rump
motorradtraeger
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Gasts in Kroatien 1, 2, 3, 4


A 800 am 11 Sep 2010 07:45:47

Hallo Peter,

saustarker, megamäßiger Bericht.

:daumen2: :respekt:

Mach schnell weiter :!:

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 11 Sep 2010 08:56:43

A 800 hat geschrieben:Hallo Peter,

saustarker, megamäßiger Bericht.

:daumen2: :respekt:

Mach schnell weiter :!:


danke, danke

So, es geht weiter.

Gast am 11 Sep 2010 08:59:02

Dubrovnik ist seit 1979 Weltkulturerbe.
Die Altstadt entstand in unterschiedlichen Epochen, wie Gotik, Renaissance und Barock.
Gegründet wurde die Stadt im 700 Jahrhundert.
Es ist fast unerträglich heiß gewesen, als die Gasts sich durch diesen schönen, interessanten Altstadtkern quälten.
Zur Erfrischung gabs einen Mauerrundgang, mit ein wenig mehr Frischluft – aber nur wenig.
Der Mauerrundgang ist kostenpflichtig, aber ein absolutes Muß.

Außerhalb der Altstadt ist Dubrovnik eher uninteressant und man stößt wieder auf den Betonwahn und ein chaotisches Netz aus wahnsinnigen Einbahnstraßen.

CPJ: Pabba, sagmal, haben die Kroaten den Beton erfunden.
HCP: Ich hann koin Ahnung, abr dia Kroadä wärdes wohl kaum gwäsa soi, oder hört sich „Bedonn“ für Di vielleicht kroadisch ooh? Vermutlich wars dr Härr Bedonn aus Deutschland odr aus Öschterroich.
Meglicherwois ischs au wie midäm Sbielzoig. Vielloicht wareds au d Schinesa. Die händ doch frühr au amol so am Meierlä baud, däas schwoinelang war – däs griegsch ohne Bedonn ja gar näd noo.
Abor oisch isch sicher: 80% dr Weltbedonnherställong liefred se zu de Kroada.

Nach der Rückkehr auf den CP stand erstmal ein erfrischendes Bad im Meer an – das Erste diesen Urlaub.
Der Strand besteht aus feinem kies und ist deshalb auch für HCP , der von dem Rest der Besatzung , wegen seiner etwas empfindlicheren Füße auch immer gern „Samtpfötchen“ genannt wird, gut begehbar.

HCP: Uff gohts, Ihr Troofunzlä, jetzd hupfa mr ins Määr.

Sprachs, und blieb wie vom Blitz getroffen in einer Wassertiefe von 10cm stehen.

HCP: F F F Fa Fafa Fafafamiliä ! Mr sand falsch – desch ischs Polarmäär. Hailandsagg – ich hann dr ja gloi gsagt – Du hosch onsern PlPlPlan folsch rom ghalda.
CPJ: Paaaaabbaaaa, Du nervst, Du stellst Dich immer an wie ein Mädchen.
HCP: Hälsch d d d doi Gogogosch, Du fräche Assel.
FCP: Schatz, jetzt komm, sei tapfer, los – ein Sprung und rein.
HCP: O o okai, ich gäb älles. Hald , hald, hald – ich zähl:
Ois, zwoi, droi, vira, f f f fümf, säggs, siaba….
CPJ: Pabba, Du bist sooo peinlich.

HCP ließ sich mit unnatürlichen, unüberhörbaren Lauten ins Wasser fallen.

FCP: Siehst Du, wenn man mal drin ist, ist es viel angenehmer.
HCP: Ohhgnähmer?? J j ja, vieeel ohgnähmer, D Du Du Schlauschoißer, so, also ich gang mal wieder naus, zom Uffwärma.

In Anbetracht dessen, dass die 4 am südlichsten Zipfel dieses heißen Landes waren, war das Wasser tatsächlich ziemlich kühl. Für HCP, der da vielleicht ein klitzeklein wenig empfindlicher ist, und Wasser ohnehin nur gut findet, um irgendwelche Motorvehikel mit Vollgas drüber zu hetzen., war diese Hürde fast nicht zu nehmen.
Aber gemäß seinem Motto „Ich bän a doidsche Oicha“ hat er es ja doch kurz ins Wasser geschafft.

Nachdem er, zum Verdruss von FCP, mit CPJ noch eine ganze Weile „kleine Kiesel mit dem Daumen auf Schwimmer schnippen“- Wettbewerb gespielt hat, gingen die Gasts wieder zu Ihrem Womo und verbrachten einen entspannten Abend, um am nächsten Morgen aufzubrechen zum nächsten Ziel, nach Split.







Plamäßig rollte Krümel am nächsten Tag mit seiner Chaosfamilie über die Küstenstraße Dalmatiens Richtung Split.
Anscheinend soll es sich lohnen, auf dem Küstenstreifen Bosniens anzuhalten und einzukaufen.
Bei den Vieren ging das nicht, weil „einkaufen“ ja Geldausgeben für technikfreie Artikel bedeutet.
Deshalb:

FCP: Schaahaaatz, schau mal, die halten hier alle an. Hier solls ganz viel billige Lebensmittel etc geben, sollen wir nicht auch….
HCP: Noi, uff koin Fall. Familiä, ihr müssed mal lärnä:
Ma muß ämmer straaadegiisch denga.
Es isch so: Wenn dia Sämbel alle boim Eikaufa sänd, sänd se ja gwiiiss amol näd uff dr Stroß. Däs hoißt: Mir händ freiä Fahrd. Außerdem ko ich gar näd anhalde – dr Karra lauft wiadr wid Sau – so schnell fändet mr gar koin Pargblatz.
Ond überhaubt: Warom müssed mr denn scho wiedr äbbes oikaufa? Ich frag mi: Wa haschän Du gmacht, während ih im Karra uff d Abfahrd än onsern Urlaub gwaded hann?


Der Weg über die gut ausgebaute Küstenstraße ist empfehlenswert. Sehr schön und interessant. Sie ist gespickt von kleinen Autocamps. Für Womos in Länge des Krümels dezimiert sich die Zahl, wegen der teilweise steilen Zufahrten etwas, aber es sind wirklich viele.
Wenn man dem Straßenverlauf folgt, führt die Küstenstraße, die Magistrale, eine Ecke ins Hinterland , eben durch schon angesprochener Region „Ploce“.
Den Straßenrand säumen Unmengen von Obstverkäufern. Man fragt sich, was diese Leute machen, wenn die Autobahn mal fertig ist.
HCP-These: Die sänd au ed bleed. Wahrschoilich mached dann än droif-in uff.

Anzeige vom Forum


Gast am 11 Sep 2010 09:05:33

Ankunft Split.

