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Radmuttern fetten ? 1, 2


Gast am 03 Jun 2010 11:29:38

Hallo,

ich hab mir gestern beim Prüfen des Luftdrucks mal mißtrauisch meine Radmuttern beäugt und dabei festgestellt daß die nach 4 Jahren schon reichlich Rost angesetzt haben.
Die Radmuttern sollten ja mit einem definiertem Drehmoment angezogen werden, was meiner Meinung jedoch voraussetzt daß zumindest eine Spur Fett auf dem Gewinde und dem Bund ist, da es ansonsten knarzt und das eingestellte Drehmoment Illusion ist

Was sagen die Experten dazu?

grüße klaus

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Jagstcamp-Widdern am 03 Jun 2010 11:31:43

kein fett - höchstens kupferpaste!

grusz hartmut

matthiast4 am 03 Jun 2010 11:45:00

Früher hat jeder Fett genommen, mache ich seit vielen Jahren.
Kupferpaste geht natürlich auch, aber muss nach meiner Meinung nicht sein.
Aber das ist hier keine Empfehlung, muss jeder selber wissen.

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viking92 am 03 Jun 2010 12:16:34

Hy,

nehme bei allen unseren Felgen auch Kupferpaste.
Zusätzlich behandle ich die Nabenöffnung, dadurch lassen sich die WR nach dem Winter ohne Probleme von der Nabe lösen.


Lancelot am 03 Jun 2010 12:22:34

Mein Reifenspezi hat mir heuer im Frühjahr erklärt, daß "Fett" garnix auf den Radbolzen zu suchen hat, wenn schon, dann "Kupferpaste" und die auch nur - sparsam - im Gewindebereich des Bolzens, keinesfalls auf der konischen Anpreßflanke der Radmutter ...

muserle am 03 Jun 2010 12:46:51

Es gibt Ansichten die halten sich hartnäckig über Jahrzehnte, obwohl es jeder KFZ-Azubi in der Berufschule lernt und Betriebsanleitungen und Werkstatt-Informationssysteme hierzu eine klare Sprache sprechen:

Es gibt vorgeschriebene Anzugs-Drehmomente die entweder trocken oder im gefettetem Zustand einzuhalten sind (hier wird nochmals differenziert ob Gewinde oder Konus/Kugel). Wenn in der Betriebsanleitung nix drinsteht, dann immer trocken. Gewinde zu fetten bedeutet bei gleichen Anzugs-Drehmomen eine bis zu 30% höhere Vorspannung im Schrauben- oder Stehbolzenschaft und damit u.U. eine Überlastung des Materialgefüges. Diesen Umstand nutzt man ganz bewußt beim Anzug von großen Gewinden wie sie in der Nutzfahrzeugbranche häufig vorkommen. Hier wäre die Einhaltung des vorgeschriebenen Momentes mit üblichen Werkstattwerkzeugen nur mit höchster körperlicher Anstrengung möglich. Wenn eine Mutter rostig ist, muß man sie halt erneuern.

Mehr gibts dazu nicht zu sagen und wer anderer Ansicht ist, handelt auf eigene Gefahr und anderer Verkehrsteilnehmer Risiko. Wir sprechen von einem höchst sicherheitrelevantem Bauteil - da sollte einem 50.- für einen neuen Satz Muttern/Schrauben nicht zu viel sein.


und gute Fahrt!

P.S. ich habs auch schon mal anders gemacht: etwas Kupferpaste auf Gewinde- schön verteilt und dann wieder abgewischt so dass nur ein Hauch von Fett dranblieb. Mach ich aber nicht mehr weil ich zu viel Angst habe, dass die Selbsthemmung des Gewindes mit der Zeit nachläßt und die Mutter/Schraube sich löst.

marmarq am 03 Jun 2010 13:00:59

Auf Kugelbund od. Konus gehört keinerlei Schmiere, das ist die eigendliche Schraubensicherung. Gewinde kann leicht geölt werden.

