht letztendlich nur öffnen einen Sinn?
Gebügelt und verwundert

und tschüss ingemaus

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 22 Okt 2009 12:04:03

Wie man sieht hat dich das Messgerät ja nicht belogen. Da war doch was faul. Wenn die Ergebnisse sich auch noch veränderen, wenn es Regnet oder Trocken ist, dann ist doch ziemlich eindeutig klar, das dort was faul ist.

Bei unserem Womo sind einige Stellen, die Werte um die 20-30 anzeigen. Allerdings sind die Werte seit Jahren konstant und die Stellen geneu senkrecht oder waagrecht an den Wänden. Turbokurtler hat mich dann aufgeklährt, das Knaus in den Wänden ein paar Alustreifen zur Versteifung verbaut hat. Ungläubig wie ich bin hab ich das an einer verdeckten Stelle überprüft und siehe da, er hatte Recht.

Also nicht jeder hohe Messwert ist gleich echte Feuchte, aber wenn sich das mit der Witterung verändert, dann gibt es nichts zum schönreden.

aus München

ingemaus am 22 Okt 2009 12:48:19

Hallo oschi und andi!

Ich habe turbokurtler auch zu dem Thema angeschrieben.
Er war der Meinung, dass bei so einem schnellen Wechseln der Werte eigentlich keine Feuchtigkeit die Ursache sein kann.
So schnell, innerhalb von Tagen, könne es eigentlich nicht trocknen.

und tschüss ingemaus

Anzeige vom Forum


macagi am 22 Okt 2009 13:04:31

ingemaus hat geschrieben:Nur auf eigene Messungen vertrauen?



Ja, aber nicht nur mit dem Feuchtemesser.

Noch ein Metalldetektor dazukaufen, so was:
Link zum eBay Artikel

nur als Beispiel für die Funktion, ich kenne das gezeigte Gerät nicht und habe iein anderes, gabs mal bei Aldi.

Im Zweifelsfall aufmachen.

Bräunliches und schwarzes Holz ist nicht gut, Fäulnis komt wohl als Nächstes.....die Frage ist wo die Feuchte herkommt.

turbokurtla am 22 Okt 2009 16:18:07

ingemaus hat geschrieben:Ich habe turbokurtler auch zu dem Thema angeschrieben.
Er war der Meinung, dass bei so einem schnellen Wechseln der Werte eigentlich keine Feuchtigkeit die Ursache sein kann.


Eigentlich stimmt das ja auch. Zumindest wenn Holz dahinter ist.
Aber das ist halt mal so mit den Ferndiagnosen, wenn man selbst nicht dabei ist. Ists vielleicht nur dünnes Dekorholz, ohne dahinterliegende Latten, dann ev. noch hinter der laufenden Heizung, u.s.w., dann könnte es auch schneller trocknen.
Diese Messungen sind schon sehr schwierig, auch für Fachleute.
Erschwerend kommen bei solchen Ferndiagnosen die verschiedenen Geräte hinzu. Beim GMI ist die Auflagefläche auch noch recht groß, weshalb es recht schnell zu falschen Beurteilungen kommen kann.

Aber wichtig ist doch jetzt, Ingemaus,
dass Du weißt wo es herkommt und dies abdichten kannst.
Ist es denn die Oberseite der Dose ?
Du wirst es schon in den Griff bekommen.
Viel Glück
Kurt

bert am 22 Okt 2009 17:53:34

hi ingemaus

Ich habe bei meinem X695 die Bereiche auch gemessen.
Bei mir ist aber die Stromdose hinter der Beifahrertür.
Alle Werte unter 10%.
Bin gerade dabei eine Liste der gemessen Werte zum Auto zu erstellen,
dadurch können die Messungen leichter verglichen werden.
Ist es leicht Möglich die Stromdose auszubauen,
dies könnte Klarheit schaffen!

bert

ingemaus am 23 Okt 2009 10:40:22

Hallo!

