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Radmuttern fetten ? 1, 2


Grisu1965 am 06 Jun 2010 09:58:44

Hallo alle,

ich möchte zu dem Thema mal meine erfahrung vom letzten Urlaub berichten:

Ich habe letztes Jahr bevor wir nach Montenegro gefahren sind bei einem bekannten Reifenhändler in meiner Gegend vier neue Sommereifen auf meinen Citroen Jumper Kastenwagen ziehen lassen.
Sowei so gut. Hinter Graz sind wir dann abends auf einen Campingplatz zwecks übernachtung gefahren. Es war Pfingssonntag.
Da ich ein Geräusch vorne links hatte das sich wie ein schabendes Blech anhörte, ich vermutete ein verbogenes Luftleitblech an der Bremse das entweder an der Felge oder an die Bremscheibe kam, wollte ich mal nachschauen.
Ich also das Werkzeug raus um das Rad zu demontieren. Beim lösen der ersten Schraube hatte ich diese gleich in der Hand. Abgerissen. Wohlgemerkt ohne große Krafteinwirkung. Eigentlich habe ich nur den Schlüssel aufgestzt.
Tolle Wurst. Der herbeigerufene ADAC bzw ÖAMC konnte mir leider auch nicht weiterhelfen da er keine passende Schrauben hatte.
Im Ort gab es eine Citroenwerkstatt bei der der Platzwart mich dann auch gleich für Dienstag morgen anmeldetet.
Ich hätte aiuch mit vier Schrauben weiterfahren können aber das Risiko war mir am Anfang des Urlaubs einfach zu groß.
Also einen Tag, Pfingstmontag, Ruhe eigelegt und Dienstag morgen zu Citroen.
An der aberissenen Schraube war ganz deitlich zu erkennen das sie mit einem zu hohen Drehmoment angezogen war.
Nachdem die anderen Schrauben von dem Rad ab waren haben wir uns die ganz genau angesehen.
Alle waren bereits am Bund verdreht und/oder am Gewindeansatz gedehnt.
Man konnte das mit bloßem Auge sehen.
Der Meister schüttelte nur mit dem Kopf und ließ daraufhin und auf meine bitte alle Schrauben kontrolieren.
Alle 20 waren beschädigt so das ich sicherheitshalber alle erneueren ließ
Wer es nicht glubt ich habe sie noch als Andenken hier liegen.
Dem Reifenhändler habe ich nach dem Urlaub zur rede gestellt. Er wies natürlich alle Schuld von sich und behauptet das ich die Schrauben bei nachziehen überdehnt hätte.
Beweisen kann ich ihm nichts.
Das Geräusch kam im übrigen von der Alucap von Goldschmitt die mir beim Reifenwechsel so beschädigt wurde das sie am Felgenhorn beim Fahren scheuerte.
Die Radschrauben beim 244. Jumper mit 15" Rädern werden im übrigen mit 120 Nm angezogen. Wer mehr nimmt riskiert genau den Schaden den ich hatte.
Der Wert wurde mir von zwei unabhängigen Citroenwerkstätten genannt.
gefettet werden dürfen Radschrauben auf keinen Fall auch nicht am Kugelbund.

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mk9 am 06 Jun 2010 10:42:35

Zunächst mal möchte ich doch darum bitten, nicht alles allzu tierisch zu nehmen, wenn einer der Beteiligten die eine odere ander Bemerkung zu diesem Thema macht. Bleibt doch bitte auf dem Boden.

Es geht doch wirklich um ein ernsthaftes und sicherheitsrelevantesThema.
Das zeigen doch auch die unterschiedlichen Auffassungen, sowohl von uns als WOMO-Fahrer / PKW - Fahrer und auch den Aussagen der versch. Werkstattmitarbeiter.

Sowohl zu geringes als auch zu festes Anziehen der Radmutterm bzw. Radbolzen birgt ein Risiko. Aufgrund eigener Erfahrung, bei zu geringem Drehmomentwert, kann ich nur folgenden Tipp geben:

Bei Tankpausen einemal nachprüfen, wie fest die Muttern/Bolzen noch sind. Dies wird von mir regelmäßig gemacht. Da an meinem Peugeot der werkseitig vorgegebene Drehmoment bei nur 8,5 mkp / 85 Nm kiegt, im Verhältnis zu Stahlfelgen auf PKW`s ( zwischen 110 und 120 Nm habe ich auf allen Radmuttern und auf den Radbolzen einen weißen Punkt angebracht ( gegenüberliegend ). Somit kann ich bei jedem Tankstop
überprüfen, ob sich beide Punkten noch gegenüber liegen. Irgenwann werde ich mal die Bilder zeigen, was passiert ist, wenn sich während der Fahrt ein Rad gelöst hat. Bilder suche ich noch mal raus und zeige den Umfang und die erheblichen Folgen davon ( passiert 2007 in der Bretagne ).

