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Holzplatte auf Badboden?


Knuffel am 23 Mär 2010 11:29:06

Hallo zusammen,

wo es jetzt wieder etwas wärmer ist werde ich mich al um den Boden im Bad kümmern. Als erstes werd ich versuchen den Riss waserdicht zu verkleben und dann eine Spezialfolie drüberkleben die nicht so leicht einreisst.
Jetzt aber mal eine Frage an die Bastler:
Da wir die Dusche ja eh nicht nutzen ist es "hilfreich" über den gesamten Badezimmerboden (von der Tür zur Toilette und rüber bis zur Dusche und Waschbecken) eine Holzplatte zu legen, um den Druckpunkt beim auftreten großflächiger zu verteilen? Ausser etwas Spritzwasser beim waschen am Waschbecken bekommt der Boden ja eh keine Feuchtigkeit ab, aber ich möchte halt auch nicht das der weiter reisst wenn man mal da drin rumläuft, weil die punktuelle Gewichtsbelastung evtl. mit den Jahren zu hoch ist.
Oder könnte das Gewicht der Holzplatte Probleme machen? Hatte auch schon überlegt so Rautenförmige Holz(latten)platten zu nehmen (die hatten wir früher mal auf dem Balkon - da sind die Bretter so # übereinander angeordnet) allerdings finde ich sowas irgendwie nicht - die wären dann vielleicht etwas leichter.
Der einzige Nachteil bei der aufgelegten Platte wäre dann, das man die Duschwand nicht mehr schliessen könnte, was ja aber egal ist, da wir die Dusche eh nicht nutzen. Über dem alten Abfluss würde ich dann ein Loch in die Platte machen und bis zum Abfluss abdichten, damit man immer noch zur Not Putzwasser o.ä. darein "schieben" kann.
Von oben würde die Platte dann mit PVC oder sowas beklebt.

Bin für Tipps immer offen :)

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puget am 23 Mär 2010 11:49:45

Hallo Knuffel,

die Form deiner Dusche kenne ich leider nicht. Deshalb beschreibe ich mal, wie es in meinem Womo-Bad aussieht:
In meiner Runddusche (Duschkabine), die halbseitig zum Waschbecken/Toi. offen ist, liegt zu unterst eine runde durchwirkte, relativ weiche Gummimatte, die auch als Fußmatte für die Außendusche verwendet wird. Darüber liegen zwei ebenso passende runde Badteppiche (Dän. Bettenlager á 2,90 €). Alle drei Lagen zusammen dienen zur Minderung der Punktbelastung auf die Kunststoff-Duschwanne.

Bzgl. des Risses finde ich deine Idee, diesen vorläufig sorgfältig mit einer (Selbstklebe ?) Folie abzukleben sicher geeignet. Ist ein solcher Schaden doch nur mit sehr großem Aufwand anderweitig zu reparieren bzw. das Kunststoffelement auszutauschen. So kannst du, falls der Riss sich vergrößert, jederzeit die Folie wechseln.

Knuffel am 23 Mär 2010 12:24:40

Hallo Horst,

das Thema mit der Klebefolie habe ich ier schon mal: --> Link
Die Selbstklebende Folie die ich darauf machen werde soll sich bis zu 400% dehnen lassen, von daher hoffe ich auf ein langes Riss freies Leben der Folie.

Das Bad sieht so aus (der rote Strich ist der Riss) Bild

Deine Matten Variante hört sich auch gut, mit der Holzplatte denke ich aber würde man eine höhere Druckverteilung erreichen. Allerdings muss man bei der Platte (12-16mm mm müsste die wohl mindestens haben) auch wieder das Plattengewicht als ständige Belastung dazurechnen.

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puget am 23 Mär 2010 13:22:35

Hallo Knuffel,

dein Bad ist meinem fast gleich .
Alternativ zur Holzplatte käme vielleicht auch das Material einer Isomatte, rückseitig mit doppelseitigem Klebeband verklebt auf eine Rundmatte (mit Aufbau wie oben schon beschrieben), infrage.
Allerdings war ich vorher davon ausgegangen, dass der Riss im Kunsstoffteil der Duschwand ist und nicht in der Wanne. Trotzdem würde ich es wie vorgeschlagen versuchen. Vorausgesetzt, die Duschwanne beiderseits des Risses liegt nicht allzu hohl, so dass der Boden bei jeder Trittbelastung stark arbeitet. Da du jedoch die Dusche ohnehin nicht als solche benutzt, kannst du m. E. mit auch für Kältegrade dehnfähiger Folie getrost den einen oder anderen Versuch machen, ohne Nässeschäden zu riskieren.
Für mich (aber das ist subjektiv) wäre eine Holzplatte gefühlsmäßig nur die zweitbeste Lösung.