Gr mani

muserle am 03 Jun 2010 13:15:57

marmarq hat geschrieben:Auf Kugelbund od. Konus gehört keinerlei Schmiere, das ist die eigendliche Schraubensicherung. Gewinde kann leicht geölt werden.

Gr mani


Eine "Schraubensicherung" ist etwas anderes (lösbar/unlösbar-kraft/formschlüssig). Der Kugel/Kegelbund ist nur zum zentrieren da und die Schraube hält durch Selbsthemmung des Gewindes. Punkt!

So verbreiten und halten sich gefährliche Ansichten.



Gast am 03 Jun 2010 14:06:59

Danke für die Tips

hab eben mal die Gebrauchsanweisung konsultiert, Anzugsmoment soll zwischen 290 und 350 Nm liegen ("wird mit dem bordeigenem Werkzeug bei einer 70 kg schweren Person im Allgemeinen erreicht")

Leider paßt dieses Werkzeug nur für den normalbreiten Lieferwagen, beim Womo sitzen die Räder weiter drinnen, deshalb hatte ich mir einen Drehmomentschlüssel samt Verlängerung aus dem Baumarkt besorgt, der aber nur bis 200 Nm einstellbar ist.

ich werde wohl demnächst mal mit etwas Kupferpaste auf den Konus die Sache angehen, mal sehen was ich mit dem Wagenheber an Überraschungen erlebe .....

grüße klaus

Jagstcamp-Widdern am 03 Jun 2010 14:20:46

NICHT AUF DEN KONUS!!!

grusz hartmut

esskaa am 03 Jun 2010 14:25:55

Etwas ( Etwas = wenig ) Kupferpaste auf das Gewinde. Auf Konus NIX.

Die Selbsthemmung der hochfesten Schraube wird durch die Vorspannkraft sichergestellt ( Federwirkung ).

Es ist richtig, dass Schmierung des Gewindes die Vorspannkraft erhöht, umgekehrt ist ein rostiges Gewinde ja auch nix.

Öl usw. nicht nehmen, kann z.B. anbacken.

muserle am 03 Jun 2010 14:58:52

willi_chic hat geschrieben:Danke für die Tips

hab eben mal die Gebrauchsanweisung konsultiert, Anzugsmoment soll zwischen 290 und 350 Nm liegen ("wird mit dem bordeigenem Werkzeug bei einer 70 kg schweren Person im Allgemeinen erreicht")

Leider paßt dieses Werkzeug nur für den normalbreiten Lieferwagen, beim Womo sitzen die Räder weiter drinnen, deshalb hatte ich mir einen Drehmomentschlüssel samt Verlängerung aus dem Baumarkt besorgt, der aber nur bis 200 Nm einstellbar ist.

ich werde wohl demnächst mal mit etwas Kupferpaste auf den Konus die Sache angehen, mal sehen was ich mit dem Wagenheber an Überraschungen erlebe .....

grüße klaus


Hallo Klaus,
geh zur Werkstatt deines Vertaruens und hol dir dort einen Rat. Da kennst du die "Fachmänner" wenigstens ...

a.miertsch am 03 Jun 2010 16:31:46

@ muserle,
"Mach ich aber nicht mehr weil ich zu viel Angst habe, dass die Selbsthemmung des Gewindes mit der Zeit nachläßt und die Mutter/Schraube sich löst. "Ein metrisches Normalgewinde hat an sich schon Selbsthemmung. Radmuttern-Bolzen haben ein Feingewinde, also eine noch geringere Steigung. Durch das Anzugsmoment wird, wie schon richtig geschrieben eine Vorspannung erreicht, die ein selbständiges Lösen verhindert. Kupferpaste soll lediglich das Festrosten der Radbolzen-Muttern am Gewinde verhindern.
Albert

peterhubertus am 03 Jun 2010 17:43:05

muserle hat geschrieben:... weil ich zu viel Angst habe, dass die Selbsthemmung des Gewindes mit der Zeit nachläßt und die Mutter/Schraube sich löst.

Die Selbsthemmung kann mit der Zeit nicht nachlassen. Es sei denn die Schraube ist aus Kaugummi oder nicht fest genug angezogen (siehe unten).

