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Trumavent mit Drehzahlautomatik für 12 Volt 1, 2


mk9 am 20 Okt 2010 19:30:21

Habe heute mal meine Heizung im WOMO überprüft. Funktionierte erwartungsgemaß einwandfrei,
Gebläse lief auch. Allerdings kam mir die Drehzahl sehr niedrig vor, was früher nicht der Fall war.

Die Steuerung am Gerät hat lt. Gebrauchsanweisung folgende Regelung:

Handregelung ( z.B. für Ventilation ) gewünschte Leistung wird am Drehknopf von 1 bis 5 eingestellt
Stellung: O = Aus
Stellung: A = Automatikbetrieb ( Heizen ) Die Leistung gleicht sich stufenlos der jeweiligen Wärmeabgabe der Heizung an. Die Höchstleistung kann nach Wunsch am Drehknopf begrenzt werden.
Die Leistung zwischen diesem Wert und Langsamlauf erfolgt automatisch.

Diese o.e. Angaben stehen in der Betriebsanleitung für dieses Gerät.

Handregelung und Automatikbetrieb funktionieren, allerdings ohne erkennbare Veränderung der Drehzahl.
Das Lüfterrad ist sauber, hatte es vorher kontrolliert.

Nun zu meiner Frage:

Wer hat schon einmal die gleichen Probleme bei seiner Anlage gehabt bzw. wo kann der Fehler liegen.
Auf der Oberseite sind kleine Lüftungsschlitze vorhanden. Vermute, das dies wie bei einem Raumthermostat in der Wohnung funktioniert.

Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.


mk9

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macagi am 20 Okt 2010 20:51:11

Hallo,

das Thema hatten wir hier kürzlich - such mal nach "Bedienteil warm".

Wird deins über Gebühr warm?

mk9 am 21 Okt 2010 10:53:09

Hallo Namensvetter Manfred ( macagi ),

zunächst mal DANKE für den Hinweis. Hab mir die Kommentare zum Bedienteil durchgelesen.

Das Bedienteil wird überhaupt nicht warm. Nun muß ich wohl sagen, dass die Heizung nur sehr selten in Betrieb war. In der Regel fuhren wir nur zu wärmeren Jahreszeiten in Urlaub. Wenn überhaupt, wurde die Heizung höchstens 5 bis 6 mal genutzt. Deshalb habe ich nur sporadisch mal die Heizung angestellt um die einwandfreie Funktion, auch anl. von Gasprüfungen und Überprüfung der anderen geräte, sicherzustellen.
Hat dann aber, bisher, funktioniert.

Gestern überprüft und festgestellt, dass der Lüfter nicht auf unterschiedlich eingestellte Drehzahlen reagiert. Läuft zwar, aber relativ langsam. Es ist kein Unterschied zwischen manueller und automat. Einstellung zwischen Position 1 bis 5 festzustellen.

Zur Verstärkung der der Luftleistung habe ich noch ein TBM Multiventgebläse eingebaut, damit auch ausreichend warme Luft zum Toilettenraum gelangt. Das funktioniert durch eine separaten Schalter einwandfrei ( gleichmäßig hohe Drehzahl ).

Da ich auf dem Gebiet der Elektronik absolut Laie bin, kenne ich mich auch mit de Bauteilen im Bedienteil nicht aus. Wäre wohl sinnvoll, wenn ich die Spannung am Gebläse mal kontrollieren würde. Aber dann müßte auch bei der Position 1 am Bedienteil die Drehzahl noch geringer werden.

Mal sehen, welche Hinweise ich noch zur fehlerbehebung bekommen.

Zunächst mal vielen Dank im Voraus.

mk9 ( Manfred )

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macagi am 21 Okt 2010 11:35:50

mk9 hat geschrieben:Gestern überprüft und festgestellt, dass der Lüfter nicht auf unterschiedlich eingestellte Drehzahlen reagiert. Läuft zwar, aber relativ langsam. Es ist kein Unterschied zwischen manueller und automat. Einstellung zwischen Position 1 bis 5 festzustellen.


Moin Namensvetter!

also im Automatikbetrieb ist es normal wenn die Drehzahl gleichmäßig niedrig ist wenn die Heizung aus ist oder gerade angeschaltet wurde. Da ist nämlich im Gehäuse ein kleiner Wärmesensor drin der der Elektronik dann sagt -> ich bin nich kalt, langsam drehen. Erst wenn die Wärme kommt erhöht sich die Drehzahl. Der Drehschalter kann dann dazu benutzt werden die Maximaldrehzahl zu begrenzen.

Im manuellen Modus muß sich die Drehzahl erhöhen wenn man am Schalter dreht! Wenn dem nicht so ist ist in der Tat was kaputt.

topbox am 21 Okt 2010 13:15:24

Hallo,
ist es ein altes TEB1, wenn ja kann ich dir erklären wie ich die Funktion des Reglers mit einem 12V Lämpchen durchgeführt habe.

mk9 am 21 Okt 2010 19:49:04

Bin erst jetzt wieder im Forum, habe das schöne Wetter für Gartenarbeit genutzt, deshalb melde ich mich erst jetzt wieder.

@ Manfred ( macagi )
Ich habe die Heizung eine Viertelstunde mit dem Gestänge an der Heizung nur auf Position gestellt.
Es leuchtet mir jetzt ein, dass dann bei Automatikstellung am Bedienteil die Drehzahl niedrig bleibt. Werde in den nächsten Tagen mal die Heizung auf größte Position (10) stellen und am Bedienteil auf Automatik.
Dann werde ich ja sehen, ob es dabei funktioniert.
Bei der Stellung: manuell bleibt die Drehzahl konstant niedrig. Im Sommer, bei hohen Außentemperaturen habe ich, ohne Heizungsbetrieb, das Gebläse als Ventilator benutzt (kühle Luft unter dem Wohnmobil).

@ topbox
Ja, es ist ein altes TEB1. Wäre nett, wenn Du mir mal erklären würdest, wie ich eine Funktionskontrolle vornehmen kann.

Ich werde mich bei Euch Beiden in jedem Falle wieder melden. Das kann aber voraussichtlich erst in der kommenden Woche sein.

