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Ich habe mich entschlossen, diesen Bericht in Geschichtsform zu schreiben.
Es macht mir Spaß, fällt mir leicht und lässt sich gut lesen (war zumindest mein Eindruck aus dem Thread über die Montage des Turbovent). :D Allerdings ist es dadurch natürlich etwas mehr, so dass es eben etwas dauern wird. Hat aber auch den Vorteil, dass man es häpchenweise lesen kann. Den kompletten Bericht wird es, nach Fertigstellung als PDF auf meiner WWW geben. Die Mitwirkenden : Erzähler (EZ) = ich HCP = Herr Gast FCP = Frau Gast CPJ = Gast Junior KCT = Kleiner Camping Timy (hierbei handelt es sich um einen vorwitzigen Parson Russel Terrier, der ähnlich wie CPJ ständig das letzte Wort haben muß). Wenngleich die Kernaussagen und Vorkommnisse so stattgefunden haben, sind sie, im Sinne einer unterhaltsamen Geschichte, etwas geschmückt. Parallelen zu anderen Womobesatzungen sind rein zufällig :D So, es geht los. Viel Spaß beim Lesen der Erlebnisse des in natura natürlich NICHT so prolligen HCP’s und der restlichen Besatzung :D Geplant war eine 3,5 wöchige Reise mit folgendem Verlauf: 1. Ziel : Österreich 2. Plitvicer Seen 3. Dubrovnik 4. Split 5. mal sehen – Küste hoch halt…. EZ: Alles begann am 14. Tag des Monats 08 , 2010, als alle Süddeutschen Womos irgendwo im europäischen Reich oder noch weiter, kreuz und quer durch die Lande tuckerten und ihren Urlaub genossen, oder zumindest auf der Fahrt ins Urlaubsziel waren. Alle? Nein – nicht alle. In einem kleinen Ort in Süddeutschland (int.Bezeichnung „Bernitown“ – dr Schwab sagt aber au gern „Bernhausa uff d Fildre“) stand auf einer Wendeplatte das Womo „Krümel“ und wurde noch kräftig beladen und versorgt. Wie die Ameisen verfrachteten die Gasts alle möglichen, lebenswichtigen Utensilien, wie z.B. Bier, den Motorroller, Bier etc. HCP: Familiä ! Mir müssed ons a bissle beoila. Um fönfe isch abfahrt – wer bis do no ned im Karra hockt, bloibt dahoim !“
HCP war kräftig am Checken der Womotechnik und der Kontrolle der Füllstände, wie : Bier, Wasser, Benzin, Öl, Luft. Nebenher klärte HCP CPJ noch in puncto „Lebensweisheiten“ auf. HCP: Jonger, Du musch Dir oins merga: Wenn dr der Roifa blatzt und Du stehsch am Stroßarand, isch des Schoiße, aber ma kommt no raus aus ge Gschicht – wenn de aber am Rand stohsch, dr Roifa isch blatzt OND Du hosch koi Bier – dann bisch am Ar…. . Deshalb tuuhsch emmer zerscht den Füllstand vom Becks-Bierkischtle kontrolliera ond dann erscht d Luft ezäädaraa, ezäädaraa“ HCP kam weiter unter Streß, es war schon Nachmittag. Nach Beladung des Krümels hetzte er diesen auf den naheliegenden Womostellplatz, um Wasser zu tanken, und danach zur Tankstelle, um zu tanken und laut über die schwachsinnigen Ducato-Radkappen fluchend die Luft zu kontrollieren. Kurz vor Fünf kam HCP schwitzend zurück und verkündete stolz: HCP: So, ich bän ferdig – ih muß no duscha ond dann gohts los. FCP: WAAAASS? Wie los? Ich muß noch einkaufen. HCP zitternd: Duu musch was???? Oikaufa???? Jetzd ???? FCP: Schatz, Du willst doch auch gerne, dass