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Wie Ihr aus einem anderen Trööt vielleicht wisst, hatten wir mit unserem Hymer S 510 einen Unfall, der mit einem Totalschaden am Fahrzeug endete, jedoch keine ernsthaften Verletzungen bei den Insassen ( 2 Menschen, zwei Hunden) verursachte.
Während der Aufbau auch nach einer längeren Rutschpartie über den Autobahnasphalt die Tortour ohne sicherheitsgefährende Probleme überstand, haben sich im Innenraum die folgenden Problene ergeben (siehe Bild ): - der Tisch, ebenso wie die großen Schranktüren haben sich gelöst und wurden zum Geschoss - die Türen der Oberschränke sind heil, hatten sich jedoch geöffnet, ihren Inhalt in den Innenbereich verteilt und dann wieder geschlossen Meine Frage: unser Wohnmobil hatte Modelljahr 1999, sind die oben genannten Probleme mittlerweilen gelöst oder haben die Einrichungen auch bei den neueren Modellen immer noch diie gleichen Sicherheitsprobleme ? Viele aus Nürnberg, Edgar
Sieht ja übel aus und ich hoffe ernsthaft, dass kein Forumsmitglied diese Frage aus eigener Erfahrung beantworten kann. Glückwunsch noch an euren Schutzengel :wink: Hallo, was soll sich da geändert haben? Lediglich forcierter Leichtbau wegen 3,5t-Grenze, ansonsten die alte Befestigungs-Technik, mal stabiler, mal weniger stabil. Recht windig sind die Vollintegrierten (ausser auf LKW-Bus-Basis), besser die Fahrzeuge mit Original- Fahrerkabinen. Für Crash- Situationen müsste zwischen Werkscockpit u. Aufbau eine massive Türabsperrung rein, nützt aber den Personen im Aufbau dann auch nichts. Für die könnten neben Gurt u. fixiertem Sitzgestell nur riesige Airbags was nützen. Richi Wie man nun am Sonntag sehen konnte (Busunfall mit 13 Toten, den ein PKW rammte) nützt auch ein schweres Buschassis nichts, wenn bestimmte Umstände eintreffen.
Um alle wirklich fest zuschrauben und sicher zu machen, müsste ein normale Womo von Neupreis 80 T€ und 4,2 To dann 160T€ kosten und 5,2 To wiegen, bei gleichem Komfort und Nutzungsmöglichkeiten. Und selbst das ist dann nicht unbedingt sicher. Das einzige was hilft. Je größer und schwerer, desto größer die "eigene" passive Sicherheit. Je fitter der Fahrer und moderner das Womo desto größer die aktive Sicherheit! Das sicherste Verkehrsmittel sind Seilbahnen, trotzdem gibt es da ab und zu mal Tode! Jörg Leider muss auch ich hier zustimmen, wir hatten das vor dem Kauf eines Wohnmobiles auch schon besprochen, dass die Sicherheit im Wohnmobil ein Problem ist.
Widerspruch :!: Wenn Du (früher) mit einem alten BMW "Barockengel" eine Mülltonne umgefahren hast, war die Mülltonne kaputt und in der Stoßstange ein Kratzer und Du hattest eine Beule am Kopf. Heute mit einem Polo ist die Mülltonne leicht beschädigt, die gesamte Front des Auto´s kaputt ... aber Dir fehlt garnix :) Hallo,
@Lancelot: Doch doch dir fehlt auch was, ein paar tausend Euro! Du musst ja anschließend die ganzen Airbags erneuern! Mantishrimp
das wirft die Frage auf: "Was hat sich verbessert, die Autos oder die Mülltonnen?" :D Jörg
Viiiel besser als die "eigene Birne" erneuern müssen :wink: Hallo, wieso? Die Birne zahlt doch die Kasse, so sie noch zu retten ist, die Birne, nicht die Kasse. Richi
Eben :!: :D Kurz und knapp:
Es gibt kein sicheres Wohnmobil. Das Leben im allgemeinen ist recht unsicher und endet nicht selten mit dem Tod, brainless :wink: Dieser für die Mitfahrer glücklicherweise gut ausgegangene Fall stellt wieder einmal den Sicherheitsaspekt in den Vordergrund, der bei der Entscheidung für einen Neukauf auch beachtet werden sollte.
