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Ist schon jemand verbotenerweise in eine Umweltzone gefahren 1, 2


brainless am 27 Dez 2010 22:27:42

"Ist schon jemand verbotenerweise in eine Umweltzone gefahren"


Das wäre mir aber viel zu gefährlich: Wenn die mich dabei erwischen, merken sie womöglich noch, daß das Auto nicht versichert ist und vielleicht auch, daß ich schon seit vielen Jahren keinen Führerschein mehr besitze.
Außerdem, so als Gewohnheitstrinker kann man ja garnicht vermeiden, daß eine kleine "Fahne" voraus weht......

Nöö, also mir ist das zu riskant - lieber mal an die Vorschriften halten, gell??


brainless :wink:

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eisloewe62 am 29 Dez 2010 09:28:24

mueckenstuermer hat geschrieben:Der mit Abstand beste Umweltschutz ist doch, alte Fahrzeuge möglichst lange weiter zu fahren, damit dafür nicht ein anderes, neues Fahrzeug mit hohem Material- und Energieaufwand produziert werden muss.


Jein!?
Diese Ansicht kann man ja auch auf andere höherwertige Artikel übertragen (HiFi, Haushaltsgeräte) bzw. man verzichtet auf viele z.B: elektrische Geräte und besinnt sich der Arbeitsweisen unserer Großeltern.
Nur, da unsere Volkswirtschaft auf Wachstum und Konsum ausgerichtet ist, würde dann nicht das komplette Wirtschaftssystem incl. aller sozialen Netze zusammenbrechen?
Was passiert, wenn jeder Bundesbürger sein Auto ein Jahr länger fährt?
Das Wirtschaftsgefüge ist doch gar nicht auf Langfristigkeit vorbereitet. Man kann das sehr gut testen, man muss nur mal bestimmte Artikel auf *Sollbruchstellen* untersuchen. Ich behaupte, das wird bewusst so produziert, damit der Kunde später Ersatzteile oder Neuteile kaufen muss.

Ich sehe diese Umweltplakette nichtg nur als Geschäftemacherei.
Da ich in der DDR geboren wurde, kann ich mich noch gut an die stinkenden Innenstädte, die Kohleheizungen und 2Takt-Stinker erinnern. Wir waren eigentlich froh, als sich dies langsam verbessert hat. Was wir heute zu umgehen versuchen, wird hoffentlich später mal normal werden.

Und unsere ausrangierten Teile in der 3.Welt (oder 4./5.) entsorgen? Ich finde, das ist eine sehr egoistische Denkweise.

mueckenstuermer am 29 Dez 2010 09:53:32

eisloewe62 hat geschrieben:
Und unsere ausrangierten Teile in der 3.Welt (oder 4./5.) entsorgen? Ich finde, das ist eine sehr egoistische Denkweise.


Stimmt! Nur was machst Du denn mit einem 10 oder 20 Jahre alten "Stinker"-Wohnmibil, zu dem unsere Oldis degradiert wurden? Schmeisst Du den wirklich weg oder gibtst Du den Inzahlung? Bei einer Ianzhalunggabe wird man einfach einkalkulieren müssen, dass ein Großteil auf dem Osteuropäischen Markt landet und dort weiter "stinkt".

Im Übrigen propagieren fast alle Hersteller sehr lange Haltbarkeit. Manche Hersteller geben im PKW-Bereich bereits 12 Jahre Durchrostungsgarantien usw.. Wieso soll ich z.B. mein gerade mal 10 Jahre altes Wohnmobil mit 65tsd KM auf dem Buckel, also gerade eingefahren, wegschmeissen, nur weil ein verblendeter Politiker meint, er müsse was -idiotisches- für die Umwelt tun, was sich noch dazu als falsch herausgestellt hat?

m.

