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Einbau von Tanksensoren für Frischwassertank


mk9 am 11 Apr 2010 12:32:45

Jetzt habe ich mal eine Frage an die Elektronikexperten im Forum.

Da ich einen Frischwassertank in meinem WOMO eingebaut habe möchte ich die Wasserstandanzeige kontrollieren können.
Möchte aber nicht ein aufwendiges Profipaneel einbauen, sondern eine Eigenkonstruktion einsetzen.
Habe mal eine Zeichnung gemacht, wie ich mir das vorstelle.
Ich denke, dass man alles lesen kann bis auf die letzte Zeile, die nicht eingesannt worden ist.
Der Letzte Satz hinter den beiden Worten " rote LED " muß wie folgt lauten: ...nicht mehr an - Zeit zum Auffüllen des Tankes.

Ist meine Vorstellung realisierbar :?:

Für Antworten wäre ich dankbar.


mk9 ( Manfred )

Sollte die Zeichnung zu größ sein, werde ich sie etwas verkleinern, damit man einen besseren Überblicj über das gesamte Bild hat, sonst muß man
zuviel hin und herschieben, um alles auf einen Blick erkennen zu können.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 11 Apr 2010 12:48:11

Hallo,

vom Prinzip her spricht nix dagegen, voraussgesetzt die Sensoren sind in der Lage den Strom zum Ansteuern der LEDs zu liefern.

So wie gezeichnet vermute ich jedoch daß Du einfache "Metallstangen" als Sensor verwenden willst, und da wirds ohne Verstärker wohl nichts werden.

Teste die Sache vor Einbau einfach mal an einem simplen Modell im Wassereimer, dann weißt Du vor dem Ansetzen der Bohrmaschine wo die Reise langgeht

grüße klaus

mk9 am 11 Apr 2010 14:26:58

Hallo Klaus,

ich hatte vor, als Sensoren Kupferstäbe zu verwenden.
Denke aber, dass die vermutlich ohne Verstärker nicht funktioniert, zumal ich das mit dem Widerstand vorgesehen hatte.

Werde mal einen Versuch mit einem Wasserkanister machen, einmal ohne und einmal mit einem vorgeschalteten Widerstand ( mit unterschiedlichen Ohmwerten ). Wäre zumindest mal ein Versuch wert.

Werde in jedem Fall davon berichten, ob es klappte oder nicht.

Danke Dir für Deine Antwort.

nach Erlangen
Manfred ( mk9 )

Anzeige vom Forum


Scout am 11 Apr 2010 15:05:15

Hallo Manfred!

Nur mal so ein paar Gedanken.
Wenn die Elektroden ins Wasser eintauchen fließt ständig ein Strom, in diesem Fall ein Gleichstrom. Damit verbunden ist eine Elektrolyse. Die Elektroden bestehen aus Metall.
Das bedeutet, dass an der einen Elektrode, Kathode (Minuspol), das Metall sich langsam auflöst und and der anderen Elektrode, Anode (Pluspol), abgeschieden wird.
Solche Messungen macht man normal über Leitwertmessungen. Die erfolgen über Wechselstrom, nicht über Gleichstrom.
Aber wie gesagt, es sind nur Gedanken zu dem Problem. Ich kenne mich da nicht aus.

Suche mal unter Google mit Suchbegriffen, wie
„Niveaumessung Wasser“
„Leitwertmessung“


Wolfgang

pilote600 am 11 Apr 2010 15:18:37

Hallo Manfred,

ich denke ja schan das basteln spass macht, aber für dein Problem der Handel (muss ja nicht der Wohnmobilzubehörhandel sein) fertige und günstige lösungen anbietet.