unterwegs alles möglichst frisch ist?! Nun macht mal nicht so einen Streß und lasst mich mein Zeug machen, dann gibt’s nachher auch was Leckeres. Denkblase CPJ: Cool, wenn Antje einkaufen geht, bringt sie mir was mit und es gibt was Leckeres zu futtern. Denkblase KCP: Cool, wenn Frauchen einkaufen geht, bringt sie mir was mit und es gibt was Leckeres zu futtern. Denkblase HCP: Ih dreh glei durch – mir hän Bier, mir hän Sprit ond s Kackkischtle isch leer – wa wället se denn no älles?! . Zeitsprung: 3,5 Std später saß HCP und sein treuer Beifahrer und Wegegefährte, KCT, im „Karra“ und harrten der Dinge , die da kamen. Nachdem FCP ihren Einkauf getätigt und die Fingernägel in Schuß gebracht hatte, war sie emsig dabei besagten einkauf, sehr zum Verdruß des sich im Lenkrad verbissenen HCP einzuräumen. 20:00 MEZ war es dann soweit – nach energischem „Warmlaufenlassen“ des Motors seitens HCP rollten die Gasts los Richtung München. HCP: Gott sei dank – ich hab scho dacht, mir müsset hier vermodre. Mit Eich verpasst mr au no de Urlaub. Ih sag Eich – mir fahret miiindeschtens bis zu dänne Öösis. Ca. 2 Std später. HCP Boooahhh – ih bin ganz scheh müd – ich glaub, mir fahred ronder ond pennet hier. (Dasing – ca. satte 170 km von zuhause weg – d.h.: noch nicht mal München geschafft). Auf dem Autohof Dasing muß man zwar ein paar Euronen für eine ziemlich schräg stehende Nacht berappen, aber dafür ist man auch gleich wieder auf der Autobahn. Ansonsten ist alles sehr sauber und es gibt speziell ausgewisenen Parkplätze für Kühllaster, damit diese den Anderen nicht auf die Nerven gehen.
Doppelrolle :?: Willkommen zuhause ... und mach hin mit dem Bericht, was dauert denn da so lang :?: :wink: Am nächsten Tag ging es für die Campingspits weiter Richtung Österreich.
Kauf der Gobox (O-Ton HCP: „ Des schoiß Faggingkischtle mit integrierteäm Armutspiepserle“). HCP: Servus, mir broichded däs Abbarätle, des mr sich uff d Scheib bäbba muß. Verkäufer: Wohin solls gehen? HCP: Hey, ich wollt koi Naffi, sondern des Fagging-Maut-Kischtle. Verkäufer: Ich weiß – also wohin solls gehen? HCP zu FCP: Du, där Sämbel vrstohd mi ned, der will mr ämmer a nois Naffi uffquatscha. FCP: Schaahaaatz, sag einfach wohin wir wollen. HCP: Des goht dän Schluchtaschoißer doch gar nix oh. FCP: Wir möchten nach Slo. Verkäufer: Hin und zurück 165 EUR. FCP: Schatz, bezahlst Du mal?! Schatz? Schaahhaaaatz?! Nachdem HCP das Sauerstoffzelt verlassen und die reanimationsversuche erfolgreich hinter sich hatte, meinte der Verkäufer: Diesen Beleg müssen Sie dann bloß noch, innerhalb von 2 Wochen, zu Asfinag faxen. HCP: Hä? Verkäufer: Muss sein, sonst verfällt Ihr Guthaben HCP: Hä? Ih bän 3,5 Wocha weg, wie soll ih des faxe??? Verkäufer: Nicht mein Problem – ich bin ja nicht weg und ich brauch auch keine Gobox. Ja, liebe 3-Achs-Womofahrer. So ist das im benachbarten Bergland. Man bezahlt wahnwitzige, nicht gerechtfertigte Höllenbeträge und kann dann nachher noch eine Faxmöglichkeit suchen, um die bescheuerte Gobox zu legitimieren. Ich bin an und für sich dem Mautzahlen nicht