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TÜRKEI 2003 -Erinnerungen- 1, 2


Anne42 am 17 Feb 2010 21:08:59

also Manfred, wenn ich deinen Bericht so lese, bekomme ich richtig Sehnsucht nach der Türkei, aber leider ist sie weit weg und mit dem Womo müßte man schon einige Wochen Urlaub machen können, das können wir zur zeit leider nicht. Naja, dann reise ich halt mit dir in Gedanken dort hin, danke.

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mk9 am 18 Feb 2010 18:03:21

Hallo Anne, mir wäre die Fahrt auch zu lange bis in die Türkei.
Deshalb habe ich auch einige Berichte von Usern gelesen, die dort schon waren und Gegenden kennengelernt, die mir gut gefallen haben.
Aber mit meinem Peugeot-WOMO würde die Fahrt bis in die Türkei ja
mindestens 6 Tage dauern.

Schöne nach Euskirchen

Manfred

mk9 am 18 Feb 2010 19:02:46

Markttag am 30. Sept.

Dienstags ist in Fethiye Markttag, also mal anschauen, was es dort alles zu sehen gibt.
Von Patara bis Fethiye ist schon eine lange Strecke. Denke, das sind bestimmt 60 km. Irgendwie unsinnig, eine solche Tour zu machen, für den Besuch eines Basars. Aber wir haben Zeit. Außerdem war die bisherigen Touren ja für mich als Geburtstagsgeschenk gedacht.

Also auf zum Basar. Später, auf der Rückfahrt, sagte mein Sohn, daß wir u.U. an einem Tag nach Pinara fahren würden. Hat aber nicht geklappt, wurde für das nächste Jahr verschoben. Wenn nach dem Schlußbericht noch
feier Platz für Bilder vorhanden ist, werde ich davon die Bilder mal zeigen – hat dann aber nichts mit 2003 zu tun.

In Fethiye zunächst mal einen Parkplatz gesucht, war nicht so einfach. Am Straßenrand nur für eine befristete Zeit. Reichte für uns aber nicht aus. Aber erst mal dort geparkt, um später einen anderen Platz aufzusuchen, ein bewachter Parkplatz nicht weit vom Basargelände.

Jetzt nur noch die Bilder vom Markttag in Fethiye. Natürlich etwas gehandelt, aber auch nur dann, wenn ich an dem Artikel Interesse hatte, z.Bsp. 3 ?ge Hemden zum Preis von 2. Der Händler hatte aber noch verdient, er und ich hatten Kompromisse gemacht In einem Restaurant in der Nähe des Basars wurde etwas gegessen und auf dem Gemüsemarkt so einiges gekauft. Dort aber nicht gehandelt, weil Preise vorhanden waren, die auch von den Ansässigen so akzeptiert wurden. Am Stand mit den köstlichen Süßigkeiten –für mich zu süß- konnte allerlei
probiert werden. Für die Kinder von Errol und für Ahmed und der Tochter von Arif und Hanife ( der Ehefrau)
haben wir dann so einige Süßigkeiten eingekauft. Zum Tee wurde man häufiger eingeladen, wenn man Interesse
an das eine oder andere hatte, was angeboten wurde.

Jetzt genug der Worte.


mk9 ( Manfred )

Am nächsten Tag geht es zunächst nach Kalkan, fein speisen in einem Dachrestaurant, meine Frau feiert ihren Geburtstag, und wir mit ihr.

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Beduin am 18 Feb 2010 20:21:30

Klasse Bilder, kann den Markt fast riechen :)

mk9 am 19 Feb 2010 19:04:29

Patara 01. Oktober 2003

Am Vormittag war Strandbesuch vorgesehen. Liegestühle und Sonnenschirme bezahlt. Wurden vom Personal bis zum Wasser getragen. Teils konnte man fast 50m ins Wasser gehen, weil an vielen Stellen Sandbänke waren.
Als Nichtschwimmer habe ich natürlich entsprechend aufgepaßt. Mache natürlich viel Spaß, wenn man unter einer Welle hinwegtauchen konnte. Als Brillenträger hatte man natürlich nur eine Hand frei um die Balance zu halten, die andere Hand hielt die Brille fest. Wenn man schon an so einem schönen Strand ist, möchte man natürlich auch ins Wasser, so lange bis man den Boden unter den Füßen hatte. Viel mehr Freude machten mir Strandspaziergänge als auf der Liege im Schatten zu liegen. Dafür habe ich keine Ruhe, trotz Urlaub.

Gegen Mittag wurde im Strandlokal etwas zu Mittag gegessen. Anschließend eine Erkundung der Ausgrabungen
der Ruinen in Patara In den Jahren 2004 bis 2006 waren, unter Leitung eines türk. Archäologen verschiedene Gruppen an der Freilegung von Ruinenresten beteiligt. Im Jahre 2006 war eine Gruppe französicher Studenten/ Studentinnen dort tätig.

Einige Bilder wollte ich jetzt mal dem Bericht beigefügt. Klappte aber mit keinem Bild.
Immer der blödsinnige Hinweis : Fehler Script soundso. Habe es viermal versucht. Haut nicht hin. Es bleibt also nur beim Text. Versuche es ein anderes Mal.


mk9

mk9 am 19 Feb 2010 19:07:45

Vielleicht klappt es mit den anderen Bildern :?:
Jetzt mal ein Bild vom Lokal aus gesehen auf den Strand.

