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Baue meinen Setra S208H zum WoMo um. Der Stahlbau wird wohl Ende des Monats fertig werden. Dann müssen die ausgetauschten Profile (40er/50er/60er-Vierkant-/Rechteckrohr) und nicht nur die, auch die vorhandenen, mit Korrosionsschutz innen versehen werden. Habe mich soweit auch schon schlau gemacht.
Meine Fragen: 1. wer hat Erfahrung mit der Temperatur bei der Verarbeitung und mit der Ziehgeschwindigkeit beim Verarbeiten des Fettes? Ich werde wohl mit 100 Grad C vorwärmen und auf mindestens 15 Grad C Außentemperatur warten. 2. Wie groß muss ich Bohren, um den 6 mm DM-Schlauch ruckelfrei zurückzuziehen und wie schließe ich die Bohrungen (Gummipfopfen oder ?) 3. Wie oft muss ich die Behandlung bei Sommer und Winterbetrieb erneuern? 4. Ich habe ca. 45 m Proflrohr zu schützen. Wieviel Fett muss ich wohl kaufen (kg)? Oder: Wieviel Fett pro lfd. m muss ich rechnen? :? Einige Bilder vor und nach der Reparatur. Über eine zeitnahe Antwort freut sich die_pumpe Udo Glückwunsch zur besten Omnibusbaureihe die je hergestellt wurde!
Zu deinen Fragen: 1.Ziehgeschwindigkeit mußt du testen. Im Zeifel halt etwas langsamer. Wenn zu schnell wird die Beschichtung ungleichmäßig, macht aber nichts, denn spätestens im ersten warmen Sommer kriecht das Zeugs überall hin. Verarbeitungstemperatur sollte so zw. 100-120°C liegen. Warte bis es draußen schön warm ist. 2. Kommt darauf an: bei geradem Zug genügen 8mm, bei winkligem Zug solltens schon 10 mm sein. Die löcher verschließt man mit Gummi-Hohlraumstopfen. die gibts in allen möglichen Größen und desshalb ist die Bohrungsröße eher zweitrangig - im Zweifel größer. Bezugsquelle: --> Link 3. in Hohlräumen nie mehr - höchstens alle 5 Jahre mal endoskopisch kontrollieren 4. würde 5 KG kaufen Original wurde Teroson HV-Hohlraumwachs verwendet und das in die unbehandelten Hohlräume eingebracht. Heute werden die Karossen KTL-beschichtet und neuralgische Hohlräume immer noch mit Teroson behandelt (EvoBus-Fahrzeuge, d.h. Setra und Mercedes-Benz). Rostschäden an den unteren Knotenbereichen Seitenwand-Querträger kommen idR. von Kondenswasser im Hohlprofil das sich unten sammelte und nicht ordentlich abfließen konnte. Diesem Problem hat man konstruktiv vor 30 Jahren noch nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt- da ist man heute um Meilen weiter! Das Teroson wirkt schon sehr gut, nur wirds im Laufe der Jahre halt rissig und dann freut sich der Rost. Wie ich es machen würde: Teroson HV dick auftragen und nach einigen Jahren mit Fluidfilm nachbehandeln. Fluidfilm löst Hohlraumwachs an und macht das Ganze wieder für lange Zeit geschmeidig. Da passiert nichts mehr. Viel wichtiger aber: konstruktiv durch Bohrungen und zusätzliche Hohlaumstopfen (geschlitzt) dafür sorgen, dass Kondenswasser gut abfließen kann. Die Sauerei mit Sanders würde ich mir nicht mehr antun, zumal mit langen Sonden die immer wieder beheizt werden müssen. Gutes Gelingen Hallo die_pumpe,
hab unser neues Wohnmobil 2005 mit Mike Sander bearbeitet. Hab den Unterboden und sämtliche Hohlräume, Türen und Klappen eingesdprüht. Ich habe die original Mike Sanders Pistole verwendet und habe ca. 12 kg. verbraucht. Bei 6,36m Gesamtlänge. Die Düse vom biegsamen Schlauch ist mir 2x abgerutscht und ist jetzt in irgendwo im Hohlraum. Für Deinen Setra wist Du den 25kg Hobock brauchen. Ein wiederholtes einsprühen wird nicht nötig sein. Letztes Jahr in Spanien (40 Grad) konnte man bei der "Verteilung" zusehen. Mußte da ein paar Pfützen zurücklassen. Zur Verarbeitung würde ich jetzt eine alte Friteuse benutzen. Viel Spaß tipp
schau dir vorher mal die seite und beschreibung von OWATROL-Öl an. das zeug werde ich selber die tage an meinem truck verwenden und danach erst FERTANwachs. gib einfach mal bei google OWATROL-Öl ein. du findest dann die seite des korrosionsshop, wo auch die ganzen verarbeitungshinweise und tipps zu finden sind. übrigens, dein setra, ein traum. bin mal gespannt wenn der fertig ist. gibts dann mehr bilder ?