Sind Integrierte im Falle eines Crashs für die Personen im Cockpit riskanter als andere Womotypen? Ist das Fahrerhaus eines Automobilherstellers verwindungssteifer als der Bug der integrierten Mobile? Hymer erwähnt in seinen Katalogen z.B. die Crashtests, ohne auf Ergebnisse näher einzugehen; dies soll die Kunden wohl in Sicherheit wiegen... Die Frage stellt sich für mich nur für die Frontinsassen. Für weitere Mitfahrer im Aufbau dürfte das Risiko wohl bei allen Aufbautypen vergleichbar sein; von Kastenwagen abgesehen. Ich sehe das so, dass alle Transporter und Wohnmobile nicht annähernd die Sicherheit bieten wie z.B. ein normaler PKW. Hallo, wie ist das mit den Crach-Tests von Hymer? Habe mir gerade einen neuen bestellt und habe das mit dem Gefühl der Sicherheit gelesen im Prospekt. Denke doch dass nicht so Einfach Türen ausreißen oder ganze sonstige Festeinbauten rumfliegen, oder träum ich von heiler Welt?
:!: :?: Hallo Sunti,
Positiv an unserem Crash: Der Aufbau hat gehalten; wurde zwar teilweise durch das Rutschen auf dem Asphalt bis auf das Metall abgeschliffen; die Frontscheibe ist herausgerissen worden und das linke Seitenfenster durch den umknickenden Rückspiegel zerstört worden. Der GfK ( ? )- Aufbau ist im Bereich der linken A- Säule gerissen, ebenso das Armaturenbrett. Weiß nicht, ob das bei eine Teilintegrierten oder Alkoven auch so glimpflich verlaufen wäre. Zum Nachdenken hat uns aber der Innenraum gebracht. Dass die Hängeschränke auf- und wieder zugehen ( nachdem der inhalt herausgefallen ist )- gut, sind ja auch keine schweren und gefährlichen Sachen drin gewesen. Was aber nachdenklich macht, sind die Schranktüren und vor allem der Tisch- der - im wahrsten Sinne des Wortes - zum Geschoss geworden ist. Wäre der dritte Platz besetzt gewesen... Ich habe in einem anderen Beitrag unseren Hymer ausdrücklich gelobt, weil wir so heil aus der Sache herausgekommen sind. Das wiederhole ich hier und ich würde mir auch wieder einen zulegen- aber die wirkliche Sicherheit sehe ich bei einem Crash wie diesem eigentlich nur auf den Vordersitzen und auch da müsste vielleicht eine Sicherung vorhanden sein, dass Teile aus dem Wohnraum nicht nach vorne schleudern können. Und noch was: unser Hymer war Modelljahr 1999- vielleich sind ja jetzt die Bsfestigungen der Schranktüren und des Tisches besser !? Viele aus Nürnberg, Edgar Hallole,
wir haben uns bewusst für einen Teilintegrierten auf Ducato250 -Chassis entschieden, da wir a) Fahrer-und Beifahrerairbag bekommen konnten b) das Originalfahrerhaus unserer Meinung nach bessere Chrashwerte als Vollintegrierte (in unserer Preisklasse) liefert. Zum Verhalten der Einbaumöblierung, insbesondere der großen Tür zur Nasskabine werden wohl auch im Bj. 2010 nicht so großartige sicherheitsbedingte Verbesserungen konstruiert worden sein..... Zum Busunfall bei Berlin: Als Busfahrer weise ich vor jedem Fahrtantritt die Passagiere auf die Anschnallpflicht hin, oftmals denken diese aber, dass im rollenden Bus die physikalischen Gesetze nicht gelten wuerden ..... Uebrigens, als Folge einer Notbremsung mit dem Reisebus von 100 kmh runter auf 40 km stuerzte ein gerade stehender Fahrgast im hinteren Bereich des Busses. Der Fahrgast war mehrere Minuten bewusstlos, hatte Kopfverletzungen und musste notaerztlich und weiter im Krankenhaus versorgt werden..... Allzeit unfallfreie Fahrt wuenscht Stegi
Hallo Edgar, erst einmal Glückwunsch zu dem gut überstandenen Unfall. Rutschen ist immer besser als der plötzliche Stopp durch den Aufprall auf ein Hinderniss. Das Rutschen übersteht dann selbst ein Plastikaufbau. Warum soll das bei einem TI schlechter verlaufen? Ich kann hier keine besonderen Qualitäten bei Eurem Hymer entdecken. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ein Auffahrunfall mit einer originalen Fahrerkabine deutlich glimpflicher abläuft, als bei einem reinen GFK Häuschen im Integrierten.