Schau mal bei Bootszubehö, oder im KFZ Zubehör

hwh1301 am 11 Apr 2010 16:45:51

Hallo Manfred,

Deine Zeichnung erinnert mich sehr an Leonardo da Vinci :D

Ich hätte keine Bedenken, dass das so nicht funktioniert. Allerdings würde ich mir den Schalter 2 sparen und statt der roten eine weitere grüne LED einbauen. Würde bedeuten, bei zwei Lampen ist der Höchstfüllstand erreicht, bei einer ist der Füllstand o.k. und wenn´s dunkel ist, wird´s Zeit zum Füllen. Oder mache ich da einen Denkfehler? Meine nur, man kann sich so das Hin- und Herschalten sparen. Viel Spaß bei der Bastelei!

LG Hans :prosit::

pilote600 am 11 Apr 2010 16:48:43

Ein Sensor der dir Anzeigt ob dein Tank leer ist gibt es für ganz kleines Geld im KFZ Zubehörhandel, suche mal unter Scheibenwascanlage Füllstandsmesser!

mk9 am 11 Apr 2010 17:55:27

Eure Kommentare zu meiner Frage ( Füllstandsanzeige )

Zunächst mal möchte ich mich bei Euch bedanken, dass Ihr Euch auch so Gedanken über meine Bastelei macht.

Meine Beantwortung in der Reihefolge:

@ Wolfgang
, die Einschaltung der vorgesehene Anlage erfolgt nicht dauernd, sondern nur bei Bedarf ( bei der Auffüllung des W. – Tanks bzw. ab und zu zur Kontrolle der Wassermenge. Es fließt also nur kurzzeitig Strom.
Deshalb der Schalter ( ein-aus ) oben links in der Zeichnung. Aber ich werde mal die von Dir genannten Suchbegriffe eingeben. Aber das mit auf Dauer einer der Sensoren sich mal “verabschiedet“ scheint möglich zu sein.

@ Ralph, grundsätzlich hast Du recht damit, man sollte sich eine komplette Anlage von einem Profi kaufen, oder aber auch der Hinweis bzgl. bei Kfz.-Zubehör ( Scheibenwischerwaschanlage ) in Erwägung ziehen.

@ Hans, hätte es zu Zeiten von da Vinci schön LES`s gegeben, so hätte ich auf seine Ideen zurückgreifen können. Aber das hast Du gut geschrieben, Klasse. :D
Aber die Idee von Dir ist gut.

Grundsätzlich ist meine Idee doch nicht schlecht. Denn die Hersteller verkaufen doch ihre Paneele mit Füllstandsanzeigen für Frisch- und Abwasser im Grunde genommen doch auch nach diesem Prinzip.
Bisher kam ich immer ohne diese Anzeigen aus. War jetzt nur mal eine Idee von mir. Erstens habe ich Zeit dazu und zweites habe ich die komplette Elektroinstallation im meinem alten Peugeot ( Selbstausbau ) auch gebaut, ob nun Ladeanzeige der beiden Batterien, Lüfter für das Ladegerät und für Zu- und Abluft für Kühlschrank ebenso.

Tüftle nun mal sehr gerne herum, wenns klappt bin ich zufrieden und wenn nicht, ist es mir auch egal. Mir geht es hier nicht um Geld zu sparen. Bin davon überzeugt, dass ich so etwas auch kaufen kann, aber das ist mir zu einfach aber sicherlich besser als meine Idee. Ich werde mich aber in jedem Fall melden, ob es nach meiner Vorstellung funktioniert. Werde die kommende Wochen mal mit Versuchen anfangen. Muß mir ohnehin einige
Leuchtdioden bestellen und entsprechende Widerstände, es sei denn, dass ich ohnehin 12 Volt Dioden kaufe.

Nochmals vielen Dank für Eure Mitteilungen.

aus Viersen
Manfred ( mk9 )

mk9 am 11 Apr 2010 20:13:02

Das Thema hat mir keine Ruhe gelassen. Wollte nicht länger mit dem Versuch warten.

Also ab in die Garage, eine kleine rote LED genommen, 2 lange, dünne
Kabel genommen und an die LED, allerdings o h n e Widerstand, angelötet. Kleine rote 1mm größe LED wird ohnehin nicht verwendet, konnte also defekt werden, falls es doch mit einem Widerstand hätte gemacht werden müssen.

