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....und was fällt der Politik ein? Steuern für Dieselfahrzeuge ohne Filter erhöhen ! Gute Nacht Deutschland! jaja, die alte bärbel! die ist schon der hohn!
hauptsache der kleine mann zahlt, obwohl er da gar keine schuld hat. die hersteller sind hier für schuld. nur die drohen gleich wieder mit stellenabbau!!! wir drehen uns nicht mehr im kreis, sonder in einer schnecke bergab. Leider werden diese Fakten (die erhöhte Feinstaubbelastung) nicht dazu beitragen, dass die Wohnmobile ab 2,8t auch in Zukunft nach Gewicht besteuert werden...
Ich und viele andere würden sich gerne einen Nachrüstkat und Partikelfilter einbauen lassen, um umweltfreundlicher unterwegs zu sein. Aber leider gibt es zur Zeit für viele Fahrzeuge keine Nachrüstmöglichkeit, wohl auch mangels Interesse / Nachfrage bei der Industrie. Was sind schon die paar alten Wohnmobile im Vergleich zu den vielen gewerblichen Transportern, die ja weiterhin steuerbegünstigt fahren werden. Ich musste mich da heute morgen auch tierisch darüber aufregen und habe mich gefragt ob die gute frau weis von was sie redet. :twisted:
fahren ja nicht alle einen neuen Audi A8, der dann halt nicht genommen wird, wenn er keinen Filter hat :evil: Irgendwie hab ich das Gefühl, dass wir tatsächlich nur noch verarscht werden. Berichtigt mich!
Jetzt sollen auch noch Hundehaufen auf den genetischen Fingerabdruck für hunderte € überprüft werden. Ein einziger Straßenkehrer reicht auch -und wieder ein Arbeitsloser weniger. Gehört zwar nicht zum Thema, aber zeigt deutlich, dass unser Wasserkopft irgendwie seltsam plätschert. Allein die Überlegung zu dem Vorschlag des Fingerabdruckes für Hunde hat unsere Verwaltung viele Stundenlöhne gekostet, die wir bezahlen und ein normal denkender Mensch zweifelt doch jetzt endgültig an unserer Bürokratie. Die drehen am Rad. Sorry. Hallo
Was mir immer wieder durch den Kopf geht: Ich glaube, unsere Politiker werden von Leuten beraten, die Deutschland nichts gutes wollen. Vieleicht sind die auch selbst in der Politik :eek: Ich frage mich, wo sind die hochausgebildeten Spezialkräfte ( :wink: ) geblieben? Die sind da und habens scheinbar ausgeheckt. Der Mittelstand soll abgeschafft werden. Zurück ins Mittelalter. Die Krankenkassen haben angefangen, alles was mal zur Absicherung der arbeitenden Bevölkerung in der RVO seinerzeit festgelegt wurde, wird seit 1980 abgebaut. In der Arbeitswelt sieht es nicht anders aus. Es gibt theoretisch noch einen Kündigungsschutz, aber bei Zeitverträgen, die nicht verlängert werden, ist der auch weg.
Wir werden einfach nur noch gemolken. Jetzt wirds leider wieder politisch, ich hör auf. Aber früher haben die Leute einen Zehnt abgeben müssen - oder verwechsel ich da was. War in Geschichte nie gut :roll: Stand heute bei uns in der Zeituzng
HJS geht mitte diesen Jahres in Produktion Da könnte ich jetzt noch nicht mal einen Einbauen wenn ich wollte :evil: Soll aber zügigst darüf bestraft werden das ich keinen habe :ooo: Die haben doch den Schuss nicht gehört Wir sollten froh sein, dass jetzt alle aufgewacht sind. Damals mit dem Kat war es doch genau so. Nur durch Einbauprämien und Steuererhöhungen für "Nichteinbauer" haben wir das Problem doch gelöst. Gestern berichteten etliche Automobilbauer, dass jetzt kurzfristig und zum Teil serienmäßig ab Sommer/Herbst Filter eingebaut werden. Durch den Druck werden - wie damals beim Kat - auch die Nachrüstsätze angeboten.