Klausimaus am 23 Mär 2010 13:29:24

Hallo Knuffel !
Du hast die gleiche Runddusche wie wir, daher interessiert mich das Thema auch. (Ebenfalls Knaus Sun Traveller). Hab schon mal geguckt - vorsorglich, da ich bisher von Rissen verschont bin -
Unterhalb der Nasszellentür ist eine gebogene Holzblende. Die kann man abschrauben und unter die Duschwanne gucken. Schau doch mal nach, ob die genügend unterfüttert ist. Wenn nicht, würde ich z.B. aus 8 mm starkem Sperrholz, eine passende Unterfütterung bauen und damit den Duschwannenboden von unten stützen.
Klausimaus
Bei unser Dusche ist eine ähnliche Unterfütterung vorhanden, so dass der Boden wenig arbeitet.

Knuffel am 23 Mär 2010 13:47:42

Ich weiß jetzt gar nicht warum das Bild auf einmal so groß geworden ist..
Eben war es noch kleiner.
Zwischen dem Plastikbadboden und dem Styropor (oder was das ist) der als Unterfütterung zwischen Bodenplatte und dem Bad ist, ist bei mir auch etwas Luft, das habe ich schon mal im Loch vom Duschabfluss gefühlt. Wusste allerdings bisher nicht wie man da vernünftig rankommt. Das mit der Blende muss ich am We mal schauen. Durch den Hohlraum enstehen wohl auch die Risse bei Belastung, der Plastikboden gibt dann wohl soweit nach, bis er vom Untergrund gestützt wird.
Weiß nicht warum bei Bau da so gepfuscht wurde, aber das Proiblem soll wohl bei der gesamten Serie sein.
Wie hast Du denn die die Holzunterfütterung da reinbekommen? Der Gang vor der Tür ist nicht besonders breit, sodass man ein Brett, so breit wie das Bad, dazwischen bekommt. Vor allem bleibt so das Problem, das ja rund um die Dusche die Vertiefung für die Duschtüre ist. Wenn man am Waschbecken steht, steht man ja quasi in der Dusche - auf dem erhöhten Bereich der auch durch eine Holzplatte von unten nicht gestützt würde.

Knuffel am 23 Mär 2010 13:55:05

@ Horst
Meinst Du Isomatten wie man sie beim Zelten hat?
Meine "aufliegende" Holzplatte muss ich eh nochmal prüfen, da mir gerade eingefallen ist das unterm Waschbecken ja noch ein Schrank ist, ich aber nicht weiß wieviel Bodenfreiheit die Türe hat.

Das Problem mit dem Riss ist ja eigentlich ganz logisch. Wenn man die Vertiefung sieht, die als Lauf für die Türe und als Abfluss genutzt wird und da drin auf dem erhöhten Bereich - der ja unten drunter hohl ist, steht man am Waschbecken, oder halt auch wenn man unter der Dusche wäre.

seven55 am 24 Mär 2010 00:51:36

hallo Knuffel,

Dir scheint das Unterfutter unter der geplanten neuen "Fußbodenplatte "
Probleme zu machen ?
Vorschlag: schneide Dir zunächst eine möglichst genau passende Fußbodenplatte zurecht , sie muß , zum Einlegen eventuell geteilt werden
( hier ist eine Pappschablone hilfreich )
Bei vollflächiger Unterfütterung dürfte eine 11mm Platte ausreichen .
Passt die Platte an allen Randanschlüssen , kann der alte Duschboden im gesamten Badbereich mit einer möglichst dünnen PE-Folie ausgelegt werden . Hier sollte sorgfältig gearbeitet werden . in die größeren Verteiefungen muß die Folie ebenfalls eingedrückt werden ( vielleicht Heißluftgebläse ,mit Bedacht, zur Hilfe nehmen )
Die Unterseite der "Fußbodenplatte (n) " wird ebenfalls mit PE Polie bespannt .
Nachdem die Ränder der anschließenden Seitenwände auch mit Folie
( ca 15cm hoch abgedeckt ( abgeklebt ) wurden , wird die gesamte
Fäche mit 2 Komponenten Motageschaum ( wird z.B. zum Zimmertüreinbau verwendet ), möglicht gleichmäßig ,bedeckt und , sofort im Anschluß die folienbespannte " Fußbodenplatte " aufgelegt .
Nach dem Aushärten des Schaumes kann alles wieder abgebaut werden !
Der Schaum haftet auf der PE-Folie nach dem Aushärten nicht !!
somit hast Du eine genau passende Negativform des Duschwannenbodens

