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Tour zur Ost- u. Nordsee 2010


bw am 07 Sep 2010 15:10:55

26.08.2010

Gegen 7:00 h kommen wir nach durchfahrener Nacht in Neukloster am SP Neuklostersee an. Da wir mit den Kortes (SP-Betreiber) vorher den Anreisetermin vereinbart haben, ist unser Platz reserviert, und wir können ohne Anmeldung sogleich einparken und eine Mütze voll Schlaf nehmen.
Um die Mittagszeit kehrt Leben in uns zurück. Wir melden uns an, bezahlen unsere 3 Übernachtungen und machen eine erste Erkundungstour durch den Ort. Trotz aller Vorbereitungen haben wir erfolgreich vergessen, das Kameraladegerät einzupacken. Toll. Im Ort gibt es keinen Ersatz. Fängt ja schon gut an …
Nach einem Einkauf im Penny geht es wieder zum Womo. Grillen ist angesagt. Der Plan wird auch umgesetzt, allerdings mit einem ständigen Blick zum Himmel. Der verheißt nichts Gutes. Grau ist’s und der Hang zu 100 % Luftfeuchtigkeit deutlich erkennbar. Also gestaltet sich die Grill- und Essaktion ein wenig kürzer als üblich. Nach 30 Minuten ist alles gegessen – im wahrsten Sinne des Wortes – und wir beziehen Stellung im „Wohnzimmer“. Gerade rechtzeitig, denn es fängt an zu tröpfeln.

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bw am 07 Sep 2010 15:50:18

27.08.2010

Der morgendliche Blick zum Himmel bestätigt leider die Wetterprognosen im Fernsehen. Grau – aber nicht einfach nur grau, sondern erstaunlich viele Grauschattierungen. Sehr schön, aber eigentlich nicht das, was wir uns unter Urlaubswetter vorstellen. Sei’s drum. Der Brötchenservice klappt, wir frühstücken und beschließen, den heutigen Tag mit einem Besuch in Wismar zu verbringen. Vielleicht bekommt man da ja ein Ladegerät?
Wir stellen das Womo in der Nähe des Sauna- u. Freizeitbades Wonnemar ab. Der folgende Fußweg in die Altstadt ist leider nur unter Zuhilfenahme eines Regenschirmes möglich. Praktischerweise haben wir für jeden einen. Irgendwie ist es auch recht kühl. So starten wir unseren Altstadtbesuch zunächst mal in einem Cafe – mit einem Kaffee zum Aufwärmen. Schön. Gestärkt und erwärmt und aufgespannten Regenschirms nehmen wir das Pflaster der Altstadt unter die Füße. Plötzlich – ein Fotoladen! Nichts wie rein und – ein tolles Ladegerät erstanden. Kameratechnisch besser gelaunt – ob der gesicherten Energieversorgung der Kamera – schlendern wir durch den Ort. Irgendwann stellt sich ein Hungergefühl ein, das in einem Restaurant bekämpft wird. Dummerweise hängt der Himmel immer noch voller Geigen, besser ein ganzes Orchester, und wir finden die Idee gar nicht schlecht, so langsam wieder zum Womo zu gehen. Gesagt, getan. Am Womo angekommen, freuen wir uns auf die gut funktionierende Heizung des Fahrzeugs. Sommer?

Beduin am 07 Sep 2010 15:54:39

Supi, das fängt ja schon gut an :)
Schönen Schreibstil haste :)

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uschi-s am 07 Sep 2010 16:03:41

Und schöne Straßennahmen haben die, ist doch viel besser als Bahnhofstraße oder Gartenstraße :D

eva b. am 07 Sep 2010 16:43:29

Jaaaa, mach bitte schnell weiter. Wir wissen nämlich immer noch nicht, wo es nächste Woche hingeht. Nach Westen oder Osten :roll: Vielleicht bringt uns dein Bericht ja auf die richtige Spur :D

bw am 07 Sep 2010 17:03:45

@Eva

wäre schön, wenn ich helfen könnte - allein, mir fehlt der Glaube an meine meteorologischen Fähigkeiten ...

