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Bezahlung eines Womo 1, 2


Mover am 22 Mai 2010 23:48:04

bigpit hat geschrieben:...
Nimm Dir einen Kumpel mit, der ein Kreuz wie ein Kleiderschrank hat, Lederjacke die im Brustbereich ausgebeult ist und eine Hand bequem unter der Jake :D .


Um Himmelswillen, bloß das nicht. Nutze die Erfahrungen jeder Militärpolizei auf Zweierstreife. Da sucht sich der Kräftige immer einen schmächtigen, aber schlagfertigen Kumpel aus. Warum? Auf wen werden Ganoven zuerst losgehen? :D

Schöne

Mover

PS. Es ist schon schlimm, wie viele professionelle Autohändler wegen ihrer Barschaft für den Kauf grausam umgebracht wurden.

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dibru am 23 Mai 2010 01:23:43

Hallo Mover ...
muss ich das jetzt verstehen ?

clebre am 04 Dez 2012 22:51:13

Hallo,

ich hole das alte Teil mal wieder hoch.

Es gibt eine allseits akzeptiert Möglichkeit der bargeldlosen Kaufabwicklung:
der "bestätigte Bundesbankscheck".

Hierbei wird der Kaufpreis zum Übergabetag von Deinem Konto abgebucht auf ein "Sonderkonto" der Bundesbank. Diese gibt dir dann einen Scheck, quasi als Geldeingangsbestätigung und Verfügungsbeleg über dieses Konto. Diesen Scheck bekommt jetzt der Händler und du das Auto.

Vorher sollte dir der Händler den KFZ-Brief zugesandt haben. Das machen sie wohl in der Regel.
Dann kannst du dir die Nummernschilder besorgen und dir so die Überführungskennzeichen sparen.

Wichtig:
1. Händler vorher fragen, ob er einverstanden ist (nicht jeder hat ein Banklehre :mrgreen: )
2. 3 Tage vor Abholtermin bei deiner Bank anmelden (die muss ihn bestellen)

Nicht vergessen, das Ganze kostet Gebühren. Die Sparkasse will z.B. 25 € haben.
Hat jemand Erfahrung, ob dieses angemessen ist?

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womo1972 am 05 Dez 2012 07:46:47

Hallo, ich hatte mir letzte Woche die gleiche frage gestellt und bin mit Kumpel und Geld durch halb Deutschland mit der Bahn gereist. Es besteht auch die moeglichkeit sich von seiner Hausbank einen garantiert gedeckten Scheck ausstellen zu lassen. Dieser ist aber nicht billig. Hat den Vorteil, dass man diesen besser verstauen kann.

wfo47 am 05 Dez 2012 12:26:19

Ich habe das einmal so gemacht.
Eine Hälfte per Überweisung.
Die andere Bar bei Übernahme :)

BOWO am 05 Dez 2012 15:34:43

womo1972 hat geschrieben:Hallo, ich hatte mir letzte Woche die gleiche frage gestellt und bin mit Kumpel und Geld durch halb Deutschland mit der Bahn gereist. Es besteht auch die moeglichkeit sich von seiner Hausbank einen garantiert gedeckten Scheck ausstellen zu lassen. Dieser ist aber nicht billig. Hat den Vorteil, dass man diesen besser verstauen kann.


Ich habe ja erst vor 3 Wochen mein WoMo verkauft. Mit so einem Scheck hätte ich dir mein WoMo nicht verkauft. Da keiner hier solche Schecks kennt oder die Echtheitsmerkmale, Bankbestätigung u.s.w. kennt hätte jeder Gauner sich was lustiges Basteln und stempeln können.
Daher gilt bei Kauf / Verkauf von / an Privat immer noch: Nur BARES!

