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WoMo (Dethleffs i 542) neu abdichten


heguge am 02 Dez 2009 17:15:16

Sehr geehrtes Forum,

ich bin ein neues Mitglied und möchte mich - bevor ich mich mit meinen vielen Fragen an Euch wende - mich kurz vorstellen: Ich wohne im Großraum Stuttgart und habe mir als „Jungrentner“ Anfang September einen lang gehegten Wunsch erfüllt und mein (erstes!) Wohnmobil (Dethleffs i 542) gekauft.
Der Plan war, dass ich nach ein paar kosmetischen Reparaturen im Innenbereich mit meiner Lebenspartnerin gleich auf große Fahrt gehe.
Daraus wurde leider nichts, denn bei den „kosmetischen Korrekturen“ stieß ich auf diverse Wasserschäden!
Unerfahren, wie ich war, wurde ich beim Kauf des WoMos wohl kräftig über den Tisch gezogen!

Nun, da ich als "Jungrentner" über genügend Zeit verfüge, handwerklich nicht unbegabt bin und auch über die nötige Werkzeugausstattung verfüge, konnte ich diese Schäden beseitigen – dem Forum sei Dank, insbesondere turbokurtla und seiner tollen Dokumentation „Wasserschaden Hobby 535“!

Gut, zwischenzeitlich sind die Wasserschäden behoben, noch nicht aber die undichten Stellen!
O.k., ich weiß, man sollte zuerst die Ursachen beseitigen und dann erst die Schäden reparieren, aber da ich das WoMo in einer beheizten Halle stehen habe, ist die Reihenfolge wohl egal.

Da das WoMo schon stolze 16 Jahre auf dem Buckel hat und ich davon ausgehe, dass (speziell auf dem Dach) nur mit Dichtmittel über die alten Dichtstellen „drübergeschmiert“ wurde, beabsichtige ich das komplette WoMo neu abzudichten!
So, an dieser Stelle kommen nun meine Fragen …
• Bild 1 und 2 zeigen das Dach, Übergang (Gfk-) Fahrerhaus zur Wohnkabine.
Ich beabsichtige, das alte Dichtmaterial, samt der Alu-Leiste zu entfernen (wozu ist die eigentlich da?) und neues Dichtmaterial aufzubringen.
Wie ist der korrekte Aufbau der Dichtung und welche(s) Material(ien) soll(en) eingesetzt werden?
• Ich möchte das Alu-Winkelprofil Dach – Seitenwand entfernen und mit Dekalin neu eindichten. Wenn ich’s richtig seh’, dann ist das Profil mit Butylband eingedichtet.
Hab’ ich eine Chance das Profil, ohne es zu beschädigen und zu verbiegen abzubekommen? Was ist die bestmögliche Vorgehensweise?
• Bild 3 zeigt das Winkelprofil, das mit einer Aluleiste (mit Mittelkeder) mit dem Dach verschraubt ist. Angrenzend sieht man noch einen Teil der Konsole von der Dachreling.
Wie ist üblicherweise die Konsole mit dem Dach verbunden? Geklebt oder geschraubt?

Gut möglich, dass das für Euch alte Hasen alles alte Klamotten sind, die schon x Mal in diversen Beiträgen behandelt wurden. Ich bin zwar lesend schon eine ganze Weile im Forum unterwegs, habe aber bis dato noch nichts Passendes gefunden.

Würde mich freuen, wenn ich aus dem Forum die eine oder andere hilfreiche Antwort bekommen würde – werde im Gegenzug gerne auch über den Reparaturfortschritt berichten.


Heinz

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turbokurtla am 02 Dez 2009 18:26:52

Grüß Dich Heinz und willkommen hier
Tja, man lernt im Leben scheinbar nie aus, und über den Tisch gezogen wird man immer wieder.
So, bevor ich auf Deine Fragen antworten kann bräuchte ich/wir schon noch ein paar Infos.

- Wo genau hattest Du diese Wasserschäden, und stehen die in irgendeiner Verbindung zum Dach, weil Du Dich beim Abdichten hierauf konzentrierst ?
- Ev. ist ja auch z.B. am Heck was undicht, hast Du bei der Reparatur den genauen Wasserverlauf gesehen ?
- Ein Bild vom gesamten Dach wäre sehr hilfreich, dann kann man sich die Details und deren Platzierung viel besser vorstellen.
- Bitte auch Detailfotos von dem Alu Riffelblech, oder andersrum gefragt, sind diese Platten verschraubt ?