abgeneigt und verstehe, wenn sie zweckgebunden verwendet wird, auch deren Rechtfertigung, aber 3 Achsern über 3,5 To kann man nur raten, Österreich unbedingt zu umfahren oder entsprechend Mehrzeit für die Fahrt über Mautfreie Straßen einzuplanen. Es ist schon vom Prinzip her ratsam sich diesem Vorgehen zu entziehen. Nachdem FCP HCP bei seinem Mordversuch vom Kassentresen gezogen hatte, ging es weiter. Erster Stau und vorläufiges Ende eines kleinen Rennens mit einem holländischen Wowa-Gespann, zudem ein netter Kontakt im Stau entstannt: Blockabfertigung in Ö HCP (der multikulturell sehr offen ist und sich landschaftlich in Europa sehr gut auskennt): Du, floiing Datschmään, vrstohsch Du des Däng mit dr Blockabfertigung bei dänne Ösis??? Also Ich ned – denk amol nach – händ ihr vielloicht dän Quatsch bei Eire Tunnel in d holländische Bergregiona oder in Eire Alpa??? Noi- hänner ned – ih sag ja, des isch Quatsch. Da ka doch nix passiera. Des isch halt des Däng mit derra Gschwindigkoit. Wenn de schnell gnug bisch, fahrsch nei ond ruggzugg wiedr naus- ferdig – da passiert nix, aber noi, die mißed ja d Blockabfertigung erfända.
Isch widzig, was die oinem so biedad , für 165 Eur. Nach ca. 1 Stunde Stau kamen die Gasts auf dem Stellplatz „Rosegger Hof“ an. Der SP ist sehr schön gelegen und bietet Platz für viele Womo, jeglicher Größe, und Wowa-Gespanne. Man steht auf einer perfekt gemähten Wiese, hat eine schöne Umgebung und ein gemütliches Restaurant mit Biergarten um sich rum. Es gibt einiges zu sehen dort und man kann super spazieren gehen oder wandern. Für Kinder ist im 100 Meter – Radius ein großer Freilauf-Tierpark und ein gigantisches Labyrinth geboten.
Hallo Wolfgang. Ja, sind schnell rumgegangen, die 3,5 Wochen. War eine interessante, lustige Reise. Wir hatten viel Spaß mit vielen interessanten Leuten und haben eine Menge gesehen und erlebt. Los, weitermachen ... bevor ich vor Lachtränen nix mehr sehen kann :D
Freut mich :) Geht bald weiter. HCP muss noch dän Karra vollends auslada ond dänna Pflichta als Knächt vo dr FCP grächt wärda. ;) Weißt ja wie das ist ?! :) :kuller:
ich seh schon , der lange Winter ist für mich gerettet !!! Nach unserem Urlaub gibt im Forum Lesestoff ohne Ende , von der Ostsee bis Kroatien..... *steht jetzt erstmal unter Lesezeichen *....bis ich Zeit hab :wink: :hallo: Achja, für alle Teilnehmer einer netten Unterhaltung vor 4 Wochen:
Man sieht auf einem der Bildchen den laminierten Forumspömmel hinter der Windschutzscheibe :D HCP ließ es sich natürlich nicht nehmen, trotz des Streßes.... FCP : Schatz, lass doch den Quatsch und kümmer dich um die restlichen Vorbereitungen. HCP: Moisle, des isch wichdig. Des müsse mr mache, sonscht stoiged mr dia Forumsnasa uffs Dach. Ih muß des nur no gschwänd oischwoißa :D Ah, hällöchen Chris. :) Oooh :eek: - jetzt hast du deine schöne 1111 kaputt gemacht :eek:
Aber für diese Beiträge lohnt sich das. :zustimm: Maggie Hi C-Pit,
schön dass Du wieder da bist! Jetzt gib Gas,wir brauchen mehr ! Freue mich auch aufs lesen....besonders weil wir bald aufbrechen.