Hall muserle, das sind ja eine Menge Tipps bestens und verständlich rübergebracht. Hat mir geholfen. Werde nach Fertigstellung aufzeigen, was ich erreicht habe. Danke und aus dem Pott Udo :wink:
Hallo Trialer, danke für die Informationen. Hast Du auch den Unterboden mit Fett statt mit Unterbodenschutz behandelt? Danke für den "Spaß", er stellt sich hoffentlich nach getaner Arbeit ein. aus Essen Udo Hallo die_pumpe - klasse Teil - binschoneinbischenneidisch - bring doch mal Bilder vom Innenausbau ins Forum :wink:
Hallo bigpit, korrosionsschutzshop schreibt, Zitat: Wir raten vom Einsatz in Hohlräumen ab, denn nach dem Einbringen von OWATROL ÖL müßten Sie ein zweites Schutzmittel einbringen, z.B. eine Hohlraumversiegelung. Das geht einfacher, wenn Sie sofort FLUID FILM, FERTAN HT Wachs oder MIKE SANDERs Korrosionsschutzfett benutzen. Ich glaube, Deinen Rat nimm ich in diesem Fall nicht an. Dennoch: bei Deinem Unterfangen viel Erfolg. Nach Fertigstellung gibt es Bilder und eine Doku mit Erfahrungsbericht auf meiner eigenen HP. aus Essen Udo[/b] :!:
Hallo Spleiss53, ein Teil Bilder steht schon im Forum unter Setra S208 H. Der weitere Teil ist noch in Arbeit. Was das bisschen Neid angeht: Du hast recht, aber warte erst einmal, wenn es fertig ist (nach immerhin dann ca. 1200 Std harter ARBEIT!). :roll: aus Essen Udo Hallo,
Owatrol --> nur temporär z.B. vor dem Lackieren, danach was Richtiges! Fertan --> dann kannst du auch Senf drauf schmieren Fluid-Film --> ja, aber muß öfters wiederholt werden Mike Sanders --> es gibt nichts besseres! Meine Meinung. Roland Hallo die_pumpe,
ich habe den Unterboden samt Holz mit Mike Sanders Hohlraumfett eingesprüht. Sieht jetzt nach 5 Jahren immer noch gut aus. Tip bei der Verarbeitung:beim Auffüllen des Behälters der Sprühpistole, den Rest der Pistole solange in heißes Wasser legen damit das Fett nicht fest wird. Viel Abdeckplane auslegen sonst "gehts" sich hinterher wie geschmiert. Zur Verarbeitung muß das Wetter nicht zu warm sein, sonst läuft zu viel wieder aus den Hohlräumen. Hallo "Pumpe "
