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Komme Heute von der Mosel zurück (Piesport) und stelle fest nur die
Belgischen Kollegen kennen einen . Fahre zur Zeit ca. alle 14 Tage Freitags im Umkreis von 250Km in den Womo Kurzurlaub und mir ist aufgefallen das die Klientel der Vollintegrierten unheimlich mit sich selbst beschäftigt sind. Auf der Autobahn Verengung der Fahrspuren auf eine, man sieht im Rückspiegel einen Kölner Kollegen mit einem Rapido möchte Ihn 300m vorher reinlassen, nein! Er zieht bis vorne durch drängelt sich rein und hat damit 3! Fahrzeuge überholt, an einem Parkplatz steht ein Kollege hinter seinem Womo und pinkelt ( warscheinlich Kassette voll ). Das zeigt doch Womo fahren bedeutet puren Stress. Jetzt zerschlagt mich :D Hi !
Nee, zerschlagen ist nicht, aber das Thema "n" zumindest ist meines Wissens hinreichend erörtert. Alle anderen beschriebenen Gepflogenheiten zeigen (leider) ein deutliches Spiegelbild dieser Gesellschaft. Klausimaus
Ich will dich jetzt nicht zerschlagen, aber der Kollege hat, indem er vorne sich "reingedrängelt" sich im Sinne der Strassenverkehrsordnung vollkommen richtig verhalten. Im Sinne des Verkehrsflusses ist es sinnvoll und es ist eigentlich Vorschrift das man erst kurz vor der Verengung einfädelt, das ganze nennt man "Reissverschlussverfahren", leider gibt es immer viele die das nicht wissen und sogar versuchen durch blockieren der freien Spur das einfädlen weit vorne zu verhindern. Zitat: Reißverschlussverfahren Wer auf einem Fahrstreifen fährt, der nicht weiter befahrbar ist oder der endet, muss bis unmittelbar vor den Beginn der Verengung fahren und darf erst dort wechseln Ist auf Straßen mit mehreren Fahrstreifen für eine Richtung das durchgehende Befahren eines Fahrstreifens nicht möglich oder endet ein Fahrstreifen, so ist den am Weiterfahren gehinderten Fahrzeugen der Wechsel auf den benachbarten Fahrstreifen in der Weise zu ermöglichen, dass sich diese Fahrzeuge unmittelbar vor Beginn der Verengung jeweils im Wechsel nach einem auf dem durchgehenden Fahrstreifen fahrenden Fahrzeug einordnen können. Also: immer erst unmittelbar vor der Verengung wechseln Übrigens: Derjenige, der auf dem durchgehenden Fahrstreifen fährt, muss diesen Wechsel dort ermöglichen Nachzules hier: --> Link Ich denke mal, Kollege giotti1 kennt sich mit den Vorschriften des Reißverschlußverfahrens aus und wollte das hier nicht thematisieren. Ich verstehe seinen Beitrag so, daß es sich darüber wundert, daß ein Kollege die Hilfe/Rücksichtnahme eines anderen Kollegen ignoriert hat.
Es ist wohl allen klar, daß dieser Kölner Womofahrer völlig gesetzteskonform gehandelt hat. Und der Pnkler? Wird sicher seine Gründe für sein Handeln gehabt haben ... (Welche auch immer?) Zum Thema "grüßen" ist sicher schon viel gesagt. Bravo ibaldorello,
das ist wieder mal ein gutes Beispiel wie wenige das wissen und dann schimpfen und glauben nur SIE verhalten sich richtig. Lieber stellen sie sich in der durchgehenden Spur an, anstatt das Reißverschlusssystem zu kapieren und sich dem entsprechend richtig zu verhalten. Dann würde das System nämlich gut funktionieren. Ich habe immer das Gefühl die haben Angst dann nicht mehr rein zu kommen. :D Ich lach mir immer einen Ast wenn ich die dann hinten immer noch stehen sehe, nur weil sie glauben sie wären die Guten. 8) reitags im Umkreis von 250Km in den Womo Kurzurlaub und mir ist aufgefallen das die Klientel der Vollintegrierten unheimlich mit sich selbst beschäftigt sind.