Man kauft ja so ein WoMo im Normalfall nicht auf eine Annonce und fährt dann mit Geld los an einen unbekannten Ort.
Meine Käufer waren am Wochenende da, haben alles angeschaut, getestet dann wurde ein Kaufvertrag gemacht und die Personalien mit Ausweisnummer in den Vertrag geschrieben und fertig.
Eine Woche später dann Abholung und Aushändigung Zug um Zug. Ich kannte den Käufer also schon, der Käufer wusste wo ich wohne und nicht irgendein Hinterhof oder Parkplatz an der Autobahn. Wenn man dann noch zu zweit kauft sollte es doch normal ablaufen. Die geschilderten "Überfälle" sind sehr selten, viel mehr kommen da schon die Betrügereien mit Western Union und dubiosen Schecks vor.

Wenn man dem Verkäufer nicht traut würde ich auch nicht bei ihm kaufen, ein gutes Gefühl gehört beim Privatkauf einfach dazu.(Ich weiß, man kann Niemanden in den Kopf schauen).

Gast am 05 Dez 2012 16:19:35

Ich habe meinen Patrol vor 2 Monaten an 3 Bulgaren verkauft und bin folgender Weise vorgegangen.

Nach Telefonat und Vorabklärung der Fragen und Modalitäten wurde das Auto in meinem Beisein probegefahren.

Am nächsten Tag haben wir uns dann bei meiner Hausbank getroffen und dort wurde das Bargeld direkt von dem Käufer auf mein Konto eingezahlt. Dabei wird es automatisch 2x von der Bank auf Echtheit geprüft, man hat also auch kein Risiko mit eventuellem Falschgeld. Nach Einzahlung habe ich telefonisch meine Frau verständigt, die erst dann, separat, den FZG Brief vorbeibrachte.
Anschließend bin ich mit den Jungs zur Kreisverwaltung gefahren, ich habe abgemeldet und die dort ein Zollkennzeichen angemeldet. Eine alles in Allem, sichere und saubere Sache.

Das waren meine Bedingungen und von denen wäre ich noch keinen Millimeter abgegangen.

palstek am 05 Dez 2012 16:30:08

Bei meinen Kauf von privat im Frühjahr habe ich nach der Besichtigung erst einmal ein paar Hunnis angezahlt und den Vertrag unterschrieben. Bei der späteren Abholung habe ich mein Android-Tablet dabei gehabt und in Anwesenheit das Verkäufers das Geld direkt auf sein Konto überwiesen. Dafür musste ich lediglich ein paar Minuten vorher bei meiner Bank telefonisch das Überweisungs-Limit kurzzeitig erhöhen lassen. Ich halte das für eine geeignete Alternative zur Barzahlung. Ein Händler hatte mir dies auch einmal angeboten.

Wenn der Verkäufer es gewünscht hätte, hätte ich für eine Gebühr von 10 Euro auch eine Online-Blitzüberweisung tätigen können. Dann hätte er nach einer halben Stunde bei seiner Bank nachfragen können, ob das Geld angekommen ist.


Frank

beatjoos am 05 Dez 2012 18:53:39

bigpit hat geschrieben:Am nächsten Tag haben wir uns dann bei meiner Hausbank getroffen und dort wurde das Bargeld direkt von dem Käufer auf mein Konto eingezahlt. Dabei wird es automatisch 2x von der Bank auf Echtheit geprüft, man hat also auch kein Risiko mit eventuellem Falschgeld. ... .

Das waren meine Bedingungen und von denen wäre ich noch keinen Millimeter abgegangen.


Glaubst du, deine Hausbank hätte einen garantierten Bankscheck deiner Kunden mindestens ebensogerne genommen.

Beat

knapfi am 05 Dez 2012 19:32:35

Guten Abend

Ich empfehle eine andere Form der Bezahlung.
Keinesfalls Bargeld - Barbezahlung ausmachen.
Bedenkt bitte,ein ""wildfremder ""hat Kenntnis davon, daß Ihr mit 20-30-50 Mille unterwegs seid.
Dann wartet der <<< Cousin und seine Brüder>>> hinter der nächsten Hecke......