Direkt vor Split fuhren die Gasts den CP „Stobrec“ an.
Der Campingplatz ist absolut super und ca. 5 km von Split – City entfernt.
Feinster, gaaaanz flacher Sandstrand mit großem Hundestrand.
Der Strand zieht sich über 2 schöne Buchten hin.
Es gibt ein sehr gemütliches, auf der Landzunge , zwischen den beiden Buchten gelegenes Restaurant mit toller Bar und Live-Musik.
Es ist ein parzellierter Platz mit schönen großen Parzellen und ebenem Boden.
Die Sanitäranlagen sind gepflegt. Nachteil ist aber, dass man zum Duschen Geld einwerfen muß, und zwar AUßERHALB des Duschkabinenbereichs. Ein Einwurf = 7 Minuten. Man kann nur jeweils einmal einschmeissen – was für das eine oder andere Weibchen ein Problem darstellen dürfte.

Zur Freude von KCT gibt es auch viele Eichhörnchen da.

Gast am 11 Sep 2010 09:08:49

HCP: Ahh, isch des schee hier.
CPJ, sich auf den Roller schwingend: Ich dreh mal ne Runde.

Wenige Minuten später:
CPJ kam angehetzt: PAAAAAABBAAAAAALEEEEE, Pabba, Pabba…..
HCP: Wa isch denn, Du Nervasäg? Ganz ruuuuhig, Brauner.
CPJ: Pabba, die die die Engländer sind da.
HCP: WAAAAAAAS??? D Ängländor?! Verdammt, ma frogt si, wozu händ Kroada oigendlich dia Zöllner.
Familiä-Krisasitzung!
Familiä, ab jedzd laufa mr nur no in dr gschlossäna Formaziooon ond bwaffned rom. Boim klinschter Zuggor wird dr Ängländor endwädr knäbeld odr äm Määr versängt, hänner mi vrstando?? In näd froi zuagänglicha Beroicha, wi zom Boisbiel äm Fäääkaaaliägebäude, wird sofort laud Bericht erstadded – boim kloinschde Vorkommnäs. Älles glar?!

Tatsächlich hatte eine Gruppe von 20-30 Engländern in Strandnähe ihre Stellplätze bezogen.
Es sah tatsächlich, auf der Fläche von ca. 3 Parzellen, aus wie auf einem Schlachtfeld.
Die Nachbarn konnten einem nur leid tun.
Einen Teil der Horde haben die Betreiber tags drauf dann auch verbannt.

Die Gasts sind keine großen Freunde der Engländer und hatten auf vielen (Fern-) Reisen, in aller Herrgotts Länder schon Kontakt zu dem Inselvolk gehabt dabei hat sich immer wieder einiges bestätigt.

HCP: Än Ängländor kosch ämmer an Folgändäm erkennä:
Erschtens: Er isch ämmer, aber absolut ämmer kräbsrod verbrannd
Zwoidens: Dr dybische Änländor hat morgens om achde oin Mindeschtbromllesbiegäl von zwoi.
Driddens: Dr Ängländor isch ämmer übersäht mit Daduuus, die än Quadradmederprois von ungefähr fünf Oiro händ.
Vierdens: Wenn de se in oiner Endfernung von zwoi Kilomeder nämme hörsch, sänds koinä ächte Ängländor.
Fünftäns: Dr Ängländor braucht Aanimazioon vom uffstanda bis zom nohliega.
Wo däs mid dämm Algohol noführt, kammer gloi erkänna. Glaubsch, die händ des bis heid näd gmergt, dass bei dännä dr Länger uff dr falscha Soid isch.
Was mi nur wundra dud, isch, dass dia änglische Mopädfahrer da wääääsendlich fixer sänd – bei dännä stämmt die Längorposizion mid dr onsrä überoin.

Am nächsten Morgen kam der Nachbar vorbei und machte eine nicht erbauliche Bemerkung über das Wetter.
HCP, eine riesige Wolke erspähend: Aha, däs war ja wiedr klaaar. Schlechts Wädder. Des händ ons onsere noidischa Nachbarn dahoim uff de Hals gehxt. Besdämmt isch däs so an Fuuduuu-Dängs odr so.


Leider war es kein Fuuduu-Dings. Es war auch kein schlechts Wetter. Hinter dem Ort brannte ein ganzer Hügel. Es wurde bereits kräftig, auch unter Einsatz von einer Armada Löschflugzeugen, gelöscht

Gast am 11 Sep 2010 09:10:35

So sahs aus.

Gast am 11 Sep 2010 11:14:59

Heute war ein Ausflug nach Split angesagt.
Der Plan war, sich einen zweiten Roller für CPJ zu mieten. Dann würde CPJ auf einem und der Hund, HCP und FCP auf dem anderen Roller fahren.
HCP und CPJ beim Rollervermieter direkt auf dem Platz.

HCP: Jongr, bass uff – jedzd kosch äbbäs lärna. Mr verhandeld ämmer ond überall. Däm soine Breise agzebtiera mir näd.
Du, Verleihnix, mir bräuchded oina von Doine Rollr.

Nachdem den beiden der Preis unterbreitet wurde, drehte sich HCP mit den Worten: „Däs isch absoooluud indiskutaabäl – Juliiian, mir ganged“ um.
Als beide ein paar Schritte weg waren, rief der Vermieter „ Das guter Roller – mit Fernbedienung und Alarmanlage“.

HCP und CPJ blieben schlagartig stehen und schauten sich gegenseitig in ihre plötzlich leuchtenden Augen.

HCP: ÄN ROLLER MID FERNBEDIENONG ond Alarmohlahg ??? Den nämmor mr – isch mir schoißegal, wa där koscht. Los, gib dän Schlüssel und dän Fungpömmel här.

Leider gibt es auch in Kroatien einen Ansatz von Bürokratie. Nur eben auf kroatisch.
„Ich brauche die Fahrerlaubnis von ihm“ meinte der Verleiher.
CPJ: Ich hab nur ne Mofalizenz
Verleiher: Ich weiß nicht was das ist, aber gib her, das geht auch.
Während des Ausfüllens des Formulares, der Verleiher: Auf dem Mofadings steht gar keine Nummer.
HCP: Na ond – wenn de a Nommer brauchsch, kosch au dia aus moinem Führerschoi nämmä.
Verleiher: Nö – ich lass das leer – ist egal.

Vom Campingplatz kommt man mit dem Rad oder dem Roller wunderbar über Radwege und sehr schöne Uferstrassen nach Splitt.

Split ist auch toll (wenn es am Hafen nicht unsagbar stinken würde).
Die Stadt ist schon aufgrund ihrer Historie einen Besuch wert.

