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Mich würde als Wohnmobilneuling mal interessieren, wie ihr euren Tagesablauf im Urlaub gestaltet. Also, ankommen und sofort rein in den Ort oder erst am Wohnmobil alles aufbauen und ausruhen? Im nächsten Supermarkt einen Großeinkauf starten oder das nächste Museum aufsuchen? Fahrt ihr dorthin lieber mit dem Rad oder wandert ihr? Kocht ihr mittags im Wohnmobil oder sucht ihr ein Restaurant? Seid ihr schon durch Reiseführer auf dem neuesten Stand oder sucht ihr eine Tourist Information auf? Wisst ihr überhaupt schon vorher wo es am nächsten Tag hingehen soll oder fahrt ihr ins Blaue hinein?
Also, ich möchte gerne wissen wie euer Tag im Urlaub typischerweise aussieht. Mir ist dabei klar, dass das variieren kann aber ich dachte, wir holen uns mal ein paar Anregungen für unsere Planung und klar, neugierig bin ich auch :D Es gibt keinen typischen Tag. Wir machen das worauf wir Lust haben. Ohne Stress, Zeit- und Stundenplan, den haben wir wenn wir nicht mit dem Wohnmobil unterwegs sind. Lediglich wenn wir Fähren gebucht haben müssen wir Zeiten einhalten, wobei sich dann jedesmal zeigt dass auch das flexibel gehandhabt werden kann. Och wir haben nur einen groben Plan, wo es hin geht, was wir sehen wollen. Mit drei Kindern und zwei Hunden kann man sowieso nicht bis ins Detail planen. Aber ist für uns okay so, drum ist man mit Womo ja freier. Wo es uns gefällt, bleiben wir auch mal ein zwei Tage länger. Also, ich bin bekennende "Pampa" Liebhaberin. Kann mich nicht erinnern mal in einem Museum geesen zu sein :eek:
Klar, Paris hatte ich 3x gemacht, war auch toll, besondern der Friedhof Père Lachaise --> Link Üblicherweise stehe ich also im grünen, kippe mir 3 Becher Kaffe rein und renne dann mit meinem Hund und meinen Stöcken durch die nähere Umgebung, ein sehr gelungenes Beispiel --> Link Frühstücke dann, prockel was im oder am Womo, ruhe mich mit einem Buch aus, fahre ne Runde Rad, wenn dabei, wenn nicht wird wieder gelaufen, koche dann was, schreibe Reisebericht und gehe ins bett :D Kann natürlich auch variieren, zB bei treffen oder so :D Wenn wir irgendwo ankommen, wo wir zum ersten mal sind, stellen wir unser WOMO ab und ich geh erstmal mit den Hunden eine Runde. Meine Frau stellt derweil Tisch und Stühle auf und machts ein bischen gemütlich.
Je nach dem wie weit der nächste Ort oder Einkaufsmöglichkeit (Bäcker) weg ist schau ich mir die Öffnungszeiten von Bäcker, Metzger und auch Gaststätten mit den Hunden an oder nehme anschliesend mein Fahrrad und erkunde ein bischen die Gegend. Sonst machen wir dann was uns Spass macht und immer irgenwas anderes. Juergen :razz: Also wir planen jeden Tag einen Tag im Voraus.
Das heiß, wo und wann wir ca. landen wollen, Großeinkauf nötig, welche Unternehmungen liegen an, wo wird gegessen? Weil Ort, Ankunfszeitpunkt und Aktivitäten jedesmal unterschiedlich sind, gibt es außer dem Frühstück keinen typischen Ablauf :!: Ein geplanter Tagesablauf wäre mir zu stressig im Urlaub. :D Wir planen grob vor, also die Gegend, und der Rest ergibt sich.