Arbeite schon einige Jahre mit M.Sanders Fett , nur beste Erfahrungen . Letzte Aktion : Hohlraum u. Unterbodeschutz an unserem " neuen Transit Womo Mittellanger Radstand , gemacht wurden : Unterboden u. alle Höhlräume Einspritzen erfolgte mit einer Druckbecherpistole und entsprechenden Sonden ( bezogen vom "Korrosionsschutz-depot " siehe web ( Übrigens super Beratung ) Der Nachteil der Behandlung : Im Heißen Süden fängt das Fett richtig an zu arbeiten , ab und an tropft es auch ! Die Einspritzlöcher haben wir nie verschlossen , Beim Neubohren sollten sie ganz unten angebracht sein ( kein Wasserstau ) bei unserem Transit wurden ca 20 Kg Fett verbaucht ! Die Verarbeitungstemperatur soll ( nach Sanders ) bei ca 120 °C liegen Anwärmen : Bei uns hat sich ein Einkochkessel mit Ablasshahn ( wird auch für Glühwein verwendet ) bewährt . Wir ahben lediglich einen anderen Ablasshahn ( 3/8" Kugelhahn ) eingebaut , der serienmäßige Kunststoffhahn verstopft schnell , da zu lang und zu kleiner Durchlass ! Beim Verarbeiten wird die Dauerkochstufe eingestellt ( Weck Einkocher ) dann stimmt die Temperatur ! Ferner eine Saubere Sache mit dem Ablasshahn . prima Befüllung der Pistolenbecher , ohne Kleckerei . Beim Nachfüllen stellst Du einfach die Fettdosen , 4 KG Eimer passen noch in den Kocher , in den Rest des heißen Fettes , nach ca 45 Min., Fetteimer langsam in den E-Kocher ausgießen . Das Fett aus dem Eimer zu "schälen " , wenn kalt , ist mühsam Denk drann , die Sonden und Druckbecher immer leerspritzen , damit " die Brühe " im Sclauch nicht fest wird ! Die Reste im Druckbecher einfach wieder in den Kocher geben . Ansonsten wird bei uns , beim Autoschrauben immer der Kocher eingeschaltet , durch das Thermostat wirds ja nicht zu heiß , wenn irgendetwas unterm Fahrzeug gescgraubt wird , kann schnell mal mit dem Pinsel rostschutz gestrichen werden . Viel Erfolg u. viele Seven
Hallo Seven55, danke für die detaillierten Hinweise. Ich denke, so werde ich vorgehen. Werde über Erfolg und Mißerfolg berichten. und Danke die_pumpe Udo hallo,
das werde ich auch machen, war mal bei mike, er woht hier ganz um die ecke... gute idee, werde wohl morgen mal bei ihm aufschlagen und ne dose und spritztpistole holen... Günni wer die Verarbeitung mal live beobachen möchte, dem sei die Kabel 1-Sendung "Abenteuer Auto" ans Herz gelegt. In einer der Folgen der Reportage "Mercedes G Tuning" ist die Konservierung des Rahmens durch den Meister und einen seiner Mitarbeiter persönlich dokumentiert.
Sendung kann im Internetportal abgerufen werden --> Link Übrigens ist die gesamte Reportage aus fachlicher Sicht sehr sehenswert, da die einzelnen Restaurationsgewerke im Detail -auch für Laien verständlich- ungewöhnlich detailiert und fachlich korrekt dargestellt werden.