Nimm's ihm nicht übel, Ingrid.
Gibt immer eine gefährliche Mischung, wenn Vorurteile und Unkenntnis aufeinander treffen :roll: , brainless :wink: In Österreich gilt: "Die Anwendbarkeit des Reißverschlusssystems setzt allerdings Kolonnenverkehr voraus, wobei bereits je zwei Fahrzeuge genügen."
Wer also alleine links nach vorne glüht hat- Pech gehabt Weiter gilt in Ö: " OGH 21.09.2006 2 Ob 169/06a: Bei Aufeinandertreffen einzelner Fahrzeuge - oder der jeweils ersten Fahrzeuge von Kolonnen - gilt nach wie vor der sogenannte Spurenvorrang, das heißt, der auf einem aufhörenden Fahrstreifen fahrende Lenker hat dem auf dem fortgeführten Fahrstreifen fahrenden Lenker die Vorfahrt zu überlassen." StVO §11 Abs.1 und 2 verlieren beim Reißverschluß nach Abs.5 ihre Gültigkeit nicht!!! Überhaupt: Worin der (globale, nicht der des Vorpreschenden) Vorteil im Einscheren kurz vor dem Hindernis mit meist großem Geschwindigkeitsunterschied zwischen linker und rechter Spur gegenüber einem fließendem Einscheren bei Geschwindigkeitsunterschied nahe Null entsprechend weiter vor dem Hindernis liegt, möge mir von den "Verkehr?perten" dargelegt werden. Hier greift nämlich genau der gleiche Mechanismus, das bei entsprechender Belegung der Fahrbahn schlußendlich im ganzen Straßenverlauf die niedriegst erlaubte/mögliche Geschwindigkeit auf der Strecke gefahren wird, auch wenn zwischendurch eigentlich 100 erlaubt gewesen wären. Aber das Verhalten wollte der Threadersteller ja ansprechen- nicht das Wir zählt, sondern das Ich. Und hinter mir die Sintflut (im Rückspiegel). Was mich immer wundert, ist das jeder das Reisverschlussverfahren in der Theorie kennt und wenn es dann so weit ist nicht mehr. :?: Auch wenn ich nun gesteinigt werde:
Ich zieh (zum Beispiel beim Beschleunigungsstreifen) kurz mal nach links (natürlich mit Blinker ;-) wenn ich im Rückspiegel sehe, dass sich mein Hinter-Mir-Fahrer (noch) nicht sicher ist, ob er mich nun in den Fließverkehr einordnen lassen soll, oder doch beschleunigen soll, damit ich mich hinter ihm/ihr einreihe. Meist bin ich dann vo ihnen... ;-) Fritz Es grüsst das Sommerloch - welches dieses Jahr ungewöhnlich gross und tief zu sein scheint :D :razz:
Sinnvoller Beitrag ! Abgesehen davon: Woher willst Du wissen, dass es ungewöhnlich groß und tief ist? Das letzte Sommerloch hast Du doch hier noch gar nicht erlebt.
Meinst du deinen Park - Warntafel - Tröd?? :spam: Bitte bleibt beim Thema!
Und warste Kumpel genug und hast ihm ein Taschentuch gereicht? Oder ging der letzte Tropfen -wie immer- in die Hose? :kuller:
Nein. Weil die Frage war ernst gemeint. Das wusste ich wirklich nicht. Wir haben das Loch gerade schon wieder ein Stück erweitert :D
Dann schau dir mal dieses Video an: --> Link es zeigt ganz deutlich das wenn auf jeder Spur bis ganz zum Hindernis durchgefahren wird und das Reissverschlussverfahren angewandt wird es zu einem deutlichen Zeitgewinn für alle kommt. Ist ja entzückend, das Video. Zeigt es doch recht anschaulich warum es besser wäre sukzessive VOR dem Hindernis zusammenzufädeln, anstatt 3m vor dem Hindernis auf Biegen und Brechen die Spur wechseln zu müssen und damit Stockungen auf beiden Spuren zu provozieren. Diese Stockung pflanzt sich zwangsläufig (warum eigentlich?) nach hinten fort, bis die Kolonnen zum Stillstand kommen.
