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Wohnmobildach abdichten, beschichten


tabbertoldie am 12 Feb 2010 22:18:44

:?:
Hallo ! Ich bin gerade dabei einen fast 30 Jahren altes Tabbert Womo herzurichten. Der Aufbau ist aus Alu. Das Dach wurde durch div. Vorbesitzer reichlich in Mitleidenschaft gezogen. Laut Anfrage bei verschiedenen Alu-Lieferanten sind keine Bleche in der Größe 2300 x 5300 mm lieferbar. Also müßte ich das Ganze in 4 Platten aufteilen.
Nun meine Frage : kann man das Dach Beschichten ? Und wenn ja womit ?
Des weiteren sind die Heckabschlüsse aus Kunststoff und zum Teil brüchig. Glasfaser drüber oder ?...

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camperfrank am 12 Feb 2010 22:47:28

Hallo,

mein Dach ist zwar noch ok, aber ich mache mir trotzdem Gedanken was ich später mal auf das Dach machen könnte.

Kaltschweißbahn :eek:

Oder eine flüssige Balkonbeschichtung aus 2 o. 3 Komponentenkleber.
Kunststoff, Epoxydharz, Polyurethan, Epoxydharzbeschichtung, Steinteppiche usw.

Ich habe das Zeugs schon 12 Jahre in den Hallen und Büros. Kein Abrieb, leicht zu verarbeiten, Stapler drehen, fahren und springen....

Hauchdünn daher kaum Gewicht.

dieter2 am 12 Feb 2010 23:17:04

tabbertoldie hat geschrieben:Nun meine Frage : kann man das Dach Beschichten ? Und wenn ja womit ?



Du kannst doch die Alublechstücke mit einen Pfalz an der Stoßnaht dicht bekommen.
Machen doch die Womohersteller auch.

Dieter

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ak-competition am 13 Feb 2010 02:43:03

Ich habe in einem anderen Forum gelesen da User dort mit einer Beschichtung aus Polyurethan sehr gute Erfahrungen gemacht haben.
Als Firma wurde dort --> Link genannt.
Zufälliger weise habe ich vor Ort eine Firma die diese Beschichtung ausführt. Ich habe dort mal nach gefragt: Kostet pro qm (bei 2mm Dicke) incl. Lackierung ca 100€. Gewicht ca. 1KG/qm
Der Meister hat mir versichert das eine solche Beschichtung 20 Jahre hält, eine Dehnung von 400% aushält, UV und Trittfest is und man bei der Versicherung den Rabatt für GFK-Dach damit bekommt.
Runter bekommen würde man die allerdings nie mehr...

Bei meinem Dach kommen da aber ca. 1800€ zusammen, daher kommt es für mich nicht in Frage.

Oliver

turbokurtla am 13 Feb 2010 09:35:06

tabbertoldie hat geschrieben: Laut Anfrage bei verschiedenen Alu-Lieferanten sind keine Bleche in der Größe 2300 x 5300 mm lieferbar. Also müßte ich das Ganze in 4 Platten aufteilen.

Schmarrn.
Natürlich gibt es Dachbleche, die sind ca. 2,50 m breit und Rollenware. Sind ca. 0,8 mm dick und jeder Händler kann sie besorgen.
Das ist die einzige vernünftige Möglichkeit so ein Dach wieder dauerhaft dicht zu bringen. Runter mit dem ganzen Mist und ein neues Blech drauf.

soul am 13 Feb 2010 10:04:11

hallo!

schau dir einmal das an:

--> Link

lg

turbokurtla am 13 Feb 2010 12:29:28

Bei aller Liebe und Offenheit zu neuen Produkten,
aber ich finde diese "Geschmiere" einfach nur Murks.