FCP, ist eine Frau mit einer magischen Gabe. Sie kann in eine winzige Damenhandtasche Unmengen packen und dann stundenlang befördern. Das geht von Hundekacktüten, über Gaststandarternährungnotsets, Getränke für den Hund und die anderen 3, Reiseführern , Büchern, Brillen, Geld, Regenschirmen, Photoapp., Hunderestaurantdecken, etc etc etc.
Sie verschwindet kurz in ihrer Handtasche und liest dann aus dem Reiseführer:

Split ist die zweitgrößte Stadt Kroatiens.
Sie ist die größte und bedeutendste Stadt Südkroatiens und gilt daher im Volksmund als "Hauptstadt Dalmatiens".
Die Innenstadt von Split mitsamt dem Diokletianspalast wurde 1979 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt.
Split war ursprünglich eine griechische Kolonie an der Adria.
Die Keimzelle der heutigen Stadt Split ist der Diokletianspalast: Kaiser Diokletian ließ ihn um 300 erbauen, und im 7. Jahrhundert - das riesige Gebäude war schon lange verlassen - siedelten innerhalb seiner Mauern die ersten Bewohner Splits an. Heute noch bildet der Palast die Altstadt von Split und ist voll mit Läden, Märkten, Plätzen und dem Dom, der in der Antike das Mausoleum des Diokletian war und den Mittelpunkt des Palastes bildet.
In Mittelalter war Split Teil des byzantinischen Dalmatiens. Später gehörte Split zum Königreich Kroatien mehrmals war es auch dessen Hauptstadt.
Split gehörte im 14. Jahrhundert zum Königreich Bosnien unter dem bosnischen König Tvrko I.
Die Stadt war lange Zeit Teil der Republik Venedig (im 14. Jahrhundert und dann wieder von 1420 an), bis es 1797 an Österreich-Ungarn fiel, wo es unter seinem venezianischem Namen "Spalato" bis 1918 verblieb. In dieser Zeit war Spalato eine Garnisonsstadt der k.u.k. Armee - hier lag 1914 das III. Bataillon des Ungarischen Infanterie-Regiments Nr. 31
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam die Stadt zum Königreich der Kroaten, Serben und Slowenen, dem späteren Königreich Jugoslawien Im Zweiten Weltkrieg war es von 1941 bis 1943 italienisch. Nach dem Kriege wurde es Teil der kroatischen Teilrepublik innerhalb Jugoslawiens.
Seit 1991 gehört es zur unabhängigen Republik Kroatien.


CPJ: Der hat ja ganz schön Kohle gehabt, der Diokletian.
HCP: Deswäga wars auch dr Diooglezian ond näd dr Juliian, denn wenn där in dr Schul so waidor macht, wird so a Paläschtle für dän Julian ämmer än Draum bloiba.
FCP: Schatz, jetzt lass doch den Jungen in Ruhe.
HCP: Wollds blosss mal erwähna..

Gast am 11 Sep 2010 11:15:46

HCP: Leid, däs isch affahoiß. Kommed, mir ganged äbbäs tränga. Mr muß bei gä Hitz ämmer viel tränga, zweggs äm Austroggna.

„Dober Dan“
FCP: SCHAAHAAATZ !!
HCP: Wa hoschn – ih hab nix gschwädzd. Alsoo – ih nämm so a großäs Piivooh.

Pivo = Bier.

HCP: Jässäs Godd, schaued amol s Hondle aa. Der fungdionierd ja gar nämmä

Gast am 11 Sep 2010 11:42:28

Booaah - puh.
Ich muß mal ein paar Stündle Pause machen - mir qualmt schon die Birne.
Aber aus der Nummer mit dem Bericht komme ich wohl nicht mehr raus ?!

Naja, macht auch Spaß.

Wie sagt man so schön: Ich muß eine kreative Pause bis morgen machen :D

Dann gehts weiter.

kompakt am 11 Sep 2010 11:52:15

Dann freu ich mich schon auf Morgen! :)

Soviel Schwäbisch, wie ich jetzt bei Dir gelesen habe, habe ich mein Lebtag noch nicht gehört. :wink:
Ich brauch zwar viel Zeit zum Lesen, aber es ist sooooo lustig!!!! :razz:

Gast am 11 Sep 2010 12:00:00

kompakt hat geschrieben:Dann freu ich mich schon auf Morgen! :)

Soviel Schwäbisch, wie ich jetzt bei Dir gelesen habe, habe ich mein Lebtag noch nicht gehört. :wink:
Ich brauch zwar viel Zeit zum Lesen, aber es ist sooooo lustig!!!! :razz:


Das freut mich.

Ich muß sagen, dass das Schreiben dieses Berichtes zum einen, weil man viel intensiver so einen erlebnisreichen Urlaub revuepassieren läßt, soviel Spaß macht und zum anderen, wenn man mitkriegt, dass er bei ein paar Lesern auch gut ankommt und tatsächlich gelesen wird.
Ich schreibe ihn im Word weil es eigentlich und ursprünglich nur ein Bericht für uns und unsere Daheimgebliebenen sein sollte.
Jetzt kopiere ich das eben immer zusätzlich in den Thread freue mich, wenn Ihr Spaß habt.

WOmO_Udo am 11 Sep 2010 12:48:23

kompakt hat geschrieben:Dann freu ich mich schon auf Morgen! :)

Soviel Schwäbisch, wie ich jetzt bei Dir gelesen habe, habe ich mein Lebtag noch nicht gehört. :wink:
Ich brauch zwar viel Zeit zum Lesen, aber es ist sooooo lustig!!!! :razz:


gibts das auch als Hörbuch :D

Ich finds Klasse, aber ich brauch auch unendlich lang um das schwäbische ins fränkische zu übersetzen.

und mach weiter so....

Udo

Gast am 11 Sep 2010 13:19:08

WOmO_Udo hat geschrieben:
kompakt hat geschrieben:Dann freu ich mich schon auf Morgen! :)

Soviel Schwäbisch, wie ich jetzt bei Dir gelesen habe, habe ich mein Lebtag noch nicht gehört. :wink:
Ich brauch zwar viel Zeit zum Lesen, aber es ist sooooo lustig!!!! :razz:


gibts das auch als Hörbuch :D

Ich finds Klasse, aber ich brauch auch unendlich lang um das schwäbische ins fränkische zu übersetzen.

und mach weiter so....

Udo


Hey, Du kommst ja aus WUG.
CPJ ist auch ein halber WUGler - Ellingen.

friedhelm28 am 11 Sep 2010 13:35:42

Hallo

Erzähler (EZ) = ich

HCP = Herr Gast
FCP = Frau Gast
CPJ = Gast Junior
KCT = Kleiner Camping Timy


"Einfach nur "KLASSE" Freue mich auch auf das Hörbuch. :klatschen: :daumen2: :kuller:

walter7149 am 11 Sep 2010 15:36:35

Das hörbuch wird bestimmt ein "Bestseller"
-haben uns gerade wiede die lachtränen aus dem gesicht gewischt

WOmO_Udo am 11 Sep 2010 19:01:50

Gast hat geschrieben:
WOmO_Udo hat geschrieben:
kompakt hat geschrieben:Dann freu ich mich schon auf Morgen! :)

Soviel Schwäbisch, wie ich jetzt bei Dir gelesen habe, habe ich mein Lebtag noch nicht gehört. :wink:
Ich brauch zwar viel Zeit zum Lesen, aber es ist sooooo lustig!!!! :razz:


gibts das auch als Hörbuch :D

Ich finds Klasse, aber ich brauch auch unendlich lang um das schwäbische ins fränkische zu übersetzen.

und mach weiter so....

Udo



Hey, Du kommst ja aus WUG.
CPJ ist auch ein halber WUGler - Ellingen.