Ein seriöser Händler gibt sich mit einer Anzahlung in Höhe von ein paar Hundertern (aus dem Automaten) zufrieden oder mit einem Verrechnungsscheck in Anzahlungshöhe.

nick352 am 05 Dez 2012 21:23:43

Wir haben unser Wohnmobil Privat im Ort gekauft.Nachden wir bereits mehrmals zu Besichtigungen etc. dort waren haben wir nach Abschluß des Kaufvertrages die Summe überwiesen.So war es für uns alle eine angenehme Abwicklung.
Bei einem Kauf über einem Händler würde ich genauso machen...
Mit soviel Bargeld würde ich eine Bank ungern verlassen.
nick

travelfan am 05 Dez 2012 21:37:08

Hallo,
wir haben nur gegen Barzahlung verkauft und auch nicht die eigene KFZ-Nummer drangelassen.
Der Käufer kam mit Bargeld zu Banköffnungszeit zu uns , ich bin zur Bank zur Kontrolle der Scheine und die Männer haben inzwischen
das Überführungskennzeichen angeschraubt.
Bevor man irgendwo mit Geld hinfährt sollte man unbedingt eine zuverlässige Übergabeadresse haben, notfalls ein Parkplatz beim Autohaus des Vertrauens zu Zeiten mit Publikumsverkehr.
Es soll Banden geben, die mit Auto und Geld wieder abhauen oder gar nicht Besitzer des gezeigten Autos sind.
Überweisung kann auch gefährtlich sein, wenn der andere in Pfändung oder Insolvenz ist.
Wir hatten mal für ein Auto an ein Autohaus überwiesen und als wir unser Auto abholen wollten, war die Firma in Konkurs und der Brief vom Auto bei der Bank. Nach 4 Wochen bekamen wir erst den Brief und waren mit roter Nummer unterwegs in der Hoffnung, dass alles gut wird.
In heutigen Zeiten nur noch Brief und Fahrzeug gegen Bargeld...

xmix am 06 Dez 2012 01:11:33

naja, soviel bargeld würde ich da nicht mit rumschleppen...
bei mir lief es so:
Womo gesucht, dann gefunden...Anzahlung in Höhe von 1tsd. 5 Tage später Geld auf allen Konten zusammengesucht und 80% des Kaufpreises überwiesen. Der Händler hat das dann nach Berlin gebracht und abgestellt (ich war zu der Zeit nicht in Berlin). Nach 3 Tagen war ich dann wieder zu Hause, habe alles gesehen und für gut befunden. Den Rest überwiesen und 2 Tage später den KfZ Brief und den 2ten Schlüssel erhalten...

Vielleicht probierst Du es so?

Matthias

xs650 am 06 Dez 2012 10:04:05

ich hab da mal ne Frage, was habt ihr alle mit "DEM" Brief??? Auf meiner Zulassungsbescheinung Teil 1 steht drauf:

"Diese Dokument ist KEIN Eigentumsnachweis"

Einen Brief gibt es nicht mehr, danke EU, das einzige was zählt, ist ein ordentlich ausgefüllter Kaufvertrag, mit eingetragener Zeit, wann das Eigentum übergegangen ist und so halte ich das auch.

Mir wurde die Kohle im hinteren Teil der Bank, ohne Publikumsverkehr vorgezählt und ausgehändigt. 45 K Euro tragen übrigens bei weitem nicht so dick auf wie man das gerne im Fernsehen sieht, ich war arg enttäuscht über den kleinen Umschlag, der Verkäufer vom Womo auch. Die beiden Frauen sind dann zur Bank und haben das Geld eingezahlt, noch einen Kaffee und schon war der Phoenix auf dem Weg nach Wuppertal. Die alten Kennzeichen habe ich dann am nächsten Wochenende vorbei gebracht, waren Wunschkennzeichen der Verkäufer wollte die gerne behalten.