Einen schönen Sonntag wünsche ich noch allen.

Manfred ( mk9 )

kintzi am 06 Jun 2010 14:02:04

Hallo,
@ Ernesto: ob Teilfettung oder Vollfettung, wie kannst Du das quantifizieren,dass es sich im Drehmoment niederschlägt?Schon die geringsten Spuren einer Fettung vermindern(gleitmittelverschieden) die Gleit(Drehmoment)/Haft(Lösungssicherung) -Reibung.

Ansonsten ist der nachträgliche Einsatz v. Drehmomentschlüssel in den meisten Werkstätten Augenwischerei,es wird damit demonstriert, dass die Räder fest genug sind, aber nicht, wie zu fest: erst wird mit zu hoch eingestelltem Schrauber zu fest angezogen, klar knaxt dann der Schlüssel jedesmal, obwohl ein viel höheres Drehmom. drauf ist. Richtig ist, bei der Montage die Bolzen/Muttern zum Zentrieren (motorisch) mit weit niedrigem Moment anzuziehen u. dann mit Schlüssel weiter zu ziehen, bis es knaxt. Dann aber nicht weiter. (244er: 15`Felgen 160Nm/16mkp~mkg(letzteres uralt), 16` 180Nm/18mkp).
So behandelte Radbefestigungen gehen nach einem 1/2 Jahr(Saisonräderwechsel) ohne Fettung bestens auf. So meine Pkw u. Womo-Erfahrung. Noch etwas: die meisten, vor allen Dingen billigen Drehmoment- Schlüssel stimmen meist nicht, im meist verw. mittleren Bereich bis 200Nm Diff. bis +- 30 Nm(Schätzeisen), bei meinem Hazet +-10Nm. In jeder Flugzeugwerft gibt`s eine Eichstation mit turnusmässiger, buchgeführter Eichpflicht. Wegen dem schön langen Hebel u. Faulheit werden gelegentlich Schlüssel zum Lösen angewendet, bzgl. Genauigkeit sind die hinterher Schrott. Richi.

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mk9 am 06 Jun 2010 20:27:57

Melde mich noch einmal zu dem Thema der verwendeten Drehmomentschlüssel.
Habe einen von GEDORE und einen von FACOM ( franz. Fabrikat ).
Bei den Drehmomentschlüsseln ist nach Gebrauch der eingestellte
Bereich zurückzustellen ( kleiner Stift zum Einstellen des gewünschten Dreehmomentes am Handgriff ). Wenn bei z.B. eingestellten Wert 120 Nm der Schlüssel tage oder Wochenlang herumliegt, scheint dass nicht sinnvoll zu sein. Beim FACOM sind Einstellplättchen vorhanden, mit unterscihedlich größen Gradeinteilungen. Dort passiert nichts, wel der Zeiger immer in Ruhestellung zurückgeht. Allerdings darf man den Alterungsprozeß nicht vergessen. Insofern stimmt es schon was Richie gesagt hat. ( Eichung der Schlüssel auf einwandfrei Angaben ). Resumee: auch ein guter Drehmomentschlüssel zeigt nicht ewig das richtige Drehmoment an.
Und zum Schluß noch zu den Werkstätten, damit werfe ich die Qualität der Leute nicht alle in einen Topf - keine Pauschalierung -:
Damit es schneller geht, werden alle Schrauben hintereinander ( in Uhrzeigerrichtung oder entgegengesetz ) mit Druckluftschrauber angezogen und dann mit Drehmmomentschlüssel kontrolliert. Meist zu fest.
Dann kann auch nicht passieren, dass sich ein Rad löst Und wenn man dann nach kurzer Zeit eine Nachkontrolle macht ( Wert von meinetwegen 120 NM ) stimmt dieses Anzugsmoment, tatsächlich kann das Rad aber auch mit 140 Nm angezogen sein. Dann reißt auch noch keine Schraube.
Aber trotzdem sitzt es zu fest. Kann auch passieren, dass das Rad mit zu
geringem Anzugsmoment befestigt wurde. Ist auch schon passiert, hab es selbst erlebt. Bilder zeige ich noch, wie angekündigt. Muß die Bilder aber noch heraussuchen.