Hallo, da wurden alle Möbel im Aufbau verblockt und dann wurde dieser Hymer mit strammen 30 Km/h :D vorsichtig an einen kleinen Block gefahren :D Den Test kann man in Youtube sehen. lg peter Hallo,
im modernen Womo gibt es nur 2 Plätze , die R e l a t i v sicher sind, der Fahrer- und der Beifahrersitz mit Airbag. Plätze hinten sind immer Glücksspiel, wo sollte ( auch angeschnallt ) den Sicherheit herkommem ?? Aus einer Aluschicht ( ein paar Milimeter ) , meinetwegen auch GFK,in Kombi mit Styropor und einer dünnen Sperrholzplatte mit Dekor ??? Da ist ein altes Cabrio ja mit Überrollbügel besser geschützt. Trotzdem : Ich habe meine Kinder und meinen Hund auch immer mitgenommen, und das nicht angeschnallt !! Jetzt kommt " Buh " und ich werde gesteinigt. Mein Motto ist : Vorsichtig fahren , das heisst : TOP FIT , nicht todmüde, immer wachsam, Vorausschauend fahren, und nochmals vorauschend fahren, 90 -100 Km/H reichen auch,so bin ich immer gut angekommen. Ansonsten, als Kompromiss Kastenwagen a la Pössl fahren, oder einen festen Campingplatz ( soll auch schön sein ). aus Kiel Felix
Hallo Felix, meine vollste Zustimmung, bis auf einen Punkt das "Anschnallen". Da leider die "hinterher Fahrenden" nicht immer genauso handeln(s.a. LKW-Unfälle) ist das (lästige) Fixieren der Passagiere unbedingt notwendig. Auch die Kräfte die bei einem Auffahrunfall -in Fahrtrichtung auftreten- auftreten sind enorm. R.S. @ freetec 598
30 km/h sind eine mächtige Aufprallgeschwindigkeit. Normalerweise ist die Ausgangsgeschwindigkeit ja viel höher. Die meisten Menschen bremsen vor dem Aufprall doch noch ab. Setze Dich mal in einen Gurtschlitten und lasse den von 30 km/h ruckartig auf 0 verzögern. Du wirst staunen. Viele Mani Die Norm des Euro NCAP-Crashtest, dem sich alle Serienfahrzeuge unterziehen müssen, beträgt 64 km/h.
Auch andere Norm-Parameter, wie Gewicht, Insassen, etc. waren von Hymer "freihändig" verändert. Der so genannte "Crashtest" von Hymer war nicht mehr als eine Promotion Aktion, die anscheinend doch bei einigen Leuten gut angekommen ist..... brainless :wink: @ brainless mir ist ehrlich gesagt nicht klar was Du sagen willst. Willst Du ein Sicherheitskonzept eines Serienfahrzeug mit X Airbags usw. und einem entsprechenden Rahmenkonzept auf ein Wohnmobil übertragen.