Unterwegs werden interessante Ziele angefahren und dann der Übernachtungsplatz gesucht. Oder wir stehen auf einem Platz und unternehmen von dort aus Spaziergänge, Wanderungen, Besichtigungen. Wenn ich Lust hab, koch ich, wenn nicht, gehn wir essen. Abends überlegen wir, was wir morgen machen, und meistens wirds dann morgen wieder geändert. Und seit ich Internet dabei habe, brauch ich keine Tourist-Info mehr. Also wir sind recht planlos. Nach Ankunft auf dem Übernachtungsplatz gibts einen Irish Coffee oder ein Feierabendabierchen, damit wir nicht in Versuchung kommen, in einer Stunde evtl. woanders hin zu fahren. Dies ist unser einziges festgelegtes Ritual. Die Pfingsttour 2009 hatte ich mit meinem Jüngsten absolviert und wie mit seinem großen Bruder drei Jahre zuvor hatten wir vorher vereinbart, dass an den Tagen, an denen wir eine längere Strecke fahren, um 7:45 Wecken ist. Warte ich nämlich, bis die Herren Söhne geruhen aufzuwachen, ist der Tag schon halb gelaufen. :D Das war aber auch die einzige Regel, die wir aufgestellt hatten!
Die Strecke war grob vorgeplant, nur einige Ziele hatten wir uns direkt ausgesucht, die wurden dann gezielt besichtigt (z. B. Ockerfelsen Roussillon), anderes ergab sich beim Schmökern im Reiseführer oder wenn wir unterwegs einen entsprechenden Hinweis sahen. Zuhause und bei der Arbeit muss vieles nach Plan laufen, sonst funktionierts nicht. Im Urlaub nehmen wir uns die Freiheit, vieles spontan zu entscheiden und manches bewusst anders zu machen als sonst. Als Fazit: einen "typischen" Ferientag gibt es bei uns nicht, wir lassen uns jeden Tag auf eine mehr oder weniger zielgerichtete Planlosigkeit ein und genießen unsere Flexibilität. Schöne aus Ba-Wü Obelix Wir lieben das Spontane und/oder lassen uns treiben.
Wenn wir irgendwo angekommen sind, kümmern wir uns zuerst um's Womo - also z.B. Strom anschließen, evtl. Antenne ausfahren, Womo in Waage bringen, innen gemütlich machen - alles in Abhängigkeit der Möglichkeiten. Dann erkunden wir zu Fuß die nähere Umgebung oder holen die Räder aus der Garage und strampeln ein bischen. U.U. wird eingekauft und etwas gegessen und getrunken - wenn's "spät" genug ist, auch schon ein Bierchen aus der Gegend oder auch gerne ein Wein. Abends besprechen wir, was am nächsten Tag gemacht werden kann, entspannen mit einem guten Buch, evtl. Fernsehen, oft aber mit einem Gespräch. Ich liebe Gespräche mit meiner Frau. Ist es doch die Person, der ich völlig vertraue und bei der ich nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen muß. Dann werden sogar Fachgespräche, bei denen manchmal die verrücktesten Ideen durchdacht werden, zum reinen Vergnügen. Toll.
Hi Bernd, das hast Du jetzt aber schön geschrieben! Geht mir ganz genau so, das Reisemobil ist der Ort wo wir endlich einmal richtig Zeit für Gespräche haben, wenn nicht gerade die Bayern in irgendeinem Endspiel stehen. :D Dabei kann es aber auch vorkommen, dass wir uns in die Wolle kriegen. :oops: Im Urlaub plane ich nichts, wirklich rein gar nichts.
Genauso halten wir es auch, aber statt des Irish-Coffee gibts nur einen Espresso!! Ich mag den IC nämlich nicht. Die Frage war mal gut, ich musste wirklich überlegen, ob es einen wiederkehrenden Ablauf gibt. In einem Punkt schon, wir gehen nämlich zuerst mal mit unseren Hunden Gassi, odere besser Waldi bzw. Wiesi. :D
Dann werden Tisch und Stühle raus gestellt und je nach Wetter lange draußen gesessen. Es kommt allerdings auch vor, dass wir nach kürzerer Fahrt den betreffenden Ort erkunden, etwas einkaufen, wobei die Hunde natürlich im Wohnmobil bleiben, dann können wir uns die Beutel sparen. :snoopy: Poldi Ankommen, Mobil möglichst gerade hinstellen, dann geht mein Weib mit unserer Töhle, ich leg Strom, stelle (je nach Wetter) den Tisch, die Stühle raus, den Grill daneben und an sonsten gibt es keinen festen Ablauf der Tätigkeiten.