Ohne den Druck wären wir 2008 noch ohne Filter. Es sollen jedes Jahr bis zu 60.000 Menschen in Deutschland an den Belastungen durch Feinstaub sterben. Passend zu diesem Thema kam vorhin auf Bayern1
Zitat: "für die Feinstaubbelastung entstanden durch das Abbrennen 1 Zigarette müsste ein Diesel-PKW 100 Minuten im Leerlauf laufen" :roll: Da wäre doch noch ein Feinstaubfilter angebracht! Diese zu Entwickeln und dann zu Bauen und auch noch an ein paar Bescheu.... verkaufen das sind die waren Herausforderungen. Übrigens am Freitag muss ich meine Steuer fürs WoMo zahlen. Dank unsres populistischen Finanzminister wirds wohl keine Überraschung geben. Herrn Faltlhauser seis gedankt. Trotzdem sind unsre Politiker alle zum :ooo: Ich hab gestern in einem Fachjournal gelesen, daß der Grenzwert an sich umstritten ist...
Im Süden von D z.B. München (erst recht in Italien) macht der feine eingewehte Saharastaub schon bis 60 % (!!!!) der Belastung aus. Normalwert sind ca. 30%. Bei besonderen Ereignissen sogar viel mehr. Das heißt, daß in manchen Regionen quasi natürlicherweise eine erhöhte Belastung vorleigt...ohne Diesel..... Das fein zerfahrene getrocknete und aufgewirbelte Streusalz macht derzeit bis zu 30% der Gesamt-Belastung aus!!!! Und die Diesel LKW und PKW zusammen ca. 25% der gesamtbelastung(komm dann zwar nicht auf 100% aber egal, es geht ums verhältnis...) . und die LKW davon 90%. Also: partikelfilter wirken sicher....aber sind kein Allheilmittel Und die belastung ist auch nicht erst heuer erfunden worden, die gibts schon zig jahre...nur die Panik ist neu..... Und: Wenn jemand meinen älteren Benz (BJ 93) verteufelt als Feinstaubproduzenten und hohe Steuern foredert, dann stimmt das nicht: Der >Feinstaub kommt von den Direkteinspritzern die sehr fein einspritzen und fein zerstäuben. Mein alter Vorkammerdiesel stößt gröbere partikel aus..... Wenn man also glaubt, daß man die älteren Womos ohne gro0e Euro-Schlüsselnummern, die nach der geplanten neuen Steuerregelung sehr viel mehr bezahlen würden nun doch damit erschlägt mit der begründung der Feinstaubbelastung, dann ist das einfach ein Schmarrn.... Ob da aber noch differenzeirt wird??? Ich wart einfach ab...meine Frau will eh auswandern, weils in der Geburtshilfe in D auch immer bescheuerter wird....kann sein, daß wir bald in Australien sind............. günter mir ist es ja schon fast peinlich, hier Politiker zu verteidigen, aber es
bringt nix, wenn wir uns gegenseitig hochschaukelt. Leider ist es wohl wirklich so, dass die Politiker sich von der Auto-Lobby haben abwürgen lassen. Wer regiert eigentlich dieses Land? Das Feinstaubproblem steht seit 1996, also bald 10 Jahre, auf der EU-Tagesordnung. Renault, Peugeot et.al. haben das technisch schon längst gelöst. Deutsche Motorenhersteller würgen lieber die Politiker, anstatt das Problem zu lösen ?! Nun wird es aber wirklich Zeit, dass etwas geschieht. Wir können uns nicht zurücklehnen und uns mit 20'000 zusätzlichen Toten p.a. abgeben, nur damit wir nicht einige 100€ für´s WoMo mehr zahlen müssen. Und wie soll man´s unsetzen? Alte Rußdiesel verbieten funktioniert nicht, da solltet ihr erst Recht das Geschrei hier hören. Also bleibt nur eine relative Begünstigung von rußfreien Dieseln (weswegen auch eine Abschaffung der KFZ-Steuer nicht funktionieren kann). Würde man nur rußfreie Diesel steuerlich begünstigen, müßte man den Steuerausfall anderswo wieder reinholen. Eine alternative höhere Neuverschuldung des Staates würde nur die Banken/Kreditgeber glücklich machen. Eine steuerliche Bestandsgarantie für alte Systeme kann auch nicht die Lösung sein, weil es die alten Stinker relativ bevorzugt (die würden dadurch doppelt billiger/attraktiver). Leider kann die Politik nicht die Industrie dazu verdonnern, nun zügig Nachrüstsätze zu produzieren (dies ginge m.W. nur per Notstandserlass). Also bleibt nur das monetäre Prinzip. Es gefällt mir natürlich auch nicht, mehr Steuern zu bezahlen. Aber einen anderen Weg zur Lösung sehe ich auch nicht. Ich für mein Teil frage mich nur, wie andere EU-Länder mit den auferlegten Grenzwerten umgehen. Glauben wir allen Ernstes, daß die "Feinstaubbelastung" in Athen, Madrid oder Rom nicht vorkommt? Warum mißt D dann ausgerechnet in München auf der stark befahrenen Landshuter Allee? Mißt z.B. Rom auf dem Raccordo Annullare oder doch eher in der Via dei Condotti (Fußgängerzone)? Könnte es nicht eher sein, daß die momentane Hysterie darin münden soll, die Einführung von Städtemautgebühren und auch höhere Kfz.-Steuern zu rechtfertigen, was wiederum Geld in die maroden Kassen von Bund und Ländern spülen soll, welches wiederum unsere realitätsfernen Politiker in ihren wohlgeheizten Palästen verfeuern können?! Und gab es früher keine "Feinstaubbelastung" - oder wurde sie nur nicht gemessen und genauestens dokumentiert?! Oder sind am Ende die Medien schuld, die alles nur bis zum Exzess aufbauschen?!
Daß Handlungsbedarf bei Abgasen usw. besteht, sei unbestritten, jedoch denke ich, es wird nach Erhebung irgendwelcher noch evtl. neu zu erfindender Abgaben bestimmt wieder besser mit den Werten sein! Gaaanz bestimmt!! :twisted: Warum wird die Industrie nicht gezwungen gleich die Rußfilter in die Dieselmotoren zu bauen :?:
Wir müßten dann beim Fahrzeugkauf gleich dies mit bezahlen :!: Vielleicht hab ich ja was nicht mitbekommen ! Aber nach meinen Informationen, die den allgemeinen Medien entstammen, ist derzeit nicht eine zusätzliche Steuer für Fahrzeuge ohne Partikelfilter sondern vielmehr eine EINMALIGE Entlastung für Neufahrzeuge mit Filter bzw. Filternachrüstungen vorgesehen. Da diese vom Bund vorgesehene Entlastung über die Kfz-Steuer finanziert werden soll die - wie ja nun inzwsichen alle Wissen - eine den Ländern zustehende Steuereinnahme ist, gibt es also weiterhin erstmal jede Menge Streit und wahrscheilich vorläufig keine Regelung.
Ein zweites Problem soll wohl sein, dass bisher keine Norm für die Filtersysteme definiert wurde, die dann entsprechende Steuererleichterungen nach sich zieht. Dies soll wohl dazu führen, dass dem Fahrzeugkäufer der nicht aus umweltpolitischen Gesichtspunkten sondern auf Basis seines Geldbeutels entscheidet, Partikelfilter nur schwer veräußerbar sind. Und die Folge, geringe Nachfrage = hohe Stückpreise = noch geringere Nachfrage Vielleicht wäre es ja doch am Besten, wenn die Kfz-Steuer auf die Mineralölsteuer umgelegt wird. Dann sind zwar die - künstlich geschaffenen - Anreize für umweltfreundliche Autos (i.S. von Kat und Partikelfilter) nicht mehr vorhanden, dafür zieht aber vielleicht doch mal das Argument Verbrauch und Fahrtenvermeidung. Gerade wenn man sein Wohnmobil nicht als Alltagsfahrzeug nutzt wäre dies vielleicht die gerechteste Lösung. Allerdings wird man auch mit dieser Lösung einem Teil der mobilen Gesellschaft, die nämlich z.B. aus beruflichen Gründen auf ihr Fahrzeug angewiesen ist, wieder in den Geldbeutel greifen. Fazit: Eine gerechte Lösung kann und wird es nicht geben. Was ich mir wünsche wäre eine Lösung auf die man sich einstellen kann, soll heißen: Wir beschließen heute und seine Wirkung entfaltet dieser Bechluss in z.B. einem Jahr und besteht dann auch für mehrere Jahre fort. @ snoopy: Hier in NRW sagt die Umweltministerin Höhn (kommt Höhn vielleicht von Steuern erhöhn?)