Ab wieviel Tonnen wird es dieses Wohnmobil geben ? Wie "stegi" richtig schreibt, auch in Bussen gibt es kein tragfähiges Sicherheitskonzept. Siehe den aktuellen Busunfall in Berlin ( Polnischer Betriebsauflug 18 Tote zig Schwerverletzte) Nöö,
ich will nur sagen, daß der "so genannte" Crashtest von Hymer, meiner Meinung nach, reine Bauernfängerei ist. Die dortigen Testkriterien waren weit entfernt von denen, die beim NACP-Test gefordert werden. Der Vollintegrierte kann solche Kriterien nicht erfüllen - Teilintegrierte und Alkovenmodelle mit Original-Fahrerhaus haben's da deutlich leichter. Der Beitrag von Stegi hinsichtlich notwendigem Gewicht und damit verbundenem Preis hat sich dadurch auch erledigt. Natürlich sind die Reisebusse unsicher: Weil sie genauso aufgebaut sind wie vollintegrierte Reisemobile - auf einem Fahrgestell wird eine Fachwerkkonstruktion mit Blechen verkleidet, wo keine Fenster oder Türen eingesetzt werden. Überrollbügel oder gar -käfige sind nicht vorgesehen. Nur wegen der hohen Sitzposition passiert bei Busunfällen relativ wenig. Wenn die Dinger sich aber mal überschlagen oder seitlich gegen ein massives Hindernis stossen - gnade Gott den Insassen. Sicherheit im Reisemobil gibt's nur im Original-Fahrerhaus - sonst nirgendwo. brainless :wink:
Ich stimme Dir in allem was Du geschrieben hast zu außer in Deinem hier zitierten Satz. Der ADAC hat verschiedene Kleintransporter getestet ( auch meinen Ducato). Fazit: Sehr häufig kommt es bei Kleintransportern zum Schleudern und Überschlagen. Stimmt, deshalb ist für mich bei 100 km / h Schluss und Achtung wenn Brücken etc. kommen. Wie Du richtig schreibst sind WOMO`s nur bedingt sicher ( Am Anfang Deines Beitrags) Am Ende Deines Beitrages sagt Du das die Orginalführerhäuser sicher sind, da bin ich anderer Meinung und verweise z.B. auf die ADAC Test`s. Hohe Einklemmungsgefahr ist sehr wahrscheinlich wenn Aufprall auf festem Hinderniss oder größeres FAhrzeug erfolgt. Bei einem Unfall auf ein PKW ist dieser der Verlierer.
Hallo Mani, Du hast vollkommen Recht, 30 Km/h sind schon eine ordentliche Geschwindigkeit, zumal wenn hinten 3,5 t und mehr Ri. Hindernis schieben. Nur hat ein Integrierter oftmals keine erwähnenswerte Knautschzone (nur Plaste & Elaste) sondern oft genug nicht mal einen, geschweige denn zwei Airbags. Und die sind in den meisten Fahrerhäusern der Alkoven bzw. TI doch häufig vorhanden (wenn auch oft unverständlicherweise gegen Aufpreis) incl. einer passablen Knautschzone. Brainless hat es zweimal treffend beschrieben, was ich von der Hymeraktion diesbezüglich halte. Und viele der Transporterfahrer sind mit Ihren rasenden Blechkisten oft mit 150 Km/h und schneller unterwegs. Wie sich dieses Tempo auf deren Crashverhalten auswirkt, kann man fast täglich in der Presse erfahren. Ich bleibe dabei, bei einem Frontalcrash ist Mann/Frau am schlechtesten in den "kleinen" Voll-Integrierten aufgehoben. Das Innenleben( Einrichtungsgegenstände, Möbel etc.) würde bei einem Crash bei allen WOMOs sehr schnell anfangen zu fliegen mit allen daraus resultierenden Gefahren. Ich glaube nicht, das sich da etwas gravierendes zum Guten gewendet hat bei dem heutigen Leichtbau. lg peter Hallo Peter
Ich widerspreche Dir gar nicht, was die Sicherheit dieser Fahrzeuge angeht. Ich wollte nur darauf hinweisen, daß 30 km /h Aufprallgeschwindigkeit, mit welcher Gattung Fahrzeuge auch immer, nicht zu unterschätzen sind. aus dem wieder sommerlichen Bergischen Land Mani Hallo Peter
Ich widerspreche Dir gar nicht, was die Sicherheit dieser Fahrzeuge angeht. Ich wollte nur darauf hinweisen, daß 30 km /h Aufprallgeschwindigkeit, mit welcher Gattung Fahrzeuge auch immer, nicht zu unterschätzen sind. aus dem wieder sommerlichen Bergischen Land Mani Moin