In den meisten Fällen von Undichtheit sind doch nur Leisten oder Anbauten Schuld. Wenn man diese ordentlich abbaut, säubert und neu abgedichtet wieder anschraubt, ist alles wieder ordentlich dicht.
Mit diesen vielen Produkten versucht die Industrie doch nur auf die Dichtheitsprobleme von Wowa und Womo Besitzer einzugehen und damit zu verdienen. Vorgegaukelt wird ein leichtes Handling um dies handwerklich weniger begabten Besitzern schmackhaft zu machen.
Ohne sowas je selbst versucht zu haben, behaupte ich jetzt mal, dass da hinterher riesige Probleme auftauchen.
Deren größtes wird die Dichtheit werden.
Wenn ich da, z.B. das Bild vom Dach in diesem Threat anschaue, kommen mir allergrößte Zweifel. Hier sind mm dicke Aluplatten, wahrscheinlich angeschraubt. Das Zeugs arbeitet bei Kälte und Wärme extrem, das kann man sich fast nicht vorstellen. So und da drauf soll dann so eine Pampe halten und anständig abdichten.
Niemals ! Das reißt schneller als man schauen kann !
Tja, und dann kostet das Zeugs ja auch viel Geld. Vermutlich bekommt man da sogar ein neues Blech drum.
Aber wer es machen möchte, bitte schön.
Kurt

ahd250 am 13 Feb 2010 13:19:34

Halloundso

@Kurt: :daumen2:

Genau meine Meinung. Möglichst originalgetreu wieder aufbauen.

, Olaf

tabbertoldie am 13 Feb 2010 21:50:27

turbokurtla hat geschrieben:Schmarrn.
Natürlich gibt es Dachbleche, die sind ca. 2,50 m breit und Rollenware. Sind ca. 0,8 mm dick und jeder Händler kann sie besorgen.
Das ist die einzige vernünftige Möglichkeit so ein Dach wieder dauerhaft dicht zu bringen. Runter mit dem ganzen Mist und ein neues Blech drauf.


Kann mir jemand Bezugsquellen für solche Bleche nennnen ?

turbokurtla am 14 Feb 2010 09:23:30

Die bekommst Du bei jedem Händler.

a.miertsch am 14 Feb 2010 10:33:49

In einem solchen Fall hilft nur eine Radikalkur a`la Turbokurtla. Aber einfach ist das auch nicht, das Dach mit Alu zu belegen. Den wenn schon die Mühe, dann soll es auch aussehen. Nicht dass man nachher Wellenreiten kann.
Eine weitere Möglichkeit wäre, das Dach mit 2-3mm Fliegersperrholz zu decken. Ist hanwerklich relativ einfach. Wenn alles verlegt ist kommt eine Versiegelung mit GFK drauf, die man rundherum ca. 2cm, oder mehr seitlich herunter zieht. Wichtig ist natürlich auch hier eine gesunde Unterkonstruktion und die Verklebung ausschliesslich mit Epoxidharz, niemals mit Polyesterharz vorzunehmen. Epox dringt in Holz ein, Polyester nicht.
Die GF Matte als erste Lage dünn gezupft auch mit Epox verlegen, danach kann man mit Polyester weitermachen. Auch hier ist es wichtig die erste Lage mit Matte(Flies) zu verlegen. Danach kann man mit Matte oder Gewebe weitermachen.
Eine solche Verlegung habe ich Ende 1978 auf meinem ersten Wohnwagen vorgenommen und der war bis zum Verkauf 1989 absolut dicht.
Albert

ahd250 am 14 Feb 2010 12:55:00

Halloundso,

@a.miertsch: bei so einer Reparatur hätte ich ständig Angst vor Spannungsrissen, weil Alu, Holz und Kunsstoffe einer unterschiedlichen Hitzeausdehnung unterliegen. Aber wenn´s bei Deinem Wohnwagen geklappt hat sei froh. Ich würd´s nicht machen.

, Olaf

knauserich am 14 Feb 2010 12:59:32

turbokurtla hat geschrieben:Die bekommst Du bei jedem Händler.



Genau so ist es. Die Händler haben soviel davon - die verkaufen das Blech sogar

a.miertsch am 14 Feb 2010 14:56:37

Hallo Olaf,
siehs mal so, Kunststoffverarbeitung nie unter 18-20 Grad, Holz wird in der Fläche mit Holz verklebt, Kunststoff mit Alu im Bereich der senkrechten Seiten-und Rückseite wo sowieso eine Leiste drübergeklebt wird. Ausdehnungskoeffizientendifferenz kannst Du vergessen. Es sei denn du streichst das Dach schwarz.
Aber ist ja nur ein Vorschlag, man kann natürlich auch Dachpappe nehmen, kannste jedes Jahr mit Kaltanstrich neu isolieren. Das war jetzt aber nur ein Scherz!
Albert

ahd250 am 14 Feb 2010 18:55:36

Hallo Albert,

kann sein daß Du Recht hast, aber ich hätte trotzdem immer Sorge. Ich würde das Dach erneuern, bzw erstmal gucken wo es undicht ist und dann nur da abdichten. Es sieht zwar mies aus auf dem Bild, aber ich denke daß die Aluhaut an sich dicht ist und das Wasser an irgendeinem Anbauteil eindringt.