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eisloewe62 am 29 Dez 2010 10:18:26

Hallo m.
sehe ich doch nicht anders.
Vielleicht ist es ja sogar so, dass eine Lobby aus Umweltpolitikern und der Industrie Verordnungen nur deshalb so macht, DAMIT wir immer neu konsumieren sollen/müssen?
Eine provokante Unterstellung.
Ich habe jahrelang Firmen-KFZ gefahren, die wurden alle 2 (später 3 Jahre) getauscht. Vollkommen sinnlos, obwohl es mich immer gefreut hat, alle 2 Jahre einen Neuwagen zu bekommen. Und ist es nicht so, dass Neuwagen zu einem erheblichen Anteil über genau solche Leasing-Verträge dann auf den Gebrauchtwagenmarkt kommen?
Bei einem Wohnmobil, (welches ich nicht habe, nur mal gemietet), würde ich absolut den Standpunkt vertreten, diese sehr lange behalten und fahren zu wollen.
Auch deshalb, weil ich sehr gut verstehe, dass ihr eure Mobiles individuell mit viel Liebe und finanziellem Aufwand versehen habt und es etwas anderes als ein PKW darstellt.

Mein Vermieter sagte mir auf die Frage, warum Firmen auf dem WoMo-Markt in Reihe pleite gingen, sie haben den Markt völlig falsch eingeschätzt, auf Halde produziert und sind einem zerstörerischen Preiskampf erlegen. Für mich heißt das, im WoMo-Markt müssen andere Kriterien (längere Laufzeiten, höhere Wertigkeit, weniger Modellwechsel, mehr nachrüstbare Ausrüstungen/Innenarchitektur) gelten. Ja, und wenn dann nachrüstbare filter Umweltkriterien erfüllen und diese filter PREISWERT wären!!!, dann würde sicher ein Großteil de rBesitzer diese auch nachrüsten.

Friedrich am 29 Dez 2010 12:06:59

Hallo,
mueckenstuermer trifft mit seine Aussage den Nagel auf den Kopf.

Geht mein Tabbert Bj. 1983 in Zahlung, wird er nicht verschrottet. Das ergibt sich schon aus dem Preisangebot an mich. (mein Tabbert bleibt mein)

Nie im Leben würde ich mit meinem WoMo durch die Umweltzone fahren.
Leicht gesagt. Die besch.... Straßenführung bzw. Verkehrslenkung der Stadt
....... im Norden Deutschlands brachte mich dazu. Natürlich ist nichts nachgekommen. Wer soll denn dies alles kontrollieren? Uns wird sowieso immer nur auf den Hals gestanden.
Schöne an alle
Frieder

Gerd Peter am 29 Dez 2010 14:49:11

eisloewe62 hat geschrieben:
Ich sehe diese Umweltplakette nichtg nur als Geschäftemacherei.
Da ich in der DDR geboren wurde, kann ich mich noch gut an die stinkenden Innenstädte, die Kohleheizungen und 2Takt-Stinker erinnern. Wir waren eigentlich froh, als sich dies langsam verbessert hat. Was wir heute zu umgehen versuchen, wird hoffentlich später mal normal werden.

Und unsere ausrangierten Teile in der 3.Welt (oder 4./5.) entsorgen? Ich finde, das ist eine sehr egoistische Denkweise.



Hallo eisloewe,

die Umweltplakette wurde in Deutschland eingeführt, um die Belastung
des Feinstaubs aus Dieselmotoren mit Common - Rail - Technik zu verringern.
Untersuchungen haben ergeben, dass beim Betrieb der Motoren Rußpartikel in Nanogröße anfallen und dadurch Lungengängig sind.
Ursache sind die hohen Einspritzdrücke beim Common - Rail - System.

Da aber alle älteren Dieselfahrzeuge nicht über ein Common - Rail - System verfügen, können sie auch nicht diesen Feinstaub in Nanogröße
produzieren.

Jetzt stellt sich die Frage, warum brauchen diese Fahrzeuge, die ja Systembedingt überhaupt nichts zu dem Feinstaub beitragen, überhaupt eine Umweltplakette?

Übrigens, alle Fahrzeuge mit Benzinmotor erzeugen diesen Feinstaub auch nicht, und brauchen trotzdem eine Umweltplakette.

