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Sicherung brennt durch


loewenhund am 10 Aug 2010 02:53:59

Ich möchte euch mit meinen Problem belästigen,weil die Werkstatt des Vetrauens noch bis 16.08.Urlaub hat und ich krank bin wenn etwas am Womo defekt ist.

Bei meinen Rimor ist die Sicherung der Aufbaubatterie vom +Pol zum Ladegerät durchgebrannt.Es ist so ein Blechstreifen in einer Schwarzen Kunststoffbox (habe ich vorher noch nie gesehen).Diese Box habe ich ausgetauscht gegen einen Stecksicherungshalter aus dem Kfz -bereich und mit einer Sicherung von 15Ah dann20Ah bestückt.Es ist alles ok bis ich den Motor (Ford) starte ,dann brennt dei Sicherung durch und die Aufbauelektrik fällt aus.Mit Fremdstrom (220 V) funzt auch alles im Aufbau auch ohne Sicherung.
Hat hier im Forum jemand eine Idee wo das Problem liegt?

Am 23.08 wollen wir nach südwest Frankreich starten

Danke im voraus
Loewenhund

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loewenhund am 10 Aug 2010 05:21:05

Inzwischen habe ich nachgeforscht,es muss wohl eine 50A Sicherung sein,aber trotzdem scheint es ein Problem zu geben.

Loewenhund

pilote600 am 10 Aug 2010 08:40:01

Ich hoffe für dich du hast ne gute und kulante Teilkasko, den früher oder später wird dir wohl mal was abfackeln.

Du hast eine Hochleistungssicherung mit 50A gegen eine mit 20A ausgetauscht, und wunderst dich dass die 20er durchbrennt?????


Mal einige Zahlen, vieleicht bringt ja das Licht ins Dunkle:

Dein 220V Ladegerät ladet mit (vermutlich) irgendwas zwischen 8 und 18A, somit ist die 20 A Sicherung nicht in Gefahr.

Startsest du den Motor, und deine Aufbaubatterie ist etwas leer, dann fließen da mal (je nach Kabelquerschnitt) schon 30 40 oder uch mehr A! Da machts paff und die Sicherung ist durchgebrannt.

Also kaufe dir eine entsprechende SIcherung (gibt es z.B. bei Conrad) und lasse lieber solche Experimente, das kann sehr brenzlig werden

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Lancelot am 10 Aug 2010 08:47:16

Ein Vorgänger an unserem Vorgängerauto hatte diese 50A Sicherung auch gegen eine 20A Flachstecksicherung ausgetauscht, weil er "die halt notfalls an jeder Tanke bekommt" :(

Völliger Quatsch, wie Ralph richtig schreibt, fließen da bei entsprechender Batteriekonstellation richtig hohe Ströme, die eben die 20A Sicherung nicht aushält.

Zurückrüsten auf die 50A Sicherung (komplett mit der Plastikschutzbox) ist da die einzig richtige Lösung.

Übrigens: hatte mir damals gleich noch 3 Ersatzsicherungen mitgekauft, um das eventuelle Beschaffungsproblem auszuschließen ---> habe ich heute noch in meinem Werkzeugkasten liegen :)

pitb am 10 Aug 2010 08:49:08

Moin!


Muss nochmal fragen: die originale Sicherung ist durchgebrannt - warum auch immer. Dann hast Du ne 20 A Sicherung ausm Zubehör reingemacht - die brennt nun jedesmal durch, wenn Motor an. Ist das so?


Wenn ja - > kein Wunder!

Zwischen Ladegerät und WohnBatterie ist 50 A Sicherung. Ist so dimensioniert, dass der bei laufenden Motor von Lima kommende Strom durchpasst. das können gerne über 20 A sein. Bei Laufendem Motor hängen Wohn- und Fahrzeugbatterie idR parallel und der Limastrom teilt sich auf. Wenn die Wohnbatterie entladen und die Fahrzeugbatterie fast voll ist -> meiste Strom geht durch Wohnbatterie. 20 A Sicherung haut es raus.

Hängst Du an Fremdstrom so läd Dein Ladegerät mit deutlich weniger als 20 A -> Sicherung hält.


Also: mach wieder die original 50 A Sicherung rein!!!

viking92 am 10 Aug 2010 09:05:42

Zu der 20A Sicherung wurde schoan alles gesagt. Rüste es wieder zurück & lege Dir für den Notfall 2-3 Streifensicherungen ins Fahrzeug.

loewenhund hat geschrieben:Mit Fremdstrom (220 V) funzt auch alles im Aufbau auch ohne Sicherung.