, Olaf

ebbjo am 14 Feb 2010 20:50:46

hallo womofreunde
auch ich habe vor den hinteren teil meines womodaches zu erneuern
das originaldach ist schwimmend verlegt und und leidet unter alufrass weil wasser am abluftrohr der dunstabzugshaube eingedrungen war.
ich werde das hintere blech entfernen und durch eine aluvebundplatte ersetzen.(die platte besteht ober und unterseite aus 0,3mm alu dazwischen
eine schicht kunststoff welche fest verklebt sind)
diese platten sind einbrennlackiert und sehr stabil gibt es in 2,und 3mm dicke
josef

ebbjo am 14 Feb 2010 20:55:13

übrigens habe ich auch mein vorderes alkovenfenster damit zugemacht
einfach fenster raus und von aussen platte mit karosseriekleber
draufgeklebt.anschliessend innen die öffnung mit styropor geschlossen und eine dekorplatte drauf
josef

tabbertoldie am 14 Feb 2010 23:30:32

Das Dach ist durch verschiedene Bohrungen und Löcher von den Vorbesitzern undicht. Habe erstmal die defekten Dachluken ausgebaut!
Problem machen noch die aufgebrachten Riffelbleche - trotz Erwärmung sind sie nicht lösbar. Den Unterbau habe ich schon erneuert. Neue Dachbalken eingezogen.

ahd250 am 16 Feb 2010 20:45:13

Hallo Tabbertoldie,

vielleicht kannst Du die Riffelbleche mit einem Draht losschneiden, so wie die Autoglaser Scheiben raustrennen. Dazu an der schon gelösten Seite nach und nach einen Keil reintreiben, damit der Kleber unter Spannung steht. Wird aber wohl ´ne mühselige Angelegenheit.

, Olaf

tabbertoldie am 16 Feb 2010 21:34:55

Danke für den Tipp !

Werde mir Schneiddraht von einem KFZ-Glaser besorgen. :razz:

Erpelairlines am 16 Feb 2010 22:55:12

Als alternative zu Schweißbahn, Kaltkleber oder ähnliches gibt es Flüssigkunstoff von Enke oder Kemperol die mit ein Flies verarbeitet
werden ohne dick aufzutragen ca. 5-7 mm je nach verarbeitung.

Kosten von ca. 40 bis 70 Euro a qm beim Dachdecker eures Vertrauen!
Haftet auf fast alles mit sehr guten Dehn und Bewegungseigendschaften.
Hekis, Lüfter, Solarbefestigung kann mit eingeklebt werden.

Mit dachdecGastchen
Uwe

womotabbert590 am 25 Dez 2014 21:21:58

Hallo tabbertoldie,
ich greife diesen alten Beitrag noch einmal auf, um mit Dir in Kontakt zu treten.
Da ich leider als "Neuling" keine andere Möglichkeit sehe.
Vor 4 Monaten haben wir uns auch einen Tabbert Condor 590 zugelegt.
Der Gute hatte einen kapitalen Wasserschaden, und wurde durch mich komplett entkernt.
Im Moment habe ich ca. die Hälfte des Sperrholzes innen entfernt, und auch die hintere Hälfte des Daches bis auf das Alu-Blech rausgerissen.
Ich würde mich freuen, wenn Du mir eine PN senden würdest.
Per mail oder Tel. würde ich gern mit Dir Erfahrungen austauschen.
Mit freundlichen n
Holger

Gast am 25 Dez 2014 21:33:54

Hi,

Der Kollege ist seit 4 Jahren nicht mehr aktiv gewesen.

Schau mal hier

--> Link

Dort ist ne Telefonnummer

Liebe , Alf

kurt2 am 26 Dez 2014 12:49:32

Hallo Holger,
willkommen im Forum.

Oder hier, Tipps vom Meister: --> Link

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