Hallo muserle, danke für den Link. Habe mir das alles angesehen. Es ist übrigens die Folge 7 (für interessierte). Empfehlenswerter Beitrag. aus Essen Udo Moin,
googelt mal nach PX11A :wink: Bei grösseren Mengen eine günstige Alternative. Wer Vergleiche zwischen all den Mitteln sehen möchte, goggelt mal nach "rostschutz für unsere fronteras". ....der erste Treffer ist es. Da hat sich einer wirklich Arbeit gemacht :top:
Hallo viking 92, habe gegoogelt und folgenden interessanten Beitrag gefunden: Zitat: PX11a Gurulan ist im übrigen (wie auch Sander) KEIN FETT UND KEIN REINES WAX, sondern: NATO-VASELINE "S-743" + 10% Bienenwax bei 80 Grad geschmolzen vermischt. Thats it! Kein Gotteszauber, und darum auch keine Gotteslästerung! Extrem günstig zu bekommen ist übrigens das Zeug und kinderleicht zu verarbeiten... S 743 Bundeswehrvaseline 10 KG 40 Euro hier in der Bucht: Link zum eBay Artikel Dazu braucht Ihr noch echtes (!) Bienenwax, das ist ebenfalls extrem günstig: (Man braucht ja nur 100G davon für 1KG Gurulan = 10% Gewichtsanteil) Link zum eBay Artikel So und das Nato-Datenblatt zum Gurulan PX11 zeigts ja, das ist DAS MITTEL DER NATO GEGEN ROST an Autos, Torpedos und anspruchsvoller Depotware da brauchts keinen Sandergott der das zum 2fachen Preis zusammenbraut. Ich habe das ganz einfach selber gemacht und das Zeug ist absolut fantastisch es steht dem Sander Mittel nicht im geringsten nach! ich würde sagen es klebt sogar noch stärker und kriecht irrsinnig. Ist eben Militärqualität... Beste Zitat Ende. Bild anbei. Hast Du Erfahrung mit dem Stoff? aus Essen Udo Moin Udo,
:wink: hatte auch diverse Berichte über PX11a gelesen. War auch etwas überrascht. Schau mal in dem Frontera-Fred, dort hat jemand einen 2-Jahrestest mit unterschiedlichen Mitteln am laufen. Ist echt interessant. Ob ich das NATO Fett einsetze..............mal schauen, da es ja heiss eingebracht wird. & viel Spass beim 'konservieren' Pass auf, die Schläuche werden schnell weich mit dem heißen Fett und die vordere Düse schießt es dir in deinen Holraum. Sichere sie, in dem du sie mit festem Blumendraht, ähnlich einer Schlauchschelle feströdelst.
Ich habe meinen LT damals von innen mit MS bearbeitet. Ergebnis, das Zeug kommt auch noch nach Jahren aus den Ritzen gekrochen, absolut zu empfehlen. Da dein Bus nicht so lange halten muss (max 30 Jahre) würde ich auch zu gurulan tendieren. Ich habe es in der kleinen Kaserolle auf dem Campingkocher geschmolzen, ging gut mit der Druckbecherpistole, Innenfalze habe ich dünn bestrichen. Lass die Finger von allem anderen, Fluid film kriecht schneller besser, wäscht sich aber aus, da muss man 2 verschiedene Konzistenzen nehmen. Ich habe damals im korrosionsschutz-depot bestellt und war zufrieden. Auto Bild hatte mal einen Test, den findet man als pdf zum Lesen, sehr interesannt. Rudi Würde meinen Neuerwerb auch in den nächsten Monaten gerne mit MS konservieren. Allerdings hab ich keine Lust das selber zu machen. Ich habe zum einen das Gerät nicht dafür und ausserdem ist das schon eine echte Sauerei wenn man es selber macht und ggf passende Sonden und Düsen nicht hat.
Weiss jemand was der Spass kostet (der Kilopreis liegt irgendwo bei 10 oder 12€) und ob MS Partnerwerkstätten hat oder ob das im Grunde jeder macht der das Zeug stehen hat. Ich habe im "Hausgebrauch" bisher immer nur Liquid Fluid (jetzt glaube ich Fluid Film) benutzt. Aber das Zeug stinkt auch nach Wochen noch bestialisch (fürs WOMO absolut ungeeignet!!!!) und ist immer nur die zweitbeste Lösung nach MS. Ich denke bei einem 2 JAhre alten Wagen, gerade wenns Fiat ist, lohnt sich das. Erst recht wenn man den Wagen die nächsten 10 Jahre fahren will/muss.
Hallo Tobi, ich überlege auch es machen zu lassen, im Link sind Verarbeitungspartner von Mike Sander aufgelistet, nach PLZ. Kannst ja mal nach einem Beratungsgespräch etwas posten :D . --> Link Danke Ralf.