Vielen Dank im Voraus
mk9 ( Manfred )

topbox am 21 Okt 2010 22:06:25

Also ich werde mal versuchen mit meinem Halbwissen den Reglercheck zu erklären. Ich habe ein 12V/5W Lämpchen genommen wie sie in den Rückleuchten verwendet werden. Wenn keine Fassung vorhanden ist, gibt es im Baumarkt eine Nummernschildbeleuchtung für vier Euro.
Den Schalter am Bedienteil auf AUS stellen. Für den Versuch muss das schwarze Minuskabel vom Motor kommend abgeklemmt werden ganz rechts an der Klemme, dann kann der Motor nicht mitlaufen. Darauf achten, dass es danach nicht am Gehäuse anliegt. An dieser Klemme nun das Minuskabel vom Lämpchen anklemmen. Das Pluskabel vom Lämpchen muss jetzt an das weiße Pluskabel am Motor (entweder das weiße Kabel vom Motor ablöten oder nur eine Klemmverbindung herstellen). Bei so einer Behelfskonstruktion unbedingt darauf achten, dass das Pluskabel nicht irgendwo am Gehäuse anliegt, sonst kanns gefährlich werden. Jetzt kann man am Bedienteil auf Handbetrieb stellen und mit dem Regler das Lämpchen zwischen hell und schwach leuchtend regeln.
Sollte das Lämpchen jetzt nicht regelbar sein musst du dich an die Elektroniker im Forum wenden. Wie auf dem Bild noch zu sehen ist, ein Widerstand R27 ist zwischen Klemme links und mitte zwischengeschaltet, den vielleicht herausnehmen und Durchmessen.

Viel Erfolg

turbokurtla am 22 Okt 2010 07:20:40

Hi
Also wenn meine grauen Zellen noch richtig ticken,
hat der Manfred Recht. Ich glaub sogar, dass das Gebläse im Automatik Betrieb immer ganz langsam läuft.
D.H. es wäre alles in Ordnung.
Kurt

macagi am 22 Okt 2010 08:21:30

turbokurtla hat geschrieben:Ich glaub sogar, dass das Gebläse im Automatik Betrieb immer ganz langsam läuft.
D.H. es wäre alles in Ordnung.


Nein glaub ich nicht. Im manuellen Betrieb muss es hochlaufen wenn man hochdreht - das tut es anscheinend nicht. Und wenn es das manuell nicht tut dann wohl im Automatikbetrieb auch nicht. Ich würde also meine Heizung nicht hochstellen wenn der Lüfter nicht richtig tut! Könnte der Heizung nicht guttun.

Ich nutze übrigens gerade im Moment draussen im Womo diesen manuellen Modus: Elektroheizlüfter vor der Gasheizung, bläst warme Luft da rein, die Trumavent (SEB1) im manuellen Modus (so ungefähr mittlere Geschwindigkeit) verteilt die Warmluft im Womo.

mk9 am 22 Okt 2010 13:32:52

Hallo Kurt, Manfred und topbox ( in alphab. Reihenfolge erwähnt ).

Zunächst mal vielen Dank für Eure Kommentare. Ich werde mir mal an dem Gebläse die Anschlüsse ansehen, die auch auf dem Bild zu sehen sind und mit den Farbangaben der Betriebsanleitung identisch sind.
Was mir z.Zt. nicht in Erinnerung ist, ist der Widerstand. Das werde ich mir aber an dem Lüftergehäuse ansehen.

Die Überprüfung lt. Tipp von topbox werde ich in der geschilderten Art vornehmen. Aber wie gesagt, erst in ein paar Tagen. Es sei denn, dass es mir keine Ruhe läßt. Möchte aber zuerst, vermutlich am Dienstag, den Wagen zur HU und Gasprüfung vorführen.

Ihr erhaltet aber 100%ig Bescheid von mir.

Zum Schluß nur noch 1 Frage: ist der Widerstand zwischen den Anschlüssen gelb und grün des Bedienteils für die manuelle bzw. automat. Regelung der Drehzahl ? was einleuchtend ist. In diesem Falle wäre es ja durchaus möglich, dass dieser Widerstand nicht mehr in Ordnung ist.
Was aber auch der Fall sein könnte, wäre, dass die Funktion des Drehknopfes nicht einwandfrei funktioniert, scheint sicherlich wie ein Drehpotentiometer aufgebaut zu sein :?:

Aber irgenwie bekomme ich das mit Eurer Hilfe wieder hin.

Danke nochmals.

Schönes Wochenende wünscht Euch

Manfred ( mk9 )

mk9 am 24 Okt 2010 19:43:17

TEB 1

Hallo topbox, und auch an die Anderen, die geantwortet haben,

habe am Samstag mir mal die Anschlüsse angesehen und fotografiert.
Da lt. Vorschrift die Heizung S 3002 K direkt an die Batterie angeschlossen werden muß, habe ich einen Schalter verwendet, dass ich der außer der Stellung O wahlweise von Batterie I o d e r Batterie II die Heizung anstellen kann. Dies hat aber an der Verkabelung an den Anschlußstellen keinen Einfluß.
Da das Bedienteil ca. 4 m von der Heizung entfernt eingebaut ist, habe ich nahezu fast identische Kabel zur Verlängerung verwandt.
Laut Einbauanweisung von Truma sind folgende Anschlüsse ( Bedienteil ) angegeben. Vergleich nahestehend:
TRUMA bei mirKlemme 1 gelb gelb
Klemme 2 braun schwarz
Klemme 3 grün grau
Klemme 4 weiss ( + ) weiss ( + )
Klemme 5 blau ( minus ) braun ( minus ) sowie schw. Kabel als Blindkabel( war halt einfach da )
An Klemme 3 ( grün ) sind bei mir aber 2 Kabel angeschlossen, u.z. ein grünes Kabel von der Heizung
( siehe Zeichnung 1 ) und ein graues Kabel zum / vom Bedienteil.

Alles hat früher funktioniert. Wie aus der Zeichnung 1 hervorgeht, gehen 2 Kabel ( + und minus ) zur Heizung. Dann führt ein dreiadriges Kabel zu den Anschlußklemmen ( blau = minus ; weiss = plus und grünes Kabel an die Klemme 3. Von dieser Klemme führt dann wiederum ein graues Kabel zum Bedienteil sowie von Klemme 4,
Klemme 2 und 1.

Hab mal ein paar Zeichnungen gemacht und ein Bild von den Anschlüssen. Den Widerstand kann ich nicht sehen, dazu müßte ich vermutlich die ganze Verkleidung des Gerätes abmachen. Wahrscheinlich werde ich mal das komplette Gebläse Anfang November ausbauen, wenn die Überprüfung mit dem Birnchen erfolgt ist.
Ohnehin läuft das Saisonkennzeichen Ende Okt. ab. Dann habe ich genügend Zeit zur weiteren Überprüfung.