Hm hier scheinen ja nur Experten unterwegs zu sein da kann ich leider nicht mithalten. Ich kann nur von meinem Wagen(Vollintegrierter Hymer S660 Bj.80) was schreiben. Hier ein Satz von Brainless : Natürlich sind die Reisebusse unsicher: Weil sie genauso aufgebaut sind wie vollintegrierte Reisemobile - auf einem Fahrgestell wird eine Fachwerkkonstruktion mit Blechen verkleidet, wo keine Fenster oder Türen eingesetzt werden. Überrollbügel oder gar -käfige sind nicht vorgesehen. Hm mein Hymer Bj. 80 hat einen stabilen Überrollbügel aus U-Stahl. Im 2006er Prospekt von Hymer sind die Überrollbügel aus stabilem Aluminium. Scheinen wohl alles Sondermodelle zu sein. Dann noch ein Satz von Freetec 598: Nur hat ein Integrierter oftmals keine erwähnenswerte Knautschzone (nur Plaste & Elaste) Hm dann habe ich wohl wieder ein Sondermodell. Bei mir ist unter dem Holzarmaturenbrett noch das original Blech vom Lieferwagen mit den Lüftungsschlitzen. Sogar das originale Wischergestänge vom MB 308 ist noch vorhanden. Der einzige unterschied zur original Front ist das das 0,8 mm Blech durch 3mm GFK ausgetauscht wurde. Es fehlt einfach nur Motorhaube und Kotflügel die ja nicht wirklich viel Energie aufnehmen. Die original Träger die die ganze Aufprallenergie auffangen sind nach wie vor vorhanden. Ich denke das wird heute nicht viel anders sein. Ich sehe eine grössere Gefahr darin beim Alkoven oder Ti im Lieferwagenfahrerhaus eingeklemmt zu werden. Ich denke das beide Typen(mit oder ohne original Fahrerhaus) gleich sicher oder unsicher sind. Bei Hymer gabs 2006 auch Fahrer-und Beifahrerairbag(teilweise Serienmässig). Ich denke Sicherheit im Wohnmobilsektor hängt viel vom Gelbeutel ab. Sicherheit ist käuflich. Ein S-Klasse Benz hat ja auch eine grössere Sicherheit wie ein VW Golf. Das war jetzt mein Einschätzung als Laie und das was ich an meinem Wagen festgestellt habe aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Tschöööööö Dirk Hallo Motzki,
Dein 30 Jahre alter integrierter Hymer ist nach Deiner Meinung ein Muster an innerer Sicherheit. Vielleicht hast Du mal Gelegenheit, bei einem Hersteller die Fahrwerke von intergrierten WOMOs zu begutachten. Die bestehen aus Fahrwerk, Motor, Getriebe, Leiterrahmen und Lenkung und sonst gar nichts. Ich habe schon 2 x solche Fahrgestelle bei einem Hersteller im Werk gesehen. Da ist weder was vom Überrolbügel noch von Knautschzone zu sehen, nichts! Die von Dir erwähnten "Überrollbügel" dienen der Befestigung der Seitenwände und der Möbel. Wenn sich so ein WOMO 1 x oder gar mehrmals überschlägt, dann ist es platt. Bilder solcher Unfälle sieht man jedes Jahr in der Presse immer wieder mal. Nur mehrere Überrollbügel aus Stahl mit Querverstärkungen (Käfig) würden verhindern, das so ein schwerer Aufbau zusammenklappt wie ein Kartenhaus, übrigens nach meiner bescheidenen Meinung bei ziemlich allen Herstellern von Integrierten, TI und Alkoven. Ich habe nicht für mich in Anspruch genommen, ein Experte zu sein, bin allerdings schon ein paar Tage hier im Forum und habe hier schon einiges an Bildern gesehen und auch schon hier und da das eine oder andere Posting zu dem Thema hier gelesen. Wenn schon, dann möchte ich bei einem Unfall lieber in unserem festen Fahrerhaus sitzen und einigermaßen heil rauskommen als in einem Integrierten als Knautschzone zu fungieren. Deshalb fahre ich so vorausschauend wie irgend möglich, in der Hoffnung, niemals einen Unfall zu erleiden, aber man ist ja nicht allein auf der Straße..... und auch nicht vor eigenen Fehlern gefeit.... Aber eigentlich wünsche ich niemanden einen Unfall im WOMO und auch uns nicht. Wünsche auch Dir mit Deinem ( Stahlrohrrahmen ?)immer eine unfallfreie Fahrt lg peter Das ist die Frage ob bei integrierten wirklich nur ein Stahlrohrrahmen vor dem zerquetscht werden schützt.
Meines Erachtens dürfte dann ein integrierter keine Zulassung erhalten. Übrigens hat man uns auf der Düsseldorfer Messe versichert, dass ein integriertes WOMO genauso sicher wie ein WOMO mit Serienführerhaus ist.
Ja und, hast du etwas anderes erwartet? Kein Verkäufer wird erklären, dass seine Fahrzeuge nicht sicher sind. Muss mich mal wieder einschalten. Bei einem Frontalcrash möchte ich in keinem Führerhaus sitzen....
Vorauschauend fahren: alles schön und gut, wenn Euch einer ins Heck knallt- wie bei uns - dann nützt auch das vorausschauende Fahren nicht viel. Bei unserem Abflug ( Schleudern nach dem Heckaufprall und auf die Fahrerseite kippen, mit derselbigen rund 200 m über den Asphalt rutschen ) wurden ausweislich des DEKRA- Gutachtens folgende Schäden verursacht: "Der Wohnmobilaufbau wurde durch den Unfall komplett zerstört. Der Aufbau ist auf die rechte Seite abgeknickt. Linke und rechte Seitenwand gestaucht und eingeknickt. Dachrahmen links abgeschürft. Ecksäule hinten und Wohnmobilfront aufgerissen und gebrochen. Frontscheibe und Fensterscheibe vorne links zerbrochen. Heckrahmen gestaucht. Anhängerkupplung eingedrückt, Stauraumwand hinten zerbrochen. Linke Fahrezeugseite komplett verschrammt. Seitenfenster links zerbrochen. Armaturenbrett gebrochen. Außenspiegel links zerbrochen. Sitzlehne links verdrückt. Radioanlage ausgebrochen....Inneneinrichtung komplett beschädigt- Hängeschränke links ausgerissen und gebrochen. Schranktüre ausgerissen. Schrankwand gebrochen. Toilette verwüstet. Küchenzeile verzogen...." Trotzdem haben wir den Unfall fast heil überstanden; das Sicherheitskonzept kann also nicht so schlecht gewesen sein; nur der Innenraum ( oder was davon noch übrig ist ) macht einen etwas nachdenklich. Viele aus Nürnberg, Edgar Ich zitiere mal aus der HP des Herstellers Hymer: Eine besondere Auszeichnung erhielt Hymer am 15.01.2010, der Präsident des DCC überreichte den Sicherheitspreis für guten und sicheren Fahrzeugbau..........Ein wichtiges Kriterium war die konsequente Umsetzung der Klebetechnik des Fahrzeugsaufbau in Verbindung mit Crash Versuchen..............Das gesamte Entwicklungspotential in Hinblick auf Sicherheit ist in die Entwicklung der B Klasse eingeflossen. Hallo,
der Hersteller der chinesischen Oberklasselimusine "Brillant" hat auch auf der Messe erklärt, sein "Luxusmobil" sei sicher. Der ADAC hat einen Crashtest damit gemacht. Ergebnis: Totalschaden mit schweren bis tödlichen Verletzungen für die Insassen. Der Hersteller hat nach dem Test den Vertrieb dieses "Luxusmobils" in Deutschland vorerst eingestellt Soviel zum Eigenlob der Hersteller. Wie hätte das WOMO von "rinto" erst ausgesehen, wenn es nicht auf der Seite dahingerutscht wäre, sondern irgendwo drauf geprallt wäre. Nicht auszudenken. Warum crasht /testet der ADAC keine WOMOs ? Ein Schelm, der böses dabei denkt. Würden die Alkoven, Teilintegrierten und Integrierten so getestet wie ein PKW, könnte fast jeder der WOMO-Hersteller seine Produktion einstellen. lg peter Was bedeutet Sicherheit im WOMO :?:
Solange es ein Crash am Heck, an der Seitenwand ( ohne den Bereich des Fahrgastraumes / Fahrer- und Beifahrersitz ) geschieht, also ohne Frontalcrash dürfte eine Überlebenschance m.E. bestehen. Bei all den WOMO`s die heute im Verkehr sind, möchte ich keinen Unfall an der Frontpartie bei einem Auffahrunfall haben. Wie oft sitze ich mit meinem alten Peugeot zwischen 2 LKW`s und habe immer ein verdammt ungutes Gefühl dabei, obwohl ich immer, ich betone immer, ausreichenden Abstand halte. Aber es nützt mir absolut nichts, wenn diese Lücke immer wieder von einem anderen Fahrzeug geschlossen wird. Selbst den Aussagen aller WOMO-Hersteller mißtraue ich. Habe noch nie von einem Crashtest von WOMO`s etwas gesehen. Es mag wohl diese Tests