Voraussetzung ist eine korrekt angezogene Schraubverbindung! Und da die Anzugsmomente für Radmuttern i.a. für trockene Gewinde und Konus angegeben sind, soll man das auch befolgen, denn so ist die Verbindung berechnet.

Wer es kann, kann natürlich auch für eine geschmierte Verbindung die Anzugsmomente ausrechnen (lassen), aber das wird viel Arbeit, wenn es korrekt sein soll.

ps. mit Druckluftschlagschraubern lassen sich keine präzisen Momente drehen, daher dort die grobe Unterscheidung in harten und weichen Schraubfall.

Wer es ganz korrkt machen will, zieht nach einigen Tagen mit einem Drehmo-schlüssel nach.

ps 2. ich habe schon selber erlebt, daß jemand seine Radmuttern durch Springen auf den Schlüssel so fest angeknallt hatte, daß sie mit Körperkraft (Kreuzschlüssel) NICHT mehr zu lösen waren. Ging dann nur mit starkem Druckluftschrauber. Aber die Schrauben waren dennoch nicht gerissen. Ich habe ihm dann geraten, die überlasteten Dinger wegzuwerfen.

Gast am 03 Jun 2010 17:49:34

Lancelot hat geschrieben:Mein Reifenspezi hat mir heuer im Frühjahr erklärt, daß "Fett" garnix auf den Radbolzen zu suchen hat, wenn schon, dann "Kupferpaste" und die auch nur - sparsam - im Gewindebereich des Bolzens, keinesfalls auf der konischen Anpreßflanke der Radmutter ...

:daumen2:
so und nicht anders -> Kupferpaste (-spray)machen sie nur bei schwergängigen extrem festen Radbolzen drauf ......

mk9 am 03 Jun 2010 19:46:09

Habe mal alle Kommentare gelesen.
Rost an den Radmuttern oder Radbolzen ist natürlich schlecht. ohne Frage.
Radbolzen also mit einer Drahtbürste vom Rostbefall befreien wäre sinnvoll. Bei Radmutter schon etwas schwieriger. Zur Not etwas Kupferpaste und dann mit einem sauberen Lappen wieder reinigen wäre eine Möglichkeit, dass die Muttern wieder frei auf die Radbolzen gedreht werden können. Danach würde ich aber in jedem Fall die Radbolzen wiederum von der Kupferpaste restlos entfernen.

Ich kenne keine Werkstatt, die für die Befestigung Kupferpaste verwendet.
Sollten die Radmuttern wirklich stark vom Rost befallen sein, erscheint mir ein Austausch sinnvoll.

Desweiteren würde ich beim Radwechsel durch die Werkstatt mir in jedem Fall sagen lassen, mit welchen Drehmoment die Räder befestigt wurden.
Ich sage das nicht ohne Grund. Möchte das auch begründen. Meine Tochter hat die Winterreifen vor einigen Tagen in einer Werkstatt wechseln lassen. Hab ihr aber vorher gesagt, dass sie sich erkundigen soll, mit welchen Drehmoment die ALU-Felgen befestigt wurden. Auto ist ein VW Passat. Antwort der Werkstatt: 120 Nm !. Schien mir sehr hoch, bei Stahlfelgen vielleicht üblich. Dennoch für meinen Geschmack viel zu hoch.
3 Tage später verlor ein Hinterrad Luft. Meine Tochter rief den ADAC an ( war auf dem Heinweg von der Arbeitsstelle ), der das Rad gegen ein R .- Rad wechselte. Der ADAC-Mann hatte Mühe, die Radmuttern zu lösen.
Seine Frage: wer hat die Räder montiert und als er erffuhr, dass diese mit
120 Nm befestigt wurden, schüttelte er nur den Kopf. Ich unterstelle dem ADAC - Mann Kompetenz, der Werkstatt aber nicht.