Matthias

a.miertsch am 06 Dez 2012 11:35:08

xmix hat geschrieben:naja, soviel bargeld würde ich da nicht mit rumschleppen...
Matthias


Ich finde die ganze Geschichte, mit dem Geld nicht durch die Gegend reisen, etwas übertrieben. Als ich mein vorheriges Mobil verkauft habe, an einen Händler in Schleswig-H, hat er über seinen Aufkäufer bei mir 500€ angezahlt. Zwei Tage später kam sein Angestellter mit Koffer und Geld um das Fahrzeug abzuholen. Nach Bankprüfung der Scheine, Fahrzeugübergabe mit allen Papieren. Wir machen das immer so, sagte er, ist der sicherste Weg. Alles andere würde nur gegenseitiges Mißtrauen erzeugen und das ist nicht gut für`s Geschäft.
(Übrigens, im Koffer war kein Geld, sondern Werkzeug Sanikasten Feuerlöscher und was sonst an verpflichtendes Zubehör für ein Wohnmobil vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist. Ich musste alle diese Dinge aus meinem Mobil herausnehmen.)

Habe das beim Kauf meines Jetzigen ebenfalls so gemacht und seltsam, der Verkäufer hatte fast wörtlich die gleiche Argumentation.
Ich war in beiden Fällen hochzufrieden und die Gegenseite auch.
Sind aber halt meine Erfahrungen
Albert

mithrandir am 06 Dez 2012 15:03:28

Uiuiui, da wird ja immer gleich das Schlechteste unterstellt.
Ich habe keine Lust mit zig Kiloeuros durch die Gegend zu fahren.
Bei allen Autokäufen bisher: Gegen Anzahlung (etwa 500 EUR) und Vertragsunterschrift gabs Fahrzeugbrief und Schein zur Ummeldung, Rest per Überweiseung. Wenn die beim Händler war, gabs das Auto.
Ja, Restrisiko (Insolvenz,Betrug besteht), aber das schließe ich größtenteils durch meine Menschenkenntnis aus. Das allerletzte Restrisiko nehme ich in Kauf.

taps am 04 Feb 2017 18:39:11

Hallo,
nach umfangreicher ergebnisloser Suche mal hier meine Frage,
denke, hier ist sie am Besten aufgehoben:
Wie habt Ihr das beim Händler gemacht?
Er will nur Bargeld (mag ich nicht) oder Überweisung, dann kann ich aber das Womo nicht gleich mitnehmen.

Gruß
Andreas

Rockerbox am 04 Feb 2017 18:53:28

Eine Tag vor der Abholung überweisen
Bargeld
Bankbestätigter Scheck

Wie soll man es denn sonst machen?

Jonah am 04 Feb 2017 19:01:51

Rockerbox hat geschrieben:Eine Tag vor der Abholung überweisen



Genau, wobei meine Bank da extra noch so ein altes Überweisungsformular genommen hat, das wurde durch einen Automaten geschickt, der hat da die Zeit der Überweisung aufgedruckt, so konnte ich den Durchschlag als Beleg mitnehmen

was ich mir ansonsten vorstellen könnte: beim Händler an den PC gehen und dafür das TAN-Gerät mitnehmen, oder man kann sich ja auch die TAN per SMS aufs Handy schicken lassen, dann dort vor Ort überweisen, dann kann er zugucken

taps am 04 Feb 2017 19:23:05

Hallo Michaela,
so hatte ich mir das auch gedacht, Überweisung beim Händler in seinem Beisein.

Gruß
Andreas

RichyG am 04 Feb 2017 19:53:22

Ich habe angezahlt per Überweisung und den Rest in bar bezahlt bei Abholung. Hatte kein Problem damit.

Alter Hans am 04 Feb 2017 19:56:28

Hatte alle meine Neuwagen erst abgeholt und dann die Rechnungssumme überwiesen.
Kein Händler hatte Probleme gemacht.

Gast am 04 Feb 2017 23:15:33

Wir hatten auch eine Überweisung gemacht mit Bestätigung von der Bank. Es kommt vielleicht drauf an, wieviel Vertrauen man hat zu dem Händler :-), bei uns hat alles geklappt.

Eifelwolf am 05 Feb 2017 00:31:21

Letztlich kommt es auf das Gesamtpaket an: Lässt Du das WoMo selber beim Straßenverkehrsamt zu (beispielsweise weil der Händler weiter entfernt residiert), benötigst Du die Fahrzeugpapiere vom Händler. Die sendet er Dir vielleicht erst dann zu, wenn der Kaufpreis auf seinem Konto eingegangen ist. Aber der Händler kann Dir die Zustellung des Fahrzeuges in seinem Betrieb frühzeitig mitteilen, er braucht für seine Kontrollarbeiten und ggf. noch etwas Customizing eh ein paar Tage Zeit. In der Zeit kannst Du überweisen und das Fahrzeug schon einmal zulassen. Natürlich ist das nur eine Variante von vielen.