Manfred

mk9 am 19 Feb 2010 19:32:06

fünfter Versuch zwischenzeitlich.
Das kann doch nicht wahr sein, wenn man unter einem Bild nur den Text: Sandstrand von Patara eingibt, dass dann dieser blöde Fehlerhinweis erscheint: falsche Zeichen usw.

Jetzt hat es funktioniert, weiß der Teufel warum jetzt auf einmal.
Die anderen Bilder von den Ruinen von Patara kommen noch.


Manfred

mk9 am 19 Feb 2010 19:42:35

Zunächst mal 2 Bilder von den Ruinen der antiken Stadt Patara,
Danach werde ich noch einiges schreiben.


Manfred

mk9 am 19 Feb 2010 20:10:39

Türkei / Patara

Einige Informationen über Patara und deren Geschichte.

Die Antikstadt Patara befindet sich südwestlich des fruchtbaren Tales Xanthos, zwischen Fethiye und Kalkan.
Wenn man von der Haupstraße ( Fethiye nach Kalkan ) in den Weg Gelemis abbiegt, gelangt man nach 5 km zu den Ruinen von Patara. Bei den letzten Ausgrabungen ( muß vor 2002 gewesen sein –Anmerkung von mir-) wurden Keramiken und Münzen aus dem VII vor Chr. Gefunden.

Patara, das als Geburtsstadt des Apollon bekannt ist, ist einer der wichtigsten und ältesten Städte von Lykien.
Früher eine bedeutende Hafenstadt. Der damalige Hafen war 1.600 m lang und 400 m breit. Hafen versandete später und verlor an Bedeutsamkeit.

Quelle: Das Sonnenland LYKIEN, Schriftsteller Ilhan AKSIT ( Archäologe ) Herausgabe des Buches ist:
Aksit Kültür Turizm Sanat Ajans Ltd. Sti. Istanbul

Anmerkung von mir:
Der alte Hafen ist teilweise zum See geworden. Ausbaggerungen wurden 2006 vorgenommen. Natürlich nennt sich jetzt dieser Urlaubsort PATARA, oft auch Gelemis genannt. Der Weg zum Strand ist gebührenpflichtig.
Am Ende des Weges ist ein Parkplatz für Besucher und für die Dolmuswagen. Vorsicht ist im Sanf geboten, manch einer konnte nur mit Traktor befreit werden. Vom Parkplatz führt ein langer Holzsteg bis ca. 50m vor dem Strand . Abend ist der Zugang gesperrt, wegen Wanderungen der Schildkröten ( Carretta-Carretta ).
Mitten im Ruinengebiet ist eine kleine Oase mit uralten Palmen, Dort waren in früheren Zeiten Badehäuser.
Reste einer alten Steinstraße führten zum Theater.


Manfred

Habe zwar noch viele Bilder davon auf einer CD. Aber es reicht ja auch mit den 2 Bildern. Sicherlich gibt es weitere Literatur aus dieser alten Stadt Patara.

mk9 am 20 Feb 2010 15:40:38

Kalkan bzw. Patara am 01.10.2003

Einige Tage zuvor in Kalkan. Für das Abendessen in Kalkan hatte wir ein schönes Restaurant aufgesucht.
Auf der Dachterrasse, mit Blick auf den Hafen, hatten wir einen Tisch reservieren lassen.

Nicht nur das Lokal, sondern auch das Personal verdiente die Note 1. Das Abendessen fiel dementsprechend
ebenso gut aus. War schon gut, dass wir einen Tisch vorher bestellt hatten, denn das Restaurant war nach einer Stunde voll besetzt. Viele Engländer waren an dem Abend zugegen. Auch kein Wunder, sowohl in Kalkan als auch in Kas verbrachten viele Briten ihren Urlaub. Preise in beiden Orten wurden in engl. Pfund Sterling an 1. Stelle genannt.

Bedienung war sehr zuvorkommend und aufmerksam. Vermutlich der Chef des Hauses erkundigte sich an jedem Tisch, ob alles nach den Wünschen der Gäste verlief.

Am Abend zuvor hatte ich in Patara einen Juwelier aufgesucht, den mir Arif als absoluten Ehrenmann genannt hatte und für seine Goldsachen reelle Preise nannte und keinen der Kunden über den Tisch ziehen würde. Er profitierte im Endeffekt auch davon, da viele engl. Gäste, die im Hotel seines Bruders wohnten, ebenfalls bei ihm kauften. Ich glaubte des Worten Arif`s und erwarb für meine Frau als Geburtstagsgeschenk eine Goldkette, die ich ihr dann vor dem Abendessen schenkte. Ich hatte den Geschmack meiner Frau getroffen. Es fiel dann auch dem Kellner auf, der für unseren Tisch zuständig war. Natürlich erkundigte er sich und gratulierte meiner Frau ebenfalls zum Geburtstag. Nach dem Abendessen, es war zwischenzeitlich schon 22.00 Uhr geworden, als wir wieder nach Patara zurückkehrten. Für den Abend hatte ich bei Arif 4 Flaschen Sekt bestellt. Für meine Frau
hatte Hanife, die Ehefrau von Arif, noch eine kleine Überraschung parat.

Ich war schon froh, dass die Fahrt nach Patara einwandfrei über die Bühne ging. Denn bei Dunkelheit mußte man immer mit Fahrzeugen rechnen, die mangelhaft beleuchtet waren, meist Traktoren und Motorräder, bei denen das Rücklicht nicht brannte. Und die Straße hinter Yesilköy bis Patara wurde seinerzeit neu ausgebaut. Dem entsprechend war auch die Fahrbahn beschaffen. 2006, zuletzt in Patara, war alles einwandfrei.