mk9

Gast am 07 Jun 2010 14:23:16

mk9 hat geschrieben:Ich weiß nicht, was in Deiner Gebrauchsanweisung steht, wirst Dich sicher vertan haben mit den 290 - 350 Nm. Würde mich aber sehr interessieren, was dort beschrieben worden ist. Für mich nicht nachvollziehbar.

stimmt schon, vorne & hinten 290 - 350 Nm (braucht allerdings auch eine 27er Nuß)

Zitat: "das Rad auf den Boden bringen und die Muttern endgültig festziehen, indem mit dem Körpergewicht (ca 70 kg) Druck auf das Hebelende ausgeübt wird (so wird in etwa der geforderte Anzugswert erreicht)"

eilt ja nicht, deshalb werde ich mich mal einen Turbinenbauer und einen gstudierten Flugzeugbauer unterhalten in der Hoffnung daß die mich verständlich über die Mechanik von Schraubenverbindungen aufklären (Dubbels Handbuch über den Maschinenbau ist mir da zu kompliziert)

grüße klaus

mk9 am 07 Jun 2010 15:19:46

Hallo Klaus,

ich glaube es Dir mit dem angegebenen Drehmoment. Auch mykira ( Ulf )
hat bei seinem IVEC0 340 Nm.

Zuerst habe ich das mit dem höhen Werten nicht glauben wollen. Aber wenn es so ist, werde ich mal PEUGEOT in Saarbrücken anschreiben und nachfragen, ob das mit den 85 Nm ( 8,5 mkp ) bei meinem Peugeot tatsachlich richtig ist. 19Zoll - Felgen der Reifengröße 19 x 400 Michelin.

vom Niederrhein

Manfred ( mk9 )

peroha am 07 Jun 2010 16:26:19

Hallo,

habe für Euch ne Übersicht, was die Drehmomente angeht.

--> Link

Auch zur Vorgehensweise gibt es einige Hinweise: z.B. schwergängige oder angerostete Schrauben und Muttern auswechseln! Kein Wort von Fett, Öl oder Kupferpaste!

Viele von
Peter

Gast am 07 Jun 2010 19:08:36

Die Frage war: Radmuttern fetten?

Antwort: es ist egal !!

genauso kontrovers wie im Forum wird das Thema im gesamten www diskutiert, sodaß von hier keine konkrete Hilfe zu erwarten ist

das bedeutet Rückbesinnung auf die eigenen rudimentären Mechanikkentnisse, und damit Nachlesen der Reibungsphysik

es gilt ganz allgemein:

Bei Schrauben besteht statische Selbsthemmung, wenn der Steigungswinkel der Gewindeflanke kleiner als der Arcustangens der Gleitreibzahl der Materialpaarung Gewindebolzen und Gewindemutter ist.

wenn man sich Reibung anschaut, spielt die Fläche unter der Reibung keine Rolle, es zählt ausschließlich Kraft x Reibzahl

Reibzahlen Stahl/Stahl gibts ausreichend, der arctan der Gleitzahl Stahl/Stahl geht von 3,4 für geschmiert über 7,4 für wenig gefettet bis 8,5 für trocken (Gleitreibung deshalb gewählt, weil niedriger als Haftreibung)

der Iveco hat als Radmutter ein M18 x 1,5, was eine Steigung von 0,026 bedeutet mit einem Steigungswinkel (tan) von 0,00046, und damit ist es praktisch egal ob demgegenüber die Zahl 3,4 oder 8,5 steht

Jede Radmutter übt über das Gewinde bei 340 Nm Anzugsmoment einen Anpreßdruck von rund 37kN auf die Felge aus, das sind rund 37% der Streckgrenze von vergütetem Stahl. Diese Kraft wirkt gleichermaßen auf Gewinde und Bund, sodaß es praktisch auch egal ist ob ich Gewinde oder Bund schmiere oder nicht

mit schmierigen n

klaus

PS: mag ja sein daß viele meine Meinung jetzt nicht teilen, Schraubensicherung ist ein sehr komplexes Thema und ich habe hier nur den ersten Ansatz für eine grundlegende Berechnung gezeigt. Wenn jemand meint das ist total daneben, bitte nicht nur besser wissen sondern rechnen

mk9 am 07 Jun 2010 20:23:51

Hallo Klaus,

das war mal eine klare Aussage. Somit wird wohl jeder nach seinem Gutdünken verfahren. Gleichzeitig wird wohl jeder wie bisher verfahren, ob nun gefettet oder nicht.