Gast am 05 Feb 2017 00:54:57

Wir haben unser ehemaliges Wohnmobil erst vor kurzen von Privat an Privat verkauft.

Der Käufer hatte mir vorab 500 € auf das Konto überwiesen, damit ich die Anzeige aus MOBILE lösche.
An Tag der Übergabe haben wir den Kaufvertrag unterschrieben und sind zur Hausbank gegangen.
Dort wurde das Geld bar ein bezahlt.

War völlig stressfrei.

Jonah am 05 Feb 2017 01:50:30

taps hat geschrieben:so hatte ich mir das auch gedacht, Überweisung beim Händler in seinem Beisein.


Will er das denn nicht, oder hast du noch nicht gefragt? Ich meine, dass man nicht so gerne viel Bargeld durch die Republik schleppt, ist ja sicher nicht ganz ungewöhnlich. Mein Womo habe ich privat verkauft und der Käufer hat das Geld auch in bar mitgebracht. Mir war das unangenehm, weil ich das Geld dann das WE rumliegen hatte, da er das Womo an einem Samstag abgeholt hat. Da war ich froh, als ich das Geld dann am Montag endlich zur Bank bringen konnte. Wenn aber klar ist, dass das nun dein Womo ist und du es nur abholen willst, dann würde ich einfach vorab überweisen, falls er Bedenken hat mit dem Onlinebanking in seinem Büro. Bei meinem Käufer war klar, das er sich das Womo wenigstens vorher angucken wollte und daher das Geld natürlich nicht vorher überwiesen hat.

taps am 05 Feb 2017 10:41:15

Hallo Michaela,
Doch, ich habe gefragt, Überweisung geht.
Und wenn ich die Überweisung mache und das Womo 3 Tage später abhole, wird auch das Geld bei ihm sein.
Vertrauen ist da. Muss sowieso nach der ersten Besichtigung noch den Platz für das Solarmodul festlegen und dann bei ihm einbauen lassen...

Gruß
Andreas

Gast am 05 Feb 2017 10:56:22

Ich habe nun bei meinem Händler schon das zweite Womo gekauft. Ich habe ein paar Tage vorher überwiesen und mir die Papiere für die Zulassung geholt. Das war alles ganz einfach. Da ich aber im gleichen Ort wohne und den Händler kenne, war da auch genug gegenseitiges Vertrauen da.

Mein Motorrad (auch im fünfstelligen Eurobereich) habe ich damals einfach per EC-Lastschrift bezahlt, auch das ist kein Problem.

andwein am 05 Feb 2017 13:11:13

Jonah hat geschrieben:..was ich mir ansonsten vorstellen könnte: beim Händler an den PC gehen und dafür das TAN-Gerät mitnehmen, oder man kann sich ja auch die TAN per SMS aufs Handy schicken lassen, dann dort vor Ort überweisen, dann kann er zugucken

Das setzt aber vorraus, dass das Konto auf den Betrag freigeschaltet ist.Bei normale Girokonten ist "werkseinstellung" zwischen 1000 und 3000.-€, alles höhere muss bei der Bank vorher schriftlich freigegeben werden.
Nur meine Erfahrung, Gruß Andreas

pipo am 05 Feb 2017 13:25:26

andwein hat geschrieben:alles höhere muss bei der Bank vorher schriftlich freigegeben werden.