Manfred ( mk9 )

Ist mal wieder ein Roman, aber Bilder und Zeichnungen ersetzen manch Geschriebenes und kann es besser verstehen, was mein Problem beim TEB 1 ist, danke Euch.

mk9 am 25 Okt 2010 17:19:30

Hallo topbox,

was mir heute beim Betrachten der Anschlüsse lt. Betriebsanleitung für die TEB 1 und Schaltschema von TRUMA auffiel war, dass an der Klemme 3 nur das grüne Kabel vom Bedienteil angeschlossen wird. Dieses Schaltschema ist n i c h t für meine Heizung S 3002 K bestimmt, sondern für ein Vorgängermodell, dass bei neuen WOMO`s nicht mehr zugelassen ist.

Am Gebläse in meinem Wagen ist sowohl die Klemme 3 mit dem grünen
Kabel zum bzw. vom Bedienteil als auch ein weiteres grünes Kabel angeschlossen, das von der Heizung kommt. Dieses Schaltschema ist auch bei der Betriebsanleitung der TRUMA S 3002 K angegeben und von mir auch so angeklemmt.

Bild werde ich noch scannen und nachher in einem neuen Kommentar zeigen, ist aber auch bei meinem vorherigen Kommentar als Farbbild abgebildet.



mk9

mk9 am 25 Okt 2010 17:58:56

Hallo,

jetzt habe ich die richtige Klemmenbezeichnung und die richtige
Verkabelung lt. Betriebsanleitung für S 3002 K und Gebläse bzw. Bedienteil TEB 1 abgelichtet.

Klemme 1 blau = minus
Klemme 2 weiß = plus
Klemme 3 grün = Schaltdraht von der Heizung kommend
Klemme 3 grün = Schaltdraht vom/zum Bedienteil TEB 1
Klemme 4 und Klemme 5 ebenfalls Schaltdraht Bedienteil

ACHTUNG: bisher war Klemme 5 ( blau ) Klemme 4 weiss usw
Auf dem Bild Nr. 32 Schaltdrähte von der Heizung
Nr. 33 sind die 4 Schaltdrähte zum/vom Bedienteil


mk9

topbox am 25 Okt 2010 21:23:34

Hallo Manfred,
du hast dir viel Mühe gemacht mit der Beschreibung. Da es jetzt richtig elektrisch wird wäre ich froh wenn das jemand anders erklärt weil ich nur ein Hobbyschrauber bin und möchte nicht falsche Angaben machen. Ich möchte dir aber trotzdem ein paar Eckpunkte erläutern. Was mir als Erstes aufgefallen ist, das schwarze Kabel was du als Blindkabel beschreibst ist bei mir am Gehäuse angeklemmt. Auf meinem Bild siehst du es deutlich „links das schwarze Kabel mit Steckverbinder am Gehäuse“. Ich kann mir gut vorstellen, dass das schon die Lösung ist.
Wenn du den Versuch mit dem Lämpchen machen möchtest musst du die Verkleidung abnehmen (nur zwei Schrauben). Ich habe dann das ganze Gebläseelement herausgenommen um besser die Motorkabel zu erkennen (noch mal drei Schrauben). Der Lämpchenversuch ist eigentlich schnell erklärt, du musst an den Plus/Minus-Kabeln die direkt zum Motor gehen einfach das Lämpchen zwischenschalten. Also nicht den Motor als Verbraucher sondern das Lämpchen. Da die beide Motorkabel angelötet sind und du sie vielleicht nicht ablöten möchtest musst du den Minus vom Motor an der Lüsterklemme abklemmen (dann kann der Motor nicht mitlaufen) und dafür ein Lämpchenkabel anklemmen. Das andere Lämpchenkabel mit dem Plus am Motor verbinden.
Noch zur Schaltung an meinem TEB1 zum Vergleich.
Auf meinem Bild siehst du die Batteriekabel rechts auf Klemme 4+5 weiß(+) u. schwarz(-). Die Kabel vom Bedienteil sind auf Klemme 1-4 gelegt gelb,braun,grün und der weiße auf Plus von der Batterie zusammen. Auf dem Foto Klemme 1-5 von links nach rechts.
Probiers mal mit dem Blindkabel

macagi am 25 Okt 2010 22:26:31

Hallo Namensvetter,

wo möchtest du eigentlich hin mit der ganzen Prozedur?

Wozu ist die Sache mit dem Lämpchen denn gut? Kommst du an das Gebläse selbst nicht dran?

Wir wissen ja schon dass - laut deiner Beschreibung - sich das Gebläse auch manuell nicht regeln lässt. Oder verändert sich die Drehzahl doch ein bisschen wenn du am Regler drehst?

Wenn ja funktioniert die Regelung und der Motor geht vielleicht schwer.

Wenn nein dann ist was an der Regelung kaputt, und du brauchst ne Neue - oder reparieren, ist nicht so viel drin, den Transistor gibt es beim Elektronikhandel für deutlich unter einem Euro, hab mir 2 davon geholt.

mk9 am 26 Okt 2010 19:08:22

Hallo topbox, hallo Manfred,

also, die Handreglung am TEB bringt keinerlei Ergebnis, konstante Geschwindigkeit des Motors, der sehr leichtgängig läuft und keinerlei störende Geräusche abgibt, die auf Schwergängigkeit hinweisen. Dies auch bei der Stellung auf: automatisch.

Werde das Bedienteil ausbauen, weil ich vermute, dass dort der Hase im Pfeffer liegt.

Ich hatte ja auch mal die Frage gestellt, ob bei der Einstellung auf Handreglung für die Ventilation ein Drehpoti im Bedienteil eingebaut ist.
Bei Automatikbetrieb gleicht sich ja die Leistung stufenlos der jeweiligen Wärmeangabe der heizung an. Die Höchstleistung kann nach Wunsch am Drehknopf begrenzt werden. Die Regelung zwischen diesem Wert und Langsamlauf erfolgt automatisch ( so der Hinweis von TRUMA ).

Trotz alledem werde ich das komplette Gebläse an der Heizung ausbauen und an 12 Volt anschließen, mit einem Drehpoti in der Zuleitung. Irgendwie bekomme ich das hin. Zuvor werde ich aber mal die Heizung längere Zeit auf volle Stärke laufen lassen. Passieren dürfte nichts, da an der heizung ein Überhitzungsschalter eingebaut ist, der bei thermischer Überlastung die Heizung abschaltet.

Werde späterin jedem Fall Bericht erstatten.

Zunächst mal vielen Dank, aber für eine Antwort bzgl. Drehpoti wäre ich
meinem Namensvetter dankbar, der ja schon einmal einen Transistor auf der Platine ausgewechselt hat und sicherlich weiß, ob überhaupt ein Drehpoti vorhanden ist.