So nun zu den Anzugsmomenten: Mein Peugeot J9 hat Reifen der Größe
19 x 400 ( also 19Zoll Stahlfelgen ) und Radmuttern die mit einem 23er Schlüssel befestigt werden.
Anzugsmoment der Stahlfelgen lt. Herstellerangaben: 8,5 mkp / 85 Nm !
Fahrzeug hat ein Leergewicht von 2.250 kg, der VW Passat ca. 1.500 / 1.600 kg wenns hoch kommt. Und dann die ALU-Felgen mit 120 Nm ??

Und nun zum Kommentar von Klaus:

Üblich sind Drehmomentschlüssel bis 200 Nm. Wenn eine Achsmutter bzw. die Mutter der Gelenkwelle befestigt werden soll, kann nur von meinem Peugeot sprechen, so ist das mit 20mkp / 200 Nm vorgesehen. Das schafft
man i.d.R. nur mit einer entsprechenden Verlängerung. Der Hebelarm Deines Drehmomentschlüssels wird nicht länger sein als ca. 60 cm.
Und 290 bis 350 Nm wirst Du nie alleine schaffen, ohne eine entsprechende Verlängerun auf dem Schlüssel, dann kannst Du Deinen Drehmomentschlüssel zum Schrott geben.

Ich weiß nicht, was in Deiner Gebrauchsanweisung steht, wirst Dich sicher vertan haben mit den 290 - 350 Nm. Würde mich aber sehr interessieren, was dort beschrieben worden ist. Für mich nicht nachvollziehbar.


mk9 ( Manfred )

Bergbewohner1 am 03 Jun 2010 19:56:21

120 Nm bei Alus am PKW sind normal, auch ADAC Leute haben manchmal nur eingeschränktes Wissen.
Bei original.Karmann Alus mußten es sogar 210 Nm sein.
Ein gelber Engel sollte schon so viel Muskelkraft oder entsprechende Hebeltechnik mitführen, um auch einmal eine etwas festsitzende Radmutter lösen zu können.
Oder hat sich deine Tochter verhört oder der ADAC Mensch wollte keine Schwäche zeigen :?:
Noch was, eingefettete oder geölte Radmuttern lassen sich wirklich leichter lösen, haben auch den Vorteil-sie gehen manchmal oder öfters auch mal von alleine ab :D

spleiss53 am 03 Jun 2010 19:59:57

Lancelot hat geschrieben:Mein Reifenspezi hat mir heuer im Frühjahr erklärt, daß "Fett" garnix auf den Radbolzen zu suchen hat.......

.... meiner hat gesagt, daß etwas Fett nichts schadet :wink:

Gast am 03 Jun 2010 20:09:53

spleiss53 hat geschrieben:
Lancelot hat geschrieben:Mein Reifenspezi hat mir heuer im Frühjahr erklärt, daß "Fett" garnix auf den Radbolzen zu suchen hat.......

.... meiner hat gesagt, daß etwas Fett nichts schadet :wink:


Hallo,

also, ich habe in meiner 34jährigen Fahrpraxis noch nie gesehen, dass Fett oder Öl oder irgendetwas anderes auf Radbolzen oder - muttern geschmiert wurde.

Weder privat noch beim Reifenhändler.

rudi-m am 03 Jun 2010 20:27:49

@ mk9

Drehmomentschlüssel haben einen Einstellbereich und sind je nach Drehmoment mit einem entsprechenden Vierkantantrieb (½ „ – 1“) ausgestattet. Ohne Kraftvervielfältiger sind Schlüssel bis 1000Nm gängig. Jede nach Größe (Einstellbereich) haben diese die entsprechende Länge (Hebelarm) um auch das Drehmoment aufzubringen zu können.



Viele

Lancelot am 03 Jun 2010 20:29:18

spleiss53 hat geschrieben:
Lancelot hat geschrieben:Mein Reifenspezi hat mir heuer im Frühjahr erklärt, daß "Fett" garnix auf den Radbolzen zu suchen hat.......