Ich will allgemein schreiben, ohne jemand extra anzusprechen.
Ein Metallsuchgerät ist bestimmt von Vorteil.
Aber welche Firma macht sich überhaupt die Mühe nachzuforschen warum die Messung negativ ist. Wie, vielleicht oberflächlich ist die Messung ausgeführt
Wem von uns ist nach der F. Messung gesagt worden, da ist eine Undichtigkeit, das muss repariert werden???
Eher niemanden als überhaupt einem!!! Wetten das?!
Auch dem fachkonpetenten Meister ist hier wohl etwas bei der Überprüfung daneben gegangen.
Kann ja auch passieren!
Nur habe ich daneben gestanden und gefragt.
Eine " normale " Messung wird doch ohne uns sonst durchgeführt.
Bei mir war es immer so, Schlüssel übergeben, WM verschwand in der Werkstatt, kam mit einem OK zurück und an der Kasse durfte, musste gezahlt werden.
Dabei war ich auch noch froh und stolz, mein, ja mein WM ist dicht!!
Wie gründlich und ob überhaupt gemessen wurde, entzieht sich doch unserer Kenntnis.
Hat vielleicht ein ehemaliger Bäcker oder Friseur versucht zu messen?
Wenn später doch irgendwo ein Problem auftritt, dann ist dieses eben erst sehr sehr kurzfristig aufgetreten.
Auf jeden Fall nach der letzten Messung!
Fazit: Ohne eigenes Messgerät keine Sicherheit!!!
Deshalb habe ich zum Nachdenken auch diesen Thread ( furchtbares Wort)
geschrieben.
In meinem Fall ist es wohl zu 98 % der E -Anschluss.
Nur unterhalb, rechts und links ist Feuchtigkeit messbar.
Natürlich nimmt der Wert nach unten rechts und links langsam ab,
um so mehr ich von der Einspeisung entfernt messe.
Da der Fehler erkannt ist, kann ich auch selbst reparieren.
Nur habe ich noch Garantie. da werde ich einen Teufel tun und selbst reparieren.
An anderen Stellen habe ich verschiedene Fehler behoben. Als Dank wollte der Händler dann weitere Mängel garnicht mehr beheben. Ich hätte das Mobil zersägt, zerbohrt, mit chemischen Mitteln behandelt, da wäre er außen vor.
Das Mobil wird erneut einem Gutachter vorgeführt werden müssen.
Der kann dann entsprechende Beweise antreten.
Zurück zum Theme. Wie schon geschrieben, ein Messgerät kaufen, alle Ecken und Winkel des WM durchmessen und notieren.
Alle halbe Jahr durchmessen und vergleichen.
Ist links oben in der Ecke zum Beispiel ein Wert von 8 und rechts auch, ist wahrscheinlich kein F Fehler, sondern nur anderes Material verbaut.
Die GMI zeigen nur den Idikator- Vergleichswewrt für die gerade gemessene Stelle an.
So kann alleine der Aufbau zB Folie -Holz, oder im Vorderbau verwendetes Glasfaser- Polyester Material verschiedene Werte haben, ohne das ein Messfehler oder Feuchtigkeit vorhanden ist.
Hallo Bert! Wenn bei Deinem Laika um den E Eingang der Wert nicht den darum liegenden, bei weitem übersteigt, brauchst Du Dir keine Gedanken machen.
WM ist eben zum Glück nicht WM.
Bei meinem Zitronenauto ist anscheinend die- eine Dichtung unter dem Außenrahmen vergessen. Hier ist nur so abgedichtet. Der Deckel der Klappe liegt so eng an der A- Wand, dass beim Öffnen der Lack beschädigt wird.
Danke für Eure Beteiligung und werdet nachdenklich

meint und tschüss ingemaus

dieter2 am 23 Okt 2009 11:04:27

Ich habe auch den Verdacht das bei Messungen entscheidend ist ob
noch Garantie auf den Wagen ist oder nicht.

Also ob der Händler das für den Kunden kostenlos oder gegen Rechnung reparieren muß/soll.