In Patara angekommen stand auf unserem Tisch ein Kuchen mit unzähligen kleinen Kerzen und schon die Gläser für den Sekt. Damit hatte meine Frau nicht gerechnet. Jetzt waren wir schon 9 Personen. Hoffentlich reichte der Sekt aus. Zur Not hatte Arif aber genug türkischen Wein.

Nachdem der Kuchen angeschnitten war, erhoben wir unsere Gläser. Für Ahmed war das eine willkommende Gelegenheit mal Sekt zu trinken. Immer wieder haben wir gesagt, dass er nicht so schnell trinken sollte, er sagte dann oftmals: cok güzel oder cok iyi ( sehr gut bzw. sehr schön ). Blieb nicht aus, dass er schnell einen Schwips hatte.

Es war auf jeden Fall noch ein lustiger Abend geworden. Zum Schluß noch einen Raki, bevor wir uns in unser Zimmer zurückzogen.


mk9

leider habe ich keine Fotos vom Abendessen in Kalkan. Vielleicht mein Sohn, kann es aber nicht genau sagen.

mk9 am 20 Feb 2010 19:42:20

Nachtrag von Bildern von den Ruinen in Patara.

Habe auf einer der zahlreichen CD´S noch Bilder gefunden.


mk9

Beduin am 20 Feb 2010 20:16:54

Das wird es einem bei dem Wetter richtig warm ums Herz, bei den sonnigen Bildern :)

mk9 am 20 Feb 2010 20:21:11

Hallo Ina, das habe ich ja auch irgendwie damit erreichen wollen.

Schönes Wochenende wünsche ich Dir und deiner Familie.

Manfred

akdeniz am 20 Feb 2010 23:41:59

Hallo Manfred,

an diesem Wochenende habe ich Deinen schönen Reisebericht in Ruhe gelesen und richtig genossen. Vor ca. 10 Jahren waren wir auch in der Gegend. In den letzten Jahren fuhren wir meistens über Dardanellen-Izmir-Konya nach meiner früheren Heimatstadt Adana. 2009 waren wir von Mitte August bis Mitte Oktober an der Schwarzmeerküste, in Ost- und Südostanatolien. Ich war fast täglich überrascht, über die herzlichkeit und hilfsbereitschaft der menschen in diesen Gegenden. Die Möglichkeit mit Wohnmobil unkompliziert zu reisen hat man noch dort.

PC mäßig bin ich noch nicht fit genug selber einen Reisebericht zu gestalten.

Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung Deines Berichtes.


Herzliche

hüseyin

mk9 am 21 Feb 2010 11:23:47

Hallo Hüseyin,

zunächst mal vielen Dank für Deine Nachricht. Was zum Beispiel die Hilfsbereitschaft angeht, kann ich das nur bestätigen. Als vor vielen Jahren meine Tochter ihren Urlaub in der Türkei verbrachte, gab mir ein türkischer Bekannter, früher in Deutschland gearbeitet dann aber wieder nach Adana zurückgekehrt, seine Telefonnummer,
für den Fall eines Falles, wenn irgendwelche Probleme ( Erkrankungen oder ähnliche Probleme der Verständigung ) auftauchen. Er würde sich dann darum kümmern. Gottseidank war das aber nicht nötig. Hat sich dann über seine Tochter, die noch in meinem Heimatort beruflich tätig war, erkundigt, ob alles in Ordnung wäre.
Mir ließ er ausrichten, dass, wenn ich mal nach Adana kommen sollte ich bei ihm und seiner Familie herzlich willkommen sei. Bin aber nie so weit bis Adana gekommen.

Wünsche Dir noch einen schönen Sonntag.

Herzliche
Manfred ( mk9 )

mk9 am 21 Feb 2010 13:39:56

Ruinen in Pinara ( Besuch anl. unserer Türkeireise Sept. / Oktober 2004 )

In einem der Berichte habe ich das Thema PINARA schon mal angedeutet. In 2003 ergab sich aber diese Gelegenheit nicht. Deshalb bringe ich die Bilder als gesonderten Beitrag. Mir war die Besichtigung bedeutender als die in MYRA nur mit Theater und Felsengräber.

Nördlich von ESEN, an der Strecke von Fethiye nach Kas, zweigt ein Weg nach ca. 6 km , in der Nähe des Ortes MINARE zu den Ruinen von Pinara ab. Nach einigen Serpentinen führt die Schotterstrecke zu einem Parkplatz. Für WOMO scheint mir die Auffahrt nicht sinnvoll. Aber vielleicht hat man das zwischenzeitlich geändert. Dort kann unter sachkundiger Führung, wenn man das möchte, das Ruinengebiet erkundet werden.

Wir haben uns für eine Führung entschieden.. Unser Führung von Fatih wurde uns alles genau erklärt, was wo zu sehen war. Der aus der römischen Zeit stammende Tempel ( Ruinen ) soll der Göttin Aphrodite gehört haben könnte. Die Säulen waren zum Teil herzförmig. Ich glaube, dass auch davon ein Bild zu sehen ist.
Ansonsten lasse ich nur die Bilder „sprechen“.