Vorher mit den Meßspitzen eines Meßinstrumentes den Widerstand im Wasser gemessen, ganz geringer Ausschlag, also ausreichender Widerstand des Wassers.

Laut beigefügter Skizze den Versuch unternommen. Ergebnis: es funktioniert wie ich es erhofft habe. Was sagt Ihr jetzt :?:

Skizze müßt Ihr jetzt vergrößern.


Manfred ( mk9 )

oscar4x am 11 Apr 2010 20:26:43

Hallo Manfred

Ich hätte hier eine Möglichkeit für Dich. Habe es selbst in Verwendung, allerdings als Füllstandsanzeige für meinen Brunnen. Beim Wassertank ist dann auch nur eine Bohrung notwendig und der Installationsaufwand ist sehr gering da das Gerät Batteriebetrieben ist. Die Füllstandsanzeige funktioniert allerding nur auf Knopfdruck. Den Knopf könntest Du gegen einen Schalter tauschen um das Befüllen kontrollieren zu können.

Conrad
FÜLLSTANDSANZEIGE BAUSTEIN
Best.-Nr.: 191332 - 62

Schöne Robert

Alfred0 am 12 Apr 2010 12:59:48

Servus,
mal abgesehen von der Funktion, klar das funktioniert solange Du kein destilliertes Wasser einfüllst. :D Aber das Wasser wird in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten wenn der Strom fließt, :eek: möchtest Du das als Nebenwirkung haben? :roll:

Alfred

Alfred0 am 12 Apr 2010 13:11:18

Nachtrag zum Knallgas
--> Link
Las Krachen Kumpel.

Alfred

pilote600 am 12 Apr 2010 13:17:03

Alfred0 hat geschrieben:Nachtrag zum Knallgas
--> Link
Las Krachen Kumpel.

Alfred



LAsst die Kirche im Dorf ....

jeder Trinkwassersensor funktioniert auf dieser Basis, und ir ist kein Fall bekant wo ein Womo deswegen in die Luft geflogen ist

Gast am 12 Apr 2010 13:56:07

freut mich daß es funktioniert...

als Nebenwirkung kann ich mir nur vorstellen daß infolge eletrochemischer Prozesse die Elektroden oxidieren und dann halt weniger Strom fließt

grüße klaus

Alfred0 am 12 Apr 2010 18:08:04

Servus Manfred,
wäre das keine passende Lösung --> Link ?
Alfred

Scout am 12 Apr 2010 20:07:23

ich hatte vor, als Sensoren Kupferstäbe zu verwenden.


Als Nebeneffekt hast Du auch ein keimfreies Wasser.


Wolfgang

mk9 am 13 Apr 2010 13:05:13

Zunächst mal vielen Dank für die rege Beteiligung zu meinem Versuch.

Scheint doch viele User zu interessieren, wenn ich die Anzahl der Aufrufe sehe.
Aber wie ich bereits erwähnt habe, ist es ja nur mal ein Versuch von mir. Wollte lediglich wissen, ob es überhaupt funktioniert.

Der 1. Versuch, ohne vorgeschalteten Widerstand, hat geklappt. Gestern erneuter Versuch, dabei längere Zeit die + Zuleitung ins Wasser gehalten. LED leuchtete schwach, dann heller und dann nicht mehr. Faxit: anstelle eines
Schalters einen Taster einsetzen. Will ja nur kurz über den Flüssigkeitsstand im Tank Gewissheit haben.

In meiner 2. Zeichnung habe ich nur das Schema gezeigt und einen Schalter nicht eingezeichnet.
War bzw. ist nie die Absicht gewesen, dass dauernd Strom fließt.

So nun möchte ich auf jede Antwort von Euch reagieren, weil es sich halt so gehört. Wenn mir schon geschrieben wird, so soll auch ein feedback kommen ( manchmal vermisse ich das, wenn jemand eine Antwort erhält und der Fragende selten über das Ergebnis eines erteilten Rates / Fehlerbehebung antwortet, leider ist es so.