Ok, weiter geht's

28.08.2010

Der langsam zum Ritual mutierte morgendliche Blick zum Himmel erstaunt – ist da doch eine große Scheibe hinter dem Dunst erkennbar. Wir satteln wieder das Womo und fahren zur Ostsee. Rerik ist das erste Ziel. Je näher wir der Küste kommen, desto besser wird das Wetter. Kurz vor Rerik durchfahren wir Neubukow und stellen erstaunt fest, dass wir den dortigen „Zentralparkplatz“ 1998 schon mal mit dem PKW angesteuert haben.

In Rerik stellen wir das Womo gleich hinter dem Deich zwischen Rerik und Rerik-West ab. Bei bestem Wetter machen wir einen ausgedehnten Spaziergang am Strand entlang. Grummeln im Magen lässt uns dann die Lokalitäten um den Haffplatz aufsuchen. Wir genießen die Sonne und die Hafenatmosphäre. Doch die begrenzte Parkdauer zwingt uns, entweder noch mal zu zahlen oder den hiesigen Ort zu verlassen. Wir entschließen uns für letzteres und steuern Kühlungsborn an.

Dort gibt es neben einem Parkhaus in der Rudolf-Breitscheid-Straße eine für Wohnmobile ausgewiesene Parkfläche. Nachdem wir uns des Womos entledigt haben, schlendern wir durch den Ort. Mit einem Eis auf der Faust geht’s an die Strandpromenade. Auch hier genießen wir die Zeit, die Sonne, die vielen blauen Wolken und uns. Für Damen ist der kleine Ort ein Eldorado. Kann man doch gucken, probieren und kaufen … Mit einem Bier der örtlichen Brauerei beschließen wir den Aufenthalt in Kühlungsborn. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und wir nehmen so langsam die Straßen Richtung Neukloster unter die Räder. Dabei erleben wir den gleichen Wettereffekt wir morgens – nur anders herum. Je weiter wir uns von der Küste entfernen, desto grauer werdend der Himmel. Auf dem SP ver- u. entsorgen wir erstmal, dann wird (im Womo!) gegessen. Morgen wollen wir nach Bliesdorf …

Noch ein kleines Anekdötchen am Rande: Wir vermissten ja schmerzlich das Ladegerät für die Kamera. Nun muß man wissen, dass sowohl das Diensthandy meiner Holden als auch besagtes Kameramodell von einem Hersteller stammen. Als wir also bemerkt haben, dass die Kamera wohl für den Rest des Urlaubs in der Ecke liegen bleiben könnte, kann man sich vorstellen, wie groß die allgemeine Freude darüber und im Besonderen der ausgesuchte Spott mir gegenüber waren. Für diesen Technikkram war ich zuständig beim Einpacken der mitzuführenden Dinge. Ich konnte mir diverse bissige Kommentare anhören. Na ja, ein Mann trägt’s mit Fassung und sucht sogleich eine gleichsam praktische wie schnelle Lösung. In dem Fall – neu kaufen. Das haben wir ja in Wismar erfolgreich in die Tat umgesetzt. So, nun, einen Tag später, bittet mich meine Holde, ihr Diensthandy aufzuladen. Ich fummel also ohne große Worte zu machen in einer Tasche herum, nehme das Ladegerät heraus und will besagtes Teil hurtig mit dem Handy und einer 230V-Dose verbinden. An sich ja kein Akt, der in empirischer Breite beschrieben werden müsste. Doch – wie jetzt – das blöde Ding will mal so gar nicht mit dem Handy verbunden werden wollen. Mangels Steckerkonnektivität. Es will irgendwie nicht passen. Ich gucke daraufhin wohl ziemlich blöde aus der Wäsche, denn meine Holde schaut mich so mit einem Gesichtsausdruck an, dass ich annehmen muß, sie zweifelt extrem stark an meinen geistigen Fähigkeiten. Hinzu kommt ein Kommentar: „Du musst schon ein Ladegerät nehmen“ und hält mir so ein Ding hin. Verwirrung total bei mir. Glaube ich doch, dass ich das Teil schon habe. Ohne Worte nehme ich das mir Entgegengehaltene an und – es passt. Das Fragezeichen über meinem Haupt wird hoch und höher, bis es mir wie Schuppen aus den Haaren fällt. „Mein“ Ladegerät muß das der Kamera sein. Ich Doof habe angenommen, das wäre für’s Handy. Nun muß ich schon ein wenig kleinlaut, und gleichsam viel in meiner männlichen (Technik)Ehre getroffen, zugeben, dass ich gestern völlig umsonst ein – aber geniales – Ladegerät erstanden habe. Wir haben dann alle ein bischen komisch dreingeschaut und herzlich lachen müssen. Männer!