Manfred

mk9 am 21 Feb 2010 17:57:06

Türkei 2003

2.10. bis 5.10.2003

Der 2.10. war als reiner Ruhetag für meine Frau und für mich vorgesehen. Mein Sohn und seine Frau verbrachten den Tag am Strand. Wir haben auf der Terrasse gesessen, gelesen und Rätsel gelöst. Für den kleinen Hunger mal nebenan bei Ayse Gözleme gegessen. Zum Mittagessen im Ort ein Restaurant aufgesucht. Besitzer und Besitzerin hatten im Ruhrgebiet gearbeitet und vom Ersparten dann das Restaurant gepachtet. Verständigung klappte also einwandfrei. Danach Spaziergang durch den Ort, mal kurz bei Yalzin reingeschaut und in einem kleinen Restaurant, in der Nähe der Moschee noch Tee getrunken.

Für den nächsten Tag hatte Arif wieder genug Interessenten für eine Kanutour auf dem Fluß Esen. Mit dem VW
Durch die Pampa bis zum Abfahrort der Kanus. Leider keinen Fotoapparat dabei gehabt. Wären sicherlich schöne Fotos geworden. Ein älteres engl. Ehepaar, waren auch häufig abends bei Arif, war auch dabei. Wir nannten sie Miss Sophie ( hat sie aber nie gehört ). Ich nannte sie, da ich ihren Namen nicht kannte, immer Lady und ihn Sir. Wurde immer wohlwollend zur Kenntnis genommen. War aber auch ein sehr feines Ehepaar, und er ein Gentleman, der abends bei Arif ihr immer eine Rose kaufte, die Aldis`s Tochter abends in Restaurants verkaufte.

Während der Kanutour wurde 3 mal an einem Ufer angelegt und Essen angeboten. Am späten Nachmittag, so lange war die Tour, holte uns der VW-Bus von Arif wieder ab.

Am 4 und 5. 10. Wieder einen Ausflug nach Kas bzw. nach Kalkan unternommen. Dort wurde der Mietwagen wieder abgegeben und die Fahrkarten mit dem Bus gekauft. Am 06. Oktober war der Tag der Abreise.

Doch bevor ich von den letzten Bericht unserer 2003er Reise schreibe noch ein paar Bilder aus den Jahren 2004, 2005 und 2006. Dort verbrachten wir ebenfalls unseren Zweiturlaub Ende Sep. / Anfang Oktober in Patara.
Sicherlich wird mancher sagen, warum wohl wieder im gleichen Ort und nicht mal weiter westlich oder z.B. nach Antalya. Dazu meine Erklärung: 1. Möchte nicht in Hochburgen der Touristenzentren Urlaub machen.
2. bin kein Freund von all inclusive, Pool und Massentourismus 3. möchte frei von allen möglichen Zwängen sein, 4. möchte mir jeden Tag frei gestalten, 5. mag den nicht überlaufenen Strand und die Ruhe, dieich in Patara
2003 und auch später gefunden habe, mag die Umgebung in Patara ( Fethiye, Kalkan, Kas und die kleinen Orte des Hinterlandes und das Ausschlaggebende war das familiäre bei Arif und seiner Frau und des Personals in der Pension und dann kam auch noch eine Geschichte 2005 bzw. 2006, insbesondere 2006, die uns zwang, nach Patara zu kommen. Obwohl es wieder 2006, wie auch in den Vorjahren schöner Urlaub war, endete dieser aber mit einer großen Enttäuschung. Nur deshalb, weil ich mich gesetzeskonform verhalten und nicht auf eine innere Stimme hören wollte. Davon werde ich aber kurz berichten.

Jetzt Bilder mit kurzen Erläuterungen aus 2004 und 2005.
Andere Bilder aus 2005 folgen noch.


Manfred

mk9 am 21 Feb 2010 18:20:32

Noch ein paar Bilder von Oktober 2005

Manfred

mk9 am 21 Feb 2010 18:35:38

Besuch bei einer Bekannten in Patara

Wir waren eingeladen bei Nasra. Sie wohnte in einem Haus außerhalb des Ortes. Sie versorgte einige zugelaufene Katzen, nachdem die vorherige Besitzerin des Hauses wieder nach England zurückgekehrt war.

Jetzt nur ein paar Bilder von der Einrichtung. Nicht gerade türkisch eingerichtet, vielmehr arabisches Flair. Die Aufnahmen wurden ausdrücklich genehmigt.

Später kam uns die Bekanntschaft zugute.


Manfred

mk9 am 21 Feb 2010 18:58:47

Bootstour 2005

In einem der 1. Berichte habe ich von der Begegnung und den Gesprächen von Salehattin in Kalkan berichtet.
Wir hatten ihm versprochen, dass wir bei ihm eine Bootstour buchen würden. Das haben wir dann auch 2005
Gemacht. Nun weiß ich, dass normalerweise dieser Bericht nicht hierhin gehört, weil mein Hauptthema ja das Jahr 2003 betrifft. Dennoch erwähne ich kurz von dieser Tour.

Wir waren zu Viert, außer dem Kapitän. Vom Hafen in Kalkan sollte es wie die Tour 2003 verlaufen. Kam aber ganz anders. Waren vielleicht gerade 1 km aus dem Hafen, als ich doch ein komisches Dieselgeräusch hörte. Das hatte aber schon der Kapitän ebenfalls bemerkt. Motor hatte Aussetzer. Mehrmalige Versuche endete damit , dass der Bootsbesitzer zum Handy griff und telefonierte. Als der Motor wieder lief, wendete er und kehrte in den Hafen zurück. Ein anderer Schiffsbesitzer, der ebenfalls eine Tour machen wollte, nahm uns und die die gebunkerte Verpflegung und wir fuhren erneut aus dem Hafen. Die Tour verlief ähnlich wie 2003. In Simena sind wir, wie auch 2003, an Land gegangen . Dort habe ich dann einige Aufnahmen gemacht, bevor es wieder an Bord ging. Zumindest hatte unser Bootsführer wieder etwas zusätzlich eingenommen, da er uns ja mitnahm, und der andere hat halt Pech gehabt. Nur gut, dass der Maschinenschaden rechtzeitig auftrat.

