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Hallo Leute,
ich brauche mal eine Experten-Meinung: Ich habe einen IVT Sinus-Wandler mit 2000 Watt eingebaut. Funktioniert auch absolut super. Ich betreibe Geräte aber an einem separaten Stromkabel. Im Womo habe ich auch ein 230 Volt Netz mit drei Steckdosen. Nun würde ich gerne diese Steckdosen bei Bedarf auch mit dem Wandler betreiben. Eine automatische Umschaltung ist mir aber zu aufwendig und zu teuer. Das würde sich nicht lohnen. Nun meine Idee: Wenn ich das Ladegerät ausschalte, dann müsste ich doch über ein einfaches Adapter-Kabel Schuko-CEE den Wandler mit der Eingangssteckdose verbinden können. Hätte den Vorteil, dass ich nie versehentlich Ladstrom UND Wandler anschließen könnte. Ist dieser Gedanke ok? Oder fliegt mir da irgendetwas um die Ohren? Ich bin jetzt nur von der Logik ausgegangen. Mit der Physik habe ich es aber nicht so. Deshalb meine Frage, bevor ich das versuche. das funktioniert auch wichtig ist nur das ladegerät
ich hab bei mir allerdings eine umschaltbox eingebaut kostet nicht sehr viel und der einbau ist beim hymer auch nicht schwierig :D Kosten ca 35 Euro
Aufwand, 1/2 Stunde einbau, Kabel vom WR und Kabel vom LS auf der einen Seite Kabel zum Womo auf der anderen Seite. Am längsten wirst du brauchen, um rauszubekommen welche Leitungen zum Ladegerät und zum Kühlschrank gehen, den die dürfen nur über LS laufen (oder du hast nicht sehr lange Strom über WR Ich stelle die Überlegungen auch z.Zt. an.
In der Nähe von Wandler und Ladegerät habe ich eine Steckdose montiert. Es ergab sich so, dass ich an dieser Stelle einfach das Stromzuführungskabel des Ladegerätes trennen und die Steckdose einbauen konnte (fehlen ja immer in den Wohnmobilen). Z.Zt. sind also das Stromzuführende Kabel und das Versorgungskabel für das Ladegerät an diese Steckdose angeklemmt. Ich hatte nun überlegt, das Stromkabel für's Ladegerät abzutrennen und mit einem Stecker zu versehen. Dieser könnte dann auf Grund der Kabellänge nur an dieser Steckdose angeschlossen werden. Gleichzeitig könnte ich auch das Ladegerät über ein Kabel mit zwei Steckern ggf. mit dieser Steckdose verbinden. So wäre sichergestellt, dass nur entweder das Ladegerät, bei Stromeinspeisung von aussen, oder der Wandler am Wohnmobilnetz angeschlossen ist. Die Variante Wandler versorgt Ladegerät mit 220V wäre so vermieden. Nicht vermieden ist allerdings die Gefahr, dass man den Wandler in der Steckdose eingestöpselt lässt und 220 V Landstrom anschliesst. Ich schalte den Wandler allerdings sowieso immer sofort aus wenn er nicht mehr benötigt wird und müsste mir nur angewöhnen, dann auch immer das Kabel zu ziehen. Ach ja, Ralph hat natürlich recht, der Kühlschrank darf nicht auf Automatik stehen. Alles in allem eine Risikoreiche Variante. Mal rein monitär gesehen:
Umschaltrelais = 35 Euro Einbau (rechen wir mal sehr großzügig) 1h a`80 Euro Summe 115 Euro. Einmal vergessen den Wandler vom Netz (in alle Richtungen) zu trennen Günstiger Fall: Wandler defekt (je nachdem 100- 1000 Euro) Ungünstiger Fall = Wohnmobil brennt ab, Sachverständiger erkennt die Urasche, TK zahlt nicht
das sorgt blitzartig für einen neuen Wandler.... grüße klaus Nochmal zu deiner Idee .....
Kanst du dein LG ausschalten? Also beim Schaudt geht das nmW nicht.
??? man nehme: Relais (Hilfsschütz, nicht überlappend) mit 2 x Wechsler, 16A, 230V, Spule mit 230V, reicht für 3,5 kW Bordnetz 230V hinter dem FI auftrennen: - vom FI kommend auf den Schließer und auf die Spule - Bordnetz auf den Mittelkontakt - Wandler auf den Öffner - Kühlschrank vor das Relais klemmen Ergebnis. - im Ruhezustand (kein Landstrom) ist immer der Wandler durchgeschaltet, Relais zieht keinen Strom - bei Landstrom zieht das Relais an, trennt Wandler, schaltet Landstrom durch Schutzleiter (grün-gelb) unangetastet lassen grüße klaus, der keinen Stromlaufplan malen mag und selber 2 getrennt 230V- Netze im Womo hat wenn du den wandler in die steckdose stöpselst ist das die blödere idee du hast auf der landstromsteckdose strom beim WR betrieb Hallo Ernst,
Klaus hat Dir die richtige Beschreibung gepostet. Falls Du nicht ganz so geschickt bist, gibt es diese Netzvorangschaltungen als fertiges Modul für 35-40Euro zu kaufen. Genaue Infos gibt es zB hier --> Link Ich bedanke mich recht herzlich für die ausführlichen Antworten. Und mir war nicht klar, dass ein Umschalter so preiswert ist. Ich hatte nur einen für 180 Euronen gesehen. Das kann man sich dann ja doch leisten. :wink:
Um 230V in den Wechselrichter-Ausgang einzuspeisen, muß man eine Konstruktion gebaut haben, die an einem Stecker 230V rauslässt. :eek: Wer kommt denn auf solche Ideen? Beste Thomas
Hi Thomas, du bsit doch ein echtes Stromass, WR und Landstrom gleichzeitig ins Bordnetz einspeisen, bedeutet der WR bekommt über seine eigne 220V Leitung Landstrom eingespeist, da muste nix bauen, da muste nur nix einbauen Ralph, das ist schon klar!