maxe am 07 Sep 2010 17:18:50

Schöne Bilder, danke.

Geht es denn noch weiter? :)

bw am 07 Sep 2010 18:40:00

29.08.2010

Wie immer – Himmel grau. Na ja, wir hoffen auf den Küstennäheeffekt. Nach Bliesdorf sind es bei unserer Fahrweise nur so 2-3 Stunden, also lassen wir für die Abreise keine Hektik aufkommen.

Unser Ziel erreichen wir gegen 13:00 h. Wir steuern den Stellplatz auf dem Campingplatz Walkyrien an. Sehr schön gelegen mit unverbautem Blick auf die See, aber der Holden viel zu abgelegen. Na ja, so Unrecht hat sie nicht, denn ein Aufenthalt von 2-3 Tagen ist geplant und dann so einsam? Nee, versuchen wir mal Pelzerhaken. Ist ja nicht weit. Dort angekommen, sind wir aber auch nicht so richtig zufrieden. Irgendwie passen unsere Stimmung und der ansonsten gute Stellplatz nicht zusammen. Bauchgefühl geht nicht konform. Plan C ist Grömitz.

Plan in die Tat umgesetzt. Unser Navi sagt, dass es in der Gildestraße einen Stellplatz gibt. Wir vertrauen dem Gerät. Stellplatz na ja, ist mehr ein Parkplatz. Ist aber auch völlig egal, denn das Wetter lässt nur eine indoor-Nutzung des Womos zu. Für uns hält der Parkplatz aber ein Highlight bereit. Bezahlen der Parkgebühr per SMS. Und funktioniert tatsächlich. Wir geben unsere Autonummer und die gewünschte Parkdauer an, und auch per SMS bekommen wir eine Bestätigung für die Entrichtung der Gebühr. Da sich unsere Stimmung proportional zum Wetter verändert, planen wir mal vorsichtshalber nur eine Übernachtung ein.

Noch ist es ja trocken, obwohl über der Ostsee tonnenweise Wasser am Himmel hängt. Wir sind risikobereit und gehen hinunter zur Strandpromenade. Vorher noch über einen kleinen Handwerkermarkt erreichen wir dann das Wasser. Aber kaum angekommen, haben wir nicht nur Wasser vor, sondern auch massiv und hartnäckig fallend über uns. Und ich Dummkopf hab das Heki auf Kipp stehen. Also so was von schnell die Beine in die Hand genommen und zurück zum Womo. Gnädigerweise hat der Wettergott aber den Regen so positioniert, dass kein Wasser eingedrungen ist. Aber trotzdem – gaaanz schnell zu das Ding. Der Rest des Tages wird bei dem Wetter im Womo verbracht. Und alle Womo-Kollegen bedauert, die mit Hunden unterwegs sind und raus müssen. Mit zunehmender Niederschlagsmenge sinkt unsere Stimmung. Erste Gedanken an Abbruch der Tour werden laut. Es gießt aber auch wie aus Eimern.