.... meiner hat gesagt, daß etwas Fett nichts schadet :wink:


Tja ... so sind´s halt, die Spezi´s .. hat das was mit "Spezialist" zu tun :?:

a.miertsch am 03 Jun 2010 20:53:17

Nee Lancelot,
Spezie ist ein Kurzer, mind. 42%. :D :oops:
Aber bei allen soliden Werkzeugen ist die Länge des Hebelarmes eine abhängige Grösse zum Erreichen des erforderlichen Anzugmomentes der zur Schlüsselweite zugeordneten Schraube/Mutter. Drehmomentschlüssel sind Sonderwerkzeuge für viele Drehmomentbereiche, deshalb haben sie auch eine entsprechende Scala. Verlängerungen und ähnliche Werkzeuge gehören in den Schrotthandel, aber nicht an sicherheitsrelevante Baugruppen.
Albert

Gast am 03 Jun 2010 20:55:11

a.miertsch hat geschrieben:Nee Lancelot,
Spezie ist ein Kurzer, mind. 42%. :D :oops:
Aber bei allen soliden Werkzeugen ist die Länge des Hebelarmes eine abhängige Grösse zum Erreichen des erforderlichen Anzugmomentes der zur Schlüsselweite zugeordneten Schraube/Mutter. Drehmomentschlüssel sind Sonderwerkzeuge für viele Drehmomentbereiche, deshalb haben sie auch eine entsprechende Scala. Verlängerungen und ähnliche Werkzeuge gehören in den Schrotthandel, aber nicht an sicherheitsrelevante Baugruppen.
Albert


Wie,

haben wir doch früher gelernt:

Groß ist der Schlossers Kraft, wenn er mit der Verlängerung schafft :D

creativi am 04 Jun 2010 08:35:55

Also... ich war weit über 20 Jahre Berufskraftfahrer aber ich habe noch nie etwas davon gehört oder gelesen das da irgend ein Schmiermittel etwas zu suchen hat.

Andreas

viking92 am 04 Jun 2010 12:24:17

Is halt 'ne Glaubensfrage......man muss doch nur mal im Netz schauen.
Ein ewiges Für & Wider. :roll:

kintzi am 04 Jun 2010 14:34:58

Hallo, Drehmomente gelten ungefettet. Gefettet entstehen Dehnschrauben! Eine überdehnte Duc.-Radschraube mit Schafttaille war doch in den letzten Jahren in diesem Forum abgebildet. Lt. Continental müssen schwergängige oder gerostete Schrauben ausgewechselt werden. Bei leichter Anrostung können m.E. die Schrauben gereinigt werden(Bürste, Strahlen). Kupferpaste begünstigt Alu-Korrosion(z.B.Bremsenteile). Richi

a.miertsch am 04 Jun 2010 16:02:36

Ja Richi,
wenn Du ne Alu - Bremsscheibe hast uU., aber wer kann sich so einen Luxus schon leisten? :ironie: Was ist mit dem Radflansch, der ist auch aus Stahl, kann also auch rosten, müsstest also laut Continental(ist das der Reifenhersteller, denn nur der kann sowas behaupten :D ) auch dieses Teil konsequenterweise wechseln.
Man kann aber auch mit einem Schneideisen und einem Gewindebohrer beide Teile nacharbeiten, ohne dass sie dabei Schaden nehmen.
Albert :versteck:

RG Regalbau am 04 Jun 2010 16:26:34

Hallo,
ob Fett oder nicht an der Mutter ist egal.
Eine gefetter Bolzen oder Mutter wird sich nicht schneller lösen als ein ungefetterter.
Vorausgesetzt das richtige Anzugsmoment wird eingehalten.
Beim Duc mit 15 " Rädern 150 Nm bei 16" 180 Nm.

Das einzige was bei gefetteten Mutter oder Bolzen passieren kann ist:

Bei längerem Bremsen erhitzt sich durch die Bremsscheibe auch die Radnabe. darin sind die Bolzen eingeschraubt.
Dann wird das Fett flüssig und kann im schlimmsten Fall auf die Bremsscheibe gelangen.
Das bremst sich dann gut :D .

Wenn die Muttern oder Bolzen geschmiert werden sollen, dann mit Graphitpulver.
Kupferpaste geht auch.
Ich persönlich nehme aufs Gewinde, und nur dort ein paar tropfen WD 40 oder Caramba.

camperfrank am 04 Jun 2010 16:54:39

Die Bremsscheiben oder Trommeln werden bis zu 600 Grad heiß???
Was will man da mit W 40 oder Caramba???

Weitherin habe ich weder bei Berner, Würth und Loctite irgend ein Radbolzen/Schrauben Fett gefunden......

Die würden doch auf diesen Markt nicht verzichten wollen, oder??

Also gibt es kein Radbolzen Fett. Und was es nicht gibt kann man nicht irgendwo drauf schmieren.

camperfrank am 04 Jun 2010 17:36:17

Pfingsten habe ich meine Achsmanschette gewechselt.
Großer Hammer, kleiner Hammer, Abzieher und diverse Tricks.........

Dann musste ich in einer LKW Werkstatt (Freund von mir) ne andere 41 er Nuß holen......

Der gab mir ein Sprühzeugs mit.

Die Gelenke und Schrauben eingesprüht und die vielen von alleine runter.
Ein absolutes Wunderzeugs.

Das nehmen die für alle Schrauben am LKW. Die Zeiten vom dickem Hammer und 2 m langem Rohr gehören der Vergangenheit an.

Das Zeugs fettet nicht. Mit W 40 oder ähnl. nicht zu vergleichen.

Bergbewohner1 am 04 Jun 2010 19:24:35

camperfrank hat geschrieben:Der gab mir ein Sprühzeugs mit.

Die Gelenke und Schrauben eingesprüht und die vielen von alleine runter.
Ein absolutes Wunderzeugs.
.

Haben jetzt auch die Harvester, brauchen keine Ketten mehr, da fallen die Bäume von alleine um :kuller:

sula48 am 04 Jun 2010 21:32:39

Hallo.

@Manfred
Mein Pkw, Gesamtgewicht 2,4 t, Anzugsdrehmoment laut Hersteller 150 Nm;
Wohnmobil 4,6 t = 160 Nm.

Habe gerade verschiedene Betriebsanleitungen durchgelesen und überall wurde geschrieben, kein Fett oder Öl auf Radschrauben!

creativi am 04 Jun 2010 21:32:58

Zur Not muss man dann halt die Feuersäge nehmen. Immer noch besser wie Langlöscher wenn sich Radmuttern lösen.

emmkah am 04 Jun 2010 22:09:44

wenn geölte oder gefette Schrauben mit dem Anzugsmoment für ungeölte Schrauben anzegogen werden, werden die Schrauben gedehnt / zu stark vorgespannt / überlastet.

Ein mir bekanntes Beispiel für Pleulschrauben:

trocken: 90Nm
geölt: 75NM
gefettet (Spezialfett) 60Nm

in allen drei Fällen hat die Schraube die selbe Vorspannung / Klemmkraft.

Wenn nun aber eine gefettete Schraube mit 90Nm angezogen wird,
ist das ungefähr so wie wenn eine trockene mit 130Nm oder mehr angezogen würde, ..........

mk9 am 04 Jun 2010 22:48:00

Es scheinen ja doch unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema zu bestehen.
Jeder mag nach seinem Gutdünken verfahren. Bei mir kommt auf keinen Fall Kupferpaste oder ähnliche Mittel auf die Radbolzen bzw. an die Radmuttern an meinem Peugeot, und schließe mich der Meinung von Paulus und Andreas an.

Nun zum Kommentar von Waldtroll ( Werner ):
210Nm bei einem KARMANN sind für mich unverständlich. Bei einem Radwechsel, z. Bsp. bei einer Panne,
wird man die Radmuttern / bolzen mit werkseitigem Werkzeug nie losbekommen. Meistens liegt ein kleiner Schlüssel oder ein Radkreuz im Wagen. Es scheint mir, dass ein Zahlendreher vorliegt. Nach meinem Wissensstand sind z.B. bei einem PKW-Reifen Anzugsmomente von 110 bis 120 Nm üblich. Komischerweise sind bei meinem Peugeot J9 8,5 mkp ( 85 Nm ! ) laut Werkstatthandbuch vorgegeben. Die Achsmutter der Gelenkwelle wird mit 200 Nm ( 20 mkp ) angezogen . Aber gut, ist wohl ein Unterschied zwischen PKW-Reifen und den Reifen bei Wohnmobilen, mal abgesehen von LKW-Reifen oder Reifen von den großen Wohnmobilen.