Ja, einen Tot muß man sterben :) Kann die 1111 ja nicht ewig behalten, denn das hieße ja, dass Du auf meine geistreichen Diskussionen verzichten müßtest :D Du bist aber auch gut in Form heute - Du hast den 2300sten Beitrag geschrieben auch ich freue mich auf die Fortsetzung dieses sehr amüssanten Reiseberichtes, nicht nur wegen der erfrischenden Erzählart, sondern bin ich auch neugierig auf die Reiseroute und Infos, da ich nächste Woche Freitag ebenfalls auf dem Weg nach Kroatien bin.
Bitte schreib schnell weiter :) der Bericht ist klasse und inzwischen verstehe ich als echte Rheinländerin sogar den Inhalt :D :D I ka noend amol so schwäbisch schwätza wie der schreibt :oops: :D
Schön machst das, freue mich auch auf die Vortsetzung. HCP bat den Wirt vom „Rosegger Hof“ das Asfinag Fax zu senden, was dieser auch gerne tat, weil…..
HCP : Antjääää, Du, jätzt pass amol uff, die sänd ja schlämmer wie mir Schwoba. Faxt der Hääuptling vo dahanna ned dän Wisch zom Audobahnwucherveroi ond kommd zrück ond sächt zu mir: „So, hier ist Ihr Belege – macht 1 Eur“. Familiäää – wemmr zrück sänd, gründa mr soford so a broffesioälle Faxfirma. Den Markd lasse mr ons ned abgraba. Die weitere Route verlief durch den Karawankentunnel nach Ljubljana und weiter Richtung Zagreb. Von dort dann über Karlovac an die Plitvicer Seen. Am nächsten Morgen starteten die Gasts also von dem nahe Villach gelegenen SP. HCP: Jonger, jetzt müßed mr noch durch dän Karawanätunnel, dann sämma in Sloweniä. FCP: Schatz, der heißt Karawanken…. HCP: Du schwätz än Krampf. Du hosch Di verläsa, wahrscheinlich durchs Gruggel. Karawankä – was soll än des sei. Oder hosch schoml ghert, dass die früher mit de Karawankä durch dia Wüschte sänd? Ich sags nomal langsam: K a r a w a n ä – Tunnel, so hoißt dia Erdröhre, die ins gelobte Land dr billiga Zigarredde führt. Als die Röhre die Gasts in ihrem Krümel wieder ausspuckte, befanden sie sich auf slowenischem Boden. Die Autobahnen in Slowenien sind astrein. Über 3,5 To braucht man KEINE Vignette, sondern muß an den Mautstellen direkt bezahlen. Nachdem HCP die Ziggi-Preise der letzten Slowenien-Durchfahrt wieder einfielen und KCT auf seine Notdurft mit einem gebellten „Hunger, Pippi, Durst“ anmeldete, steuerte er die erste Tankstelle an. CPJ: Pabba, bringst Du mir ein Snickers mit? Die Antwort hätte er sich eigentlich denken können. HCP: Än Snickers??? An dr Tankställ??? Des koscht miiindeschtens 80 Cent .Was glaubsch Du, warum ih am Start ewig uff d Antje mit ihrm Oikauf hann warde müsse??? Mr händ gnug daboi. Außerdäm hann ih grad erscht oin Eurooo fürs Fax abklemma müsse – davo muß ih mi erschtmal erhole. Sprachs, hüpfte aus dem Auto und holte erstmal etliche Stangen Lucky Strike Ziggis, für 2,3 EUR pro Schachtel. Tja, das ist das Absurde an den Rauchern. Der weitere Verlauf der Fahrt verlief erstaunlich unspektakulär. Bei Karlovac verließen die Gasts die A1 und fuhren auf der Landstrasse zu den Plitvicer Seen. Dort lenkte HCP das Womo auf den CP „Korana“. Korana ist ein schöner, weitläufiger und unparzellierter Campingplatz. Um diesen herum kann man direkt in schöne Schluchten wandern / radeln oder die tolle Landschaft erkunden. Vom CP aus fährt ein Shuttle zu dem Nationalpark mit den Seen. HCP: So, do sämma. Jetzt kenned erschtmal oi Ründle entspanne. :D grossartig!
