Hallo!
In etwaiger chronologischer Reihenfolge ist mir folgendes passiert:
Erste Dichtheitsprüfung im Frühjahr 09 . alles OK
Eine Woche später komtm Wasser unter dem Heki ins WM. Auf dem Dach stehendes Regenwasser, drückte nach innen durch.
Urlaub abgebrochen.
Zu Hause angekommen,- im Forum noch einmal von Turbokurtle alle Messergebnisse studiert und das Greisinger GMI 15 gekauft.
Im Bereich des Daches, wo das R Wasser durchgetropft war, kein größerer Messwert.
Im gesamten Mobil war der Wert vom GMI angezeigt, um die 2,5
Der Aufbau bei meinem WM von innen nach außen: PVC Folie auf Sperrholz, Isolation aus Styrofoam, Lattengerüst?, Außenwände Alu.
Dann plötzlich ein aber Hallo!
Im Kleiderschrank ist der E -Anschluss vom WM. Handels üblicher, von außen aufgestzter und abgedichteter Anschluss, mit Klappe.
Hier zeigte das GMI pötzlich 37! abnehmend je nach Entfernung bis auf 2,5.
Nun wurde überlegt! Hat der E Anschluss vielleicht Fehler beim Messgerät erzeugt? Können Leitungen oder Metalle den Messwert verfälschen.
Nach Regen kommt bekanntlich Sonne?
Je mehr, je länger diese schien , um so mehr gingen die Messwerte auf
15 zurück.
Nach ein paar Regentage Anzeige wieder 36.
Da bin ich zum nächsten Händler. Der nahm sein induktives Messgerät mit Spicker und siehe da, Vollausschlag.
Eigentlich, so sagte er mir nach der Feststellung pitsch nass, müßte fühlbar sich etwas eindrücken lassen.
Dann musste ich wegen diverser Mängelrügen, unter anderem auf dem Dach stehendes, nicht abfließende Wasser, in eine Zentralwerkstatt.
Dazu hatte ich eine Mängelliste erstellt, unter der an Pos. 22 stand:
Ist im Bereich vom Spannungsanschluss ein Feuchtigkeitsschaden?
Das WM kam in die Halle und das muss ich sagen, fachmännisch untersucht und die Pos. abgearbeitet.
Nun kamen wir zu Pos. 22!
Das Messgerät vom prüfenden Meister, ähnlich aussehend wie GMI, aber mit 2 Metalllaschenfühler, piepste kurz und zeigt Vollausschlag direkt unter dem E Eingang!
Diagnose: Da ist nichts! Durch die unterschiedlichen Temperatur außen -innen kann es zu Schwitzwasser - Bildung nach dem Reinfahren in die Halle gekommen sein!
Vorsichtig sagte ich, die Temperatur außen und innen sei doch in etwa gleich. Ja in etwa , aber da ist nichts, bei der Höhe des Messwertes, müsste sich bereits die Wand auflösen.
Beruhigt, aber zweifelnd bin ich nach Hause gefahren.
Nach einigen Tagen der Überlegung habe ich erneut gemessen. Nichts hatte sich geändert.
Da die angezeigte Stelle verdeckt im KS lag, habe ich mit einem scharfen Messer, Folie und Sperrholz 3 x 2 cmdurchtrennt, von dem Styrofoam abgenoomen und Ihr ahnt es schon, ein Teil des Sperrholzes war bräunlich schwarz verfärbt.
Ich hatte den Übergangsbereich von trocken zu nass getroffen. Deutlich sieht man eine zackige Verfärbung, die nur durch Wasser verursacht sein kann.
In diesem Bereich hatte das GMI den Wert 19 angezeigt.
Fühlen konnte man eine Feuchtigkeit fast gar nicht .
Nun sage ich mir Feuchtigkeitsmessungen, Sinn oder Unsinn?
Nur auf eigene Messungen vertrauen?
Macht letztendlich nur öffnen einen Sinn?
Gebügelt und verwundert
und tschüss ingemaus