Und was das Wundermittel ( Spray ) betrifft ist mir in Erinnerung, dass es ein Kältespray sein konnte. Habe es irgendwo mal gelesen., das ist kein Witz, soll wirklich helfen. Dennoch, Papier ist geduldig, was die Werbung betrifft.

Es werden sicherlich noch viele User zu diesem Thema melden.



mk9 ( Manfred )

Gast am 05 Jun 2010 09:52:02

Gestern wurden beim Womo die Sommerräder montiert.
Der Mech hat an der Gewindespitze ganz wenig Kupferpaste aufgetragen. Er meinte sie hätten letzte Woche einen Duc gehabt da ist die Schraube dermassen festegrostet gewesen, dass sie beim lösen gebrochen ist. Erklärung dazu ist einleuchtend; die Ducato Schrauben schauen hinten leicht aus dem Gewinde heraus, wenn da immer Wasser auf die Schrauben gelangt, im Winter auch noch Salzmischung, dann können die Schrauben anrosten. Das sollte mit diesem Hauch an Kupferpaste verhindert werden. Ob er Recht hat oder nicht..... Auf jeden Fall fährt er selber ein Womo und in der wirklich kleinen Werkstatt werden sehr viele Wohnmobile und Lieferwagen gewartet.

camperfrank am 05 Jun 2010 10:01:23

Waldtroll hat geschrieben:
camperfrank hat geschrieben:
.

brauchen keine Ketten mehr, da fallen die Bäume von alleine um :kuller:


Man/n weiß ja von wem der Kommentar kam.
:kuller:

Manfred,
die Zeit ist nicht überall stehen geblieben.....

Ich werde Montag mal das Zeugs hier posten. Ein befreundeter Busunternehmner sagte mir auch das der Markt nicht schläft.

kintzi am 05 Jun 2010 12:26:42

Hallo Ernesto, die gefettete Bolzenspitze wird durch das gesamte Nabengewinde gedreht u. verteilt somit den Schmierstoff. Somit ist das System als gefettetes Gewinde zu betrachten. Und damit wird das tatsächliche Anzugsmoment im Vergleich zum ungefetteten zu hoch. Und dann noch die Schlagschrauber der Werkstätten: da wird doch selten f. den Typ das vorgeschriebene Drehmoment eingestellt, dauert doch viel zu lange. Ist meistens zu hoch eingestellt, um ein abfallendes Rad zu vermeiden. Denn hier ist die Kausalität leicht nachzuweisen. Wenn später irgend wann ein überdehnter Bolzen abreisst oder das Gewinde aus der Nabe kommt(auch hier i. For.geschildert), war es eben Materialfehler. Richi

Gast am 05 Jun 2010 13:21:26

Natürlich verteilt sich das im Gewinde, da aber nur ein kleiner Hauch auf die Spitze gesetzt wird ist das nicht eine Vollfettung.

Der Mechaniker verwendet jedesmal einen Drehmomentschlüssel zum anziehen.

Bergbewohner1 am 05 Jun 2010 18:31:27

mk9 hat geschrieben:Nun zum Kommentar von Waldtroll ( Werner ):
210Nm bei einem KARMANN sind für mich unverständlich. Bei einem Radwechsel, z. Bsp. bei einer Panne,



mk9 ( Manfred )

Stand so im Gutachten bei den Alus :!:
Wer ernsthaft glaubt, er könne mit dem mitgelieferten Bordwerkzeug ein Rad lösen, welches schon paar Wochen drauf ist, hat noch kein Rad gewechselt.
Da für habe ich immer eine ausziehbare Verlängerung mit .