Wenn natürlich die Schlange schon bis zur letzten Auffahrt zurückreicht, hat es schon Sinn die Fahrbahnen gleichmäßig zu füllen, Parkplatz ist (auch auf Autobahnen) rar. P.S. Nochwas zum Video: Bei 7:20 kommt es zu einem regelrechten Hagelschlag in Flensburg- oder hebt in Deutschland die Reißverschlußgeschichte die vorgeschriebenen Mindestabstände auf? Hier kommt es nicht mal zu einem einzigen Pünktchen in Flensburg. :razz:
Der Bußgeldkatalog greift erst bei Geschwindigkeiten jenseits 80 km/h und zu geringem Abstand. Sowohl bei dieser gestellten Situation, wie auch im "richtigen Leben" bleibt man regelmäßig deutlich unter diesem Gefahrenbereich. Meist sind auch " Geschwindigkeitstrichter ", die bis auf 60 km / h runterregeln, vor den Engstellen installiert. .....und das Video zeigt recht anschaulich, daß es besser ist, sich unmittelbar vor dem Hindernis einzufädeln. :roll: brainless :wink: Kopfschüttelnd kann man immer wieder beobachten, wie viele Fahrer sobald das Schild "Engstelle in 500m" zu sehen ist, reihenweise reflexartig die Blinker einschalten um möglichst schnell auf die durchgehende Spur zu wechseln. Warum auch immer, ich werde das nie verstehen. Dadurch entsteht auf dieser Spur sofort eine Kolonne die dadurch immer langsamer wird, obwohl man auf der sich verengenden Spur noch einige hundert Meter problemlos weiter fahren kann um sich dann Reißverschlussmäßig (nicht drängelnd) einzuordnen.
Leider kann es da auch passieren, dass man auf der sich verengenden Spur manchmal sogar kurz anhalten muss, weil so ein Dodel schon 300m vor der Engstelle wild blinkend stehen bleibt, weil ihn keiner reinfahren lässt, anstatt bis ganz VOR zu fahren. Die Spur die man zu früh gewählt hat muss ja schließlich "verteidigt" werden. :stupid: Hallo,
Viele scheinen immer noch nicht die aktuelle Gesetzgebung zu kennen. Es gibt eine Vorschrift in D, die explizid sagt: Vorfahren bis zur Engstelle, Reissverschlussverfahren !!! und nicht schon 500 m vorher versuchen einzuscheren. Wer den Einscherenden an der Engstelle nicht reinläßt , begeht eine Nötigung und wird bestraft. Der ADAC predigt dieses Procedere schon seit langem, aber viele sind unwissend/unbelehrbar. Das sind die Gleichen, die im vorauseilenden Gehorsam schon mehrere Kilometer vor der Engstelle fluchtartig und zusammenbremsend die rechte Spur suchen und sich dann grün und blau ärgern, weil andere locker und entspannt bis zur Engstelle vorfahren. "REISSVERSCHLUSS"!!! lg peter
Das find ich auch. Diese Menschen lassen sich nur noch von denen toppen, die, wenn Du dann bis zum Ende der Spur gefahren bist, Dich nicht reinlassen, weil sie es als drängeln empfingen, weil Du ja schließlich an allen vorbeigefahren bist. Das sind dann die, durch die ich mich, zugegebenermaßen zu so manch sich nicht gehörender Handlung hinreissen lasse.
Siehe zu diesem Thema auch in WIKIPEDIA!
Das geht mir auch so, ich werde nie verstehhen warum solche einfachen Sachen wie das Reissverschlussverfahren nicht klappen, selbst wenn extra Schilder mit der Beschriftung: "Erst am Ende einfädeln" stehen, keine Chance.