Für die ersten 2-3 tage haben wir meist alles dabei, den Rest kaufen wir unterwegs, wo wir gerade einen Markt sehen, wo man auch mit unserem Kleinwagen parken kann.
ist ja witzig. :D Also ich plane insofern, als daß wir zumindest ganz grob wissen wohin es gehen soll. Vor 3 Jahren allerdings haben wir uns aber noch nach der Abfahrt anstelle von Portugal nach Sardinien umentschieden. Der Portugalführer war dann überflüssig und für Sardinien hatten wir keine Karten, aber egal. Ansonsten planen wir auch sehr wenig bis gar nichts, Hauptsache den Kids und uns geht es gut. Didier Also, ein grobes Ziel haben wir immer, frei nach der Devise "der Weg ist das Ziel gestalten wir den Urlaub. Solche Ziele, wie bei Ina zu besichtigen, sind für uns absolute Highlights.
Tagesabläufe sind auch wetterabhängig und werden kurzfristig beschlossen. Bewegung ist immer dabei, seltener Städtetouren, kommen aber auch vor. Reiseführer haben wir allerdings immer dabei, weil ich wissen möchte, wo wir sind und die Highlights auch sehen möchte. Liebe , Hildegunde Wie lange fahrt Ihr eigentlich so am Stück, ohne jetzt eine Fähre pünktlich zu erreichen ? Mein Manfred will immer km machen. Morgens Frühstück, danach 6- 8 Stunden Fahrt, alle 2 Stunden eine Pause von 10 Minuten und dann ab 21 Uhr ins Bett.
Es kommt daher, wir haben bisher immer nur den Sommerurlaub Ca 3- 4 Wochen zum Reisen mit VW Bus. Von HH bis zur Fähre mit Übernachtungen auf der Autobahnraststätte in 2 Tagen. Meine arem Füsse!!!! Na ja der Bus war auch sehr klein und wenn das Wetter mies war (hier in D) konnte man sich nicht gut längere Zeit darin aufhalten. Also keine Zwischenstops. Nun haben wir aber ein größeres WOMO und ich möchte meinen Manni dazu bewegen nicht mehr so viel am Stück zu fahren. Wir wollen z. B. nach Polen demnächst. Wie geht das bei Euch so? LG Karin :?: Hi Karin,
wir lassen uns grundsätzlich gerne Zeit, es sei denn wir sind mit jemand verabredet, der Alltag ist ja schon stressig genug. Ich bin auch nicht gerne so schnell unterwegs, meine Wohlfühlgeschwindigkeit liegt zwischen 100 und 110. Ich genieße die Pausen unterwegs sehr. Hallo Karin,
also wir fahren ja normalerweise nach Schweden. Da müssen wir erstmal hinkommen, also fahren wir schon so einige Stunden am Stück. Und dann wollen wir ja auch nicht im Süden Schwedens bleiben, also werden auch wieder Kilometer gemacht. Letztes Jahr haben wir bemerkt, dass das mit (damals noch zwei) Kindern nicht so gut geht und jetzt nehmen wir uns für diesen Sommer vor, nicht mehr als zwei Stunden täglich zu fahren und dann auch mal ein paar Tage länger an einer Stelle stehen zu bleiben. Da wird vor allem unser Baby den Takt vorgeben, wegen Hunger und Wickeln etc. Nun, wir wissen wohl schon vorher, wo es hingehen soll. Aber genau zu sagen, wann wir dort ankommen, das ergibt sich oft erst am 2. oder 3. Tag.
Da wir aber grundsätzlich einen CP anfahren ergibt sich folgendes: Platz ausgesucht Standort des Wagens, also die Position, festgelegt Wagen in waagerechter Stellung gebracht ( funktioniert dast immer auf 1. Anhieb Tisch und Stühle raus Strom angeschlossen Kaffee gemacht ( oder ein kühles Bier evtl. auch ein Gläschen Wein ) Beine ausgestreckt und sich gefreut, dass bis hierhin alles gut geklappt hat Was am nächsten Tag ansteht: kein festes Konzept, das entscheidet sich oft spontan ( sei es ein Bummel in den Ort mit Einkauf verbunden oder auch nicht ). mk9 Im Urlaub planen, nein danke, meine Gute versucht mich immer auf die Beine-Rad zu bringen, was ihr auch ab und zu gelingt.