Für mich bleibt es nach wie vor dabei, dass ich auf einem rostfreien Radbolzen oder einer rostfreien Mutter kein Fett oder sonstiges Schmiermittel auftragen werde. Das mit der Selbsthemmung war mir auch als Laie schon immer bekannt. Nur die von Dir genannten techn. Angaben kannte ich nicht. Ist ja auch egal.
Im Endeffekt ist es ja so, dass sich ein richtig befestigtes Rad nicht so einfach löst. Und wenn doch, so lag es an der falschen Montage.

Was passieren kann, davon jetzt mal die Bilder aus 2007.

Zum Glück ist meiner Tochter und Schwiegersohn nichts passiert.

Alle Radbolzen erneuert, 1 Bolzen konnte man einfach herausnehmen.
Rep. selbst bei einem Freund ( Kfz.-Meister ) gemacht, Heidenarbeit aber erfolgreich. Kostenpunkt an Material: Bolzen, Muttern, versch. Befestigungsmutter der Radaufhängung und neuer Kugelnolzen für die Lenkung ( siehe 2. Bild !!! ).

Danach habe ich keinen mehr an meinem Peugeot gelassen. Werde die Umstände aber noch mal schildern in Bezug auf Aussagen in einer Werkstatt in Frankreich.


mk9

Gast am 07 Jun 2010 20:40:55

Hallo Manfred

Glück gehabt...

jetzt kann ich das Fehlerbild auch interpretieren: die Radmuttern waren nicht genügend angezogen. Bei ausreichendem Anpreßdruck werden keine "horizontalen" Kräfte auf die Schrauben übertragen, die Kraftübertragung Felge-Bremstrommel passiert ausschließlich über die Reibung. Sind die Muttern zu locker, kann sich die Felge gegenüber der Bremstrommel verschieben, und dann scheren die Bolzen ab

grüße klaus

(bei mir wird jede Felge mit rund 18 Tonnen Druck gegen die Radaufnahme gepreßt)

Jobelix am 07 Jun 2010 23:06:47

Mercedes hat beim aktuellen Sprinter eine eindeutige Meinung:

--> Link

Das Anziehdrehmoment beträgt:

für Radschrauben 240 Nm (Stahlrad)/180 Nm (Leichtmetallrad)

für Radmuttern 180 Nm

#

Erneuern Sie Radschrauben und Radmuttern, die beschädigt oder angerostet sind.
#

Ölen oder fetten Sie Radschrauben und Radmuttern nie ein.

peroha am 07 Jun 2010 23:32:59

willi_chic hat geschrieben:Die Frage war: Radmuttern fetten?

Antwort: es ist egal !!

genauso kontrovers wie im Forum wird das Thema im gesamten www diskutiert, sodaß von hier keine konkrete Hilfe zu erwarten ist



Glücklicherweise gibt es ja noch den TÜV, der nicht nur rechnen kann, sondern auch aus der Prüfpraxis weiß, was passiert, wenn Radmuttern gefettet werden. Daher hier die eindeutige Empfehlung des TÜV-Süd:

Radbolzen niemals fetten oder ölen, um Rost
zu entfernen! Bei geschmiertem Gewinde besteht die Gefahr, das
Drehmoment zu überziehen.



Peter

mk9 am 08 Jun 2010 12:00:00

Zunächst mal die Info von Jobelix bezüglich der Unterschiede zu den Drehmomentangaben bei Radschrauben und Radmuttern lt. Angaben von Mercedes für den Sprinter.

Scheint mir auch logisch, denn es ist m.E. auch ein Unterschied, ob ich eine Radschraube ins Gewinde einschraube oder mir mal ansehe, wie ein Radbolzen, auf dem die Radmutter gedreht wird.
In der Trägerplatte sitzt mit eine Vielverzahnung der Radbolzen mit einem Bund in der Trägerplatte.
Anders sieht es ja bei einer Radschraube aus, die ins Gewinde geschraubt wird. Aber das nur am Rande.

Habe in meinem letzten Beitrag einige Bilder eingestellt und gesagt, wie es zu dem Schaden an meinem Peugeot kam ( zu lose Radmuttern ).