Jetzt nur ein paar Bilder noch von Simena.


mk9 ( Manfred )

mk9 am 21 Feb 2010 19:08:55

So, nun habe ich zur Abwechslung eine Rätselfrage. Ist eine Aufnahme , die zur Türkei gehört und nicht unter der Rubrik Rätselraten gehört.
Bin mal sehr gespannt, wer das Rätsel löst.


Frage: was ist dort abgebildet :?:

Viel Spaß dabei

akdeniz am 22 Feb 2010 11:46:49

Hallo Manfred,

bu sedir agaci degilmi?


hüseyin

mk9 am 22 Feb 2010 14:13:13

Hallo Hüseyin,

hayir, es ist kein Zedernbaum.

Was ich damals in Patara auf dem Berg fotografiert habe, sah für mich zunächst auch wie ein Baum aus, war es aber nicht.
Dieses Gebilde habe ich sonst nirgendwo gesehen, sieht ja auch sehr seltsam aus. Ich wäre auch nicht darauf gekommen, wenn mein Sohn mich nicht darüber aufgeklärt hätte. Ist ja auch sehr schwer zu erraten.

Auflösung: damit der Sendemast ( nehme an für Handyfunk ) nicht die Gegend verschandelt, hat man ihn wie einen Baum "verkleidet". :D

an Alle, die überlegt haben, was das wohl sein sollte.

mk9 ( Manfred )

Beduin am 22 Feb 2010 15:28:26

:D
Den Gedanken hatte ich beim ansehen auch, traute mich dann aber nicht das zu schreiben weils mir zu abwegig erschien
Aber es gibt nichts was es nicht gibt :)

mk9 am 22 Feb 2010 15:47:31

Türkei ( Impressionen )

Da es uns 2003 so gut in Patara gefallen hat, wurden diese Flugreisen in 2004 bis 2006 nochmals unternommen.
Da aber jetzt von 2003 ausführlich berichtet wurde, erübrigt sich eine Reiseschilderung der anderen Jahre. Auch deshalb, weil viele Orte und Sehenswürdigkeiten nochmals aufgesucht und besichtigt wurden.

Der zweite Grund dieser Wiederholungsreisen war der familiäre Aspekt in Patara, bei Arif und Hanife und dem Personal. Gleichzeitig waren die Reisen das Geburtstagsgeschenk für meine Frau. In 2006 war diese Reise auch
für uns beide eine gewisse Verpflichtung, die mit der Katze in Zusammenhang stand. Nach dem Schlußbericht erfolgt aber ein gesonderter Bericht.

Bevor der Schlußbericht der Reise im Jahre 2003 kommt, möchte ich noch eine Anzahl von Bildern bringen, die nur mit kurzen Erläuterungen versehen sind, willkürlich von den CD`s auf den PC übertragen. Chronologische Reihenfolge ist es aber nicht.


Manfred

mk9 am 22 Feb 2010 16:27:34

wieder mehrmals der blöde Hinweis Fehler Script angehalte.
Welche Fehlerzeichen sind das denn, auf die dort im Hinweistext hingewiesen wird.

Ich versuche es jetzt noch einmal mit einem Bild. In der Vorschau klappt es. Andere Bilder folgen.

Manfred

mk9 am 22 Feb 2010 16:29:04

Weieter gehts mit den Bildern.

mk9 am 22 Feb 2010 16:32:48

Weiter gehts mit den Bildern. Andere folgen noch.

mk9 am 22 Feb 2010 17:11:28

weitere Bilder. Andere werden folgen.
Mach jetzt mal Schluß

Viele
mk9

eva b. am 22 Feb 2010 17:30:43

mk9 hat geschrieben:Mach jetzt mal Schluß

:cry:
Aber morgen gehts weiter, gell? Obwohl ich eigentlich nicht drängeln sollte, denn das Einscannen der vielen Bilder ist sicher eine Heidenarbeit.

mk9 am 22 Feb 2010 20:46:23

Hallo Ina,

nun, so etwas habe ich auch noch nirgendwo gesehen. Als Sendemast oder Relaisstation schien mir das auch sehr seltsam. Wurde aber von anderer Seite ebenfalls bestätigt. Hätte ganz nackt auch sehr seltsam ausgesehen.

Hallo Eva,

brauchte nichts zu scannen. Bilder waren auf versch. CD`s. Bilder, die mein Sohn gemacht hat, waren auf seiner CD. Mußte mir erst mal alle Bilder anschauen, ob nicht in etwa identische Aufnahmen dabei ware.
Dann alle CD`s auf PC übertragen, versch. Ordner gemacht. Oft wußte ich garnicht mehr, unter welchem Ordner ich die Bilder aussuchen sollte.
Auf Blatt Papier aufgeschrieben, welchen Ordner und davon welches Bild.
Zig mal wieder was geändert. Die Bilder sind mir nachts noch durch den Kopf gegangen. Aber gut, wollte ja viele unterschiedlichen Eindrücke vermitteln. Schlimm war nur: hatte oft 20 Bilder in der Vorschau als dann beim 21. Bild der Fehlerhinweis kam. Alles war dann futsch, konnte wieder neu beginnen. Das hat mich genervt. Und das mehrmals, selbst oft, wenn nur 3 Bilder eingestellt wurden kam der blödsinnige Fehlerhinweis.