Schöne
Manfred ( mk9 )

topbox am 26 Okt 2010 20:31:17

Ich habe das Bedienteil schon mal aufgemacht. Auf der Platine sitzt ein Drehpotti, drei Widerstände, eine Diode und ein Kondensator und eben ein Transistor auf einer kleinen Kühlplatte. Aber Vorsicht beim Gehäuse öffnen, brich nicht die kleinen lapprigen Nasen ab. Ich dachte auch erst dass in meinem Bedienteil was defekt ist, aber es war dann doch der Motor der zuviel Strom zog, obwohl er nach zerlegen und Zusammenbau wieder leicht lief. Zur Kontrolle ob das Bedienteil richtig funktioniert habe ich den Lampentest durchgeführt und zwar nur auf Stellung Handbetrieb. Wie man ein Bedienteil noch prüfen kann müssen die Elektriker erklären. Ich habe noch die alte Heizung, diese läuft ohne Strom, deshalb kann ich dir nicht sagen ob das grüne Kabel von der Heizung richtig liegt. Aber wenn du alle Kabel abklemmst, kannst du auf dem Aufkleber darunter vielleicht noch die Anschlüsse lesen.
Viel Glück

macagi am 26 Okt 2010 20:44:13

mk9 hat geschrieben:Zunächst mal vielen Dank, aber für eine Antwort bzgl. Drehpoti wäre ich
meinem Namensvetter dankbar, der ja schon einmal einen Transistor auf der Platine ausgewechselt hat und sicherlich weiß, ob überhaupt ein Drehpoti vorhanden ist.


Hallochen,

nein, ich habe den Transistor nicht ausgewechselt - ich hatte nur die Box offen um nachzuschauen was da drin ist. Die Antwort ist : nicht viel.

Ein Drehpoti direkt in die 12V Leitung zu schalten bringt nix - was willst du denn für eins nehmen? Das Poti in der Regelung regelt Spannungen die dann den Transistor steuern.

Aus deinen Beobachtungen wäre zu schliessen dass keine Regelung der Motorendrehzahl erfolgte wenn das Poti betätgt wird. Jetzt müsste man noch versuchen zu rauszufinden wieviel Saft der Motor wirklich bekommt. Du hast gemeint langsam, also die (als es noch funktionierte) Minimumsleistung? Hast du ein Amperemeter? Kannst du die Stromaufnahme des Gebläses messen? dazu muss man das Ampere/multimeter nur in eine der Zuleitungen reinschalten. Oder hast du einen Batteriecomputer oder ein Panel das so was anzeigt? Wäre nützlich.

Es gäbe mehrere potentielle Fehlerquellen.
1. Transostor kaputt, aber so dass der Motor noch ein bisschen läuft - ich kenne mich mit Halbleitern nicht gut aus, aber das erscheint mir unwahrscheinlich.
2. Poti hin.
3. Poti gut aber Knopf lose.
4. Doch Motor? Aber auch wenn er schwergeht ändert sich die drehzahl wenn man den Drehkonopf dreht, war so zumindest bei mir. Also wenn sich wirklich gar nichts an der Drehzahl ändert wenn man dreht ist das wohl nicht die Ursache.

Ich würde schätzen dass 2 oder 3 am wahrscheinlichsten sind. 3 ist am Einfachsten zu checken. Knopf abnehmen und an der Welle drehen. Wenn das auch nix bringt musst du das Poit ausbauen bzw Zuleitungen ablöten und dann durchmessen obs ok ist.

Berichte mal!

Meine Variante ist übrigens auch die erste TEB Version.

mk9 am 27 Okt 2010 12:55:36

Hallo topbox und Manfred,

vielen Dank für Eure Kommentare.
Also, als 1. mach ich mal den Test mit dem Lämpchen.

Das 2. grüne Kabel an der mittleren Klemme ist nur bei der Heizung S 3002 K, beim Vorgängermodel ist an dieser Klemme nur ein Kabel, welches zum Bedienteil führt. Also ist die Verdrahtung mit 2 grünen Kabeln ist schon richtig, wie ich auf dem Farbbild gezeigt habe.
Wichtig war für mich zu wissen, dass auf der Platine im Bedienteil ein Drehpoti vorhanden ist.

Zum Kommentar von Manfred: Drehknopf sitzt auf der kleinen Welle fest, mal abgezogen und die Welle von Hand gedreht. Drehzahl ändert sich nicht. Ich vermute mal. dass das Poti defekt ist und werde die Anschlüsse ablöten und durchmessen. Ebenfalls werde ich mit einem Amperemeter die Stromaufnahme messen. Lt. Betr.-Anleitung beträgt die Stromaufnahme bei Langsamlauf 0,2 A bei Höchstleistung 1,0 Ampere.

Werde in der nächsten Woche, vielleicht auch noch früher, vom Ergebnis berichten.

Ich bedanke mich für Euer Arrangement zum meinem Thema.

vom li. Niederhein
Manfred

topbox am 27 Okt 2010 13:44:34

Ja, und auch den Leistungsverlust von den Volt mitmessen. 4 Meter hin zum Bedienteil und 4 Meter zurück?? Vielleicht macht da das Bedienteil nicht mit. Den rechnerischen Verlust kenne ich nicht, das Thema wird aber öfters angesprochen.

mk9 am 27 Okt 2010 15:45:39

Hallo,

wenn ich das Bedienteil ohnehin ausbaue, so werde ich es an anderer Stelle, seitlich von der Heizung, anbringen. Aber den Spannungsberlust werde ich natürlich messen.

War einerseits so bequem, wenn ich seitlich an der Sitzgruppe das TEB bedienen konnte. Aber wenn der kürzere Weg sinnvoll erscheint, dann mache ich das auch so, obwohl bei der betr.-Anleitung der Heizung die Kabellänge vom Bedienteil ( 1,50m ) durchaus verlängert werden können.
Ihr erhaltet aber mit Sicherheit noch Mitteilung von mir.


mk9 ( Manfred )

macagi am 24 Nov 2010 15:46:57

Moin moin,

tut's denn jetzt?

mk9 am 24 Nov 2010 21:21:30

Hallo macagi,

bin noch nicht weitergekommen, da ich zwischenzeitlich auf anderen
"Baustellen" tätig bin ( schriftliche Sachen in einem Todesfall in der Verwandtschaft, der alle Formalitäten mit Berufsgenossenschaft, Rentensachen, Versicherungen usw. erledigt. Bin halt dazu berufen worden und kann auch nicht NEIN sagen und hatte auch bisher keine Lust dazu, mich mit dem Gebläse zu beschäftigen.