@ Robert (oscar4x)
habe im Netz die versch. Profiinstrumente gesehen, danke Dir aber für den Hinweis

@ Alfred ( Alfred0 )
wieso dest. Wasser :?: fülle nur normales Trinkwasser in den Tank. Benutze es aber nie zum Trinken. Und was der Hinweis auf Knallgas bedeutet, finde ich etwas absurd, mag sein, wenn dauernd Strom fließt. Physikalisch gesehen mag das stimmen, kenne mich aber damit nicht aus. Und bei dem letzten Kommentar von Dir bzgl. des LINK-Hinweises von Ntec-Ing. werden ja auch 8 Kabel in den Tank gelegt, und nur auf Knopfdruck die Ergebnisse über den jeweiligen Wasserstand abgerufen. Die Kabel bleiben auch ständig im Wassertank, also findet auch nach gewisser Zeit u.U. eine Oxydation statt. Bezgl. Knallgas noch etwas: siehe hierzu die Antwort von Raph ( pilote600 ).

@ Raph ( pilote600 )
sehe ich mit dem Hinweis auf Tanksensoren der entspr. Hersteller / Anbieter auch so wie Du

@ Klaus ( willi_chic )
denke mal, dass nach gewisser Zeit eine Oxydation an den Sensoren eintritt, aber welches Material verwenden denn die Hersteller von Tanksensoren

@ Wolfgang] ( scout )
Keimfrei? Stimmt das, oder ist das ein joke von Dir ? Bin mir nicht ganz sicher. Andererseits werden im Haushalt ja auch Wasserrohre aus Kupfer verwendet

Faxit: das Gerät, dass Alfred0 benannt hat, scheint mir als vernünftige Lösung. Letztendlich ist es ja auch so, dass ich lediglich mal den Versuch machen wollte, ob meine Idee realistisch ist. Wäre für mich wirklich von Interesse, wie die Anzeigen bei Euren WOMO` technisch gesehen aussehen. Kenne nur die Paneele mit den entsprechenden Anzeigen. Meines Erachtens werden die Anzeigen über den jeweiligen Wasserstand jeweils auch nur auf Knopfdruck abgerufen, oder ?

Hab jetzt genug geschrieben, ich mach es halt mal so, wie bei dem Versuch, dann alllerdings mit einem Taster anstelle eine Ein- Aus Schalters, wie in der 1. Zeichnung von mir dargestellt.

Viele

Manfred

Scout am 13 Apr 2010 14:07:25

welches Material verwenden denn die Hersteller von Tanksensoren

Edelstahl

Keimfrei? Stimmt das, oder ist das ein joke von Dir ? Bin mir nicht ganz sicher. Andererseits werden im Haushalt ja auch Wasserrohre aus Kupfer verwendet


Kein Joke!
Kupfer hat wie Silber bakterientoxische Wirkung.


Wolfgang

mk9 am 13 Apr 2010 19:57:56

Danke für die schnelle Nachricht, Wolfgang.
Habe erst jetzt wieder ins Netz geschaut, habe zwischenzeitlich
Vorbereitungen für meine "Konstruktion" getroffen.

Habe mir mal die Zeichnungen ( PDF - Dateien ) von Ntec-Ing angeschaut. Alfred0 hat einen LINK genannt. Schau mal nach, wie eines der Einbauanleitungen dargestellt ist.

Sollte es mit meiner Konstruktion nicht einwandfrei funktionieren, werde ich mal deines dieser Teile bestellen. Aber zuerst versuche ich es selber.

Der verwendet Kupferleitungen ( Klingeldraht ) als Sensoren. Wenn ich das Teil fertig habe, werde ich mal ein Bild davon machen und es auch zeigen.