Hoffentlich klappt es jetzt wieder, mal sehen. Drück mir mal beide Daumen.

Liebe an Euch

Manfred

mk9 am 22 Feb 2010 20:53:56

Versuche es jetzt mit anderen Bildern.
Hoffentlich erscheinen nicht doppelte Bilder, einmal, im vorigen Bericht hab ich das gesehen. Macht aber nichts.

mk9

mk9 am 23 Feb 2010 17:20:17

Türkei 2003 -Schlußbericht-

Am 05.10. mußte der gemietete PKW wieder bei der Autovermietung in Kalkan abgeliefert werden.
Vereinbart war, dass wir kostenlos wieder nach Patara gebracht wurden. Zunächst wurden die Fahrkarten für den Bustransfer von Fethiye nach Izmir zum Flughafen gekauft. Arif würde uns und noch ein paar andere Gäste nach Fethiye zum Otogare ( Bushaltestelle ) bringen, wo er uns am 23.9. auch abgeholt hatte.

Bis zum frühen Nachmittag blieben wir dann noch in Kalkan. So hatten wir auch noch Gelegenheit für den Kauf von Urlaubsgeschenken . Gleichzeitig haben wir noch einige Bekannte aufgesucht und bei obligator. Tee ein kleines Schwätzchen gehalten. Nach dem Mittagessen ging es dann wieder zur Autovermietung, wo uns ein Fahrer zurück nach Patara brachte. Den verbleibenden Nachmittag nutzen unsere Schwiegertochter und unser Sohn noch für einen Strandbesuch, wir blieben aber in der Pension bzw. machten noch einen letzten Spaziergang durchs Dorf. Bei Yalzin noch einen Tee getrunken und auf der Terrasse die letzten Stunden des sonnigen Tages verbracht, Koffer soweit gepackt, damit am nächsten Morgen nur noch das Nötigste eingepackt werden mußte.

Wir beide hassen die Hektik, dass in allerletzter Minute noch alles gepackt werden muß. Abendessen natürlich bei Arif, wurde dann doch wieder sehr spät als wir uns auf unser Zimmer zurückzogen.

Am 06. Oktober, Tag der Abreise, waren wir wieder die Ersten, die zum Frühstück am Tisch saßen. Ich glaube, es war so gegen 11 Ihr, als wir mit Arif nach Fethiye fuhren. Unterwegs noch mal getankt und eine kleine Pause an der Tankstelle eingelegt. Gab wieder kostenlosen Tee. In Fethiye kamen wir doch noch rechtzeitig an. Von Arif verabschiedet mit der Zusage, dass wir im nächsten Jahr wieder bei ihm Ende Sept. unseren Urlaub verbringen würden. Dann würden wir aber bis Dalaman fliegen und von dort mit einem Mietwagen nach Patara kommen. Das haben wir dann auch 2004 sowie 2005 verwirklicht. In 2006 flogen wir aber wieder nach IZMIR, wo uns ein Fahrer mit einem Mietwagen vom Flugplatz abholte. Er hat uns bis Dalaman gefahren, wo er wohnte.
Am Tag der Rückreise hat er um eine festgesetzte Zeit in Dalaman auf uns gewartet und uns das letzte Stück bis zum Flughafen gebracht. Brauchten als nicht die ganze Streck ( über 300 km ) selbst zu fahren.

So nun habe ich in Kurzfassung auch noch etwas von 2004-2006 geschrieben.


Den separaten Bericht bzgl. der Katze ( im Urlaub 2005 und 2006 ) bringe ich nach diesem Schlußbericht.

Hoffentlich hat es Spaß gemacht, was ich zu berichten hatte und auch die Bilder -es waren über 200 Stück-
haben sicherlich Eindrücke vermittelt, was Lykien zu bieten hat. Die Orte, die wir aufgesucht haben uns ein Bild vermittelt, was mir m.E. die Hochburgen der Touristenzentren nicht bieten kann. Sicherlich mehr Komfort und Trubel, das viele Urlauber mögen, mir reicht das Einfachere, was ich ja auch in unserem WOMO so liebe.
Wäre nicht so das familiäre Umfeld in Patara gewesen, wären wir sicherlich nicht weitere 3 mal in Patara gewesen. Billig war der Urlaub gerade nicht, da es ja nur Übernachtung und Frühstück war. Aber wir haben die Ausgaben nie bereut.

vom linken Niederrhein

Manfred

mk9 am 23 Feb 2010 23:20:14

Mein angekündigter Bericht .

Patara 2005 und 2006 -die Geschichte mit der Katze-

Nun möchte ich, wie bereits in meinem Türkeibericht 2003 angekündigt, von der Katze in Patara berichten.
Viele, die in der Türkei einmal waren ist es sicherlich aufgefallen, dass dort, neben vielen Hunden, auch viele Katzen herumlaufen. In Kas liefen sehr viele Hunde mit einer Markierung am Ohr herum, konnten also, so vermute ich, ihren Besitzern zugeordnet werden.