Du hast da bestimmt Recht mit Deiner Vermutung des "Drüberschmierens", so wie es aussieht hat da einer kräftig geschmiert. Vermutlich war da auch ein Schaden drunter. Diese Kantenleisten sind unter dem mittleren Leistenfüller geschraubt, den muss man als erstes rausziehen. In der Regel gehen die nach dem Entfernen der Schrauben recht leicht ab. Natürlich pappen sie durch Feuchtigkeit und Dreck etwas fest. Da drunter sitzt dann wahrscheinlich ein Gummiprofil, an dem unten Dichtmittel dran ist. Das kann man vorsichtig runterreißen, denn es muss später erneuert werden. Das ist die eigentliche Abdichtung. Wie diese Konsole befestigt ist, weiß ich leider nicht, schau mal ob man was ausclipsen oder abziehen kann, dann wären Schrauben drunter. Diese Querleiste wird vermutlich die Verbindung zwischen Dach und Hutze abdecken. Ansonsten melden sich vielleicht noch Dethleffs Fahrer.
Achte beim Zerlegen auf ( falls es verzinkte sind ) rostige Schrauben oder Wasserspuren unter dem Gummi, so kannst Du undichte Stellen lokalisieren.
Und mach immer wieder Bilder.
Kurt

heguge am 03 Dez 2009 20:33:00

Hallo Kurt,

recht herzlichen Dank für Deine Antwort – hab’ insgeheim gehofft, dass Du Dich meldest …

Nun gleich zu Deinen Fragen
• Ein Wasserschäden war am Heck im Bereich der Serviceklappe, da sah man auch, wo das Wasser rein kam.
Der zweite Schaden betraf den Boden zwischen den hinteren Radkästen. Der Boden war praktisch über die gesamte Fahrzeugbreite morsch. Wo der Wassereintritt war, weiß ich nicht, nehm’ mal an, dass die Undichtheit vom Vorbesitzer bereits beseitigt wurde, denn das Holz, bzw. das, was davon übrigblieb war absolut trocken. Zur Stabilisierung des Bodens wurden von innen großflächig Blechplatten auf den Boden geklebt! Die Holzrahmen zwischen den Radhäusern und den Seitenwänden sind o.k.
Der dritte Schaden lag im Bereich der Fahrertüre, auf einer Seite des Rahmens war das Holz verfault und patschnaß, auch der Fußboden war in diesem Bereich in Mitleidenschaft gezogen und musste erneuert werden.
• Weshalb ich mich bei meinen Abdichtfragen so sehr auf das Dach konzentriere? Aus zwei Gründen. Der eine ist dieses Drübergeschmiere. Das hat sicher seinen Grund, nehm’ an, dass da mal was undicht war. Der andere Grund ist der weggefaulte Rahmen, da kann das Wasser nur von oben gekommen sein.
• Bild 4 zeigt das Dach.
• Detailfotos von den Riffelblechen auf dem Dach hab’ ich keine gemacht. Die Riffelbleche sind auf die Dachhaut geklebt.

Ich hab’ mal ein paar Schrauben aus der Kantenleiste gedreht: sehen echt gut aus. Die Schrauben sind verzinkt und haben keinerlei Korrosionsspuren! (Bild 5).
Die Kantenleisten dürften bereits mal neu eingedichtet worden sein. Das unter der Leiste hervorquellende schwarze Zeugs ist recht weich (Dekalin?). Im Gegensatz zu der (ehemals) weißen Dichtmasse zwischen Fahrer- und Wohnkabine und der Relingkonsole (Sikaflex?).
Was die Befestigung der Konsole angeht, die dürfte geschraubt sein (Bild 6).

Ich tendiere zu der Annahme, dass das Wasser an der Fahrertüre nicht im Bereich der Kantenleiste, sondern an der seitlichen Nahtstelle zwischen Fahrer- und Wohnkabine eintritt (Bild 7). Nur, wie dichtet man so etwas fachmännisch?
Bild 8 zeigt den Bereich Fahrertüre und die Lage der möglichen Leckstelle.

So, für heute wär’s das mal.

Heinz

P.S.
Die Schrift in den Bildern ist ein bißchen klein geraden - auf dem Bildschirm sah das alles viel größer aus ...

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