Es bleibt Dir überlassen , ob Du den Füllkern nun auf die Fußbodenplatte
( von unten ) anklebst oder lose einlegst . Der Druck beim Belaufen wird sich über die F-Platte gut verteilen !

Die Beidseitige Folienabdeckung ist nach meiner Erfahrung unumgäglich , da u.U. nachgeschäumt werden muß , die gesamte Fläche lässt sich beim
erstem Schäumen nicht kompl. und gleichmäßig verfüllen !

Vor dem Anmischen des Schaumes müssen alle Hilfsmittel , ganz wichtig
sind hier ,in der Läge passend geschnittene ,Latten zum Verspannen gegen die Duschdecke ( Der Schaum deht sich leicht beim Aushärten , jedoch
nicht so stark wie die billigeren 1-Komponentenschäume ) bereit stehen !

--Die offene Zeit zum Verarbeiten des Schaumes ist sehr kurz !!--

Da die 2-K-Schäume zum Aushärten keine Luft und keine Feuchtigkeit benötigen , erfolgt die Durchhärtung auch unter Luftabschluß .

Bei der relativ zerklüfteten Form Deines Duschbodens schein mir das Ausschäumen in mehreren " Etappen " unumgänglich .

Das beschriebene Verfahren wurde von uns , bei Fahrzeugausbauten , z.B.
Ladebodeneinbau in PKW mit flächiger Auflage auf welligen Stahlböden
schon mehrfach angewendet und hat sich hier bewährt .
( Bei uns wurde jedoch haüfig ein Alu-Riffelblech als Boden verwendet )
Vieleicht auch eine Lösung für Dich ?

Seven

TrendFahrer am 24 Mär 2010 05:03:33

Hallo Knuffel,
Ideen hast du, Donnerwetter und wer bitte soll dir später mal so ein >zusammengeschustertes< Mobil abkaufen oder verschrottest du es dann?
Mensch, ich knausere mir sowas an was anderem ab und spare mir den Betrag zusammen und habe dann was ordentliches was funktioniert. Es freut einen doch selbst oder nicht?
Eine Duschtür die nicht schließt mit der Begründung: Wir duschen nicht im Mobil, die gibt es eigentlich nicht.



Peter-Josef

Knuffel am 24 Mär 2010 08:57:35

peter-josef hat geschrieben:Hallo Knuffel,
Ideen hast du, Donnerwetter und wer bitte soll dir später mal so ein >zusammengeschustertes< Mobil abkaufen oder verschrottest du es dann?
Mensch, ich knausere mir sowas an was anderem ab und spare mir den Betrag zusammen und habe dann was ordentliches was funktioniert. Es freut einen doch selbst oder nicht?
Eine Duschtür die nicht schließt mit der Begründung: Wir duschen nicht im Mobil, die gibt es eigentlich nicht.



Peter-Josef


Eine eingelegte Holzplatte kann man ja wieder herausnehmen :twisted:
und ich glaube kaum, das sich jemand über ein mit Rissen übersähten Badboden freut - wo dazu noch Feuchtigkeit auf die Bodenplatte gelaufen ist und diese ständig befeuchtet hat, damit es schön schimmelt.
Das bei der Serie ein Konstruktionsfehler vorliegt ist in anderen Kreisen weitgehend bekannt und ein Austausch des gesamten Bad fällt weg, da dieses nicht mehr hergestellt wird.

motzki30 am 24 Mär 2010 09:02:22

Moin Knuffell
Du hast doch eine neue Duschwanne angeboten bekommen. Warum hast du die nicht genommen wenn es keine Teile mehr gibt ?

Knuffel am 24 Mär 2010 09:05:20

motzki30 hat geschrieben:Moin Knuffell
Du hast doch eine neue Duschwanne angeboten bekommen. Warum hast du die nicht genommen wenn es keine Teile mehr gibt ?