Dann wird der Aufbau rein durch den EBL versorgt. Läuft auch, ohne das die Batt. angeschlossen sind.

Was passiert, wenn Du die Sicherung (meinetwegen auch kurzzeitig die 20A :wink: ) einsetzt & das Fahrzeug an Landstrom anschliesst? Kommt dort auch die Sicherung?
In welchem Moment kommt sie? .....ohne Landstrom? ....sobald Landstrom anliegt? .....oder gar garnicht?

Schaun mer mal......

kintzi am 10 Aug 2010 09:16:00

Hallo, bei schwächeren Sicherungen besteht keine Brandgefahr! Die fliegen doch viel eher als zu starke. Würde folgenden Test vorschlagen: Erst Batt. mit Aussenstrom voll laden. Die Batt. nimmt dann nur sehr wenig Strom v. d. Lima auf, so dass selbst die 20A Sicherung halten muss. Dann stimmt die oben geschilderte Theorie. Wenn nicht, muss es etwas anderes sein.Nicht vergessen: über die Absicherung wird nicht nur geladen, sondern auch in der anderen Richtung zum Verbrauchssystem entladen. Richi

oberstdorfer am 10 Aug 2010 10:00:54

Das mit den schwächeren Sicherungen keine Brandgefahr besteht mag wohl in der ersten Annahme richtig sein. Aber der Sockel einer Hochleistungssicherung hält Ströme und vor allem Stosströme aus die um ein 10 faches höher sein können. Tauschst du nun diesen Sicherungssockel gegen einen kleinen Plastiksockel für Feinsicherungen aus so kann bei Stosströme wie zum Beispiel beim Starten des Motors in der Lichtmaschine entstehen das ganze Ding mit einem gewaltigen Bums auseinander fliegen. Dabei muss nicht zwingend etwas passieren aber wer schon mal einen Schraubenschlüssel gesehen hat der auf 2 Batteriepole gefallen ist, oder im Hochenergiebereich Kupferschienen die aus ihrer Halterung gesprungen sind, der wird mit solchen Basteleien sehr vorsichtig sein. Von den Problemen mit der Kaskoversicherung im Schadenfall mal ganz abgesehen.
Wenn jemand kein Profi ist sollte er sehr Vorsichtig mit solchen Sachen umgehen. Ein einfacher Sicherungswechsel ist da kein Problem aber auf keinen Fall eine höhere Sicherung wie die defekte wahr einbauen, denn wenn es mit der kleinen Sicherung schon ein Problem gab dann wird das Problem mit einer grösseren nur noch grösser.

pilote600 am 10 Aug 2010 11:03:41

Hi Kinzi,

1. hat ja Oberstdorfer schon was zum Thema "Gefahren bei Bastelei" geschrieben.

2. Das mit dem Brand war nicht explizit auf diesen Punkt bezogen, aber wer hier schon "pfuscht, der kommt irgendwann auch mal auf abenteuerliche Lösungen, die dann zu Bränden führen können, oder auch anderen Unfällen (war da nicht vor kurzem was mit einem tödlichem Stromschlag auf einem SP????)

Also entweder habe ich (etwas) Ahnung oder ich lasse meine Finger davon.

mk9 am 10 Aug 2010 18:40:36

Möchte in diesem Zusammenhang mal grundsätzliche wissen, ob überhaupt eine derartig dimensionierte Sicherung ( 50 Ampere )vorhanden sein muß :?:

Oder nur dann, wenn eine 2. Batterie vorhanden ist.

Es ist immer wieder die Rede davon, dass eine derartige Absicherung unmittelbar am PLUS-POL der Batterie installiert werden soll.

Wenn das der Fall sein sollte, so frage ich mich, warum ist in keinem PKW eine derartige Sicherung ( Streifensicherung ) werksseitig vorhanden. In all meinen bisherigen Fahrzeuges war dies noch nie der Fall.

Bei einer Zusatzbatterie, die durch Parallelschaltung gleichzeitig mit der Starterbatterie bei laufendem Motor geladen wird, kann ich aber nicht verstehen, dass eine vielleicht stark entladene Zusatzbatterie Schaden nehmen soll. Bei einer Zweitbatterie mit Plattenschluß kann ich das sehr wohl verstehen, dass dann eine derartige Streifensicherung Schlimmes verhütet.

In all den Jahren, seit 1990 ein WOMO, allerdings selbst ausgebaut hatte ich noch nie Probleme, dass an der Zusatzbatterie ein Schaden entstanden ist, auch noch keinen Kurzschluß.