Bei den Katzen ist dies nicht der Fall, viele streunenden Katzen, die in Abfallbeuteln ihre Nahrung suchten.
In Patara, zumindest in der Zeit als wir dort waren, waren es nicht viele Pfotentiere. Viele gehörten einem Besitzer oder einer Besitzerin.

In 2003 hatten wir natürlich während unseres Aufenthaltes immer eine oder 2 Katzen, die uns in Beschlag nahmen. Hat uns aber auch nie gestört, blieb vom Brot immer genug übrig, und auch mal etwas von einem Frühstücksei, So weit so gut.

Sept. / Oktober 2005 war es eine kleine, getigerte Katze, die jeden Morgen zur Frühstückszeit auftauchte, dann aber wieder fortging. War sehr anhänglich. Haben dann bei verschiedenen Dorfbewohnern, die wir aus den Vorjahren kannten, nachgefragt, wem die Katze gehört. Eine Deutsche, die im Ort mit einem Türken verheiratet war und sich selbst um einige Katzen kümmerte konnte uns auch nicht weiterhelfen. Der Grund unserer Nachfrage war der, dass wir beschlossen hatten, die Katze mit nach Deutschland zu nehmen, sollte unsere Katze werden. Wollten schließlich nicht jemandem die Katze wegnehmen. Jetzt war ja das Problem bzgl. Nachweis einer Impfung mit den nötigen Papieren dazu. Schließlich war die Zeit gegen uns. Die Impfung mußte soundsoviele Tage oder Wochen zurückliegen. Es gab jetzt 2 Möglichkeiten: im einem Ort, den Namen sage ich aber nicht, hätte uns ein Tierarzt bzgl. Rückdatierung damit „geholfen“. Wäre wohl etwas gegen gesetzliche. Bestimmungen gewesen. Ich hätte aber in diesem Falle kein Problem damit gehabt. Und dann kamen die Gegenargumente bzgl. evtl. neuer Bestimmungen über einen Bluttest, der von einem anerkannten Labor vorliegen mußte, Diese Bestimmungen galten ab dem 1.10.2005 ( ob in der Türkei gefordert oder vom deutschen Zoll bei der Einreise ). Was wäre gewesen, wenn wir mit der Katze bei der Einreise in Deutschland, also beim Zoll in Düsseldorf, Schwierigkeiten bekommen hätten, wie auch immer das ausgegangen wäre. Ich wurde überstimmt und habe dann den legalen Weg akzeptiert. So nach Kalkan zum Tierarzt, Untersuchung vornehmen lassen und die nötigen Impfungen bezahlt. Hatten den Tierarzt davon unterrichtet, dass wir im nächsten Jahr beim Urlaub in Patara dann die Katze mitnehmen würden. Bezahlt haben wir im voraus auch eine weitere Impfung. Mit Nasra hatten wir die Pflegeperson gefunden, die unsere Katze mit in ihr Haus genommen hat und sie verpflegen würde, eine Katze mehr oder weniger sei kein Problem, sagte sie. Allerdings könnte sie aber auch keine Garantie dafür übernehmen, dass die Katze beim Haus bliebe. Konnten wir auch verstehen, da die Katzen Freigänger waren und nur zum Essen und abends wieder erschienen. Aber was wollte ich denn machen, mußte es so akzeptieren. Schweren Herzens, und immer mit dem Gedanken an die Katze, traten wir dann Anfang Okt. 2005 die Rückreise an. :(
Einige Tage, bevor wir sie zu Nasra brachten, blieb sie bei uns, hatte ein Katzenklo und bekam ihr Futter in unserem Zimmer und kam morgens mit auf die Terrasse, lief aber nicht fort.

Das zum Jahre 2005. Ein paar Bilder seht ihr jetzt von der Kleinen.

Morgen werde ich weiter berichten, was das Jahr 2006 anbetraf.


Manfred

Beduin am 24 Feb 2010 07:27:44

Schön die Bilder, wie immer mitten drin :)
und das mit der Katze ist ja auch eine schöne Geschichte, zumindst der Anfang.

Uns sind damals auch 2 zugelaufen, auch so kleine. Die haben wir dann eingepackt und mitgenommen, durften tun und lassen was sie wollten. Futter gabs morgens am Bus, kurz vor der weiterfahrt.
Die ein Katze bekamen wir kurz vor Iskenderun gut unter und die andere, eine wunderschöne 3 farbige nahmen wir mit nach Hause :oops:
Jedesmal wenn wir über eine Grenze sind kam sie in einen Kopfkissenbezug :D
Mein Chipsy seelig machte immer einen richtig auf "tier und Wachhund" :D da wollte auch keiner in mein Auto :D

Sie war lange Jahre glücklich bei meiner Tochter, bis sie mal beim über die Strasse gehen nicht auf passte :ooo:

Bin mal gespannt wie es bei euch weiter ging

eva b. am 24 Feb 2010 09:57:02

Hihi, bei den ersten Bildern im Schlussbericht musste ich ja lachen, zuerst ein paar Vitamine (Granatapfel) und anschließend Katze im Teller serviert :D
Jetzt bin ich aber auch neugierig, wie das mit dem kleinen Tiger ausging. Hier in D ist er ja wohl nicht gelandet, sonst hättest du sicher irgenwann schon mal ein Foto ins Forum gestellt.

mk9 am 24 Feb 2010 14:18:04

Fortsetzung der Katzengeschichte

Meine Schwiegertochter hatte im Frühjahr 2006 telef. Kontakt mit Nasra aufgenommen und sich nach dem Befinden der Katze erkundigt. War alles okay, vertrug sich auch gut mit den anderen Katzen im Haus. Mit Arif wurde vereinbart, dass er hin und wieder für die Katzennahrung etwas Geld geben sollte. Haben dies dann auch in 2006 an Arif zurückgegeben.