... und warum wurde er verschleppt??
:D



Udo

Gast am 11 Sep 2010 19:10:46

WOmO_Udo hat geschrieben:
Gast hat geschrieben:
WOmO_Udo hat geschrieben:
kompakt hat geschrieben:Dann freu ich mich schon auf Morgen! :)

Soviel Schwäbisch, wie ich jetzt bei Dir gelesen habe, habe ich mein Lebtag noch nicht gehört. :wink:
Ich brauch zwar viel Zeit zum Lesen, aber es ist sooooo lustig!!!! :razz:


gibts das auch als Hörbuch :D

Ich finds Klasse, aber ich brauch auch unendlich lang um das schwäbische ins fränkische zu übersetzen.

und mach weiter so....

Udo



Hey, Du kommst ja aus WUG.
CPJ ist auch ein halber WUGler - Ellingen.



... und warum wurde er verschleppt??
:D



Udo


Nicht verschleppt - geflüchtet.
Außerdem wollten wir, dass er in einer kultivierten Gegend groß wird :D

Lancelot am 11 Sep 2010 20:08:05

Gast hat geschrieben:Außerdem wollten wir, dass er in einer kultivierten Gegend groß wird :D


:kuller: Bei de Schwobe ... :D

Anne42 am 11 Sep 2010 21:02:03

herrlich, schwäbisch ist doch eine schöne Sprache

procol am 11 Sep 2010 22:11:43

Anne42 hat geschrieben:herrlich, schwäbisch ist doch eine schöne Sprache


Stimmt!

Besonders diese Bezeichnung finde ich genial:

Gast hat geschrieben:... ond s Kackkischtle isch leer

Gast am 12 Sep 2010 09:04:02

Leid, ih bän wach - s gohd woidor. :D

Gast am 12 Sep 2010 09:09:30

Für die Hunde, besonders die Kleineren, sind solche Städteerkundungen unter südlicher Sonne nicht unproblematisch.
Zu der ohnehin heißen Sonne von oben kommt die Abstrahlung des erhitzten Betons, bzw. Steinbodens.
Die Gasts verkrümeln sich deshalb in regelmäßigen, kleineren Abständen in den Schatten und haben so eine praktische Hundetränke mit integrierter Vorratsflasche dabei.

Nachdem sie sich in einem Cafe an der Hafenpromenade erfrischt und erholt hatten, bestiegen sie wieder ihre Roller (CPJ zündete seinen lässig mit dr Färnbedienong) und fuhren, vorbei am Industriehafen, quer durch die Stadt Richtung Salona.
Die Stadt Solin (20000 Ew.) ist heute ein Industrievorort der nur 6 km südlich gelegenen Metropole Split.
Die Griechen gründeten in der fruchtbaren Ebene am Jadro zusammen mit illyrischen Ureinwohnern die Siedlung Salona.
Im Jahr 119 v.Chr. besiegten römische Heere das Gebiet um Salona und gliederten die östliche Adriaküste in ihr Reich ein. Salona wurde Hauptstadt der neuen Provinz Dalmatia.

Problematisch war nur, dass die Gasts lediglich einen kleinen Faltplan von Split, den es am CP gab, dabei hatten. Auf diesem waren zwar viele Straßen eingezeichnet, aber nur wenige benannt. Das machte die Tour spannend.

HCP: Woib, schausch hald, dass de däs Plänle näd auno falschrom hälsch – näd dass mr plötzlich agarscht sänd, ond onsern Roisebäß vorzoiga müßed, weil mr scho wiedor an dr Gränz zu dännä Bosniar standed.

Das Gebiet der Ausgrabungsstätte ist riesengroß. Man findet Ruinen eines ganzen Dorfes, ein Amphitheater, Grabstätten ohne Ende, eine Basilika etc etc.

FCP genoß die Ruhe, während HCP mit KCT im Amphitheater spielte und CPJ mit dem Roller durch die Gegend knatterte (unter dem Vorwand einen Laden mit Getränken zu suchen – auf dem Land, an einem SONNTAG).
HCP während des Tobens: Ja wo ischän moi klois Dimyle, ja wo ischs dänn? AAAAAHHH , jedzd hann ihs gloi, däs kloine Dimile……

HCP hat immer Spaß daran, dass man Hunde so schön aufheizen kann.
Nachdem alle Gasts wieder aufeinandertrafen und HCP anderen Besuchern, die ihn und den Hund stutzend beäugten noch ein
„Wa hänner dänn – früher sänd se hier au mit solchänä Viachor romdurnd“
entgegenschmetterte, wurden noch die Basilika und die Überreste des Dorfes in Augenschein genommen, bevor sie die Heimfahrt zum CP antraten.

Auf den Photos sieht man im Hintergrund die Spuren des Brandes. In dieser Region brannte es an verschiedenen Stellen immer wieder und auch der schon gelöschte Brand flammte wieder auf. Die Hubschrauber und Flugzeuge waren den ganzen Tag im Dauereinsatz.

Gast am 12 Sep 2010 09:29:06

In der unmittelbaren Nachbarschaft zum Krümel, auf dem CP, befand sich auch das:

Gast am 12 Sep 2010 09:29:50

Hierbei handelt es sich um ein 40 Jahre altes schweizer Armeefahrzeug mit 3 angetriebenen Achsen und einem Benzinmotor.
Es gehört einem älteren schweizer Ehepaar.
Die beiden sind damit unter anderem über die komplette Seidenstraße bis nach Tibet gefahren.

HCP: Ih han ämmär dängd, dass dia Schwoizer so sänd wie mir.
Hann ih näd gwißt, dass dia so händerher sänd oddor sänd däs Vollbluadnoschdaaldigär?.
S noiäschdä Modäll isch däs Sardinabixle jädäfalls näd – boi däm Däng musch Di boim Länga ja no ohstränga.
Ond überhaubd, D Soidastroß, wo sollän dia sai? In Hämdlahausa vielloichd, oddor in Baumwolllinga? Ih han dia uff jäda Fall no näd gfonda. Di schwädzed bestämmd än Schoiß ond lached sich ohschließend in däm modorisierda Gländawürfel halb hee.
Ih märg mr doch au näd, uff wälchänä Sträßlä mir scho romgeierd sänd.

Gast am 12 Sep 2010 09:33:05

Dann passierte der ultimative Supergau, der die Familie Gast auf einen Schlag ins Launetief stürtzte.

HCP: Abrobos „romeiern“: Warom laufd n des schardswoißa Herumghüpfä uff droi Boina? Wared däs näd amol viera?

Der kleine Campingtimy bewegte sich nur noch schleppend, auf 3 Beinen humpelnd und mit hängenden Ohren durch die Gegend.

HCP: FAAAAMILIÄÄÄÄÄÄ ! Schnell, kommed, dr KCT fungnionierd näd zo Oihonderd Brozänd. KRIASÄTRÄÄÄFF – sofford – irgändwaas sdämmd mit däärä Fällnos näd.