Wäre für mich schon interessant, welche Meinungen Ihr habt, und ob bei den gekauften WOMOS jeweils an beiden Batterien diese zusätzlichen Sicherungskästchen angebracht sind.


mk9 ( Manfred )

pilote600 am 10 Aug 2010 20:11:14

Hallo mk9,

du irrst dich auch PKW haben richtig große Sicherungen verbaut, nur sind die für den "normalen" Benutzer so unwichtig dass man sie nur sehr selten findet.


Nun zum Thema Wohnmobil.
In der Regel sind ja Starterbatterie (also die die das Fahrzeug sowieso hat) und Aufbaubatterie (1 bis x) räumlich nicht direkt nebeneinander. Folglich liegen Leitungen zwischen 0,5 und meheren Meter im oder unterm Fahrzeug. Leitungen können Schadhaft werden und dann kann eine Plusleitung gegen die Masse des Fahrzeuges kommen. Folge, du hast einen massiven Kurzschluss der zum Fahrzeug brannt führen kann.

Warum eine Sicherung mit 50A? ganz einfach, mal angenommen du stehst 2 oder 3 Tage, benutzt Wasserpumpe, Licht, und und und. Nun sind deine Verbraucherbatterien ziemlich erschöpft. Du startest deinen Motor, und hast auf der einen Seite eine fast volle Starterbatterie inkl. Lima und auf der anderen Seite fast leere Akkus, nun wird der meiste Strom deiner LIMA zu den Verbrauchern fließen, und das können schon 50A sein. Hast du da nun eine 20A Sicherung drin, macht es pffff und das ding ist durch.


Das dir in all deinen Jahren keine Schadhaften Leitungen passiert sind kann mehrer Gründe haben.

1. du hattest Glück
2. du hast deine Leitungen sehr gut verlegt
3. du hast sehr gute Qualität genommen

vermutlich wird es ein Mix dieser Punkte sein

kintzi am 10 Aug 2010 23:44:52

Hallo, nochmal zum Anfangsbeitrag: Knaus hatte bei meinem Sun Trav. `04 einen 25A Stecksicherungshalter f. die Ladeltg.(Calira max. 20A) eingebaut. Am 3.Tag hatte ich kaum mehr Ladelstg., Ursache hierfür war ein massiver Übergangswiderstand, der den Sicherungshalter sowie die Sich. komplett verschmoren liess. Habe dann einen geschraubten Sicherungshalter(schwarzer Kasten) mit Blechstreifensich.30A eingebaut, seitdem Ruhe. Also genau umgekehrt, wie es Löwenhund gemacht hat. Gleichzeitig waren in de 25mm² Plusltg. f. beide Wechselrichter(Batt.-Klima + 230V Bordstrom) keine Sicherungen am Anfang der Leitungen an den Batt. vorhanden. Schütze mich vor Kurzschlussbrand (auch wenn einer der pos. Batt.-Pole Masse kriegt) durch eine 100A geschraubte Blechstreifensich. in der "Minusltg." nahe der Batt. Habe sowieso einen eigenen Massesternpunkt nahe den Batt. gemacht mit Anschluss an Motorgehäuse(25mm²), erst dann kam Sterling B2B auf seine Leistung. Richi

loewenhund am 11 Aug 2010 05:44:31

Danke für die schnellen Antworten.
Werde mich heute auf den Weg machen und Sicherungen besorgen.
Dann sehen wir weiter.

Loewenhund

bw am 11 Aug 2010 08:07:34

Es macht m.E. keinen Sinn, defekte, werkseitig verbaute Sicherungen gegen schwächer dimensionierte zu tauschen. Ich vertraue da den Fachkenntnissen der Konstrukteure, die sich sicher was dabei gedacht haben, eine Sicherung bestimmter Stärke einzusetzen.

mk9 am 11 Aug 2010 11:48:14

Hallo Ralph,

habe erst jetzt Deine Mitteilung gelesen.

Bzgl. Si. im PKW: mag sein, habe das bisher nicht gewußt und werde in meinem PKW doch mal nachsehen, wahrscheinlich an versteckter Stelle. Zumindest nicht kurz an der Batterie an meinem Wagen.

Viel wichtiger ist es aber, was Du mir geschrieben hast bzgl. Absicherung für die Zusatzbatterie.
Als ich den Peugeot zum WOMO ausgebaut habe wurde eine, aus mener Sicht, sorgfältige Leitungsverlegung zur Batterie II ( Zusatzbatterie ) mit einem Querschnitt von 6 mm2 verlegt.