Da die Türkei kein EU – Land ist, gab es auch keinen Tierpaß, wie es in EU-Ländern üblich ist. Bei entsprechenden Stellen nachgefragt, welche Vorschriften für die Mitnahme von Katzen aus der Türkei zu beachten seien. Da wurde gesagt, dass ein deutsches Labor einen Bluttest durchführen müßte. Beim 1. Mal klappte es nicht, da die Blutprobe geronnen sei, dafür klappte es beim 2. Mal. Die Ergebnisse erhielt dann der Tierarzt in Kalkan zugeschickt, war alles okay. Somit stand also für die Mitnahme nichts mehr im Wege.

Als der Flug für Ende Sept. 2006 gebucht wurde, wurde auch seitens der Fluggesellschaft der zusätzliche „Passagier“ vermerkt. Schöne Tage dann wieder in der Türkei verbracht, die Papiere vom Tierarzt geholt und mit Nasra vereinbart, dass wir am Vortag der Abreise die Katze holen würden. Anstatt einem Katzenkäfig hatten wir eine entsprechende Tasche für den Transport der Katze als Handgepäck schon aus Deutschland mitgebracht.
Unsere Katze war aber wieder nicht zu Hause, tags vorher war sie, laut Nasra `s Angaben aber abends ins Haus gekommen. Mußten wir ja glauben. Ich hatte schon ein ungutes Gefühl, uns blieb also nur noch der Vormittag des Abflugtages. Bei Nasra angerufen, Katze war nicht da. Die Zeit war gegen uns, mußten ja noch nach Dalaman fahren. Um ca. 14.00 Uhr mußten wir los – ohne unsere Katze – alles vergebens. :( Mache aber Nasra keinen Vorwurf, oder doch ?

Globoli-Tabletten gaben wir am Flughafen einer Familie, die eine kleine Katze mit nach Hause nahmen. Wir habe sie beneidet.

Wir mußten einschecken. Aufruf an uns: die Passagiere Familie M. bitte zum einschecken. Gingen dorthin , gaben unsere Bordkarten ab. Als sie die Frage nach der Katze stellten, konnte ich nur abwinken und ging durch die Schleuse zum Flieger. Vom ganzen Urlaub blieb ein bitterer Beigeschmack. Alles vergebens gewesen. Hätte doch 2005 auf meine innere Stimme hören sollen, Vielleicht wäre ich ohne Probleme durch den deutschen Zoll gekommen.

Habe mir immer wieder eingeredet, dass es der Katze doch in der Türkei gutgehen würde, aber was weiß ich / wir schon, ob es der Fall war oder ist.

In 2007 ist meine Frau von Düsseldorf nach Alicante geflogen und brachte 4 kleine Katzen aus einem privaten Tierheim mit, alle mit entsprechenden Tierpässen. Drei der Katzen wurden von anderen Personen in Düsseldorf entgegengenommen. Die Katzen wurden durch die Organisation AHE ( Animal Help Europe ) vermittelt.

Sicherlich fragt sich jetzt so mancher Leser, weshalb nicht aus einem deutschen Tierheim. Der Unterschied liegt für mich daran, dass in Deutschland die Kommune einen Teil des Geldes für Tierheime zur Verfügung stellt, in Spanien sind die Tierschützer zum größten Teil auf Spenden angewiesen. Und wie es in der Türkei abläuft ?
Habe so manches darüber gehört. Ob alles stimmt, oder sich zwischenzeitlich geändert hat kann ich nicht sagen.

Wir haben jedenfalls eine kleine Spanierin, unsere Leilah, oder Püppchen. Sie sieht wie die Katze aus, die wir ursprünglich mit nach Deutschland nehmen wollten.

Wie die Leilah aussieht: im Forum zu sehen unter der Kategorie: Nun, aber jetzt Katzengalerie . Trotzdem noch ein Bild der Katze aus Patara 2005 und von Leilah.


Manfred

Anmerkung:
Wollte erst nicht darüber berichten. Aber das können nur Diejenigen nachempfinden, die selbst Tiere haben Habe es aber aus folgendem Grund trotzdem gemacht: Man sollte vorher alles klären, damit keine Schwierigkeiten entstehen, wie wir sie erlebt haben.

Beduin am 24 Feb 2010 15:38:53

Das ging ja jetzt wirklich nicht schön für euch aus :(
Schon mal dran gedacht das die Katze evtl gerochen hat das sie von "Zuhause" weg soll und sich deshalb versteckt hat?

Das hat meine mal gemacht, als damals die Sonnenfinsterniss war. Ich habe sage und schreibe 70qm wohnung 4 Stunden abgesucht und sie nicht gefunden, dann musste meine Tocher kommen weil wir auch Termin hatten und sie betreuen

mk9 am 24 Feb 2010 19:54:51

Hallo Ina,

es hat halt nicht sein sollen. Deine Vermutung könnte zutreffen, vielleicht.
Schließlich weiß man ja nie genau, was instinktmäßig in den Katzen vorgeht. Waren wohl sehr enttäuscht. Aber was dann in einem vorgeht kannst Du Dir ja denken. Alles gut geplant und doch nichts daraus geworden. Kismet.


Manfred

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