Manfred

Alfred0 am 14 Apr 2010 13:16:43

mk9 hat geschrieben:@ Alfred ( Alfred0 )
wieso dest. Wasser :?: fülle nur normales Trinkwasser in den Tank. Benutze es aber nie zum Trinken. Und was der Hinweis auf Knallgas bedeutet, finde ich etwas absurd, mag sein, wenn dauernd Strom fließt. ed


Alfred
Servus Manfred,
ich habe nicht erwartet, dass Du destilliertes Wasser verwendest, sollte nur ein Hinweis sein, dass destilliertes Wasser ein Nichtleiter ist.
Zum Knallgas, die paar Sekunden für Messungen sind völlig unbedenklich.
Allerdings bei Dauerbetrieb an einer Autobatterie, da kommt schon was zusammen.
Als Jugendlicher habe ich zum Schrecken meiner Eltern (und gelegentlich auch mir) es ganz schön krachen lassen. (Stromquelle Autobatterie 12 Volt, Wasser mit Salz angereichert und zwei dicke Kupferdrähte und fertig war die Knallgasfabrik ).
Anfang der 90 Jahre waren die Womos mit Zeigerinstrumenten für die Füllstände ausgestattet,
also Analog und viel genauer wie heute mit den Leuchtdioden die nur Voll, Halbvoll und Leer kennen (von Pseudozwischenständen abgesehen). Ich werde mal Versuche machen mit Zeigerinstrumenten, wenn Zielführen melde ich mich wieder.

nager69 am 14 Apr 2010 13:59:18

Hallo,

warum baust du keine Wasseruhr (Flowmeter) ein. Das kostet 20€ und ist afu den zehntel Liter genau!

Hab ich hier im Forum schon mal beschrieben!

Einfach die Uhr aus dem Baumarkt zwischen Tank und Pumpe setzen und rückwärts laufen lassen. bei jedem neuen füllen die Uhr auf die Größe des Tankes setzen (z.B 120l) und dann rückwärts zählen lassen.

aus Bous

Alex

mk9 am 25 Apr 2010 22:41:04

Einbau von Tanksensoren im Wassertank

Viele Ratschläge und Tipps habe ich von Euch erhalten. Nicht die billigste Lösung, sondern die mir als professionellste Lösung war das Gerät von Ntec-Ing. Aber die Art der Anzeigenaufrufe mit dem separaten Gerät, dass dann irgendwo hingelegt werden müßte sagte mir nicht zu. Mich interessiert in erster Linie, wie die Installation der Sensoren gelöst wurde ( ganz einfach, mit Klingeldraht in den verschiedensten Farbe, je nach Wasserhöhe im Kanister und die entspr. LED´S dazu ).

Wie bereits von mir beim 1. Versuch erwähnt, kann es auch ohne großen Aufwand realisiert werden. Hat nur etwas Zeit gedauert, bis die Verkabelung fertig war.

Jetzt erkläre ich einmal, was ich gemacht habe:

Im Tank wurde ein kurzer Sensor eingebaut, der bei Höchststand bei Wasserauffüllung in Funktion tritt.

Im Tankdeckel wurden, zusätzlich zur Wassereinfüllung und für den Anschluß der Pumpe mit Wasserleitung zu den Verbrauchern ( Wasch- und Spülbecken ) ein langer Sensor aus Edelstahl eingeschraubt. Daneben eine kleine Edelstahlschraube als Masseanschluß. Daran wurde ein isolierter und starren Klingeldraht befestigt.. Ungefahr bis 3cm über dem Boden rechtwinklig gebogen ( also waagerecht abgewinkelt ) und mit kleinen Kabelbindern an dem 6mm starken Edelstahlsensor fixiert.

In der beigefügten Zeichnung ist der Wassereinfüllstutzen an einer anderen Stelle eingezeichnet, trifft aber nicht zu, sondern befindet sich ebenfalls im Tankdeckel.

Oberhalb der Sitzgruppe, über dem Tank, ist ein Taster mit einer roten LED angebracht. Im Kasten, unter der Sitzgruppe ist ein zweiter Taster mit roter LED eingebaut, sowie ein Schalter mit einer Steckverbindung zum Anschluß einer W.-Pumpe zur Auffüllung des Tanks. Die Angabe TANK ist übertrieben, es ist ein 20 ltr.-Kanister. Da wir in der Regel auf Campingplätzen übernachten, reicht diese Wassermenge, da keine Dusche vorhanden ist, durchaus aus. Geduscht wird auf CP und ebenfalls das Geschirr gespült. Getrunken wird das Wasser ohnehin nicht. Zum Händewaschen und kleiner Wäsche reichen auch die 20 ltr. Und Frischwasser bekomme ich ohnehin überall, sollte der Vorrat zur Neige gehen.