Hätt ich ja auch selber googeln können. Kann aber eigendlich nicht so irsinnig teuer sein da ja nur das Chassis eingejaucht wird. lass es wirklich 10 Liter sein (glaub ich nicht mal) dan sind das mit Aufschlag 150€. 4 Stunden Arbeit Brutto - 70€ = 280 €. Macht 430 € unterm Strich. Wenn der Werkstattmann dann auch noch ohne Rechnung macht (wer braucht dafür schon Garantie) sind wir bei etwa 350 Euro. Ich denke das wäre es wert. Zumal Fiat ja nicht unbedingt für vorbildliche Rostvorsorge ab Wer bekannt ist. Ich poste dann mal die Ergebnisse :) Nach Anfrage in mehreren Werkstätten kostet der Spass so um die 250 -350€ für ein WOMO wenn nur Motorraum und Rahmen gemacht wird da hier kaum Montagearbeiten anfallen. Im Innenraum (also auch Türen etc.) würde ich das Fett raus lassen. Ist zwar angeblich geruchsneutral aber ich will die Ausdünstungn nicht im Innenraum haben.
Kleiner Tip - meidet Wekstätten die das Word "Oldtimer" oder "Classic" in ihrem Namen tragen. Ansonsten wirds locker doppelt so teuer!
Hallo Tobi, Danke für die Preisinfo :wink: . Hallo zusammen,
ich habe ein Angebot von einem Münchner Unternehmen das zwischen 550 € - 650 € liegt. Fahrzeug ist ca. 3 - 4 Tage in der Werkstatt. Reimund
Hmmmm - kommt drauf an was sie machen wollen. Wenn auch Türen etc gemacht werden kommt der Preis wohl schon hin. Allerdings hat man mir in allen angefragten Werkstätten zugesagt das ich im Grunde drauf warten kann wenn ich etwas Zeit mitbringe (3-4 Stunden) Ich würde den Innenraum nicht ausjauchen lassen. Im PKW mag das OK sein. Da hält man sich ja nicht ewig auf. Aber im WOMO lebt man ja wochenweise. Ich hab kein Bock da den Biofilter zu machen und erst mal den ganzen Mist wegzuschnüffeln. Auch wenns nicht riecht gast das Zeug ganz sicher irgendwie aus. werde es jetzt selbst machen,
habe gestern mit der firma telefoniert. sie vermieten auch das ganze benötigte zeug(pistole und kocher, düsen) und das zu einem super preis... und die hohlräume werde ich wohl finden.. Günni
Hallo Günni, Du wohnst ja praktisch um die Ecke, wir anderen haben da den weiteren Weg :wink: . Viel Spass beim Rumsauen :oops: . Hallo zusammen,
hab jetzt im Internet gelesen, das man Mike Sanders Korrosionsfett auch mit dem Pinsel auftragen könnte. Hat das einer von Euch schon mal gehört oder auch schon gemacht ? Hy Ralf,
hatte mir vor kurzem 'n viertel Liter PX11 gemixt & es am Unterboden mit Pinsel aufgetragen. Kurzum: Vergiss es! Du kommst kaum zum verteilen, da das Zeuch am kalten Rahmen sofort aushärtet. Hab es dann sein gelassen & etwas anderes verarbeitet. Mein Tip: besorg Dir günstig (egay) eine Wagner Spritzpistole & dann ein gutes Unterbodenzeuch. Im Korrossionsschutz-Depot gibt es für die Wagner Pistolen auch Hohlraumdüsen, so das man die Hohlraumkonservierung auch selber machen kann. Besser kannste Dein Fahrzeug dann nicht kennenlernen :wink: Hallo Viking,
dachte ich mir schon, das das nicht vernünftig zu machen ist. Danke für den Tipp mit der Wagner :wink: . Ich sage Euch die Tage bescheid, welche Erfahrungen ich gemacht habe.
Das Paket mit Owatrol Öl, Hohlraumversiegelung und Mike Sandersfett und der Spezialfarbe ist angekommen. Ich gedachte das Fett ebenfalls mit dem dicken Pinsel aufzutragen. Ich werde den Rost erst mal mit der Drahtbürste mechanisch beseitigen, dann Owatrol (habe ich in der Sprühdose gekauft) darüber. 2 Tage einwirken und trocknen lassen, dann wieder den dann abgelösten Rost abbürsten und nochmals gut mit Owatrol öl einsprühen. Nach weiteren 2 tagen noch mal sprühen. Jetzt gedenke ich eine gute Woche vergehen zu lassen, bevor ich, jetzt mit dem Pinsel, Farbe ( Branto Korrux 3in1) auftragen werde. Ich werde 3 Farbschichten auftragen und dann das ganze dick mit Mike Sandersfett einbalsamieren. Die Hohlräume sprühe ich mit Fertan H T Wachs ein. Soweit die Planung. Ich informiere Euch über den Erfolg oder Misserfolg. Ja Mensch.....bin mal gespannt welche Erfahrung Du mit den Mitteln machst.:wink:
U.-boden ist bei mir ja soweit fertig. Die Tage kommt noch das Material für die Hohlräume & dann is auch gut :D Viel Spass bei der 'Sauerei' :D
Hallo Bigpit, so ähnlich wollte ich eigentlich auch vorgehen :D . Zuerst die rostigen Stellen säubern, anschließend mit Fertan Rostumwandler aus der Sprühflasche behandeln, danach mit Brantho Korrux nitrofest streichen und später mit Mike Sander Hohlräume und Unterboden bestreichen. Ich warte mal sehnsüchtig deinen Erfahrungsbericht mit dem Pinsel ab :oops: . Ich denke mal, egal was und wie wir es machen werden, alles besser als gar nichts zu tun. Viel Spass beim Rumsauen :wink: .
Hallo BigPit, hast Du schon angefangen, wenn ja wie ist es gegangen :wink: ??? Ich bin mittendrinn. Den Rahmen habe ich jetzt vor dem Tüv schon mal mit der elektrischen Drahtbürste entrostet und mit dem Ovatrolöl (Sprühdose) eingesprüht. Nach 3 Tagen bin ich dann nochmal grob mit der Bürst drüber und anschließend kam nochmal eine Schicht von dem Ovatrolöl drauf.
Das Zeug härtet aus und sieht aus wie mit Klarlack überzogen. An den Stellen habe ich dann Lack aufgetragen. Zum Mike sandersfett bin ich bis jetzt aber noch nicht gekommen. Das mit dem Pinsel ist nix, wenn man unter dem FZG liegen muss, weil man keine Grube oder Bühne hat. Das werde ich später im Jahr mal bei meinem Kumpel in der Werkstatt machen müssen. Ebenfalls für den TÜV wurden bereits die Bleche eingeschweißt. An sonsten bin ich derzeit so nach und nach dabei, das Pitmobil zu entrosten, abzuschleifen und wo nötig zu spachteln. Zur Versiegelung kommt da im Moment nur mal eine Schicht Grundierung drüber. Wenn ich mal rundrum fertig bin, wird das Führerhaus richtig lackiert und der Aufbau aber nur mit der feinen Rolle gelackt. Das PitMobil ist ja schließlich schon 27 Jahre alt und wird sicherlich keinen Nobelwettbewerb mehr gewinnen. Was irgendwie machbar ist mache ich nach und nach neben dem Haus im freien. Daher wird das Mobil wohl eine Zeitlang mal etwas scheckig aussehen, zumal es an den WE ja rollen muss. Im Winter wenn es eh steht hab ich keine Halle und es ist zu kalt und jetzt wo es warm genug ist, wollen wir es jedes WE brauchen.... Ne, Nee, Neee, Probleme und Probleme..... :)
Moin bigtit, ach komm schon......Iris Berben ist auch schon um die 60 & kann sich noch sehen lassen :wink: Ansonsten haste ja 'ne schöne 'Baustelle' vor Dir. Mit dem Sandersfett würd ich mir nochmal überlegen. Wenn keine vernünftige Pistole vorhanden ist, ist die Verarbeitung per Hand von A*****. Grade weil das Fett immer heiss verarbeitet werden muss. Probiere alternativ mal 'Perma-Film' aus. Es lässt sich im kalten Zustand wunderbar auch per Pinsel auftragen, verläuft einigermassen gut & hinterlässt nach ca. 2 Tagen eine schöne geschlossene Wachsschicht. Mach mal Bilder, wenn Du fertig bist :wink:
... aber die "malt/pinselt" sich auch täglich .. :D mit einem pinsel kommst du doch eh nicht in die hohlräume...