Der Rest der Besatzung stürmte aus allen Ecken herbei und – tatsächlich. KCT humpelt.
Der „kloinä Kläffor“ hat sich eine Kralle gebrochen – HCP am Boden.
Das hört sich lächerlich an, aber jeder Hundebesitzer weiß, dass das zum einen ein schlechtes Ende nehmen kann und zum anderen eine der empfindlichsten Stellen an so einem bellenden Vierbeiner ist.
Da Sonntag war und HCP einen kroatischen Arzt kategorisch ablehnte, blieb nichts anderes übrig, als das Pfötchen erstmal zu verbinden und zu desinfizieren.
Jetzt ist es ja nicht so, dass ein Hund nicht lernfähig wäre. KCT erkannte die Vorteile dieser Situation recht schnell.
Er ließ sich von vorne bis hinten betütteln und durch die Gegend schleppen.
Wer nicht von alleine entsprechend reagierte, wurde durch demonstratives Vorzeigen der bandagierten Pfote und vermitteln eines schlechten Gewissens dazu gezwungen

Gast am 12 Sep 2010 09:42:29

Es wurde abend und die CPs waren auswärts essen.
Vom CP aus ist man über die Uferpromenade schnell im nebenan liegenden Ort, in dem man für wenig Geld viel Essen bekommt. Allein diese Tatsache sorgt dafür, dass der eine oder andere Gefallen an diesem kleinen , nicht umwerfenden Ort findet.

HCP , den Hund spät abends hinter den anderen her zum CP schleppend: Däs isch ächd än schenor Ordd.
CPJ: Pabba, hier hats doch nur hässliche Betonhäuser.
FCP: Also ich find auch – da haben wir schön schönere Orte gesehen.
HCP: Jedzd passäd ämal uff, Ihr Nörgelpflauma, ich fänd dän Flägga subbor.
Dassor däs amol wissäd.
Mir sänd äm Urlaub ond jädor ko guad fända wass or will.
Baschdaa.



Am nächsten Morgen waren die CPits und drKarra relativ schnell am Start Richtung Trogir.

Trogir ist ein sehr lebhaftes und altes Örtchen. Der Besuch war ebenfalls keine Fehlentscheidung. Direkt an der Hafeneinfahrt steht auch der Rest einer, für kroatische Verhältnisse, gut erhaltenen Festung.
Der Ort ist einen Besuch wert und ist für die 4 auch nur eine Zwischenstation auf dem Weg nach Primosten.
Bevor man nach Trogir , aus Richtung Split, kommt, befinden sich auf der linken Seite Parkplätze. Schweineteure Parkplätze. Früher gab es wohl noch eine Ausweichmöglichkeit, aber die gibt es jetzt nicht mehr, weil auch sie zum Bezahlparkplatz umgemodelt wurde. Es bleibt nur auszusuchen, welcher Parkplatz der am wenigsten schweineteure ist.

HCP: Sammal, spännsch Du?! Ih wolld hier koin Dauercämbor wärddä oder däs Beddoplätzlä kaufä, sondern mir wälläd bloß gschwänd parka.

Gast am 12 Sep 2010 11:43:30

Nach einem lecker Eis in einer der gigantischen , kroatischen Eisdielen, ging es weiter.

Wichtige Anmerkung: Das Eis und die Eisdielen in Kroatien sind um Längen besser, als die Konkurrenz in Italy.

Der Verlauf der Küstenstraße ab Split ist schon alleine eine Fahrt wert. Das gilt bis nach Rijeka rauf, wie sich später rausstellen sollte.

Nach Primosten führt die Straße teilweise durchs schöne Hinterland.
Ich weiß die Entfernung nicht mehr genau, aber es waren so um die 50 KM die unsere Familie zurücklegen musste.

Gast am 12 Sep 2010 11:47:03

Primosten

In Primosten war der CP „ Kamp Adraitic“ Ziel des Besuches.
Der Platz liegt sehr schön und auch wieder direkt am Wasser. Diesmal aber leider ohne Sandstrand, sondern mit sehr groben Kiesliegeflächen.
Der CP ist parzelliert und ist ein Terrassenplatz.
Das Womo der Gasts kam weiter oben, etwas vom Wasser weg unter.
Die Stellplätze sind alle nicht sehr groß.
Witzig an diesem CP ist, dass es eine ausgewiesene Hund-klo-Area gab.
Diese stellte sich wie folgt dar:
Es ist ein großer, staubiger Platz ohne einen Grashalm, aber mit unzähligen Müllcontainern, die zum Restaurant gehörten.
Sinngemäß gab es in und um den CP nur einen Platz, auf den NIEMALS ein Hund sch…. Würde, nämlich genau diesen.
Weswegen er zu recht von allen Hundehaltern nur lachend und kopfschüttelnd gemieden wurde.

Gast am 12 Sep 2010 11:49:56

Nach der Ankkunft klärte HCP telefonisch mit der Tierärztin zuhause das weitere Verfahren bezüglich des kleinen Campingtimy`s ab.
Durch eine fachgerechte, improvisierte Krallenop war dieses Problem dann auch gelöst.

Der Ankunftstag wurde am Strand verbracht und es wurde die weitere Route besprochen.
CPJ: Ich fand die Reise bisher super, aber ich würde auch gerne mal irgendwo ein paar Tage länger stehen bleiben, damit ich auch mal ein paar Leute kennenlernen und auch mal chillen kann.
HCP: Wa wilsch ??? Chilla???
Du, moin Froind, jädzd sag ih Dir waas: So a Urlaub isch zom äbbäs ondernähmmä ond au zom Endspannä ond näd zom Chilla.
CPJ: Oh Pabba

Nun war es so, dass eine befreundete Nachbars - Familie der Gasts in Zadar Camping - Urlaub machte.
Also wurde beschlossen, den übernächsten Tag nach Zadar aufzubrechen und, falls es allen gefällt, eine einwöchige Erholungs- und Strandphase eingeläutet wird.

Nun erstmal zu Primosten:
Primosten ist ein kleiner Ort auf einer Art Halbinsel.
Schön anzusehen, aber außer einer Handvoll der üblichen Souveniershops und einer Handvoll Restaurant ist nicht viel geboten.
Der Ort selber hat allerdings auch einen Riesenstrand auf dem einiges los war.

Gast am 12 Sep 2010 11:54:04

Nachfolgende Photoserie dokumentiert, wie FCP den KCT erfolgreich dazu überredet ihm einen gefundenen lecker Knochen abzuringen.

HCP zu FCP: Jädzd hähr hald amol uff – Du hosch dän Hond ja scho bsännongslos quatscht. Däm klingläd ja scho d Löffl.

Gast am 12 Sep 2010 14:28:56

Abends wurde in den Super-Sani-Haus geduscht und anschließend lecker gegrillt.


Nächschder Daag:

Nachdem ausgiebig gefrühstückt worden war, fuhr HCP den Krümel noch schnell auf die völlig absurd konstruierte Entsorgungsdohle.
Dann ging es los, wieder immer der Küste lang nach Zadar, oder genauer gesagt, nach Nin (15 KM außerhalb von Zadar).
Gesamt also ca. 120 KM.
Die befreundete Familie verweilte auf dem CP Zaton.

Das ist auch eine traumhafte, interessante Strecke, vorbei an unzähligen Inseln und mit viel grün.
Leider auch mit vielen Kurven, so dass die Farbe der Besatzung sich der der Pflanzen immer mehr anglich.
HCP: Ih sags Eich, kodzed mir bloß näd dä Karra voll.