grüße o. - mit gesichtsmuskelkater
Ja, hat aber lange gehalten - hatten lange Ruhe vor dir :twisted:
Uups, und schon sind sie weg. Da fand ich die 2222 im Sommer viel schöner, hat aber auch nicht lange genug gehalten, damit es einem aufgefallen wäre... - so arbeite ich mich denn mal an die 3333 heran :D Nu mach aber hinne mit der Fortsetzung, anstatt hier rumzusülzen :wink: Maggie :D :zustimm:
Bitte mehr davon! Klaus PS: Ist schon interessant, wie groß die Variatonsbreite der deutschen Sprache ist. HCP und FCP und KCT machten sich auf Richtung Rezeption, um sich nach dem Shuttle zu den Seen zu erkundigen.
Eine nette Kroatin begrüßte sie smilend mit freundlichem Blick auf den kleinen Camping Timy. „Dober Dan“. HCP, der gerade etwas abwesend war, weil er fasziniert auf das Ergebnis der zweifelhaften Handwerkskunst kroatischer Elektroinstallateure schaute, hatte nicht richtig zugehört und verkniff sich dennoch nicht lauthals folgendes Statement: „Än Doberman ???? Moin Timyle isch koin Doberman – des isch n roirassiges Parson-Russel-Terrierle mit oins a Stammbaum. Ih sag Dr – vo däm Stammbaum kosch DUUU nur träuma.“ FCP: SCHAAAHAATZ, Du willst doch auch, dass wir morgen mit dem Shuttle zu den Seen fahren können ?! HCP: Logo, aber ma muß sich ja näd älles…. FCP: Geh doch mal gucken, wie sie das mit den Holzhütten so gemacht haben. HCP und KCT verstanden den Wink mit dem Zaunpfahl und trollten sich grummelnd von dannen HCP zu KCT: Timyle, ih sag Dir: Wo sämmer da bloß no komme? Also oins isch Faggt – mit Handwärg oder Hondle henns die nedd so. Da solldesch mol d TÜV-Südwääscht noh schicka – Ha, da däd dänna aber höra ond sähä vergange. Nachdem geklärt war, dass „Dober Dan“ „Guten tag“ heißt und es sich bei „Dober Dosli“ nicht um eine schweizer Bezeichnung für irgendeine Metalldosen, sondern um „Willkommen“ in Kroatisch handelt, setzte die erhoffte Entspannung ein. Nach einem entspannenden Nachmittag auf dem CP und einer guten Nacht, hatten die Gasts den Besuch des Nationalparks auf der Agenda. Wegen des kleinen Geschichtles um die ersten kroatischen Wort für nicht kroatisch vorbelastete Leser, habe ich ganz vergessen noch folgendes Statement abzugeben: Die Sanitäreinrichtungen sind landestypisch :D aber sauber. Die Entsorgungsstation ist für kleine und/oder niedrige Womos gut anzufahren – für den Krümel leider nicht. Naja – macht nichts – die Tanks ließen ein paar weitere Tage zu. Jedenfalls starteten die Gasts also gleich morgens mit dem Shuttle zu den Seen. Zu den nachfolgenden Photos gibt es nicht viel zu sagen – sie sind selbsterklärend. Man kommt in eine andere Welt. Das ist unglaublich und ein ABSOLUTER PFLICHTBESUCH. Die Pltivicer Seen sind der Oberbruner. Ich hoffe, das kommt halbwegs rüber . weiter... Luschdig gschriba und scheene Bilder, dank schee. I ben gspannt wias weidr goht. :D Also, das Geschriebene Schwäbisch versteh ich ja alles - würde ich euch auch verstehen, wenn ihr euch untereinander so unterhaltet :?: :roll: :eek:
Maggie Noi ... :D
Aus der Fernsehwerbung solltest Du eigentlich wissen: Mir kennet älles - außer hochdeutsch. Aber mal im Ernst: HCP schätzt zwar broidestes Schwäbisch - aber ich eigentlich gar nicht. Ich denke, Du würdest mich problemlos verstehen. :D
Grad bei dir wär ich mir da gar nicht so sicher ... :wink: :D Ich meinte doch auch, wenn ihr euch auf schwäbisch unterhaltet. Maggie Jetzt habe ich schon gedacht, spinne ich, wir waren zwei Tage vor Euch an den Pltivicer Seen und uns haben sie fast "zertreten". Aber ich sehe jetzt doch auch auf dem letzten Bild einiges an Besucher.