Also alles doch nur Geschäftemacherei?
Ein durchdachtes und sinnvolles Gesetz sieht m.M. anders aus :!:


Gerd Peter

fantom am 29 Dez 2010 15:57:27

Ich hab auch keine Plakette, dafür ein grünes Stoffkrokodil zwischen Scheibe und Armaturenbrett klemmen. Bald aber Mückenstürmers Plakette, soweit es nicht Muster geschützt ist.
Solang die Städte nicht die Möglichkeit einrichten, sie auf Umgehungsstrassen zu umfahren, werde ich die Umweltzonen nicht beachten. Nur mit Schilderaufstellen ist es nicht getan, hier machen es sich die Kommunen zu einfach.
Was ist eigentlich aus der G-Kat-Plakette geworden? Kennt die noch einer?
Irgendwann werden wir wie beim Panzer über Winkelspiegel fahren müssen, weil die ganze Scheibe mit Plaketten, Schwerbeschädigtenausweisen und Sonderparkgenehmigungen zugetackert sind. Hinzu kommen dann noch die Pickerl der europäischen Nachbar- (Bruder-)-staaten.
Auch ich bin in der DDR aufgewachsen und jetzt froh, dass es um die Umwelt besser gestellt ist und man sich um sie sorgt. Aber bitte sinnvoll.
Die Zweitakter hat man aber erst nach der Wende gerochen, vorher wars normal. Der Kohlenheizungsgestank kommt wieder, denn viele haben eine Holzheizung/Kamin eingebaut und sparen damit Heizkosten, wenn sie Baumarktbriketts verkokeln. Bei uns wurde früher auch schon mal der Schulsport ausgesetzt, wenn der VEB Fettchemie, der für Henkel Persil hergestellt hatte, seine Essen freibrannte und der Wind ungünstig stand. Nach der Wende waren es die tschechischen Braunkohlekradftwerke nahe der Grenze, die das gesamte Erzgebirge mit Qualm und Katzenpisse-gestank überzogen. Eine Umweltzone auf deutscher Seite hätte da bestimmt weitergeholfen. :roll:
Eine weitere Feinstaubgeißelung für Autobesitzer könnte man mit Breitreifenbesteuerung erreichen, denn ein 155er zermalmt weniger Strassenstaub in Feinstaub und wirbelt in weniger auf als ein 225er, oder irre ich mich da. Hier benötigt es eine Studie, von der wir schon vorher wissen, wie sie ausfällt, denn das gewünschte Ergebnis wird bezahlt, nicht die Realität.

Ich fahr weiter ohne Filter und demzufolge auch ohne Plakette. Ich will ja nicht an möglichen Schäden durch Nanopartikel im europäischen Erbgut verantwortlich sein. Obwohl, viel schlimmer geht's wohl kaum, oder?
Frank

Gast am 29 Dez 2010 19:38:36

markgraefin hat geschrieben:
Leser hat geschrieben:"Ist schon jemand verbotenerweise in eine Umweltzone gefahren"
Antwort:Ja,
habe auch schon mal im Parkverbot geparkt, bin durch Anliegerstraßen gefahren ohne anzulegen, habe im Überholverbot überholt, habe die Geschwindigkeitsbeschränkung überschritten, usw. usw.
-aber, Höhen- und Breitenbegrenzungen halte ich immer ein. :D :D
Leser


Na, da kann ich ja mal wieder meinen Heiligenschein als perfekte Auto- und Wohnmobil mit grüner Plakette- fahrerin putzen.

Von all den Dingen, die du da aufführst, habe ich noch nie etwas getan. (Außer dass ich natürlich auch auf Höhen- und Breitenangaben achte). Warum sollte ich auch???
Gebote und Regeln sind ja nicht dazu da, mich zu ärgern, sondern (auch dich) zu schützen und sie gelten eigentlich für alle und nicht nur für die, die sie für richtig halten.

Mir geht ohnehin jegliches Verständnis für Leute, die sich beswusst und absichtlich über Regeln und Gesetze hinweg setzen, ab.

Ich gehöre wahrlich nicht zur Fraktion der Duckmäuser, aber als soziales Wesen habe ich mich so zu verhalten, dass ich die Grenzen meiner Mitmenschen nicht überschreite und wenn ich eine grüne Plakette brauche, dann besorge ich sie mir eben, oder ich fahre nicht in die Umweltzone.

Aber egal, jeder nach seinen Vorstellungen.

Ich wünsche euch einen guten Start in ein gesundes, erfolgreiches und politessenfreies Neues Jahr.

Markgräfin


Halten zu Gnaden, Gräfin!
Diese Regeln bzgl.Umweltplaketten wurden von unfähigen Politikern
erdacht deren hervorstechendstes Merkmal ihre Unwissenheit und
Unfähigkeit ist.Ich fühle mich als freier Bürger nicht an solch unsinnige
Regeln gebunden, die durch Gutachten als völlig unsinnig eingestuft
wurden, trotzdem wird dieser Unsinn weiter praktziert, jetzt auch bei uns
in Wiesbaden. Das einzige was damit erreicht wird ist, das viele kleine
Handwerksbetriebe die sich neue Fahrzeuge nicht leisten können pleite
gehen und der Staat zusätzliche Kosten duch zusätzliche Arbeitslose hat.
Wenn es ja wenigstens einen Nutzen hätte könnte man darüber reden,
so bleibt nur ziviler Ungehorsam. Ich werde weiter mit meinem Womo
durch Umweltzonen fahren und damit basta.
Mit untertänigster Verehrung und schuldigem Respekt

Arno

MobilIveco am 30 Dez 2010 08:55:20

Ärgerlich ist dabei vor allem, daß hier immer von "den" Politikern die Rede ist.
Aus welcher politischen Ecke der Wind weht, kann man ja bestens erkennen, wenn man sich ansieht in welchen Bundesländern/Stadtstaaten die Umweltzonen eingerichtet wurden und wer in den betroffenen Städten regiert!

Eins ist jedenfalls klar, auf Bundesebene würde es mit jeder anderen Koalition noch viel schlimmer.

markgraefin am 31 Dez 2010 15:02:09

Hallole,
ihr erlaubt sicher, dass ich bei meiner Meinung bleibe und die Feinstaubfilter als richtig und wichtig ansehe.
Ich habe nämlich Kinder und Enkelkinder.

Das politische und wissenschaftliche Für und Wider ist mir letztendlich so egal, wie die Meinung derer, die sich den Filter sparen wollen, oder müssen.

Mit Verlaub ist es mir auch egal, wenn diejenigen, die erwischt werden , die paar Kröten für den Stadtsäckel blechen müssen.

Das hält ja niemanden von irgendetwas ab.

Bestes Beispiel: Als Fitmensch die Behindertenparkplkätze blockieren und sich dann noch tierisch über die 35 € Strafe aufregen.

Ich gehe also auch davon aus, dass man ziemlich oft verdonnert werden muss, bevor sich ein Filter rentiert.
Da das eher unwahrscheinlich ist, was soll also die Aufregung?

Auch wenn ihr euch jetzt ärgert über mich ärgert:

Ich wünsche euch trotzdem einen
guten Start in ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr,
eine unfallfreie und genussvolle Wohnmobilzeit und möglichst wenig Ärgernisse über unfähige Politiker und deren Beschlüsse. :D

Markgräfin (die jetzt ihren Kopf einzieht)

psbu am 01 Jan 2011 21:03:45

Hallo Markgraefin,
es wäre schön von Dir, wenn Du Deine positive Einstellung zu den
Feinstaubfiltern auch begründen würdest.
Was glaubst denn Du, wie sich der Rest zusammensetzt bei dem,
was nach dem Filtern jetzt noch in die Umwelt gelangt.
Das sind doch erst recht die toxischen Stoffe, die dann auch noch
(durch das filtern) lungengängig geworden sind. Darüber gibt es
Studien, die aber möglichst nicht in der Öffentlichkeit pupliziert werden.

Ein frohes, gesundes neus Jahr wünscht
psbu

markgraefin am 03 Jan 2011 16:30:42

psbu hat geschrieben:Hallo Markgraefin,
es wäre schön von Dir, wenn Du Deine positive Einstellung zu den
Feinstaubfiltern auch begründen würdest.
Was glaubst denn Du, wie sich der Rest zusammensetzt bei dem,
was nach dem Filtern jetzt noch in die Umwelt gelangt.
Das sind doch erst recht die toxischen Stoffe, die dann auch noch
(durch das filtern) lungengängig geworden sind. Darüber gibt es
Studien, die aber möglichst nicht in der Öffentlichkeit pupliziert werden.
Ein frohes, gesundes neus Jahr wünscht
psbu


Und genau wegen dieser, deiner Gegenargumente, werde ich mir bestimmt nicht die Arbeit antun und dir erklären warum ich denke, wie ich denke.