Da wir hier von Onlinebanking ausgehen, kann die Erhöhung des Limits auch Online durchgeführt werden. Dauer bei mir lediglich 1 Minute.
Natürlich gibt es auch Banken die das anders händeln, aber i.d.R. weiss ich wann ich das Womo abhole und kann vorab die Limit Erhöhung durchführen.

pwglobe am 05 Feb 2017 13:47:00

Hallo
Eine Anzahlung an einen, Händler würde ich nur gegen Bankbürgschaft leisten, vielleicht ist der Händler nächste Woche insolvent.
Außerdem verzichten dann viele Händler auf eine hohe Anzahlung und sind mit 500,00€ zufrieden.
Von einem Händler wurde mir folgendes erklärt:
Die Zulassungsbescheinigung Teil1 und Teil2 gilt nicht mehr als Eigentumsübertragung, den Wechsel des Eigentums regelt der Kaufvertrag.
Deshalb bekam ich von ihm die Zulassungsbescheinigungen zugesandt, habe dann das Fahrzeug zugelassen und bei Abholung bar bezahlt.

brainless am 05 Feb 2017 15:51:18

Geld gegen Ware - nichts anderes vereinbare ich.
Wer das nicht will, macht keine Geschäfte mit mir.

Vorab überweisen, der Händler ist insolvent, das überwiesene Geld ist Bestandteil der Masse, der Käufer schaut in die Röhre: Kein Mobil und kein Geld mehr.



Volker ;-)

taps am 05 Feb 2017 15:59:21

pwglobe hat geschrieben:Hallo
Von einem Händler wurde mir folgendes erklärt:
Die Zulassungsbescheinigung Teil1 und Teil2 gilt nicht mehr als Eigentumsübertragung, den Wechsel des Eigentums regelt der Kaufvertrag.
Deshalb bekam ich von ihm die Zulassungsbescheinigungen zugesandt, habe dann das Fahrzeug zugelassen und bei Abholung bar bezahlt.

Hallo Peter,
genau das entscheidet.
Wenn ich den Kaufvertag habe, kann ich auch das Geld überweisen.

Hallo Volker:
Das Geld ist dann in der Insolvenzmasse, das Auto jedoch meins, Dank Kaufvertrag.

Dachte garnicht, dass meine Frage so eine Diskussion auslöst.
Vor so einem Kauf ist man halt immer etwas unruhig, deshalb meine Frage, man kauft ja nicht jeden Tag ein Womo.

Vielen Dank noch mal an Alle!

Gruß
Andreas

brainless am 05 Feb 2017 16:36:32

taps hat geschrieben:Das Geld ist dann in der Insolvenzmasse, das Auto jedoch meins, Dank Kaufvertrag.




Der Kaufvertrag gehört Dir.
Das Eigentum am Mobil erwirbst Du, nach vollständiger Bezahlung, mit der Inbesitznahme - also der körperlichen Übernahme.

Versuch mal, einem Insolvenzverwalter das Mobil aus dem Kreuz zu leiern: Vergeblich!



Volker ;-)

thomas56 am 05 Feb 2017 16:59:19

wäre ja ein hartes Stück......Geld und Auto weg!

Habe mal 10 Minuten vor der Insolvenz einen Fahrzeugbestand gekauft, habe ihn dann vorsichtshalber in der Nacht noch vom Hof gefahren! :ja:

Rockerbox am 05 Feb 2017 17:00:46

Hier etwas von "anwalt.de", geht zwar um Autos, wird aber bei Wohnmobilen sicher ähnlich sein:

Bei Neuwagen besteht, grade bei Ausstattungswünschen, oftmals eine Wartefrist bis der Neuwagen geliefert wird. Der Kunde zahlt einen Betrag an, der Händler jedoch geht bis zur Auslieferung pleite.Der Insolvenzverwalter hat ein Wahlrecht, ob er den Autokauf durchführt oder dies ablehnt. Die Anzahlung ist bei der Verweigerung der Erfüllung futsch und der Kunde sieht nur einen Teil des Geldes wieder, sollte genügend Masse vorhanden sein und Gläubiger eine Quote erhalten. Ist der neue Wagen aber schon auf dem Weg vom Hersteller zum Händler wird der Verwalter dem Vertrag zustimmen um Geld in die leeren Kassen zu bekommen.

brainless am 05 Feb 2017 17:06:39

Rockerbox hat geschrieben:Hier etwas von "anwalt.de", geht zwar um Autos, wird aber bei Wohnmobilen sicher ähnlich sein:

Ist der neue Wagen aber schon auf dem Weg vom Hersteller zum Händler wird der Verwalter dem Vertrag zustimmen um Geld in die leeren Kassen zu bekommen.