Aber erledigt wird die Sache in jedem Fall. Melden werde ich mich auch, das bin ich ja Allen schuldig, die mir Tipps gegeben haben. Bleibe also am Ball, wie man so landläufig sagt.

Eine Sache habe ich aber festgestellt: in den Luftstrang habe ich, ca. 2m hinter einem der Gebläseausgänge noch einen Ventilator eingebaut, den von TRUMA ( TBM Multivent ) zur Verstärkung der Luftleistung. Wenn ich den einschalte, dann habe ich das Gefühl, daß das Hauptgebläse an der Heizung ( vom Geräusch her ) schneller läuft. Kann natürlich ein Täuschung sein. Aber die manuelle Regelung am TEB bewirkt nach wie vor nichts. Aber die Ursache werde ich noch herausfinden und dann berichten ob es nur am TEB liegt oder nicht.



Manfred ( mk9 )

macagi am 24 Nov 2010 22:13:41

mk9 hat geschrieben:Aber erledigt wird die Sache in jedem Fall. Melden werde ich mich auch, das bin ich ja Allen schuldig, die mir Tipps gegeben haben.


Hallo Namensvetter,

Freut mich dass du so denkst - ich habe nachgefragt weil ich eben einen "Tip" gegeben hatte.

Weiterhin viel Erfolg.

andwein am 25 Nov 2010 12:02:40

mk9 hat geschrieben:Hallo macagi,
Eine Sache habe ich aber festgestellt: in den Luftstrang habe ich, ca. 2m hinter einem der Gebläseausgänge noch einen Ventilator eingebaut, den von TRUMA ( TBM Multivent ) zur Verstärkung der Luftleistung. Wenn ich den einschalte, dann habe ich das Gefühl, daß das Hauptgebläse an der Heizung ( vom Geräusch her ) schneller läuft.
Manfred ( mk9 )

Klar, das Unterstützungsgebläse direkt 2m hinter dem Heizungsgebläse "saugt" und damit erhöht sich die Drehzahl des Hauptgebläserades.
Andreas

andwein am 25 Nov 2010 12:14:52

mk9 hat geschrieben:Hallo topbox, hallo Manfred,
also, die Handreglung am TEB bringt keinerlei Ergebnis, konstante Geschwindigkeit des Motors, der sehr leichtgängig läuft und keinerlei störende Geräusche abgibt, die auf Schwergängigkeit hinweisen. Dies auch bei der Stellung auf: automatisch.
Schöne Manfred ( mk9 )

Hallo @mk9,
ich mach dir einen Vorschlag, suche auf meiner HP nach meiner Telefon Nr, ruf mich an, schicke mir das Bedienteil mit den Unterlagen.
Wenns kaputt ist krieg ichs wahrscheinlich repariert, wenns OK ist regelt es und das kann man messen.
Andreas

mk9 am 25 Nov 2010 13:29:52

Hallo Andreas,

vielen Dank für Deine Mitteilung. Habe mir Deine Telefonnummer aufgeschrieben und werde gerne Deine Hilfe in Anspruch nehmen.

Das TEB1 ( also das Bedienteil ) werde ich im Laufe der kommenden Woche ausbauen und Dir zuschicken.

Es wird sicher auch so sein, wie Du geschrieben hast, dass das starke
Zusatzgebläse auch das Gebläse an der Heizung auf " Schwung " bringt.

Werde mich aber nach dem Ausbau des TEB telefonisch melden.

Schöne vom linken Niederrhein

Manfred ( mk9, der mit dem Adlerblick :D )

mk9 am 09 Jan 2011 13:11:28

Ich melde mich mal wieder, wie zugesagt.

Trumavent und TEB 1

Diese Meldung ist hauptsächlich an folgende User gerichtet, die seinerzeit auch geantwortet haben:
Andwein ( Andreas ), magaci ( Manfred ), topbox und turbokurtla ( Kurt )
( in alphab. Reihefolge )


Seinerzeit hatte ich geschrieben, dass ich mich in jedem Fall mal melden werde. Bedingt durch viele Umstände, zuletzt die Kälte, hatte ich auch keine Lust, alles zu überprüfen. Gestern habe ich versucht, das Gebläse ( komplette Einheit ) auszubauen. Ging aber nicht, da ich seinerzeit an 2 Stellen das Gebläse mit INBUS-Schrauben und Stopmuttern festgeschraubt habe und dann erst die Heizung. Also 6 Blechklemmen, die das 2-teilige Gehäuse halten wurden abgehebelt. Dann hatte ich das Teil mit Motor und Lüfterrad zur Überprüfung. Diese Vorgehensweise hat sich als vernünftig erwiesen. Denn, es sind 2 Lamelleneinheiten auf der Motorwelle, die anders nicht zu reinigen sind, und zwar die hintere Reihe ( ca. 4 cm breit ). Vielleicht kann man das auf einem der Bilder auch erkennen.
Motorwelle ging einwandfrei, also nicht schwergängig.

Dies nun als Vorbemerkung.

Nun wollte ich das TEB1 mit der Zuleitung ausbauen. Diese Zuleitung habe ich seinerzeit hinter einer Seitenwand verlegt. TEB gelöst und wollte nun das Kabel herausziehen. Ging aber nur ca. 10 cm, und konnte es aus einem Kabelkanal nicht weiter heraus bekommen. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als das Kabel auf einer Länge von 5cm zu trennen und später an einem anderen 4-adrigen Kabel zu verlöten und mit Schrumpfschlauch zu versehen. An der Platine abzulöten wollte ich nicht, wäre wohl möglich, aber die vorgenannte Lösung halte ich für besser. Bedienteil ( TEB1 ) wird dann an anderer Stelle befestigt ( Nähe Heizung ).

In den nächsten Tagen werde ich einiges überprüfen:

1. ob jetzt bei manueller Schaltstellung sich die Drehzahl des Gebläses ändert ( bisher nicht )
2. Stromaufnahme: SOLL-Werte bei Langsamlauf 0,2 A bei Höchstleistung 1,0 A
3. Widerstandsmessung zwischen Klemme 1 und 3 ist erledigt: 27 OHM, richtiger Wert :?:
4. sowie die Überprüfung mit dem Lämpchen

Sollte sich keine Änderung der Drehzahlt ( 1. ) ergeben, so werde ich mich mit Andreas (andwein) in
Verbindung setzen. Vielleicht ist der Transistor oder ein Widerstand auf der Platine defekt, oder auch das
Poti.