Ich versuche ja auch nicht einem Raucher den Sinn eines Rauchverbotes zu erklären, oder einem Verschwörungstheoretiker seine Theorien zu widerlegen. Wozu auch?? da folgen nur immer und immer wieder dieselben Gegenargumente. das führt zu nichts.

Ich bleibe bei meinem "Für" und du und die Anderen bei ihrem "Wider" und gut ist es.


Markgräfin

jennergruhle am 03 Jan 2011 17:48:42

psbu hat geschrieben:Was glaubst denn Du, wie sich der Rest zusammensetzt bei dem, was nach dem Filtern jetzt noch in die Umwelt gelangt.
Das sind doch erst recht die toxischen Stoffe, die dann auch noch
(durch das filtern) lungengängig geworden sind.
Lungengängig sind Gase und feine Stäube. Gase kann man mechanisch nicht filtern, und feine Stäube werden durch Filter reduziert.
Ich verstehe nicht, weshalb Du meinst, dass das Filtern Schadstoffe lungengängig macht, die es vorher nicht waren. Erklär mal bitte (aber bitte ohne Esoterik).

mueckenstuermer am 03 Jan 2011 17:55:52

jennergruhle hat geschrieben:
psbu hat geschrieben:Was glaubst denn Du, wie sich der Rest zusammensetzt bei dem, was nach dem Filtern jetzt noch in die Umwelt gelangt.
Das sind doch erst recht die toxischen Stoffe, die dann auch noch
(durch das filtern) lungengängig geworden sind.
Lungengängig sind Gase und feine Stäube. Gase kann man mechanisch nicht filtern, und feine Stäube werden durch Filter reduziert.
Ich verstehe nicht, weshalb Du meinst, dass das Filtern Schadstoffe lungengängig macht, die es vorher nicht waren. Erklär mal bitte (aber bitte ohne Esoterik).


Guggst Du hier:

--> Link

m.

jennergruhle am 03 Jan 2011 18:40:56

OK, da steht:
Die Menge der feinen (2,5 µm) und ultrafeinen (0,1 µm) Rußteilchen hat zugenommen; teilweise als Folge der ungenügenden Gesetzgebung, teilweise durch neue Techniken der Dieseleinspritzung.
Je kleiner die Partikel sind, umso tiefer dringen sie in die Lunge ein.

Das heißt jetzt aber nicht, dass das Ausfiltern der größeren Partikel schlecht ist, sondern dass die feinen nicht ausgefiltert werden können. Daran ist aber nicht die Verwendung der Filter schuld, sondern die Technik der Motoren.

Der Aussage
So ist der Dieselrußfilter letztlich auch keine gute Lösung, da er die Rußteilchen auf µ-Ebene bringt und also noch "lungengängiger" macht, wie der Umweltmediziner Prof. Hans Schweisfurth schon vor zwei Jahren urteilte: "Es ist tragisch, aber durch die Filtersysteme ist der Ruß gefährlicher geworden als früher. Bei den feinen und ultrafeinen Partikeln versagen die natürlichen Abwehrmechanismen der Lunge."

kann ich nicht zustimmen - die Filter machen ja nicht große Partikel klein, sondern entfernen sie. Von den Feinstpartikeln sind immer noch genau so viele da wie vorher.

Das ist ja so, als würde man behaupten, dass die Welt durch ein Verbot großkalibriger Schusswaffen unsicherer würde, weil man dann nur noch von kleinen Kanonen erschossen werden kann.

Gast am 04 Jan 2011 01:24:51

hallo
dass umweltzonen und partikelfilter nix bringen und dass hier wieder mal etwas gemacht wird, auch wenns nix bringt, weil die politiker angst haben die eigentlichen verursacher industrie und hausbrand anzugehen ist klar und wurde schon oft hier besprochen. der verbrennungsmotor bedingte anteil des diesels beträgt ca. 10%. aus diesem grund handele ich auch bei den umweltzonen nach dem prinzip legal- illegal-scheißegal und lasse mir von den "grünen ökostalinisten" nix vorschreiben. man sollte sich halt nur nicht zu oft erwischen lassen.
grüße
olly

hartmut49 am 04 Jan 2011 06:04:35

Moin Olli,
" Ökostaliniste "
tolles, zutreffende Bezeichnung !!
,
Hartmut

wo20 am 04 Jan 2011 11:33:02

Hallo,
ja, ich bin schon verbotener Weise, allerdings mit meinem PKW, in Berlin in die nun nur noch grüne Umweltzone gefahren.
Seit dem habe ich auch eine grüne in der Scheibe prangern, da ich des öffteren nach Berlin muss.... :wink:

kintzi am 04 Jan 2011 11:46:49

Hallo, Schwiegersohn rechnet so: einerseits Filter 3600€, andererseits Uroma ohne FS als Halter. Kontrolle beim Parken. 3600€ geteilt durch 40€
sind 90 Mal erwischt u. f.d. Uroma, der die Pkt. ja egal sein können. max. 90 Pkt. Da er von e. Ertapptenquote v. 10% ausgeht, spart er 3240€ .
Richi

Wohnifahrer am 04 Jan 2011 12:33:46

Ich denke wenn die Plakette eine positive Wirkung haben würde wäre sie gerechtfertigt und sollte beibehalaten werden. Unserer Gesundheit zuliebe. Da aber die Umweltzonen nun doch nicht die gewünschten Resultate liefern wäre es so langsam an der Zeit umzudenken.
Ein Rückzug ist aber praktisch kaum möglich, weil dann das gegenseitige herumgehacke der Politiker erst richtig los gehen würde und das Ende vom Lied ist das der Einsichtige als Umfaller da steht und letzendlich seine Politikerkarriere verspielt hat! Gerade in der Zeit der vielen Landtagswahlen kann sich so etwas kein Politiker erlauben!

mueckenstuermer am 04 Jan 2011 13:16:18

kintzi hat geschrieben:Hallo, Schwiegersohn rechnet so: einerseits Filter 3600€, andererseits Uroma ohne FS als Halter. Kontrolle beim Parken. 3600€ geteilt durch 40€
sind 90 Mal erwischt u. f.d. Uroma, der die Pkt. ja egal sein können. max. 90 Pkt. Da er von e. Ertapptenquote v. 10% ausgeht, spart er 3240€ .
Richi


Die Überlegung ist falsch:

Wenn auf frischer Tat ertappt, muss der Fahrer zahlen, da er ja am Steuer saß. Da hilft die Oma nix.

Wird man von der Politesse aufgeschrieben wegen Umwegplaketten-Verstoß zahlt man gar nicht, weil

- der Fahrer nicht nachgewiesen werden kann und
- die Oma ein Schweigerecht hat und
- Politessen nur den ruhenden Verkehr überwachen dürfen, nicht aber einen Verstoß gegen Umwegplaketten-VO, das hat nämlich was mit "Fahren" zu tun.

Die Wahrscheinlichkeit, dass man auf frischer Tat betroffen ist, dürfte gegen Null gehen. Ich kenne niemanden, der rausgewunken und kontrolliert wurde.

Die Umwegplaketten-VO ist doch erfunden worden, nachdem der Europäische Gerichtshof Unterlassungen feststellte hinsichtlich der Reinhaltung der Luft. Da man an die alten Hausbrandstellen, die Fabriken und Bahnstrecken innerhalb der Städte nicht gerne ran wollte, hat man halt die Diesel-Fahrzeuge auf´s Korn genommen. So einfach ist das. Den Bestandsschutz hat man dann gleich noch außer Kraft gesetzt, was ich alles für rechtsiwdrig halte. Nur wo kein Kläger, da kein Richter.

m.

kintzi am 04 Jan 2011 17:55:42

Hallo m., dann spart mein guter Alexander eben 3600€ Dankbarer Richi

Gast am 04 Jan 2011 22:50:15

mein kumpel kommt sehr häufig nach cz und pl, dort gibt es wunderbare märkte, auf denen man für 5€ ne grüne plakette kriegt. angenommen man besorgt sich eine solche stellen sich für mich folgende fragen:
wie hoch ist die strafe wenn man erwischt wird?
kann überhaupt irgendein cop erkennen, dass die plakette zu unrecht drauf ist?
grüße
olly

couchpotato am 05 Jan 2011 11:26:35

dodo66 hat geschrieben:mein kumpel kommt sehr häufig nach cz und pl, dort gibt es wunderbare märkte, auf denen man für 5€ ne grüne plakette kriegt. angenommen man besorgt sich eine solche stellen sich für mich folgende fragen:
wie hoch ist die strafe wenn man erwischt wird?
kann überhaupt irgendein cop erkennen, dass die plakette zu unrecht drauf ist?
grüße
olly
Das ist sicher die teuerste Variante! Und unnütz. Es ist keine Region bekannt, in der der fließende Verkehr nach Unsinnplaketten kontrolliert wird.