Die folgende Nacht ist die mieseste der ganzen Tour. Es schüttet und schüttet. Richtig schlafen kann man nicht. Irgendwann höre ich Geräusche, die an hereintropfendes Wasser erinnern. Ich werde so langsam aber sicher richtig sauer. Stehe mitten in der Nacht auf und suche die vermeintliche undichte Stelle. Finde zum Glück aber nichts. Also wieder ins Bett. Den Rest der Nacht damit verbringen, sich auf den morgentlichen Kaffee zu freuen, stellt weder eine Erholung noch die Vorstellung eines schönen Urlaubs dar.

Da wir unsere "Unterwasser-Kamera" bewusst nicht mitgenommen haben, haben wir heute keine zeigenswerten Aufnahmen gemacht.
Nachts – besser im Regen – sind eh alle Katzen grau – oder alle Orte eher trostlos …

bw am 07 Sep 2010 19:52:31

30.08.2010

Zunächst wird mal genauestens erkundet, was da in der Nacht so merkwürdige Geräusche verursacht hat. Und es gibt die totale Entwarnung, weil zum einen vom Alkoven Wasser genau auf die Abdeckung der Außenspiegelhalterung tropft und zum anderen von einer kleinen Regenrinne über der Aufbautür das fallende Wasser gezielt eine der seitlichen Begrenzungsleuchten anpeilt. Es beruhigt ungemein, zu wissen, was da wie passiert.

An diesem Morgen merken wir auch, dass die Parkplatzwahl mehr einem Griff ins Klo ähnelt. Wir stehen in unmittelbarer Nähe zu einer Schule. Und sehr früh werden dorthin die Kinder per Bus gebracht. Nicht mit einem, nein, mindestens 10 Busse kommen und fahren wieder ab. Zudem hat offenbar eine Klasse heute den Start ihrer Klassenfahrt. Also kommen ohne Ende Eltern, die ihre Kinder bringen. Da es immer noch regnet, bleiben die meisten im Auto sitzen. Und viele davon lassen den Motor laufen … Das reine Chaos. Wir flüchten förmlich von dem Ort des Geschehens. Da es laut Wetterbericht im Westen besseres Wetter geben soll, wollen wir die Ost- gegen die Nordsee tauschen. Aus welchem Grund auch immer will meine Holde aber unbedingt noch nach Travemünde. Da die Stimmung sowieso gegen Null tendiert und der Klügere bekanntlich nachgibt, wird der Ort eben angefahren.

Ohne Kamera, dafür aber mit Regenschirm bewaffnet, erkunden wir den Ort. Ist sicherlich sehr nett da, wenn das Wetter mitspielt. So aber … Wenigstens ist der Kaffee gut und wärmt.

Heutiges Ziel soll Drage an der Elbe werden. Die gut 100 Km sind schnell absolviert. Und es ist immerhin trocken. Drage soll ein Top-Platz sein. Aber außer der direkten Nähe zur Elbe finden wir nichts, was nach top aussieht. Also wieder umplanen und – neues Ziel – Lüneburg.

Dort angekommen, werden wir tatsächlich mal positiv überrascht. Der Stellplatz an der Sülzwiesen ist schön gemacht, alles da, was man so braucht. Wir parken. Da fällt meiner Holden ein, dass wir noch ver- und entsorgen sollten. Ja, ja, sie hat Recht. Also fahre ich die paar Meter zur V/E. Kaum bin ich ausgestiegen, fängt es wieder an zu regnen. Aber wir brauchen Frischwasser. Und bis der Tank voll ist, vergeht so seine Zeit. Und ich armer Tropf stehe wir ein begossener Pudel im Regen und halte eisern meinen Frischwasser-Schlauch. Ja nee, is’ klar. Exakt zum Ende der Betankung stoppt auch der Regen. Gut durchnässt stelle ich das Womo wieder auf seinen Platz. Natürlich muß ich mich umziehen. Und wie aus Häme reißt in der Zeit der Himmel auf und die Sonne lunzt hervor.