Werde mich aber in jedem Fall wieder melden.



mk9 ( Manfred )

womowitsch am 09 Jan 2011 13:40:49

Hallo, die automatische Drehzahlregelung funktioniert sehr träge. Wenn man die Heizung voll aufdreht, fängt es normalerweise erst nach einiger Zeit richtig an zu pusten.

mk9 am 09 Jan 2011 15:15:58

Hallo Christian,

das Problem liegt bei meiner Anlage darin, dass sich die Drehzahl nicht ändert, wenn auf manuelle Schaltung am Bedienteil geschaltet wird.

Bei Automatikbetrieb ist das klar, zuerst läuft das Gebläse langsam und bei steigender Temperatur läuft das Gebläse dann schneller, bedingt durch den Thermofühler am Gehäuse ( weißes runde Teil mit 3 Schaltdrähten ).

Fehler ist m.E. nach im Bedienteil zu suchen ( Transistor, Widerstand oder Drehpoti ), was ja auch von den sich gemeldeten Forenmitgliedern vermutet wird. Wenn nur die manuelle Einstellung nicht funktioniert wäre das m.E. nicht so schlimm. Zur Überprüfung auf Automatik werde ich mal den Thermofühler mit einem Heißluftföhn "bearbeiten" und dann mal sehen, ob dann das Gebläse schneller läuft. Ein Versuch ist es mal wert.

Da ohnehin mein WOMO nur in der Zeit von Mai bis Ende Okt. genutzt wird, und ein Zusatzgebläse installiert ist, würde es mir reichen.
Mich stört halt nur, dass, wenn schon etwas eingebaut ist, so soll es auch 100%ig funktionieren. Aber mit einen Kompromiß kann ich mich auch abfinden. Für ein neues TEB ( Bedienteil ) über 120 € auszugeben sehe ich nicht ein.

vom linken Niederrhein
mk9 ( Manfred )

mk9 am 09 Jan 2011 19:57:55

Habe soeben das Lüftergehäuse mit dem Motor eingespannt.

Zur Überprüfung hatte ich das vorhandene Vorschaltgerät von CALIRA VS 45 mit 12 V = Ausgang
zur Verfügung. An Klemme 5 kam die MINUS-Leitung und an Klemme 4 die PLUS-Leitung.

Die Steckverbindung zwischen den Klemmen 1 bis 4 ist am Gebläse vorhanden. Das Bedienteil habe ich zunächst noch nicht gebraucht. Die Überprüfung des Lüfters habe ich mit Überbrückung eines Kabels an der Steckverbindung vorgenommen.

Resultat des Versuches:

Überbrückung der Klemme 4 und 1 = Höchstgeschwindigkeit des Lüfterrades.
Das dürfte der manuellen Einstellung am Bedienteil entsprechen.

Überbrückung der Klemme 4 und 3 = langsamer lauf des Lüfters.
Dürfte der Einstellung am Bedienteil: automatisch entsprechen.

Bei der zuletzt genannten Überprüfung ist es natürlich so, dass der Strom durch den zwischengeschalteten Widerstand zwischen Klemme 3 und 1 durch den Thermofühler zum Motor ( Anschluß PLUS ) fließt.

Meine Vermutung bei dem Versuch ist, dass auf der Platine im Bedienteil etwas defekt ist, weil, mit Bedienteil auf manueller Einstellung das Lüfterrad ganz langsam läuft als alles noch eingebaut war. Habe mal ein Bild beigefügt. Müßte u.U. vergrößert werden.

Morgen werde ich das Bedienteil ausbauen und direkt anschließen.
Ich werde sicherlich zum gleichen Ergebnis wie beim Versuch kommen.


mk9

mk9 am 11 Jan 2011 23:59:14

Ergebnis der Überprüfung: p o s i t i v :D

Was habe ich gemacht ! Am 09.1. habe ich von der 1. Überprüfung berichtet.

Heute habe ich das TEB 1 ausgebaut ( Kabel abgeschnitten ) und zerlegt.
Für den erneuten Einbau werde ich die Kabel wieder anlöten und mit Schrumpfschlauch versehen.

Jetzt mitgeteilt, was ich gemacht habe. Wie mir aber schon gesagt wurde, dass ich vorsichtig die kleinen Kunststoffnasen gaaaanz vorsichtig behandeln soll. Hab`s auch sorgfältig gemacht, nix abgebrochen. :)
Zuerst mal die Widerstände auf der Platine überprüft: okay, gottseidank.
Den aufgeschraubten NPN - Transistor habe ich nicht angerührt. Wußte auch nicht, wie ich den prüfen kann, dafür den Drehpoti geprüft. War auch in Ordnung. Wäre der nicht in Ordnung gewesen, so hätte ich einen Drehwiderstandin die Plusleitung an Klemme 4 zwischengeschaltet. Habe es ausprobiert: es geht.

Lüftergehäuse hatte ich ja schon eingespannt, um die Überprüfung mit dem TEB1 vorzunehmen. An die Steckverbindung ( 4 Anschlüsse vom Bedienteil ) habe ich das ausgebaute Bedienteil angeschlossen. Bei manueller Schaltstellung von langsam auf schnell am Drehpoti gedreht. Läuft je nach Schaltstellung wie gewünscht. Auf Automatikstellung läuft das Lüfterrad natürlich langsam, so soll es ja auch sein. Bei Hitze steuert ja der Thermpfühler die Drehzahl. Das habe ich nicht geprüft, war ja früher auch so.

Was mir nur aufgefallen ist: Habe ich die Plusleitung mal ein Amperemeter zwischengeschaltet und festgestellt, dass bei Automatikstellung 0,5 A angezeigt wird. Ist auch in der Betriebsanleitung angegeben. bei manueller Schalterstellung und voller Drehzahl sind es 3 Ampere. Laut B.-Anleitung soll die Leistungsaufnahme nur 1 Ampere sein. Ob das ein Grund zur Besorgnis ist ? Könnte möglich sein, denn als ich gestern die Lüsterklemme Nr. 5 ( Masse ) lösen wollte, ging das nicht, angerostet und schwarze Stelle am Kabelende ( Übergangswiderstand oder zu hohe Belastung ( 3 Ampere ) :?: :?:

Hauptsache ist, dass es jetzt wieder funktioniert.

Bild vom ausgebauten Platinenteil anbei. Zwar etwas unscharf.


mk9

macagi am 12 Jan 2011 08:39:00

mk9 hat geschrieben:Amperemeter zwischengeschaltet und festgestellt, dass bei Automatikstellung 0,5 A angezeigt wird. Ist auch in der Betriebsanleitung angegeben. bei manueller Schalterstellung und voller Drehzahl sind es 3 Ampere. Laut B.-Anleitung soll die Leistungsaufnahme nur 1 Ampere sein. Ob das ein Grund zur Besorgnis ist ?