Bin schon gespannt auf die Fortsetzung, da wir ja fast zur gleichen Zeit unterwegs waren. Aber ich als Gastin tue mich etwas schwerer mit dem Schwäbisch, aber ich lerne es schon noch. Hallo,einfach köstlich geschrieben - wir haben laut vorgelesen und tränen
dabei gelacht auch die bilder sind toll weiter so - lachen ist gesund bitte, bitte weiterschreiben......
Absolut netter Bericht und herrliche Bilder die Erinnerungen wach werden lassen!!!! Tip:
Wer den Nationalpark besuchen will, sollte UNBEDINGT gleich morgens los. Außerdem ist es von Vorteil NICHT bei Parkplatz / Tor 1 zu starten, sondern weiterzufahren bis P2. Wenn man bei P2 anfängt, startet man gegenläufig zur großen Masse . Dadurch steht man nicht lange an der Kasse und man sieht den schönsten Teil des Parks bevor sich alle anderen, die von P1 kommen dahin vorgearbeitet haben. Ich kann das nur jedem nahe legen. Wenn man das nicht tut, kann man sich gleich drauf einstellen, den Tag über wie die Lemminge hintereinander her zu tappeln. Ebenfalls von Vorteil ist, wenn man diesen schönen Park nicht in den Werksferien der Italiener besucht. HCP erklärt warum: HCP: Leid, höred mr zu, ih woiß, was da bai dännä Idaliäner los isch. Des gsamde Idaliä isch onderkällerd. Die hänn Milliona von Womos do onda pargt. An oinem speziällä Daag gibt Oiner vo dännä Mafioosii es Kommandoo ond dann schlaged se zu ond stürmed dia umliegende Länder wie d Amoisa. Da hosch koi Schooos – die mached di ferdig. Die sänd überall. Passed no uff – jäder vo dännä kloine Idaliäners hat oi großes Womo. Mr erkännt se auch ohne Nommernschildle reladiv gud, weil d Womos moischt ziemlich hässlich sänd ond a hohe Bodafroiheid händ. Des brauched die, damit se prooblämloser die Uffahrt zu dännä Kellerolagä schaffed. Am nächsten Tag starteten die Gasts zu ihrer nächsten Etappe mit Ziel Dubrovnik.