Auf einmal, als sich die Besatzung grad erholt hatte:
HCP lauthals: Jädzed, Familiä, reißäd Eich zsammä. Los, los längs nausschauä. Da kännerd dr Delphiinä aaglodzä.

Alles stürmte an die Fenster.

CPJ: Pabbale, ich seh gar keine Delfine.
FCP: Ich auch nicht. Wie kommst Du drauf, dass hier welche sein sollten?
CPJ hatte eine Vorahnung und seine Mundwinkel fingen an zu zittern.
HCP: Ha, isch ganz oifach, da war grad am Stroßarand….
CPJ, unterbrach sich schon halbtot lachend: …. Ein Hinweisschild, stimmts???
HCP: Ja, genau, däs sdämmd, na hoschs also au gsähä?!
CPJ , FCP und KCT lachten sich halb tot: Schatz, was stand denn noch auf dem Schild?
HCP: Woiß näd, dor Karra war wiadr z schnell, ih konnds näd läsa.
Immernoch tosendes Gelächter.
CPJ: Pabba, da stand nur ein einziges Wort davor, und Du konntest es nicht lesen?
HCP: Ha noi – Du hohlä Birn, ih han ja hier vorna au oinigäs zu dun. Jädzd schwädz scho, wa wars n für a Wördle?

CPJ mit Tränen in den Augen: „Appartment“, Pabbale, „Appartment“ war das Wort.

HCP krebsort vor Wut und Verlegenheit gleichermaßen: Ha sammal, dass Ihr däs so luschdig fända dud.
Däs isch ja grimminäll.
Ha da kammar doch zmindäschd no a Schildle uffstella, wo mr druffschroibd
„abor säha dued se dohanna koine“.
Na wißd mr wenigschdens Bschoid. Pfff, däs sänd vielloichd Bachl ond ihr lachäd au no.

Nach einer Weile, kurz vor dem Ziel:
HCP: AAANNDJÄÄÄÄ, schnell komm vor, ih glaub, mir brauchäd wiedr dia Pässe – mir standäd scho wiedr am bosnischä Schlagbaum.

Zaton ist nicht nur ein CP, wie die Gasts feststellen mussten, sondern ein Resort, ein riesiges Resort und sie standen gerade am Hauptaußentor der Anlage, das von Securities bewacht wurde und eher an den streng bewachten Zugang einer Kaserne oder eines Gefängnisses erinnert. Zumal es weit außerhalb, auf einer planen Fläche errichtet wurde.

HCP, der sichtlich beeindruckt war, von der Zufahrt in diese so gesicherte Zone:
Hahahallo, äh dober … äh, Härr Wachdmoischdor… äähm, mir sänd aussam schwobaländle …. Äh… mir sänd hier…. allso mir dachded, mir känndäd vielloicht….. also zwäggs äm Kämmba ond so … äh – hodds dahanna äbbäs?

Der Security, dessen Hauptverantwortung wohl darin bestand freundlich zu grüßen, winkte den Krümel anstandslos durch.

HCP: Sähäd dr. Ma muß bloß mid dännä Leid schwätza, no isch älläs guad.

FCP: Du, das sieht alles ganz schön nobel aus.
HCP: Awwa, dr Michael ond d Hannä sänd schließli au Schwoba, däs ko näd toier sei.
Empfangsdame: Macht pro Nacht für 3 Personen und einen Hund 62 Eur.
HCP flüsternd: ih bräng se omm, dia Schnäpf. Wa had se versucht ons jädzd boi zom bränga? Zwoiondsächzig ???? Sammol, isch däs viellochd än Verdrag uff Läbänszoit oder waas?

HCPs Gesicht war blutleer. 16 Jahre campen, aber solche Preissituationen waren dem armen Schwaben fremd.

FCP: Schatz, machen wir das jetzt oder nicht? Schahaatz?

HCP stand mit verschleiertem , nichtssagendem, leeren Blick hinter ihr und stammelte: Mach Du däs – ih gang schomal in dä Karra ond tränk a paar Bier. Andarschdor erdrag ih däs eländ nämme odr ih bräng se doch no um, dia Embfangsnudäl..

Trockentaucher am 12 Sep 2010 16:11:20

Ich schmeiße mich jetzt schon eine gute Stunde weg. Der Reisebericht ist hammer geil gemacht :kuller:

Zum Glück habe ich mal drei Jahre im Schwabenland zugebracht, daher gibt es auch keine Problem mit dem Dialekt.

Mach weiter so!!


Gregor

Gast am 13 Sep 2010 12:15:18

Der Campingplatz „Zaton“

Als das Auto auf der sehr großen Parzelle stand und alles für den längeren Aufenthalt rausgeräumt war, meinte HCP: Jongor, knadder amol los ond schau, wo sich d Nochbarschafd romdroibt.

Nachdem der Gesandte von HCP zurückkam und den Weg beschrieben hatte, klemmte sich HCP auf den Roller und fuhr zu den Freunden.

HCP ruft ganz entspannt: KÄMMBOR-MICHEL. !
Worauf dieser freundlich zurückruft : KRÜMEL-Pedorlä !
HCP: Wie gohts n?
CM: Jooo, ond selbschd?
HCP: Jo, au so. Dangä.
CM: Magsch a Bierlä?
HCP: Jo, wenn De mi so frogsch.

Damit ist für den Schwaben die Standart-Begrüssungszeremonie abgeschlossen – interessiert eh keinen und man kann sich aussagekräftigeren Themen zuwenden.

Der Campingplatz Zaton gehört, wie erwähnt, zu einem riesigen Holiday-Resort.
Zu finden sind:
Eine kleine Shopping-Meile, mit Restaurants und Bars,
Pool-Landschaft,
Bunglow- und Ferienwohnungsanlagen,
die größte Sammlung an Mobilheimen, die ich je gesehen hab,
ein kleiner Reitstall,
eine Marina (HCP: Do damid isch jetzt näd gmoint, wa Ihr wiedor dänged, sondorn so ä kloinar Hafa.).
die Ablegestelle für ein großes Touriboot,
ein Extra-Anleger für und mit allen Wassersportarten,
ein Bootsverleih,
unzählige Tennisplätze,
Quad- und Rollerverleih,
Fussballplätze,
ein größeres Waldstück mit nettem Trimmdichpfad
Super Sandstrand mit coolen Spielmöglichkeiten für Kids,
ein Hundestrand.

Kurz - das ist ein echter Familienplatz.

Man muß allerdings aufpassen: Die Stellplätze gehen von gigantisch groß bis abartig klein. Zum Wasser hin betreiben die immer mehr Presspassung.

Die Sanitäranlagen sind vorbildlich und in absolut ausreichender Menge vorhanden (selbst , wenn der Platz voll ist).
In der Nähe der Sanihäuser gibt es jeweils eine Armada von Holzkohlegrillstellen mit sehr gemütlichen Sitz- und Feiergelegenheiten. Absolut super gemacht.
Der Hammer: Es gibt in jedem Sanigebäude eine Küche mit 10-20 Gas-Koch-Möglichkeiten, mit je 2 Flammenherd.