Ja. Ich vermute - wie bei mir - Lagerschaden am Motor.
Jetzt mal ganz abgesehen davon dass der Motor so 72Ah pro Tag ziehen würde.......

Der Transistor ist sogar gut bis 4 A, ich weiss nicht ob das Kühlblech auf das er aufgeschraubt ist für so was ausgelegt ist, vermutlich nicht.

Du brauchst einen neuen Motor.

Wieso funktioniert die manuelle Regelung mit dem Bedienteil jetzt?

mk9 am 12 Jan 2011 12:09:27

Hallo Manfred ( macagi ),

wieso jetzt das Gebläse, bei manueller Schalterstellung bei Position 5 auf dem Bedienteil, jetzt wieder mit voller Drehzahl läuft ist mir auch nicht klar.
Die Kabellänge von fast 4 bis 5 m ( vom Gebläse bis zum Bedienteil ) hat sicherlich keinen Einfluß gehabt, weil früher alles einwandfrei funktionierte.
Beim Versuch, wie in meinem letzten Kommentar geschildert, habe ich das Bedienteil unmittelbar am Gebläse ( Klemme 1-4 ) angeschlossen ( 20cm ).

Lt. Truma kann das Originalkabel von 1,5 m durchaus verlängert werden. So war es auch bei der seinerzeitigen Montage von mir. Was die Stromaufnahme von 3 A, bei voller Drehzahl, betrifft kann ich mir nicht erklären. Werde aber heute nocheinmal folgenden Versuch machen:

Schalter auf manuell: Position1 auf der Skala des Bedienteils einstellen und dann jeweils 2, 3 4 und 5 die Anzeigewerte auf dem Amperemeter
ablesen.

An den Lagern des Motores dürfte es m.E. nicht liegen, da sich das Lüfterrad ganz leicht dreht, wenn es von Hand bewegt wird. Auch kein Spiel in den Lagern fühlbar.

Was das Amperemeter betrifft: kleines Drehspulgerät, also kein Multifunktionsgerät.

Frage: der Transistor auf dem Kühlblech ( oben links im Bild ) tritt doch nur
bei Schalterstellung -Automatik- in Funktion, gesteuert vom Thermoschalter am Gehäuse ( bei steigender Temperatur der Heizungsluft ) o d e r :?:

Werde mich wieder melden.

Danke übrigensfür Deine Meldung.

Manfred ( mk9 )

PS: werde noch ein Bild von dem Amperemeter machen





Vielen Dank für Deine Nachricht

andwein am 12 Jan 2011 12:12:22

Hallo @mk9
"Könnte möglich sein, denn als ich gestern die Lüsterklemme Nr. 5 ( Masse ) lösen wollte, ging das nicht, angerostet und schwarze Stelle am Kabelende ( Übergangswiderstand oder zu hohe Belastung ( 3 Ampere ) question.gif question.gif

Ja, wahrscheinlich eine nicht richtig geklemmt Verbindung, Ergebnis:
2A Strom=Übergangswiderstand=Funken=Korrosion= noch höherer Übergangswiderstand= geht nicht mehr
3A für max. Drehzahl erscheinen mir auch zu hoch, vermutlich hat @macagi Recht mit "Lagerschaden", wobei die Lager beim Alter der Heizung auch nur einfach "verharzt" oder "verdreckt" sein kann.
Ausbauen, Reinigen, Sinterlager beim Zusammenbau wieder ausrichten.
Andreas

macagi am 12 Jan 2011 12:36:06

mk9 hat geschrieben:An den Lagern des Motores dürfte es m.E. nicht liegen, da sich das Lüfterrad ganz leicht dreht, wenn es von Hand bewegt wird. Auch kein Spiel in den Lagern fühlbar.



Ich glaube so kann man das nicht sagen.
Ich hatte bei meinem alten Motor zuletzt sogar 4 A gemessen, obwohl der Motor bis zum Gehtnichtmehr mit WD40 eingesprüht war. Und rein manuell ist das Lüfterrad auch leicht gelaufen, kein Unterschied zum neuen Motor spürbar.

Und ich weiss nicht ob man den Motor heile auseinander und wieder zusammenbekomt - ist verpresst. Hätte ich sonst versucht. Und ie schon geschrieben, ich habe lokal einen neuen "alten" Motor bekommen - der vom TEB2 passt nicht!

mk9 am 19 Mär 2011 21:08:06

Seinerezit habe ich den Thread mit dem TEB1 ins Netz gestellt und auch viele Hinweise bekommen.

Nun will ich doch nochmal auf das Thema zurückkommen.

Habe das Teil ( TEB ) zerlegt und wieder zusammen bekommen. War wirklich nicht einfach um nichts zu beschädigen. Die kleinen Zapfen aus Kunststoff sind wirklich eine Zumutung. Den Transistor auszulöten habe ich nicht gewagt. Mir war es zuviel geworden und hatte auch keine Lust ein neues TEB zu kaufen.

Sicherlich hätte ich alles einfacher haben können, wenn ich das Teil an Andreas ( andwein ) zur Reparatur geschickt hätte.

Im Hinblick darauf, dass die Heizung in gaaaanz selten Fällen benutzt wird, habe ich mir eine andere Konstruktion einfallen lassen.

In die Plusleitung ( weißer Schaltdraht ) habe ich neben dem TEB ein Drehpoti eingebaut sowie eine rote LED. Stelle ich die Heizung auf manuell, so sehe ich an der Leuchtstärke der LED, ob das Gebläse langsam oder schnell läuft. In der Schaltstellung -AUTOMATIK- ist es ebenso. Je nach Heizleistung ( Temperatur ) stelle ich eben am Drehpoti die Geschwindigkeit an. Funktioniert einwandfrei. Und das reicht mir auch.

Muß halt nur die Heizleistung im Auge behalten. Da ich kein Wintercamping mache, sehe ich auch kein Problem dabei. Selbst wenn bei der Stellung auf -Automatik- das Gebläse sofort schnell läuft ist mir das auch egal.

Wollte aber unbedingt den Abschlußbericht bringen, damit nicht der Eindruck bei Euch besteht: "erhält zahlreiche Tipps von uns und meldet sich nicht mehr .

Das wäre auch Euch gegenüber unfair von mir.

Schönes Wochenende wünscht vom linken Niederrhein

mk9 ( Manfred )

macagi am 20 Mär 2011 08:08:36

mk9 hat geschrieben:Wollte aber unbedingt den Abschlußbericht bringen, damit nicht der Eindruck bei Euch besteht: "erhält zahlreiche Tipps von uns und meldet sich nicht mehr .