Wenn der Kaufbetrag aber schon überwiesen ist, wird der Insolvenzverwalter das Mobil nicht herausgeben. Er würde schuldhaft die Masse verringern,



Volker

rolf51 am 05 Feb 2017 17:24:25

Hallo,
habe meines nach dem Anruf vom Händler besichtigt. Auffälligkeiten reklamiert und nachträgliche Arbeiten in Auftrag gegeben. Danach habe ich den Fahrzeugbrief bekommen und den Betrag überwiesen, 3Tage später das Fahrzeug geholt.
War kein kleiner Händler, macht mit Vermietungen größere Geschäfte.

HenryChinaski am 23 Aug 2017 11:47:11

Ich habe mein Womo von privat gekauft.
Habe mir im Vorfeld dieselben Fragen gestellt und mit so viel Bargeld in der Tasche wollte ich auch nicht unterwegs sein.

Die Lösung bietet sich eigentlich schon im ADAC Kaufvertrag an.

Dort gibt es zwei Unterschriften Felder. Eines für die Sondervereinbarung. Dort haben wir eingetragen, das die Restzahlung auf das Konto xxx des Verkäufers eingeht, mit Datum.
Dieses Feld blieb erst mal leer.

Im unteren Feld hat mir der Verkäufer den Erhalt der vereinbarten Anzahlung bestätigt.

Über meine Bank habe ich die Restsumme terminiert. Das kann man bequem am Schalter erledigen, bei größeren Summen (Hauskauf o.ä.) ohnehin unentbehrlich.

Der Verkäufer bestätigt an dem vereinbarten Datum dann den Zahlungseingang und wir unterschreiben uns dann die so vorbereiteten Verträge bei Übergabe nochmals gegenseitig.

Was soll da schief gehen können?
Verwendungszweck entspricht dem Kaufvertrag und die Überweisung ist auch nachweisbar.
Außerdem gibt es ja bereits eine Unterschrift, was sozusagen eine Art Vorvertrag darstellt.

Trotzdem gebe ich zu bei so Dingen stets ein mulmiges Gefühl bis zum Schluss zu haben, aber ist ja auch völlig normal.

Menschenkenntnis kann nicht schaden und wenn man sich sympathisch ist erleichtert es die Sache natürlich.

So war's bei mir

Andreas

ChiliFFM am 23 Aug 2017 12:56:26

rolf51 hat geschrieben:Danach habe ich den Fahrzeugbrief bekommen und den Betrag überwiesen, 3Tage später das Fahrzeug geholt.
War kein kleiner Händler, macht mit Vermietungen größere Geschäfte.

Aber genau hier liegt das Problem.
Erstens:
Der Fahrzeugbrief (der inzwischen Zulassungsbescheinigung Teil 2 heisst) ist KEIN Nachweis für das Eigentum am Fahrzeug!

Zweitens:
Eigentum erwirbt man in Deutschland durch Einigung und Übergabe. Die Einigung wird im Vertrag festgehalten. Erst mit Übergabe des Fahrzeugs ist man Eigentümer.

Fazit: solange man das Fahrzeug nicht in den Händen hat, nützen weder Vertrag noch Kfz-Brief etwas.
Man wird einfach kein Eigentümer.

brainless am 23 Aug 2017 22:51:16

HenryChinaski hat geschrieben:Menschenkenntnis kann nicht schaden und wenn man sich sympathisch ist erleichtert es die Sache natürlich.



Ja, das ist sehr wichtig.
Das ist das erste, was ein angehender Heiratsschwindler lernt.........



Volker :roll:

ChiliFFM am 25 Aug 2017 11:32:12

HenryChinaski hat geschrieben:Menschenkenntnis kann nicht schaden und wenn man sich sympathisch ist erleichtert es die Sache natürlich.