HCP: Wenn Di Doi Aldä naus schmoißt, kosch Dr dohanna än Dösle Raffiolii warm machä.

Gast am 13 Sep 2010 12:17:47

Die Frauen beurteilen den Platz:
FCP zur Nachbarin: Die Duschen sind toll und die Kabinen sind so groß, dass man mit seinem ganzen Kram keinerlei Probleme hat. Außerdem werden die Sachen nicht nass
Nachbarin: Jaaaa, genau, und alles ist so sauber…. Man kann sogar kochen.
HCP, der seines Zeichens als großer Frauenversteher bekannt ist, will sich auch am Gespräch beteiligen:
Jo, gnau, au d Fäkaliäabtdoilong isch schwoinesauber. Ond – passäd uff, dia Pängelbägga sänd faschd Pängeltröög ond hänged so gschiggt, do kosch ohne Broblämä froihändig schiffa ond driffsch sä drotzdäm. Däs gohd bis zu oim Medor Endfernong.
So manchs Rindviach wär froh, s häd so än Näpflä zom draus fressä.
Da trägd mr äs Bierlä gern ford.

Die Frauen gucken schockiert.

FCP: Schatzzzz, pfui, so spricht man doch nicht mit Frauen.
HCP: Ja, okäi, sorriii, ih wollt sagä, dass dia PISSOAAS …..
Heyyyy – wa hännern jädzd? Bloibäd doch amol do – jädzd, wo mr graad so schee am schwädzä waräd…
Pfff – Woiber !
Kämbor-michel, woisch Du wa die händ?
cM: Koi Ahnong, abor die Moi drängd ja koi Bier.
HCP: Aah so, hosch räächd, jo,, na wars wahrscheinlich wägä dämm.

Gast am 13 Sep 2010 12:24:08

Trockentaucher hat geschrieben:Ich schmeiße mich jetzt schon eine gute Stunde weg. Der Reisebericht ist hammer geil gemacht :kuller:

Zum Glück habe ich mal drei Jahre im Schwabenland zugebracht, daher gibt es auch keine Problem mit dem Dialekt.

Mach weiter so!!


Gregor


Diialägd ? :eek:
Wasn füra Dialäggd?
Jongar, däs isch klaaarsdäs Deudsch - vrstoohsch?
Odar, om nach onsarm Bolidigor, äm Oddängor, z sbrecha:
Wi schbieg sis längwitsch ferry wäll.

uschi-s am 13 Sep 2010 12:33:38

Also für mich ist es schon recht anstrengend, Deinem Bericht zu folgen. Aber so lernt man halt alle Fazetten der deutschen Sprache kennen. :D

Gast am 13 Sep 2010 13:03:39

uschi-s hat geschrieben:Also für mich ist es schon recht anstrengend, Deinem Bericht zu folgen. Aber so lernt man halt alle Fazetten der deutschen Sprache kennen. :D


Fazetten???
Du bist doch auch eine Fazettenreiche Frau.
Lass Dir Zeit beim Lesen - danach dauerds ja wieder ein Weilchen, bis die Gasts wieder Berichtsmaterial mitbringen.

HCP: Uschilä, lass Doin Kobf näd hänga. Villoichd dräffä mr ons ja amol uffm offiziällä Träffä von ällä Forä-nasä, dann erglär ih Dir däs ganzä Däng mid däm Schwäbisch.
Wenn dä dann hoimkomsch , kosch schwäblä wie a ois.


Bass uff, ih erzähl Dr no a Widzlä, zom üba:

Än Bolizischd hält so än Älkawe oh ond sächt zom Fahrer vo gä Kischd:
" Ih sag Iahna jedzd zom sibbta Mol, dass sie ihr Ladong vrliera dued".
Na sächt dr Laschdorfahror zu däm polizischda:" Ond i sag ihna zom sibbda Mol, dass däs Audole hier än Streuwagä isch ".

:D

chrisk am 13 Sep 2010 14:39:58

Ich finde das Hochdeutsch nach dem Schwäbischen arg irritierend zu lesen :D
Toller Bericht und Klasse Dialoge zwischen HCP und CPJ :wink:

Gast am 13 Sep 2010 15:54:52

Leider, leider, leider kann ich zu Zadar nicht viel erzählen und es gibt keine Bilder.
Zweifelsohne ist das eine tolle Stadt mit wahnsinnig ansprechendem, historischen Stadtkern, aber als die Gasts auf Tour in Zadar waren, hat es ca. 3 Sekunden nach Verlassen des Autos vom Freund „Kämber-Michel“, angefangen zu schütten wie aus Eimern und hat über Stunden weg nicht aufgehört.
Ein Besuch wird auf jeden Fall irgendwann nachgeholt, denn die Stadt hat der gesamten Familie sehr gut gefallen.

Ah doch , eins noch.
Trotz des Unwetters war HCP mit Anhang natürlich bei der Meeresorgel.
Überaus faszinierend.
Die haben am Ufer im und aus Beton (wie kanns anders sein) eine Orgel gebaut, die den Wellenbewegungen Töne verpasst. Genaugenommen verursachen natürlich die Wellen die Töne,
Die Orgel ist im Boden der Promenade verbaut.
Hört sich super an.
Wenn nicht viel Bewegung im Wasser ist, erinnern die Töne eher an….
HCP: FAMILIÄÄÄÄÄÄ, schnäll, gangäd vom Wasser wägg – dia Waaaaalä kommäd, uff gohds, aber zaggig!

In der Nähe des CP`s ist der kleine Ort Nin.
Nettes Örtchen. Den alten Teil erreicht man über eine kleine Brücke von dem Rest des Ortes aus.
Hinter dem Ort ist ein ideales Gebiet für Wasser-Wind-Sportarten.
Spuren der Römer sind selbst im kleinen Nin zu finden.
Einst war Nin wohl mal ein wichtiger Außenposten.

HCP: Dimmylä, kommsch jedzd au amol mir wälläd los?
KCT: Herrschen, ich kann nicht – nü - wemmor long genuch wordet, kommt bestümmt een Gorniggol vorbei. Gorniggol sin besser ols Fettbämmen.
HCP: Oh Mann, där Ködor brängd mi no um moin Versdand.

sloter am 13 Sep 2010 20:01:35

Hai HCP
Des Bild 002 des isch dochs Altstäddle von Nin odr? :D
Ibrigens mir send 3 km weider en Privlaka ofm CP Nina au mit 3Leid und ama Hond für dreiazwanzg eiro gstanda.

Rainers1869 am 13 Sep 2010 21:48:43

Ond mir händ in Privlaka, wa au et weit weg isch a bissle weider zahlt.

RG Regalbau am 14 Sep 2010 04:47:59

Jetzt hondr ä neie Sproch orfondo.
Un des vomarä Badenzer. :D

Gast am 14 Sep 2010 06:12:17

sloter hat geschrieben:Hai HCP
Des Bild 002 des isch dochs Altstäddle von Nin odr? :D
Ibrigens mir send 3 km weider en Privlaka ofm CP Nina au mit 3Leid und ama Hond für dreiazwanzg eiro gstanda.


Gudda Morrgä.