Dazu folgten sie einfach weiter dem Verlauf der Landstraße. Landschaftlich ist die Strecke schon jetzt sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Dann bogen sie auf die Autobahn Richtung Dubrovnik ab. Auch diese macht großen Spaß zu fahren. Sie führt durch schöne Landschaften und auch teilweise an Buchten des Meeres entlang.Es lohnt sich hier und da mal anzuhalten. Der Beton ist so gut, dass man absolut entspannt zügig dahingleiten kann (oder: Da koosch heiza wie d Sau). 3-Achser-Maut-Situation: Die Maut ist nicht billig, aber weit von österreichischen Dimensionen entfernt. Weil das offenbar nicht jeder so sieht, ist sie zudem total leer..Die Gasts haben bis zum Ende der Autobahn ca. 35 Eur bezahlt. Das waren so an die 300 KM Wie das für 3,5 To oder weniger ist, weiß ich nicht. CPJ (dem eigentlich keine Geschwindigkeit zu hoch ist): Boooaaaah, Pabba, Du fährst viel zu schnell. HCP: Ih ka nix dafür, dr Karra lauft wi d Sau. Ganz von alloi. Wirglich, Sohn, ih däd ja langsamer fahre, aber däs goht gar näd. HCP genießt immer die Möglichkeit zur Erhöhung der Reisegeschwindigkeit, wenn ein Beifahrerwechsel stattfindet und CPJ und/oder KCT auf dem Beifahrersitz platz nehmen. CPJ, der sich immer mal wieder gern einen Spaß draus macht, Vattern bei dessen Lebensgefährtin zu verpfeiffen: CPJ:Antjeeeee, der Pabba fährt schon über 120. HCP: Hälsch doi Gosch jetzt?! Du bisch ächt a hohls Horn ! CPJ: Selber, selber. Der schlagfertige HCP: Ämmer oimal mehr wie Du. Ämmer oimal mehr wie Du. Der ebenfalls schlagfertige CPJ: Stimmt! HCP: Hä? CPJ kringelt sich auf dem Beifahrersitz.. Nach einem Erholungsstop mit schöner Aussicht, ging es für die Gasts weiter.
Für alle? Nein. HCP musste etwas rangieren, um den „Karra“ aus der Parkposition wieder auf den richtigen Weg zu bringen. HCP: Momend amol. Irgend ebbes isch anders. Warom ischs n so ruhig? Verdammd, ih hann doch gwisst, dass da was näd stämmt. HCP amüsiert sich köstlich. Es ist schwierig aus dem fahrenden Fahrzeug nach hinten zu fotographieren – weswegen das Bild leider etwas unscharf ist. Vollbremsung und Zustieg der restlichen Besatzung. Die Autobahn ist noch nicht ganz fertig und hört in Küstennähe , ca. 150 KM vor Dubrovnik auf.
Man kann den Weg zur Küstenstraße direkt wählen oder, wie die Gasts, sich verfahren und eine endlose Serpentinenstrecke mit anschließender Stoßdämpfertestroute wählen. Ich empfehle Ersteres. Also für das Stück vom Autobahnende bis nach Ploce empfehle ich das Navi zu ignorieren und den Beifahrer mit der Karte zu aktivieren. Die Region bei Ploce ist ein sehr fruchtbares Tal und man sieht endlich mal, wo das lecker Obst herkommt. HCP: Jonger, mir kenndet ja mol…..
FCP: Schaaahaaatz, vergiß es. Wenn wir Obst brauchen, halten wir bei einem Obsthändler und kaufen es ganz normal. HCP: Die würded des nie merga. KCT, der ja aus dem osten kommt und beim Gedanken an etwas Jagbares gerne in den alten Slang verfällt: Ei verbibsch – no soch amol, do könnt ja och des eine oder andere Garniggel sin. CPJ: Au ja, Pabba, lass uns…. FCP: Wir halten bei einem Obsthändler. Die Gasts eierten die ansprechende Küstenstraße weiter Richtung Dubrovnik. FCP: Wir müssten gleich an der Grenze zu Bosnien sein. CPJ: Hä? HCP: Wo no??? Sammal, hälsch onsern Plan falschrom oder was? Mir wälled gar näd zu dännä Bosnia. CPJ: Genau. FCP: Wir müssen aber, außer wir mieten uns ein Boot. Bis zur Wassergrenze besitzt Bosnien einen ca, 10 KM breiten Streifen Küste – da führt unsere Straße durch. HCP: Die spääned ja – na müssed mr nommal durch a Gränzle oder was? Die Dampngpits erreichten den Grenzposten. „Dober Dan“ HCP: Des isch koin…. FCP: Schatzzzzz ! HCP: Scho gut, scho gut – war bloß n Witzle. Des verstanded die ja – die kenned ja deutsch. FCP: Die schon, aber Du…… Wenn man die Strecke ab Ploce fährt, stellt man unweigerlich fest, dass die Kroaten und die Bosnier in dieser Region dem Betonwahn erlegen sind/waren. Tito lässt grüßen. Beton wird für alles verwendet: Gartenumrandungen, Mauern, Zäune, Kunst, ….. Sehenswürdigkeiten werden einfach mit einer Schicht überzogen – dann sind sie konserviert und halten länger. Nur schaut sie dann halt keiner mehr an. Egal – Hauptsache beton. Im Gegensatz zu den Straßen. Die Grenzer ließen den krümel und seine Besatzung passieren und sie näherten sich Dubrovnik.