konkret "Steuern erhöhen". Aber allgemein: Umweltbelastungen zu verrringern halte ich auch nicht für falsch. Aber bitte mit geeigneten Maßnahmen. Was soll eine Steuererhöhung für alte Diesel? Werden die Werte davon geringer? Zumal wenn ich trotz gutem Willen keine Filter kaufen kann.
ja, sicher: wenn 10% der Besitzer alter Diesel Ihre Stinker umbauen lassen, um in eine schafstoffbezogene günstigere Steuer-Klasse zu kommen, dann wirz bei der Gruppe um fast 10% besser. Nun müssen die Hersteller aus ihrem Dornröschen-Schlaf aufwachen und vernünftige Nachrüstsätze anbieten. Ohne Nachfragesteigerung keine neuen Angebote. Genau darum gez in der ganzen politischen Diskussion, wie man die gesamte Emission reduziert. Ein einzelnes KFZ ist darin eher uninteressant. Es ist mal wieder schwierig. Beim verkürzten Schreiben kommt eben nicht alles rüber. :oops:
Klar -- so sehe ich das auch. Schaff die Voraussetzungen, sprich biete Filter an und dann stelle mich vor die Wahl: Filter oder höhere Steuern. Dann passt es. Nicht ganz zufällig fahre ich einen Euro3 Diesel mit Kat, obwohl zum Kaufzeitpunkt vor 2,5 Jahren Schadstoffe und Besteuerung noch kein Thema waren. hallo dm,
nach der Schlüssel Nummer hat meiner sogar Euro 4, lt. pm entspricht das aber einem Euro 1 beim PKW. Und das sieht dann bitter aus. Peng!! Tageszeitung heute: Wer keinen Filter hat, bezahlt 150 € mehr Steuern, wer einen einbaut, bekommt 250 € Zuschuss. Somit könnten die Filter "kostenneutral" (für die Regierung) bezuschußt werden. Tolle Lösung, wenn man bedenkt, daß es für viele Fahrzeuge überhaupt keinen Filter geben wird. Man zahlt also eine "Straf-Steuer" für etwas, was man garnicht kaufen kann!! (so wandelt man eine Kosten-Neutralität in Gewinn um!)
Warum wird eigentlich kein "Allround-Filter" entwickelt? Verschiedene Anschluss-Stücke und es kann losgehen! Das wäre zu einfach und wahrscheinlich auch zu billig. Aber funktionieren würde es bestimmt! , Rolf
Das ist aber reine Spekulation, kam gestern auch im Fernsehen. Das war der Vorschlag vom BUND oder sowas ähnlichem. Hallo Bernie,
eigentlich geht es ja in meinem Beitrag darum, daß wir mal wieder bezahlen sollen. Für etwas, was es nicht gibt - den Filter für mein und/oder Dein Auto! Ist das nicht paradox? Wo ist der Volks-Filter? Gibts an jeder Ecke zu kaufen und auch bei ALDI zum Selbstenbau. TÜV geprüft! Wäre das eine Lösung oder wiederum zu einfach? , Rolf O.K.