fantom am 05 Jan 2011 11:58:08

@ jennergruhle
Wie Dein Zitat richtig bemerkt, bringt der Filter die vorher nicht lungengängigen Partikel auf ein lungengängiges Format. Er ERZEUGT also Nano-Teilchen und ist somit keine gute Lösung.
@ marktgräfin
Wenn ich schon so viel Kohle für einen, wie sich im Nachinein herausstellt, nutzlosen oder gar gesundheitsschädlichen Quatsch ausgegeben hätte, würde ich auch bei meiner Meinung bleiben. Wenn schon nicht die Politik Einsicht zeigt, könnte es der kleine Mann/Frau wenigstens tun. Aber ich kann's verstehen.

Ist die Plakette ein amtliches Dokument bzw. begehe ich mit der Benutzung einer selbstgebastelten oder zu Unrecht erworbenen Plakette Urkundenfälschung? Oder ist sie ein frei erfundenes "Gütezeichen" á la Bio, Öko, Wellnessverband usw.?

Ich denke, die Politik hat schon bemerkt, dass es wohl nicht den erwünschten Effekt hat, warum gäbe es dann nicht die Förderung von 330,-€ weiter?
Und so wird die Plakette in ein paar Jahren genau so interessant wie die Kat-Plakette, die man erhielt, wenn man sich einen Nachrüstkat einbauen ließ. Irgendwann wird's Standart und die alten Kisten eine Seltenheit auf der Straße, um die sich dann keiner mehr schert.
Mich würde bloß interessieren, wie sich dann Leute verhalten, die sich vorher (nach besten Wissen und Gewissen)großspurig für den Filter eingesetzt haben und mit schon fast peinlicher Penetranz für den Filtereinbau warben. Melden die sich dann unter neuem Nick neu an? Geben sie sich als ahnungsloses Opfer und könnte man ihnen dann überhaupt noch trauen? Oder bleiben sie standhaft als ewig Gestrige bei ihrer Meinung?
Fragen über Fragen, mit denen sich keiner angesprochen, provoziert oder beleidigt fühlen soll.
Frank

thilo am 05 Jan 2011 13:45:42

Robinson43 hat geschrieben:laut bisherigen Informationen werden die Plaketten nur im "ruhenden Verkehr" kontrolliert und da dürfte es schwerfallen, den Punkt zu vergeben, denn "wer ist denn gefahren?" Und die vierzig Euro? - da muss man mich erst 100 mal erwischen, dass es sich rechnen würde, beim 1997er Ducato den Pirellifilter einzubauen...

LG Peter


genauso sehe ich das auch. Ich habe gelb- kümmere mich aber einen Dreck drum. Wenn ich erwischt werde zahle ich halt.

boulette am 05 Jan 2011 16:41:08

Die Umweltplakette halte ich für Quatsch. Sie bringt nichts, siehe auch alle obigen Beiträge.
Viel Bedenklicher halte ich die Tatsache, dass alten Fahrzeugen kein Bestandschutz gewährt wurde. Da wird der Fahrzeughalter dafür bestraft (mit Fahrverbot) dass er ein Fahrzeug hat, welches bei der Zulassung auf der Höhe der Technik war. Technische Weiterentwicklung ist gut, muß aber deshalb das Alte verteufetlt werden?
Das es auch anders ging zeigt ein Blick zurück auf die Einführung der Sicherheitsgurte. Da hieß es nicht alle Autos ohne Gurt dürfen nicht mehr fahren. Es wurde ein Gesetz verabschidet, ab einem bestimmten Datum darf kein Auto ohne Gurt mehr zugelassen werden. Die Industrie hatte Zeit sich darauf vorzubereiten. Dann mußten, wenn vorhanden, Gurte angelegt werden. D.h. wer ein Auto besitzt, welches vor der Gurtpflicht zugelssen wurde darf heute noch ohne fahren.

Fazit: alles würde gehen, wenn Politik und Industrie es wollten.

Wollen die??? :(

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