Hallo Namensvetter,

gut gemacht!

Bei manchen Leuten die was fragen weiss man nicht einmal ob sie die Antwort noch lesen.......

mk9 am 20 Mär 2011 13:08:32

Hallo Manfred ( macagi ),

hat zwar lange gedauert, bis ich mich wieder gemeldet habe.

Aber gut Ding braucht Zeit. Aber für mich stand in jedem Falle fest, dass ich mich wieder melden würde.

Es klappt zwar wie ich geschrieben habe. Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Lager des Motors nicht so sind wie Du schon einmal erwähnt hast. Ein Zeichen dafür ist nach wie vor, dass ein zwischengeschaltetes Amperemeter eine Stromaufnahme von knapp 3 A
aufweist. Ob allerdings dieses Amperemeter richtig anzeigt, bleibt dahingestellt.

Aber wie gesagt: Heizung wird nur in seltenen Fällen benutzt. Würde ich Wintercamping betreiben, so würde ich in jedem Falle ein neues Gebläse mit neuem TEB einbauen. So bleibt es aber bei der jetzigen Lösung.

Schönen Sonntag wünscht vom linken Niederrhein
Manfred ( mk9 )

Gast am 20 Mär 2011 13:34:56

Habhe ich vor 14 Tagen auch gehabt.Kundendienst Truma angerufen,
Mechaniker kam zu mir.Gebläse ist nicht mehr zu reparieren,neues
eingebaut 260.- EUR.
So geht es halt, aber was soll man tun?


Arno

mk9 am 20 Mär 2011 15:27:38

Hallo Arno,

genau das wollte ich vermeiden. Natürlich ist man auf ein funktioniertes Gebläse angewiesen, wenn man auch Urlaub im Frühjahr, Herbst oder Winter macht und auf eine funktinierende Heizung angewiesen ist.

Als ich meinen Peugeot ausgebaut habe ( 1996 ) wurde auch eine neue Heizung mit Gebläse eingebaut. Die vorherige Heizung entsprach damals nicht mehr den Vorschriften ( war die Heizung mit den kleinen Batterien als Zündung ). Stromanschluß der jetzigen Heizung direkt von der Zusatzbatterie.

Wenn ich bedenke, dass die Heizung von 1996 bis 2009 vielleicht 10 mal in Gebrauch war, ist es für mich nicht zu erklären, dass die Motorlager des Gebläses oder auch der Transitor zur Steuerung der Geschwindigkeit bei Automatikbetrieb defekt sein könnten. Beim TEB1 kann ich das noch verstehen aber nicht bei dem Gebläse, dennoch scheint es so zu sein.
Aber mit meiner anderen Schaltung, immer manuelle Drehzahlregulierung,
habe ich mich abgefunden. Den Preis von über 250 € wollte ich einfach nicht akzeptieren.

Schönen Sonntag wünscht vom linken Niederrhein

mk9 ( Manfred )

Gast am 20 Mär 2011 17:08:26

Das war jetzt schon das zweite Gebläse innerhalb 5 Jahren,obwohl
ich kein Wintercamping usw.mache.Mir völlig unverständlich.

Arno

mk9 am 20 Mär 2011 20:25:05

Halllo Arno,

das ist ja der reinste Horror bei dem Preis. War denn der Motor defekt, dass Du das 2. Gebläse gekauft hast ?

Scheint ja fast so, dass die Lager des Motors Schund sind. Und dann dieser Preis. Aber wir sind sicherlichg nicht die einzig Betroffenen zu sein.
Die seinerzeit auf meinen Bericht geantwortet haben waren ja auch die Leidtragenden und haben neue Lager eingebaut. Möchte nicht wissen, wieviele WOMO-Fahrer die gleichen Probleme gehabt haben und zur Kasse gebeten wurden.

So lange bei mir der Motor läuft mache ich vorerst garnicht. Und sollte dann mal das Geräusch ( defekte Lager ) auftreten, dann werde ich mir
schon etwas einfallen lassen. Aber ich bin nicht gewillt, für ein neues Gebläse 260 € zu blechen. Für den Motor wären m.E. gerade noch einmal 50 € akzeptabel. Vielleicht ist bei TRUMA dieses Problem bekannt und bei den neuen Gebläsen eine bessere Motorlagerung in Serie gelangt.
Es kann doch nicht sein, dass von allen WOMO-Fahrern nur 4 oder 5 das Problem hatten. Nur aufgrund meines Artikels habe ich von dem Problem erfahren. Wäre schon, wenn sich mal mehrer melden würden. Die Hitzeentwicklung der Heizung dürfte ja wohl nicht die Ursache sein. Scheint m.E. ein Konstruktionsfehler zu sein oder aus einer Montagsproduktion herrühren.

Wie dem auch sei, ich warte mal ab, was mein Motor macht. Ein Bekannter hat mir mal gesagt, dass bei max. Motoraufnahme von 1 Ampere nichts passieren kann, bei 3 A könnte ein evtl. Lagerschaden durchaus eintreten.

Schönen gruß vom li. Niederrhein

mk9 ( Manfred )

Gast am 21 Mär 2011 00:58:15

Mir wurde nur gesagt das Teil ist nicht mehr zu reparieren, dafür gibt es
keine Ersatzteile mehr,also neu.

Arno

andwein am 21 Mär 2011 10:32:35

mk9 hat geschrieben:Halllo Arno,
Scheint ja fast so, dass die Lager des Motors Schund sind. Und dann dieser Preis. Aber wir sind sicherlichg nicht die einzig Betroffenen zu sein.
mk9 ( Manfred )

Hallo @mk9
ich habe bei meinem Womo den Motor 2x repariert. Die Lager hatten keinen Schaden und machten keine Geräusche.
Die waren einfach "verharzt" (Öl) bzw. verdreckt (Staubflusen). Das waren Sinterlagen, die sollen nicht geölt werden.
Das zweite Problem war der Anker. In den Zwischenräumen der Ankerpole sammelt sich Abrieb von den Bürsten.
1. Motor auseinandernehmen, Ankerzwischenräume mit Alkohol und Zahnbürste längsseits schruben. (reduziert Stromaufnahme)
2. Lager und Welle entfetten, Rotor auf der einen Seite ins Lager einstecken, 2. Lager aufsetzen.
3. Welle von Hand zentrieren, Schrauben leicht anziehen und Welle mit Klopfen gegen Lagerschale fein zentrieren.
Gebläserad muss ohne Strom bei manuellem "anschuggen" (für Nichtschwaben: anstossen) mindestens 10 Umdrehungen machen, sonst stimmen die Lagerzentrierungen nicht.
Andreas

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