Aber wenn die Nachfrage steigt, wird sich die Industrie schon ans Werk machen. In dem Beitrag im Fernsehen haben die mittelständischen Betriebe (Filterhersteller) schon signalisiert, daß eine solche Aktion Arbeitsplätze schafft. Die Filter gibt es doch schon seit Jahren in ausreichender Menge. Leider nur für bestimmte Fahrzeugtypen. Das Nachrüsten mit Filtern hat aber derzeit noch keinen Sinn. Der Staat gewährt nämlich steuerliche Vorteile nur auf die in der noch zu erstellenden Durchführungsverordnung beschriebenen (definierten) Filter , die natürlich ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen und nur auf bestimmten Fahrzeugtypen zugelassen sind. Die Filter müssen dann aber erst neu produziert werden.
Das verteuert das ganze Procedere um ein vielfaches ! :twisted: Währenddessen blasen Hamburger Alu-Werke, Koksereien und Braunkohlekraftwerke weiter Stäube in die Luft. :oops: Jeder Bauer der seine Äcker pflügt und/oder düngt erzeugt Tonnen von Feinstäuben, die hunderte von Kilometern durch die oberen Luftschichten transportiert werden. So kommen auch Feinstäube aus der Sahara hier an. Natürlich auch aus Tschernobyl und anderen nicht -EU Orten. Der Anteil der durch Fahrzeuge hervorgerufenen Feinstäube ist global gesehen zu vernachlässigen. Lediglich in Ballungszentren ist der Anteil höher. Ursächlich ist hier aber die Zusammenballung der verschiedenen Feinstaubquellen ! In Hamburg sind sicher mehr LKW als in München unterwegs. Trotzdem liegt die Feinstaubbelastung in Hamburg aber erheblich niedriger , als in München ! Was beweist, dass eben nicht Fahrzeuge (Diesel) für die Anhäufung der Feinstäube ursächlich verantwortlich sind, sondern , andere Parameter hierfür verantwortlich sind ( z.B. geografische Lage, Wetterlage, durch Wind herangetragene Stäube etc.) Es ist mal wieder einer der vielen Gelegenheiten der Melkkuh der Nation in den Beutel zu fassen ! Volksverdummung ! Und natürlich benutzt man Brüssel, um Gesetze und Verordnungen dort durch die kalte Küche durchzudrücken, die man politisch hier niemals durchbekommen würde. Europa wird ja undemokratisch nach Gutsherrenart regiert. Da kann man jeden Schwachsinn diktatorisch durchdrücken. So langsam reichts wirklich ! Harald Sogar in der Glotze kommen jetzt Beiträge, dass der Feinstaub nur zu einem ganz geringen Bruchteil von den Dieseln kommen ja Christel, solch eine Sendung habe ich auch gesehen. Feinstaub soll sogar aus dem Hintergrund (Landwirtschaft) der Großstädte kommen. Angeblich irgendwie aus Amoniakverbindungen (verstehe ich nicht, bin kein Chemiker) soll das etwa durch Pupsen der Rindviehcher sei. Kann man ja dann einen Korken verordnen :D :oops: Hallo,
gehen wir doch mal den umgekehrten Weg, warum setzen wir nicht alle eine Feinstaubgesichtsmaske auf, die kostet fast nichts, dann wären doch das ganze Feinstaubzenario für die Katz, oder ? Und was mich am meißten ärgert ist, wenn ich meine Schuhe geputzt habe, und ich mit dem Hund Gassi gehe, dann ist die Feinstaubbelastung in der Natur so groß, daß meine Schuhe ruckzuck verstaubt sind, und das finde ich zum :ooo: Uwe Interessant ist, das große Mengen an Feinstaub aus Kopierern Faxgeräte und Laserdruckern kommen. Auch der achso gemeine Hausstaub verbirgt eien nicht zu verachtenen Menge an Feinstaub. Studien belegen, dass bei Personen, die im Umfeld eines Kopieres oder Laserdruckers arbeiten, das Einatmen des Feinstaubes, welche durch Dieselabgase erzeugt werden, unerheblich ist. Sogar unser Staubsauber zuhause filtern, sofern er nicht mit einem HEPA-Filter ausgestattet ist, die groben Schmutzteilchen heraus und schwängert die Luft mit Feinstaub.
Vorschlag für die Politik, eine Staubsaugersteuer für Staubsauger ohne HEPA-Filter. :D Und nicht zu vergessen, da ein um ein Vielfaches größerer Faktor als die Dieselmotoren: Die guten Ölheizungen in den Haushalten, die in keinster Weise irgendwie gefiltert werden.
Viele und noch was interessantes zum Sinn der ganzen Sache:
tagesschau.de: Warum sind Sie skeptisch gegenüber dem Einsatz der Rußfilter? Professor Reinhard Zellner, Institut für physikalische Chemie der Universität Duisburg-Essen: Ich denke, dass der Filter Fortschritte bringen wird in der generellen Belastung der Umwelt mit kohlenstoffhaltigen Rußpartikeln. Das Problem ist jedoch, dass der Filter nur die groben Rußpartikel rausfiltert. Die gesundheitlich relevanten Teilchen befinden sich jedoch in so genannten Feinststäuben in einer Größenordnung unterhalb eines Mikrometers. Die kriegt man mit den Rußfiltern nicht raus. Man muss sich das so vorstellen: Wenn man ein weißes Tuch hinter ein Abgasrohr ohne Rußfilter hält, dann sieht es hinterher schwarz aus. Benutzt man einen Rußfilter, dann bleibt es fast weiß, denn man hat einen Großteil des Rußes rausgefiltert. Nur: Die wirklich gefährlichen kleinsten Teilchen werden trotzdem ausgestoßen, sogar in einer höheren Konzentration. tageschau.de: Wie kommt es dazu? Zellner: Das ist ein komplizierter physikalischer Vorgang. Man kann sagen: Die Zahl der ausgestoßenen kleinen Teilchen wird noch größer, wenn man ihnen die großen Partikel entzieht. Denn die kleinen Teilchen können sich nicht mehr an die großen Partikel ranhängen. Mit großer Wahrscheinlichkeit nimmt die Zahl der gefährlichen kleinen Teilchen also weiter zu. Das wissen wir schon lange, und das weiß auch die Industrie schon länger. Deshalb ist auch die Sinnhaftigkeit dieser Form von Filtration weiter in Frage zu stellen. tageschau.de: Wie kann die von Autos stammende Feinstaubkonzentration dann gesenkt werden? Zellner: Gegen den Feinststaub, der nach meiner Kenntnis relevant ist für die gesundheitliche Wirkung, wird der Rußfilter nichts bringen. Daran wird man nichts ändern können. Es ist ein grundsätzliches Problem, was man mit Dieselmotoren hat. Ich sehe im Moment keine Möglichkeit, etwas gegen die Feinststäube zu unternehmen. Da wird weiter geforscht. Generell gilt: Es muss viel mehr gegen die kleinen Teilchen unternommen werden, nicht gegen die Großen. tageschau.de: Was raten Sie dem Gesetzgeber? Zellner: Ich halte die derzeitige Diskussion um die 50 Mikrogramm-Regelung für nicht richtig. Aber das liegt daran, dass das Gesetz nicht den wissenschaftlichen Erfordernissen angepasst ist. Mit der Methode, die der EU-Richtlinie zu Grunde liegt, sind die Feinststäube nicht erfassbar. Da müsste man zu einer ganz anderen Messtechnik übergehen. Ganz simpel: Das Gesetz ist ohne Berücksichtigung der neuesten Literatur gemacht worden. Zum letzten Satz des vorigen Beitrages wegen der veralteten wissenschafltichen Methoden, die der Feinstaubrichtlinie zugrundeliegt:
klar, wenn 15 jahre an einem Gesetz hinundhergebastelt wird bis endlich was im Schußfeld von politischen Interessen und nun 25 EU-Staaten und hunderten Lobbygruppen weitergeht....da ist die grundproblematik dann veraltet.......... dennoch werden die Filter nun kommen, egal ob sinnvoll oder nicht....der Druck kann nicht mehr abgebaut werden, auch wenn der FIlter nicht zielführend ist.... ich hoff nur, daß wegen dem ganzen Scheiß unsere anstehende Womo-Steuerproblematik nicht auf der Strecke bleibt, d.h. die Entscheidungsträger sagen: Die Womofahrer fahren doch alle Diesel...fahren sinnlos rum.....auch noch oft alte Stinker.....die besteueren wir...Ausnahmen gibts nicht...... günter
:eek: Ich habe eine Heizung mit Rauchgaswaschanlage !! Allerding läuft das kontaminierte Wasser in die Kläranlage, toll was ??
na da kannste Dich aber warm anziehen ! :D Hier noch ein Interview mit so einem Feinstaub Experten.