Kurze Info zu den Bildern und der Ursache (wirklich nur in kurzen Sätzen

Tochter und Schwiegersohn bekamen für eine Bretagnereise den Peugeot J9 geliehen.
Waren schon fast 1.500 km mit Rundreisen i.d. Bretagne gefahren.
Nach 1 Woche Anruf aus Frankreich: vorne links komische Geräusche.
Habe sofort die Weisung erteilt: Werkstattbesuch ,1. Gedanke von mir , evtl. Gelenkwelle oder Radlager.
Haben dann eine Werkstatt aufgesucht, Auf dem Hof eine Probefahrt von einem Mechaniker und Hinweis:damit kommt ihr mit langsamer Fahrt noch bis nach Hause, dürfte kein Problem sein.
1 Stunde später erneuter Anruf, linkes Vorderrad hat sich gelöst, Auto noch rechtzeitig anhalten können.
ADAC angerufen und die Sache geschildert, ADAC: wir informieren unsere franz. Kooperationspartner
Wagen wurde abgeschleppt und untergestellt, Leihwagen zur Verfügung gestellt, sehr unbürokratisches Verhalten der Franzosen.
Tochter u. Schw.-Sohn haben am gleichen Abend noch die ca. 800 km lange Heimfahrt angetreten.
10 Tage später stand dann mein Peugeot bei meiner Werkstatt ( guter Bekannter )
Kostenaufwand für Leihwagen, Rücktransport nach Deutschland:: 0,00 €

Felge war provis. mit 3 Muttern befestigt, damit er auf den Transporter kam. Auf dem Werkstattgelände Sichtprüfung von mir, Wagen aufgebockt und den Schaden erst einmal unter die Lupe genommen,
auf die Bühne gefahren, Rad abmontiert, neue Radbolzen und für alle Reifen neue Radmuttern bestellt,
Kugelbolzen ( Kugelgelenk ) für die V.-Achse ebenfalls und neue Schrauben und Muttern für die Teile der Vorderachse, die gelöst wurden.
4 Radbolzen entfernt, 1 Bolzen war schon lose, neue Radbolzen eingezogen ( Verzahnung war bei 4 Bolzen noch i.O., 5. Bolzen ebenfalls eingezogen und an der Trägerplatte angeschweißt ( Verzahnung war oval, daher Schweißpunkte –hält einwandfrei und genau zentriert-
Kugelgelenk ausgebaut und Radaufhängung, Bolzen gewechselt und alles neu befestigt, neue Achsmutter der Gelenkwelle montiert, Schwimmsattelbremse überprüft und eingebaut. Neues Rad ( natürlich mit neuer Felge ) montiert, Achsvermessung vornehmen lassen ( Freundschaftspreis 20,00 € ). Noch ein paar Bilder v.d. Reparatur.
Alles wieder ok, bis heute keinerlei Probleme.

Ursache: also lose Radmutter, aber wieso ?? Vorher waren wir noch, also in den Vorjahren, in Frankreich fast 4.500 km gefahren und keinerlei Probleme gehabt, und warum ausgerechnet im Juli 2004 ? Vielleicht hat irgendjemand Sabotage betrieben und die Muttern etwas gelöst ( großes Fragezeichen )

Warum hat man in der franz. Werkstatt nicht festgestellt, daß das Rad nicht richtig fest saß ?

Daher nun mein berechtigtes Mißtrauen gegenüber manchen Monteuren ( soll aber kein Pauschalurteil sein )

Jetzt ist es wieder ein Roman geworden. Zweck dieser Schilderung: Immer selbst noch einmal , soweit möglich, alle Räder während einer Fahrtunterbrechung sicherheitshalber kontrollieren. Ich mache es in jedem Falle.
Schöne

Manfred ( mk9 )

Gast am 22 Jun 2010 19:50:31

Hallo,

ich hab hier einen Tip wie man festgeknallte Radmutter wieder aufbekommt (und auch wieder zu):
--> Link -> Spezialwerkzeuge
merke: riesig ist des Schlossers Kraft, wenn er mit Getriebe schafft

grüße klaus

Bergbewohner1 am 22 Jun 2010 21:00:55

Habe beim Reifen wechsel festgestellt, daß die Bolzen nicht gefettet waren, dafür verrostet. habe nun die Gewinde nach geschnitten, nun sehen sie wie neu aus. Fett habe ich trotzdem nicht verwendet, werden sicher nicht gleich wieder so fest werden, haben ja beim Eindrehen bißchen mehr Spiel bekommen.

co11 am 23 Jun 2010 09:11:43

willi_chic hat geschrieben:Hallo,

ich hab hier einen Tip wie man festgeknallte Radmutter wieder aufbekommt (und auch wieder zu):
--> Link -> Spezialwerkzeuge
merke: riesig ist des Schlossers Kraft, wenn er mit Getriebe schafft

grüße klaus


Stimmt, aber die Teile vom Handwerker sind recht teuer.
Sowas gibt auch günstiger und noch kraftvoller:
--> Link

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