Nun zur Funktionsweise:
Es fließt natürlich nur Strom, wenn einer der Taster gedrückt wird. Der kurze Sensor ( links in der Zeichnung ) ist dazu da, dass beim Auffüllen von Wasser in den Tank der Höchststand angezeigt wird. Taste wird während der Wasserauffüllung gedrückt. Sobald die rote LED aufleuchtet unterbreche ich den Strom zur Pumpe des Auffüllbehälters.

Wird ein Teil des Wasser entnommen, befindet sich der kurze Sensor oberhalb des Wasserspiegels. Der lange Sensor und die Masseleitung befinden sich etwa in Höhe des unteren Pumpenteils. Der 2. Taster mit der LED befindet sich oberhalb der Sitzgruppe bei den kleinen Staufächern. Auf Tastendruck leuchtet die LED solange auf, bis der Wasserstand noch oberhalb der Masseleitung ( abgewinkelter Kupferdraht ) liegt. Sobald kein Wasser mehr an der Masseleitung liegt kann auch durch Tastendruck kein Strom zur Masse fließen. Die rote LED leuchtet nicht mehr. Das ist der Moment, wo ich neues Wasser auffülle und der Vorgang , wie bereits erwähnt, erfolgt erneut.

Alles klappt einwandfrei. Als Leuchtdioden hatte ich noch welche, die ohne einen zusätzlichen Widerstand funktionieren. Bei den anderen LED`s für 12 Volt ( mit Durchlassspannung zwischen 1,6 und 2,3 Volt ) mit
vorgeschaltetem Widerstand hat es beim Versuch nicht funktioniert. Hatte auch nicht genügend unterschiedliche Widerstände zur Verfügung.

Zum Schluß noch die Zeichnung. Bemerken möchte ich aber noch, dass es mir darum ging, selbst etwas zu
konstruieren, was funktioniert. Habe seinerzeit alles beim Selbstausbau eines Kastenwagens zum WOMO meines alten Peugeot J9 gemacht, bis auf die Polster, die ich einem Fachmann in Auftrag gegeben hatte. Seinerzeit habe ich einen Bericht über den Selbstausbau meines WOMO ins Netz gestellt. Bis heute erfolgten, überraschenderweise für mich, 2.890 Aufrufe. Vor Nachahmung wird aber gewarnt. Es wird teurer als man denkt. Trotzdem hat es sich für uns in 14 Jahren gelohnt.. Bis auf die zwischenzeitlich erfolgte Reparatur der Dachhaube ( undicht ) keinerlei Probleme gehabt.

Manfred ( mk9 )

PS: evtl. Schreibfehler sind wohlwollend zu ignorieren - und Bild vergrößern

andwein am 26 Apr 2010 17:38:16

Hallo m@mk9,
echt gut geworden, Basteln macht halt Spass.
Andreas

mk9 am 27 Apr 2010 19:40:25

Hallo Andreas,

habe erst jetzt Deine Nachricht gelesen, weil ich Probleme mit meiner Heizung hatte. Ausfall am Abend als ich nach Hause kam. :( Fing also gut an.
Heute alles gereinigt, neue Düse eingebaut und seit heute Mittag ist es wieder schön warm in der Wohnung. Das hat man nun davon, wenn man
alles selber machen muß. Jetzt müssen nur noch die Werte der Abgase vom Installateur eingestellt werden. Hauptsache wieder eine Menge Geld gespart.

Und meine Konstruktion funktioniert einwandfrei. Basteln macht wirklich Spaß. Die Worte: Geht nicht, kenn ich halt nicht. :)

vom linken Niederrhein

Manfred ( mk9 )

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