Ja klar ist das Nin. Hab ich doch im Text erwähnt.

Das stimmt, ich habe versäumt zuerwähnen, dass es im Umfeld auch günstigere Plätze gibt.
Das ist uns nicht entgangen.
Für uns kamen sie nur leider nicht in Betracht, weil wir ja zum einen eine Visite boi dännä Nachbarläs machä wollded,
und zum Anderen ja auf einen Platz wollten, wo für Julian was geboten ist.

Ich meine, man kann sagen was man will, aber Zaton ist ein toller platz. Bloß eben in einer für uns bisher unbekannten Preislage.

Am Schluß des Reiseberichtes (wir sind ja noch nicht am Ende :D ), werde ich noch einen Satz zu Preisen im Besonderen und im Allgemeinen sagen.

Gast am 14 Sep 2010 06:25:59

smeagol hat geschrieben:Jetzt hondr ä neie Sproch orfondo.
Un des vomarä Badenzer. :D


Dua, Ralf, ih duus ogärn, abbor ih muß Dr saga, ih bliggs jädzd grad än Momändlä näd so würglich.
Wälchänäs Sbrüchlä moinschn jädzd?


Leid, gell, ih muß jädzd, wägä däm Brichdle, abor näd alläweil in däm broidträdänä Schwäbisch vo däm HCP poschda, odder?

Gast am 14 Sep 2010 12:23:04

Oin Tip fürd Schnorbslfragdion:

Da unsere reisende Familie diesmal kein Boot dabei hatte, mieteten sie sich am Platz so eine kleine Nussschale.
Als sie zum Steg kamen, trieb nur noch ein einziges Boot halblebig im Becken.
Die Gasts stiegen ein.
HCP zum Verleiher: Sammal, isch Dr schomal uffgfallä, dass där morscha Kahn ä Löchle had?
Vermieter: Ja, ja, Loch aber nicht schlimm.
HCP: Ja, scho klar – solang däs Loch kloinor isch, als däs Länzvändil machsch Du Dir koine Gädangä, gell?
Vermieter: ja
HCP: Na subbor. Bsadzong, ih hoff, ihr händ gnuag gfrühschdügd, äm Fall mir durch dän Ozeaan schwämmä müßded.
Bass uff, Du Schlidzohr, mir sänd schwäbische Schdaaadsbürgor. Wänn ons äbbäs zuschdöössd, na hosch dia schwäbischä Obrigkoid am Kiddäl. Na kosch Di warm ohzieha, däs sag ih Dir.

Die Gasts tuckerten mit dem alten Kahn und ihren Schnorchelsachen die Küste ab.
Aus dem Schnorcheln, was eigentlich der Grund der Bootsmiete war, wurde leider nichts.
Bedingt durch die Inseln, kommt es offensichtlich ab und an vor, dass abseits der flach abfallenden Badestrände, ziemlich kalte Strömungen vorherrschen.
FCP und CPJ waren, zum Test, kurz im Wasser, HCP zog es vor, aufs Boot aufzupassen.

Sprich: Einfach so Schnorcheln geht auch dort nicht immer und überall.

HCP: Nach däm Sälbsttäscht vo moinäror Andjä, had se ausgschaud, wieä grubbfds Göggälä, so hods gä d Haudpora uffgsdälld.
War au koin Wonder – däs Wassor war scho diggflüssig, so kald war däs.


Die Zeit der Familie Gast auf dem CP Zaton neigte sich dem Ende zu.
Nachdem am nächsten Tag, morgens beim Frühstück, die Route noch geklärt worden war, tuckerte der Krümel vom CP Richtung Autobahn A1 mit Ziel KrK.
Die Route verlief über die Autobahn bis Rapain Klanac, die Ausfahrt liegt ungefähr auf Höhe des Küstenortes Senj .
An dieser Stelle liegen Autobahn und Küstenstraße sehr nahe bei einander. Man wechselt auf die E65 , die beide Strecken verbindet.
Dieses Verbindungsstückchen ist absolut super. Traumhafte Landschaft und interessant zu fahrende Straße – allerdings nur für die die vorne sitzen.
Denen, die sich hinten aufhalten, wird zwangsläufig spätestens nach 10 Minuten speiübel (inkl. KCT).

Die Strecke ist, wie so viele in Kroatien, für über 7,5 To gesperrt. Und ebenfalls, wie in Kroatien üblich, hält sich jeder dran, außer denen, die über 7,5 To wiegen. :D :D
Das ist fakt und wiederholt sich in ganz Kroatien auf wahrscheinlich jeder dieser eingegrenzten Strecken.

So kam es, vor einer der Haarnadelkurven, so wie es kommen musste.

HCP, der ja ein absolut feinfühliger, sensibler Mensch ist, war gerade sichtlich bemüht, die Besatzung von der Übelkeit abzulenken:

HCP: Oh Man, Ihr Pfoifa, reißed Euch doch mol a bissle zammä. Gnießäd doch dia schöne Fahrdd. Ihr müssed oifach boosidiiv dänga.
Schauäd amol, wie onser tollor Karra uff dr Stroß bäbbd. Da, guggäd na, ich ka sogar no mehr Gas gäbbä ond dr Karra bloibt oins a än dr Spur.
Jawolll, awwa, da, jädzd sähäd dors, dr Abstand zu dännä Flascha händer ons wird ämmär größer.
Schwätz ih oigändlich mit mir aloi, odär warom sagäädr nix me?
HEILANDSAGG !!! FÄSCHDHALDÄÄÄÄÄÄ! Mr müssäd ä onfroiwilligä Ladongs-Sächerongs-überbrüfong machä !!!!

Quietschend kam das Womo zum stehen.
3 Sattelzüge quälten sich den sehr steilen Berg hoch, wovon der Mittlere in dieser Kurve wohl etwas gepennt hatte. Auf jeden Fall scherte er soweit aus, dass die hervorstehende Front des Aufliegers die Gasts um ein Haar, frontal erwischt hatte.

HCP brüllte hinterher:
Du Schwachmad, Du hirnlosäs Häromgehübfä, kosch näd uffbassä, Du Dachbladd, Du Äländigä, schläbb doi Zoig doch mid däm Loiderwägälä dän Buggäl nuff, wänndä z bled bisch än Älkawe zom fahrä.
CPJ: ähm Pabba, können wir dann wieder?
KCT: Nü, wasn loos? Gorniggol??
HCP: Hondlä, hogg di no ond hör uff mi ossiatisch azombällä – ih bän grad in oinärrär mändalä Krisä.





Sie fuhren die Küstenstrasse bis geschätzte 25-30 KM vor Rijeka links ab Richtung der Insel Krk geht.
Schilder weisen einem den Weg zu „Otok Krk“.
Man muß Maut zahlen , wenn mich nicht alles täuscht: ca. 10 EUR, wenn man über die Brücke fährt. Das gilt aber für gleich für Hin und Zurück.
Danach kommt gleich eine Haltebucht, von der man die Aussicht genießen kann.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Wo muss ich mich mit Gespann an Mautstellen einordnen?
ohne Vignette durch SLO nach HR (eher nicht nach Istrien)
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt