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Strom für Dummis


trecke am 14 Sep 2010 20:22:48

Hallo,

zunächst einmal einen netten an Alle.

Wir haben uns vor kurzem unser erstes Wohnmobil zugelegt und haben festgestellt, dass Strom im Womo recht rege diskutiert wird. Leider geht es dabei oft so in die Tiefe, das einem Nichtelektriker wie mir es schwer fällt, zu folgen.

Wir haben einen Knaus 520, Ducato 290, 2500ccm, 75 PS Bauj. 93. 65 Ah Starterbatterie und eine 45 Ah unter dem Beifahrersitz.

Der Strom sollte für Städtetouren bis 3 Tage - auch im Winter reichen. Alle Lampen werden noch auf LED umgestellt. Fürs Laptop rechne ich 2 Std täglich, 2 Std Musik. Fernseher 28 W max 1 Std. Heizung, mal Duschen (2 Personen)

Die Starterbatterie möchte ich eigentlich unberücksichtigt lassen (nicht das ich in der Pampa stehe und das Fahrzeug springt nicht an). Nun möchte ich auch nicht zu viel Geld investieren, denn wenn uns das Reisen mit dem Womo gefällt, würde ein neues / neuwertiges in 3-4 Jahren folgen.

Wieviel Kapazität müssten die Batterie(n) erfahrungsgemäß haben. Unter dem Beifahrersitz müssten 2 passen - allerdings bis ca. 270 mm Länge - da ist wohl bei 100 Ah Ende. Wenn ich es richtig gelesen habe, wären Säurebatterien eine immer noch preiswerte und gute Lösung. Ich würde auch den Preis eines guten Ladegerätes nicht scheunen (kommt dann ins nächste Womo)

Versteh ich das richtig: ca. die Hälfte der Nennkapazität ist nutzbar. (also bei 100 Ah Batterie = 50 Ah) Wenn ich ein 20 Ah Ladegerät habe, ist die Batterie dann in 2,5 Std wieder voll?

Die Lichtmaschine müsste eine Ladeleistung von 55 Ah haben (Lt Ersatzteilangebote) . Wenn also kein Licht, Lüftung etc eingeschaltet sind, müsste die doch ca. 50 Ampere zum Laden der Batterie haben?? Dann wäre sie in einer Stunde Fahrt geladen?? Oder wie berechnet man das?

Ich les immer wieder über die Gefahren einer Tiefentladung. Gibt es denn kein einfaches Teil das piept, wenn die Leistung der Batterien einen gewisse Spannung unterschreitet. Und wenn noch ein bisschen mehr, dann alles abschaltet?

Ich kenne einen (ehemaligen) Automechaniker. Nur kennt er nicht die Problematik/Anforderungen eines Wohnmobils. Der würde mir das anschließen - ich muß ihm nur sagen wie ...

Kann mir da jemand helfen, das ich zu einer Lösung komme?

Vielen Dank im voraus


(Sorry - der Beitrag ist ein wenig lang geworden)

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Beduin am 14 Sep 2010 20:32:46

trecke hat geschrieben:Unter dem Beifahrersitz müssten 2 passen - allerdings bis ca. 270 mm Länge -

Mal ein nettes Hallo zurück
und ein Herzlich Willkommen.

Ich habe auch einen 290 und eine 80 Ah unter dem Beifahrersitzt, den Platz mal ausgemessen und die Höhe ist das entscheidende und die ist bei dem Ausschnitt, zumindest bei mir nur 19 cm.
Ergo wird nur eine 80 reinpassen.

Das es zwei werden können glaube ich auch nicht wirklich, bei mir unter dem Sitz hat es in fast der Mitte so eine kleine Welle die von vorne nach hinten durch geht. Schau lieber noch mal genau nach bevor du was kaufst.

Ein Ladegerät sollte doch schon verbaut sein?
Normal ist auch die Starterbatterie von der Aufbaubatterie getrennt, sprich, sie wird nicht durch die Sachen hinten beansprucht.

Weiters kenn ich mich Strom auch nicht wirklich aus :)

trecke am 14 Sep 2010 20:49:13

Hallo Beduin,

die Drehkonsole des Beifahrersitzes ist mit 4 Schrauben auf dem"Sockel" befestigt. Wenn die demontiert wird, müsste man von oben sehr gut die Batterie einsetzen können. Ich weis gar nicht, wie stark das Ladegerät ist (ich habe kein Handbuch zum Womo)
Weis das jemand wie stark es ist??

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Beduin am 14 Sep 2010 20:52:42

Da habe ich auch geschaut, weil ich die gleiche Idee hatte, aber da läuft auch vorne nach hinten ein Steg durch :?

phumo am 14 Sep 2010 21:14:57

Hallo
Ich habe auch einen 290ziger Hymer Camp. Habe mir unter dem Beifahrersitz
eine 105 AH Energie Bull eigebaut. Ich mußte nur am Rand der Konsole etwas Blech wegschneiden. Zusätzlich habe ich noch 105 WP Solar auf dem Dach. Wir waren jetzt 4 Wochen an der Nordsee und mußten nicht einmal an die Steckdose

fantom am 15 Sep 2010 10:30:47

Hallo,
Ich hab als Starterbatterie irgendwas mit 85Ah und als Aufbaubatt. 65Ah. Alle Lampen drin auf LED umgerüstet oder erst als solche eingebaut. Als Kühlschrank hab ich einen 32l 12/230V 45W BaumarktCampingKühlboxSchrank.
Mehr als zwei Tage schaff ich nicht. Muss ich auch erst mal nicht.
Bei Deinen geplanten Verbräuchen solltest Du aber auch den Wirkungsgrad oder besser die Verluste miteinbeziehen. Ein Laptop zieht ca. 170-190W, der Wechselrichter davor Hat in den meisten Fällen einen Wirkungsgrad von 80%. Also bist Du schnell auf 250W, sind bei 12V 21A.
Fernseher, Musik, Heizung, Wasserpumpen etc., ich befürchte, der Platz unterm Beifahrersitz reicht nicht aus. Entweder andere Stelle Suchen, auf Doppelsitzbank umbauen oder mit Solar unterstützen und ins neue Womo mitnehmen.
Klemm dochmal einen Strommesser an die Ausbaubatterie, schalte alles an, was Du betreiben willst und mess mal den Strom. Aufpassen, dass Du das Messgerät nicht durchhaust, die kleinen gehen nicht für hohe Ströme.
Frank

Acki am 15 Sep 2010 10:52:12

Hier gibt es einen guten Kalkulator, mit dem Du berechnen kannst, wieviel Kapazität Deine Batterien haben müssen, angepasst an Dein "Elektroverhalten":
--> Link

trecke am 26 Sep 2010 07:36:32

Nun sind sie drin ..

3 x 100 Ah - Banner Energy Bull.

1 unter dem Beifahrersitz
2 unter dem Fahrersitz

und wird durch ein Fraron Ladegerät mit 50 A gespeist, das hinter dem Beifahrersitz montiert ist.

Wie ich es gemacht habe:

-Sitze abschrauben.

-Vorne über die Breite ca. 4 cm runtersägen.
-Kleines Dreieck hinten heraussägen (gestanzte Lüftung hinten im Sitz) für Kabeldurchführung)

-Hinten Winkel ca. 40 x 40 - hinten bis zum Steg der vom Aufbau kommt. Winkel so hoch, dass Oberkannte Winkel und Steg eine Flucht bilden und Winkel vorne über die gesamte Breite mittels doppelseitiges Klebeband fixiert

- 2 ca 15 mm starke Leimholzplatten einlegen (in einem Stück geht es nicht) und prüfen ob alles richtig aufliegt. Eventuell korrigieren.

-Winkel mit M5 Schrauben befestigen. Für die Batteriehalterung habe ich M5 Gewindestangen genommen - (vor dem Einschrauben der Platten die Batteriehalterung montieren) Dann die Platten mit Selbstschneidschrauben befestigt) Achtung: die Platte geht nicht ganz an die Hinterwand - Unterkannte Brett stößt vor die kleine Rundung - ca 1 cm Luft bis hinten)

-Batterieklemmen aufsetzen - Batterien einbauen. Mit vorkonfigurierten Kabeln mit Ringösen an den Klemmen befestigen

... fertig


Anmerkung:

Bis ich das alles drin hatte, habe ich eine Menge Fehler gemacht. z.B nicht die Sitze sofort heruntergenommen. Die Gewindestangen müssen unten gegen Mitdrehen gesichert sein, Vor allem die Kabel müssen mit Ringösen befestigt werden. Es ist sonst eine Quälerei !!!
Hilfreich ist ein ganz kleiner, faustgroßer Akkuschrauber (10 Euro/Aldi?) hatte ich vorher nie im Einsatz und hab mich gewundert was eine für Kraft das Teil hat. ( ist eng unter den Sitzen- kleines Werkzeug ist hier angebrachter) Damit lässt sich mit einem Inbus auch wunderbar die Sitze abschrauben/befestigen.

Ich habe das ganze bei einem Freund gemacht, weil ich dafür zu Hause keine Möglichkeit habe. Der hat einen Kompressor uns eine pneumatische Stichsäge für den Karosseriebau. Ich würde raten, mit abgeschraubten Beifahrersitz - alles angezeichnet - zu einer Karosseriewerkstatt zu fahren und sich das aussägen lassen. Das dauert nicht länger als 15 Minuten. Alles Andere wäre auch nur eine Quälerei - Elektrische Stichsäge lässt sich schlecht ansetzen - Blatt klemmt andauernd. (hatte ich erst versucht) Flex: nur Dreck und Funkenflug. Alle Kanten des Sitzsockels (unterhalb des Sitzes mit einem Klebeband abkleben - Verletzungsgefahr ! die sind ganz schön scharf.

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