Die Originalleitung von der LIMA zur Starterbatterie war und ist nur eine 2,5mm2
Leitung. Liege also mit 6mm2 auf der sicheren Seite


Da ich in meinem Fahrzeug einen Batterie-Trennautomaten eingebaut habe (für LIMA-Ladung der Batterie I und Batterie II) sind die Zuleitungen jeweils mit 40 Ampere-Sicherungen versehen. Steuerung kommt von D+ der Lima zum Trennautomaten, der bei laufendem Motor auch den Kühlschrank mit Strom versorgt, wenn dieser auf 12 V eingeschaltet ist.
Damit habe ich doch entsprechende Absicherung in meinem Wagen. Einen Schaltplan des Trennautomaten hatte ich in den letzten Tagen schon einmal gezeichnet und in einem separeten Thread veröffentlicht. Titel des Threads:
Stromversorgung für Kühlschrank über Trennautomat

Hatte bei dem Thread es so verstanden, dass dennoch zusätzlich die Streifensicherungen sein sollten.

Hast mir mit Deiner Antwort sehr geholfen, danke.

Viele
mk9 ( Manfred )

kintzi am 11 Aug 2010 12:47:45

Hallo mk, Lima- Starterbatt. nur 2,5mm²? Kenne nur 4mm² oder dicker, sonst kannst Du Limaströme zw. 90-160A vergessen, ein grosser Teil der Leistung bleibt doch in der Leitung hängen. Meine Ladeltg. zu den Aufbaubatt. ist 16mm² stark u. extra im Motorraum gegen Durchscheuern in einem Schlauch(Womo Wasserschlauch 10-12mm) verlegt. Richi PS: Die Crux in den ganzen Niedervoltsystemen sind die geringen Kabelquerschnitte mit ihren Spannungsabfällen(Kosten-u. Gewichtseinsparung), da kann die max. Limaleistung noch so hoch sein. Natürlich müssen die Sicherungsdimensionierungen jeweils auch dem Kabelquerschnitt angepasst sein, lieber eine schwächere, die fliegt, als eine starke, die einen Kabelschmorbrand zulässt. Ein anderes Problem sind Übergangswiderstände.

mk9 am 11 Aug 2010 17:00:29

Hallo kintzi,

Du hast recht mit der Leitung von LIMA zur Batterie. War ein falsche Angabe meinerseits. Es ist eine 6 mm2 Leitung, habe noch einmal nachgeschaut, hatte mich geirrt.

Was die Leistung der LIMA in meinem Wagen betrifft, so ist die Leistung in der Betriebsanleitung mit 550 Watt angegeben. Im O.-Werkstatthandbuch für meinen Peugeot J 9 ( Bj. 1982 ) sind für die dreiphasige Wechselstromlichtmaschine folgende Werte angegeben:

Stromstärke im Leerlauf soll mindestens 10 A bei 13,5 Volt und 1.200 U/min betragen ( bei meinem Peugeot liegen bereits 13,5 bei 750 U/min an ! )

Nennleistung: soll 35 A bei 14 Volt und Drehzahl 4.000 U/min

Wenn ich jetzt die LIMA mit 550 Watt Leistung habe und diesen Wert durch 14 V teile, so komme ich auf einen Wert von aufgerundet 40 A, oder 550 geteilt durch 13,5 V liegt der Wert bei 40,7 Ampere. Der Peugeot ( Benziner ) hat nur eine Starterbatterie von 55 A/h und die Zusatzbatterie ebenfalls nur 55 A/h. Eine größere Versorgungsbatterie kann ich nicht unterbringen. Die 55 A - Batt. reicht auch völlig aus, da wir ganz selten mal auf einem Stellplatz übernachten, i.d.R. fahren wir einen CP mit Stromnutzung an.

Die von Dir genannten LIMA-Ströme gibt es bei meinem Peugeot nicht. Und die 6 mm2 Leitung reicht.

Ich vermute, dass die von Dir genannte Ladeleitung zur Versorg.-Batterie mit dem großen Querschnitt direkt vom Pluspol der Starterbatterie zum Pluspol der Vers.-Batterie führt. Bei meinem Fahtzeug ist durch Einbau des Trennautomaten zur Ladung beider Batterien und Versorgung des KS mit Strom ( bei laufendem Motor ) das Problem, dass max. ein Leitungsquerschnitt von 6 mm2 angeschlossen werden kann. Mir wäre es auch lieber, wenn die Anschlußklemmen größer dimensioniert wären.