Weil es ja keine Duschwanne ist, sondern der komplette Badboden. Um den zu montieren müsste man erst das ganze Bad ausbauen und ich vermute das das Plastik nicht mehr so elastisch ist (was man ja am Boden gemerkt hat) das es sich komplett unbeschadet aus und wieder einbauen lässt.

motzki30 am 24 Mär 2010 09:12:23

Na dann, musst du wissen. Dann mach doch ein schönes Holzbrett mit Löchern sieht das bestimmt auch nicht schlecht aus. Ich würde mir aber den Badboden von dem andere Forenmitglied besorgen für den evtl. Verkauf oder deine noch mehr ausreisst.

puget am 24 Mär 2010 09:18:22

Knuffel hat geschrieben:@ Horst
Meinst Du Isomatten wie man sie beim Zelten hat?
.


Hallo Knuffel,

Sorry, dass ich erste jetzt antworte.

Ja, eine solche Camping Isomatte meine ich. Vielleicht kannst du dir auch irgendwoher ein Stück eines Sportbodenbelages organisieren. Es ist ein Material, das aus Altreifen recyclet wird und sehr bewährt. Welche Stärken es da gibt, weiß ich allerdings leider nicht.

marmarq am 24 Mär 2010 09:24:18

Die Wanne auszubauen ist so gesehen kein großer Akt, nur halt sehr sehr Zeitaufwändig. Ich hab damals gut ne Woche (Abends je 2-3 Std) gebraucht.

Dann kannste immer noch ne Styro.-Platte mit Sperrholz und Teppichboden drüber legen. Es kommt der Tag an dem Du Dein Auto verkaufst, dann zahlst Du zwei mal, nämlich mit ungeahnten Abschlägen beim Verkauf, und an geringerem Kaufinteresse was die Preise weiter sinken lässt.

Vorteil beim Austausch ist folgender: Du kannst den (möglichen) Murks den Knaus da drunter fabriziert hat, gleich mit beseitigen. Zumindest war´s bei unserem so.

Hier ein paar Einblicke:
--> Link

travelrebell am 24 Mär 2010 10:41:02

a) glaubst du nicht es macht Sinn doch richtig zureparieren, mit guter Unterfütterung, das wird sonst zur Neverendigstory, weil es nicht dauerhaft halten wird.

b)kannst du , falls du unbedingt drüberbauen möchtest !??- mit Kunstharz, Glasfaser, Gelcoat arbeiten ?

c) bist du sicher das Womo niemals verkaufen zuwollen ???

hjmkarsten am 24 Mär 2010 21:39:56

Hallo Knuffel,
wir haben auch einen Sun Traveller und glücklicherweise bisher keine Probleme. Allerdings ist unser Boden auch ein anderer, da der Abfluß nicht mittig, sondern zwei Abflüsse im äußeren Ring vorhanden sind.
Da du die Dusche sowieso nicht nutzen willst würde ich folgendermaßen vorgehen.

1.) Wie Klausimaus schreibt, die Blende abnehmen und die Unterfütterung überprüfen und gegebenenfalls verstärkten.
2.) den Boden vorerst nicht wechseln, sondern an den jeweiligen Enden des Risses Löcher bohren um ein weiteres Einreißen zu verhindern, den Riss von Loch zu Loch leicht aufschneiden, das ganze unterfüttern, dann mittels Heißklebepistole verschließen und sauber abziehen. Nach dem Abkühlen kannst du etwaige Unebenheiten mittels feinem Schleifpapier nacharbeiten.

Erst wenn weitere Probleme auftreten würde ich zur großen Lösung tendieren.

Du könntest aber auch versuchen den Abfluß durch einen größeren Einsatz zu ersetzen. Der müßte dann überlappend verklebt werden. Nachteil hierbei wäre, dass zum Abfluß hin ein kleiner Absatz ensteht, an dem sich das ablaufende Wasser sammeln würde.

Auf jeden Fall sollte das Bad danach mit entsprechenden Matten ausgelegt werden. Die bekommst du als Meterware in jedem Baumarkt und kannst sie dann exakt anpassen.

...und erst wenn alles nichts nutzt kommt der große Akt der Kompletterneuerung des Bodens.


Hans-Jürgen :snoopy:

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