wozu dann hohlraumversiegelung? oder vesteh ich da was falsch?? Günni
:D Und der Karosseriebauer war da sicherlich auch schon öfter mal dran um die Alltagsspuren wie Dellen und tiefe Kratzer zu beseitigen. Im Moment verwende ich TECTYL oder EL-ISOL das sind beides dauerelastische versigelungen.
Ich verwende diese producte in der Offshore industrie (Nordsee) und habe damit immer gute erfahrung gemacht.
Habe meine Hohlraumversiegelung beendet. Mike Sanders ist für mich 1. Wahl. Was die Verarbeitung angeht:Fazit: es war einfach und unkompliziert. Habe mir zwei alte Kochtöpfe besorgt (2 Liter). Fett rein und von unten mit einem handelsüblichen Propangasbrenner zum Verlegen von Dachpappen angewärmt. 120 Grad C mit Thermometer gemessen. Rein in die Druckbecherpistole. Rest in einer alten Thermoskanne aufbewahrt. 360 Grad-Düse verwendet. Es lief wie geschmiert. Habe den Setra S208H komplett bis zur Hüfte mit MK bearbeitet. Dauer ca. 3 Stunden, dann war es geschafft. Ergebnis mit kleiner Kamera geprüft. Super alles verteilt. Dicke des Fetts ca. 2-3 mm auf allen Innenwänden, am Ansatzpunkt an den Enden teilweise dicker. Würde immer wieder MK nehmen. Die Vorarbeiten sind etwas langwierig. Durch die relativ große Düse (6 mm DM) mußte ich die Bohrungen als Langloch ausbilden, denn bei Profilen mit 40-60 mm Tiefe kommt man schlecht um die Ecke hinein in den langen geraden Abschnitt. Abstand der Bohrungen ca. alle 600 -800 mm. Verschlossen wurden die Bohrungen (20x30 mm) mit Aluminiumblechen, die ich mit Sikaflex 221 aufgeklebt habe. So kann ich beim Nachsehen in vielleicht 3 Jahren einfach und wirkungsvoll die Bohrungen wieder öffnen und verschließen. Gesamtverbrauch: ca. 6 KG MS. Also: keine Scheu vor Mike Sanders, und dass soll keine Werbung darstellen! Allgemein: Bin beim Innenausbau, Decke ist fertig. Teilweise Einbauten fertig. Elektrik fertig (12V/24V 230V, Stromerzeiger 3,6 KW). Will unbedingt in 2 Monaten bis auf den Außenlack abschließen. Für Zahlenfreaks und Zweifler, ob sich ein solcher Umbau lohnt: Bis Fertigstellung werden ca. 2000 h verbraucht sein. Der Umbau einschließlich Kauf kostet dann ca. 13.000 €. Darin sind 4 neue Reifen und 2 Ersatzbatterien à 180 AH enthalten (ca. 1.500,00 €). Das Wertgutachten wird wohl auf ca. 70T€ enden.
:rofl: :rofl: :rofl: Ich habe mir dieses Fett besorgt. Bisher nur meine Leder Bergschuhe wunderbar imprägniert. Wurde aber den verdacht nicht los, das das eigentlich Industrie Vaseline ist. Sollte man mal überprüfen. Vaseline ist auf jeden Fall viel, viel billiger! |
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