Was die Gefahr des durchscheuerns betrifft, so habe ich ebenfalls entspr. Vorsorge getroffen.

Danke Dir aber für Deine Nachricht.



Manfred ( mk9 )

ahd250 am 11 Aug 2010 20:30:52

kintzi hat geschrieben:Lima- Starterbatt. nur 2,5mm²? Kenne nur 4mm² oder dicker, sonst kannst Du Limaströme zw. 90-160A vergessen, ein grosser Teil der Leistung bleibt doch in der Leitung hängen.


Aber dann kannste die Leitung zum Heizen benutzen und die Truma ausbauen. Das spart Gewicht. :D

mk9 am 12 Aug 2010 12:44:58

Hallo Olaf ( ahd250 ),

jetzt mal ohne Scherz :D eine Frage an Dich als Fachmann:

Es reicht doch eine Leitungsquerschnitt der Ladeleitung von der LIMA von 6 mm2 zur Batterie und 2,5 mm2 vom Ladegerät zur Starterbatterie und durch separatem Umschalter zur Versorgungsbatterie. Ladegerät 10 A - Leistung bei ca. 14 Volt.


mk9

olbi1904 am 16 Aug 2010 20:03:11

Das Kabel ist zu dünn!

Du musst bei der Lima immer mit der Nennleistung rechnen! Und die liegt bei 550W und 12V!

Berechnung Kabeldicke:

geg.: 12V, 550W, Kabellänge (ich rechne mal mit 3 Metern, bitte eigenen Wert eingeben)

Rechnung:

I=P:U

550:12= 45,83A (I)

spezifischer Widerstand Kupferleitung 0,0178 Ohm je Meter

Der maximal erlaubte Spannungsverlust liegt bei 3%. (Uvmax)
Rechnung: 12V:100*3=0,36

Formel Leitungsdicke:

(I*spez.Widerstand*Leitungslänge):Uvmax=Leitungsdicke

(45,83*0,0178*3):0,36 = 6,8mm2
Das ist die Mindestleitungsdicke!

Und in dieser Rechnung musst Du bitte Deine Leiterlänge selber eintragen.

Für das Ladegerät rechnest Du genauso, nur musst die Ampereleistung des Gerätes nehmen! :D

ahd250 am 16 Aug 2010 21:37:57

Halloundso,

So ist´s richtig, aber auch wenn´s min 6,8 sein sollen (bei dieser Beispielrechnung) würde ich wahrscheinlich auch ein 6,0 verbauen, alles was dicker ist läßt sich so schlecht verlegen. Aber 4,0 ist echt Grenzwertig und 2,5 ist definitiv zu dünn.
Habe vor kurzem einen Transit nachgerüstet, und weil er 2 große Batterien in der Sitzbank hatte, und die Kabellänge etwas über 4m war habe ich mich sogar für 16mm² entschieden. War ´ne blöde Fummelei, aber so bin ich jedenfalls sicher daß es störungsfrei funktioniert.
Und daß die Fahrzeughersteller für die Ladeleitung 16er nehmen hat ja auch einen Grund....

turbine am 16 Aug 2010 21:46:36

Moin zusammen

Um mal auf den Eingangstreat zurückzukommen.

Ich würde erst mal versuchen die Ursache zu finden warum die Sicherung überhaupt durchgebrannt ist.

Einfach Sicherung tauschen und gut ist vielleicht der falsche Ansatz, es kann sich um einen periodischen Kabelfehler handeln, wodurch wirklich mal die Schachtel abbrennen kann meistens dann wenn man nicht damit rechnet.

Es muss irgendeinen Grund gegeben haben das die Sicherung durchgebrannt ist.

aus dem schönen Norden

ahd250 am 16 Aug 2010 22:01:48

turbine hat geschrieben:Einfach Sicherung tauschen und gut ist vielleicht der falsche Ansatz, es kann sich um einen periodischen Kabelfehler handeln, wodurch wirklich mal die Schachtel abbrennen kann meistens dann wenn man nicht damit rechnet.

Es muss irgendeinen Grund gegeben haben das die Sicherung durchgebrannt ist.


Möglicherweise ist die orig. Sicherung an Altersschwäche gestorben, die neu eingesetzten weil sie zu schwach waren. Wenn eine neue in der richtigen Stärke nicht wieder durchbrennt ist m.E. alles in Ordnung.

Abbrennen dürfte eigentlich nichts solange keine stärkere Sicherung eingesetzt wird, denn wenn ein Schaden am Kabel vorliegt würde die (richtige) Sicherung ja auch wieder durchbrennen.

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