Ansonsten bewege ich mich nur wenn ich muß, sonst liege ich und ruhe. Für unseren 3 Wochen Sommerurlaub wird vorher auch geplant,
was aber meistens nicht eingehalten wird. Ist das Wetter schlecht wird weitergefahren ohne Rücksicht auf Verluste. Stehen wir irgendwo und es ist dort wunderbar bleiben wir länger. Das was geplant war wird eventuell später bereist. Kurzurlaube völlig ungeplant bis auf die Richtung ob Nord, Süd, Ost oder West ! Wenn das Womo gerade steht: den Tag geniesen und sich überraschen lassen was er noch bringt (man hat ja URLAUB). Mit planlosen Uwe
bei uns ist es meist umgekehrt - Madam geht mit den Hunden eine "Kennenlern"-Runde, ich sorge für den "gemütlichen" Teil. Ansonsten wird meist unterwegs bzw. erst am Abend/nächsten Morgen entschieden, wohin es dann weitergeht - wenn überhaupt... Über die Großrichtung (z.B. Süditalien oder Bretagne oder oder) herrscht meist Einverständnis, das heisst aber nicht, dass wir dann auch da ankommen. Gut finde ich auch, wenn wir beschließen weiterzufahren, wir jedesmal ganz spontan um 1/2 12 plusminus 10 min. aufbrechen können Wenn ich ganz ehrlich bin, möchte ich schon wissen, wohin die Reise geht. Ich mag eigentlich diese Spontanziele gar nicht so gerne.
Aber wenn wir einmal ein Ziel für richtig befunden haben, dann richten wir uns erst einmal gemütlich ein, erkunden die nähere Umgebung und abends machen wir bei einem Gläschen Wein oder Bier Pläne für den/die nächsten Tag/e.
Geht so etwas noch in Europa? Wir haben es jetzt 5 Jahre so gelebt, in Südamerika. Wir werden sehen, haben aber auch kein Problem mit anderen Menschen. Wir lassen hier viele Freunde in Südamerika zurück! und-tschau Ich denke - man kann nichts tun - oder einen Plan machen. Der schwierigste Plan ist der Tagesplan. Je nachdem wieviele Leute darin eingeschlossen werden sollen. Und dann noch mit oder ohne Kinder. Somit gibt es niemals den typischen Ablaufplan. Einen roten Faden - ja.
Ankommen - hmm - wielange bleiben ? Warum sind wir hier? Entsprechend wird ausgepackt - ode aber geht es gleich zur Sehenswürdigkeit..... und und und.... :wink: Wir machen oft planlos nix. Oder trotz Plan nix. Das ist schön.
Guten Mover PS. Gestern haben wir 222 km vor unserem zu Hause einen Rasthof angesteuert und gut geschlafen. Geplant war, durchzufahren. Die Vernunft gehorchte den müden Augen. Planung vorher ist in Ordnung. Macht ja auch Spaß sich mit dem außergewöhnlichen (wir sind leider noch lange keine Rentner - mal sehen ob wir es noch mal werden :( ) Vergnügen der Freizeit schon vorher in der Theorie zu beschäftigen. Aber wenn es erst mal losgeht, ist die Planung (zumindest die, die über einen Tag hinaus geht) vorbei. Das Zielgebiet ist vorher bestimmt und alles Andere wird sich ergeben. ;)
Klaus Wir waren heute auch auf der Urlaubsrückfahrt, und 150 km vor daheim sind wir nochmal schnell abgebogen und sitzen nun im Frankenland und hatten einen schönen Nachmittag in freier Natur. Und lecker Abendessen mit lecker Schnäpschen im Wirtshaus hier am Platz.
Ja, nette Gegend. Trinkbares Bier gibt es da auch (zumindest auf eine der angebotenen Sorten traf das zu :) ). Nur die Mopedstrecken sind dort nicht ganz so vielfältig (aber das sollte ich als Niederrheiner vieleicht nicht zu sehr betonen. ;) ). Klaus |
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