Pit, dazu mache ich eher gute Erfahrungen. Wenn man sich höflich blinkend und langsam rollend, also keinen drängelnden Eindruck machend, der Engstelle nähert kommt sicher nach 2 oder 3 Autos einer der das System kapiert hat und ein wenig vom Gas geht. Nur das Drängeln mögen die Leute nicht.....ich übrigens auch nicht. :wink: Wie ich eigentlich generell die Erfahrung mache, dass man mit Freundlichkeit und auch sich schon mal im Voraus fürs rein-lassen o.ä. bedankend, schneller ohne Stress vorwärts kommt. Mir ist dabei noch nie ein Zacken meiner Krone abgebrochen, sondern bekomme die Freundlichkeit immer zurück.
Pfff, das denkst Du- der hat das System gar nicht kapiert - in Wirklichkeit hat er nur zu spät reagiert :) Aber Du hast natürlich recht. Ich blink auch vorher - bevor ich einfach nach rechts ziehe :D Antje hebt zur Sicherheit immer ein Schild raus "Der drängelt aber nicht !" Aber mal im Ernst: Klar, ich mach das auch so. Dennoch gibt es so ein paar Spezialisten, und wahrscheinlich sind es sogar die, die das als "Einfädler" auch nicht blicken, die sich einfach dadurch benachteiligt fühlen, weil man an Ihnen vorbeigefahren ist. In Deutschland vorzugsweise die Taxifahrer. Wobei Taxifahrer und "soziales Fahrverhalten" eh nicht zusammengeht.
Hallo Rider, 3 X :daumen2: So klappt es auch und so gehört es sich auch ! lg peter Peter, ich denke wir beide haben in unserem Berufsleben bestimmt einige Mio KM abgespult und haben gelernt wie es besser und leichter geht, aber es wachsen immer wieder Neue nach die es noch lernen müssen. Hoffen wir, dass sie das auch wollen. Unbelehrbare und Ignoranten wird es immer geben, aber die nehmen wir locker in Kauf, oder? :D :wink: :wink:
Gestern hatte ich allerdings ein Erlebnis der besonderen Art und wirklich noch NIE erlebt. Da wollte doch tatsächlich einer (mit Hut und über 80) brav blinkend und wartend bis ihm keiner mehr entgegen kommt :D, in den KREISVERKEHR LINKS einbiegen wo ich raus wollte. :D 8) Es gibt wirklich nichts was es nicht gibt. :wink:
Hallo Rider, war das ein Landsmann von Dir ? :D Ich dachte, solche gibt es nur bei uns :D Aber tröste Dich, solche gibt es bei uns auch und nicht zu wenig :wink: Letzte Woche auf Bayern 1 fünf verschiedene Warnungen vor Falschfahrern allein in Bayern an einem Tag :eek: . Man merkt halt die Urlaubszeit, fast keine Bayern mehr im Land, dafür umso mehr Fremdländische :D lg peter
Vielleicht sind es ja gerade diese heute Ü80 gewesen, die in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern in der Vergangenheit verhindert haben, dass es mehr sinnvolle Kreisverkehre gibt? Ohne seine Ampel ist der Deutsche hilflos den Kreuzungen ausgeliefert. Neben dem Phänomen Reißverschluß würde ich das Thema "120km/h Mittelspurfahrer" noch erwähnen. Wenn man dann wenigstens wie in USA rechts vorbeifahren dürfte.
...mach mal "100km/h" draus :? War mir letztens auch zu blöd & bin rechts dran vorbei (mit Womo). Hallo Admin,
bitte das Thema umbenennen in Reissverschluß :wall: das n hatten wir ja schon. Hendy Es ist doch wie immer, wem das Thema nicht gefällt, braucht es auch nicht zu lesen.
Niemand wird gezwungen, Themen , die ihm nicht gefallen, zu lesen. lg peter Danke allen für die guten Tipps des Reißverschluss-Systems, einige
clevere haben den Inhalt verstanden der sich rein um die Höflichkeit und den Umgang miteinander ging. Dieses Forum ist sicherlich eine Bereicherung für die meisten Womo Fahrerinnen und Fahrer aber viele Antworten oft am Thema vorbei. Kleiner Tipp das Ducato Forum es wird auch von vielen hier genutzt da die Technik Probleme auch dort hinterfragt werden. Dort wird das Thema behandelt. Eine Antwort zu diesem Inhalt ist nicht nötig da das Thema abgehandelt ist. :sorry: |
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