Deshalb besitze ich auch selber ein Meßgerät :wink:

Dieter

Gast am 23 Okt 2009 11:37:11

Hallo,

es gibt Hersteller,die Ihren Händlern ganz , teilweise oder gar nicht die Garantiearbeiten ersetzen.
Die beiden Letztgenannten Händlergruppen erhalten entsprechend größere Rabatte,müssen aber dann auch während der Garantiezeit entsprechende Reperaturen übernehmen.
Der Erstgenannte Händler wird Feuchtigkeit feststellen,wenn eine vorhanden ist, sie reparieren und gut ist.Beide,Käufer und Händler sind zufrieden.
Der Zweite und Dritte wird solange keine Feuchtigkeit"entdecken" bis die Dichtigkeits-Garantie abgelaufen ist,ab dann zahlt garantiert immer der Kunde die Rechnung.
Deshalb gutes (siehe Vergleich von Turbokurtla)Feuchtigkeitsmeßgerät kaufen und regelmäßig selber messen.
Nur sehr teure Hersteller können sich eine Garantie von 10 Jahren leisten.
Da sind dann eventuell notwendige Reparaturen im Preis inbegriffen.
Nichtsdestotrotz bleiben die meisten WOMOs sehr lange trocken.
Manche merken gar nicht ,das es in ihr WOMO nass reingeht :D

lg
peter

camperfrank am 23 Okt 2009 12:24:55

Ich suche immernoch an einer Möglichkeit ein wenig Geld zusätzl. zu verdienen. :P

Es gibt doch Drogen und Leichenspürhunde......usw.

Kann man so einen Dackel nicht zum "Feuchte und Schimmelaufspürhund ausbilden lassen?
So in drei größen!! :wink:

So 30 Min. schnuppern.... 100€.
:D

dieter2 am 23 Okt 2009 12:29:56

camperfrank hat geschrieben:Kann man so einen Dackel nicht zum "Feuchte und Schimmelaufspürhund ausbilden lassen?



Schimmelaufspürhunde gibt es schon,für Feuchte weis ich nicht.

Dieter

ingemaus am 25 Okt 2009 12:29:29

Hallo freeetec!

Mit der Abrechnung von Mängelrügen, die der Händler dem Hersteller berechnet, ist bei einigen Herstellern schon ein Betrag in der Provision beim Verkauf enthalten. Da hast Du recht.
Mein Händler hatte einmal nebenbei erwähnt, 300 € müsse er selber tragen.
Darum sind wohl auch viele Händler nicht gerade erfreut, wenn Mängelrügen auf ihn zu kommen. 300 € sind dann eben sofort futsch.

schönen Sonntag und tschüss ingemaus

camperfrank am 25 Okt 2009 14:13:10

dieter2 hat geschrieben:
camperfrank hat geschrieben:Kann man so einen Dackel nicht zum "Feuchte und Schimmelaufspürhund ausbilden lassen?



Schimmelaufspürhunde gibt es schon,für Feuchte weis ich nicht.

Dieter


Dann hätte ich gerne 2 - 3 Dackel....

Das ein Händler einen Wasserschaden der schnell mehrere tausend € kosten kann wegen einer Selbstbeteiligung verschweigt kann ich mir nicht vorstellen.

Und wenn der Händler einen Anteil von 300 € zuzahlen muß, wird er ja sicherlich an dem Neufahrzeug Geld verdient haben.
In erster Linie geht es den Werken doch darum ein großes Händlernetz zu erstellen.
Und nicht darum die Händler zu vernichten.

Ich bin der Meinung das fehlende Fachleute die Hauptursache ist.
Da wird aus dem Bäcker (damals beim Hymerhändler um die Ecke gesehen) der Monteuer.
Der größte Alki aus unserem Ort baute bei meinen Eltern im neuen S 700 den Gasbackofen ein ohne Kamin nach außen............
Bei uns ist die Welt noch klein und diese Firma schon zeit 8 Jahren zu.

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