Wir gehen in die Altstadt und sind überrascht, wie schön es dort ist. Die Kamera hört nicht auf, Daten zu speichern. Richtig toll hier.

bw am 08 Sep 2010 08:03:27

31.08.2010

Man glaubt es kaum, wolkenloser Himmel und erträgliche Temperaturen begrüßen uns am Morgen. Da macht auch der Marsch zur Bäckerei – wegen der Brötchen – keine Mühe. Wir haben nicht herausgefunden, ob es am Stellplatz einen Brötchenservice gibt.

Nach dem Frühstück gehen wir noch einmal in die Altstadt. Wir verbringen dort ein paar schöne Stunden. Aber wir haben beschlossen, heute noch nach Bremerhaven zu fahren – evtl. wegen des Küstennäheeffektes?

Wir steuern den Platz "An der Neuen Schleuse" an. Ein im positiven Sinne erstaunlicher Platz. Gut besucht und mit allem, was man haben möchte. Nur kommen wir heute nicht mehr an den für die Sanitäranlage notwendigen Schlüssel. Den gibt’s nur, wenn man bis 17:00 h ankommt. Jetzt ist es aber schon so gegen 18:00 h und der Platzwart ist weg. Jemand aus einer Luxemburger Womo-Gruppe bietet uns an, ihren Schlüssel zu bekommen, wenn wir das möchten.

Wir bestaunen zunächst mal die beiden Schleusen mit ihren Klappbrücken. Wobei richtigerweise gesagt nur die kleinere Schleuse diese Brücken hat. Bei der größeren wird die ganze Straße/Brücke verschoben und nicht um 90° nach oben gedreht.

Den Tag beschließen wir noch mit einem kleinen Spaziergang entlang des Deiches. Dunkle Wolken und reichlich Wind lassen uns aber bald im Womo verschwinden.

Maxima am 08 Sep 2010 08:49:17

Hi Bernd,
herrlich Deine Prosa, habe oft spontan herzlich lachen müssen. In Deutschland gibt es einfach wunderschöne Ecken.
Und immer schön auf's Ladekabel und Heki achten! :wink:

bw am 08 Sep 2010 11:24:18

01.09.2010

Erstaunlicherweise fängt der Tag mit trocknem Wetter an. Zwar gibt es auf der anderen Seite der Nordsee/Wesermündung eine bedrohlich dunkle und ausladende Wolke, aber die lädt ihre Fracht über Blexen ab. Ohne Brötchen frühstücken wir und machen uns dann auf den Weg Richtung Bremerhaven zum alten Hafen.

Dort verbringen wir deutlich mehr Zeit als gewollt. Wir besichtigen das U-Boot und einen alten Rettungskreuzer. Sichtlich beeindruckt ob der geballten Technik schlendern wir anschließend durch das neue Einkaufszentrum mit dem Klimahaus. Wegen der fortgeschrittenen Zeit wollen wir diese Nacht noch hier bleiben und erst morgen schauen, wohin uns der Tag bringt.

Wir kaufen noch ein paar Lebensmittel und kochen dann im Womo unser Abendessen. Nach einem guten Mahl zieht es uns noch mal hinter den Deich. Den ganzen Tag über haben wir Glück mit dem Wetter gehabt, doch jetzt fängt es wieder an, langsam aber beständig von oben zu tröpfeln. Gepaart mit dem heftigen Wind – und wir haben dummerweise die Regenschirme im Womo gelassen – werden wir wieder mal mit den Unwillen der Natur konfrontiert.