geben, habe selbst noch keinen gesehen. Denke mal, dass hat seine Gründe, dass diese Tests sehr selten sind. Von PKW-Crashtest in ausreichender Menge gesehen und gelesen.Warum eigentlich für WOMO´S :?: Motorräder haben auch keine Knautschzone, werden gekauft und gefahren. Sicherheitsübungen von WOMO`s und Gespannen halte ich für o.k., alles andere würde nur zur Verunsicherung führen. Da hilft nur vorausschauend fahren. Aber auf die Vernuft anderer Verkehrsteilnehmer verlasse ich mich nie. Trotzdem fühle ich mich in meinem Kastenwagen ausreichend geschützt. Sonst würde ich mich nicht auf Tour begeben. Aber bei einem Frontalunfall müßte ich, wenn dann überhaupt noch möglich, sagen oder denken: DAS WARS. Denn eine Knautschzone hat jedes Fahrzeug. Nur, wenn ich im Fahrerhaus sitze, bleibt kein Platz mehr für mich. Manchmal wünsche ich mir einen alten Hanomag AL mit einer riesigen Frontschnauze. mk9
Diese Aussage stimmt nicht. Siehe hier >>>--> Link
Hallo Dieter, der Test ist ja nun auch schon "ein paar Tage" her und das Ergebnis ist nicht wirklich berauschend oder ? Ich kann mich nur den Worten von mk9 anschließen und hoffen...... lg peter
Hallo Peter, ich wollte nur aufzeigen, und das ohne Wertigkeit, dass auch der ADAC solche Tests durchführt.
Hallo Dieter, habe ich auch so verstanden :) habe allerdings nur etwas von ÖAMTC gelesen, vielleicht können die sich mehr trauen, ohne bei negativen Ergebnissen gleich großflächig Werbekunden zu verlieren. lg peter Moin,
in verschiedenen anderen Threads hatte ich schon darauf hingewiesen.es gibt sehr wohl Mobile mit Überrollbügeln.Meines z.B. :!: Das Mobil ist 6,7 m lang,auf diese Länge verteilen sich drei sehr massive Überrollbügel.Ein vierter (halber) schützt den Alkoven.Ob das im Ernstfall was nützt weiß ich nicht,weil ich nichts von dem Thema verstehe.Der Hersteller wirbt auf seiner Homepage damit,daß angeblich in der fast 40jährigen Firmengeschichte noch nie jemand ernsthaft in einem seiner Mobile zu Schaden gekommen ist (ja doch,es gibt mehr als drei davon :D ).Was die Möbel betrifft,so Vertraue ich diesen.Sind sehr stabil gebaut - und fest verankert.So befindet sich über meinem Sofa ein Griff an dem man sich hochziehen kann.Dieser Griff (verchromter Stahl) ist an die Unterseite des Hängeschrankes geschraubt :!: Natürlich habe ich das schon probiert (hat nicht eimal geknistert). Wenn ich das bei meinem Frankia gemacht hätte (ich bin leider ein wenig übergewichtig :oops: ) ,wäre mindestens der Schrankboden hinüber gewesen.Wie schon gesagt,im Ernstfall kann das alles wurscht sein - Glück ist da wohl wichtiger.Ich fühle mich trotzdem sicher in meinem Mobil (die Ford Basis ist natürlich gecrasht worden in Amerika).Und einbildung ist schließlich auch eine Bildung :D . Sichere Fred
Der gute Glauben kann Berge versetzen; brainless :wink:
Hallo Peter, da an dem Crashmobil ein Aufkleber vom ADAC zu sehen ist, nehme ich an, dass ÖAMTC und ADAC gemeinsam den Test gemacht haben.
Hallo Dieter, nachdem die beiden Organisationen ja öfter kooperieren, könnte ich mir vorstellen, der ÖAMTC hat das WOMO "entsprechend aufgebrezelt" und der ADAC hat sich mit damals ein paar Schillingen beteiligt. Auch die Vorgehensweise und die Ergebnisse lesen sich sehr wohlwollend an. Vielleicht hat ja Hymer damals das WOMO zur Verfügung gestellt und deshalb so eine wohlwollende Beurteilung erhalten. :wink: Ich weiß es nicht.... Die beteiligten Personen hören sich alle nach österreichischen Fachleuten an. Auch das Copyright liegt beim ÖAMTC. lg peter |
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