Laut vorgelesen ???? Habt Ihr ne Abendveranstaltung draus gemacht , oder wie ? :D Ja, heute abend wird weiter gelacht, mach weiter so
Maggie, ich weiß, das ist Dir jetzt echt unangenehm, aber ich muß sagen: Mir war klar, dass Du mich unendlich vermissen würdest. :D Aber Du warst ja tapfer und ich bin ja jetzt auch wieder da. ;) Ankunft Dubrovnik.
Als die Gasts Dubrovnik erreichten, mussten sie über eine große Brücke und dann genau aufpassen, dass sie die Abzweigung auf die Halbinsel mit dem CP nicht verpassten. Angepeilt war der CP „Solitudo“ auf der Halbinsel Babin Kuk. Solitudo hat 300 Stellplätze (wenn man dieses verwilderte, unebene Stück Land so nennen darf). Die Tanks sollten voll und das Klo leer sein, wenn man auf diesen Platz geht. Je nach Stellplatz ist es ein längerer Marsch bis man am Sanitärhäusle ist. Die Sanitärhäusle waren ganz okay. Ein Stück die Straße runter kommt man an einen schönen Kiesstrand mit verschiedenen Strandbars. Heftig ist der Preis. HCP und FCP an der Rezeption: HCP : WIAVIIIEEL ??? Sie händ des falsch verstonda – mir sänd näd droißig, sondern blosss droi. Fuffzig Mücka für 3 Leid ond oin Hondle des kaum größer isch, als än durchschniddlichs Fräddle, däs isch ächt häfdig. Die spänned ja, dia Kroada. So viel wärd isch där vrwarlosde, wänzigge Flegga au näd. Däs isch Schwobaabzoggerai, nur dass däs woisch. Für fuffzig Oirooos müssed dr mir oina hinderherschigga, der mr moin Karra butzt während mir penned. Zweifellos war das das schlechteste Preis-Leistungs-Verhältnis, das die Gasts in 15 Jahren in Kauf nehmen mussten. Aber was solls?! Schließlich ist der Platz in Stadtnähe. Man kann, wenn man KEINEN Hund dabei hat, mit dem Bus in die Altstadt fahren. Da es da aber ja nun mal den KCT gab, mussten die Gasts mit ihrem Motorroller shutteln. KCT trollte sich erstmal auf seinen Stammplatz, um sich postwendend in einen komatösen Zustand zu versetzen. Doch halt !!!
DA IST ER – DER FEIND !!! Alles ging noch mal gut. HCP, der ebenfalls eher auf bellende Vierbeiner, als auf mit angeknabberten Mäusen um sich schmeissende Katzen steht, hat sich, ohne dass KCT es mitbekam, um diesen Kandidaten gekümmert und ihn, unter Einsatz seines Lebens, in die Flucht geschlagen.
Die Altstadt von Dubrovnik ist absolut empfehlenswert. Man kann das schlecht festhalten, weil alles sehr eng ist. Dennoch hier ein paar Impressionen: köstlich :kuller:
und klasse Bjlder |
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