Du musst aber schon was streng verbotenes bauen, damit aus einem Stecker 230V rauskommen und in den WR eingespeist werden können. Mit handelsüblichen Verlängerungskabeln, Mehrfachsteckdosen etc. schaffst du das nicht. Du brauchst ein Kabel, welches an beiden Enden einen Stecker hat. Das würde ich aber lieber nicht bauen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Beste Thomas
Um es mal im Elktrikerchargo zu sagen ... du stehst grade auf der Leitung! Beispiel, du verdrahtst deinen WR direkt an deine Bordnetzt 220V, gleichzeitig gibst du über deine Aussensteckdose Landstrom...... Sollte niemand tun, denn es kann sehr brenzlig werden, daher Trennrelais oder 2 Stromkreis, jeder iwe er mag Zitat:
schnipp---- Beispiel, du verdrahtst deinen WR direkt an deine Bordnetzt 220V, gleichzeitig gibst du über deine Aussensteckdose Landstrom schnapp-------- Wer sowas baut, hat bei WR-Betrieb an der Aussensteckdose (die ja ein Stecker mit berührbaren Kontakten ist) 230V anliegen. Besonders Kinder machen gerne die Klappe der Aussensteckdose auf und gucken mit den Fingern. Wer sowas baut, dem gehören sämtliche Schraubenzieher weggenommen und ein Strickzeug geschenkt!!!! Beste Thomas
... so sehe ich das auch!
Das stimmt! Mir wäre nie die Idee gekommen, die Ausgangsspannung des Wechselrichters an der zur Einspeisung gedachten Aussensteckdose rauszulassen und damit 230V zum Anfassen bereitzustellen. Beste Thomas
Thomas[/quote] Hi Thomas, 1. Falls du es "falsch" aufgenommen hast, ich wollte dich nicht "angreifen" oder gar "beleidigen", ich schätze dein Fachwissen sehr! 2. Ich auch nicht, daher habe ich mit dem WR gleich das Vorschaltrelais bestellt, und entsprechend angeschlossen, aber es gibt ja nichts was es nicht gibt, so mancher fummelt an allem rum ohne eine Ahnung zu haben was er anstellen kann Hallo Ralph,
keine Sorge, damit ich mal beleidigt bin, muss schon was anderes passieren :D :D :D Ich kann mir allerdings meinen Kommentar nicht verkneifen, wenn hier Basteleien besprochen werden, die einfach nur lebensgefährlich sind. Beste Thomas
Ist auch gut so, bleib so
230 Volt, seit fast 30 Jahren schon :wink: Ich recycle mal diesen Faden hier, da es thematisch dazu passt. Ich habe mal was in der Richtung gelernt, bin aber schon länger raus aus dem E-Gewerbe. Warum werden die Umschaltungen hier im Forum eigentlich immer über ein Relais oder über zwei Steckdosen (zum manuellen Umstecken) realisiert? Ein netter Mittelweg und Kompromiss aus Einfachheit, Ausfallsicherheit und Komfort wäre doch ein stinknormaler Doppel-Wechselschalter. Oder habe ich einen Denkfehler? ![]()
Wenn man bei dem "Doppel-Wechselschalter" sicherstellen könnte, dass beide Kontakte für Phase/neutral "gleichzeitig" umschalten und vor der Umschaltung auch sauber "unterbrechen", wäre es ohne Betrachtung der entsprechenden Vorschriften technisch möglich. In der Praxis erledigt das allerdings besser, weil sicherer, ein Relais mit zwangsgeführten Umschaltkontakten, das auch im Spannungslosen Zustand eine definierte Schaltstellung hat. Gruß und guten Rutsch, Andreas So, ich habe mich gegen eine manuelle Umsachaltung entschieden und eine automatische Netzvorrangschaltung mit einem Relais gebastelt. Umgeschalten werden nur die Steckdosen, das Ladegerät hängt natürlich fest am Landstrom. ![]() Bei dem Eltaco ER12-002 handelt es sich um ein bistabiles Relais mit zwei Wechslern und einer Steuerspannung von 8-256V, Schaltleistung 16A. Ansteuerung spannungsfrei = Ruhemodus, Spannungswandler auf den Steckdosen Ansteuerung mit 220V beschickt = Landstrom auf den Steckdosen Schön ist, daß es auf die Hutschiene in meiner 220V-Verteilung passt und so keinen zusätzlichen Platz benötigt. So sieht das ganze eingebaut aus (die Abdeckung neben dem Relais fehlt noch). ![]() Funktionstest: einwandfrei Viele Grüße aus dem Schnee Ducato666 Sicher dass das ein bistabiles Relais ist? Bistabile Relais sind Stromstossrelais! Diese sind normalerweise nicht dauerstromfest da die Spulen im normalen Betrieb nur kurz zum Umschalten angesteuert sind! Bau normale Relais ein! Sollte das bistabile Relais eine eigene Ansteuerschaltung besitzen, ist das aber ok.
Alles gut: --> Link
Spanntung muß anliegen, Strom fließt aber keiner. |
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