Kaum jemand (natürliche und juristische Personen) geht absichtlich pleite.
Das kann jeden erwischen, das hat mit Sympathie wenig zu tun.

Oliver2112 am 05 Mai 2023 13:38:26

Moin zusammen,

auch wenn das Thema hier schon länger ruht, stellen sich viele immer noch die gleichen Fragen.
Ich habe vor ca. 2 Jahren einen Kastenwagen bei einen großen Dethleffs/Sunlight Händler im Ruhrgebiet gekauft.

Weil die Nachfrage ja bekanntlich in der Zeit schon recht hoch war mussten wir uns kurzfristig entscheiden. Der Markt war quasi leergefegt und es gab nur noch einzelne Womo's auf den Höfen.
Da wir aber genau das Modell haben wollten und dieses auch durch vorherige Miete zum Test schon kannten, habe ich quasi am Telefon zugesagt und der Kaufvertrag wurde per Mail geschlossen.

Eine Anzahlung war nicht notwendig. Wir haben uns dann später den Wagen natürlich angesehen und die Fahrgestellnummer mit der im Kaufvertrag abgeglichen.
Nachdem der Termin zur Übergabe und Einweisung feststand habe ich den vollen Kaufpreis überwiesen und die Papiere erhalten.
Ein paar Tage später sind wir zum Termin und glücklich vom Hof gefahren.

Über die Möglichkeit der Barzahlung habe ich gar nicht nachgedacht. Mir wäre das Risiko mit ca. 50000€ unterwegs zu sein viel hoch.
Auch das Thema mit der Händlerinsolvenz halte ich immer mehr für einen Mythos. Es gab wohl mal einzelne Fälle, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch sehr gering.
Das Risiko, dass mit dem Bargeld was passiert halte ich für größer...

Die Diskussion über die Eigentumsverhältnisse kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen. Dem Händler "gehören" die Fahrzeuge (bis auf die Gebrauchten evtl.) jedenfalls in den meisten Fällen nicht.
Diese gehören entweder noch dem Hersteller oder sind über eine Bank zwischenfinanziert. Wäre der Händler also insolvent, wäre der Hof vermutlich leer...

In meinem Fall kamen nach Bezahlung auch die Papiere mit einem freundlichen Brief von der FCA Bank (FIAT) im Auftrag vom Hersteller (Sunlight).

Viele Grüße

Oliver

Lakritz am 05 Mai 2023 14:17:34

Oliver2112 hat geschrieben:Über die Möglichkeit der Barzahlung habe ich gar nicht nachgedacht. Mir wäre das Risiko mit ca. 50000€ unterwegs zu sein viel hoch.
Auch das Thema mit der Händlerinsolvenz halte ich immer mehr für einen Mythos. Es gab wohl mal einzelne Fälle, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch sehr gering.
Das Risiko, dass mit dem Bargeld was passiert ...


Du kannst beide Risiken ganz einfach ausschalten, indem Du vor Ort eine Direktüberweisung von Deiner Bank zur Bank des Händlers machst.
Das kann man zuvor erruieren, ob beide Banken an diesem System teilnehmen.
So kannst Du quasi verfolgen, wie das Geld auf dem Konto des Händlers ankommt und hiernach die Übergabe der Papiere und des Fahrzeugs vornehmen.

Oliver2112 am 05 Mai 2023 14:30:59

Lakritz hat geschrieben:Du kannst beide Risiken ganz einfach ausschalten, indem Du vor Ort eine Direktüberweisung von Deiner Bank zur Bank des Händlers machst.
Das kann man zuvor erruieren, ob beide Banken an diesem System teilnehmen.
So kannst Du quasi verfolgen, wie das Geld auf dem Konto des Händlers ankommt und hiernach die Übergabe der Papiere und des Fahrzeugs vornehmen.


Naja, das geht eben nicht so einfach, da ich ja nicht ohne Zulassung losfahren darf.
Das geht natürlich theoretisch alles an einem Tag, aber oft sind die Händler ja auch etwas vom Wohnort entfernt.
Und wie gesagt, hatte mein Händler gar keine Papiere, die er mir hätte geben können.

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