Bergbewohner1 am 05 Jun 2010 18:36:50

camperfrank hat geschrieben:
Waldtroll hat geschrieben:
camperfrank hat geschrieben:
.

brauchen keine Ketten mehr, da fallen die Bäume von alleine um :kuller:


Man/n weiß ja von wem der Kommentar kam.
:kuller:

Manfred,
die Zeit ist nicht überall stehen geblieben.....

Ich werde Montag mal das Zeugs hier posten. Ein befreundeter Busunternehmner sagte mir auch das der Markt nicht schläft.

Denkst wohl bist oberschlau, wenn Du erst mal ein Rad wegen Fett verloren hast, dann werden sie dir schon erzählen, wie intelligent das war.
Hatte heute gerade wegen geplatzten Ladeschlauches einen Termin bei meinem VW Händler, Aussage des Meisters, sollte sich einen meiner Mechaniker mal erlauben Radbolzen zu ölen oder fetten, dann geht es ihm dreckig.
Aber wahrscheinlich sind die bei VW auch stehen geblieben und nicht nur dort wo ich lebe. :popo:

camperfrank am 05 Jun 2010 18:51:23

Waldtroll irgendwie verstehe ich dich nicht. Ich habe nichts von Fett geschrieben. Im Gegenteil. Sogar dass es sicherlich von Berner o. Würth so ein Fett im Angebot geben würde wenn es zulässig wäre. Lesen hilft. Aber lieber nach dem Aufzug rufen. Wer hier OBERSCHLAU wirken will/muss bist eigentlich nur du. Und was für Termine du immer zufällig hast.....??

Und lass es einfach User bezw. mich ins lächerliche zu ziehen. So schön bist du auch wieder nicht.

Es gibt Schraubenlöser und die haben mit dem alten Caramba nichts zu tun.
Ich werde am Montag die Dose hier Bildlich vorstellen.
Vielleicht finde ich noch ein Datenblatt.

In diesem Sinne mach dich nicht regelm. zum "Troll"!
:abgelehnt:

esskaa am 05 Jun 2010 20:56:33

[quote[/quote]
Denkst wohl bist oberschlau, wenn Du erst mal ein Rad wegen Fett verloren hast, dann werden sie dir schon erzählen, wie intelligent das war.
Hatte heute gerade wegen geplatzten Ladeschlauches einen Termin bei meinem VW Händler, Aussage des Meisters, sollte sich einen meiner Mechaniker mal erlauben Radbolzen zu ölen oder fetten, dann geht es ihm dreckig.
Aber wahrscheinlich sind die bei VW auch stehen geblieben und nicht nur dort wo ich lebe. :popo:[/quote]

Wo sind die Mods?
"DENKST WOHL BIST OBERSCHLAU" ist meiner Meinung nach schlichtweg arrogant und fern jeder Forumskultur !!! Der Wackel-Ar.. unterstützt mich in meiner Meinung.

kintzi am 05 Jun 2010 22:46:48

Hallo, Waldtroll ist oftmals so ganz ernst nicht zu nehmen und hat einen eigenartigen Humor, wie ich ihn des öfteren bei den Kameraden v. thür. Wald +im sächs. Erzgebirge erlebt habe . So schrieb er vor einigen Jahren hier im Forum, als ich auf Kameraden-Anfrage die Drehmomente beim Duc nannte, Felgen ziehe er sich nicht an, seien ihm zu unbequem. Damals schien er noch ohne mkp/Nm zu leben, war anscheinend in seiner NVA-Zeit, mit der er gelegentlich angibt, nicht üblich. Aber in einem hat er recht: das Bordwerkzeug taugt oft zum Lösen nicht. Habe auch schon mit 1m-Verlängerung arbeiten müssen, wobei einmal die 1/2-Zoll Qualitätsverlängerung beim Duc. glatt einen Torsionsbruch erlitt. Richi

mykira am 06 Jun 2010 07:53:57

zum Thema fetten oder nicht fetten kann ich nichts genaues sagen. Aber es gibt sehr wohl Fahrzeuge an denen die Räder mir größerem Drehmoment als beim Pkw angezogen werden müssen. Bei meinem IVECO Daily 49-12 z.b. schreibt der Hersteller 340 NM vor.



Ulf

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