Quelle: --> Link Interview mit Feinstaub-Experten "Rußfilter werden die Probleme nicht lösen" Die Einführung von Rußfiltern wird vielerseits als Patentlösung für das Feinstaub-Problem gesehen. Feinstaub-Experte Prof. Reinhard Zellner sieht das anders: Gegen die besonders gesundheitsschädlichen kleinsten Partikel - die so genannten Feinststäube - bringe der Rußfilter gar nichts. Im Gegenteil: Diese würden sogar in noch höherer Konzentration ausgestoßen. tageschau.de: Warum sind Sie skeptisch gegenüber dem Einsatz der Rußfilter? Reinhard Zellner: Ich denke, dass der Filter Fortschritte bringen wird in der generellen Belastung der Umwelt mit kohlenstoffhaltigen Rußpartikeln. Das Problem ist jedoch, dass der Filter nur die groben Rußpartikel rausfiltert. Die gesundheitlich relevanten Teilchen befinden sich jedoch in so genannten Feinststäuben in einer Größenordnung unterhalb eines Mikrometers. Die kriegt man mit den Rußfiltern nicht raus. Man muss sich das so vorstellen: Wenn man ein weißes Tuch hinter ein Abgasrohr ohne Rußfilter hält, dann sieht es hinterher schwarz aus. Benutzt man einen Rußfilter, dann bleibt es fast weiß, denn man hat einen Großteil des Rußes rausgefiltert. Nur: Die wirklich gefährlichen kleinsten Teilchen werden trotzdem ausgestoßen, sogar in einer höheren Konzentration. tageschau.de: Wie kommt es dazu? Zellner: Das ist ein komplizierter physikalischer Vorgang. Man kann sagen: Die Zahl der ausgestoßenen kleinen Teilchen wird noch größer, wenn man ihnen die großen Partikel entzieht. Denn die kleinen Teilchen können sich nicht mehr an die großen Partikel ranhängen. Mit großer Wahrscheinlichkeit nimmt die Zahl der gefährlichen kleinen Teilchen also weiter zu. Das wissen wir schon lange, und das weiß auch die Industrie schon länger. Deshalb ist auch die Sinnhaftigkeit dieser Form von Filtration weiter in Frage zu stellen. tageschau.de: Wie kann die von Autos stammende Feinstaubkonzentration dann gesenkt werden? Zellner: Gegen den Feinststaub, der nach meiner Kenntnis relevant ist für die gesundheitliche Wirkung, wird der Rußfilter nichts bringen. Daran wird man nichts ändern können. Es ist ein grundsätzliches Problem, was man mit Dieselmotoren hat. Ich sehe im Moment keine Möglichkeit, etwas gegen die Feinststäube zu unternehmen. Da wird weiter geforscht. Generell gilt: Es muss viel mehr gegen die kleinen Teilchen unternommen werden, nicht gegen die Großen. tageschau.de: Was raten Sie dem Gesetzgeber? Zellner: Ich halte die derzeitige Diskussion um die 50 Mikrogramm-Regelung für nicht richtig. Aber das liegt daran, dass das Gesetz nicht den wissenschaftlichen Erfordernissen angepasst ist. Mit der Methode, die der EU-Richtlinie zu Grunde liegt, sind die Feinststäube nicht erfassbar. Da müsste man zu einer ganz anderen Messtechnik übergehen. Ganz simpel: Das Gesetz ist ohne Berücksichtigung der neuesten Literatur gemacht worden. Prof. Reinhard Zellner forscht unter anderem über Feinstäube an der Universität Duisburg-Essen. Das Interview führte Kristopher Sell. Stand: 04.04.2005 18:33 Uhr Hallo Beduin
den gleichen Beitrag hatte ich schon 4 Nachrichten vorher eingestellt. Na ja, bei dem ganzen Schwachsinn kann man nicht genug drauf hinweisen. Viele Ach daher kommt er mir so Bekannt vor ;D
