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Deutsche Ostsee (Fehmarn, Kapplen, Damp, uvm): Ein Traum!


LowCostDriver am 18 Jun 2010 23:02:20

Hallo liebe Wohnmobilfreunde!

wie magisch zieht es uns immer wieder an die schönsten Ziele an der deutschen Ostseeküste.
Altbekanntes wie Fehmarn, Warnemünde, Kühlungsborn oder Niendorf entdecken wir ebenso gern, wie auch neue Dörfchen.
Im Sommer 2009 waren wir, nachdem wir aus Dänemark zurück waren, wieder einmal an der Ostseeküste unterwegs, um uns dort von den Strapazen der Rundreise zu erholen :wink:
Aber auch, um wieder ein paar mehr Schritte in dieser Region zu tätigen.
So haben wir zum Beispiel Kappeln, das Ostseebad Damp oder Rerik besucht und zum Abschluss unserer Reise sogar einen tollen Campingplatz südlich von Hamburg entdeckt.
Obwohl "Camping" es nicht genau trifft, denn eigentlich ist es naturnahe Ferienanlage, auf der wir uns sehr wohl gefühlt haben.
Zeitweise standen wir die letzten Tage unserer Reise sogar komplett alleine auf unserer Wiese! Direkt an einem sehr großen Teich mit Enten und einem Schwimmbad zum schwimmen!

Natürlich haben wir von diesem Reiseabschnitt auch ein Reisetagebuch verfasst, welches wir heute, ein Jahr nach unserer Reise, endlich veröffentlichen konnten.
Auch hier ist natürlich der verlorene Stick die Ursache, was mich faktisch zu einer kompletten Neuaufsetzung und Verknüpfung der wenigen Fragmente genötigt hat, die ich noch übrig hatte.
Zum Glück muss man sagen, dass wir viele Tonaufnahmen hatten, wo wir "Momenteindrücke" festgehalten haben. Das hat den Reisebericht mehr oder weniger gerettet...

Wer mag, kann direkt reinschauen, ab Tag 10 nach Grenzüberquerung beginnt das "Abenteuer Ostsee": --> Link

Wer mag, kann aber sich auch erst die folgende Leseprobe anschauen (Auszug aus unserem Reisetagebuch vom 27.05.2009, Besuch von Rerik):

Bevor es aber nun zu meiner „Herausforderung des Tages“ geht, steht noch ein ganz anderes Reiseziel auf dem Programm!
Rerik! Genauer gesagt das Ostseebad Rerik!
Nicht nur wegen des günstigen Preises (ACSI- Tarif 13,- €) des Campingplatzes sind wir gestern Abend ja hierher gefahren, sondern weil der Campingplatz ja auch direkt neben dem Ostseestädtchen Rerik liegt. Auch dieses wollten wir schon immer mal besuchen (hat man uns auch empfohlen) und nun ist eine gute Gelegenheit hierfür.
Nach ein paar Minuten Fahrt erreichen wir bereits eine schöne Promenade, die schon bei der Vorbeifahrt zu einem schönen Spaziergang am frühen Mittag einlädt!
Nur erst einmal müssen wir natürlich parken, was gar nicht so einfach ist.
Gleich hinter der Promenade direkt an der Meereslinie entdecken wir zwar ein größeres Parkareal, aber zu unserer Überraschung hat dieses doch tatsächlich eine der verhassten „Teppichstangen“, sodass man hier nur maximal mit einem Fahrzeug unter 2 Metern Höhe einfahren kann. Sowas gemeines!
Aber wir geben noch nicht auf und folgen der Straße „Haffplatz“, bis wir hinter dem ersten Parkareal eine weitere Parkmöglichkeit entdecken.
Hier gibt es zwar nur eine Reihe Parkfläche neben der Straße, auf der darüber hinaus auch nur quer zur Fahrtrichtung geparkt werden kann, aber für unser gerade noch recht kompaktes Mobil (5,83 Meter) sollte es gehen. Ein anderer Gast mit Wohnmobil steht hier bereits, sodass wir einfach mal davon ausgehen, dass man hier parken darf. Also stellen wir uns einfach mal (bei N 54. 10357° / E 11.60418°) dazu.
Der erste Weg führt, nachdem wir uns stadtfein gemacht haben, natürlich zum schräg gegenüberliegenden Parkscheinautomaten. Mal sehen, wie teuer es werden wird…
Am Automaten dann aber die Überraschung: Das ist gar kein Parkscheinautomat!
Das Parken hier ist kostenlos, am Automaten muss man nämlich etwas ganz anderes kaufen, wenn man den Strand betreten möchte.
Der geübte Ostseetourist ahnt es bereits, an diesem Automaten kann man seine Kurtaxe entrichten und eine Kurkarte für den Tag ziehen!
Sowas hab ich auch noch nicht gesehen! Ein Parkscheinautomat, um eine Kurkarte zu lösen!
Hier in Rerik spart man sich also gleich den „menschlichen Kassierer“ und überlässt das Kassieren der Kurtaxe einem stummen Automaten. Ob die Kurtaxe hier kontrolliert wird?
Und wofür das ganze?
Für ein schickes Kurhaus und eine aufgehübschte Promenade muss man natürlich Geld bezahlen. Und der Strand, der als Argument natürlich vorweg geschoben wird, darf natürlich nur mit Kurkarte betreten werden. Wer war den zuerst da? Der Strand, oder die Kurverwaltung?
Wie ich das leiden kann! Also ironisch gesehen…

Aber immerhin muss man als fremder Gast nicht auf die andere Seite der Promenade laufen, wo wir vorhin die Kurverwaltung gesehen haben. Einen Parkscheinautomaten entsprechend dieser Zweckentfremdung zu nutzen ist immerhin mal innovativ! Intuitiv latscht doch jeder Gast, der mit dem Auto oder eben Wohnmobil hier ist, gleich mal zum vermeintlichen Parkscheinautomaten. Ist man ja gewohnt, haben wir ja auch gemacht.
Steht man erst einmal davor, lösen sicherlich auch die allermeisten ein Ticket.
Am weiter entfernt liegenden Kurhaus könnte man ja (völlig unbeabsichtigt natürlich ;-) vorbei spazieren und auf die Kurtaxe verzichten. Der Automat dürfte mindestens bei gesetzes- und regeltreuen Deutschen sicherlich für mehr Einnahmen sorgen…
Aber beim Eintreiben von Geldern waren unsere hoheitlichen Vertreter ja schon immer erfindungsreich…
Aber ärgern wir uns nicht, Anja hat für meine Verwünschungen und Aufregereien in solchen Situationen eh nicht viel Verständnis, zumal wir ja gar keine Kurkarte kaufen müssen! Die Kurtaxe haben wir ja bereits gestern Abend beim Einchecken auf dem Campingplatz beglichen und unsere gültigen Kurkarten natürlich dabei.
Und jetzt wird gekurt und sich erholt auf „Teufel komm raus“! Bei den Preisen (2,- € pro Person und Tag!!) MÜSSEN wir ja geradezu erholt und erfrischt aus Rerik hervorgehen!
Aber OK, ich schweife schon wieder ab...
Da das Festland natürlich auch hier mittels eines Deiches vom Meer getrennt ist, erklimmen wir mal als erstes diesen Höhenzug und verschaffen uns von der Deichkrone erst einmal einen Ausblick, was uns hier erwartet.
Unser Blick fällt natürlich gleich auf eine Besonderheit in Rerik, denn Rerik hat tatsächlich eine schöne große Seebrücke, auf der man über dem Wasser raus aufs Meer entlang spazieren kann. Sowas mag ich!
Noch eine Besonderheit möchte ich zu Rerik kurz erwähnen, die für die besondere Lage des Örtchens spricht. Rerik ist nämlich gleich von 2 Seiten von Wasser umgeben!
Im Norden und Westen findet sich natürlich die dominierende Ostsee, im Süden und ein wenig in Richtung Osten liegt die Ostseebucht „Salzhaff“, welche sich besonders bei Seglern und Surfern zum Üben reger Beliebtheit erfreut.
Der erste Weg führt mich nun natürlich an den Strand, wo ich mir das schöne hellblaue Meer anschauen möchte. Nur Anja bleibt auf der Deichkrone zurück, sie mag vor dem Stadtbummel keinen Sand in den Schuhen. Pöh!
Man muss schon zugegeben, dass der Strand hier in Rerik wirklich sehr schön gelungen ist.
Zwar finden sich natürlich einige Steine im Sand, aber im Großen und Ganzen kann man hier bestimmt einen tollen Tag am Meer verbringen.
Da wir kein Interesse an einem Bad haben (der Wind ist doch noch recht frisch), wollen wir uns zunächst einmal Rerik selbst anschauen. Die Promenade von Rerik erreichen wir nach nur 2 Minuten Fußweg gegen viertel vor 12.
Und wir müssen sagen: Außerordentlich schön!
Auf der Wasserseite in Richtung Salzhaff findet sich ein kleiner idyllischer Seglerhafen, wo viele schöne Segelyachten und einige Motorboote im Hafen vor sich hin dümpeln. Sauber geputzt und in vornehmlich hellen Farben gehalten, strahlen diese nun im Sonnenschein um die Wette.
Auf der Landseite finden sich hingegen die vielen Buden und Lädchen, die das unterschiedlichste Angebot präsentieren. Für eine schöne Optik sorgt hierbei der offene und großzügig angelegte zentrale Platz, der von den Buden rechts und links flankiert wird.
In der Mitte finden sich viele Sitzgelegenheiten. Sowohl öffentliche Bänke wie auch die Tische der Restaurants und Cafés laden zum Verweilen mit Blick in den Hafen ein.
Wirklich schön gemacht.
Wir beginnen unsere Entdeckertour natürlich bei den kleinen Lädchen und stöbern uns dann durch das Angebot nach vorn weiter durch. Insbesondere die Souvenirjagd macht hier richtig Spaß! Postkarten, Flaschenschiffe, Muschelsäckchen, Sommerkleidung, Tonfiguren und allerlei weitere schöne Sachen werden begutachtet und verglichen.
Natürlich darf zu diesem schönen Urlaubserlebnis das passende Eis nicht fehlen! Gleich mehrere Eisdielen sind hier auf dem Haffplatz vertreten, sodass wir uns ganz nach unserem Geschmack entscheiden können.
Hauchdünn hat hierbei übrigens das Softeis Schoko-Vanille die Nase vorn, welches die „klassische italienische Kugel“ knapp geschlagen hat.
Aber wer sagt, dass wir später nicht auch noch ein zweites Eis verspeisen können? ;-)
Mit dem Eis in der Hand locken natürlich die Schiffchen und ein besserer Blick auf das Salzhaff. Von einem der Bootsanleger erhoffe ich mir hierbei einen schönen Panoramablick auf die Promenade und natürlich einen schönen Ausblick auf das Gewässer.
Dummerweise findet sich am Bootsanleger ein Hinweis, dass das Betreten verboten wäre, bzw, nur den Gästen mit Schiff erlaubt ist. Na super!
Aber da ich derzeit in maritimer Laune bin und mir jeder der um uns herum befindlichen Gäste locker abkaufen würde, dass mir eine dieser Segelyachten gehören könnte, spaziere ich einfach wie selbstverständlich auf den Bootsanleger drauf. Nur Anja zögert natürlich, bleibt am Kopf des Anlegers stehen. Feige Nudel…
Der Ausleger schaukelt natürlich ein wenig, aber davon darf man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Kaum habe ich 2, 3 Schiffe passiert, beäugt mich ein „echter“ Bootseigner von einer Yacht eher kritisch. Mit einem anerkennenden Nicken, einem leicht nach unten gezogenen Mundwinkel und einem kurzen Blinzeln mit dem rechten Auge grüße ich hoffentlich wortkarg auf Seemannsart, spaziere dann einfach selbstbewusst und entschlossen weiter, als wüsste ich ganz genau, wo ich hinmüsste.
Die Masche scheint aufzugehen, ohne Probleme passiere ich das Boot. Der Bootsmann auf dem Schiff erwidert mein Nicken, indem er ebenfalls kurz anerkennend nickt.
Na also…
Am äußeren Ende angekommen mache ich dann einige Bilder, das war der kleine Nervenkitzel wert!
Das kleine Seefahrerabenteuer ohne Boot hat hungrig gemacht! Zurück auf der Promenade steuere ich daher zielsicher ein nett ausschauendes Restaurant an, wo mir ein Fischbrötchenbaguette auf einer Werbetafel angepriesen wird.
Das ist doch jetzt genau das richtige für ein leckeres vorgezogenes Mittagessen!
Neben dem Restaurantbetrieb und einer gut besuchten Freiluftterrasse gibt es hier, an der „Fischstuv an Haff“ auch leckere Fischbrötchen auf die Hand zum Mitnehmen.
Obwohl es ja wie gesagt gleich ganze Baguettes sind, die hier frisch mit Fisch und allerlei Garnitur belegt werden. Wow! Und das alles für kleines Geld!

Das Brötchen hätte übrigens schon rein von der Optik her Sieger aller auf dieser Reise getesteten Fischbrötchen werden können! Lecker Salat als Grundlage, ein dickes Filet, Gurke, Tomate und genau richtig abgestimmte Zwiebelringe. Wow!
Beim Genuss des Brötchens überrascht mich dann allerdings der recht stark gewürzte und gesalzene Fisch. Nicht so mild, wie ich es sonst von Matjesbrötchen her kenne und mag.
Keine Frage, auch diese Variante ist sehr lecker und schmackhaft, aber ich glaub, daran merkt man doch, dass ich eher nur zum Leichtmatrosen tauge. Vielleicht ist dieser Matjes ja mit Absicht so zubereitet. Matjes nach „Salzhaff- Art“ sozusagen.
Einem gestandenen Seebären wäre dieses Brötchen sicherlich ein wahrer Schmaus gewesen, ich brauche nach dem Genuss hingegen schnell etwas zu trinken, um meine salzige, fast schon brennende Zunge zu löschen... ;-)
Wir spazieren nun einmal den ganzen Weg dicht an der Wasserlinie des Salzhaffs und einen kleinen begrünten Kurpark entlang, bis wir kurze Zeit später wieder auf Häuser treffen. Da es hier aber nichts zu entdecken gibt, machen wir auf dem Absatz kehrt und spazieren zurück zur Promenade von Rerik.
Wieder auf der Promenade angekommen machen wir noch eine kurze Pause auf einem holzgeschnitzten Wal (den haben hier wirklich hübsch gemacht wie so vieles hier!), dann geht es weiter in den „zweiten Halbkreis“ der Promenade des Haffplatzes, der erneut mit Läden und Buden zum Stöbern einlädt.
Ein paar besonders witziges Postkarten finden hierbei ebenso den Weg in unserer Beutetasche, wie auch eine kleine Tüte mit Süssigkeiten, die es wohl in keinem Supermarkt zu kaufen gibt.
Wieder draußen entdecken wir gleich die nächste Attraktion im Ort.
Und da wird sogar mir als bekennendem Fischbrötchenfan ein wenig gruselig!
Hier gibt es nämlich ein Eiscafé.
Huh, das allein ist natürlich nicht schlimm, aber der Name passt doch mal wirklich so gar nicht zur daraus resultierenden Vorstellungskraft.
Das Teil heißt nämlich: Eiscafé Matjesschluck!
Uargh! Da schüttelt es einem doch gleich durch und durch, oder?
Beim Lesen versuche ich mir vorzustellen, wie wohl ein Matjeseis oder ein Milchshake in der Geschmacksrichtung „Matjes“ wohl schmecken würde! ... Brrrrrrrrrrrrr!
Anja klärt mich auf. Das Teil heißt nicht „Eiscafé Matjesschluck“, sondern hier steht ein Eiscafé, das eben auch einen sogenannten „Matjesschluck“ im Angebot hat. Und dies soll wohl so eine Art Kräuterlikör sein, der besonders auf den Verzehr von Matjes abgestimmt ist.
Aha!
Kann man ja auch mal dranschreiben, oder?
Herrje!
Und ich hab mir in meiner Fantasie bereits die schlimmsten Auswüchse von Eis und Fisch ausgemalt.
Blödsinn eigentlich, denn vor 40 Minuten hab ich mir noch ein fettes Softeis reingefahren und keine 20 Minuten später das salzige Fischbrötchen hinterher geschoben.
Die werden im Magen auch nicht gerade „Geschlechtertrennung“ haben und so schwimmen die im Moment eh in einer Brühe. Aber die Vorstellung beides zusammen zu verspeisen? Nee! Dann lieber gefrorenen Lebertran mit Sahne!
Mit ein wenig flauem Gefühl im Bauch geht es weiter, auf Erkundungstour durch das Ostseebad Rerik.
Und damit wir hier in Rerik auch wirklich die Ostsee gesehen haben, ist nun natürlich ein Besuch des großen Holzgerüstes, also der Seebrücke, auf der anderen Seite der Promenade nun an der Reihe.
Kaum haben wir aber den bebauten und damit schützenden Zentrumsplatz verlassen, drückt uns ganz schön Wind ins Gesicht! Fast so schlimm, wie zu den ersten Tagen in Dänemark!
Davon lassen wir uns aber nicht abschrecken und marschieren durch den Wind auf den stattlichen Holzausleger zu.
Als erstes fällt uns hierbei natürlich die Strandordnung des Ostseebades Rerik auf. Ein großes Schild informiert uns darüber, dass wir hier nur nachts angeln dürften, dies dann aber nicht auf beiden Seiten der Seebrücke. Auch ist das Fischausnehmen oder das Anlegen mit Fischerbooten nicht gestattet. OK, wir werden versuchen, dies zu beachten!
Auch mit Hunden ist der Besuch so eine Sache! An den Strand dürfen sie nur in besonders gekennzeichnete Bereiche. Ausgenommen hiervon sind allerdings zum Beispiel Blindenhunde, oder Hunde für den Katastrophenschutz. Die Hunde für den Katastrophenschutz dürfen aber nur dann an den Strand, wenn es der dienstliche Einsatz erfordert.
Oh- Mann! Wer denkt sich denn bitte so einen Schwachsinn aus? Ich meine, wenn hier wirklich die „Kacke dampft“, wird kein Lebensretter der Welt erst am Strandzugang anhalten und dann in aller Ruhe das Schild lesen und erst dann entscheiden, ob sein Hund nun im Katastrophenschutz im Einsatz ist, oder eben nicht!
Aber gut, dass es hier auf dem Schild drauf steht und somit abgeklärt ist...
Nachdem wir das Schild aufmerksam studiert haben und sicher sein können, dass wir auf der Seebrücke voraussichtlich wohl keine Regeln verletzten werden (es ist nicht ganz eindeutig, immerhin steht hier mit §5 und §7 auf dem Schild nur ein Auszug aus der Strandordnung… :-/ ), stellen wir uns den tosenden Wellen und der aufschäumenden Gicht, die über das Wasser jagt. Ein Glück, dass die Seebrücke recht weit über der Wasserlinie angesiedelt ist, sonst würden wir hier vielleicht sogar noch nass werden!
Wir haben Glück! Kaum sind wir ein paar Schritte auf der Seebrücke zum Ausguck unterwegs, sticht die Sonne aus den dichten Wolken über uns hervor. Mit der Sonne wirkt die Seebrücke und natürlich auch das Meer gleich viel freundlicher und auch der Wind ist auf einmal schon gar nicht mehr so schlimm.
Vorne an der Spitze angekommen nutzen wir den kurzen Moment der touristenfreien Zeit (die haben sich alle vom Wind verscheuchen lassen) und machen ein paar schöne Bilder vom Meer, der Küstenregion und natürlich von uns, wie wir dem Wind der Ostsee trotzen. ;-)
Von der Seebrücke aus spazieren wir direkt zurück zum Wohnmobil. Von Rerik werden wir wohl das allermeiste gesehen haben. Und ein Ziel liegt ja nun noch vor uns: Die Wohnmobil- Herausforderung Kühlungsborn!
Anja lässt sich hier auch nicht umstimmen. Ich wage zwar noch einen kurzen Versuch, aber zwecklos!
Sie weiß, dass es in Kühlungsborn (neben der schönen See- Promenade) ja auch noch ein Kaufhaus Stolz gibt. Zwar haben wir ja nun eine Tasse auf Fehmarn gekauft, aber Anja gefällt diese so gut, dass sie diese am liebsten selber behalten würde. Geht ja nicht, ist ja ein Geschenk! Und so jammert Anja eigentlich schon die ganze Zeit seit Abfahrt von Fehmarn, dass wir ja unbedingt noch so eine (oder zwei, oder drei... ;-) Tassen brauchen. Besonders die im "maritimen Look" hat es ihr hierbei angetan.
Und überhaupt könnte man ja auch noch eine dritte oder vierte Tasse kaufen!
Die Oma braucht ja auch noch eine! Unbedingt! ;-)
In Kühlungsborn beim dortigen Kaufhaus Stolz wäre also wirklich die letzte Chance...
Nach einer kurzen Stärkung im Wohnmobil (die werde ich bestimmt gleich brauchen...) machen wir uns gegen kurz nach 1 daher auf den Weg.


********

Soweit unsere Leseprobe.
Wer nun wissen mag, wie es mit uns in Kühlungsborn weitergeht und was wir vorher in Damp oder Kappeln so alles entdeckt haben, der ist gern eingeladen, den ganzen Reisebericht zu durchstöbern.
--> Link

Wie immer haben wir uns auch die Mühe gemacht, das Reiseprotokoll mit allen Punkten der Route als pdf- Datei bereit zu stellen, die Datei findet sich wie immer im Reisefazit.
Vielleicht ist das was zum mitnehmen?

Ach ja, natürlich habe ich auch noch ein paar Bilder von Rerik mitgebracht, vielleicht sucht ja einer gerade im Moment noch ein schönes Reiseziel???:

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LowCostDriver am 18 Jun 2010 23:06:24

Ach ja!
Und da ich weiß, dass einige von euch aus einem mir nicht näher bekannten Grund total darauf abfahren ( :nixweiss: ) , wenn ich auf unserem Wohnmobildach sitze (irgendwer hat mal was von "Mupfel" und "Karlsson vom Dach" geschrieben glaube ich :wink: ), hier noch ein nettes Bild, welches Anja von mir gemacht hat.
Ihr seht: Auf dem Wohnmobildach sitzen ist eine ganz feine Sache :ja:

Den tollen Ausblick habe ich übrigens auf dem Campingplatz Ostsee Katharinenhof auf Fehmarn genießen dürfen. Ein echt toller Platz zum ausspannen, baden, radfahren und campen!
:ja:

zeus am 18 Jun 2010 23:14:40

Du hast eine tolle Reise gemacht. Da wir ein Ferienhaus in Damp besitzen, (seit 1977), kenne ich die Gegend Damp, Kappeln, Eckernförde usw. sehr gut. Ich finde, dass Du wunderschöne Bilder gemacht hast.
Aber auch die übrigen Ziele sind sehr schön dargestellt.
Liebe , Hildegunde

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A 800 am 18 Jun 2010 23:39:52

Hallo Björn,

herrlich dein Bericht über Rerik.

Wir lieben diesen Ort, warum können wir nicht genau sagen, ist halt so. Meistens sind wir ein bis 3 mal im Jahr dort.

Deinem Bericht konnte ich mit meinem geistigen Auge folgen, diese Wege sind wir so oft gegangen.

Das Softeis ist spitze, aber das Eis vom Italiener ist genauso gut. Ist hat schwer sich zu entscheiden, oft haben wir erst eins hier und gleich danach das andere gegessen.

Das einzigste was ich nicht weiß ist der Wal. Wo steht der? Ich kann mich nicht erinnern ihn jemals dort gesehen zu haben.

Übrigens Fisch ist in dem Ort so billig wie nirgends an der Ostseeküste.
Ob geräuchert oder frisch. Auch auf dem CP gibt es 2 x mal die Woche frisch geräucherten.

Ach ich könnt schon wieder schwärmen. Das lesen war schon fast wie Urlaub mit so vielen schönen Erinnerungen.

PS. Von Rerik bis Kühlungsborn sind es mit dem Fahrrad hin 12 km und zurück ebenso. Fährt sich aber super an der Steilküste entlang.

LowCostDriver am 18 Jun 2010 23:52:01

Naja, das ist ja kein so großer Wal.
Das ist nur so eine Bank, die wie ein Wal geschnitzt ist.
Gleich vorn an der Salzhaff- Seite, wo die Schiffchen liegen (quasi im Rücken von Bild 15-88 ). :ja:

Also wenn du die Bank nicht gesehen hast, ist das wirklich ein Grund dort gleich nochmals vorbei zu fahren :D

A 800 am 19 Jun 2010 00:04:37

Ich hab grad meine Bilder durchgesehen, aber dieser Wal ist nicht da.
Ich kann mich absolut nicht an ihn erinnern, obwohl wir sehr oft dort am Hafen gesessen haben. Zuletzt im Juli 09.
Wann genau wart ihr dort? Haben die ihn neu aufgestellt, als wir schon weg waren?
Aber im August sind wir wieder dort. :-o Im Anschluß an Norwegen und dann werde ich den Wal suchen.

womokiter am 19 Jun 2010 00:15:41

Hallo
Wir waren das erste mal an der Ostsee, aber auch sehr begeistert.

womo-kiter.jimdo.com/2010-deutsche-ostsee

flairmichel am 19 Jun 2010 01:06:07

@ Björn : das mit dem dach find ich ja auch lustig-aber mein dach ist auch voll begehbar-und dahinter steht in klammern 75kg!!! -hatte dich (leider !) "etwas" schwerer eingeschätzt :D -ich trau mich nur auf den träger zu laufen-NIE auf dem dach - gruß Michel (der leider auch etwas scherer ist als 75kg :D )

LowCostDriver am 19 Jun 2010 09:14:02

Naja, ich bewege mich auf dem Dach ja auch nicht aufrecht stehend vorwärts...
Eher wie eine Raupe :oops: :D

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