Der schon vor ein paar Tagen aufgekeimte Gedanke des früheren Nach-Hause-Fahrens wird auf dem Weg zum Womo zur Entscheidung erhoben. Wir haben keine Lust mehr auf Regen und dem immer wieder hoffnungsvoll zum Himmel Schauen – morgen fahren wir ohne Zwischenstop nach Hause.

bw am 09 Sep 2010 09:05:41

noch ein paar Bilder:

ferienfahrer am 09 Sep 2010 09:35:41

Danke für den Tip, wusste garnicht, dass in Bremerhafen ein E-Boot liegt.

Falls du an dem Thema interessiert bist --> Link

bw am 09 Sep 2010 14:23:20

Hallo ferienfahrer,

der link ist sehr interessant. Danke.

Ja, die Besichtigung des U-Bootes sollte nicht versäumt werden. Die Eindrücke, die man bekommt sind schon beeindruckend und beängstigend zugleich. Die Leute, die dieses Boot bzw. Museum unterhalten machen einen guten Job.

Wenn man sich, so wie ich, noch mit Zeitzeugen hat unterhalten können und sich dann beim Ansehen dieses U-Bootes versucht, vorzustellen, wie die Seeleute damals haben leben müssen in dieser Enge, kann man schon so ein leicht kleptomanes Gefühl bekommen. Und den Jungs da flogen ja dann auch noch die Wasserbomben um die Ohren. Zum Glück kann und muß man sich so etwas heute nicht mehr vorstellen.

Ok, das soll jetzt an der Stelle nicht zu ausschweifend werden. Solltest Du mal in der Gegend sein, empfehle ich Dir dringend, die 3 € p.P. für die Besichtigung zu investieren.

Beduin am 09 Sep 2010 15:31:28

und ihr seid dann Tatsache nach Hause gefahren? :eek:
Dachte das war ein Scherz und es geht mit dem Bericht weiter. Den hast gut hin bekommen :)

bw am 09 Sep 2010 15:52:43

Hallo Ina,

ohne Schei**, wird hatten die Nase gestrichen voll. Wie auf einem Bild zu sehen, war meine Schwester mit (Neukloster 3, die in der Mitte). Und mit 3 Leuten ist dann selbst ein 8 Meter Mobil irgendwann enger werdend. Und wir haben uns kleidungstechnisch mehr auf Sommer eingerichtet. Heißt, die paar warmen Sachen haben wir quasi dauernd getragen. Das wiederum gefiel den Damen nicht. Mal ganz davon abgesehen, hätten wir 4 Tage später eh planmäßig die Heimreise antreten müssen.

Blöd war allerdings, daß zumindest in der Gegend hier bei uns dann das Wetter besser wurde. Und, wenn ich mir den Bericht von Christel so ansehe, haben die beiden, die ja fast die gleiche Tour machen, auch wieder den ein oder anderen Sonnenstrahl auf dem Womo-Dach gehabt.

Meiner Holden war es eigentlich sogar ganz recht, früher wieder arbeiten zu können. Im "Urlaub" hat sie eh jeden Tag mit der Firma telefoniert. Da stehen einige wichtige Entscheidungen an, an denen sie mitfrickeln muß.

Die Tour als solche haben wir aber genossen und sind mit vielen neuen Eindrücken nach Hause gekommen.

CKgroupie am 09 Sep 2010 17:32:49

Hallo Bernd,
danke sehr für den schönen Bericht. Zu schade, dass das Wetter so gar nicht mitspielen wollte!
Ich weiß schon, warum ich ganz konsequent nur in schönes Wetter fahre. Und wenn ich dafür 1000km fahren muss und am Abfahrtstag noch mal die Pläne ändern muss; in den Regen kriegt man mich nicht. Mit zwei Kindern im Wohnmobil bei Regen? Katastrophe!

Trotzdem hast Du sehr schöne Bilder gemacht und vielleicht entschädigt Dich die Gegend irgendwann noch einmal mit ganz, ganz schönem Wetter!

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