war eher noch mal zur unterstützung gedacht. weil da drinn steht das sich die Feinstäube an die grösseren Partikel dran hängen :) Danke Heinz
ich kannte sie nicht und habe sie gleich dem Absender dieses schreibens
zukommen lassen, :D mitsamt der Info das es für den Grossteil der von uns gefahrenen Fahrzeuge noch keine Filter gibt :evil:
kannte ich noch nicht. Ist aber ein gutes Beispiel für Selbstvermarktung (genau wie auch dort beschrieben): niemand behauptet seriös, dass die gesamte Staub-Emission nicht niedriger geworden ist. Viele alte Dreckschleudern sind inzwischen außer Betrieb (zum Glück), deswegen sind grobe Stäube deutlich reduziert. Die genannten Zahlen zeigen das. Die aktuelle Diskussion geht um Feinstäube, Partikel << 5 micrometer. Und genau die werden durch die aktuellen Filter nicht erfaßt. Deswegen geht deren Anteil bisher auch nicht runter sondern ist sogar etwas gestiegen. Sicher steckt in dem Thema auch ein Hype, aber deswegen ist nicht alles falsch, was die Todesrate von > 10´000 p.a. reduzieren soll. Hallo,
hier das neuste zum Thema Feinstaub aus dem Bundesrat. Aber erwartet nichts konkretes :( Heute hat Die Welt den Feinstaub:
Dieselfilter: Unionsländer wollen ausschließlich Umrüstung fördern Berlin - - Bayern hat in der Debatte um die Förderung von Diesel-Rußfiltern eine Entlastung ausschließlich für Altfahrzeuge ins Gespräch gebracht. Nach Berechnungen des Bundesfinanzministeriums würden die Einnahmenausfälle dann 390 Millionen Euro betragen. Bei einer Förderung auch von Neuwagen mit Filter geht das Ministerium von knapp 1,2 Milliarden Euro aus. "Brauchen wir die Entlastung wirklich für Neufahrzeuge?", fragte der bayerische Staatsminister Erwin Huber (CSU) in Berlin. Man solle überlegen, ob die Förderung sich nicht allein auf die Nachrüstung konzentrieren könne. Diese Haltung teilten auch andere unionsgeführte Länder, sagte Huber. Darüber hinaus müßten aber auch die übrigen Einnahmenausfälle ausgeglichen werden, am besten über eine Belastung von unsauberen Fahrzeugen: "Eine Erhöhung der Mineralölsteuer käme ebenso in Frage wie eine höhere Kfz-Steuer." Die Kfz-Steuer kommt ausschließlich den Ländern zu Gute, die Mineralölsteuer dagegen dem Bund. Da die Entlastung für die Filter über die Kfz-Steuer vorgesehen ist, führt diese zu Einnahmenausfällen bei den Ländern. Auch SPD-geführte Regierung wie Nordrhein-Westfalen bestehen auf einer aufkommensneutralen Regelung. Das Finanzministerium plant einen Steuervorteil von 350 Euro für Neuwagen und 250 Euro für die Nachrüstung in den Jahren 2006 und 2007. Die deutsche Autoindustrie hat sich verpflichtet, ab 2008 alle Fahrzeuge mit Filter anzubieten. ADAC-Präsident Peter Meyer appellierte an die Länder, die Förderung nicht zu blockieren. Auch die großen Umweltverbände warnen vor einem langwierigen Schwarzer-Peter-Spiel bei der steuerlichen Förderung. Sie kritisierten, die bisher bekannt gewordenen Vorschläge für die Förderung ließen ein gemeinsames Konzept vermissen. DW Artikel erschienen am Fr, 29. April 2005 |
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